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Newsletter 03/2019


Inhalt:

EPN Hessen in Bewegung

Glokales

Weiterlesen, mitmachen, hingehen

 


Klima-Bündnis gibt Startschuss für STADTRADELN 2019

Es ist wieder soweit! Seit Mitte März ruft EPN Hessen-Mitgliedsorganisation Klima-Bündnis e.V. mit ihrer jährlich groß angelegten Kampagne STADTRADELN wieder dazu auf, für drei Wochen aufs Fahrrad umzusatteln, mit anderen Kommunen um die Wette zu radeln und dabei vor allem ein Zeichen für nachhaltige Mobilität und Klimaschutz zu setzen. Die Resonanz war in den letzten Jahren höchst erfreulich, sowohl die TeilnehmerInnen- als auch die gefahrenen Radkilometer-Rekorde jagten und überboten sich Jahr für Jahr. So radelten im vergangenen Jahr zusammengenommen annährend 300.000 Menschen aus fast 900 Kommunen sagenhafte 59.375.033(!) registrierte Radkilometer.

Wie funktioniert STADTRADELN? Im Grunde genommen ist es ganz einfach: Mitglieder der kommunalen Parlamente und BürgerInnen einer Kommune in Teams sammeln möglichst viele Radkilometer. Die Aktionsphase in einer Stadt oder Gemeinde dauert drei Wochen zwischen Mai und September. In dieser Zeit legen die umweltbewussten TeilnehmerInnen möglichst viele Wege mit dem Fahrrad zurück. Die fahrradaktivsten Kommunalparlamente und Kommunen, sowie die fleißigsten Teams und RadlerInnen innerhalb der Kommunen werden zum Schluss gekürt. Eigentliches Ziel der Kampagne ist es aber, BürgerInnen und KommunalpolitikerInnen für Themen wie Klimaschutz, Energieeffizienz im Verkehr und Radverkehrsförderung zu sensibilisieren und zusammen bundesweit möglichst viele Kohlendioxid-Emissionen zu vermeiden.

Lassen auch Sie sich dieses Jahr vom Stadtradeln-Fieber anstecken, klopfen Sie freundlich bei Ihrer Kommune an, motivieren Sie Ihre FreundInnen und NachbarInnen, genießen Sie zusammen den Sommer auf dem Fahrrad und tragen Sie damit zu einem besseren Klima bei!

Weitere Infos:
>> Alles zur STADTRADELN-Kampagne auf www.stadtradeln.de
>> Webseite des Klima-Bündnis

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Aufgetaktet & fortgereiht. Aktuelle EPN Hessen-Reihen

↓ Abschluss der Vortragsreihe „Gute Arbeit weltweit – Arbeitsrechte global!“ (02.04.)
↓ Start der PERSPEKTIVWECHSEL-Reihe kritischer Stadtrundgänge (ab 04.06.)
↓ Doppelt hält besser: 2x ‚Film & Talk‘ bei FERN:WELT:NAH7 (07.04. & 07.05.)

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Gute Arbeit weltweit – Arbeitsrechte global!

Am Dienstag, 2. April findet die letzte Diskussionsabend der vierteiligen Reihe „Gute Arbeit weltweit – Arbeitsrechte global!“ statt. Mit der Reihe wird seit Anfang Februar exemplarisch an den Themenfeldern informelle Arbeit, prekäre Beschäftigung, existenzsichernde Löhne sowie Digitalisierung und Gewerkschaftsfreiheit erkundet, inwiefern die ILO mit ihrem Normenwerk, ihren Verfahrensweisen und -entscheidungsmechanismen zur Problemlösung globaler Arbeitskonflikte beiträgt.
An diesem letzten Abend diskutieren Prof. Dr. Nicole Mayer-Ahuja (Universität Göttingen) und Sven Hilbig (Brot für die Welt) unter dem Titel Schöne neue Arbeitswelt – Digitaler Wandel jenseits der Kernarbeitsnormen? über das Verschwinden alter sowie die Entstehung neuer Arbeitsformen im Zuge der weltweiten Digitalisierung und Industrie 4.0: Global ermöglicht die Digitalisierung der Lieferketten weitere Deregulierung, Entgrenzung und die Spaltung des Arbeitsmarktes – zwischen und innerhalb von Süd und Nord. Welche Möglichkeiten des Widerstandes, des Organizing für Gewerkschaften und zivilgesellschaftliche Gruppen gibt es und wie können uns die ILO-Kernarbeitsnormen dabei helfen?

Weitere Infos:
>> Veranstaltungsflyer zur Reihe „Gute Arbeit weltweit – Arbeitsrechte global!“ (PDF)

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PERSPEKTIVWECHSEL. Reihe kritischer Stadtrundgänge

Widerstand! Unter diesem Schlagwort werden wir ab dem 6. April mit unserer Reihe kritischer Stadtrundgänge Perspektiven wechseln. Ob der Zusammenhang von Fleischkonsum vor Ort und Landgrabbing in Brasilien, Shopping und NäherInnenstreiks in Bangladesch, Heizen vor Ort und Kohleabbau in Kolumbien oder auch Verdrängung vor Ort und globaler Finanzmarkt: Es werde Widerstandskämpfe hier, aber auch im Globalen Süden und Handlungsalternativen aufgezeigt und AktivistInnen gehört. Wir eignen uns unsere Stadt an, erfahren Hintergründe und entwickeln gemeinsam Ideen Stadt zu gestalten. Spazierend beschäftigen uns mit dem kolonialen Erbe der Stadt und der Studierendenbewegung der 60er und 70er Jahre. Schlendernd widmen wir uns drängenden Fragen von heute: Wie steht es um Gentrifizierung und Verdrängung vor Ort und was kann dagegen unternommen werden. Bummeln gehen wir über die Zeil und fragen nach globalen Zusammenhängen der Konsumgüter. Wir durchwandern den Finanzplatz Frankfurt und fragen welche individuellen und kollektiven Strategien es gibt, um eine wirklich nachhaltige Entwicklung vor Ort zu begünstigen. Wandelnd fragen wir nach der „Green City“ Frankfurt und der Rhetorik der vermeintlich „Grünen Stadt“ und besuchen alternative Projekte. Seid dabei und bringt FreundInnen und NachbarInnen mit, denn Stadt, das sind wir alle!

Termin-Übersicht:

  • Sa., 06.04.19 (11h)
    Studierendenbewegung und Kritische Theorie 1968 in Frankfurt
  • Sa., 13.04.19 (11h)
    Eine kritische Führung durch das Frankfurter Bankenviertel
  • Sa., 27.04.19 (11h)
    Frankfurt und die „Green City“-Rhetorik
  • Sa., 11.05.19 (11h)
    Globalisierungskritischer Stadtrundgang
  • Sa., 18.05.19 (11h)
    Frankfurt’s Colonial Hangover
  • Sa., 25.05.19 (11h)
    Stadtwandeln in Bornheim – „Tauschen, teilen, Tomaten“
  • Sa., 13.07.19 (11h)
    Stadt und Krise. Gentrifizierung und Verdrängung im Frankfurter Gallus

Weitere Infos:
>> Webseite zur PERSPEKTIVWECHSEL-Stadtrundgangsreihe (Programm und Anmeldung)
>> PERSPEKTIVWECHSEL-Flyer (PDF)

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FERN:WELT:NAH7

Seit Anfang Februar läuft die 7. Staffel unserer entwicklungspolitischen Film- und Diskussionsreihe FERN:WELT:NAH. In diesem Netzwerk-Projekt laden jeweils verschiedene Mitgliedsorganisationen sowie Freunde des Netzwerks unter dem Motto ‚Globale Schieflagen von lokalen Initiativen aus gerade rütteln!‘ zu kritischen Film- und Diskussionsabenden ein. An den Abenden werden unterschiedliche gesellschaftliche und ökologische Missstände kritisch zur Diskussion gestellt, Handlungsalternativen aufgezeigt und Bedingungen nachhaltigen Wandels nachgespürt. Wir schaffen dabei vielfältige Brückenschläge von Süd nach Nord und Nord nach Süd. Gleichzeitig bieten die Abende Gelegenheit, mit AkteurInnen unserer Mitgliedsorganisationen ins Gespräch zu kommen und deren entwicklungspolitische Arbeit näher kennen zu lernen. Diesmal sind wir dabei erstmals ‚On TOUR‘: Um mit neuen und unterschiedlichen Gästen ins Gespräch zu kommen laden wir jeweils an einen anderen Veranstaltungsort ein. Zwei Termine stehen in der 7. Staffel unser Reihe FERN:WELT:NAH noch aus:

So., 07.04.19 (12h, Matinée) | Film & Talk | Haus am Dom (Ffm)
The Borneo Case – Bruno Manser lebt weiter
Mit multimedialen Präsentationen der ‚energIGS‘ (IGS Nordend)
Host: Tropica Verde & IGS Nordend in Kooperation mit
der katholischen Akademie Rabanus Maurus
 


Di., 07.05.19 (20.15h) | Film & Talk | Pupille (Ffm)
Yves‘ Versprechen
Mit Melanie Gärtner (Filmemacherin), Ramona Lenz (medico international) und AktivistInnen von Solidarity City Frankfurt
Host: Dritte Welt Haus Frankfurt & medico international in Kooperation mit Offenes Haus der Kulturen, Solidarity City Ffm & Pupille


Hosts (GastgeberInnen) der einzelnen Abende sind EPN Hessen-Mitgliedsorganisationen und weitere KooperationspartnerInnen. Veranstalter der Reihe ist das EPN Hessen im Rahmen der hessischen Eine Welt-PromotorInnenstelle Öffentlichkeitsarbeit und Partizipation in Kooperation mit
der katholischen Akademie Rabanus Maurus.

Initiativen/Organisationen/Vereine, die Interesse haben, das Programm der FERN:WELT:NAH-Reihe mitzugestalten, sind herzlich willkommen! (Kontakt: Eine Welt-Fachpromotor Vincent da Silva, Tel. 069 / 976 986 69 |E-Mail: vincent.dasilva[at]epn-hessen.de)

Weitere Infos:
>> FERN:WELT:NAH-Webseite
>> Faltflyer zur VII. FERN:WELT:NAH-Staffel (PDF)

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Aktuelle EPN Hessen-Veranstaltungen

↓ Diskussionsabend „Quo vadis, Venezuela?“ mit Edgardo Lander (09.04.)
↓ Dokumentarfilm-Premiere „Count-Down am Xingu VI“ mit Martin Keßler (09.04.)
↓ Film & Talk: Abend- & Schulvorstellung „God is not Working on Sunday“ (09.+10.04.)
↓ Save the Date: „Globales Lernen goes Berufsschule. Brennpunkt Textilien“ (17.05.)
↓ Nachlese zur Konferenz „Bildung Macht Zukunft“

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DISKUSSIONSABEND:
Di., 09.04.19 (19h), Frankfurt/M.

Quo vadis, Venezuela?

Diskussionsabend mit Edgardo Lander (Universidad Central de Venezuela, Caracas). Veranstalter: EPN Hessen, medico international und der Schwerpunkt Süd-Süd- und Geschlechterforschung (Institut für Politikwissenschaft der Goethe-Universität Frankfurt)

Venezuela durchlebt derzeit den vorläufigen Höhepunkt einer Krise, die längst alle gesellschaftlichen Bereiche im erdölreichsten Land der Welt erfasst: Wirtschaftlich liegt Venezuela am Boden, die Gesundheitsversorgung ist katastrophal, Menschen hungern, die Bolivarische Verfassung wurde von der Regierung Nicolás Maduro de facto außer Kraft gesetzt und mit der Selbsternennung von Juan Guaidó zum Interimspräsidenten forciert die rechte Opposition eine Eskalation, die insbesondere durch Interventionen von außen schnell zum Bürgerkrieg werden könnte. Doch nicht nur der venezolanische „Sozialismus des 21. Jahrhunderts“, sondern der gesamte „progressive Zyklus“ in Lateinamerika scheint am Ende. Fast alle linken Regierungen haben die Macht verloren oder sind weit entfernt von den Hoffnungen für die sie standen. Woran sind die linken Regierungsprojekte gescheitert? Welche Widersprüche trugen sie in sich und wie geht es weiter? Diese Fragen erörtern wir an dem Abend mit Edgardo Lander. Er ist Soziologe, Professor emeritus an der Universidad Central de Venezuela (Caracas), in sozialen Bewegungen aktiv und einer der bedeutendsten Linksintellektuellen Venezuelas.

Weitere Infos:
>> Veranstaltungsankündigung „Quo vadis, Venezuela?“ (Facebook-Event)

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FILM & TALK:
Di., 09.04.19 (19.30h), Frankfurt/M.

Count-Down am Xingu VI. Raubzug nach Amazonien

Filmpremiere und anschließende Diskussion mit Filmemacher Martin Keßler. Veranstalter: Martin Keßler in Kooperation mit dem Haus am Dom. UnterstützerInnen: EPN Hessen, Arbeitsgemeinschaft Dokumentarfilm (AG DOK), Arbeitsgemeinschaft für Menschenrechte in Brasilien, GLS-Bank Frankfurt und Leserinitiative Publik-Forum

Der neue Präsident Brasiliens Jair Bolsonaro, bekennender Rechtspopulist und Ex–Armeehauptmann, hat den Indigenen und dem Amazonasurwald den Kampf angesagt. Große Flächen indigenen Landes und des Amazonasurwaldes will er dem Agrobusiness und internationalen Minenkonzernen ausliefern. Mit dramatischen Folgen für die „grüne Lunge der Welt“. Die indigene Bevölkerung kämpft entschlossen gegen die Zerstörung Amazoniens wie auch ums eigene Überleben: „Seit über 500 Jahren kämpfen wir gegen unsere Ausrottung“, sagt Alessandra vom Indigenenstamm der Munduruku, „da werden wir uns doch jetzt nicht einem wie Bolsonaro ergeben!“. Der Film berichtet vom Amtsantritt Bolsonaros und aus Indigenengebieten, die seither verstärkt von illegalen Holzfällern und Landräubern heimgesucht werden; vom Megastaudamm Belo Monte und von Goldsuchern, auf deren Gebiet ein kanadischer Konzern die größte Goldmine Brasiliens errichten will. Der Film ist Teil der dokumentarischen Langzeitbeobachtung „Count-Down am Xingu“.

Weitere Infos:
>> Veranstaltungsankündigung „Raubzug nach Amazonien“

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FILMABEND & SCHULKINO:
Di., 09.04. (19.30-22h) & Mi., 10.04.19 (10-12.30h), Frankfurt/M.

God is not Working on Sunday

Filmvorführung und Filmgespräch mit Regisseurin Leona Goldstein anlässlich des 25. Jahrestags des Genozids in Ruanda. Abendveranstaltung & Schulvorführung. Veranstalter: Motivés e.V. und EPN Hessen
25 Jahre nach dem Genozid gilt Ruanda als eines der progressivsten Länder des afrikanischen Kontinents: Schnelles wirtschaftliches Wachstum, führend in IT-Technologie und das erste Land der Welt, das von einer Mehrheit an Frauen regiert wird. Der Film begleitet die beiden ruandischen Aktivistinnen Godelieve und Florida dabei, wie sie sich gemeinsam dafür engagieren, die Traumata des Völkermords zu überwinden und für sich und andere Frauen selbstbestimmte, neue Räume zu schaffen. Nicht nur um „das Weiterleben“ lebbar zu machen, sondern um gut zu leben! Trotz ihrer unterschiedlichen Hintergründe, die sie während des Genozid auf beiden Seiten des Konfliktes stehen ließ, kämpfen diese beiden Frauen heute für ein gemeinsames Ziel: Versöhnung, Geschlechtergerechtigkeit und Stärkung der politischen Selbstbestimmung von Frauen. Im Anschluss sprechen wir mit der Regisseurin Leona Goldstein.
Die Veranstaltung findet am Dienstag, 09. April als offene Abendveranstaltung und am Mittwoch, 10. April als Schulvorführung statt.

Weitere Infos:
>> „God is not Working on Sunday“ – Abendveranstaltung (09.04. | 19.30h)
>> „God is not Working on Sunday“ – Schulvorführung (10.04. | 10h)

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SAVE THE DATE:
Fr., 17.05.19 (10-17h), Gießen

Globales Lernen goes Berufsschule. Brennpunkt Textilien

Fachtag für Lehrkräfte und ReferendarInnen an Berufsschulen sowie interessierte SchülerInnen und MultiplikatorInnen. Veranstalter: EPN Hessen, die hessische Fachpromotorin Globales Lernen, Lust auf besser Leben (Labl) und das WUS-Projekt „Grenzenlos – Globales Lernen in der beruflichen Bildung“

Umwelt- und Sozialstandards in der globalen Lieferkette der Textilproduktion stehen häufig in der Kritik. Nicht zuletzt der Brand in der Textilfabrik Rana Plaza 2012 in Bangladesch und die Arbeitsbedingungen ostasiatischer NäherInnen haben eine breite Öffentlichkeit erreicht und bewegt. Ob ÄnderungsschneiderInnen, Textil- und ModenäherInnen, MaßschneiderInnen, TextilgestalterInnen, …: Alle beschäftigen sich mit textilen Stoffen und deren Wertschöpfungsketten. Aber wie gerecht laufen Produktion und Konsum ab? Und wie können wir die globalen Zusammenhänge in der Ausbildung vermitteln und in der Praxis umsetzen? Nachhaltigkeitsthemen finden sich im Rahmenlehrplan z.B. bei Werk- und Hilfsstoffen oder bei verändern und aufarbeiten von Bekleidung. Der Fachtag bietet Informationen zu sozialer und ökologischer Nachhaltigkeit in der globalen Textillieferkette, vermittelt Methoden des Globalen Lernens, die von den TeilnehmerInnen erprobt werden können sowie Raum für Diskussion und Austausch. Am Nachmittag werden mit PraktikerInnen aus fairen Unternehmen, dem Beauftragten für Nachhaltigkeit der IHK sowie mit Bildungsaktiven die Herausforderungen und neue Wegen der Branche diskutiert.

Weitere Infos:
>> Save the Date „Globales Lernen goes Berufsschule. Brennpunkt Textilien“

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Nachlese zur Konferenz „Bildung Macht Zukunft“

»Wir sitzen in einem Bildungszug, der auf einen Bahnhof zufährt, der jetzt schon abgerissen ist!«

Das EPN Hessen hat sich in den beiden letzten Jahren im Rahmen seiner beiden partizipativ organisierten Zukunftswerkstätten verstärkt mit transformativer Bildung befasst. Um diese wichtigen Diskussionen fortzuführen, standen wir als UnterstützerInnen in Kontakt mit dem Organisationskreis der Konferenz „Bildung Macht Zukunft“, die vom 21. bis 24. Februar 2019 in Kassel stattfand. Auf der viertägigen Konferenz trafen sich über 300 BildungsakteurInnen aus dem schulischen und dem außerschulischen Bereich. Die Konferenz diente der intensiven Auseinandersetzung mit der gesellschaftspolitischen Dimension von Bildung und ihrem Potential, zu einem sozial-ökologischem Wandel der Gesellschaft beizutragen. Die Veranstaltung war somit auch ein Schritt, politische Bildung als politisches Handeln für eine sozial-ökologische Transformation zu stärken. Neben Podien und Impulsvorträgen wurden über 60 Workshops angeboten. Die Konferenz wurde von einem basisdemokratischen Orgakreis veranstaltet, in dem neben LehrerInnen und WissenschaftlerInnen auch AkteurInnen aus mehr als zehn zivilgesellschaftlichen Organisationen vertreten waren. HauptveranstalterInnen waren die Universität Kassel (Fachbereich Didaktik der politischen Bildung), das Forum Kritische Politische Bildung, sowie das Konzeptwerk Neue Ökonomie aus Leipzig.


Weitere Infos:
>> Konferenz-Webseite „Bildung Macht Zukunft“
>> Dokumentation der Zukunftswerkstatt 2018
>> Dokumentation der Zukunftswerkstatt 2017
>> Artikel zum Potential von sozialen Bewegungen als Lernort (von M. Frauenlob)

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„Hessen entwickeln für die Eine Welt“ –
Neues aus dem PromotorInnen-Programm:

↓ Mehr Sichtbarkeit für migrantische AkteurInnen der Eine Welt-Arbeit!
↓ Fashion Revolution Week Darmstadt setzt Zeichen gegen ausbeuterische Textilindustrie
↓ Nachlese zum 4. Vernetzungstreffen hessischer Fairtrade-Kommunen und -Kreise

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Mehr Sichtbarkeit für migrantische AkteurInnen der Eine Welt-Arbeit!

Vor rund 15 Jahren hat die Weltbank deutlich auf die wirtschaftliche Relevanz der Remittances (Rücküberweisungen) von MigrantInnen und Menschen in der Diaspora hingewiesen: Über Remittances wird jährlich ein Vielfaches dessen überwiesen, was über die staatlichen Budgets an Finanzmittel für Entwicklungshilfe in die Länder des Globalen Südens fließt. Dies hat in der entwicklungspolitischen Szene und (zumindest in Teilen) der breiten Öffentlichkeit dazu geführt, dass MigrantInnen zunehmend als gewichtige AkteurInnen ‚entdeckt‘ und entsprechend besser wertgeschätzt werden. In den vorherigen Entwicklungsdekaden ab 1945 wurde diese Akteursgruppe überwiegend mit Blick auf Problemaspekte wahrgenommen, wie beispielsweise das Phänomen des Brain Drain (die Abwanderung von Fachkräften) in den Herkunftsländern. Als ernstzunehmende ökonomische AkteurInnen sind sie allerdings in diesen früheren Jahren kaum ins Blickfeld geraten. Erst nach und nach hat man dann auch Perspektiven und Aspekten wie zum Beispiel den Social Remittances – also den Rückflüssen von Ideen, Wissen, Praktiken und sozialem Kapital in die Herkunftsländer – gebührende Aufmerksamkeit geschenkt und angemessene Wertschätzung zukommen lassen (zum Beispiel durch das Angebot staatlicher Beratungsleistungen, die speziell auf solche Aspekte ausgerichtet sind).

Im EPN Hessen wurde mit Start des hessischen PromotorInnen-Programms im Jahr 2012 bewusst auch eine PromotorInnenstelle „Migration, Diaspora und Entwicklung und Interkulturelle Öffnung“ eingerichtet. Damit konnten und können u.a. die unterschätzten Leistungen und Stärken migrantischer Eine Welt-AkteurInnen gezielter gefördert sowie ein stärkeres öffentliches Bewusstsein für diese gesellschaftlichen blinden Flecken geschaffen werden.

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Di., 23.04. – Do., 02.05.19, Darmstadt

Fashion Revolution Week Darmstadt setzt Zeichen gegen ausbeuterische Textilindustrie

Eine Aktionswoche zum Jahrestag des Fabrikeinsturzes Rana Plaza am 24.04.2013. Mit Vorträgen, Kleidertauschparty, Nähwerkstatt und mehr

„Kleider machen Leute“ – aber wer macht unsere Kleidung? Wir kaufen heute durchschnittlich elfmal mehr Kleidung als noch vor 20 Jahren, während die Ausgaben für Kleidung in der Summe kaum gestiegen sind. Die Schnäppchenpreise werden ermöglicht durch menschenunwürdige und umweltschädliche Arbeits- und Produktionsbedingungen in der globalen Bekleidungsindustrie. Überlange Arbeitszeiten, ungenügender Arbeits- und Gesundheitsschutz, niedrige Löhne und Verhinderung gewerkschaftlicher Organisierung sind in den Textilfabriken Südasiens und anderen Ländern des Globalen Südens an der Tagesordnung.
Am 24. April jährt sich der Einsturz des Gebäudekomplexes ‚Rana Plaza‘ in Bangladesch, bei dem mehr als 1.100 Menschen getötet und viele weitere schwer verletzt wurden. Rund um dieses Datum setzen sich weltweit Initiativen im Rahmen der Bewegung „Fashion Revolution“ für mehr Transparenz in der Modebranche ein.

Auch in Darmstadt gibt es seit 2018 auf Initiative der Eine-Welt Promotorin für Fairen Handel und nachhaltige Beschaffung, Maria Tech, Veranstaltungen im Rahmen der Fashion Revolution Week.


Weitere Infos:
>> Fashion Revolution Week Darmstadt (Facebook-Event)
>> Veranstaltungsflyer (PDF)

Im Rahmen der Initiative Fashion Revolution beteiligen sich Menschen aus mehr als 68 Ländern mit Veranstaltungen, Flashmobs, Workshops und einer weltweiten Selfie-Kampagne.
>> Fashion Revolution

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Nachlese zum 4. Vernetzungstreffen hessischer Fairtrade-Kommunen und -Kreise

Fair handeln in der Kommune – die Kampagne Fairtrade-Towns von TransFair e.V. bietet Gemeinden eine Möglichkeit, den fairen Handel auf kommunaler Ebene gezielt zu fördern. In Hessen erfüllen derzeit rund 60 Kommunen und Kreise die fünf Kriterien und ca. 20 weitere haben sich auf den Weg zur Auszeichnung gemacht. Am 20. März 2019 fand nun in Hofheim das vierte Vernetzungstreffen der hessischen Fairtrade-Towns statt. Rund 100 VertreterInnen aus 41 Kommunen/Kreisen nutzten das Treffen, um sich auszutauschen und zu informieren.


Weitere Infos:
>> Programmflyer (PDF)
>> Dokumentation zum 4. Fairtrade-Town-Vernetzungstreffen (in Bälde!)
>> Webseite der Kampagne Fairtrade-Towns

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Bewegung in Hessen über das Netzwerk hinaus:

↓ Frankfurter Aufruf zum BürgerInnenasyl
↓ 14. Hessisches Sozialforum (18.05.)

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Frankfurter Aufruf zum BürgerInnenasyl

Bundesweit finden sich immer mehr Initiativen zusammen, die öffentlich ihre Bereitschaft ankündigen, Geflüchtete vor der Abschiebung in ihr Herkunftsland oder in andere EU Staaten zu schützen. Mit dieser Praxis des „BürgerInnenasyls“ stellen sich aktive Teile der Zivilgesellschaft in einem Akt des zivilen Ungehorsams und mit der Bereitstellung privaten Wohnraums der erzwungenen Rückkehr von Menschen in Elend oder Haft, in Verfolgung oder sogar Krieg entgegen.

In Hessen wird bereits in Hanau, Darmstadt und Kassel für ein solches BürgerInnenasyl mobilisiert. Nach längerer Vorbereitung wird nun auch in Frankfurt mit einer Unterschriftenaktion dazu aufgerufen. Kritisiert wird insbesondere, dass Herkunftsländer von nach Deutschland geflüchteten Menschen aus politischem Kalkül heraus als ‚sicher‘ erklärt würden, um Abschiebungen dorthin zu legitimieren. Tatsächlich finden seit Dezember 2016 Sammelabschiebungen nach Afghanistan statt, Abschiebungen nach Syrien werden bereits diskutiert. Mit weniger medialer Aufmerksamkeit, aber der gleichen Härte werden Abschiebungen nach Richtlinien der Dublin-Abkommen, in die Balkanländer und andere sogenannte sichere Drittstaaten durchgesetzt. Die InitiatorInnen weisen kritisch darauf hin, dass sich die Abschiebepraxis vielfach einer Rhetorik bedient, die Geflüchtete stigmatisiert und kriminalisiert sowie diffuse Ängste und Ressentiments schürt.

Wer unterzeichnet erklärt sich bereit, sich zivilgesellschaftlich an die Seite all jener zu stellen, die von Abschiebung bedrohte Menschen unterstützen und Schutz gewähren, ähnlich wie dies zum Beispiel in vielen Kirchengemeinden in Form von Kirchenasylen schon seit Langem praktiziert wird. An die Stadt Frankfurt wird gleichzeitig der Appell gerichtet, sich in keiner Weise an Abschiebungen zu beteiligen. In Anlehnung an Kirchenasyl wird BürgerInnenasyl damit gleichermaßen zu einem praktischen wie symbolischen Widerspruch gegen die herrschende Politik der Ausgrenzung.

Weitere Infos:
>> Frankfurter Aufruf zum BürgerInnenasyl-Aufruf (PDF)
>> Webseite der bundesweiten Aktion BürgerInnenasyl
>> Webseite der Ökumenischen Bundesarbeitsgemeinschaft Asyl in der Kirche

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Sa., 18.05.19, Frankfurt

14. Hessisches Sozialforum (18.05.)

Europa kriselt, droht zur Festung ausgebaut zu werden. Die Europawahl steht an. Der Rechtsruck in Deutschland und Europa verschärft sich. Die Ungleichheiten wachsen. Die Verteilungskämpfe um Wohnraum, um Arbeit, um Integration und Bildung nehmen zu. Wie können sich mehr Fairness, Mitbestimmung oder ökologische Nachhaltigkeit angesichts einer neoliberalen Sparpolitik in Hessen und in Europa verbreitern?

Das 14. Hessische Sozialforum – ein breites Bündnis aus sozialen Bewegungen und Bürgerinitiativen, aus Kirchen, Gewerkschaften und Wohlfahrtsverbänden, dem auch das EPN Hessen angehört – stellt unter dem Motto „Demokratie braucht soziale Gerechtigkeit – in Hessen und Europa!“ die Frage nach einem guten Leben für Alle in den Mittelpunkt. Aufgerufen wird zu einer anderen, einer alternativen und sozialen Politik im Land Hessen sowie zu einem politischen Neustart für Europa.

Der Vormittagsteil des Sozialforums findet im Haus am Dom, der Nachmittagsteil auf dem Paulsplatz statt.

Weitere Infos:
>> Programmflyer zum 14. Hessischen Sozialforum (PDF)

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Globales Lernen in Hessen. Eine Skizze zu Bestand und Bedarfen

Bildung gehört zu den Kernaufgaben und Zuständigkeiten der Bundesländer. Dies gilt auch für Angebote der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und des Globalen Lernens, wie dies wiederholt in Beschlüssen der Ministerpräsidentenkonferenzen der Länder bestätigt wurde. Wie es um das Globale Lernen in den 16 Bundesländern konkret steht, hat der Zusammenschluss der Eine Welt-Landesnetzwerke – die Arbeitsgemeinschaft der Eine Welt-Landesnetzwerke in Deutschland e.V. (agl) – unter die Lupe genommen: In einer Anfang März erschienen Bestandsaufnahme wurden dabei vergleichend in allen Bundesländern die staatlichen wie die zivilgesellschaftlichen Rahmenbedingungen für das Globale Lernen erfasst.
Anlässlich dieser Veröffentlichung, wollen wir hier einerseits die Bedeutung und allgemeine Bezugspunkte Globalen Lernens grob skizzieren, um dann einen konkreteren Blick auf unser Bundesland zu werfen: Wie werden hier in Hessen zentrale Themen und Perspektiven des Globalen Lernens in der konkreten Praxis berücksichtigt bzw. Konzepte und Methode des Globalen Lernens in formaler Bildung und informeller Bildungsarbeit implementiert?

Die Agenda 2030 mit ihren 17 Zielen global nachhaltiger Entwicklung kann nur erreicht werden, wenn wir unser Denken und Handeln ändern. Global bewusste Bildung ist der erste, notwendige Schritt dafür. Ziel sind hierbei neben dem Verständnis globaler Zusammenhänge und der eigenen Rolle darin, auch ein ganzheitlicher Ansatz, um transformatives Potential entfalten zu können sowie die systematische strukturelle Verankerung von Globalem Lernen. Globales Lernen ist ein spezifisches Lernkonzept, das sich inhaltlich mit Fragen nachhaltiger Entwicklung und globaler Gerechtigkeit befasst und methodisch vom Erkennen von Zusammenhängen über ihre differenzierte Bewertung zu Möglichkeiten des Handelns kommen will. Es ist zentraler Bezugspunkt der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit und gehört zu den Kernaufgaben der Eine Welt-Arbeit.“


Weitere Infos:
>> agl-Broschüre „Globales Lernen in den 16 Bundesländern“ (PDF)

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EZ-Finanzierung: Zivilgesellschaft mahnt zur Einhaltung der Koalitionsversprechen

Mitte März hat Finanzminister Olaf Scholz im Rahmen des Eckwertebeschlusses der Bundesregierung angekündigt, dass die Bundesregierung den Etat des Entwicklungsministeriums im Jahr 2020 auf dem Niveau des laufenden Jahres halten will. Aus der organisierten Zivilgesellschaft erfolgte prompte und vielstimmige Kritik.

Die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW), Global Citizen, ONE, OXFAM Deutschland, Plan International Deutschland, Save the Children und World Vision warnen in ihrem gemeinsamen Appell an die Bundesregierung daraufhin vor kurzsichtigen Finanzplanungen, und fordern die Bundesregierung auf, ihre entwicklungspolitischen Zusagen aus dem Koalitionsvertrag zu halten. Hier hatten die Koalitionsparteien versprochen, dass die Quote für Entwicklungsgelder nicht weiter fallen wird – bei steigender Wirtschaftsleistung und gleichbleibendem Entwicklungsetat sinke diese Quote jedoch im kommenden Jahr, warnte das Bündnis im Rahmen seines Appells. Ihre Mahnung zur Einhaltung der Regierungsversprechungen formulieren die Organisationen daher zu recht mit deutlichen Worten: „Wir können es nicht mehr hören. Egal, wie üppig die Steuereinnahmen sprudeln – es reicht offenbar nie, um die eigenen Versprechen an die Menschen einzuhalten, die von extremer Armut betroffen sind. Wir fordern nicht mehr und nicht weniger als die Einhaltung des Koalitionsvertrags. Dafür sind mehr Investitionen im Kampf gegen Armut nötig, sonst sinkt die Quote für Entwicklungsmittel – denn die deutsche Wirtschaft wächst.“


Weitere Infos:
>> epo-Meldung „Eckwertebeschluss. NGOs warnen vor Absinken der ODA-Quote“
>> VENRO-Pressemitteilung „Haushalt 2020 – Entwicklungspolitischer Rückzug ins Schneckenhaus“
>> Pressemitteilung vom Forum fairer Handel & Naturland e.V.

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Eine Welt-Arbeit im Spiegel der Internationalen Wochen gegen Rassismus

„Europa wählt Menschenwürde – Europa stärken, Rassismus stoppen und Menschenrechte wählen“: Unter diesem Motto standen die Interkulturellen Wochen gegen Rassismus 2019, in denen erneut zahlreiche Veranstaltungen rund um den 21. März (Internationaler Tag gegen Rassismus) stattfanden. Gerade auch vor dem Hintergrund der Morde an MuslimInnen in Neuseeland ging es in diesem Jahr vielerorts vor allem um die Auseinandersetzung mit antimuslimischem Rassismus. Die vielfältigen Aktivitäten sind in einem bundesweiten Veranstaltungskalender zu finden. Sie werden auch in Hessen noch bis zu den Europawahlen im Mai fortgesetzt, für die gegenwärtig auch rassistische und nationalistische Gruppierungen kräftig mobilisieren.

Rassismus ist in der Mitte der Gesellschaft verankert und hat sich in allen Milieus verfestigt. Es vergeht kein Tag ohne Nachrichten über verbale und körperliche Bedrohungen sowie Angriffe gegenüber Opfern und GegnerInnen von Rassismus, welche immer wieder auch dessen tiefe strukturelle Verankerung zeigt. Rechtspopulistische Hetze und deutlich gestiegene Gewaltbereitschaft überschatten Studien zufolge die Tatsache, dass die deutliche Mehrheit der Gesellschaft genau dies ablehne. Für den Alltag heißt das: Schweigen ist keine Antwort! Es braucht eine breite gesellschaftliche Solidarität.


Weitere Infos:
>> Webseite zu den Internationalen Wochen gegen Rassismus
>> RRA-Broschüre „Rassismus: Eine Definition für die Alltagspraxis“ (PDF)
>> Interview: S. Palasie und Th. W. Michael zu Kolonialismus, Rassismus und Populismus

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Weltwassertag 2019 – Wasser ist ein Menschenrecht

Der Weltwasserbericht 2019, den die Vereinten Nationen im März veröffentlicht haben, trägt den Titel „Niemanden zurücklassen“. Er verweist damit auf die immensen Ungleichheiten im Zugang zu sauberem Wasser für Menschen weltweit. Darüber hinaus mahnt der Bericht an, dass Umweltschäden und mangelnde Wasserressourcen bis zum Jahr 2050 voraussichtlich 45 Prozent des globalen Bruttoinlandsprodukts und 40 Prozent der weltweiten Getreideproduktion bedrohen.

Ungleichheiten im Zugang zu sauberem Wasser bestehen auf verschiedenen Ebenen – so ist die Versorgung in den Ländern des Globalen Nordens sicherer und umfassender als in den meisten Ländern des Globalen Südens. Doch nicht nur zwischen verschiedenen Weltregionen, sondern auch innerhalb von Ländern stellt der Weltwasserbericht große Unterschiede fest; beispielsweise zwischen Arm und Reich, aber auch zwischen Stadt und Land. Menschen, die im Slum leben, zahlen häufig zehn bis zwanzig Mal so viel für Wasser wie die Menschen in wohlhabenden Vierteln – und erhalten dafür Wasser von oft schlechterer Qualität. Menschen, die aufgrund ihres Geschlechts, Alters, sozioökonomischen Status, ethnischen, religiösen oder sprachlichen Identität ohnehin benachteiligt oder diskriminiert werden, haben seltener Zugang zu Wasser und sanitären Einrichtungen als andere.

Der Weltwasserbericht 2019 wirft neben den ungleichen Zugängen zu sauberem Wasser aber auch einen Blick auf Wasserstress, Wasserversorgung und -qualität, Überschwemmungen und Dürren, sowie sanitäre Versorgung und Finanzierung.


Weitere Infos:
>> Weltwasserbericht 2019 der Vereinten Nationen (deutschsprachige Zusammenfassung)
>> UN-Weltwasserbericht 2019. Die wichtigsten Daten und Fakten
>> Der Weltfriedensdienst zum Menschenrecht Wasser
>> Das BMU zum Weltwassertag
>> EPNH-Newsletter-Artikel zum Weltwassertag 2014 „Wasser – Ware oder Menschenrecht?“

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Materialien

↓ agl: Bestandsaufnahme zum Globalen Lernen in den 16 Bundesländern
↓ agl-Fachforum Migration: Dokumentation eines Fachgesprächs zur Rückkehrpolitik
↓ DEAB: Kongressdokumentation „Diversity in Unity“
↓ FIAN&INKOTA: Kritische Studie zur Verquickung staatlicher EZ mit privaten Geldern
↓ Motivés: Neue Bildungsmaterialien – Filmheftreihe „Globaler Süden“
↓ Stiftung neue Verantwortung u.a.: Report „Digitalisierung braucht Zivilgesellschaft“
↓ Kontext TV: Neuer Magazinsendebeitrag zur Aushöhlung der Flüchtlingsrechte in Europa

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agl: Bestandsaufnahme zum Globalen Lernen in den 16 Bundesländern

Globales Lernen ist als pädagogische Antwort auf die Globalisierung aus der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit heraus entstanden. Es soll Kindern, Jugendlichen wie Erwachsenen helfen, sich in der heutigen Welt zu orientieren. Es fördert das Verständnis globaler Zusammenhänge und der eigenen Rolle darin und befähigt Menschen, Gesellschaft im Snne weltbürgerlicher Verantwortung aktiv mitzugestalten. Im November/Dezember des vergangenen Jahres hat die Arbeitsgemeinschaft der Eine Welt-Landesnetzwerk in Deutschland (agl) eine Bestandsaufnahme zum Globalen Lernen in den 16 Bundesländern durchgeführt, die den Status quo des Globalen Lernens in allen Bundesländern abbilden soll. Die Berichte über die einzelnen Länder wurden unter der Federführung des agl-Fachforums Globales Lernen von den jeweiligen Eine Welt-Landesnetzwerken zusammengestellt. Erfasst und letztlich in einer 128 Seiten starken Publikation mit dem Titel „Globales Lernen in den 16 Bundesländern. Eine Bestandsaufnahme der Eine Welt-Landesnetzwerke“ zusammengetragen wurden so die unterschiedlichen staatlichen und zivilgesellschaftlichen Rahmenbedingungen für Globales Lernen in sämtlichen Bundesländern. Die herausgearbeiteten Differenzen reichen dabei von länderspezifischen Schwerpunktthemen bis hin zu divergierenden Begriffsverständnissen in den einzelnen Ländern.

Die informative und aufschlussreiche Dokumentation kann auf der agl-Webseite kostenlos heruntergeladen werden.

Weitere Infos:
>> „Globales Lernen in den 16 Bundesländern“ (PDF)

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agl-Fachforum Migration:
Dokumentation eines Fachgesprächs zur Rückkehrpolitik

Angesichts aktueller Debatten um Migrationspolitik und jene als dringlichste gesellschaftliche und politische Gestaltungsaufgabe unserer Zeit, organisierte das Fachforum „Migration, Diaspora und Entwicklung“ der Arbeitsgemeinschaft der Eine Welt-Landesnetzwerk in Deutschland (agl) am 20. November 2018 ein Fachgespräch. In diesem Rahmen wurde aus zivilgesellschaftlichen und staatlichen Blickwinkeln Fragen zu Migration, Rückkehr und „Freiwilligkeit“ sowie die Rolle der Zivilgesellschaft in den Prozessen staatlicher Rückkehrpolitik diskutiert. Aus dem Fachgespräch heraus ist nun Anfang März die Dokumentation „Gekommen um zu bleiben? – Rückkehrpolitik in der Migrationsgesellschaft“ entstanden.

Die Dokumentation kann auf der agl-Webseite kostenlos heruntergeladen werden.

Weitere Infos:
>> „Rückkehrpolitik in der Migrationsgesellschaft“ (PDF)

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DEAB: Kongressdokumentation „Diversity in Unity“

Die jüngst erschienene Abschlussdokumentation „Diversity in Unity Kongress 2018. Eine Welt macht sich fit für die Migrationsgesellschaft!“ des Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg (DEAB) fasst die Ergebnisse des Anfang Dezember 2018 durchgeführten Kongresses „Diversity in Unity“ zusammen. IM Zentrum der Tagung stand die Frage, wie „migrationsgesellschaftliche Vielfalt“ für entwicklungspolitische Arbeit zur vollen Entfaltung gebracht werden kann. Oft wird migrationsgesellschaftliche Vielfalt in der Eine Welt- und Nachhaltigkeitsarbeit bereits positiv gelebt. Doch es gibt immer noch sehr viel zu lernen, um Barrieren für migrantische Beteiligung zu erkennen und ein Zusammenarbeiten auf Augenhöhe zu erlernen. Die HerausgeberInnen sind überzeugt, dass mit der Ergebnissicherung der Kongressinhalte ein wichtiger Referenzpunkt in der gemeinsamen Debatte geschaffen werden konnte, der zum Weiterdenken und Weiterdiskutieren anregt.

Die Dokumentation umfasst 40 Seiten und steht auf der Kongress-Webseite zum freien Download zur Verfügung.

Weitere Infos:
>> Kongressdokumentation „Diversity in Unity“ (PDF)

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FIAN&INKOTA:
Kritische Studie zur Verquickung staatlicher EZ mit privaten Geldern

Seit Jahren wird daran gearbeitet, die Entwicklungszusammenarbeit grundlegend neu auszurichten: Sowohl in Deutschland als auch weltweit nehmen Kooperationen mit dem Privatsektor und neue Finanzierungsinstrumente zu. Am Beispiel des Agrar- und Ernährungssektors skizziert die kritische Studie „Agrarkonzerne und Finanzindustrie: Die neuen Lieblinge der Entwicklungszusammenarbeit?“ die aktuellen Entwicklungen und Auswirkungen. Mit der gemeinsam von INKOTA und FIAN Deutschland herausgegebenen Broschüre soll .ein Gegengewicht zu den vielen Hochglanzbroschüren und Werbeclips gesetzt werden, um eine kritische Debatte anzuregen. Die Broschüre beleuchtet zahlreiche Beispiele, die zeigen, dass Partnerschaften mit der Privatwirtschaft und „innovative“ Finanzierungen im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit problematische Folgen haben können. Die AutorInnen plädieren dafür, alternativ das Konzept der Agrarökologie zum zentralen Förderkonzept zur Hunger- und Armutsbekämpfung zu machen. Es handelt sich um ein ganzheitliches Konzept, das auf ökologischen Prinzipien, dem politischen Ansatz der Ernährungssouveränität und dem Recht auf angemessene Nahrung basiert.

Weitere Infos:
>> „Agrarkonzerne und Finanzindustrie“ (PDF)

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Motivés: Neue Bildungsmaterialien – Filmheftreihe „Globaler Süden“

EPN Hessen-Mitgliedsorganisation Motivés e.V. hat vor Kurzem ihre die ersten Bildungsmaterialien ihrer brandneuen Filmheftreihe „Globaler Süden“ veröffentlicht. Mit der Filmheftreihe soll ein Beitrag zur fruchtbaren Auseinandersetzung mit globalen Themen mittels Filmen geleistet werden. LehrerInnen und PädagogInnen erhalten Hilfestellungen an die Hand, um Filme aus und zu Themen des Globalen Südens berreichernd in ihre Unterrichtsgestaltung einbinden zu können. Die Filmhefte richten einen starken inhaltlichen Fokus auf entwicklungspolitische Fragestellungen und bieten Anregungen, sich mit den filmsprachlichen Besonderheiten des jeweiligen Films zu beschäftigen. Die ersten beiden Filmheftausgabn sind zu den zwei absolut sehenswerten Filmen „Rafiki“ (Regie Wanuri Kahiu) und Where too, Miss?“ (Regie Manueal Bastian) entstanden.

Die Hefte werden kostenlos als PDF-Dateien zum Download auf der Webseite von Motivés e.V. angeboten. (Die Herausgeber freuen sich, wenn die Filmhefte rege beworben, zum Download aber möglichst direkt auf die Website von Motivés verlinkt wird. Um zukünftige Heftausgaben ggf. noch verbessern zu können freut sich Motivés auch über Rücksendungen des Fragebogens auf der letzten Heftseite per Mail oder Post.)

Weitere Infos:
>> Filmheft „Rafiki” (PDF)
>> Filmheft „Where too, Miss?“ (PDF)
>> Webseite von Motivés e.V.

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Stiftung neue Verantwortung u.a.:
Report „Digitalisierung braucht Zivilgesellschaft“

Digitalisierung ist allgegenwärtig. Sie ist auch im Alltag der meisten gemeinnützigen Organisationen angekommen. Der frisch erschienene Report „Digitalisierung braucht Zivilgesellschaft“ bietet einen strukturierten Zugang zu den verschiedenen Facetten des Themas und gibt Anregungen und Impulse, wie AkteurInnen des Dritten Sektors selbst den digitalen Wandel als Thema aufgreifen und für ihre gemeinnützigen Zwecke nutzen können. Das Herausgeber-Quartett Stiftung Neue Verantwortung, PHINEO, Bertelsmann Stiftung sowie Robert Bosch Stiftung erörtert dazu vielfältige Fragen wie: Was machen die jungen Pioniere der digitalen Zivilgesellschaft? Wie gehen etablierte Organisationen mit dem digitalen Wandel um? Wie lässt sich das alles strukturieren? Und was brauchen die verschiedenen Akteure der Zivilgesellschaft aktuell, um auf allen relevanten Ebenen digital handlungsfähig zu sein?

Die Umfangreiche Broschüre kann kostenfrei digital heruntergeladen werden.

Weitere Infos:
>> „Digitalisierung braucht Zivilgesellschaft“ (PDF)

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Kontext TV:
Neuer Magazinsendebeitrag zur Aushöhlung der Flüchtlingsrechte in Europa

Seit 2015 hat die EU unter deutscher Führung das Abwehrsystem gegen Geflüchtete erheblich verschärft. Nur noch wenige von ihnen schaffen es seitdem, EU-Territorium zu erreichen, um dort Schutz zu finden. Die zusätzliche Abschottung beruht auf mehreren Säulen: dem EU-Türkei-Deal, „Migrationsabkommen“ mit afrikanischen Staaten wie Niger, der Unterstützung für Länder wie Libyen, die Fliehende in Folterlagern zurückhalten, der Kriminalisierung der Seenotrettung und der abschreckenden Behandlung von Schutzsuchenden in der EU und Deutschland. Kontext TV sprach mit dem nigerianischen Flüchtlingsaktivisten Rex Osa, der Flucht- und Migrationsforscherin Leonie Jegen sowie mit Meral Zeller von Pro Asyl über den verschärften Kampf der EU gegen Flüchtlinge. Der Magazinbeitrag gliedert sich in zwei Teile.

Weitere Infos:
>> Teil I: „Wie Schutzsuchende entrechtet und zermürbt werden“
>> Teil II: „Wie die EU in neokolonialer Manier Flüchtende abwehrt“

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Mitmachen: Kampagnen, Wettbewerbe & Ausschreibungen

↓ EU-Petition gegen Ölpalmen- und Sojaanbau für Biokraftstoffe
↓ Aufruf zur Beteiligung an den Deutschen Aktionstagen Nachhaltigkeit
↓ Mitmachen beim BtE-BarCamp „Globale (Un-)Gleichheiten“ in Köln (26.-28.04.)
↓ EG bietet neue Webinarreihe zu entwicklunspolitischem Engagement an

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EU-Petition gegen Ölpalmen- und Sojaanbau für Biokraftstoffe

Derzeit geht über die Hälfte des in die EU importierten Palmöls in die Produktion von Biodiesel, mit dem die EU eigentlich das Klima schützen will. Dabei zeigen die dazu von der EU in Auftrag gegebenen Studien das Gegenteil auf: Biodiesel aus Palmöl verursacht dreimal so viele klimaschädliche Emissionen wie Diesel aus Erdöl. Auch Biodiesel aus Soja hat eine negative Klimabilanz. Um Platz für immer mehr Ölpalm- und Sojaplantagen zu schaffen, werden außerdem Tropenwaldgebeite abgeholzt, wodurch auch die tropische Artenvielfalt vernichtet und die Einwohner von ihrem Land vertrieben. Im Juni 2018 haben die EU und ihre 28 Mitgliedsländer endlich beschlossen, aus Palm- und Soajaöl hergestellten Biosprit künftig auszuschließen. Die EU-Kommission wurde beauftragt, dazu eine Gesetzesvorlage auszuarbeiten. Doch der jetzt vorgelegte Gesetzestext greift viel zu kurz. Die EU-Kommission ist offenbar erneut vor der intensiven Lobbyarbeit der Palmöl- und Sojaindustrie sowie dem Druck der Regierungen von Indonesien und Malaysia eingeknickt. Rettet den Regenwald e.V. hat daher die EU-weite Petition „Kein Palm- und Sojaöl in den Autotank!“ lanciert, die einen sofortigen Stopp der Biospritproduktion fordert und bereits über 380.000 Mal unterzeichnet wurde.

Weitere Infos:
>> EU-Petition „Kein Palm- und Sojaöl in den Autotank!“

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Aufruf zur Beteiligung an den Deutschen Aktionstagen Nachhaltigkeit

Der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) ruft breit dazu auf, zwischen dem 30. Mai und 5. Juni 2019 im Rahmen der Europäischen Nachhaltigkeitswoche die Deutschen Aktionstagen Nachhaltigkeit (DAN) aktiv mitzugestalten. Ziel der Aktionstage ist es, vorbildliches Engagement in ganz Deutschland sichtbar zu machen, öffentliche Aufmerksamkeit für das Thema Nachhaltigkeit zu erregen und mehr Menschen zu einem nachhaltigen Handeln zu bewegen. Teilnehmen können alle, die sich für eine nachhaltige Zukunft engagieren möchten. In diesem Sinne richten sich die Aktionstage Nachhaltigkeit an Privatpersonen, Vereine, Verbände, Initiativen, Stiftungen, Schulen, Kindergärten, Universitäten, Kirchen, Unternehmen, soziale Einrichtungen, Umwelt- und Entwicklungsverbände, Kommunen, Stadtwerke, Behörden, Ämter und Ministerien. Auch der Art der Aktion sind keine Grenzen gesetzt: Von Kleidertauschpartys über Abfallsammel-Flashmobs und Repair Cafés bis hin zu Umwelttheater an Schulen oder betriebsinternen Zero-Waste-Mittagessen ist alles willkommen! Einzige Voraussetzung ist, dass die Aktion einen Bezug zu den 17 globalen Zielen für Nachhaltige Entwicklung hat und nicht kommerziell motiviert ist. Wer noch auf der Suche nach Ideen ist, kann sich auf der #tatenfuermorgen-Website von herausragenden Beispielen der letztjährigen Aktionstage inspirieren lassen. Hier findet sich auch Info- und Werbematerialien zum kostenlosen Download.

Weitere Infos:
>> Ideen & Infomaterial unter: #tatenfuermorgen
>> Die Deutschen Aktionstage Nachhaltigkeit auf der RNE-Webseite

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Mitmachen beim BtE-BarCamp „Globale (Un-)Gleichheiten“ in Köln

Du fragst dich auch oft, wie du die Themen, die dir am Herzen liegen, am besten umsetzen kannst? Du willst dich engagieren, bist motiviert, weißt aber nicht, wie du jetzt starten kannst? Und dabei willst du dich mit anderen Menschen austauschen und gemeinsam an Themen und Ideen arbeiten und loslegen? Dann bist du beim BtE-BarCamp „Globale (Un-)Gleichheiten – was kann ich für eine zukunftsfähige Welt tun?“ richtig! Das BarCamp findet vom 26.-28. April in Köln statt. Ideen und Themen können vorab eingegeben werden Workshops selbst angeboten werden. Das BarCamp soll einen Rahmen für Austausch und Vernetzung schaffen, bei dem die TeilnehmerInnen sowie deren Ideen und Wünsche im Vordergrund stehen. Du willst dabei sein? Anmeldeschluss ist der 12. April!

Weitere Infos:
>> Einladungsflyer zum BtE-BarCamp „Globale (Un-)Gleichheiten“(PDF)
>> Anmeldeseite

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EG bietet neue Webinarreihe zu entwicklunspolitischem Engagement an

Die Fachstelle für entwicklungspolitische Beratung und Vernetzung der Mitmachzentrale ENGAGEMENT GLOBAL (EG) will neu regelmäßige Webinare zu entwicklungspolitischen Themen anbieten. Interessierte können von Zuhause oder vom Arbeitsplatz über einen Computer kostenfrei an den digitalen Fachveranstaltungen teilnehmen. Die erste Webinarreihe findet von Montag, 29. April, bis Freitag, 3. Mai 2019, statt. Innerhalb einer Woche werden vier einstündige Veranstaltungen (jeweils zwischen 10.30-11.30h) zu verschiedenen entwicklungspolitischen Themen angeboten:

  • Montag, 29. April 2019: Martin Block gibt den Teilnehmenden unter dem Titel „Entwicklungspolitische Landschaften in Deutschland“ einen Überblick über die staatlichen und zivilgesellschaftlichen Akteure und Strukturen der deutschen Entwicklungspolitik.
  • Dienstag, 30. April 2019: Iris Eisbein zeigt „Möglichkeiten der entwicklungspolitischen Inlandsförderung“ und stellt dabei staatliche wie auch zivilgesellschaftliche Förderquellen vor.
  • Donnerstag, 2. Mai 2019: Unter dem Titel „Möglichkeiten der entwicklungspolitischen Auslandsförderung“ erläutert Sylvia Becker die Voraussetzungen von staatlichen und zivilgesellschaftlichen Förderquellen.
  • Freitag, 3. Mai 2019: Im Webinar zum Thema „Nicht-finanzielle Unterstützungsmöglichkeiten für entwicklungspolitisches Engagement“ stellt Richard Brand Engagementmöglichkeiten vor, die sich außerhalb der finanziellen Förderung bewegen, beispielsweise das digitale Engagement.

Weitere Infos:
>> Infos und Anmeldung zur ersten EG-Webinarreihe

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Terminlese

 
Fr., 05.04. (19h) – So., 07.04.19 (14h), Berlin
Nicaragua und die Zukunft linker Politik
Konferenz. Mit Vilma Núñez, Mónica López Baltodano, Yerling Aguilera, Edgardo Lander und Raul Zelik u.v.a.m. Veranstalter: Informationsbüro Nicaragua e.V., Inkota-Netzwerk, EPN Hessen-Mitgliedsorganisation medico international, Rosa Luxemburg Stiftung, SOSNicaragua Alemania


Sa., 06.04.19 (15-22h), Frankfurt/M.
Frankfurter Nepal-Tag
Vorträge, Essen, Kulturprogramm. Schirmherrschaft: Oberbürgermeister Peter Feldmann. Veranstalter: EPN Hessen-Mitgliedsorganisation Nepali Samaj e.V.


So., 07.04.2019 (15-18h), Frankfurt/M.
Festung Europa?
Vortrag von Erik Marquardt & Podiumsdiskussion mit Leoluca Orlando, Dr. Hannah Neumann, Dr. Ramona Lenz, Omid Nouripour und Hagen Kopp


Fr., 26.04.2019 – Sa., 27.04.2019, Göttingen
Menschenrechte schützen – Konzernklagen stoppen!
MultiplikatorInnentraining zur Kampagne „Menschenrechte schützen – Konzernklagen stoppen!“. Mit Vorträgen, Workshops und aktionsorientierten Arbeitsgruppen zur Kampagne. Veranstalter: Attac, BUND, CorA-Netzwerk, Greenpeace, NaturFreunde Deutschlands, Netzwerk Gerechter Welthandel, PowerShift


Sa, 27.04.2019 (10-18h), Gießen
Krieg und Medien. Syrienbilder
Fortbildungsveranstaltung mit Referentin Irit Neidhardt. Veranstalter: EPN Hessen Mitgliedsorganisation Motivés


Sa., 27.04. (9h) – So., 28.04.19 (16h), Kaiserslauten
Wirkungsorientierte Projektplanung
Workshop im Rahmen der Qualifizierungsworkshop-Reihe „Entwicklungspolitische Projektplanung im Globalen Süden“. Veranstalter: Ingenieure ohne Grenzen


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Terminkalender

Weitere entwicklungspolitische Veranstaltungen in Hessen finden sich in unserem Terminkalender.

>> EPN Hessen-Terminkalender

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Der EPN Hessen-Newsletter wird finanziell unterstützt vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen (HMWEVW) sowie im Rahmen des Eine Welt-PromotorInnenprogramms vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ):

 

Finanzielle Unterstützung erhalten wir für den Newsletter auch von der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) und der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW).

 

 

Herzlichen Dank!

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