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Mode ist Ausdruck und Verstärker gesellschaftlicher Machtverhältnisse entlang von Geschlecht, Klasse, Herkunft, Körpern und globalen Ungleichheiten. Dieses Modul nimmt die Modebranche aus einer macht- und systemkritischen sowie postkolonialen Perspektive in den Blick und fragt danach, wer im globalen Modesystem sichtbar ist, wessen Arbeit unsichtbar bleibt und wer von bestehenden Strukturen profitiert. Wir beleuchten welche historischen und aktuellen Machtverhältnisse Produktionsketten, Arbeitsbedingungen, Schönheitsideale und Konsummuster prägen. Dabei setzen wir uns mit Formen von Ausbeutung, Exklusion und Umweltzerstörung auseinander und untersuchen ihre systemischen Ursachen.
Teile des Moduls werden von internationalen Referierenden auf Englisch gestaltet.
Ablauf
11.00 Uhr
Einführung
Nadja Ahmad, Ev. Akademie Hofgeismar & Madeleine Schütz, Sozialer Friedensdienst Kassel e.V.
11.30 Uhr
Postkoloniale Perspektiven auf das Modesystem
Dr. Tania Mancheno, Universität Hamburg
13.00 Uhr
Mittagspause
14.00 Uhr
Wer hat Macht? Rollen in der textilen Lieferkette
Nadja Ahmad, Ev. Akademie Hofgeismar & Madeleine Schütz, Sozialer Friedensdienst Kassel e.V.
15.00 Uhr
Systemkritische Perspektiven auf das Modesystem
Hamza Cherif Douezzan, The Anou, Kunsthandwerkskollektiv Marokko
16.30 Uhr
Abschluss
Nadja Ahmad, Ev. Akademie Hofgeismar & Madeleine Schütz, Sozialer Friedensdienst Kassel e.V.
17.00 Uhr
Ende der Veranstaltung
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