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Aktuelles


November 2016

Stellenausschreibung: FachpromotorIn für Fairen Handel und nachhaltige Beschaffung

Im Rahmen des bundesweiten Eine Welt-PromotorInnen-Programms sucht EPN Hessen eineN FachpromotorIn in Teilzeit (60%) zur Unterstützung der entwicklungspolitischen Inlandsarbeit (Beratung, Qualifizierung, Information und Vernetzung) im Themenschwerpunkt nachhaltiges Wirtschaften. Der Dienstsitz der Stelle ist in Südhessen, Arbeitsbeginn 1. Februar 2017. Die Stelle ist vorläufig bis Ende 2018 befristet (Weiterbeschäftigung wird angestrebt). Nähere Angaben zu den Aufgaben und Profilanforderungen finden Sie in der Stellenausschreibung.

Wir freuen uns über Bewerbungen bis zum 15. Dezember 2016.

Weitere Infos:
>> Stellenausschreibung FachpromotorIn für Fairen Handel und nachhaltige Beschaffung (PDF)

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31. November 2016

Der EPN Hessen-Newsletter 11/2016 ist da!

Aus dem Inhalt unserer neusten Ausgabe:

EPN Hessen-Stellenausschreibung: FachpromotorIn für Fairen Handel und nachhaltige Beschaffung * Aktuelle EPN Hessen-Kooperationsveranstaltungen * Klima-Bündnis Aktion Stadtradeln: Per Pedale 800 Mal um den Äquator * Karl Kübel Stiftung zeichnet ideenstarke Welt-FAIRWANDLERInnen aus * ADRA: Stellenausschreibung ProjektkoordinatorIn * Netzwerkmitglieder laden ein: VERANSTALTUNGSTIPPS aus dem Netzwerk * „Hessen entwickeln für die Eine Welt“ – Neues aus dem PromotorInnenprogramm * Climathon Frankfurt: 24-Stunden-Ideenmarathon für ein nachhaltiges Stadtleben * Metropolregion RHEIN.MAIN.FAIR: Fairen Handel und Faires Handeln regional stärken * UN-Klimakonferenz in Marrakesch 2016: Der Globale Süden geht voran * Umkämpfte Menschenrechte: Schutz für sexuelle Minderheiten in der UNO umstritten * Der großen Transformation auf der Spur (Teil 5): Die New Urban Agenda: inklusiv, partizipativ, nachhaltig – zu schön, um wahr zu sein? * Materialien * Mitmachen: Kampagnen, Wettbewerbe & Ausschreibungen * Terminlese

Der Newsletter informiert über Aktivitäten im Netzwerk, entwicklungspolitische Neuigkeiten, neue Bildungsmaterialien aktuelle Mitmach-Aktionen und Veranstaltungen. Am besten gleich abonnieren!

>> Und hier geht es direkt zum Newsletter 11/2016

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November 2016

EPN Hessen-Kooperationsveranstaltungen November

MULTIPLIKATORiNNEN-FORTBILDUNG
Fr., 02.12.2016 (14.30-21h), Frankfurt/M.

Multi-Fortbildung zur Ausstellung „Hessen fairändert“ und zu fairer IT
„Gestörte Verbindung“ zur Ausstellung „Hessen fairändert“: Eine MultiplikatorInnen-Fortbildung mit Juliane Lempa (Bildungsreferentin) und Annelie Evermann (WEED). Veranstalter: EPN Hessen


FERN : WELT : NAH
Mi., 07.12.16 (19h), Frankfurt/M. (Haus am Dom)
Dokumentarfilm & Projektvorstellung und Diskussion

Film: „Sandinos langer Schatten“
Mit Reinhold Dallendörfer (Städtefreundschaft Frankfurt-Granada), Klaus Heß (Informationsbüro Wuppertal) und Sascha Mache (Filmemacher). Veranstaltung IX der Film- & Diskussionsreihe „FERN : WELT : NAH“. GastgeberInnen des Abends: Städtefreundschaft Frankfurt-Granada e.V. und Nord-Süd-Forum Frankfurt. Veranstalter der Reihe: Hessisches Eine Welt-PromotorInnen-Programm des EPN Hessen und Mitgliedsorganisationen. In Kooperation mit dem Haus am Dom


>> Weitere EPN Hessen-Veranstaltungen

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Oktober 2016

Neues Mitglied: Nord-Süd-Forum Frankfurt/M.

Unser Netzwerk wächst weiter! In diesem Monat begrüßen wir das 101. Mitglied im Entwicklungspolitischen Netzwerk Hessen:

Nord-Süd-Forum Frankfurt am Main – „Global denken-lokal handeln“

Das Nord-Süd-Forum Frankfurt hat sich im Jahr 1991 auf der Grundlage der Agenda 21 bzw. dem Rio-Prozess gegründet. Das Forum ist ein Zusammenschluss von Initiativen, Organisationen und Personen, die in Frankfurt in der entwicklungspolitischen Bildung, in Partnerschaftsprojekten, in der Solidaritätsbewegung oder der Entwicklung der Stadtgesellschaft aktiv sind. Sie engagieren sich damit auf ganz unterschiedliche Weise für individuelle, soziale und politische Menschenrechte und machen sich für solidarische Alternativen stark, die es Menschen ermöglicht, in ihrem ökonomischen, ökologischen und gesellschaftlich-sozialen Umfeld Entwicklungschancen und Teilhabemöglichkeiten zu haben. Über den Zusammenschluss im Forum zielen die Mitglieder darauf ab, Menschen in Frankfurt für solche Eine Welt-Perspektiven zu sensibilisieren und ein Bewusstsein für die globale Verantwortung im eigenen lokalen Handeln zu wecken. Auch EntscheidungsträgerInnen der Wirtschafts- und Kommunalpolitik der Stadt Frankfurt sollen in den Dialog mit einbezogen werden.
(Weitere Infos auf der Webseite des Nord-Süd-Forums: www.nordsuedforumfrankfurtmain.de)

Ganz neben nebenbei bemerkt: Das Nord-Süd-Forum Frankfurt wir in diesem Jahr 25 Jahre jung! Wie das ‚Jubiläum’ begangen wird, erfahren Sie in Kürze. Zwischenzeitlich heißt EPN Hessen sein jüngstes Mitglied herzlich willkommen und gratuliert ihm zu seinem 25-jährigen Bestehen.

Sie sind auch interessiert an einer Mitgliedschaft im EPN Hessen als Verein, Organisation oder als Fördermitglied? Auf unserer Webseite finden Sie alle wichtigen Informationen sowie die Beitrittserklärung zum Ausdrucken. Machen Sie mit – zusammen bewegen wir mehr!

Weitere Infos:
>> EPN Hessen Mitglied werden
>> Warum EPN Hessen-Mitglied werden? 14 gute Gründe

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September 2016

Neues Positionspapier der agl:
„Die Schule macht’s – mit der Zivilgesellschaft“

Schulen sind zunehmend gefragt, Globales Lernen in ihre Einrichtungen zu integrieren, um SchülerInnen in der komplexen (Welt-)Gesellschaft zu begleiten und sie auf die Zukunft vorzubereiten. Die Politik reagiert auf diesen Bedarf: Die Verabschiedung der 2030-Agenda und der Beschluss des UNESCO-Weltaktionsprogramms verleihen der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und dem Globalen Lernen deutlich Rückenwind. Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung hat ein „Schulprogramm“ aufgelegt, welches auf einen flächendeckenden Ausbau und eine strukturelle Verankerung der BNE und des Globalen Lernens abzielt. Ein weiterer Meilenstein ist die Neuauflage des Orientierungsrahmens für den Lernbereich Globale Entwicklung im Jahr 2015, der sich als Impulsgeber für Bildung und Verwaltung auf allen Ebenen und für alle schulischen Serviceeinrichtungen und Kooperationspartner versteht.

Nichtregierungsorganisationen und entwicklungspolitische Initiativen, die in der BNE und im Globalen Lernen tätig sind, unterstützen diese politischen Entwicklungen, schließen daran an oder setzen wesentliche Impulse in den Diskursen. Mit dem Positionspapier „Die Schule macht`s – mit der Zivilgesellschaft“ richtet sich die Arbeitsgemeinschaft der Eine Welt Landesnetzwerke in Deutschland e.V. (agl) an politische Akteure auf Bundes- und Landesebene, um für eine zunehmende Zusammenarbeit mit zivilgesellschaftlichen Akteuren im Globalen Lernen zu werben. Das Papier stellt die zentrale Bedeutung der zivilgesellschaftlichen Akteure im Globalen Lernen für eine zukunftsfähige Bildung in der Schule dar und formuliert Leitsätze für eine gute Zusammenarbeit zwischen staatlichen und zivilgesellschaftlichen Akteuren, die für eine Beförderung der BNE und des Globales Lernens in der formalen Bildung grundlegend sind.

Weitere Infos:
>> agl-Positionspapier „Die Schule macht’s – mit der Zivilgesellschaft“ (PDF)
>> Webseite der Arbeitsgemeinschaft der Eine Welt Landesnetzwerke (agl)

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September 2016

Neue Online-Lernplattform nachhaltige Entwicklungsziele

Die im Herbst 2015 von der UNO verabschiedeten Sustainable Development Goals (SGDs), stellen für die nächsten fünfzehn Jahre einen wichtigen Referenzrahmen für die internationale und nationale Politik dar. Um sich auch vermehrt in der Schule und der Bildungsarbeit damit auseinanderzusetzen, haben nun acht entwicklungspolitische Organisationen die Webseite „Lernplattform nachhaltige Entwicklungsziele“ vorgestellt. Auf der Webseite finden sich didaktische Materialien und Medien zu den SDGs. Dabei handelt sich um eigene Materialien der Organisationen als auch um Veröffentlichungen anderer Institutionen oder Organisationen zu den SDGs. Für eine regelmäßige Aktualisierung der Seite wird gesorgt.

Gerne können BesucherInnen der Seite eigen erstellte und veröffentlichte Materialien über ein Formular an die Redaktion der Seite senden, um diese auf der Seite zu veröffentlichen.

Weitere Infos:
>> Lernplattform nachhaltige Entwicklungsziele

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September 2016

Zivilgesellschaftliche Kritik an der bundesdeutschen Umsetzung der Agenda 2030

Ein Jahr nach Unterzeichnung der Agenda 2030 durch die Bundesregierung zogen zivilgesellschaftliche Verbände eine erste Bilanz der Umsetzung der neuen nachhaltigen Entwicklungsziele. Das Fazit von terre des hommes und der Welthungerhilfe fielen dabei eher gemischt aus. Zwar hätte sich die Weltgemeinschaft mit der Unterzeichnung der Sustainable Development Goals (SDGs) neue ambitionierte Ziele gesetzt, doch ein Hauptkritikpunkt bleibe weiterhin die fehlende Kohärenz der nationalen Umsetzung. Die deutschen Entwicklungsinitiativen könnten so Armut und Hunger nicht effektiv bekämpfen.

Gerade die ärmsten Staaten im Afrika südlich der Sahara, die von Armut, Instabilität und Hunger betroffen seien, würden immer weniger durch Entwicklungshilfe unterstützt. Allein seit dem Jahr 2010 sei der Anteil dieser Länder an der deutschen Entwicklungshilfe von 28 auf 23 Prozent gesunken, keines der Länder in Subsahara-Afrika gehörte im Jahr 2014 zu den ersten zehn Entwicklungshilfeempfängern. Der Anstieg der Entwicklungshilfe im Jahr 2015 sei vor allem in Maßnahmen für die Flüchtlingsbetreuung in Deutschland selbst geflossen, die Bekämpfung von Fluchtursachen sei in den Hintergrund gerückt. Doch die besonders von Armut gefährdeten Gruppen seien die Opfer von Krisen und Konflikten sowie Kinder und Jugendliche in ländlichen Regionen. Dabei seien längerfristige Ziele, wie der Aufbau funktionierender Rechtssysteme oder die Förderung der Grundbildung in den Herkunftsländern, die effektivsten Maßnahmen um Perspektiven für die Bevölkerung vor Ort schaffen könnten.

In ihrem „Kompass 2030: Niemanden zurücklassen“ präsentieren terre des hommes und Welthungerhilfe nun einen Überblick über die entwicklungspolitische Arbeit der Bundesregierung und leiten fünf Politikfelder ab, in denen Handlungsbedarf besteht. So soll eine wirksamere und inklusivere Entwicklungspolitik gefördert werden, die auch Initiativen der Zivilgesellschaft nachhaltig verankert.

Weitere Infos:
>> epo-Meldung „Ein Jahr Agenda 2030“ (07.09.)
>> Welthungerhilfe: „Kompass 2030: Niemanden zurücklassen“
>> Pressemeldung von terre des hommes zum Kompass 2030
>> „Kompass 2030“ als PDF

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August 2016

Entwicklung braucht Entschuldung:
EPN Hessen unterstützt die Kampagne „Debt 20“

Die Debt20-Kampagne des Bündnisses erlassjahr.de lädt zivilgesellschaftliche Gruppen dazu ein, sich der Forderung nach einem geordneten Staateninsolvenzverfahren anzuschließen und somit das drängende Thema des internationalen Schuldenmanagements auf die politische Agenda des G20-Gipfels zu heben. Hintergrund der Kampagne ist die anstehende G20-Präsidentschaft Deutschlands, die am 01. Dezember 2016 beginnt und somit im nächsten Jahr entscheidend die Agenda der G20 beeinflussen kann. Im Juli 2017 werden in Hamburg die 20 wirtschaftsstärksten Nationen und viele internationale Organisationen zusammentreffen, um über die Lage der Weltwirtschaft und globale Finanzstabilität zu diskutieren.

Auch das EPN Hessen hat sich der Kampagne „Debt 20“ angeschlossen und unterstützt somit die Forderungen des zivilgesellschaftliche Bündnisses, endlich ein faires, unabhängiges und transparentes Insolvenzverfahren für Staaten zu schaffen und somit einer neuen Schuldenkrise im Globalen Süden vorzubeugen. Denn Schuldenkrisen haben ganz konkrete Auswirkungen auf die Bevölkerung der betroffenen Länder und treffen meist die Ärmsten und Verwundbarsten in der Gesellschaft.

Um die Kampagne zu unterstützen können Verbände, Organisationen und Netzwerke ihre Logos an erlassjahr.de senden. Zusammen mit der Forderung eines fairen Entschuldungsverfahrens sollen die Logos im Herbst 2016 an die Bundesregierung übergeben werden.

Weitere Infos:
>> Debt20-Kampagne
>> erlassjahr.de

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