Druckansicht

Einzelbeitrag:

Fotoausstellung \"Ausenc as Brasil\"

Di, 24.09.2013 | 20:00 | Frankfurt/M. (Raumstation Rödelheim)

Filmvorführung "High Power" und Diskussion mit dem Regisseur Pradeep Indulkar im Rahmen des Uranium Film Festivals aus Rio de Janeiro.


Pradeep Indulkar, der einst als Ingenieur in der Atomforschung arbeitete, reist im September durch Deutschland – mit seinem Film "High Power" über das Leben der Menschen in der Nähe der indischen Atomanalage Tarapur (4 AKWs und Wiederaufarbeitung) und Informationen zum Widerstand gegen die im westindischen Jaitapur von Areva geplanten Atomkraftwerke. Der Film ist in Indien verboten und wird zum ersten Mal gezeigt. In Rio de Janeiro wurde er mit einem Yellow Oscar ausgezeichnet.

High Power (Starkstrom) Indien, 2013, 27 min, Doku – Regie: Pradeep Indulkar – Original mit deutschen Untertiteln

“Dunkelheit breitet sich aus in der Stadt, die Energie für das Land liefert, und diesmal scheint die Düsternis sich zu verfestigen. Tarapur Atomic Power Station, das erste Atomkraftwerk in Indien, wurde vor 40 Jahren mit viel Tamtam eingeweiht. Die großen Versprechungen aber, die damals der Stadt Tarapur, die dem Kraftwerk seinen Namen verliehen hat, gemacht wurden, haben sich nicht bewahrheitet. Was aber geschah tatsächlich in Tarapur in diesen 40 langen Jahren? Wir alle sollten darauf aufmerksam werden, bevor es zu spät ist. Vor dem Hintergrund einer neuerlichen falschen Verheißung eines Paradieses, wo die angeblich großen Taten für die Menschheit nur die Habgier einiger weniger bedienen, eröffnet uns dieser Film den Ausblick auf eine verborgene Welt, Bilder, die nie vorher gezeigt wurden, … ” (Pradeep Indulkar)

Der Film wird neben Frankfurt am Main auch an anderen Orten im Rhein-Main-Gebiet gezeigt werden.

Weitere Infos:
>> Film und Veranstaltungsorte in Deutschland
>> Webseite des Uranium Film Festival

Veranstaltungsort:
Raumstation Rödelheim, Auf der Insel 14, Frankfurt/M.Karte zu Raumstation Rödelheim

Gefördert vom Bund:
Logo Engagement Global
Logo BMZ
Und gefördert vom Land: Logo HMWEVL

    Druckansicht