Veranstaltungsort: Q, Pilgrimstein 26-28, Marburg,
Referent*innen: Ignacio Crespo und Gladis Arosemena
Wir laden Sie zu einem Gespräch mit Ignacio Crespo und Gladis Arosemena aus der autonomen Comarca Guna Yala (Panama) ein. Gemeinsam beleuchten wir die indigene Kosmovision der Guna und ihre historisch gewachsene politische Sonderstellung, die maßgeblich aus der „Tule-Revolution“ hervorging.
In diesem Austausch reflektieren wir aktuelle Herausforderungen: Ignacio Crespo, Meeresbiologe und Leiter eines Schutzprojektes, gibt Einblicke in den Schutz der Baula-Schildkröten. Parallel dazu diskutieren wir die ökologischen Konsequenzen des Klimawandels, welche die Zwangsumsiedlung von Inselgemeinden unumgänglich machen.
Ein weiterer Fokus liegt auf den traditionellen Molas. Diese Textilkunst ist tief in der Mythologie und Kosmovision der Guna verwurzelt. Sie dient als narratives Medium, das nicht nur Tradition bewahrt, sondern auch den gesellschaftlichen Wandel reflektiert und den Frauen eine besondere Rolle in ihr zukommen lässt.
Ethnolog*innen begleiten dieses Gespräch und möchten Raum für eine fundierte Auseinandersetzung mit der Dynamik zwischen indigener Selbstbestimmung und globalen Veränderungsprozessen schaffen.
Kommen Sie vorbei – hören Sie zu und diskutieren Sie mit uns.
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