33. Kompass – Zur Wirklichkeit der deutschen Entwicklungspolitik und humanitären Hilfe

24. Juni 2026 (16:00 - 17:30)

Seit vier Jahrzehnten steht der Kompass für die kritische Auseinandersetzung der Zivilgesellschaft mit dem Regierungshandeln Deutschlands in der humanitären Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit.

Globale Krisen verschärfen sich, politische Gewissheiten geraten ins Wanken: Die Entwicklungspolitik und humanitäre Hilfe durchlaufen eine Phase tiefgreifender Veränderungen. Anhaltende Konflikte – unter anderem im Sudan und im Mittleren Osten – verdeutlichen, dass wertegeleitete internationale Politik im Sinne der Menschenrechte und humanitären Prinzipien an Priorität verloren hat. Gleichzeitig sinken die finanziellen Mittel für humanitäre Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit.

Was folgt daraus für eine nachhaltige, sozial und menschenrechtlich tragfähige globale Entwicklung? Der Kompass 2026 nimmt entwicklungspolitische Herausforderungen und Chancen in den Blick: von der wirtschaftlichen Dynamik und der politischen Gestaltungsmacht junger Menschen im Globalen Süden bis zur wachsenden Fragilität globaler Ernährungssysteme. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob die aktuellen Reformen der deutschen Entwicklungspolitik und humanitären Hilfe den globalen Herausforderungen gerecht werden – oder ob sie hinter ihnen zurückbleiben.

Darüber diskutieren live:

  • Vertretung des Auswärtigen Amtes, (bestätigt)
  • Volker Meier, Abteilungsleiter Grundsätze, Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
  • Mitglied des deutschen Bundestages, (angefragt)
  • Catherine Kilelu, African Centre for Technology Studies und Mitglied AgriBridge Network, Kenia
  • Bah Traoré Legrand, Wahti-citizen think thank for West Africa, Referent für den Sahel, Senegal
  • Mathias Mogge, Generalsekretär und Vorstandsvorsitzender, Welthungerhilfe
  • Joshua Hofert, Vorstand Kommunikation & Vorstandssprecher, Terre des Hommes

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