Mode als Machtfrage – intersektionale Perspektiven

5. September 2026 (11:00 - 17:00)

Veranstaltungsort: online, online, online,

Mode ist Ausdruck und Verstärker gesellschaftlicher Machtverhältnisse entlang von Geschlecht, Klasse, Herkunft, Körpern und globalen Ungleichheiten. Dieses Modul nimmt die Modebranche aus einer macht- und systemkritischen sowie postkolonialen Perspektive in den Blick und fragt danach, wer im globalen Modesystem sichtbar ist, wessen Arbeit unsichtbar bleibt und wer von bestehenden Strukturen profitiert. Wir beleuchten welche historischen und aktuellen Machtverhältnisse Produktionsketten, Arbeitsbedingungen, Schönheitsideale und Konsummuster prägen. Dabei setzen wir uns mit Formen von Ausbeutung, Exklusion und Umweltzerstörung auseinander und untersuchen ihre systemischen Ursachen.
Teile des Moduls werden von internationalen Referierenden auf Englisch gestaltet.

Ablauf

11.00 Uhr
Einführung
Nadja Ahmad, Ev. Akademie Hofgeismar & Madeleine Schütz, Sozialer Friedensdienst Kassel e.V.

11.30 Uhr
Postkoloniale Perspektiven auf das Modesystem 
Dr. Tania Mancheno, Universität Hamburg

13.00 Uhr
Mittagspause

14.00 Uhr
Wer hat Macht? Rollen in der textilen Lieferkette
Nadja Ahmad, Ev. Akademie Hofgeismar & Madeleine Schütz, Sozialer Friedensdienst Kassel e.V.

15.00 Uhr
Systemkritische Perspektiven auf das Modesystem 
Hamza Cherif Douezzan, The Anou, Kunsthandwerkskollektiv Marokko

16.30 Uhr
Abschluss
Nadja Ahmad, Ev. Akademie Hofgeismar & Madeleine Schütz, Sozialer Friedensdienst Kassel e.V.

17.00 Uhr
Ende der Veranstaltung

ANMELDUNG UND WEITERE INFORMATIONEN!

Für den Inhalt der Veranstaltungsankündigung ist epn Hessen mitverantwortlich. Die inhaltliche Gestaltung der Veranstaltung selbst liegt in der Verantwortung des jeweiligen Veranstalters.