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Newsletter 04/2020


Inhalt:

EPN Hessen in Bewegung

Glokales

Weiterlesen, mitmachen, hingehen

 


Hütchenwechsel!

Liebe Leserin, lieber Leser,

auch wenn Sie auf den ersten und vermutlich auch den zweiten Blick keinen Unterschied zwischen dieser Newsletter-Ausgabe und denen davor sehen: lassen Sie sich nicht täuschen. Hinter den Kulissen ist hier gerade Einiges in Bewegung!
In den – ziemlich genau auf den Monat gerechnet – letzten neun Jahren hatte ich, Vincent da Silva, für die Hauptredaktion des EPN Hessen-Newsletter „das Hütchen auf“ (so nennen wir das hier bei uns in der Geschäftsstelle intern, wenn jemand für eine bestimmte Aufgabe zuständig ist).
Ab der nächsten Ausgabe wandert dieses Hütchen dann aber zu mir, Cristina Valdivia (mehr über mich erfahren Sie weiter unten in diesem Newsletter).
Daher: Hütchenwechsel!
Um dabei für beide einen einigermaßen weichen Übergang schaffen zu können (– Einarbeitung auf der einen und ‚Phantomschmerzminderung‘ auf der anderen Seite –), bestreiten wir diese aktuelle Ausgabe gemeinsam. Wie immer haben aber natürlich auch in dieser Ausgabe unsere Kolleg*innen aus der Geschäftsstelle und dem Promotor*innen-Programm an der einen oder anderen Stelle mit inhaltlichen Beiträgen, Feedback oder Hinweisen dazu beigetragen, dass der Newsletter heute an Sie verschickt werden kann.

Wir alle gemeinsam wünschen Ihnen gute Lektüre – und bleiben Sie weiterhin gesund!
Mit besten Grüßen aus der Geschäftsstelle

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Aktuelle EPN Hessen-Kooperationsveranstaltungen

↓ Kritische Stadtrundgangsreihe PERSPEKTIVWECHSEL für 1. Halbjahr abgesagt
↓ Webinar „Social Media für entwicklungspolitische Arbeit nutzen“ (15.05.)
↓ Phoenix Empowerment-Training (26.06.-28.06.)
↓ Ausblick: Phoenix Antirassismus-Training (23.10.-25.10.)

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STADTRUNDGANGSREIHE:
Frühlings- & Sommertermine fallen leider aus!

PERSPEKTIVWECHSEL – Reihe kritischer Stadtrundgänge für 1. Halbjahr abgesagt

Nachdem wir im letzten Newsletter noch ganz zuversichtlich die nächste Runde unserer kritischen Stadtrundgangreihe PERSPEKTIVWECHSEL im Frühjahr/Sommer 2020 angekündigt haben, müssen wir sie aufgrund der noch immer akuten gesundheitlichen Gefährdungssituation nun leider doch absagen: Gemeinsam mit den Rundgänger*innen haben wir uns entschieden, die zwischen Mai und Juli geplanten Stadtrundgänge nicht durchzuführen. Wir werden uns Anfang Juli nochmal besprechen, ob die Termine im zweiten Halbjahr – d.h. in September und Oktober – nachgeholt werden können. Sobald die Entscheidung gefallen ist, werden wir Sie hier über den Newsletter sowie über unsere PERSPEKTIVWECHSEL-Webseite informieren.

Weitere Infos:
>> Webseite zur PERSPEKTIVWECHSEL-Stadtrundgangsreihe

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WEBINAR:
Fr., 15.05.20 (15-17h), online

Fit für 2030 – Social Media für entwicklungspolitische Arbeit nutzen

Webinar mit Referentin Michaela Zischek. Veranstalter*innen: EPN Hessen und NES im Saarland in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft der Eine Welt-Landesnetzwerke in Deutschland (agl)

Entwicklungspolitische Themen sind immer noch viel zu schwach in den Sozialen Netzwerken vertreten. Social Media wird aber für immer mehr Menschen zur wichtigsten Quelle für Informations- und Handlungsangebote. Das Webinar bietet deshalb einen Einblick in verschiedene Möglichkeiten und Werkzeuge, die uns auf Facebook, Instagram und Twitter zur Verfügung stehen: Wer nutzt diese Kanäle vorrangig? Welche Formate haben sich dort bewährt? Wie machen es „die Großen“ und was können wir uns davon für unsere entwicklungspolitische Arbeit abgucken? Da die Teilnehmer*innenzahl begrenzt ist, bitten wir um Registrierung.

Weitere Infos:
>> Ausführliche Veranstaltungsankündigung im EPN Hessen-Terminkalender

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EMPOWERMENT-TRAINING:
Fr., 26.06. (16h) – So., 28.06.20 (16h), Wiesbaden

Empowerment für Entwicklung

Empowerment-Training für Einsteiger*innen. Mit Phoenix-Trainer*innen: Mira Sackeyfio und Austen P. Brandt

Dieses Grundlagen-Training ist für People of Color (PoC) – schwarze Menschen bzw. Menschen mit Migrationshintergrund, die in ihrem Alltag wie in ihrem Engagement immer wieder rassistische oder diskriminierende Erfahrungen machen – auch in verschiedenen (entwicklungs-)politischen Szenen sowie im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit. Was können wir tun, um Rassismus und Diskriminierung zu verringern – im Alltag und in der (entwicklungs-)politischen Bildungs- und Projektarbeit? Was sind notwendige Schritte auf dem langen Weg einer transkulturellen Öffnung der (entwicklungs-)politischen und internationalistischen Szene in Deutschland? Sich diesen Fragen und Aufgaben zu stellen, braucht jedoch für PoC vor allem und immer wieder auch emotionale Stärkung und Stärke – Empowerment. An diesem Juniwochenende machen wir uns gemeinsam ein Stück stärker und stark für antirassistisches Zusammenleben und Engagement.

Weitere Infos:
>> Trainings-Ankündigung und Anmeldung

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ANTIRA-TRAINING:
Fr., 23.10. (16h) – So., 25.10.20 (16h), Wiesbaden

Antirassistische Bewusstseinsbildung in der (entwicklungs-)politischen Arbeit

Antirassismus-Training für Einsteiger*innen. Mit Phoenix-Trainer: Austen P. Brandt und Georges Wagner

In der entwicklungspolitischen Bildungs- und Projektarbeit, aber auch in der (politischen) Alltagskultur, sind Kooperationen, Bildungsmaterialien, Bilder und Sprache nicht frei von Rassismen und Ausgrenzungen. Wir halten es für notwendig, uns diese bewusst zu machen und nicht zu reproduzieren, was wir eigentlich verhindern wollen (u.a. Machtgefälle, Hierarchien, Vorurteile). Ausgrenzung, Benachteiligung, Unsicherheit, eine eingeschränkte Sicht auf Geschichte und Gegenwart sowie eine mangelnde Reflexionsfähigkeit der weißen Mitglieder der Gesellschaft in Bezug auf die eigene Rolle, auf Kommunikation und Begegnung sind häufige Formen des alltäglichen Rassismus. Das hat unmittelbare Folgen für die Qualität der (entwicklungs)politischen Arbeit. Das Grundlagen-Training richtet sich an Mitglieder der weißen Mehrheitsgesellschaft, die ihre Prägungen und ihr Verhalten reflektieren, Geschichte und Wirkungsweise von Rassismus näher kennen lernen und gemeinsam an den Grundlagen für einen Perspektivenwechsel in der internationalen Arbeit feilen möchten.

Weitere Infos:
>> Trainings-Ankündigung und Anmeldung

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Aus dem Netzwerk

↓ Klima-Bündnis: Neue Runde STADTRADELN
↓ NETZ: Online-Tagungsreihe „Was wollt Ihr Lernen? Bildung in Bangladesch und Deutschland“
↓ ebasa: Fortbildungsreihe „Wie bilden wir die Transformation?“
↓ gewaltfreihandeln: Berufsbegleitende Fortbildung zu gewaltfreier Konfliktkultur

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Klima-Bündnis: Neue Runde der Kampagne STADTRADELN

Die gute Nachricht gleich vorne weg: STADTRADELN 2020 findet statt – trotz Corona! Nach sorgfältiger Prüfung und gewissenhafter Abwägung kamen die Initiator*innen der Kampagne „STADTRADELN. Radeln für ein gutes Klima“ zum Schluss, dass die seit 2008 jährlich bundesweit durchgeführte Aktion mit gewissen Anpassungen auch dieses Jahr ohne gesundheitliche Gefährdung durchgeführt werden kann. Auch diesmal wird die von EPN Hessen-Mitglied Klima-Bündnis e.V. initiierte Kampagne wieder von zahlreichen Bundesländern gefördert.
Jetzt heißt es: Radeln für das gute Klima! Kommunen sind herzlich eingeladen, sich anzumelden und einen dreiwöchigen lokalen Aktionszeitraum innerhalb des gesamten Kampagnenfensters festzulegen. Damit die Kommunen mehr Spielraum haben, den Zeitraum mit den Anforderungen durch die Corona-Pandemie abzustimmen, kann in diesem Jahr ein Monat länger – d.h. bis zum 31. Oktober – um die Wette geradelt werden. Innerhalb der festgelegten 21 Tage sind dann alle Bürger*innen der jeweiligen Kommune aufgefordert, für das gute Klima (und gleichzeitig die eigene Gesundheit) kräftig in die Pedale zu treten! Die fahrradaktivste Kommune mit den meisten Radkilometern sowie das fahrradaktivste Kommunalparlament werden vom Ausrichter der Kampagne feierlich prämiert.

Weitere Infos:
>> STADTRADELN-Webseite
>> Webseite des Klima-Bündnis

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ONLINE-TAGUNGSREIHE:
Fr., 15.05. – Mi., 03.06.20, online

Was wollt Ihr Lernen? Bildung in Bangladesch und Deutschland

7-teilige Online-Tagungsreihe. Veranstalter*in: NETZ Bangladesch. Partnerschaft für Entwicklung und Gerechtigkeit e.V.

Formt die Gesellschaft die Bildung oder gestalten wir, mit dem was wir gelernt haben, die Gesellschaft? Die Online-Tagungsreihe der EPN Hessen-Mitgliedsorganisation NETZ Bangladesch schlägt den Bogen zwischen Bildung in Bangladesch und Bildung in Deutschland. Die einzelnen Veranstaltungen finden an sieben Abenden zwischen Mitte Mai und Anfang Juni statt. Im ersten Teil der Reihe geben die Bildungsexpert*innen Shahidul Islam und Monjusree Mitra, einen Einblick in die Bildungssituation in Bangladesch. Inspiriert von Rabindranath Tagore, einem bedeutenden bengalischen Denker, der für die Erziehung zum Weltmenschen warb, wird im zweiten Teil der Reihe ein Blick zurück auf Deutschland geworfen: Wie lernen wir, Verantwortung zu übernehmen und eine lebenswerte Zukunft gemeinsam zu gestalten, auch über die Schule hinaus? Die entwicklungspolitische Bildung in Deutschland hat das zum Ziel. Anmeldungen sind noch bis 13. Mai möglich.

Weitere Infos:
>> Veranstaltungsdaten und ausführliche Ankündigungen
>> Webseite von NETZ Bangladesch

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FORTBILDUNGSREIHE:
Juni bis November 2020, Mainz

Wie bilden wir die Transformation?

Fortbildungsreihe „Wie bilden wir die Transformation? Fortbildungsreihe zu Globalem Lernen
mit den Schwerpunkten Klimawandel und Wirtschaft“ in 4 Modulen. Veranstalter*in: ebasa e.V.

Bildungsarbeit kann einen wichtigen Beitrag zur gesellschaftlichen Transformation leisten. In ihrer Fortbildungsreihe „Wie bilden wir die Transformation?“ will EPN Hessen-Mitglied ebasa deshalb gemeinsam mit den Teilnehmer*innen der Frage nachgehen, wie sich eine solche Bildungsarbeit spezifisch mit den Themenkomplexen Klimawandel, Globalisierung und Wirtschaft im Kontext einer sozial-ökologischen Transformation gestalten lässt. In vier Modulen – an jeweils einem Freitag und Samstag im Juni, August, September sowie November – wird die Bedeutung sozial-ökologischer Transformation in dem jeweiligen Themenfeld sowie für das Globale Lernen diskutiert und Methoden der Bildungsarbeit erprobt und reflektiert.

Weitere Infos:
>> Veranstaltungsdaten und ausführliche Ankündigungen
>> Webseite von ebasa

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FORTBILDUNG:
Oktober 2020 bis Februar 2021, Germete & Imshausen

Konflikte als Chance

Berufsbegleitende Fortbildung in gewaltfreier Konfliktkultur in 4 Kursteilen. Veranstalter*in: gewaltfrei handeln e.V.

Konflikte entstehen überall da, wo Menschen zusammenkommen: im privaten, beruflichen Umfeld oder im politischen Engagement. Die Chance auf eine positive und wertschätzende Begegnung liegt darin, sich mit diesen Konflikten auseinanderzusetzen. Die Teilnehmer*innen finden im Rahmen dieser Fortbildung von EPN Hessen-Mitgliedsorganisation gewaltfrei handeln e.V. Stärkung und neue Akzente für ihr Engagement im sozialen, ökologischen und gesellschaftlichen Bereich. Gemeinsam werden Konfliktanalyse und Konfliktbearbeitung anhand von Fallbeispielen eingeübt und verschiedene Ansätze in Rollenspielen und Theatertechniken erlebbarer und vertiefend behandelt. Neben dem Kennenlernen von Grundlagen und Techniken konstruktiven, gewaltfreien Gesprächsverhaltens werden deeskalierendes und konstruktives Eingreifen in Gewaltsituationen eingeübt. Die Fortbildung findet in vier Kursteilen statt (jeweils Donnerstag bis Sonntag) und ist die Voraussetzung für eine weiterführende Qualifikation zur Fachkraft für Friedensarbeit.

Weitere Infos:
>> Veranstaltungsdaten, ausführliche Ankündigung und Anmeldung
>> Webseite von gewaltfrei handeln

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Aus der Geschäftsstelle

Wir heißen unsere neue Bildungsreferentin herzlich willkommen!

Ende Februar hat sich unsere fachlich wie auch persönlich sehr geschätzte und lieb gewonnen Kollegin Carolin Bernhardt zu neuen Ufern aufgemacht und die EPN Hessen-Geschäftsstelle als Bildungsreferentin verlassen. Mit ihrer umtriebigen und anpackenden Art hat sie nicht nur die Arbeit der Geschäftsstelle, sondern auch das Netzwerk ungemein bereichert – und sie war dabei noch immer gut gelaunt. Carolin, wir werden dich vermissen! Wir sagen allerherzlichst Danke schön und wünschen dir alles Gute für deinen weiteren Weg.

María TeresaGleichzeitig blicken wir weiter nach vorn und freuen uns sehr, in der Geschäftsstelle eine neue Kollegin begrüßen zu können: Die Nachfolge als Bildungsreferentin hat Ende April María Teresa Herrera Vivar angetreten. Die studierte Sozialwissenschaftlerin arbeitete zuvor als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Innsbruck und an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Dort forschte und lehrte sie zu den Themen Gender und Migration, Intersektionalität und Diversität, sowie zu postkolonialen Theorien und Methodologien. Freiberuflich war sie in der rassismuskritischen und (entwicklungs-)politischen Bildungsarbeit tätig. Sie ist seit vielen Jahren in verschiedenen rassismuskritischen Initiativen und queer-feministischen Zusammenhängen in Hessen und Tirol aktiv.
María Teresa freut sich über Austausch und Kooperationen mit entwicklungspolitisch Aktiven, Mitgliedern des EPN Hessen und weiteren Akteur*innen aus diversen Kontexten und Handlungsfeldern, die sich für die vielfältigen Verflechtungen zwischen dem Globalen Süden und dem Globalen Norden interessieren. (Kontaktiert werden kann sie derzeit am besten per E-Mail: mt.herrera-vivar[at]epn-hessen.de).

Die EPN Hessen-Geschäftsstelle heißt María Teresa herzlich willkommen und freut sich auf die gemeinsame bevorstehende Arbeit!

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„Hessen entwickeln für die Eine Welt“ –
Neues aus dem PromotorInnen-Programm:

↓ Unsere neue Promotorin „Öffentlichkeit, Digitalisierung & Partizipation“ stellt sich vor
↓ Tipp: Newsletter für kommunales Engagement im Bereich ‚Fairer Handel‘

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Cristina Valdivia Caballero: Unsere neue Fachpromotorin „Öffentlichkeit, Digitalisierung und Partizipation“

Auch im hessischen Eine Welt-Promtor*innen-Programm hat jüngst ein personeller Wechsel stattgefunden. Vincent da Silva, der die letzten Jahre parallel zu anderen Tätigkeiten in der EPN Hessen-Geschäftsstelle auch die Stelle als Fachpromotor „Öffentlichkeit und Partizipation“ innehatte, gibt den Staffelstab weiter an seine neue Kollegin Cristina Valdivia. Sie wird sich von nun an als Fachpromotorin „Öffentlichkeit, Digitalisierung und Partizipation“ mit leicht geändertem Stellenprofil diesem Aufgabenbereich widmen.

Cristina ValdiviaCristina Valdivia hat Ende April ihre neue Arbeit in der Frankfurter Geschäftsstelle des EPN Hessen trotz Einschränkungen durch die Corona-Pandemie aufgenommen. Mexiko-Stadt, Stuttgart und München waren die vorausgegangenen Studien- und Arbeitsorte der Soziologin und Politikwissenschaftlerin. In ihrer letzten Beschäftigung hat sie sich als Mexiko-Referentin beim Ökumenischen Büro für Frieden und Gerechtigkeit e.V. in München für Themen wie Gendergerechtigkeit, Freiheit für politische Gefangene und Menschenrechte von Migrant*innen eingesetzt. Diese hat sie konsequent mit mexikanischen Aktivist*innen, Künstler*innen und Organisationen in vielfältigen Aktivitäten deutschlandweit bearbeitet.
Als Fachpromotorin für Öffentlichkeit, Digitalisierung und Partizipation informiert Cristina Valdivia über die hessische Eine Welt-Arbeit und entwicklungspolitische Themen in digitalen und Printformaten. Aktive und Multiplikator*innen der Eine Welt-Szene können von ihr beraten werden, um ihre Anliegen und ihre Arbeit stärker sichtbar zu machen. Sie fördert das Engagement von Aktivist*innen und Gruppen durch Austausch und gemeinsame Projekte. Außerdem betreut sie technische Umsetzungen digitaler und analoger Materialien von Gruppen und Aktivist*innen, die sich in den digitalen Diskurs einmischen wollen.
Cristina Valdivia freut sich darauf, Sie kennenzulernen, auf neue Vernetzungen und Kooperationen sowie auf die gemeinsame Gestaltung von Medien- und Öffentlichkeitsprojekten, zusammen mit Aktiven in ganz Hessen. Erreicht werden kann sie in der EPN Hessen-Geschäftsstelle per Telefon (069-976 986 69) bzw. momentan empfehlenswerter per E-Mail unter cristina.valdivia[at]epn-hessen.de.
Die EPN Hessen-Geschäftsstelle und die Kolleg*innen des hessischen Promotor*innen-Programms heißen Cristina ganz herzlich willkommen und freuen sich auf die Zusammenarbeit!

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Tipp: Newsletter für kommunales Engagement im Bereich ‚Fairer Handel‘

Die aktuellen Einschränkungen im Zuge der Corona-Pandemie stellen auch für das Eine Welt-Engagement neue Herausforderungen dar und engen den gewohnten Kontakt- und Handlungsraum deutlich ein. Trotzdem steht auch in Hessen das Engagement alles andere als still. Um in diesen veränderungsreichen Zeiten informiert zu bleiben, was speziell etwa im Bereich des Fairen Handels passiert, dem sei der elektronische Newsletter der hessischen Promotorin für Fairen Handel und nachhaltige Beschaffung, Maria Tech, empfohlen. Der Newsletter richtet sich an kommunale wie zivilgesellschaftliche Aktive in Hessen und gibt Anregungen für Faires Handeln auf kommunaler Ebene. Drei- bis viermal jährlich wird dort von der Fachpromotorin über Neues und Wissenswertes aus dem Themenbereich berichtet, auf thematische Aktionen und Termine hingewiesen und über neue Materialien informiert.
Wer einen Blick in die aktuelle Ausgabe werfen möchte, findet diese online. Um den Newsletter zukünftig zu abonnieren und ihn jeweils bequem ins eigene Postfach geliefert zu bekommen, genügt eine kurze E-Mail an maria.tech[at]epn-hessen.de.

Weitere Infos:
>> Aktuelle Newsletter-Ausgabe online

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Bewegung in Hessen über das Netzwerk hinaus

Initiative 19. Februar Hanau: Raum gegen das Vergessen, gegen Rassimus & für Solidarität

Am 19. Februar 2020 wurden in Hanau neun Menschen aus rassistischen Motiven ermordet. So unfassbar, so brutal, so menschenverachtend die Tat war, so schnell drohte sie nach einem ersten Strohfeuer bundesweiter öffentlicher Empörung und medialer Aufmerksamkeit im kollektiven Gedächtnis auch gleich wieder zu verblassen und weitgehend in Vergessenheit zu geraten.

„Dass die Namen der Opfer nicht vergessen werden…“
Bereits wenige Tage nach der Tat hat sich deshalb in Hanau die Initiative 19. Februar gebildet. Ihr kurzer aber entschlossener Gründungstext beginnt mit den Sätzen: „Nach den rassistischen Morden in Hanau am 19. Februar 2020 haben wir uns auf Mahnwachen, Kundgebungen und Beerdigungen ein Versprechen gegeben: Dass die Namen der Opfer nicht vergessen werden. Dass wir uns nicht allein lassen. Dass es nicht bei folgenloser Betroffenheit bleibt. Die Kameras und Politiker*innen verlassen jetzt wieder die Stadt. Wir bleiben. Wir gründen eine Initiative, um der Solidarität und den Forderungen nach Aufklärung und politischen Konsequenzen einen dauerhaften Ort zu geben.“

Weitere Infos:
>> Webseite der Initiative 19. Februar in Hanau
>> ‚140 qm in Hanau gegen das Vergessen‘ – Unterstützungsaufruf auf betterplace.org

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Neues Förderprogramm: Corona-Unterstützung (auch) für hessische Eine Welt-Vereine

„Weiterführung der Vereins- und Kulturarbeit“. So heißt das am 20. April veröffentlichte Programm der Hessischen Landesregierung. Mit mindestens 20 Millionen Euro Fördervolumen sollen die hessischen Vereine davon profitieren, um die finanziellen Folgen der Corona-Pandemie an ihre Arbeit zu vermindern. Sport-, Kultur- und auch Eine Welt-Vereine können ab sofort bis zu 10.000 Euro beantragen.

Die Maßnahmen gegen die Verbreitung der Corona-Pandemie wirken sich tiefgreifend auf unser Leben aus: Freizeit, Arbeit und Routine sind umgestaltet. Nicht nur die Arbeit, sondern sogar die Existenz vieler Vereine kann von den Folgen der Einschränkungen bedroht sein: Nicht alle geplanten Veranstaltungen können kostenlos storniert oder in digitale Formate umgewandelt werden. Fixe Mieten und Betriebskosten sowie abgesagte Projekte müssen bezahlt werden, während Einnahmen wegfallen – und dies alles vor dem Hintergrund, dass Vereine kaum Rücklagen bilden können. Ein Teil der ausgefallenen Einnahmen eines Vereines sollen nun durch das Förderprogramm „Weiterführung der Vereins- und Kulturarbeit“ kompensiert werden.

Weitere Infos:
>> Pressemitteilung zur Corona -Soforthilfe für Vereine (PDF)
>> Richtlinie zur Durchführung des Förderprogramms (PDF)
>> Fragen und Antworten zum Förderprogramm (PDF)
>> Corona-‚Fragen und –Antworten‘ für Vereine und Kulturschaffende. Kreis Offenbach

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agl-Aufruf: Zeit der Solidarität – auch nach Corona

Die Arbeitsgemeinschaft der Eine Welt-Landesnetzwerke in Deutschland (agl) hat in einem Aufruf an Politiker*innen in Bund, Ländern und Kommunen appelliert, sich für globale Solidarität und die Unterstützung von Eine Welt-Initiativen einzusetzen. Globale Entwicklungspolitik, sofortige Hilfe für Geflüchtete sowie nachhaltiger Wiederaufbau sind einige der wichtigen Bereiche, für die die agl in ihrem Schreiben plädiert.
In der Corona-Pandemie wird deutlich, wie sehr die Krise mit globaler und sozialer Ungleichheit verbunden ist. Arme und schwache Menschen sind am stärksten betroffen. Sie ist aber auch eine Zeit der Solidarität. Eine Welt-Initiativen fördern dabei globale Solidarität und globales Handeln auf vielfältige Weise. Sie werden daher jetzt und auch in Post-Corona-Zeiten mehr denn je gebraucht.

Weitere Infos:
>> agl-Aufruf an Politiker*innen und politische Entscheidungsträger*innen (PDF)
>> Aktuelle agl-Informationen für Vereine zur COVID-19-Pandemie

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Corona-Schlaglicht: Über ein Zirkusprojekt in Costa Rica und ‚Mehrfach-Krisenzeiten‘


Roland Spendlingwimmer
(VIDA NUEVA, Costa Rica)

„VIDA NUEVA“ lautet der Name eines gemeinnützigen Vereins in Costa Rica. Ein tragendes Projekt des Vereins ist der Kinder- und Jugendzirkus „Circo FantazzTico“, in welchem Präventivarbeit mit sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen betrieben wird. Die Initiative hat große internationale Anerkennung gefunden. Alle zwei Jahre geht ein Team von etwa 20 Künstler*innen auf Europatournee – die nächste ist für Herbst 2021 geplant. Unsere hessische Regionalpromotorin Nadine Zollet hat sich mit VIDA NUEVA-Vorstandsmitglied Roland Spendlingwimmer über die persönlichen, ökonomischen und gesellschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie in Costa Rica (und darüber hinaus) ausgetauscht und ihn zu seiner Sicht auf die akuten globalen Herausforderungen befragt.

Seine Schilderungen, Einschätzungen und Gedanken hat sie in diesem ersten Corona-Schlaglicht als ‚Blick und Stimme aus dem Globalen Süden‘ für uns festgehalten. (In den kommenden Newsletter-Ausgaben wollen wir versuchen, weitere persönliche Stimmen zur globalen Corona-Situation von Projekt- und Kooperationspartner*innen unserer Mitgliedsorganisationen zu Wort kommen zu lassen).

Weitere Infos:
>> Webseite der Asociacion VIDA NUEVA
>> Zum zirkuspädagogischen Sozialprojekt „Circo FantazzTico“

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Materialien

↓ SÜDWIND: Neues Factsheet zur EU-Entwicklungszusammenarbeit mit Afrika
↓ Inkota, Misereor u.a.: Konzernkritische Studie „Gefährliche Pestizide“ veröffentlicht
↓ ila-Ausgabe 434: „Mais“
↓ NETZ: Neues digitales Arbeitsblatt „Klimagerechtigkeit“ für das Lernen zu Hause
↓ Agrar Koordination: „Klimawandel und Landwirtschaft“ – Arbeitsheft für die Bildungsarbeit
↓ FairBindung: Neue Broschüre „Vom Süden lernen – gemeinsam handeln“ veröffentlicht
↓ Haus des Stiftens: DIGITAL-REPORT 2020
↓ bicc: „Leaving them behind“. Neues Policy Brief zeigt Trends globaler Fluchtdynamiken auf
↓ iz3w-Ausgabe 378: „UNO am Ende? 75 Jahre unvereinte Nationen“

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SÜDWIND: Neues Fact Sheet zur EU-Entwicklungszusammenarbeit mit Afrika

Die Staaten des afrikanischen Kontinents und die der Europäischen Union (EU) haben eine lange gemeinsame Geschichte, die durch Kolonisierung und wirtschaftliche Ausbeutung, aber auch durch einen starken kulturellen Austausch gekennzeichnet ist. Heute kann sich die EU als „größter Geber“ Afrikas preisen, sofern man die Beiträge der EU-Institutionen für die Entwicklungszusammenarbeit und die bilateralen Beiträge der Mitgliedstaaten der EU zusammenrechnet. Über die eigene Agrar- und Handelspolitik gehört die EU aber auch zu den großen Profiteuren dieser Beziehungen. Sie tragen mit dazu bei, dass die EU heute eine Spitzenstellung im weltweiten Agrarhandel innehat und in Afrika Agrarproduzent*innen zu Gunsten von großen Nahrungsmittelkonzernen verdrängt werden. Gleichzeitig ist in den vergangenen Jahren das Thema Migration immer stärker in den Mittelpunkt gerückt. Die Entwicklungszusammenarbeit der EU mit Afrika kann deswegen nur im Zusammenhang mit der Handels-, Investitions- und Sicherheitspolitik der EU betrachtet werden.

Das Fact Sheet steht kostenlos zum Download bereit.

Weitere Infos:
>> Fact Sheet: EU-Entwicklungszusammenarbeit mit Afrika: Zwischen Eigeninteressen und Gerechtigkeit (PDF)

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Inkota, Misereor u.a.: Konzernkritische Studie „Gefährliche Pestizide“ veröffentlicht

Die deutschen Pestizidhersteller Bayer und BASF vertreiben in Südafrika und in Brasilien eine Vielzahl von Pestizidwirkstoffen, die in der Europäischen Union (EU) nicht genehmigt sind, weil sie für Mensch und Natur schädlich sind. Es handelt sich um ein unter menschenrechtlichen Gesichtspunkten fragwürdiges Geschäft mit so genannten Doppelstandards. Die Broschüre zeigt Fälle von indigene Gemeinden in Brasilien und Farmarbeiter*innen in Südafrika, deren Gesundheit durch Pestizideinsätze gefährdet ist.

Die Broschüre ist digital und kostenlos erhältlich.

Weitere Infos:
>> Broschüre „Gefährliche Pestizide“ von Bayer und BASF (PDF)

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ila-Ausgabe 434: „Mais“

Die Informationsstelle Lateinamerika e.V. (ila) hat im April 2020 die Ausgabe Nr. 434 ihres Lateinamerika-Magazins zum Thema „Mais“ herausgegeben. Der erste Teil dieser Publikation beginnt mit einem kurzen Themenblock zu Covid-19 in Lateinamerika. Hier werden viele Rezensionen aus Politik, sozialem Leben und Kultur in Lateinamerika berichtet. Die Ausgabe mit dem Thema „Mais“ entstand als lange geplante Kooperation zwischen der ila und dem Projekt MAIZ. Dieses vielfältige und ausgiebige Getreide hat eine prägende Bedeutung und Wichtigkeit, die die lateinamerikanischen Kulturen und ihre Identitäten ausmachen. Es war der Mais, aus dem die Götter der Maya und Azteken die Menschen formten. Das Magazin beschäftigt sich auch mit Themen wie Soja, Mate, Fleisch und Zucker, die am Beispiel einzelner Agrarprodukte die Geschichte und Gegenwart weltwirtschaftlicher Strukturen aufzeigen. Weiterhin werden sozialökologische Alternativen diskutiert.

Die aktuelle Ausgabe zum Thema „Mais“ kann als gedruckte Version für 6 Euro auf der Webseite der ila bestellt werden. Ein paar Artikel gibt es online kostenlos zu lesen.

Weitere Infos:
>> Bestellseite zur ila-Ausgabe „Mais“

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NETZ: Neues digitales Arbeitsblatt „Klimagerechtigkeit“ für das Lernen zu Hause

Von der EPN Hessen-Mitgliedsorganisation NETZ e.V. liegt ein neues digitales Arbeitsblatt für Schüler*innen vor. Das Bildungsmaterial „Klimagerechtigkeit – Klima gerecht gestalten“ ist ab der 10. Jahrgangsstufe nutzbar. Es enthält interaktive Übungen, wie ein digitales Weltverteilungsspiel, Quiz, Filme und Informationen. Im Zentrum steht die Frage nach Klimagerechtigkeit: Wer verursacht den Klimawandel und wer muss ihn ertragen? Es wird aufgezeigt, wie der menschengemachte Klimawandel durch die Industrialisierung im Globalen Norden angestoßen wird. Menschen in Ländern wie Bangladesch, die dem Globalen Süden angehören, leiden heute hauptsächlich unter den negativen Auswirkungen des Klimawandels, obwohl sie bisher kaum Mitverursacher sind. Am Beispiel von Jugendbewegungen, wie den Fridays for Future in Bangladesch, werden junge Menschen in Deutschland motiviert, sich zu engagieren.

Das Material ist auf der Webseite von NETZ kostenlos als Download erhältlich.

Weitere Infos:
>>Bildungsheft „Klimagerechtigkeit – Klima gerecht gestalten“ (PDF)

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Agrar Koordination: „Klimawandel und Landwirtschaft” – Arbeitsheft für die Bildungsarbeit

In der Landwirtschaft wurden in den vergangenen 50 Jahren enorme Produktivitätssteigerungen erreicht. Diese basieren auf einem stark gestiegenen Einsatz von industriell hergestellten Düngemitteln und Pestiziden. Gleichzeitig haben sich die Konsumgewohnheiten der Menschen stark verändert.
Das Bildungsprojekt BIOPOLI leistet einen Beitrag, um Grundlagenwissen zum Thema Landwirtschaft, Ernährung und Klimawandel zu vermitteln. Dieses Heft wurde konzipiert als Hintergrundinformation für Lehrkräfte, Schüler*innen und Studierende. Das Heft enthält Arbeitsaufträge und Ideen für den Unterricht sowie Hinweise für weitere Recherchen zum Themenbereich Klimawandel und Landwirtschaft.

Das Arbeitsheft kann sowohl digital heruntergeladen als auch in gedruckter Form bestellt werden.

Weitere Infos:
>>Arbeitsheft „Klimawandel und Landwirtschaft” (PDF)
>> Bestellseite des Arbeitsheftes „Klimawandel und Landwirtschaft”

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FairBindung: Neue Broschüre „Vom Süden lernen – gemeinsam handeln” veröffentlicht

Globales Lernen befasst sich mit globalen Themen. Und dennoch fehlt es in der deutschen Bildungslandschaft oft an globalen Stimmen. Akteur*innen aus dem Globalen Süden kommen selten direkt zu Wort. Soziale Bewegungen werden aus der Ferne betrachtet, pauschalisiert oder romantisiert. Wie beeinflusst ein tatsächlicher Perspektivwechsel die eigene Wahrnehmung? Wie unterscheiden sich Sichtweisen und welche Gemeinsamkeiten haben sie? Wie kann Solidarität auf globaler Ebene aussehen und welche Handlungsmöglichkeiten ergeben sich daraus? In dieser Publikation erzählen die Werkstatt-Leitenden von ihren Hintergründen und den sozialen Bewegungen, zu denen sie sich zugehörig fühlen. Sie teilen, was sie zu ihrer Arbeit motiviert, was sie bewegt und was sie bereits erreicht haben. Auch teilen sie einige zentrale Erkennt-nisse aus den Werkstätten. Die Texte sind für Multiplikator*innen und interessierte Menschen gedacht.

Die Broschüre kann kostenlos von der Webseite von FairBindung heruntergeladen werden.

Weitere Infos:
>> Broschüre „Vom Süden lernen – gemeinsam handeln”(PDF)

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Haus des Stiftens: DIGITAL-REPORT

Digitalisierung ist allgegenwärtig, egal ob Freizeit oder Beruf. Doch wie digital ist eigentlich die deutsche Zivilgesellschaft? Nutzt der Non-Profit-Sektor digitale Technologien bereits, um innovative Angebote zu schaffen? Welche Faktoren bedingen, wie digital reif eine Non-Profit-Organisation ist? Haben Organisationen, die sich digitalisieren, einen besseren Zugang zu Ressourcen, zum Beispiel Spenden? Der Digital-Report 2020, die aktuell größte Studie zum Thema Digitalisierung bei Non-Profits in Deutschland, gibt umfassende Antworten.

Interaktive Ergebnisse und Analysen des DIGITAL-REPORT 2020 können auf der Webseite abgerufen werden. Eine Version im PDF-Format der Studie kann kostenlos heruntergeladen werden.

Weitere Infos:
>> Der DIGITAL-REPORT 2020 (PDF)
>> Ergebnisse DIGITAL-REPORT

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bicc: „Leaving them behind“. Neues Policy Brief zeigt Trends globaler Fluchtdynamiken auf

Auch unabhängig von der Corona-Krise ist jetzt schon klar, dass das Leitprinzip der globalen Nachhaltigkeitszielen (SDG), „Leaving no one behind“, nicht eingelöst werden kann: Geflüchtete werden auf der Strecke bleiben. Flucht ist vor allem an die Entstehung, Dynamiken und Eskalationswege gewaltsamer Konflikte gekoppelt, deren Ausmaße sich kaum vorhersagen lassen. Dennoch ist der deutliche Trend erkennbar, dass die Anzahl von Geflüchteten im kommenden Jahrzehnt nicht sinken, sondern weiter steigen wird. Heute befinden sich bereits ca. 70,8 Mio. Menschen auf der Flucht. Das ‘nackte Überleben auf der Flucht’ wird für die Mehrheit der Geflüchteten zum Normalfall werden, sofern die Politik nicht radikal umsteuert und dauerhafte Lösungen für Geflüchtete anbietet. Der Policy Brief von Bonn international Center for Conversion (BICC) fasst fünf Trends für die kommenden zehn Jahre zusammen, basierend auf der Forschung zu Flucht und Vertreibung.

Die Publikation des BICC kann kostenlos auf deren Webseite heruntergeladen werden.

Weitere Infos:
>> Policy Brief „Leaving them behind“ (PDF)

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iz3w-Ausgabe 378: „UNO am Ende? 75 Jahre unvereinte Nationen“

In Zeiten von Covid-19 rücken andere Themen in den Hintergrund – so auch der 75. Geburtstag der United Nations Organization (UNO). Ende März hatte die UNO zwar einen „Globalen humanitären Plan“ zur Bekämpfung der Pandemie vorgestellt. Aber auf die Titelseiten der Zeitungen schaffte das Vorhaben es nicht. Das ist symptomatisch für den Bedeutungsverlust der UNO in den letzten beiden Jahrzehnten. Anlässlich des 75. Jahrestages der UNO-Gründung fragen wir jenseits von Fragen um Covid-19 ganz grundsätzlich: Welche Kritik an den UN ist triftig, auf welchen Fehlentwicklungen beruht sie? Und welche Kritik an den UN ist falsch, unfair, interessengeleitet, nationalistisch? Inwiefern geht der Niedergang des Multilateralismus im UN-System mit der Renaissance nationalstaatlicher Machtpolitik einher? Welche Chancen bietet das UN-System den Ländern des Globalen Südens – oder sollten wir besser fragen: ihren nicht immer demokratischen Regierungen?

Die iz3w kann auf der iz3w-Webseite für 6 Euro entweder als gedruckte oder als Online-Ausgabe bestellt werden.

Weitere Infos:
>> Bestellseite zur iz3w-Ausgabe 378 „UNO am Ende? 75 Jahre unvereinte Nationen “

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Mitmachen: Kampagnen, Wettbewerbe & Ausschreibungen

↓ Anmeldung für WeltWeitWissen 2020 gestartet!
↓ Ausschreibung: startsocial vergibt 100 Stipendien an soziale Initiativen
↓ Mitmachen bei den „SDG Action Awards 2020“ der Vereinten Nationen
↓ Mitmachen beim weltweiten Aktionstag „Gutes Leben für alle – Global Degrowth Day“
↓ „Wie wollen wir leben?“ – Call für Kongress Zukunft für Alle
↓ #fairhandeln für ein gutes Leben: Warmlaufen für die Faire Woche 2020
↓ Ausschreibung: Engagement Global Außenstelle Mainz sucht Projektkoordinator*in

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Anmeldung für WeltWeitWissen 2020 gestartet!

WeltWeitWissen 2020 wird trotz der aktuellen Ereignisse rund um die COVID-19 Pandemie stattfinden. Es wird natürlich nicht der geplante Kongress mit Händeschütteln, herzlichen Umarmungen und Diskussionen am Lagerfeuer im Schatten des Thüringer Waldes. Die Organisator*innen wollten ihn aber nicht auf unbestimmte Zeit verschieben, sondern haben sich kurzerhand entschieden– ganz seinem Motto Digitalisierung und Globales Lernen entsprechend –den Kongress in den digitalen Raum zu verlegen.
WeltWeitWissen 2020 wird nun am 5. und 6. Juni 2020 online stattfinden!
Es wird eine Chance, aus der Not eine Tugend zu machen und digitale Ansätze für Globales Lernen auch für die Zeit nach Corona ins Blickfeld zu rücken. Ein neuer Ort und neue Formate werden es also sein, aber selbstverständlich mit dem Bildungsmarkt, den bewährten Workshops zu Methoden und Themen des Globalen Lernens und den so wichtigen Diskussionen und Debatten.

Weitere Infos:
>> Anmeldung für WeltWeitWissen 2020
>> Webseite WeltWeitWissen 2020

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Ausschreibung: startsocial vergibt 100 Stipendien an soziale Initiativen

Wer Gutes tut, verdient Unterstützung – gerade in diesen turbulenten Zeiten. Unter dem Motto „Hilfe für Helfer“ schreibt startsocial den 17. bundesweiten Wettbewerb für ehrenamtliches Engagement aus. Vom 4. Mai bis zum 28. Juni 2020 können sich soziale Initiativen wieder für eines von 100 Beratungsstipendien bewerben. Mitmachen können alle, die soziale Probleme oder Herausforderungen mit Hilfe von Ehrenamtlichen anpacken. Erfahrene Fach- und Führungskräfte unterstützen die 100 Gewinner für vier Monate bei der Verwirklichung oder Weiterentwicklung ihrer sozialen Organisationen, Projekte und Ideen. 25 herausragende Initiativen werden am Ende des Stipendiums auf einer feierlichen Preisverleihung in Berlin geehrt. Sieben von ihnen erwarten dort Geldpreise im Gesamtwert von 35.000 Euro. Lassen Sie sich beim Helfen helfen!

Weitere Infos:
>> startsocial-Wettbewerb: Teilnahmebedingungen und Bewerbung

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Mitmachen bei den „SDG Action Awards 2020“ der Vereinten Nationen

Die Vereinten Nationen suchen weltweit innovative Initiativen und Akteure, die sich im Sinne der globalen Nachhaltigkeitsziele für einen nachhaltigen Wandel der Gesellschaft einsetzen. Die „SDG Action Awards“ werden in drei Handlungsfeldern vergeben: „Mobilisieren“, „Inspirieren“ und „Verbinden“. Angesichts der Herausforderungen durch das Coronavirus wird zudem ein „Solidarity Award“ vergeben.
Bewerbungen sind bis Montag, 25. Mai 2020 möglich.

Weitere Infos:
>> Webseite SDG Action Awards 2020

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Mitmachen beim weltweiten Aktionstag „Gutes Leben für alle – Global Degrowth Day“

Der nächste Global Degrowth Day wird am 6. Juni 2020 sein!

In vielen Städten werden öffentliche Aktionen und Veranstaltungen stattfinden, die praktische Alternativen zur Wachstumsgesellschaft in der Öffentlichkeit sichtbar machen und zeigen: Ein gutes Leben für alle ist möglich!
Alle Menschen, Gruppen, Organisationen und Bewegungen, die sich einem „guten Leben für alle” verbunden fühlen, sind aufgerufen, an diesem Aktionstag mitzuwirken: Gestaltet bei euch vor Ort Aktionen und Veranstaltungen, die alternative Wege und Ideen jenseits der Wachstumsgesellschaft aufzeigen. So sollen Eure Ideen für möglichst viele Menschen sichtbar werden. Damit werdet ihr Teil einer vielfältigen Bewegung für eine global gerechte und zukunftsfähige Welt, die sich am Gemeinwohl orientiert.

Weitere Infos:
>> Mitmachen und weitere Informationen über„Gutes Leben für alle – Global Degrowth Day“

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„Wie wollen wir leben?“ – Call für Kongress Zukunft für Alle

Wie wollen wir leben? Und wie kommen wir dahin?
Anstatt uns von Klimakrise und Rechtsdruck entmutigen zu lassen, werden auf dem Kongress gemeinsam positive Visionen entwickelt, geteilt und diskutiert. Visionen, die über die kapitalistische Wachstumsgesellschaft hinausgehen und dabei konkret vorstellbar sind. Der Kongress soll Menschen zusammenbringen, die in unterschiedlicher Weise bereits an einer besseren Zukunft arbeiten: in sozialen Bewegungen und in ihrem persönlichen Alltag, in Medien und Bildung, in Wissenschaft und Politik, Gewerkschaften und nicht Regierungsorganisationen (NGOs). Der Kongress soll ein Ort für alle sein, die Lust haben, über Utopien und gesellschaftliche Veränderung nachzudenken, egal ob Einsteiger*in oder langjährige*r Transformationsarbeiter*in. Aufgrund der Pandemie wird der Kongress vom 25.-29. August im digitalen Raum, soweit möglich in Leipzig und möglicherweise auch dezentral an weiteren Orten stattfinden. Um allen Beteiligten Zeit für Anpassung an die veränderten Gegebenheiten zu geben, wird den Call bis zum 24. Mai verlängert.

Weitere Infos:
>> Webseite des Kongresses Zukunft für Alle

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#fairhandeln für ein gutes Leben: Warmlaufen für die Faire Woche 2020

Unter dem Motto „Fair statt mehr” beschäftigt sich die Faire Woche in diesem Jahr mit der Frage nach dem guten Leben. Was bedeutet ein “gutes Leben” für mich? Wie kann ich dazu beitragen, dass möglichst alle Menschen ein “gutes Leben” haben können? Und welchen Beitrag kann der Faire Handel dazu leisten? Mit Blick auf Ziel 12 der nachhaltigen Entwicklungsziele (SDG) geht es dabei um Auswirkungen des eigenen Lebensstils und um nachhaltige Produktionsweisen weltweit.
Die Corona-Krise bietet die Chance, einen ganz neuen Blick auf diese Fragen zu werfen. Vielleicht haben wir nach der Krise eine andere Sicht auf die Welt und unsere Rolle darin? Vielleicht steigt unsere Wertschätzung gegenüber Menschen, Dingen und Dienstleistungen, weil wir die Erfahrung gemacht haben, dass sie eben nicht selbstverständlicher Teil unseres Alltags sind? Im Rahmen der Fairen Woche haben wir die Möglichkeit, eine globale Perspektive einzunehmen und die Menschen in den Fokus zu rücken, die Produkte unseres täglichen Bedarfs wie Kaffee, Tee und Baumwolle herstellen. Auch sie und ihre Arbeit haben mehr Wertschätzung verdient.

Weitere Infos:
>> Webseite der Faire Woche 2020

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Ausschreibung: Engagement Global Außenstelle Mainz sucht Projektkoordinator*in

Engagement Global unterstützt mit insgesamt sechs Außenstellen zahlreiche entwicklungspolitische Projekte, Kampagnen und Initiativen in ganz Deutschland. Ziel ist es, entwicklungspolitische Bildungsarbeit und kommunales Engagement für globale Themen regional zu stärken und strukturell zu verankern. Die Außenstelle in Mainz ist zuständig für Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland und sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt am Standort Mainz eine*n Projektkoordinator*in. Die Teilzeitstelle mit 19,5 Wochenstunden ist zunächst befristet für 24 Monate zu besetzen. Bewerbungsschluss ist der 18.05.2020.
Näheres zum Aufgaben- und Anforderungsprofil findet sich in der Stellenausschreibung auf der EG-Webseite.

Weitere Infos:
>> Stellenausschreibung Projektkoordinator*in EG Außenstelle Mainz

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Terminlese

 
Do., 14.05.2020 (20.30h), online
On Air: Ensemble Modern und medico international live
Online-Veranstaltung mit Musik, Gesprächen, philosophischen Einwürfen und Reportagen. Mit Ilija Trojanow, Sabine Hark, Jean Ziegler, Thomas Gebauer, Anne Jung, Christian Fausch, medico-Partner*innen u.v.m. Veranstalter*in: EPN Hessen-Mitgliedsorganisation medico international


Fr., 15.05.2020 (19.30 – 21.30h), online
„Nachhaltiger Konsum – Geht das überhaupt?“
Dieses Webinar findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe Zukunft geht. Anders! statt. Veranstalter*in: Landesstiftung Niedersachsen (Leben & Umwelt)
Mo., 18.05.2020 (18 – 19h), online
„Das Lieferkettengesetz aus Unternehmenssicht“
Das Webinar wird von Gertrud Falk von FIAN Deutschland moderiert. Nach der Einführung von Eva-Maria Reinwald (SÜDWIND, Initiative Lieferkettengesetz), berichtet die Referentin Bettina Roth, Leiterin für Qualitätsmanagement & CSR Lieferkette bei Vaude, aus der Unternehmenspraxis. Veranstalter*innen: FIAN und Initiative Lieferkettengesetz
Di., 19.05.2020 (18.30 – 20h), online
„Afrofuturismus als widerständige Praxis“
Online-Vortrag aus der digitalen Vorlesungsreihe „Colonial Continuities“ mit der Referentin Joanna Mechnich. Veranstalter*innen: Zugvögel e.V. – Regionalgruppe Lüneburg und Leuphana African Students Organization
Mi., 20.05.2020 (11 – 12h), online
„Digitalstrategie: nötiger denn je“
Webinar mit dem Referent Nicolas Reis, Geschäftsführer von Altruja aus München. Veranstalter*innen: Haus des Stiftens und Altruja
Di., 26.05.2020 (18.30 – 19.30h), online
„Von Schwarzmärkten und LeanCoffees: Neue Eventformate“
Webinar aus der Reihe „Future Skills – Neue Tools, Methoden und Formate“ mit der Referentin Friederike Petersen, Redakteurin und Community Managerin für das Projekt „D3 – so geht digital“ der Stiftung Bürgermut. Veranstalter*in: openTransfer Akademie
Mi., 27.05.2020 (10.30 – 11.10h), online
Nachhaltig einkaufen für den Arbeitsalltag
Das Webinar wird im Rahmen des Tags der Nachhaltigkeit 2020 zukunft.nachhaltig.gestalten stattfinden. Veranstalter*in: IHK Darmstadt
Mi., 27.05.2020 (12.30 – 13.10h), online
Nachhaltigkeit, Unternehmen und Menschenrechte
Das Webinar führt in Prozessschritte des nachhaltigen Lieferkettenmanagements ein. Es wird im Rahmen des Tags der Nachhaltigkeit 2020 zukunft.nachhaltig.gestalten stattfinden. Veranstalter*in: IHK Darmstadt
Mi., 27.05.2020 (16 – 17h), online
Nachhaltige Geldanlage
Im Webinar „Nachhaltige Geldanlage“ möchten Martin Nieswandt und Andreas Enke von Venga e.V. einen Überblick über die unterschiedlichen Nachhaltigkeitsbegriffe in Bezug auf Geldanlagen geben. Veranstalter*innen: Oikocredit und Venga e.V.
Do., 28.05.2020 (13 – 15h), online
Nachhaltige Lieferketten und menschenrechtliche Sorgfalt – Zivilgesellschaftliche Erwartungen an die deutsche EU-Ratspräsidentschaft
Eine Webdiskussion mit Dr. Carsten Stender, Abteilungsleiter „Europäische und Internationale Beschäftigungs- und Sozialpolitik“ des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, Bernd Lange, MdEP, Vorsitzender des Handelsausschusses im Europäischen Parlament und Cornelia Heydenreich, Teamleiterin Unternehmensverantwortung von Germanwatch. Veranstalter*innen: Brot für die Welt, das CorA-Netzwerk für Unternehmensverantwortung, die Friedrich-Ebert-Stiftung, Germanwatch, INKOTA-netzwerk und MISEREOR
Do., 28.05.2020 (19h), online
Friedenspolitische Herausforderungen der Corona-Krise
Online-Gespräch aus der Reihe: Krisengespräche. Veranstalter*innen: Heinrich Böll Stiftung Hessen (HBS), Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK) und der Frankfurter Rundschau (FR)
Mo., 08.06.2020 (19.30h), Frankfurt/M.
„Immer mehr… und dann?“
Ein Gespräch aus der Veranstaltungsreihe FairHandeln AlternativHandel mit apl. Prof. Dr. Niko Paech der Universität Siegen. Veranstalter*innen: KEB Frankfurt, Weltladen Bornheim und fair-ein e.V.
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Terminkalender

Weitere entwicklungspolitische Veranstaltungen in Hessen finden sich in unserem Terminkalender.

>> EPN Hessen-Terminkalender

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Der EPN Hessen-Newsletter wird finanziell unterstützt vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen (HMWEVW) sowie im Rahmen des Eine Welt-PromotorInnenprogramms vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ):

 

Finanzielle Unterstützung erhalten wir für den Newsletter auch von der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) und der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW).

 

 

Herzlichen Dank!

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