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Einzelbeitrag:

Vortrag: Umkämpfte Migration vor den Außengrenzen Europas

Di, 01.12.2015 | 19:00 | Frankfurt/M. (GLS-Bank)

"Wer rettet die grüne Lunge der Welt? Der Kampf gegen Megastaudämme im Amazonasgebiet". Vortrag und Filmausschnitte des Frankfurter Filmemachers Martin Keßler. VeranstalterIn: GLS-Bank, u.a. unterstützt von der Arbeitsgemeinschaft Dokumentarfilm, Business Crime Control, Haleakala-Stiftung in der GLS – Treuhand, Katholische Akademie Rabanus Maurus im Haus am Dom, Klima-Bündnis der europäischen Städte, Stiftung Menschenwürde und Arbeitswelt.


In der ersten Dezemberwoche ist es wieder soweit. Dann werden sie wieder versuchen, das Weltklima zu retten. Tausende Regierungsvertreter, Abgesandte von Nichtregierungsorganisationen, Wissenschaftler. Auf dem Weltklimagipfel in Paris. Dabei geht es auch um die grüne Lunge der Welt – den Amazonasurwald.

Im Mittelpunkt dieser Veranstaltung steht die Situation im Amazonasgebiet, der grünen Lunge der Welt, die immer mehr durchlöchert und zerstört wird - vor allem auch durch riesige Staudämme. Einer, der die fortschreitende Zerstörung dieser grünen Lunge seit Jahren dokumentiert, ist der Frankfurter Filmemacher Martin Keßler. 2008 startete er sein dokumentarisches Langzeitprojekt „Count Down am Xingu“ über den Bau neuer Megastaudämme im brasilianischen Amazonasgebiet und die desaströsen Folgen: riesige Urwaldflächen werden geflutet, tausende Indigene vertrieben, die Lebensgrundlage der Flussbewohner zerstört. Ein Megageschäft für ein „kriminelles Netzwerk aus Baufirmen und Politikern - und ihren weltweiten Partnern“ - so der katholische Bischof von Altamira und Träger des alternativen Nobelpreises, Erwin Kräutler.

Martin Keßler wird kurze Filmausschnitte aus seiner dokumentarischen Langzeitbeobachtung zeigen und über die aktuelle Lage im Amazonasgebiet berichten. Und über die Notwendigkeit einer „Energiewende“ auch in Brasilien. Dabei spricht er auch über die Schwierigkeiten, ein solches Filmprojekt über Jahre hinweg zu betreiben und für Aufklärung zu sorgen. Und darüber, was das alles auch mit Geld und Profit zu tun hat.

Mit der Veranstaltung soll auch für die Fortsetzung des Filmprojektes „Count Down am Xingu“ geworben werden - durch eine Spendenaktion: Mit Ihrer Spende helfen Sie dem Filmemachen, weiter in Amazonien zu drehen und im Frühsommer 2016 (vor der Olympiade in Rio) ein neues aktuelles Video herauszubringen - und die dokumentarische Langzeitbeobachtung „Count Down am Xingu“ fortzusetzen.

 

Eine Anmeldung ist bis zum 30. November über dieses Formlar auf Webseite der GLS-Bank möglich.

Weitere Infos:
>> Webseite Neue Wut - Martin Keßler Filmproduktion

Veranstaltungsort:
GLS-Bank, Mainzer Landstr. 47, Frankfurt/M.Karte zu GLS-Bank

Gefördert vom Bund:
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Und gefördert vom Land: Logo HMWEVL

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