Online-Vorstellung des DEval-Meinungsmonitors Entwicklungspolitik 2026: Wissen, Motive und Vorbehalte in disruptiven Zeiten.

21. Juli 2026 (13:30 - 15:00)

Veranstaltungsort: online, online, online,

Weltweit zeigt sich in vielen Staaten ein Trend zu autokratischer Regierungsführung, und nationalistische und rechtspopulistische Positionen gewinnen in vielen liberalen Demokratien an Bedeutung. Diese Entwicklungen spiegeln sich auch in der Entwicklungspolitik wider; die disruptive Neuausrichtung der Außenpolitik und internationalen Zusammenarbeit in den USA unter Donald Trump sticht hier besonders hervor. Diese Trends fallen mit fortbestehenden, neuen oder sich verschärfenden globalen Herausforderungen zusammen, wodurch die Errungenschaften der vergangenen 35 Jahre in vielen Bereichen der EZ gefährdet sind. Vor dem Hintergrund der anhaltend schlechten wirtschaftlichen Lage in Deutschland und des dadurch entstehenden Spardrucks hat die 2025 gebildete Bundesregierung aus CDU/CSU und SPD die EZ-Ausgaben reduziert und auch die Ausrichtung der Entwicklungspolitik angepasst.

Vor diesem Hintergrund wurden im Meinungsmonitor Entwicklungspolitik 2026 etablierte Einstellungsindikatoren im Zeitverlauf ausgewertet und in Fokusanalysen einzelne Indikatoren vertieft untersucht:

(1) das Wissen über entwicklungspolitische Themen sowie der Einfluss von Informationen über die staatlichen EZ-Ausgaben auf entsprechende Einstellungen,
(2) die Zustimmung zu verschiedenen Motiven für EZ,
(3) Vorbehalte gegenüber der EZ sowie
(4) die Bedeutung der Einstellungsstärke.

Aufbauend auf den empirischen Befunden geben abschließende Implikationen Anregungen für die entwicklungspolitische Strategieformulierung, Kommunikation und Bildungsarbeit.

Gemeinsam mit Expert*innen und Teilnehmenden möchten wir die Ergebnisse diskutieren und verschiedene Perspektiven sowie Herausforderungen für die deutsche Entwicklungspolitik beleuchten.

Vorstellung des Berichts durch:
Alexandra Gödderz, DEval
Sebastian Schneider, DEval
Helge Zille, DEval

Paneldiskussion mit:
Marlehn Thieme (Präsidentin Welthungerhilfe)
Prof. Dr. Isabel Günther (Professorin für Entwicklungsökonomie an der ETH Zürich)
TBA

Moderation: Dr. Martin Bruder

 

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

 

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