Druckansicht

Einzelbeitrag:

Menschenrechtsverletzungen für Fußball-WM und Olympia

Mi, 12.03.2014 Do, 01.05.2014 | - | Frankfurt/M. (Haus am Dom)

Kunst- und Fotoausstellung. Ausstellungsort: Haus am Dom.


Ruanda – im Herzen Afrikas – erlangte am 1. Juli 1962 seine politische Unabhängigkeit von Belgien. Bis Anfang der 1990er Jahre war das Land, ehemals eine Kolonie Deutschlands, dann Belgiens, nur wenigen bekannt. Dies änderte sich im April 1994, als Ruanda durch einen Völkermord weltweit in die Medien gelangte.Innerhalb von drei Monaten wurden etwa eine Million Menschen, vor allem Angehörige der Bevöl­kerungsgruppe der Batutsi, aber auch viele Bahutu und Batwa getötet. Während des Mordens flüchteten mehrere Millionen innerhalb des Landes, in die Nachbar­länder Tansania, Burundi, Uganda und in das damalige Zaïre, heute Demokratische Republik Kongo, nur wenige in Länder außerhalb des afrikanischen Kontinents.

Die meisten Menschen, be­son­ders auch Ruander und Ruanderinnen, stehen dem Genozid fassungs­­los gegenüber. Alle Analysen haben nicht schlüssig klären können, wie es zu solchen Mord­orgien kommen konnte. Der Genozid prägt bis heute das gesellschaftliche Leben, die Bezie­hungen zwischen den Menschen und die Zukunft.Die Ausstellung setzt sich mit der Thematik: Leben, Tod, Trauer, Hoffnung, Aufarbeitung und Zukunft auseinander. Sie bettet diese in einen historischen und aktuellen Kontext in der Region der Großen Seen in Zentralafrika.

Die Ausstellung ist geöffnet:
Montags bis freitags 9.00 bis 17.00 Uhr
Donnerstags: bis 21.30 Uhr
Samstags: 10.00 bis 17.00 Uhr
Der Eintritt ist frei.

Weitere Infos:
>> Veranstaltungsankündigung auf der Webseite des Veranstalters
>> Veranstaltungsflyer

Veranstaltungsort:
Haus am Dom, Domplatz 3, Frankfurt/M.Karte zu Haus am Dom

Gefördert vom Bund:
Logo Engagement Global
Logo BMZ
Und gefördert vom Land: Logo HMWEVL

    Druckansicht