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Einzelbeitrag:

degrowth conference 2014

Do, 02.10.2014 | 12:00 | Frankfurt/M. (Kaiserplatz)

Veranstalter: atombombengeschaeft


Im Rahmen der Kampagne „Atomwaffen – ein Bombengeschäft“ wird vom 26. September (Internationaler Tag für die Abschaffung von Atomwaffen) bis 3. Oktober bundesweit eine Aktionswoche stattfinden, in der vor Bankfilialen gegen die Investition in Atomwaffenhersteller protestiert wird.
Die AktionsteilnehmerInnen rufen dazu auf, alle Investitionen in Atomwaffen zu beenden, auch die in so genannte Mischkonzerne.

Mehr als acht Finanzinstitute in Deutschland investieren über 7 Milliarden in Firmen, die Atomwaffenkomponenten oder -Trägersysteme produzieren. Die Commerzbank und die Deutsche Bank, zwei der größten Geldgeber, stehen im Fokus der Aktionswoche.

Die Commerzbank wirbt mit dem Spruch „Die Bank an Ihrer Seite“ und pflegt das Image einer Bank, die nach der Finanzkrise „nicht einfach so weitermacht“. Das werten die Trägerorganisationen der Kampagne als Versprechen, sich zu ändern. Die Commerzbank hat sich selbst ethische Standards gesetzt, die regeln, welche Geschäfte moralisch vertretbar sind – und welche nicht. Auch Geschäfte mit “kontroversen Waffen” – zu denen auch Atomwaffen gehören – wollte sie unterbinden. Dennoch finanziert die Commerzbank weiterhin Unternehmen, die Atomwaffen und ihre Trägersysteme warten und herstellen.

In Frankfurt wird es ab 12:00 vor der Commerzbank am Kaiserplatz eine Mahnwache geben;
ab 13:40 geht ein Demonstrationszug Richtung Deutsche Bank zum Taunusplatz 12, wo es ein Programm von 14-16:00 Uhr u.a. mit einer Rede von Barbara Happe (Urgewald) und Musik von verschiedenen Musikern geben wird.
 

Weitere Infos:
>>Atombombengeschäft

Veranstaltungsort:
Kaiserplatz, Kaiserstraße, Frankfurt/M.Karte zu Kaiserplatz

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