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Der EPN Hessen-Vorstand

 

Elfriede Harth

Portraitfoto Elfriede Harth

Elfriede Harth ist freie Hausfrau, Großmutter, seit 2014 in Rente und aktiv im Netzwerk Care Revolution und für ein weltweites Bedingungsloses Grundeinkommen. Als 10-Jährige kam sie nach Deutschland in ein katholisches Internat, blieb aber ihrem Herkunftsland Kolumbien, allein aus familiären Gründen verbunden. Ihre Eltern und die meisten Geschwister blieben dort oder kehrten dorthin zurück. Sie studierte Soziologie und Politik in Paris und war mehrere Jahre auf EU-Ebene beruflich tätig in der Advocacy für Frauenrechte in der Entwicklungszusammenarbeit mit „katholischen“ lateinamerikanischen Ländern, besonders in den Bereichen sexuelle und reproduktive Selbstbestimmung.

Steffen Jahn

Portraitfoto Steffen Jahn

Steffen Jahn ist diplomierter Sozialwissenschaftler und hat eine journalistische Ausbildung beim ifp in München sowie eine theologische Grundausbildung im Würzburger Fernkurs absolviert. Seit 2014 ist beim Bistum Fulda beschäftigt. Zunächst als Referent und seit 2021 ist er als Dezernent für Weltkirche und die muttersprachlichen Gemeinden zuständig. Zuvor war er als Jugendbildungsreferent für die Jugendpolitische Arbeit der Jugendverbände verantwortlich. Seit 2019 ist Steffen Jahn als Vertreter der Katholischen Kirchen in Hessen in den Entwicklungspolitischen Beirat der Hessischen Landesregierung delegiert.
Die Schwerpunkte seiner Arbeit liegt im Bildungsbereich, der Projektförderung und den internationalen Freiwilligendiensten. Sie veranstalten im Sinne des globalen Lernens Seminare und Veranstaltungsformate zum Thema Menschenrechte. Außerdem haben sie regelmäßig internationale Gäste, die in Schulen, Pfarreien und Seminaren von ihrer Arbeit in ihren Heimatländern berichten. Mit einem eigenen Förderetat unterstützen sie Aufbau- und Bildungsprojekte, Umweltprojekte und Nothilfeprogramme ihrer Partner im globalen Süden und in Osteuropa.

Michael Müller-Puhlmann

Portraitfoto Michael Müller-Puhlmann

Michael Müller-Puhlmann ist Diplom-Volkswirt. Seit 1970 ist er in Schüler- und Jugendzentrumsbewegung aktiv, seit 1971 bei den Jusos und seit 1973 SPD-Mitglied. Seit dem Putsch in Chile 1973 hat er sich mit dem Weltwirtschaftssystem, Imperialismus, den Nachwirkungen des Kolonialismus sowie Befreiungsbewegungen beschäftigt und versucht, die weltweiten Zusammenhänge zu verstehen. In seinem Volkswirtschaftsstudium wurde er zum Atomkraftgegner und lernte die „Grenzen des Wachstums“ kennen. Nach seinem Einsatz in der Bewegung gegen die Startbahn West ist er seit 1983 in der Nicaragua-Solidarität aktiv. 1989 hat er den überparteilichen Partnerschaftsverein Kreis Groß-Gerau – Masatepe/Nicaragua e.V. gegründet, war aktiv in der Nicaragua-Entschuldungskampagne in den 1990er Jahren und seit 1985 ist er aktiv in der Hessen-Koordination der Nicaragua-Initiativen und kommunalen Partnerschaften (HeKo), bei erlassjahr.de und WEED. Seit 1992 bis Ende September 2021 war er beruflich im Hessischen Sozialministerium im Bereich Arbeitsmarktpolitik und beruflich Bildung tätig.

Dr. Monika Treber

Portraitfoto Dr. Monika Treber

Dr. Monika Treber, ist Soziologin und Sozialpädagogin, sie gehörte 1985 zu den Gründungsmitgliedern der Christlichen Initiative Internationales Lernen e.V. (CIL). Die Begegnung mit Menschen, die sich, von der Theologie der Befreiung inspiriert und in Ländern des globalen Südens für soziale Gerechtigkeit einsetzen, waren für die Gründung der CIL bestimmend. Bis 1999 war sie als geschäftsführende Referentin für die CIL tätig. Als Vertreterin der CIL engagierte sie sich für das Nord-Süd-Forum Frankfurt und war in den 90er Jahren Sprecherin des Forums. Von 1999 an war sie als Professorin für Sozialarbeitswissenschaften mit dem Schwerpunkt „Interkulturelle Soziale Arbeit“ an der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin tätig. Seit ihrem Ruhestand 2015 engagierte sie sich verstärkt als Projektleiten und Vorsitzende der CIL sowie in Inklusionsprojekten des Hildegardis-Verein zur Förderung von Frauenstudien.

Beratende Vorstandsmitglieder:

Thomas Brose

Thomas Brose ist in Brasilien aufgewachsen und hat nach seiner Rückkehr nach Deutschland internationale Agrarwirtschaft studiert. Nach dem Studium hat er für den Deutschen Entwicklungsdienst (DED) 3 ½ Jahre mit Kleinbauern im Nordosten Brasiliens gearbeitet. Nach seiner erneuten Rückkehr nach Deutschland hat er ein Aufbaustudium als Entwicklungspolitologe absolviert und war 2 Jahre in einer Gemeinde für die Umsetzung der Nord-Süd Arbeit im Rahmen der Agenda 21 verantwortlich. Seit 15 Jahren arbeitet er in der Europäischen Geschäftsstelle des Klima-Bündnis der Europäischen Städte mit den indigenen Völker der Regenwälder und ist seit 2006 dessen Geschäftsführer.
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