Stoppt das Blutbad in Rojava und Rojhilat!

17. Januar 2026 (14:00)

Veranstaltungsort: Hauptbahnhof, (Kaisersack), Frankfurt,

Die Milizen der islamistischen sogenannten Übergangsregierung Syriens von Ahmed Al-Sharaa, vormals Al-Jolani, begehen Gräueltaten, vertreiben und ermorden Kurd:innen in Aleppo. Viele von ihnen waren nach der türkischen Besatzung von Afrin geflohen. Eine ethnische Säuberung ist im vollen Gange. Wie schon zu Hochzeiten des IS haben sich Jihadisten auf den Weg gemacht, um einen großangelegten Angriff auf die Demokratische Selbstverwaltung von Nord- und Ostsyrien (DAANES) zu starten, die Truppen der Islamisten entlang des Euphrats werden massiv verstärkt. Davor wurde lange gewarnt, denn die sogenannte Übergangsregierung hat mit den Massakern an Alawiten und Drusen bereits gezeigt, was sie von Minderheiten- und Menschenrechten hält.

Im Iran versucht das Regime die Massenproteste mit Gewalt niederzuschlagen. Von über 3000 getöteten Demonstranten ist die Rede, einem regelrechten Massaker, und die Mullahs drohen mit Eilverfahren und Hinrichtungen in den kommenden Tagen.

Sowohl in Syrien als auch im Iran geht es den Machthabern darum, das Streben nach Freiheit, Demokratie und Gleichberechtigung zu unterdrücken, das in der Parole Jin, Jiyan, Azadi (Frau, Leben, Freiheit) seinen Ausdruck findet. In Rojava, wo diese Werte entwickelt und gelebt werden, holt das Regime mit maßgeblicher Unterstützung der Türkei zum Vernichtungsschlag gegen die Demokratische Selbstverwaltung von Nord- und Ostsyrien aus.

Und die Welt? Schaut zu. Und die EU und unsere Regierung? Sie verrät die Kurd:innen ein weiters Mal, indem sie sie zur Mäßigung aufruft, dafür aber Al-Sharaa am Montag nach Berlin einlädt und seiner Übergangsregierung quasi zur Belohnung für die Massaker an der drusischen, alawitischen und kurdischen Gemeinschaft 620 Millionen Euro Wiederaufbauhilfe zugesichert hat. Offensichtlich stört sich in Berlin und Brüssel niemand an den Schönheitsfehlern der „Nachkriegsordnung“ des Islamisten Al-Scharaa, dem eigentlich wegen seiner Kriegsverbrechen der Prozess gemacht werden müsste.

Das können wir nicht hinnehmen und rufen zum Protest auf!

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