Frieden heißt suchen! Die Suche nach den Verschwundenen in Kolumbien: Erinnerung, Beteiligung und Versöhnung zehn Jahre nach dem Friedensabkommen

24. September 2026 (18:00 - 20:00)

Veranstaltungsort: online, online, online,

Gespräch im Rahmen der Reihe „Perspectivas Diversas“ des Ökumenischen Büros für Frieden und Gerechtigkeit e.V. zehn Jahre nach der Unterzeichnung des Friedensabkommens in Kolumbien.

Mehr als 130.000 Menschen gelten in Kolumbien im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt als verschwunden. Zehn Jahre nach dem Friedensabkommen von 2016 geht die Suche weiter – als Prozess von Erinnerung, Wiedergutmachung, Beteiligung und Friedensaufbau. Im Mittelpunkt stehen die Rolle der suchenden Angehörigen, sozialer Organisationen und die Beteiligung von Unterzeichner*innen des Friedensabkommens an den Suchprozessen.

Es sprechen:

– Martha Burbano, Menschenrechtsverteidigerin und Direktorin der Corporación para el Desarrollo Regional (CDR)
– Jhon León González, Unterzeichner des Friedensabkommens und Direktor der Corporación Humanitaria Reencuentros
– Wilson Castañeda Castro, Direktor der Corporación Caribe Afirmativo

Moderation: Patricia Rendón Galván, Ökumenisches Büro für Frieden und Gerechtigkeit e.V., Referentin für Kolumbien.

Sprache: Spanisch mit deutscher Übersetzung. Teilnahme kostenlos, Anmeldung erforderlich.

Die Veranstaltung ist Teil der Aktivitäten des Ökumenischen Büros für Frieden und Gerechtigkeit e.V. anlässlich des zehnten Jahrestages der Unterzeichnung des Friedensabkommens von 2016 in Kolumbien, in Kooperation mit Aluna Minga e.V., FDCL e.V. und Nord Süd Forum München e.V. Gefördert durch Engagement Global mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

WEITERE INFORMATIONEN!

Für den Inhalt der Veranstaltungsankündigung ist epn Hessen mitverantwortlich. Die inhaltliche Gestaltung der Veranstaltung selbst liegt in der Verantwortung des jeweiligen Veranstalters.