Druckansicht

Aktuelles

Juni 2016

Aktuelle Veranstaltungen:

PODIUMSDISKUSSION:
Mi., 29.06.16 (19h), Frankfurt/M.

Das Wunder von Paris – Wege in eine postfossile Welt
Podiumsdiskussion zur Umweltpolitik sechs Monate nach dem UN-Klimagipfel in Paris. Es diskutieren: Rosmarie Heilig, Umweltdezernentin der Stadt Frankfurt, Sabine Minninger,Brot für die Welt Berlin, Tadzio Müller, Rosa-Luxemburg-Stiftung Berlin, Alexis J. Passadakis, Attac-Frankfurt. Moderation: Thomas Wagner, Katholische Akademie Rabanus Maurus. KooperationspartnerInnen: ATTAC-Frankfurt, EPN Hessen, Greenpeace, Klima-Bündnis, Publik-Forum

Juli-Highlight: Diskussionsveranstaltung & Tagesworkshop (01.&02.07.)

Global nachhaltige Entwicklungsziele (SDGs) und die große Transformation? Von hehren Zielen zu konkreten Schritten

Seit Anfang des Jahres definieren 17 globale Ziele nachhaltiger Entwicklung / Sustainable Development Goals (SDGs) positive Wunsch- und Zielvorstellungen, die mit vereinten Anstrengungen bis zum Jahr 2030 weltweit Realität werden sollen. Zu den SDGs gehört etwa die Beendigung des Hungers, ein gesundes Leben für alle Menschen, deren Zugang zu bezahlter, verlässlicher, nachhaltiger und zeitgemäßer Energie, außerdem dauerhaftes, inklusives und nachhaltiges Wirtschaftswachstum, menschenwürdige Arbeit, die Reduktion von Ungleichheit zwischen und innerhalb von Staaten, die inklusive Gestaltung von Städten und Siedlungen, die Entwicklung nachhaltiger Produktions- und Konsummuster, die Bekämpfung des Klimawandels, der Schutz von Ozeanen und Landökosystemen sowie die Förderung friedlicher und inklusiver Gesellschaften … – fast zu schön um wirklich wahr zu werden?


>> Veranstaltungs-Flyer und Programm (PDF)

↑ zurück nach oben

 
>> Weitere EPN Hessen-Veranstaltungen bis Juli 2016
>> EPN Hessen-Veranstaltungen im Über- und Rückblick

2. Juli: 11. Hessisches Sozialforum stellt die Frage der Verteilungsgerechtigkeit

Der Befund, an dem das Bündnis „Soziale Gerechtigkeit in Hessen“ mit seiner aktuellen Kritik ansetzt, benennt die grundlegenden und seit Jahren strukturell vorgezeichneten sozialen Divergenzdynamiken in Hessen – einem der reichsten Bundesländer deutschlandweit: Trotz blühender Wirtschaft steigt die öffentliche Armut, die Zahl der Armen und die Zahl der Reichen in Hessen wächst gleichermaßen. Die halbherzige Integration der Geflüchteten droht soziale Ungleichheiten und gesellschaftliche Spannungen zu vergrößern, während parallel versucht wird, die neu Angekommenen für zunehmende Prekarisierungen verantwortlich zu machen. Interessen und Bedürfnisse der Menschen werden in provozierten oder zumindest bewusst in Kauf genommenen Verteilungskämpfen um marode Infrastrukturen – sozialer Wohnraum, Arbeit und Bildung – gegeneinander ausgespielt.


Weitere Infos:
>> Flyer „11. Hessisches Sozialforum – Armes reiches Hessen“ (PDF)

↑ zurück nach oben

Aktueller Newsletter:

Der EPN Hessen-Newsletter 04/2016 ist da!

Aus dem Inhalt unserer neusten Ausgabe:

Neues EPN Hessen-Mitglied Baobab e.V. * „Was denkst du, wenn du an Afrika denkst?“ – EPN Hessen am Kindergipfel 2016 * Aktuelle EPN Hessen-Kooperationsveranstaltungen * Save the Date: Diskussionsveranstaltung & Tagesworkshop (01.&02.07.): „Global nachhaltige Entwicklungsziele (SDGs) und die große Transformation? – von hehren Zielen zu konkreten Schritten“ * lobOlmo: Neue Fair-Trade-Bilddatenbank veröffentlicht * Klima-Bündnis: Kleine KlimaschützerInnen wieder mit großen Schritten unterwegs * Dritte Welt Haus: 21. „Festival Cuba im Film – Festival de Cine Cubano“ * NETZ: Tagung „Bangladesch ohne Hunger“ * Aus der Geschäftsstelle * „Hessen entwickeln für die Eine Welt“ – Neues aus dem PromotorInnenprogramm * 11. Hessisches Sozialforum stellt die Frage der Verteilungsgerechtigkeit * Neue Finanzierungsmöglichkeit für Entwicklungsprojekte im Globalen Süden * Zivilgesellschaft kritisiert Auslegung der deutschen ODA-Quote * Der großen Transformation auf der Spur: Offene Baustellen auf dem Weg zum globalen Klimavertrag * Materialien * Mitmachen: Kampagnen, Wettbewerbe & Ausschreibungen * Terminlese

Der Newsletter informiert über Aktivitäten im Netzwerk, entwicklungspolitische Neuigkeiten, neue Bildungsmaterialien aktuelle Mitmach-Aktionen und Veranstaltungen. Am besten gleich abonnieren!

>> Und hier geht es direkt zum Newsletter 04/2016

↑ zurück nach oben

April 2016

Zivilgesellschaft kritisiert Auslegung der deutschen ODA-Quote

Es klang zu schön, um wahr zu sein, als die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) Mitte April die neuen Zahlen zur Entwicklungsfinanzierung vorgestellt hat. Die deutschen Ausgaben für öffentliche Entwicklungszusammenarbeit betrug im vergangenen Jahr 2015 demzufolge über 16 Milliarden Euro, was einem Zuwachs von 26 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Unter kritischer zivilgesellschaftlicher Beobachtung ist dabei immer auch die Entwicklung der sogenannten ODA-Quote, die den prozentualen Anteil der ODA-Ausgaben am Bruttonationaleinkommen (BNE) ausdrückt: Zusammen mit etlichen anderen Mitgliedern des Entwicklungsausschusses der OECD (OECD-DAC) hat Deutschland wiederholt öffentlich zugesagt, bis zum Jahr 2015 0,7 Prozent seines BNE für öffentliche Entwicklungszusammenarbeit und Humanitäre Hilfe zur Verfügung zu stellen. Im Jahr 2014 lag die ODA-Quote Deutschlands bei gerade mal 0,42 Prozent, womit das 0,7-Prozent-Ziel bei weitem verfehlt wurde. Mit der überraschenden Mittelaufstockung im vergangenen Jahr, ist die ODA-Quote der Bundesrepublik nun sprunghaft auf 0,52 Prozent hochgeschnellt.

Die Erklärung für den markanten Anstieg ist ebenso simpel wie enttäuschend: Der Anstieg im Jahr 2015 ist fast ausschließlich auf die Anrechnung von Kosten für Geflüchtete im Inland zurückzuführen. Damit – so die lapidare Feststellung in einer Pressemitteilung des Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe VENRO – wird Deutschland mit Leistungen in Höhe von 2,7 Mrd. Euro größter Empfänger seiner eigenen Entwicklungsausgaben.


Weitere Infos:
>> epo-Meldung „OECD-Zahlen zur Entwicklungsfinanzierung“
>> VENRO-Pressemitteilung vom 13. April 2016 (PDF)

↑ zurück nach oben

Aus dem Archiv:

November 2014

global vernetzt lokal aktiv im ›Entwicklungsland Hessen‹
EPN Hessen-Kongress (14./15. November 2014)

Anlässlich seines zehnjährigen Bestehens lud das hessische Eine Welt-Landesnetzwerk EPN Hessen, am 14. und 15. November 2014 zu einem Kongress nach Frankfurt/M. ein, und viele sind gekommen – zum gemeinsamen Feiern, Diskutieren und Weiterplanen. Im Sinne global verbindlicher Entwicklungs- und Nachhaltigkeitsziele wurde an beiden Kongresstagen über zentrale Herausforderungen der entwicklungspolitischen Arbeit und deren strategische Weiterentwicklung im Entwicklungsland Hessen diskutiert.

Der Saal im Haus am Dom war am Freitag voll, als Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir, die Frankfurter Stadträtin Rosemarie Heilig und Kai Eicker-Wolf für den DGB Hessen Thüringen die wichtige Arbeit der entwicklungspolitisch aktiven Zivilgesellschaft im Inland wie im Ausland würdigten.

Der Eröffnungsvortrag von Prof. Dr. Eberlei (FH Düsseldorf) spitzte die Herausforderungen an die Zivilgesellschaft, welche in den letzten 25 Jahren für die Konzeption und Umsetzung der Entwicklungspolitik immer bedeutsamer geworden ist, auf fünf Punkte zu:
Selbstkritik üben, Orientierung geben, fundierte Analysen bieten, Prioritäten setzen und Politikfähigkeit beweisen.

Weitere Infos:
>> Fotos zum Kongress
>> Kongress-Rückblick (PDF | Auszug aus dem Jahresbericht 2014)
>> Eröffnungsvortrag von Prof. Dr. Eberlei (PDF)
>> Kongress-Programm (PDF)
>> Kongress-Webseite

↑ zurück nach oben
Druckansicht  Druckansicht