Veranstaltungsort: Haus am Dom, Domplatz 3, Frankfurt ,
Fritz Bauer war sich der strafrechtlichen Grenzen des von ihm initiierten Frankfurter Auschwitz-Prozesses bewusst. Er selbst forderte Dichter auf, mit künstlerischen Mitteln diese Grenzen zu überschreiten. Mit Kerstin Steitz, die 2025 im Wallstein Verlag zu diesem Thema eine umfassende Untersuchung vorgelegt hat, sichten und diskutieren wir anhand von Filmausschnitten Werke wie „Die Ermittlung“, „Im Labyrinth der Schuld“ sowie die Filme „Zeugin aus der Hölle“ und „Mord in Frankfurt“.
Dr. Kerstin Steitz ist Associate Professor of German im Department of World Languages and Cultures sowie in Jewish Studies und Holocaust and Genocide Studies an der Old Dominion University in Norfolk, Virginia, USA. In ihrer Forschung beschäftigt sie sich mit Holocaust-Gerichtsprozessen in Literatur und Film sowie Fragestellungen zu Geschlecht und Sexualität während des Holocausts. 2018 erhielt sie den Best Article Prize der German Studies Association (GSA) und des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD).
- Moderation: Dieter Wesp, Förderverein Fritz Bauer Institut
Eine Kooperation des Fördervereins Fritz Bauer Institut mit der Katholischen Akademie Rabanus Maurus des Bistums Limburg.
Der Eintritt frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Für den Inhalt der Veranstaltungsankündigung ist epn Hessen mitverantwortlich. Die inhaltliche Gestaltung der Veranstaltung selbst liegt in der Verantwortung des jeweiligen Veranstalters.
