Druckansicht

Newsletter 12/2019


Inhalt:

EPN Hessen in Bewegung

Glokales

Weiterlesen, mitmachen, hingehen

 


EPN Hessen wächst: Neues Mitglied gewaltfrei handeln e.V.

EPN Hessen ist wieder um das Wissen und die Kompetenzen eines Mitglieds reicher! Neu mit dabei in unserem Netzwerk ist gewaltfrei handeln e.V. aus Diemelstadt-Wethen.

Der Verein gewaltfrei handeln e.V. tritt für eine gewaltfreie Konfliktkultur und eine zivile Sicherheitspolitik ein. In unseren Fortbildungen und Workshops lernen Menschen, Konfliktsituationen zu verstehen, das eigene Verhalten in schwierigen Situationen zu überdenken und neue Lösungen zu finden. Die Kurse machen Mut und vermitteln Handwerkszeug, in persönlichen und institutionellen Konflikten zu vermitteln und sich Gewalt entgegenzustellen.

Weitere Infos auf der Webseite von gewaltfrei handeln e.V.: www.gewaltfreihandeln.org

Sie sind auch interessiert an einer Mitgliedschaft im EPN Hessen als Verein, Organisation oder als Fördermitglied? Auf unserer Webseite finden Sie alle wichtigen Informationen sowie die Beitrittserklärung zum Ausdrucken. Machen Sie mit – zusammen bewegen wir mehr!

Weitere Infos:
>> EPN Hessen Mitglied werden
>> Warum EPN Hessen-Mitglied werden? 14 gute Gründe

↑ zurück nach oben

EPN Hessen sucht: Eine Welt-FachpromotorIn Öffentlichkeit, Digitalisierung, und Partizipation

In den ersten Monaten des neuen Jahres kommt es zu personellen Veränderung in der Geschäftsstelle unseres Netzwerks. Das EPN Hessen sucht daher zum baldmöglichsten Zeitpunkt am Arbeitsort Frankfurt am Main eine/einen Eine Welt-FachpromotorIn für Öffentlichkeit, Digitalisierung und Partizipation mit einem Stellenumfang von 65-75 Prozent. Wir wünschen uns eine engagierte Eine Welt-Fachpromotorin oder einen engagierten Eine Welt-Fachpromotor zur Unterstützung einer partizipativ ausgerichteten Öffentlichkeitsarbeit. Sie oder er soll den Eine Welt-AkteurInnen in Hessen on- wie offline zu mehr Sichtbarkeit verhelfen und gemeinsam mit ihnen neue öffentlichkeitswirksame Projekte anstoßen. Wir freuen uns über interessierte und kompetente BewerberInnen. Bewerbungsschluss ist der 31. Januar 2020.

Die Einzelheiten zur Stelle sowie zum Aufgaben- und Anforderungsprofil sind in der Stellenausschreibung zusammengefasst:

>> Ausschreibung Eine Welt-FachpromotorIn Öffentlichkeit, Digitalisierung, Partizipation

↑ zurück nach oben

EPN Hessen legt nach: 2. Auflage unserer SDG-Broschüre – frisch aus dem Druck

Im Oktober 2018 haben wir in Kooperation mit der Engagement Global Außenstelle Mainz und dank dem beherzten Mitwirken zahlreicher lokaler AkteurInnen die Broschüre Global vernetzt – lokal aktiv im Entwicklungsland Hessen. Initiativ/en für globale nachhaltige Entwicklung herausgebraucht.

Die Publikation versucht sowohl Herausforderungen als auch Innovationen und bereits bestehendes zivilgesellschaftliches Eine Welt-Engagement in Hessen abzubilden: In Hessens Städten und Regionen engagieren sich bereits zahlreiche Initiativen und Vereine, die hier vor Ort problemlösungsorientierte Ideen und Antworten auf global wie lokal drängende Fragen suchen und praktisch erproben. Dieses ‚Wirken von unten‘ im Kontext der globalen Entwicklungsagenda besser sichtbar zu machen und einen ‚hessischen Dialog‘ darüber anzustoßen, wie wir gemeinsamen nachhaltigen gesellschaftlichen Wandel (konkret lokal vor Ort, aber immer in globaler Perspektive) ist Ziel der Broschüre. Sie bietet eine kurze Einführung ins Thema, diskutiert die Relevanz und Umsetzungsschritte in Hessen und gibt anhand von 33 bebilderten Portraits vor allem anschauliche Einblicke in das beeindruckende Engagement, mit dem zivilgesellschaftliche Initiativen, Gruppen und Organisationen in Hessen bereits an der Erreichung der SDGs arbeiten.

Innerhalb nur eines Jahres konnten wir 3000 Exemplare – das entspricht der gesamten ersten Auflage – an interessierte LeserInnen verteilen. Dies schien uns wiederum Grund genug, uns um einen Nachdruck zu kümmern. Gedacht, getan: Die beliebte und informative Broschüre ist ab sofort wieder bei uns in der Geschäftsstelle bestellbar!

Weitere Infos:
>> Zum Reinschauen: Die komplette Broschüre als PDF
>> Zum Bestellen: Mail an info[at]epn-hessen.de

↑ zurück nach oben

Aktuelle EPN-Veranstaltungen

↓ Staffel IX der Film- und Diskussionsreihe FERN:WELT:NAH (29.01.-23.03.)
↓ Entwicklungspolitisches Forum zur EU Agrarreform 2022 (27.01.)

↑ zurück nach oben

 

Staffel IX der Film- und Diskussionsreihe FERN:WELT:NAH

Film- und Diskussionsreihe FERN:WELT:NAHEPN Hessen hat sich zur neunten Staffel der Film- und Diskussionsreihe fern welt nah aufgemacht: Erneut nehmen wir an vier Abenden globale Missstände in den Blick, zeigen Pratiken lokaler Widerständigkeit und Alternativen auf und diskutieren Bedingungen transformativen Wandels. Wir schaffen dabei vielfältige Brückenschläge von Süd nach Nord und Nord nach Süd. Unsere generelle Blickrichtung: Globale Schieflagen von lokalen Initiativen und solidarischen Partnerschaften aus gerade rütteln! Durch Filme und in Diskussionen reflektieren wir Eine Welt-Themen aus unterschiedlichen Perspektiven und schaffen Einblicke in konkrete entwicklungspolitische Arbeit und Eine Welt-Engagement hier vor Ort. Verschiedene Mitglieder des Netzwerks laden dazu als GastgeberInnen der einzelnen Abende herzlich ein.

Weitere Infos:
>> FERN:WELT:NAH-Webseite
>> Faltflyer FERN:WELT:NAH Staffel IX

↑ zurück nach oben

Entwicklungspolitisches Forum:
Mo., 27.01.19 (17-19.30h), Kassel

EU Agrarreform 2022 – Kommt endlich eine entwicklungspolitische Agrarwende?

Eine Informations- und Diskussionsveranstaltung vom Entwicklungspolitschen Forum. Mit Francisco Mari (Brot für die Welt) und Jonas Müller (Hessischer Landjugendring). Veranstalter: Zentrum Oekumene in Kooperation mit EPN Hessen, AK Bibel und Gesellschaft Witzenhausen, Ev. Akademie Hofgeismar, Karibu Welt- & Regioladen und Referat Wirtschaft-Arbeit-Soziales der EKKW

Alle 10 Jahre soll die EU-Landwirtschaft den neuen Bedingungen in Produktion, Umwelt und Märkten angepasst werden. Auch um die Milliarden an Subventionen, die von EU-BürgerInnen gezahlt werden, neu zu rechtfertigen. Stand am Anfang der EU-Agrarpolitik die Versorgung mit billigen Nahrungsmitteln im Vordergrund, ist EU-Landwirtschaft zunehmend ein exportorientiertes Geschäft immer größerer Agrarfabriken. Umwelt, Familienbetriebe und Tierwohl sind in der EU die Verlierer. Dazu kommt, dass die EU ohne massive Importe von Futtermitteln gar nicht zum ‚Exportweltmeister‘ bei Milch und Fleisch geworden wäre. Die verheerenden Folgen kann man in Südamerika beim Sojaanbau, aber auch in den USA beobachten. Der hohe Beitrag gerade der Rindermast und Milchproduktion an der Klimakatastrophe ist nicht zu leugnen. Wie könnte eine EU-Agrarpolitik aussehen, die sich ihrer entwicklungspolitischen Pflichten, übernommen in der eigenen Lissabon Verfassung, in den UN-Nachhaltigkeitszielen, aber auch im Pariser Klimaabkommen gerecht wird? Diese und weitere Fragen diskutieren wir mit Francisco Mari (Brot für die Welt) und Jonas Müller (Hessischer Landjugendring).

Weitere Infos:
>> Veranstaltungsankündigung im Ein Welt-Terminkalender des EPN Hessen

↑ zurück nach oben

Aus dem Netzwerk

↓ Tropengewächshaus: Auszeichnung des Landes für Bildungsarbeit erhalten
↓ DIZ initiiert Internationalen Stammtisch für Süd-Nord-Freiwillige
↓ sfd: Stellenausschreibung KoordinatorIn Programm Incoming / weltwärts Süd-Nordn
↓ Motivés: Fortbildung „Dokumentarfilm in der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit“

↑ zurück nach oben

Tropengewächshaus: Auszeichnung des Landes für Bildungsarbeit erhalten

Die Bildungsarbeit des Lehr- und Lernorts Tropengewächshaus Witzenhausen ist erneut vom Kultus-, Umwelt- und Sozialministerium des Landes Hessen für die Qualität seiner Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) ausgezeichnet worden. Die Arbeit der Einrichtung wird ohne fest angestellte Mitarbeiterinnen für die pädagogische Arbeit geleistet, d.h. mit Honorarkräften oder über Drittmittelfinanzierungen wie beispielsweise über EPN Hessen-Mitglied Bildungsinitiative WeltGarten Witzenhausen.
Bis 2022 darf das Gewächshaus für tropische Nutzpflanzen nun den Titel: „Leben und Handeln für unsere Zukunft – Zertifizierter Bildungsträger für nachhaltige Entwicklung“ führen. Die Ministerien honorieren unter anderem die Qualifikation des Personals, die Vernetzung mit anderen BildungsträgerInnen im Kontext Nachhaltigkeit und die Weiterentwicklung der Bildungsangebote.
Die Angebote im Tropengewächshaus sprechen alle Altersgruppen an. Zielgruppen gerecht befassen sich die Kurse mit dem Schutz und der Nutzung von pflanzlicher Vielfalt, mit tropischer Landwirtschaft und der Frage nach der Bedeutung von Nutzpflanzen in unserem Alltag: Junge SchülerInnen forschen zu Multivitaminsaft und Regenwald, die älteren beschäftigen sich mit den Auswirkungen von Kakaoproduktion oder mit alten Gemüsesorten im Garten und Erwachsene besuchen Kurse zu Kaffee, Zucker oder Bananen.

Weitere Infos:
>> Webseite zum Tropengewächshaus Witzenhausen
>> Webseite der Bildungsinitiative WeltGarten Witzenhausen

↑ zurück nach oben

DIZ initiiert Internationalen Stammtisch für Süd-Nord-Freiwillige

Als Träger- und Aufnahmeorganisation für Süd-Nord-Freiwillige strickt die Deutsch-Indische Zusammenarbeit (DIZ) momentan an einem Konzept zur besseren Vernetzung. Die Ausgangsidee ist ein Internationaler Netzwerk-Stammtisch – „Net(t)work – South North Interaction“: Hier geht es nicht um die DIZ als Einrichtung, sondern vielmehr um die Freiwilligen selbst, die als Fremde in ein für sie noch unbekanntes Land kommen. Wo finde ich Anschluss? Was kann ich in meiner Freizeit machen? Wie kann ich mein Deutsch verbessern? Was mache ich gegen Heimweh? Können wir nicht zusammen etwas unternehmen? Mit dem Stammtisch will die DIZ den Freiwilligen eine Plattform bieten, um ihr Netzwerk zu erweitern und Kontakte im Frankfurter Raum zu knüpfen. Natürlich sind auch alle sonstig Interessierten herzlich eingeladen: ob Gastfamilienmitglieder, EinsatzplatzleiterIn, AufnahmeorganisationschefIn oder Mitglied im Kirchenchor dessen Gemeinde eine Freiwillige oder einen Freiwilligen aufgenommen hat – jede und jeder ist willkommen! Das erste Treffen im neuen Jahr findet am 24. Januar statt.

Weitere Infos:
>> Webseite des Deutsch-Indische Zusammenarbeit (DIZ) e.V.

↑ zurück nach oben

sfd: Stellenausschreibung KoordinatorIn Programm Incoming / weltwärts Süd-Nord

Unser EPN Hessen-Mitglied Sozialer Friedensdienst Kassel e.V. (sfd) möchte sein Team um eine engagierte, interessierte, kompetente und mutige Persönlichkeit erweitern. Gesucht wird ein/eine KoordinatorIn für das Programm Incoming / weltwärts Süd-Nord. Zu den Aufgaben zählt u.a. die Auswahl, Vermittlung und pädagogische Begleitung der Income-Freiwilligen, die Mitarbeit beim Ausbau der Kooperationen mit den Partnerorganisationen, die inhaltliche Konzeption, Organisation und Durchführung der Incoming-Seminare, die Planung, Organisation und Steuerung der Zusammenarbeit mit beteiligtem TeamerInnen und Honorarkräften sowie die Mitarbeit bei der Öffentlichkeitsarbeit. Eine ausführliche Stellenausschreibung findet sich auf der Webseite des sfd. Die Stelle ist ab Februar zu besetzen, der Stellenumfang beträgt 20 Stunden/Woche. Bewerbungsschluss ist der 20. Januar 2020.

Weitere Infos:
>> Stellenausschreibung (PDF)
>> Webseite des Sozialen Friedensdienst Kassel

↑ zurück nach oben

„Hessen entwickeln für die Eine Welt“ –
Neues aus dem PromotorInnen-Programm:

Wir laden ein zum EINE WELT REGIONALTREFFEN West in Wiesbaden

In Hessen sind zahlreiche Eine Welt-AkteurInnen in Weltläden, Partnerschaftsinitiativen, Projektpartnerschaften, Bildungsprojekten, migrantischen Organisationen, Kirchen, Schulen und Freiwilligendiensten aber auch z.B. in Umwelt- und Nachhaltigkeitsinitiativen, antirassistischen Gruppen oder auch Jugendorganisationen entwicklungspolitisch aktiv. Das Entwicklungspolitische Netzwerk Hessen und seine Eine Welt-PromotorInnen unterstützen dieses Engagement systematisch und praxisorientiert durch Beratungs- und Qualifizierungsangebote und bemühen sich den Wissensaustausch und die Vernetzung mit und zwischen den Aktiven durch Treffen und auch konkrete Kooperationen zu stärken. Deshalb laden wir herzlich zum ersten Eine Welt Regionaltreffen im Großraum Wiesbaden / Hessen West ein. Ziel ist es, die konkrete Eine Welt-Arbeit vor Ort besser kennenzulernen, um diese noch besser und zielgerichteter unterstützen zu können. Außerdem wollen wir unser Netzwerk, das EPN Hessen sowie die Arbeit des hessischen Eine Welt-PromotorInnen-Programms vorstellen. Last but not least geht es bei dem Treffen darum, eine Gelegenheit zum gegenseitigen Kennenlernen und Vernetzen zu bieten, in den gemeinsamen Austausch über entwicklungspolitische Themen und die Eine Welt-Arbeit vor Ort zu kommen und dadurch die regionale Vernetzung und Zusammenarbeit in Hessen zu stärken.

Wir freuen uns über Anmeldung unter hessenwest[at]epn-hessen.de bzw. per Tel. unter 069-91 39 51 70 – gerne bis zum 23. Januar 2020.

Weitere Infos:
>> Einladung zum EINE WELT REGIONALTREFFEN West

↑ zurück nach oben

Unternehmen und Menschenrechte: Wachsende Unterstützung für ein Lieferkettengesetz

Was passiert, wenn Menschen durch uns zu Schaden kommen? Richtig: Wir müssen dafür haften. Bei deutschen Unternehmen sieht das anders aus. Sie können aktuell kaum belangt werden, wenn sie mitverantwortlich sind für miserable Arbeitsbedingungen, einstürzende Fabriken und Umweltzerstörung im Ausland. Darum fordert ein im September gegründetes breites zivilgesellschaftliches Bündnis ein Lieferkettengesetz.

Wachsende Unterstützung von Unternehmen und Politik
Während die großen Wirtschaftsverbände sich noch gegen eine verbindliche Regelung wehren, sprachen sich in einer kürzlich veröffentlichten Stellungnahme 42 deutsche Unternehmen ebenfalls für ein Lieferkettengesetz aus. In der Liste finden sich bekannte Namen wie Tchibo, Ritter Sport, KiK und Vaude.
Auch die beiden Regierungsparteien CDU und SPD haben auf ihren Parteitagen Beschlüsse für ein Lieferkettengesetz gefasst.
Bisher setzt die Bundesregierung auf Freiwilligkeit. In ihrem Nationalen Aktionsplan für Wirtschaft und Menschenrechte (NAP) hatte sie 2016 festgelegt, dass mindestens die Hälfte der deutschen Unternehmen mit mehr als 500 Beschäftigten bestimmte Sorgfaltspflichten erfüllen müssen. Ansonsten soll ein Gesetz erarbeitet werden, das Unternehmen dazu verpflichtet. Die erste Befragung des NAP-Monitorings ergab nun, dass nur 20 Prozent der Unternehmen die Anforderungen erfüllen. Daraufhin kündigten die Bundesminister Müller und Heil an, einen entsprechenden Gesetzesentwurf zu erarbeiten.

Weitere Infos:
>> Bundesweite Webseite zur Lieferkettengesetz-Initiative
>> Hessische Webseite zur Lieferkettengesetz-Initiative
>> Stimmen sammeln für das Lieferkettengesetz
>> Wie Sie die Initiative weiter unterstützen können: Beteiligungsmöglichkeiten
>> Beschluss für ein Lieferkettengesetz der CDU
>> Beschluss für ein Lieferkettengesetz der SPD

↑ zurück nach oben

10. Dezember: Internationaler Tag der Menschenrechte

Am 10. Dezember 1948 verabschiedete die Generalversammlung der Vereinten Nationen die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte (AEMR). Jedem Menschen sollten dadurch die gleichen Rechte und Freiheiten zugesichert sein – unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Religion oder sozialem Status. „Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren“, so lautet der erste Artikel der Allgemeinen Erklärung. In insgesamt 30 Artikeln werden unter anderem das Recht auf ein Leben in Würde, die Gleichheit vor dem Gesetz, das Recht auf Versammlungsfreiheit, Religionsfreiheit, Bildung, Teilhabe und Selbstbestimmung oder auch das Recht auf die Abwesenheit von Folter oder Sklaverei festgeschrieben.

Mit dem Internationalen Tag der Menschenrechte erinnern die Vereinten Nationen jeden 10. Dezember, also jeweils am Jahrestag der ursprünglichen Verabschiedung der AEMR daran, dass diese Rechte weltweit vielfach und immer wieder verletzt werden. „Menschenrechtsverletzungen werden tagtäglich, weltweit und millionenfach begangen“, so Peter Ruhenstroth-Bauer, Geschäftsführer der UNO-Flüchtlingshilfe. MenschenrechtlerInnen zufolge hat sich die Situation in den vergangenen Jahren insgesamt sogar verschlechtert.

Weitere Infos:
>> UNO-Flüchtlingshilfe zum Tag der Menschenreche 2019
>> Markus N. Beeko (Amnesty) zum Tag der Menschenreche 2019

↑ zurück nach oben

Materialien

↓ agl: „Eine Welt der Vielen“ – Ein Debattenbeitrag
↓ Forum Fairer Handel: Neues Datenblatt zum Fairen Handel für die Bildungsarbeit
↓ Fairtrade-Bündnis veröffentlicht fünften „International Guide to Fairtrade Labels“
↓ iz3w-Ausgabe 376: „Smartphones – Die Macht in der Hand“
↓ UBA: Monitoringbericht 2019 zur Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel

↑ zurück nach oben

agl: „Eine Welt der Vielen“ – Ein Debattenbeitrag

Im November veröffentlichte die Arbeitsgemeinschaft der Eine Welt-Landesnetzwerke in Deutschland (agl) den Debattenbeitrag „Eine Welt der Vielen – Diversität und Inklusion als Grundlage einer zukunftsfähigen Eine Welt-Arbeit“ von Jeasuthan Nageswaran, dem agl-Bundeskoordinator für Migration, Diaspora und Entwicklung. ‚Eine Welt der Vielen‘ ist eine Vision und der Versuch eines Transfers, wegbereitende Diskurse (post-)migrantischer und Neuer Deutscher Organisationen – im Besonderen das Konzept Gesellschaft der Vielen – auf die entwicklungspolitische Bildungs- und Inlandsarbeit bzw. die Eine Welt-Arbeit zu beziehen, in der Diversitätsorientierung und gesellschaftliche Vielfalt als Stärke und Potenzial umgesetzt werden. Dies konkretisiert sich bei der Besetzung von Stellen, der Zusammensetzung von Entscheidungsgremien wie auch darin, dass wir in der inhaltlichen Ausgestaltung entwicklungspolitischer Bildungsarbeit und dem Selbstverständnis von Deutschland als (Post-)Migrationsgesellschaft Diversität und Inklusion stets mitdenken und aktiv leben. Vielfalt als Realität in allen (sozialen) Ebenen abzubilden, wirkt gleichsam Projektionen und projektiven Ideologien entgegen und ist insgesamt als gesellschaftlicher Gegenentwurf zu Rassismus, Diskriminierung und Ausgrenzung zu verstehen.

Der Debattenbeitrag kann auf der Webseite der agl kostenfrei heruntergeladen werden.

Weitere Infos:
>> Debattenbeitrag „Eine Welt der Vielen“ (PDF)

↑ zurück zur Materialien-Übersicht

Forum Fairer Handel: Neues Datenblatt zum Fairen Handel für die Bildungsarbeit

Das Forum Fairer Handel gibt einmal jährlich die Aktualisierung ihres „Datenblatt Fairer Handel“ heraus. Es stellt grundlegende Zahlen und Informationen des Fairen Handels zur Verfügung und bietet so LehrerInnen, ErwachsenenbildnerInnen und anderen MultiplikatorInnen in der Bildungsarbeit die Möglichkeit, für Veröffentlichungen, Vorträge und Veranstaltungen aktuelle Daten zu nutzen. Neben aktuellen Daten finden sich anschauliche Grafiken, welche die Fakten und Zahlen auch für Nicht-ExpertInnen gut erfass- und greifbar machen.

Das Datenblatt gibt es kostenfrei auf der Webseite vom Forum Fairer Handel. Wer immer aktuell informiert werden möchte, kann sich das Datenblatt auch als Newsletter abonnieren.

Weitere Infos:
>> Datenblatt Fairer Handel (PDF)
>> Newsletter-Bestellmöglichkeit

↑ zurück zur Materialien-Übersicht

Fairtrade-Bündnis veröffentlicht fünften „International Guide to Fairtrade Labels“

Immer mehr Unternehmen spüren den zunehmenden gesellschaftlichen und politischen Druck, für Fairness in ihren Lieferketten und ihrer Produktion zu sorgen. Sie betonen daher immer häufiger nicht nur die vermeintliche oder reale Nachhaltigkeit ihrer Geschäftstätigkeit in ihrer Kommunikation, sondern rufen auch vermehrt ihre eigenen ethischen Labels ins Leben, die sie dann teilweise auch gleich noch selber kontrollieren. Damit aber wird bei KonsumentInnen und Beschaffungsstellen, die ethisch und ökologisch verantwortlich einkaufen wollen, zunehmend Verwirrung gestiftet. Welche Labels sind noch vertrauenswürdig? Welche entsprechen den internationalen Prinzipien und Standards des Fairen Handels und setzen diese auch wirklich um? Die jüngst erschienene neue Ausgabe des „International Guide to Fair Trade Labels“ gibt Orientierung. Erarbeitet wurde er unter der Federführung der französischen Fair-Handels-Organisation Commerce Equitable France in Kooperation mit dem Fair World Project aus den USA, „FAIRNESS FR“ aus Frankreich und dem Forum Fairer Handel in Deutschland. Der Leitfaden beschreibt die Unterschiede zwischen den gängigsten Erkennungszeichen, hebt deren Stärken hervor und benennt Verbesserungsmöglichkeiten. Er analysiert zudem bekannte Nachhaltigkeitsansätze sowie Initiativen für soziale Verantwortung von Unternehmen.

Der 124-seitige Guide liegt in englischer Sprache vor und kann auf der Webseite vom Forum Fairer Handel heruntergeladen werden.

Weitere Infos:
>> International Guide to Fair Trade Labels (PDF)

↑ zurück zur Materialien-Übersicht

iz3w-Ausgabe 376: „Smartphones – Die Macht in der Hand“

In nahezu allen Ländern des Südens sind Smartphones weit verbreitet. Selbst in Ländern, wo Infrastrukturen kaum existieren, funktioniert eines recht zuverlässig: das Mobilfunknetz. Die durch Smartphones entstehenden Möglichkeiten werden überall auf der Welt ausgiebig genutzt. Tiefgreifende gesellschaftliche und wirtschaftliche Veränderungen sind die Folge. Jenseits von Kulturpessimismus und Technologiegläubigkeit verfolget die jüngste Ausgabe der Zeitschrift iz3w (Informationszentrum 3. Welt) mit ihrem Themenschwerpunkt „Smartphones – Die Macht in der Hand“ die Spuren, die Smartphones im Globalen Süden hinterlassen – oft mit überraschenden und auch widersprüchlichen Ergebnissen: Familiäre Beziehungen werden neu gestaltet, klassische Modelle sozialer Interaktion neu definiert, und praktisch jeder Wirtschaftssektor ist von den Handys auf den Kopf gestellt worden. Smartphones bergen Chancen, aber auch große Gefahren. Mit keiner anderen Technologie lässt sich die Manipulation und Überwachung von Individuen besser bewerkstelligen. Und neben den partizipatorischen Potentialen einer Demokratie von unten via Social Media zeigt sich, wie schnell diese in Regression und Repression münden können.

Die iz3w kann auf der iz3w-Webseite für 6 Euro entweder als gedruckte oder als Online-Ausgabe bestellt werden.

Weitere Infos:
>> Bestellseite zur iz3w-Ausgabe 376 „Smartphones – Die Macht in der Hand“

↑ zurück zur Materialien-Übersicht

UBA: Monitoringbericht 2019 zur Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel

Ende November hat das Bundesumweltamt (UBA) den „Monitorbericht 2019 zur Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel“ herausgebracht. Ziel des Berichts ist es, die Wirkungen des Klimawandels mit wissenschaftlich gesicherten Daten zu unterlegen und die Öffentlichkeit sowie EntscheidungsträgerInnen in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens über die beobachteten Folgen des Klimawandels zu informieren. Anhand von durch ExpertInnen ausgewählten Indikatoren und gemessenen Daten aus 15 verschiedenen Handlungsfeldern zeigt der Bericht auf, welche Veränderungen sich durch den Klimawandel heute schon in Deutschland feststellen lassen und welche Gegenmaßnahmen bereits greifen. Der Monitoringbericht belegt auch die Vorsorgeanstrengungen durch den Bund gegenüber den steigenden Risiken. Deutlich wird dabei, dass die Anstrengungen zum Klimaschutz intensiviert werden müssen, um die Auswirkungen des Klimawandels zu begrenzen, und dass gleichzeitig die Maßnahmen zur A-passung an den Klimawandel verstärkt werden müssen, um den mit den unvermeidbaren Auswirkungen verbundenen ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Risiken effektiv zu begegnen und Schäden zu mindern.

Der ausschließlich digital erhältliche Monitorbericht kann kostenlos auf der Webseite des Bundesumweltamtes heruntergeladen werden.

Weitere Infos:
>> Downloadmöglichkeit des Monitorberichts 2019

↑ zurück zur Materialien-Übersicht

Mitmachen: Kampagnen, Wettbewerbe & Ausschreibungen

↓ Mitunterzeichnen: Campact-Petition „Die Zivilgesellschaft ist gemeinnützig!“
↓ Mitmachen bei der „Wir haben es satt“-Demo 2020
↓ Innovative Projektideen für den WeltWeitWissen-Kongress 2020 gesucht
↓ „Gesicht zeigen – Stimme erheben“ – Internationale Wochen gegen Rassismus 2020
↓ Zertifizierte Seminarreihe zur Selbstevaluation in der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit
↓ Stellenausschreibung: Sachbearbeitung für Engagement Global Außenstelle Mainz

↑ zurück nach oben

Mitunterzeichnen: Appell „Die Zivilgesellschaft ist gemeinnützig!“

Im April 2014 wird Attac Deutschland durch das Finanzamt Frankfurt völlig überraschend die Gemeinnützigkeit aberkannt. Attac legt Einspruch ein, klagt, und befindet sich seither im Verfahren vor dem Bundesfinanzhof – im fünften Jahr ohne Gemeinnützigkeit. Im Oktober 2019 verliert auch die Bürgerbewegung Campact e.V. den Status der Gemeinnützigkeit. Diese beiden prominenten Fälle machen deutlich: Wenn sich Vereine in Deutschland besorgt über die Zunahme gesellschaftlicher Ungleichheit, die Macht großer Konzerne oder Bedrohung der Demokratie durch den Rechtspopulismus äußern, riskieren sie aktuell ihre Gemeinnützigkeit und damit ihre Existenz.
Um für gemeinnützige Arbeit zu politischen Fragen mehr Rechtssicherheit zu schaffen, haben sich 150 Stiftungen und Vereine – darunter auch die Arbeitsgemeinschaft der Eine Welt-Landesnetzwerk in Deutschland (agl) – in der Allianz „Rechtssicherheit für politische Willensbildung“ zusammengeschlossen. Sie kämpfen für Modernisierung des deutschen Gemeinnützigkeitsrechts und haben dazu unter anderem den Online-Appell „Die Zivilgesellschaft ist gemeinnützig“ gestartet: Eine Änderung der Abgabenordnung soll klarstellen, dass gemeinnützige Organisationen zur Erreichung ihrer Zwecke selbstverständlich Einfluss auf die politische Willensbildung nehmen dürfen. Als Sofortmaßnahme wird eine Erweiterung der Liste der explizit gemeinnützigen Tätigkeiten um die Förderung der Wahrnehmung und Verwirklichung von Grundrechten, Frieden, sozialer Gerechtigkeit, Klimaschutz, informationeller Selbstbestimmung, Menschenrechten und der Gleichstellung der Geschlechter gefordert.

Wer ebenfalls der Meinung ist, dass der Erhalt vielseitiger Debatten das Lebenselixier der Demokratie ist, unterzeichne denn Appell gerne mit!

Weitere Infos:
>> Appell „Die Zivilgesellschaft ist gemeinnützig“ zum Mitunterzeichnen

↑ zurück zur Mitmach-Übersicht

Mitmachen bei der „Wir haben es satt“-Demo 2020

2020 stehen wichtige Entscheidungen für die Landwirtschaft und für das Klima an: Bei der EU-Agrarreform entscheidet sich, ob mit den Milliarden-Subventionen die Agrarwende gestemmt und das Insektensterben gestoppt werden kann. Mit einem Veto gegen das Mercosur-Freihandelsabkommen kann Deutschland mithelfen, die Feuer am Amazonas einzudämmen. Und um echten Klimaschutz zu erreichen, müssen Bund, Länder und Kommunen neue klimaschonende Maßnahmen einleiten und Klimawandel entschlossen entgegenwirken. Da sich aber auf politischer Ebene noch viel zu wenig und Vieles noch viel zu langsam bewegt, muss der zivilgesellschaftliche Druck auch 2020 weiter aufrecht erhalten werden. Ein breiter und bunter Zusammenschluss zivilgesellschaftlicher AkteurInnen ruft daher für den 18. Januar 2020 zur 10. „Wir haben es satt!“-Demo in Berlin auf. Das Bündnis setzt sich ein für den Stopp des weltweiten Höfesterbens, für gutes Essen für alle, für artgerechte Tierhaltung und weniger Fleischkonsum, für Ernährungssouveränität und gerechten Welthandel, für Gentechnikfreiheit vom Acker bis zum Teller, für Klimaschutz und mehr Ökolandbau, für echten Insektenschutz und den Pestizidausstieg, für eine sozial-gerechte und ökologische EU-Agrarreform (GAP), für das Ende des ungezügelten Wirtschaftswachstums, für eine Landwirtschaft, die mit gesunden Böden das Klima schützt sowie für eine solidarische Welt, in der Geflüchtete willkommen sind. Das übergreifende Motto der Demo lautet: „Agrarwende anpacken, Klima schützen – Macht endlich eine Politik, die uns eine Zukunft gibt!“

Weitere Infos:
>> Infos und Materialien zur „Wir haben es satt!“-Demo (18.1., Berlin)

↑ zurück zur Mitmach-Übersicht

Innovative Projektideen für den WeltWeitWissen-Kongress 2020 gesucht

Welchen Beitrag kann und soll Bildung zur Erreichung der SDG, der Agenda 2030 und zum Klimaschutz leisten? Welchen Herausforderungen stehen GL/BNE im ländlichen Raum gegenüber? Und was kann die Nutzung digitaler Medien für eine transformative Bildung im Sinne der Agenda 2030 beitragen? Diese Fragen stehen im Zentrum des nächsten WeltWeitWissen-Kongress, der vom 7. bis 9. Mai 2020 im thüringischen Bad Blankenburg stattfinden wird. Die Veranstaltung steht in der Tradition einer Reihe bundesweiter Kongresse für Globales Lernen und Bildung für nachhaltige Entwicklung – erstmals veranstaltet in 2003 in Mainz und zuletzt 2018 in Bremen. Zu WeltWeitWissen 2020 lädt das Eine Welt Netzwerk Thüringen in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft der Eine Welt-Landesnetzwerke in Deutschland (agl). Die TeilnehmerInnen können sich auf zahlreiche Workshops und Referate, Klein- und Großgruppenformate, aber auch ausreichend Raum und Zeit für Austausch freuen. Zudem soll auf dem Kongress eine möglichst große Anzahl verschiedener Initiativen, Vereine und Organisationen die Möglichkeit bekommen, sich in Form eines Projektstandes auf dem Bildungsmarkt präsentieren zu dürfen, um Wissen und Erfahrung auszutauschen und weiterzugeben. Bereits jetzt – und bis spätestens am 15. Februar – können sich Aktive mit innovativen Projektideen für diesen Bildungsmarkt bewerben. Die ausgewählten Projekte bekommen automatisch die Möglichkeit, einen vertiefenden Workshop zum Projektthema durchzuführen. Nähere Informationen rund um die Bewerbung finden sich auf der Webseite zu WeltWeitWissen 2020.

Weitere Infos:
>> Webseite zum WeltWeitWissen 2020 Kongress

↑ zurück zur Mitmach-Übersicht

„Gesicht zeigen – Stimme erheben“ – Internationale Wochen gegen Rassismus 2020

Die jährlichen Internationalen Wochen gegen Rassismus werden im kommenden Jahr von Montag, 16. bis Sonntag, 29. März und unter dem Motto „Gesicht zeigen – Stimme erheben“ stattfinden. Sie werden bereits zum 25. Mal durchgeführt. Kooperationspartnerin der Auftaktveranstaltung in Berlin ist die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration Annette Widmann-Mauz. In 2019 fanden während der Aktionswochen deutschlandweit über 1.850 Veranstaltungen statt, über die in den Medien breit berichtet wurde. Die Stiftung für die Internationalen Wochen gegen Rassismus ruft auch diesmal wieder Kommunen, Vereine und Initiativen auf, sich zahlreich einzubringen und das bundesweite Programm mitzugestalten. Willkommen sind alle Formate, die ein deutliches Zeichen gegen Rassismus und für eine tolerante Gesellschaft setzen. Der Kreativität und dem Einfallsreichtum sind dabei keine Grenzen gesetzt. Möglich sind beispielsweise Projekttage oder Projektwochen in Schulen, Theaterstücke, Lesungen und Konzerte, Ausstellungen, Exkursionen zu Gedenkstätten oder interkulturelle Stadtrundgänge, Veranstaltungen mit GastreferentInnen, Interkulturelle Feste, Gottesdienste und interreligiöse Dialoge, Sportveranstaltungen und vieles mehr. Auf der Webseite zu den Internationalen Wochen gegen Rassismus findet sich nebst Materialien, die bestellt oder teilweise auch heruntergeladen werden können, ein bundesweiter Veranstaltungskalender sowie ein Kontaktformular, um seine Veranstaltungen selbst einzutragen.

Weitere Infos:
>> Webseite zu den Internationalen Wochen gegen Rassismus

↑ zurück zur Mitmach-Übersicht

Zertifizierte Seminarreihe zur Selbstevaluation in der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit

Selbstevaluation ist in vielen Bereichen zu einem festen Bestandteil des Arbeitsalltags geworden. Die Qualität und Wirksamkeit der eigenen Arbeit zu überprüfen, zu bewerten und daraus Konsequenzen zu ziehen, ist vielen Akteuren der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit wichtig. Die Seminarreihe „Was wirkt wie? Selbstevaluation in der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit“ greift den Qualifizierungsbedarf in diesem Bereich auf. In den Seminarveranstaltungen, die gemeinsam von der Arbeitsgemeinschaft der Eine Welt-Landesnetzwerke in Deutschland (agl), der Engagment Global gGmbH, Brot für die Welt sowie der Pädagogischen Hochschule Weingarten angeboten wird, werden anhand konkreter Projektbeispiele aus der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit der Teilnehmenden die zentralen Arbeitsschritte einer Selbstevaluation theoretisch beleuchtet und mittels partizipativer und aktivierender Methoden angewendet. Die Seminarreihe richtet sich an haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitende von Trägerorganisation, die entwicklungspolitische Bildungsprojekte oder Bildungsangebote in Deutschland durchführen. Die Reihe erstreckt sich von Februar bis November 2020 und besteht aus einem Basismodul sowie drei Aufbaumodulen. Die Teilnehmenden erhalten bei jedem abgeschlossenen Modul eine Teilnahmebestätigung. Teilnehmende, die sowohl das Basismodul als auch alle drei Aufbaumodule in diesem Kalenderjahr oder im Rahmen der Angebote der Seminarreihen der letzten drei Jahre, absolvieren, erhalten im Anschluss ein Zertifikat.

Weitere Infos:
>> Infos und Anmeldung zur Seminarreihe „Was wirkt wie?“

↑ zurück zur Mitmach-Übersicht

Stellenausschreibung: Sachbearbeitung für Engagement Global Außenstelle Mainz

Engagement Global unterstützt mit insgesamt sechs Außenstellen zahlreiche entwicklungspolitische Projekte, Kampagnen und Initiativen in ganz Deutschland. Ziel ist es, entwicklungspolitische Bildungsarbeit und kommunales Engagement für globale Themen regional zu stärken und strukturell zu verankern. Die Außenstelle in Mainz ist zuständig für Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland und sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt am Standort Mainz eine Sachbearbeitung. Die Vollzeitstelle mit 39 Wochenstunden ist als Elternzeitvertretung zunächst befristet bis zum 25.05.2020 zu besetzen. Die Stelle ist teilzeitgeeignet. Eine Besetzung mit zwei Teilzeitkräften ist daher möglich. Bewerbungsschluss ist der 13.1.2020.
Näheres zum Aufgaben- und Anforderungsprofil findet sich in der Stellenausschreibung der EG-Webseite.

Weitere Infos:
>> Stellenausschreibung Sachbearbeitung EG Außenstelle Mainz

↑ zurück zur Mitmach-Übersicht

Terminlese

 
Sa., 18.01.20 (10-17h), Marburg
Dokumentarfilm in der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit
Fortbildung „Dokumentarfilm in der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit – Filmanalyse und Anspruch auf Authentizität“ mit Referentin Julia Mehr (Medienwissenschaftlerin). Veranstalter: EPN Hessen-Mitgliedsorganisation Motivés e.V.


Mi., 22.01.20 (20-22h), Marburg
Festung Europa? Auswirkungen und Widerstand in Nordafrika
Vortrags- und Diskussionsabend der Veranstaltungsreihe ‚Nordafrika‘. Mit Christian Jakob (Journalist und Buchautor). VeranstalterInnen: Marburger Forum für entwicklungspolitische und interkulturelle Themen in Kooperation mit ARBEIT und LEBEN Marburg (AG von DGB und vhs)
Fr., 24.01.20 (18.30-22h), Frankfurt/M.
Net(t)work – South North Interaction
Internationaler Stammtisch für Süd-Nord-Freiwillige und Interessierte. Veranstalterin: Deutsch-Indische Zusammenarbeit (DIZ) e.V.
Mo., 27.01.20 (17-19.30h), Kassel
EU Agrarreform 2022 – Kommt endlich eine entwicklungspolitische Agrarwende?
Eine Informations- und Diskussionseranstaltung des Entwicklungspolitschen Forum. Mit Francisco Mari (Brot für die Welt) und Jonas Müller (Hessischer Landjugendring). VeranstalterInnen: Zentrum Oekumene in Kooperation mit EPN Hessen, AK Bibel und Gesellschaft Witzenhausen, Ev. Akademie Hofgeismar, Karibu Welt- & Regioladen und Referat Wirtschaft-Arbeit-Soziales der EKKW

Mi., 29.01.20 (19-21.30h), Frankfurt/M.
FERN:WELT:NAH. Seed – Unser Saatgut
Entwicklungspolitischer Film- und Diskussionsabend der Reihe FERN:WELT:NAH. Dokufilm & Diskussion mit Thomas Heinze. Host des Abends: Aktionsgemeinschaft Solidarische Welt (ASW) & Oikocredit Förderkreis Hessen-Pfalz. VeranstalterInnen der Reihe: EPN Hessen im Rahmen des hessischen Eine Welt-PromotorInnen-Programms sowie die katholische Akademie Rabanus Maurus im Haus am Dom


Fr., 31.01.20 (9-17.30h), Gießen
„Frei und gleich an Würde und Rechten“
Tagung „‘Frei und gleich an Würde und Rechten’ – Menschenrechte in der Praxis des Migrationsrechts“ mit zahlreichen ReferentInnen. VeranstalterInnen: Refugee Law Clinic Gießen in Kooperation mit dem Projekt REMAP (Menschenrechtliche Herausforderungen für die Europäische Migrationspolitik)
Di., 11.02.20 (19-21.30h), Frankfurt/M.
FERN:WELT:NAH. Das koloniale Missverständnis
Entwicklungspolitischer Film- und Diskussionsabend der Reihe FERN:WELT:NAH. Dokufilm & Gespräch mit Dr. Friederike Habermann und Dr. Boniface Mabanza Bambu. Host des Abends: KONE-Netzwerk zur Förderung kommunikativen Handelns & Afrika-Projekt. VeranstalterInnen der Reihe: EPN Hessen im Rahmen des hessischen Eine Welt-PromotorInnen-Programms sowie die katholische Akademie Rabanus Maurus im Haus am Dom
Sa., 15.02. – So., 16.02.20, Frankfurt/M.
Her mit der Demokratie! 20 Jahre Attac
Jubiläumsfeier mit Diskussion und Party. Veranstalter: Attac Deutschland

Terminkalender

Weitere entwicklungspolitische Veranstaltungen in Hessen finden sich in unserem Terminkalender.

>> EPN Hessen-Terminkalender

↑ zurück nach oben

Der EPN Hessen-Newsletter wird finanziell unterstützt vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen (HMWVW) sowie im Rahmen des Eine Welt-PromotorInnenprogramms vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ):

 

Finanzielle Unterstützung erhalten wir für den Newsletter auch von der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) und der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW).

 

 

Herzlichen Dank!

↑ zurück nach oben

Druckansicht