Veranstaltungsort: Berufliche Schulen am Gradierwerk, Am Gradierwerk 4 - 6, Bad Nauheim,
Das globale Ernährungssystem ist ein Minusgeschäft. Es schädigt Gesundheit, Umwelt und führt zu globaler Ungerechtigkeit. Wie lassen sich diese Probleme und Lösungsansätze im Berufsschulunterricht lebensnah und handlungsorientiert vermitteln?
In der Fortbildung beschäftigen wir uns mit den globalen Zusammenhängen unseres Ernährungssystems und der Frage, wie Ernährungsgerechtigkeit im Unterricht thematisiert werden kann. Ausgehend von Ansätzen der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und des Globalen Lernens lernen die Teilnehmenden praxiserprobte Methoden kennen, um Themen wie nachhaltige Ernährung, gesundheitliche Chancengleichheit und globale Verantwortung im Unterricht aufzugreifen.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den Bildungsangeboten des Projekts Foodjustice. Das Projekt beschäftigt sich mit Problemen und Lösungsansätzen im globalen Ernährungssystem und basiert thematisch auf den Konzepten der Commercial Determinants of Health sowie der Planetary Health Diet. Die Fortbildung wird von Dinah Stratenwerth (Foodjustice) gestaltet, die Einblicke in die didaktischen Ansätze des Projekts gibt und ausgewählte Methoden für den Berufsschulunterricht praktisch erproben lässt.
Im Mittelpunkt stehen aktivierende Unterrichtsmethoden, insbesondere Planspiele, die komplexe Zusammenhänge erfahrbar machen und unterschiedliche Interessen und Handlungsmöglichkeiten sichtbar werden lassen. Die Teilnehmenden erproben ausgewählte Methoden selbst, reflektieren deren didaktisches Potenzial und entwickeln Ideen für den Transfer in ihre eigene Unterrichtspraxis. Die Fortbildung bietet zudem Raum für Austausch und die gemeinsame Reflexion darüber, wie Zukunftsthemen motivierend und praxisnah im Berufsschulunterricht umgesetzt werden können.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!
Anmeldung: mariele.weber@epn-hessen.de
Für den Inhalt der Veranstaltungsankündigung ist epn Hessen mitverantwortlich. Die inhaltliche Gestaltung der Veranstaltung selbst liegt in der Verantwortung des jeweiligen Veranstalters.
