Nicht in unserem Namen! – Mahnwache für das Leben und die staatliche Souveranität Kolumbiens

7. August 2026 (18:00)

Veranstaltungsort: Brockhaus-Brunnen, Zeil 87, Frankfurt am Main,

In einem von Unregelmäßigkeiten, mangelnder Transparenz und fehlenden demokratischen Garantien, Betrugsvorwürfen und ausländischer Einmischung geprägten Wahlprozess wurde der rechtsextreme Kandidat Abelardo de la Espriella mit einem Vorsprung von weniger als einem Prozentpunkt gegenüber dem progressiven Kandidaten Iván Cepeda zum Präsidenten Kolumbiens gewählt.

Der designierte Präsident hat zutiefst rückschrittliche Maßnahmen angekündigt, die den Friedensprozess, soziale Reformen, die Rechte ethnischer Minderheiten und der LGBTQ+-Community, die nationale Souveränität, das Selbstbestimmungsrecht und den Umweltschutz gefährden. Verschärft wird dies durch eine systematische Offensive gegen Präsident Gustavo Petro, seine Partei und die Fortschritte seiner Regierung sowie durch eine übermäßige Anlehnung an US-Interessen und seine Absicht, Kolumbien aus multilateralen Organisationen zurückzuziehen.

Red Colombia, die dieses rechtsextreme Projekt ablehnen, erkennen die Legitimität einer Macht nicht an, die unter zweifelhaften Umständen und mit einer offen feindseligen Agenda an die Macht gekommen ist. Wir rufen solidarische Organisationen, Gruppen und Einzelpersonen in Deutschland auf, sich an einem internationalen Akt des friedlichen Widerstands unter dem Motto „Nicht in unserem Namen“ zu beteiligen. Die Veranstaltung findet am 7. August, dem Tag der Amtseinführung von Präsidenten in Kolumbien, statt und beginnt um 18:00 Uhr am Brockhaus-Brunnen (Zeil) in Frankfurt am Main.

Für den Inhalt der Veranstaltungsankündigung ist epn Hessen mitverantwortlich. Die inhaltliche Gestaltung der Veranstaltung selbst liegt in der Verantwortung des jeweiligen Veranstalters.