Aktuelles

1. August 2025

Neue Broschüre von Le Chantier/Afrikawerkstatt

Verschiedene Interpretationen der Frauenfreiheit: Verantwortung/Unterwerfung?

Viele Menschen glauben fälschlicherweise, dass afrikanische Frauen, insbesondere in den Ländern südlich der Sahara, unterdrückt werden und kaum Zugang zu einer angemessenen Schulbildung oder einem Studium haben. Es wird oft angenommen, dass ihre traditionellen Aufgaben vor allem in der Haus- und Feldarbeit liegen. Die harte Arbeit, die sie leisten, wird von der Gesellschaft häufig nicht ausreichend gewürdigt.

Zudem vertreten viele Menschen im globalen Norden die Ansicht, dass afrikanische Frauen ihren Männern unterwürfig seien, kein Land besitzen dürften, ein geringes Selbstwertgefühl hätten und in extremen Fällen lediglich als Gebärerinnen betrachtet würden.

Tatsächlich haben Frauen in vielen afrikanischen Ländern südlich der Sahara jedoch das Recht auf einen höheren gesellschaftlichen Status. Sie werden respektiert und genießen hohes Ansehen.

ZUR BROSCHÜRE (PDF)

25. Juli 2025

GIFTIGEN HANDEL STOPPEN!

Macht mit bei der Kampagne gegen giftige Handelsabkommen!

Warum jetzt die Kampagne?
Die EU will in diesem Jahr Freihandelsabkommen mit Mercosur und Mexiko abschließen. Diese FTAs fördern nicht Entwicklung – sie sind Werkzeuge des Neoliberalismus und Neokolonialismus, zerstören unsere Produktionskapazitäten, verdrängen das Campesinado, verschmutzen Landstriche und verschärfen die Klimakrise. Wir stehen vor einer neuen Welle toxischer Abkommen. Es ist Zeit, sie zu stoppen. Deshalb haben Organisationen in Lateinamerika und Europa eine Kommunikationskampagne vorbereitet, damit …

…mehr Menschen über die schädlichen Wirkungen von FTAs erfahren.

…mehr Politiker*innen sich gegen neue toxische Verträge stellen.

…die Narrative rund um FTAs sich ändern und ein neues Bild fairen Handels entstehen kann, das den Menschen und dem Planeten dient!

Für Infos oder Mitmachmöglichkeiten: Bettina.Mueller@power‑shift.de oder mariferlopezz@gmail.com

23. Juli 2025

Wir suchen zum 1.1.2026 am Arbeitsort Frankfurt am Main eine:n Bildungsreferent:in (65%-Stelle)

Wir bieten eine in Anlehnung an den öffentlichen Dienst (Entgeltgruppe 11) vergütete und vorläufig bis Ende 2027 befristete Anstellung. Durch einen in dieser Zeit mit zu erstellenden Folgeantrag soll die Fortführung der Beschäftigung in den Folgejahren gesichert werden.

Sie erwartet engagierte und anregende Teamarbeit und die Möglichkeit, ein wachsendes zivilgesellschaftliches Netzwerk in seinem Engagement für mehr globale Gerechtigkeit durch engagierte Bildungsarbeit auf lokaler und regionaler Ebene zu unterstützen. Wir freuen uns über jede Bewerbung und streben ein diskriminierungsfreies Auswahlverfahren an.

Bitte schicken Sie uns Ihre Bewerbung (Motivationsschreiben, aussagekräftiger Lebenslauf und relevante Zeugnisse) bis zum Sonntag, den 31.08.2025, per E-Mail in einer pdf-Datei an: vorstand@epn-hessen.de. Die Bewerbungsgespräche werden voraussichtlich im September 2025 stattfinden.

Zur Stellenausschreibung!

21. Juli 2025

Fair Atlas 2025 – Wie fair ist Deutschland wirklich?

Mit dem Fair Atlas zeigt Fairtrade Deutschland anhand verschiedener Parameter, wie der Fairness-Gedanke in Deutschland ausgeprägt ist.

Die Studie in Kürze: Die Deutschen halten Bildungschancen, faire Löhne und Kinderrechte für extrem wichtig. Doch bei der Umsetzung offenbaren sich Potenziale – viele Themen werden kaum diskutiert. Zwischen Überzeugung und Alltagshandeln klafft eine Gerechtigkeitslücke.

Zur Studie!

11. Juli 2025

#GutFürAlle: Leben retten, Welt zusammenhalten, Haushalt korrigieren

Die agl appelliert dringend an die Mitglieder des Bundestages und an das Regierungskabinett, die Etats des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und des Auswärtigen Amtes (AA) nicht zu kürzen und sich für eine Korrektur des Haushaltsentwurfes einzusetzen. Angesichts der instabilen Weltlage mindert ein Absenken des globalen Engagements die Überlebenschancen vieler Menschen, schwächt eine globale demokratisch-nachhaltige Entwicklung und kommt uns am Ende selbst teuer zu stehen.

agl-Appell zum Bundeshaushalt

4. Juli 2025

Entwicklungspolitisches Netzwerk (epn) Hessen mit neuem Vorstand

Wir haben einen neuen Landesvorstand. Bei der Mitgliederversammlung in Frankfurt am 28.06.2025 wählten die Vertreter:innen der Mitgliedsorganisationen Dr. Christoph Krauß, Pushpa Mafuza Islam, Michael Müller-Puhlmann und Yrina del Rosario Cachay Ayala in das Vorstandsamt. Gemeinsam mit Charlotte Njikoufon bilden sie den neuen fünfköpfigen Vorstand des Landesnetzwerks.

Die Vertreter:innen der Mitgliedsorganisationen versammelten sich am vergangenen Wochenende gemeinsam mit Eine Welt-Promotor:innen und Mitarbeiter:innen der Geschäftsstelle des Netzwerks im Saalbau Gutleut in Frankfurt.

Thematisch befasste sich die Versammlung unter anderem mit dem hochaktuellen Thema „Globale Gerechtigkeit“. Ludwig Essig, Koordinator des „Netzwerks gerechter Welthandel“ hielt hierzu eine Keynote und ging dabei unter anderem der Frage nach, welche Auswirkungen die aktuellen Entwicklungen der globalen Handelsbeziehungen auf die globale Gerechtigkeit haben. Nach dem Impulsvortrag von Herrn Essig haben sich die Teilnehmenden zudem an Thementischen zu unterschiedlichen entwicklungspolitischen Themen und einer vertieften Diskussion zur Keynote zusammengefunden.

Der neue Vorstand, von links: Dr. Christoph Krauß, Michael Müller-Puhlmann, Yrina del Rosario Cachay Ayala, Pushpa Mafuza Islam und Charlotte Njikoufon

3. Juli 2025

Auftakt der Klimabildungslandschaft Marburg

Am 23.06. fand die Auftaktsveranstaltung der Klimabildungslandschaft (KBL) Marburg statt. Akteure und Interessierte aus ganz Marburg-Biedenkopf waren zu einer Ideenwerkstatt in die Internatsschule Steinmühle geladen. Ziel der KBL ist es, Klimaschutz und Klimafolgenanpassung durch Kommunikation, Vernetzung und Bildung voranzutreiben, sowie die Klimabildungsakteure und ihre Kooperationen zu stärken. Schwerpunkt der regionalen KBL ist die Ernährungsbildung. Als zentrale Maßnahme des Klimaplans Hessen im Bereich Bildung und Forschung haben im Juli insgesamt fünf KBL des Hessischen Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt ihre Arbeit aufgenommen: Die KBL Frankfurt, Wiesbaden, Vogelsbergkreis, Marburg-Biedenkopf sowie Kassel und Umland. Die KBL Marburg-Biedenkopf wird von der Marburger BNE-Netzwerkkoordination, zusammen mit der Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung Hessen e.V. im Auftrag des Hessischen Ministeriums für Landwirtschaft und Umwelt organisiert. Ann-Marie Weber ist Regionalkoordinatorin der KBL Marburg-Biedenkopf und ansprechbar unter: kbl@bne-marburg.de.

Unsere Fachpromotorin für Globales Lernen, Mariele Weber hat einen Thementisch zu den SDG-Karten moderiert, um der Frage nachzugehen, wie damit Akteure angesprochen und als Netzwerkpartner:innen gewonnen werden können. Mehr zu den Karten unter: https://www.bne-marburg.de/projekte/sdg-karten/

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25. Juni 2025

Rückschritt statt Verantwortung: Kritik an EU-Ratsposition zur EU-Lieferkettenrichtlinie

Die EU-Mitgliedsstaaten haben sich am Montagabend für eine weitere drastische Abschwächung der EU-Lieferkettenrichtlinie (CSDDD) ausgesprochen. In Teilen gehen die Vorschläge noch deutlich weiter, als es der Omnibus-Vorschlag der EU-Kommission vorsieht.

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