Aktuelles

14. Januar 2026

Jugend fragt – Politik antwortet

Wir organisieren eine Podiumsdiskussion mit Kandidierenden der Frankfurter Kommunalwahl. Damit auch junge Stimmen gehört werden, brauchen wir dich! Im Workshop am 04. Februar bereiten wir Themen und Fragen vor, denen sich die Politiker*innen bei der Podiumsdiskussion stellen müssen.

JETZT ANMELDEN! Per Mail an: info@epn-hessen.de oder per WhatsApp/ Signal an: 0157-55748005

04. Februar von 13:30 bis 16:30 Uhr in der Wittelsbacherallee 27 in Frankfurt (in den Räumen der Deutschen Friedensgesellschaft Frankfurt)

Der Workshop ist für alle jungen Frankfurter*innen zwischen 14 und 25 Jahren. Für den Workshop seid ihr vom Unterricht freigestellt.

Alle Infos hier

2. Januar 2026

FAIRWANDLER-Preis 2026

Dein Engagement zählt! Du bist 18–35 und hast nach einem weltwärts-Freiwilligendienst oder anderen prägenden Auslandserfahrungen eine Initiative mit gesellschaftlichem Mehrwert gegründet? Dann bewirb dich jetzt! 3.000 € Preisgeld + 12 Monate Coaching warten auf dich.

Weitere Informationen! 

24. Dezember 2025

Referent:innen-Datenbank auf epn-hessen.de

Ab sofort finden Sie auf unserer Website eine öffentliche Referent:innen-Datenbank zu den Themen Globales Lernen, Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE), Politische Bildung & Engagement, Wirtschaft & Gesellschaft sowie Methodik & Didaktik in Hessen. Um die Datenbank mit weiteren Expert:innen zu füllen und die Vernetzung in Hessen zu stärken, möchten wir Sie herzlich einladen, sich zu beteiligen.

Mit Ihrer Teilnahme machen Sie Ihre Expertise für Akteur:innen aus Bildung, Politik und Zivilgesellschaft sichtbar und ermöglichen so direkte Kontakte für Vorträge, Workshops oder Projekte. Ihre Daten werden nur mit Ihrer ausdrücklichen Zustimmung veröffentlicht und können jederzeit aktualisiert oder gelöscht werden.

So geht’s: Füllen Sie das kurze Online-Formular aus und geben Sie Ihre Themenschwerpunkte an.

Zum Formular: epn-hessen.de/aufnahme-in-referentinnen-datenbank

Weiterleiten erwünscht! Kennen Sie Kolleg:innen oder Netzwerkpartner:innen, die sich in diesen Themen engagieren? Leiten Sie diesen Aufruf gerne weiter – gemeinsam stärken wir die Bildungslandschaft in Hessen!

Hier zur Referent:innen-Datenbank!

18. Dezember 2025

Über 1 Millionen Euro Förderung für Entwicklungszusammenarbeit in Hessen

Wer globalen Herausforderungen wirksam entgegentreten will, muss Verantwortung übernehmen. Hessen stellt sich dieser Aufgabe im Rahmen der verschiedenen Maßnahmen der entwicklungspolitischen Zusammenarbeit. Aufgrund dessen wurden jetzt die Leitlinien zur Entwicklungszusammenarbeit erneuert.

„Entwicklungszusammenarbeit ist keine freiwillige Zusatzaufgabe, sondern ein integraler Bestandteil verantwortungsvoller Landespolitik“, so Wirtschaftsminister Kaweh Mansoori in Wiesbaden. „Diese Arbeit gelingt jedoch nur, wenn sie auf Partnerschaft, Offenheit und gemeinsamer Verantwortung beruht. Dies erfordert politische Klarheit, administrative Verlässlichkeit, institutionelle Lernfähigkeit und ein dauerhaftes Vertrauen in das Engagement der Zivilgesellschaft.“

Zur Pressemitteilung!

18. Dezember 2025

Omnibus-I-Paket: EU-Parlament besiegelt Entkernung der CSDDD – erneut im Schulterschluss mit Rechtsextremen

Mit der Abstimmung vom 16.12. über den Kompromisstext der Trilogverhandlungen hat das EU-Parlament das Omnibus-I-Paket angenommen – und damit eine massive Abschwächung der EU-Lieferkettenrichtlinie beschlossen.

Die Initiative Lieferkettengesetz kritisiert diesen Beschluss aufs Schärfste. Mit dem heute im Parlament angenommen Gesetzespaket wird das EU-Lieferkettengesetz, ein Meilenstein zum Schutz von Menschenrechten, Umwelt und Klima, in wesentlichen Elementen entkernt, bevor es überhaupt in einem einzigen EU-Mitgliedsland umgesetzt werden konnte.

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15. Dezember 2025

Deutschland auf ungarischem Weg: Civicus-Monitor stuft uns erneut herab – jetzt nur noch „beschränkt“!

Die Nachricht ist alarmierend: Der Civicus-Monitor, der weltweit den Handlungsspielraum der Zivilgesellschaft bewertet, hat Deutschland erneut herabgestuft – von „beeinträchtigt“ auf „beschränkt“. Vor zwei Jahren war Deutschland noch in der Kategorie „frei“. Doch heute stehen wir auf einem Level mit Ländern, deren demokratische Räume systematisch eingeschränkt werden. Diese Entwicklung ist kein Zufall, sondern das Ergebnis gezielter Einschränkungen.

Hier zur Pressemitteilung! 

10. Dezember 2025

Positionspapier der Fairen Metropolregionen in Deutschland

Entwicklungspolitik auf kommunaler Ebene verankern: Metropolregionen als wichtige Partnerinnen für kommunale Entwicklungszusammenarbeit im Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)

Zum Positionspapier!

10. Dezember 2025

Ellsberg Whistleblower Award 2026 geht an Andrés Olarte Peña

Eine international besetzte Jury hat entschieden, den Ellsberg Whistleblower Award 2026 an den kolumbianischen Whistleblower Andrés Olarte Peña zu vergeben.
Der Whistleblower hat tausende Dokumente weitergegeben, die gravierende Missstände bei Ecopetrol – dem größten und mehrheitlich staatlichen Unternehmen Kolumbiens – aufzeigen:
• Massive Umweltverschmutzungen, darunter die Verunreinigung von Wasser und Feuchtgebieten mit Schadstoffen sowie illegales Abfackeln von Methan;
• Verschleierung und bewusstes Nicht-Melden von Umweltverschmutzungen;
• Gezielte Überwachung und Repressalien gegen führende Aktivist*innen;
• Einsatz staatlicher Sicherheitskräfte zur Durchsetzung von Unternehmensinteressen.

Andrés Olarte arbeitete von Januar 2017 bis Januar 2019 bei Ecopetrol, zunächst als Analyst und später als Umweltberater des Vizepräsidenten für Nachhaltigkeit. Nachdem er auf verschiedenen organisationsinternen Wegen keinen Erfolg gehabt hatte, wandte er sich an die Environmental Investigation Agency (EIA). Im März 2025 veröffentlichte die EIA den Bericht Crude Lies zusammen mit der Datenbank Iguana Papers. Die BBC produzierte die Dokumentation Colombia: Petroleum, Pollution and Paramilitaries. Die Recherchen geben einen erschütternden Einblick in die Praktiken eines Rohstoffunternehmens in einem Land, das als eins der gefährlichsten der Welt für Umweltaktivist*innen gilt.

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