Zoom-Austausch mit drei Start-ups aus Zentralindien: oRegion, X Able und Vaha Flow

14. Oktober 2026 (18:30 - 20:30)

Veranstaltungsort: online, online, online,

in den vergangenen zwei Jahren haben wir einen sehr interessanten Kontakt zum Indian Institute of Management Nagpur (IIMN) erhalten. Wir haben dazu schon in der DIZ aktuell berichtet. Insbesondere mit der Abteilung zur Förderung von Start-ups aus dem ländlichen Raum und kleineren Städten Indiens (InFED = IIMN Foundation for Entrepreneurship Development, InFED) arbeiten wir seit einiger Zeit zusammen, indem wir Freiwillige im Rahmen des weltwärts-Programm dorthin entsenden. Zuvor hat die DIZ schon Besuche durch unsere indischen und vietnamesischen Netzwerkpartner sowie von Studienreisegruppen bei IIMN-InFED ermöglicht.

Daher wollen wir Euch nun auch einen Einblick in einen ganz anderen Bereich von Entwicklung ermöglichen und laden Euch zu einem Zoom ein, bei dem sich drei Start-ups aus Zentralindien vorstellen werden.

Termin: Mittwoch, 14. Oktober 2026
Uhrzeit: 18:30 Uhr (Deutschland) / 22:00 Uhr (Indien)
Ort: Zoom

Hinweis: Denjenigen, die sich vorab bei uns anmelden, können wir kurz vor dem Zoom noch eine Erinnerung schicken. Ist aber kein Muß!

Folgenden Hintergrund möchten wir Euch dazu noch an die Hand geben:

Wie entstehen aus gesellschaftlichen oder ökologischen Herausforderungen neue Ideen – und wie lassen sich daraus konkrete Lösungen und tragfähige Geschäftsmodelle entwickeln?
Im Rahmen der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit der DIZ laden wir herzlich zu einem Zoom-Austausch mit drei jungen Unternehmen aus Indien – oRegion, X Able und Vaha Flow – ein.
Die drei Start-ups arbeiten in ganz unterschiedlichen Bereichen. Gemeinsam ist ihnen der Versuch, unternehmerisches Handeln mit sozialen oder ökologischen Zielsetzungen zu verbinden:

oRegion – nachhaltige Landwirtschaft und transparente Lebensmittelproduktion
oRegion arbeitet mit Landwirtinnen und Landwirten zusammen, die auf natürliche Anbaumethoden setzen, und entwickelt daraus unter anderem kaltgepresste Öle, Honig und weitere Lebensmittel. Das Unternehmen möchte regionale Produzenten stärken und zugleich für Verbraucher nachvollziehbarer machen, wo Lebensmittel herkommen und wie sie produziert werden.

X Able – Design für Inklusion und Teilhabe
X Able entwickelt barrierearme und inklusive Lösungen für Bildung, Spiel und gemeinsam genutzte Räume. Ein Schwerpunkt liegt auf Kindern mit besonderen Bedürfnissen. Dazu gehören beispielsweise Lern- und Kommunikationsmittel für sehbehinderte und taubblinde Kinder. Das Start-up zeigt, wie Design dazu beitragen kann, Barrieren abzubauen und Lernen, Selbstständigkeit und gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen.

Vaha Flow – Bewegung, Wohlbefinden und traditionelles Handwerk
Vaha Flow entwickelt Produkte und Angebote rund um Bewegung, Balance und Achtsamkeit. Gleichzeitig arbeitet das Unternehmen mit Kunsthandwerkern aus indigenen Gemeinschaften zusammen. Traditionelle handwerkliche Fähigkeiten werden so mit neuen Produkten und Märkten verbunden.

Im Gespräch möchten wir nicht nur die Unternehmen und einige ihrer Produkte und Lösungen kennenlernen. Uns interessiert vor allem, welche Herausforderungen die Gründer wahrgenommen haben, wie daraus ihre Ideen entstanden sind und welche sozialen und ökologischen Wirkungen sie mit ihren Geschäftsmodellen erreichen wollen.

Dabei wollen wir auch gemeinsam diskutieren: Welche Rolle kann soziales Unternehmertum für nachhaltige Entwicklung spielen? Wie lassen sich wirtschaftliche Tragfähigkeit, ökologische Verantwortung und gesellschaftliche Teilhabe miteinander verbinden? Und was können wir aus den Erfahrungen und Perspektiven aus Indien für unsere eigene Sicht auf globale Herausforderungen mitnehmen?

Wer vorab neugierig geworden ist, kann sich hier einen ersten Eindruck verschaffen:
oRegion: oregion.in
X Able: xable.in
Vaha Flow: vahaflow.com

Bitte bedenkt: Der Zoom wird auf Englisch sein.

WEITERE INFORMATIONEN!

Für den Inhalt der Veranstaltungsankündigung ist epn Hessen mitverantwortlich. Die inhaltliche Gestaltung der Veranstaltung selbst liegt in der Verantwortung des jeweiligen Veranstalters.