Veranstaltungsort: Saalbau Dornbusch, Eschersheimer Landstraße 248, 60320 Frankfurt am Main,
Gespräch mit Ruth Kries (Frankfurt) und Peter Birle (Berlin)
Eine Veranstaltung der Deutsch-Ibero-Amerikanischen Gesellschaft (DIAG) e.V. in spanischer und deutscher Sprache
in Kooperation mit: Instituto Cervantes, LAWO e.V.
Das Pendel bei der Präsidentschafts- und Parlamentswahl in Chile ist wie erwartet nach rechts ausgeschlagen. In der Stichwahl kurz vor Jahresende setzte sich der von vielen als „ultrakonservativ“ oder „rechts-außen“ bezeichnete José Antonio Kast gegen die Kandidatin der Linken Jeannette Jara durch. Bevor der noch amtierende Staatspräsident Gabriel Boric im März die Präsidentenschärpe an seinen Nachfolger übergibt, wollen wir mit zwei Gästen darüber diskutieren, wie der Wahlausgang zu bewerten ist, welche Ursachen er hatte und wie sich das Land unter Kasts Führung verändern wird. Teilnehmen werden die chilenische Kinderärztin Ruth Kries, die kurz nach dem Militärputsch 1973 nach Deutschland fliehen konnte und seitdem in Frankfurt lebt, sowie der Politikwissenschaftler Dr. Peter Birle vom Ibero-Amerikanischen Institut in Berlin, der zurzeit an einer umfassenden Länderstudie zu Chile arbeitet. Beide haben sich in den vergangenen Wochen in Chile aufgehalten und sind von dort mit frischen Eindrücken und neuen Einblicken zurückgekehrt.
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