Globale Solidarität neu gedacht: Wie gelingt verlässliche Entwicklungszusammenarbeit bei immer knapperen Mitteln?

27. April 2026 (19:00 - 21:00)

Veranstaltungsort: Evangelische Akademie Frankfurt, Römerberg 9, 60311 Frankfurt am Main,

Entwicklungspolitisches Forum
Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung hat einen umfassenden Reformprozess eingeleitet. Wirtschaftliche Interessen und ethische Werte sollen künftig enger zusammengedacht werden, zugleich soll die Entwicklungsarbeit klarer fokussiert werden. Deutschland will in einer Welt des Umbruchs verlässlicher Partner sein und bekennt sich zur regelbasierten Weltordnung. Das beendete Engagement der USA in der Entwicklungszusammenarbeit kann Deutschland jedoch nicht kompensieren. Manche halten eine Entschlackung der Entwicklungszusammenarbeit zugunsten größerer Effektivität für sinnvoll, während andere mit Sorge auf die Budgetkürzungen schauen. Brot für die Welt zum Beispiel fordert, dass der Reformprozess der Entwicklungszusammenarbeit auch künftig finanziell abgesichert bleibt. Wir diskutieren mit Expert/innen aus dem Sektor, wie die Neugestaltung der Entwicklungszusammenarbeit gelingen kann, was dabei zu beachten ist und welche Ansätze sich bisher bewährt haben.
Die Veranstaltung findet teilweise in englischer Sprache statt. Die englischen Beiträge werden ins Deutsche übersetzt. Um die Übersetzung zu hören, benötigen Sie ein internetfähiges Mobiltelefon und Kopfhörer.
Eintritt frei
Anmeldung erbeten
Referierende:
Prof. Dr. Jörg Faust, Direktor Deutsches Evaluierungsinstitut der Entwicklungszusammenarbeit und außerordentlicher Professor für Politikwissenschaft, Universität Duisburg-Essen
Dr. Bärbel Kofler (SPD), Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
Dr. Kathrin Strobel, Direktorin Internationale Programme, Brot für die Welt
Jane S. Nalunga, Executive Director Southern and Eastern Africa Trade Information and Negotiations Institute (SEATINI), Uganda (wird per Zoom zugeschaltet)
Moderation:
Stephan Kosch, Zeitzeichen