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Aktuelles

April 2016

Aktuelle Veranstaltungen im Mai/ Anfang Juni:

VORTRAGS- & DISKUSSIONSABEND:
Mo., 23.05.16 (19.30h), Frankfurt/M. &
Di., 24.05.16 (19.30h), Darmstadt

Transparenz in internationalen Lieferketten.
Rechte für Menschen – Regeln für Unternehmen

Info- und Diskussionsabend mit Julia Otten (Germanwatch, Berlin). HauptveranstalterInnen: EPN Hessen und Hessisches Eine Welt-PromotorInnen-Programm. KooperationspartnerInnen in Frankfurt: Heinrich-Böll-Stiftung Hessen, Transnational Information Exchange (TIE) und Weltladen Bornheim. KooperationspartnerInnen in Darmstadt: Attac-Darmstadt, DGB-Darmstadt und Weltladen Darmstadt


STADTRUNDGANGSREIHE
Sa, 28.05.2016 (11h), Frankfurt/M.

Ein Spaziergang durch Geschichte, Identität und „Disneyland“: Die Altstadtrekonstruktion in Frankfurt
Thema der Exkursion ist die Rekonstruktion der Altstadt in Frankfurt und deren Rolle für die Aufwertung des Stadtimages. Im Rahmen von „PERSPEKTIVWECHSEL“ – Reihe kritischer Stadtrundgänge in Frankfurt und Offenbach

MULTIPLIKATORiNNEN-SEMINAR:
Fr., 03.06. – So., 05.06.2016, Frankfurt/M.

Bleiberecht! Ein rassismuskritischer Stadtrundgang
Kennenlernen eines Bildungsangebots zur Übertragung in eigene Kontexte. Mit dem Bildungskollektiv Bleiberecht


STADTRUNDGANGSREIHE
Sa, 04.06.2016 (11h), Offenbach

Stadtentwicklung Offenbach
Stadtrundgang mit kritischem Blick auf die Stadtentwicklung in Offenbach. Im Rahmen von „PERSPEKTIVWECHSEL“ – Reihe kritischer Stadtrundgänge in Frankfurt und Offenbach

>> Weitere EPN Hessen-Veranstaltungen bis Juli 2016
>> EPN Hessen-Veranstaltungen im Über- und Rückblick

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26.-29. Mai: KINDERGIPFEL 2016
Kinder reden, Erwachsene hören zu –
„WAS DENKST DU, WENN DU AN AFRIKA DENKST?“

EPN Hessen ist mit dabei!

Kinder haben in der Politik meist wenig zu sagen. Der viertägige Kindergipfel Ende Mai will genau das ändern: „Kinder reden, Erwachsene hören zu“ lautet daher die Devise dieses Gipfels, der vom 26. bis 29. Mai in Frankfurt/M. stattfindet. Organisiert wird die Veranstaltung von der Naturfreundejugend Deutschland, beraten und inhaltlich mitgestaltet wird er dabei vom Kinderrat – einer engagierten Gruppe von acht Kindern und Jugendlichen. Sie haben auch das diesjährige Motto des Gipfels bestimmt: „Was denkst du, wenn du an Afrika denkst?“ Unter dieser Fragestellung soll mit staubigen Vorstellungen aufgeräumt werden: Vorstellungen über den zweitgrößten Kontinent unserer Erde, der viel zu oft „irgendwie immer noch als Land gesehen wird, wo alle gleich aussehen, gleich denken, arm sind und Hilfe brauchen“ – so eine kritische Stimme aus dem Kinderrat.

Rund 80 Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 14 Jahren werden an diesen vier Tagen gemeinsam, differenziert und auch kritisch über Themen wie Rassismus, Gerechtigkeit und deutsch-afrikanische Partnerschaft diskutieren. Deren Ansichten und Meinungen soll aber auch in der Öffentlichkeit und bei der Politik deutlich mehr Gehör verschafft werden: Bei einer großen Abschlussveranstaltung am Sonntag, 29. Mai in den Römerhallen werden die jungen GipfelteilnehmerInnen daher gemeinsame Forderungen an VertreterInnen aus Politik und Gesellschaft richten. Auch EPN Hessen ist mit dabei, wird mit gespitzten Ohren zuhören und sich den Forderungen und Fragen der jungen GastgeberInnen stellen.
Davor haben die Kinder und Jugendlichen von Donnerstag bis Samstag die Gelegenheit, sich in spannenden Workshops aus ganz unterschiedlichen Perspektiven mit den verschiedenen Themen auseinanderzusetzen:

EPN Hessen unterstützt den Kindergipfel 2016 in Frankfurt/M. und freut sich daher, wenn sich möglichst viele junge Menschen an diesem langen Wochenende zusammenfinden, diskutieren, gemeinsam beratschlagen und uns Erwachsenen am Sonntag ihre Forderungen nennen!

Weitere Infos:
>> Kindergipfel 2016 – „Was denkst du, wenn du an Afrika denkst?“
>> Kindergipfel 2016 – Das gesamte Programm

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2. Juli: 11. Hessisches Sozialforum stellt die Frage der Verteilungsgerechtigkeit

Der Befund, an dem das Bündnis „Soziale Gerechtigkeit in Hessen“ mit seiner aktuellen Kritik ansetzt, benennt die grundlegenden und seit Jahren strukturell vorgezeichneten sozialen Divergenzdynamiken in Hessen – einem der reichsten Bundesländer deutschlandweit: Trotz blühender Wirtschaft steigt die öffentliche Armut, die Zahl der Armen und die Zahl der Reichen in Hessen wächst gleichermaßen. Die halbherzige Integration der Geflüchteten droht soziale Ungleichheiten und gesellschaftliche Spannungen zu vergrößern, während parallel versucht wird, die neu Angekommenen für zunehmende Prekarisierungen verantwortlich zu machen. Interessen und Bedürfnisse der Menschen werden in provozierten oder zumindest bewusst in Kauf genommenen Verteilungskämpfen um marode Infrastrukturen – sozialer Wohnraum, Arbeit und Bildung – gegeneinander ausgespielt.

Als Zusammenschluss zahlreicher sozialpolitischer, gewerkschaftlicher, kirchlicher, internationalistischer sowie ökologischer Initiativen und Organisationen, der sich für ein sozial gerechtes, solidarisches und ökologisch intaktes Hessen engagiert, will das Bündnis „Soziale Gerechtigkeit in Hessen“ diesen Entwicklungstendenzen entschieden etwas entgegensetzen: Am Samstag, den 2. Juli lädt ein breiter Trägerkreis unter dem Titel „Armes reiches Hessen“ zum 11. Hessischen Sozialforum ins Haus am Dom ein. In vier zentralen Diskussionsforen soll dabei die zentrale Frage, wie die wachsenden sozialen Spaltungen zugunsten von mehr Teilhabe, Gerechtigkeit und ökologischer Nachhaltigkeit überwunden werden können, aus verschiedenen Perspektiven diskutiert werden. Mit dezidiert kritischer Haltung wird die Frage der Verteilungsgerechtigkeit für alle gestellt und eine andere Sozialpolitik für Hessen gefordert.

Nach einem Grußwort von Oberbürgermeister Peter Feldmann folgen Vorträge von Christiane Benner, Zweite Vorsitzende der IG Metall und Oliver Reese, Intendant des Schauspiels Frankfurt. Am Nachmittag folgen die parallelen Diskussionsforen sowie ein kurzes Abschlussplenum.

Weitere Infos:
>> Flyer „11. Hessisches Sozialforum – Armes reiches Hessen“ (PDF)

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Aktueller Newsletter:

Der EPN Hessen-Newsletter 04/2016 ist da!

Aus dem Inhalt unserer neusten Ausgabe:

Neues EPN Hessen-Mitglied Baobab e.V. * „Was denkst du, wenn du an Afrika denkst?“ – EPN Hessen am Kindergipfel 2016 * Aktuelle EPN Hessen-Kooperationsveranstaltungen * Save the Date: Diskussionsveranstaltung & Tagesworkshop (01.&02.07.): „Global nachhaltige Entwicklungsziele (SDGs) und die große Transformation? – von hehren Zielen zu konkreten Schritten“ * lobOlmo: Neue Fair-Trade-Bilddatenbank veröffentlicht * Klima-Bündnis: Kleine KlimaschützerInnen wieder mit großen Schritten unterwegs * Dritte Welt Haus: 21. „Festival Cuba im Film – Festival de Cine Cubano“ * NETZ: Tagung „Bangladesch ohne Hunger“ * Aus der Geschäftsstelle * „Hessen entwickeln für die Eine Welt“ – Neues aus dem PromotorInnenprogramm * 11. Hessisches Sozialforum stellt die Frage der Verteilungsgerechtigkeit * Neue Finanzierungsmöglichkeit für Entwicklungsprojekte im Globalen Süden * Zivilgesellschaft kritisiert Auslegung der deutschen ODA-Quote * Der großen Transformation auf der Spur: Offene Baustellen auf dem Weg zum globalen Klimavertrag * Materialien * Mitmachen: Kampagnen, Wettbewerbe & Ausschreibungen * Terminlese

Der Newsletter informiert über Aktivitäten im Netzwerk, entwicklungspolitische Neuigkeiten, neue Bildungsmaterialien aktuelle Mitmach-Aktionen und Veranstaltungen. Am besten gleich abonnieren!

>> Und hier geht es direkt zum Newsletter 04/2016

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Bis 31. Mai 2016

FAIRWANDLER-Preis für engagierte RückkehrerInnen

Die bundesweite Ausschreibung für den FAIRWANDLER-Preis ist angelaufen! Der neue Engagement-Preis richtet sich an junge Rückkehrerinnen und Rückkehrer aus einem Land des Globalen Südens, die sich in Deutschland mit beispielhaften Projekten engagieren und damit Impulse für faires und global verantwortungsvolles Handeln setzen. Initiiert und koordiniert von EPN Hessen-Mitglied Karl Kübel Stiftung, wurde das Konzept zum FAIRWANDLER gemeinsam mit anderen NGOs entwickelt. Der Preis wird jährlich in verschiedenen Kategorien vergeben. Er ermöglicht praktische Hilfestellung bei der Weiterentwicklung der Projekte und gibt finanzielle Unterstützung im Gesamtwert von 5 000 Euro. Der FAIRWANDLER – Preis für entwicklungspolitisch engagierte junge Menschen hat das Ziel, eine programm- und trägerübergreifende Anerkennungskultur für Rückkehr-Engagement zu schaffen. Er möchte junge Erwachsene ermutigen und individuell unterstützen, damit ihr Engagement langfristig wirken und andere zur Nachahmung anregen kann.
Wer den Bewerbungs-Start nicht verpassen möchte, kann sich auf der FAIRWANDLER-Webseite ab sofort in die Mailingliste eintragen.

Weitere Infos:
>> FAIRWANDLER-Webseite & -Mailingliste
>> FAIRWANDLER-Flyer (PDF)
>> Karl Kübel Stiftung

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April 2016

Zivilgesellschaft kritisiert Auslegung der deutschen ODA-Quote

Es klang zu schön, um wahr zu sein, als die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) Mitte April die neuen Zahlen zur Entwicklungsfinanzierung vorgestellt hat. Die deutschen Ausgaben für öffentliche Entwicklungszusammenarbeit betrug im vergangenen Jahr 2015 demzufolge über 16 Milliarden Euro, was einem Zuwachs von 26 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Unter kritischer zivilgesellschaftlicher Beobachtung ist dabei immer auch die Entwicklung der sogenannten ODA-Quote, die den prozentualen Anteil der ODA-Ausgaben am Bruttonationaleinkommen (BNE) ausdrückt: Zusammen mit etlichen anderen Mitgliedern des Entwicklungsausschusses der OECD (OECD-DAC) hat Deutschland wiederholt öffentlich zugesagt, bis zum Jahr 2015 0,7 Prozent seines BNE für öffentliche Entwicklungszusammenarbeit und Humanitäre Hilfe zur Verfügung zu stellen. Im Jahr 2014 lag die ODA-Quote Deutschlands bei gerade mal 0,42 Prozent, womit das 0,7-Prozent-Ziel bei weitem verfehlt wurde. Mit der überraschenden Mittelaufstockung im vergangenen Jahr, ist die ODA-Quote der Bundesrepublik nun sprunghaft auf 0,52 Prozent hochgeschnellt.

Die Erklärung für den markanten Anstieg ist ebenso simpel wie enttäuschend: Der Anstieg im Jahr 2015 ist fast ausschließlich auf die Anrechnung von Kosten für Geflüchtete im Inland zurückzuführen. Damit – so die lapidare Feststellung in einer Pressemitteilung des Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe VENRO – wird Deutschland mit Leistungen in Höhe von 2,7 Mrd. Euro größter Empfänger seiner eigenen Entwicklungsausgaben.


Weitere Infos:
>> epo-Meldung „OECD-Zahlen zur Entwicklungsfinanzierung“
>> VENRO-Pressemitteilung vom 13. April 2016 (PDF)

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Aus dem Archiv:

November 2014

global vernetzt lokal aktiv im ›Entwicklungsland Hessen‹
EPN Hessen-Kongress (14./15. November 2014)

Anlässlich seines zehnjährigen Bestehens lud das hessische Eine Welt-Landesnetzwerk EPN Hessen, am 14. und 15. November 2014 zu einem Kongress nach Frankfurt/M. ein, und viele sind gekommen – zum gemeinsamen Feiern, Diskutieren und Weiterplanen. Im Sinne global verbindlicher Entwicklungs- und Nachhaltigkeitsziele wurde an beiden Kongresstagen über zentrale Herausforderungen der entwicklungspolitischen Arbeit und deren strategische Weiterentwicklung im Entwicklungsland Hessen diskutiert.

Der Saal im Haus am Dom war am Freitag voll, als Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir, die Frankfurter Stadträtin Rosemarie Heilig und Kai Eicker-Wolf für den DGB Hessen Thüringen die wichtige Arbeit der entwicklungspolitisch aktiven Zivilgesellschaft im Inland wie im Ausland würdigten.

Der Eröffnungsvortrag von Prof. Dr. Eberlei (FH Düsseldorf) spitzte die Herausforderungen an die Zivilgesellschaft, welche in den letzten 25 Jahren für die Konzeption und Umsetzung der Entwicklungspolitik immer bedeutsamer geworden ist, auf fünf Punkte zu:
Selbstkritik üben, Orientierung geben, fundierte Analysen bieten, Prioritäten setzen und Politikfähigkeit beweisen.

Weitere Infos:
>> Fotos zum Kongress
>> Kongress-Rückblick (PDF | Auszug aus dem Jahresbericht 2014)
>> Eröffnungsvortrag von Prof. Dr. Eberlei (PDF)
>> Kongress-Programm (PDF)
>> Kongress-Webseite

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