Veranstaltungsort: unten im medico-Haus, Lindleystraße 15 (ggü. Nr. 11), 60314 Frankfurt,
Kaffeeproduktion und solidarischer Handel als Alternative zur illegalen Kokainwirtschaft
Die indigenen Gemeinden im Südwesten Kolumbiens – organisiert im Indigenen Regionalrat des Cauca (CRIC) – kämpfen seit Jahrzehnten gemeinsam für ihr Land, ihre Selbstbestimmung und ihre kollektiven Rechte. Sie sind zu einer zentralen Stimme für den Frieden geworden. Gleichzeitig sind die Bewohner*innen vieler Gemeinden von eskalierender Gewalt, bewaffneten Gruppen und der Drogenwirtschaft bedroht. Immer mehr Kleinbäuer*innen setzen auf zivilen Widerstand und begegnen der Gewalt mit genossenschaftlichen Bündnissen und Initiativen, die das Gemeinwesen stärken.
Wie ist das Leben im Cauca mit dem internationalen Drogenhandel und der deutschen Drogenpolitik verknüpft? Wie hängt unser Kaffeekonsum mit der Produktion von Kokain in Kolumbien zusammen? Was sind solidarische und transnationale Antworten auf illegale Ökonomien und ihre Gewalt?
Nini Daza, Oberste Rätin des CRIC, und Manuel Bustos von der indigenen Kaffeekooperative CENCOIC sprechen über ihre politisch-aktivistische und genossenschaftliche Arbeit im Cauca. Vertreterinnen aus dem Andenbüro in Quito der Rosa Luxemburg Stiftung und des Kaffeekollektivs Aroma Zapatista, das den Kaffee der CENCOIC in Deutschland vertreibt, geben Einblicke in die Rolle Deutschlands und den Welthandel.
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