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Einzelbeitrag:

Vortrag: Picos de Europa - wilde Landschaft an Nordspaniens Atlantikküste

Fr, 13.03.2015 | 16:00 19:00 | Mainz (Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz )

Veranstalterin: Zivile Konfliktbearbeitung (ZKB) Rhein-Main


Der Islam ist Frieden. So behaupten es Muslime immer wieder. Doch islamistische Terrorgruppen wie Al-Qaida und IS und Terroranschläge zeichnen ein anderes Bild. Im Zusammenhang mit den Terroranschlägen wird oft übersehen, dass die Opfer dieser Gruppierungen auch Muslime sind. Der islamisch begründete Terrorismus ist somit gleichermaßen eine Herausforderung für Muslime wie Nichtmuslime. Immer mehr muslimische Politiker, Religionsvertreter, Gelehrte und Denker verurteilen den im Namen ihrer Religion verübten Terror. Doch reichen Aussagen wie „das habe nichts mit dem Islam zu tun" oder „die Terroristen seien keine Muslime" aus?
Die beiden muslimischen Gelehrten Jawdat Sa'id aus Syrien (geboren 1931) und Maulana Wahiduddin Khan aus Indien (geboren 1925) engagieren sich in ihren Schriften und mit ihren Aktivitäten für eine islamische Ethik der Gewaltlosigkeit. Sie erläutern, wie der Koran gewaltverherrlichend interpretiert werden kann, was sie als Pervertierung seiner Botschaft ansehen und legen ein Aktionsprogramm für eine praktische Einübung in die Gewaltlosigkeit vor.
Um diese islamischen Denker und ihre Ideen vorzustellen und die mit der Problematik zusammenhängenden Fragen zu diskutieren, wird der Islam- und Politikwissenschaftler Muhammad Sameer Murtaza M. A. in der Veranstaltung hierzu berichten. Seit 2010 arbeitet er für die Stiftung Weltethos, wo er zu den Themen Gegenwartsströmungen des Islam, jüdisch-muslimischer Dialog und Ethik der Gewaltlosigkeit aus den Quellen des Islam forscht und referiert.

Weitere Informationen:
>> Flyer Gibt es eine islamische Ethik der Gewaltlosigkeit?

Veranstaltungsort:
Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz , Am Kronberger Hof 6, MainzKarte zu Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz

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