Lateinamerika zwischen U.S.-Interventionismus und Autonomiestreben

13. Oktober 2026 (19:15 - 21:15)

Veranstaltungsort: Saalbau Dornbusch, 1. Etage, Anne-Frank-Saal, Eschersheimer Landstr. 248, 60320 Frankfurt am Main,

Prof. Dr. Detlef Nolte (GIGA Hamburg) – in Kooperation mit Instituto Cervantes

Mit der neuen Nationalen Sicherheitsstrategie von November 2025 bekräftigen die USA ihren Führungsanspruch in der westlichen Hemisphäre. Die Versenkung mutmaßlicher Drogenboote, die Gefangennahme von Maduro und das Vorgehen gegen Kuba sind Belege ihrer Interventionsbereitschaft. Zugleich bleibt aber China der wichtigste Handelspartner vieler lateinamerikanischer Staaten, und die EU baut ihre Handelsbeziehungen durch das EU-Mercosur-Abkommen und die Modernisierung der Abkommen mit Chile und Mexiko aus. Über welchen Handlungsspielraum und wieviel Autonomie verfügt Lateinamerika in dieser Konstellation?

Detlef Nolte ist Professor für Politische Wissenschaft an der Universität Hamburg. Er war viele Jahre Stellvertretender Direktor des Instituts für Iberoamerika-Kunde in Hamburg und leitete danach bis 2018 das Institut für Lateinamerika-Studien am German Institute for Global and Area Studies (GIGA).

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