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Ausstellung: „KONSUMSPLITTER“ zu Gast in Marburg

Fr, 12.10.2018 Fr, 09.11.2018 | - | Marburg (Lutherische Pfarrkirche St. Marien)

Kunstausstellung mit Eröffnungs- und Abschlussveranstaltung zu Gast in Oberursel. Mit Bildern von Martina Hammel und Begleittexten. VeranstalterInnen: Stadt Oberursel und EPN Hessen in Kooperation mit der Antirassistischen Gruppe Internationale Solidarität (agis)


Ausstellung: Fr, 12.10. – Fr, 09.11.2018 (jew. Mo-So, 9-17h)
Eröffnungsveranstaltung: Fr., 12.10.18 (18.30h)
Vortrag: Do., 01.11.18 (18.30h)

Einen Schwerpunkt der Ausstellung „Konsumsplitter“ bilden 30 Papierarbeiten zur globalen Konsumgesellschaft bzw. zu den Auswirkungen von Konsum, Handel und europäischer Subventionspolitik auf die Lebensbedingungen in afrikanischen Staaten. Damit wird ein Bogen gespannt zu Fragen nach Fluchtgründen und ihrem Zusammenhang mit Welthandelspraxen, aber auch zu Fragen der europäischen Migrationspolitik. Begleitend zu ihren Bildern hat die Künstlerin Martina Hammel im Austausch mit agis fragmentarische Texte verfasst. Die Werke und Texte sondieren dabei thematisch breit: Von den Auswirkungen der Agrosprit-Produktion, dem Abbau Seltener Erden oder dem Börsenhandel von Kakao über Themen wie Landraub und Wasserknappheit bis hin zum Europäischen Grenzregime am Beispiel Frontex oder den tödlichen Fluchtabwehrpraxen am Mittelmeer. Sie decken dadurch Linien der komplexen Verwobenheit der Migrationsbewegungen aus dem globalen Süden mit unseren Lebensweisen hier im globalen Norden und den damit verbundenen globalen Produktionsmustern auf.

 
Vernissage: Fr., 12.10.2018 (18.30h), Künstlerin Martina Hammel und Doro Köhler (agis) berichten über die Hintergründe des Ausstellungsprojektes.

Begleitveranstaltung: Sa., 20.10.2018 (10-17h), „Kreative Methoden des Globalen Lernens“ mit Christina Castillon (Open School 21).

Vortrag: Do., 01.11.2018 (18.30h), „Fluchtursache Welthandel“, mit Referent Dr. Boniface Mabanza Bambu (Kirchliche Arbeitsstelle Südliches Afrika, KASA): Seit Beginn der sogenannten „Flüchtlingskrise“ im Jahr 2015 wird in Deutschland und in der EU viel über Fluchtursachenbekämpfung diskutiert. Viele der getroffenen Maßnahmen zielen darauf ab, den „Migrationsdruck“ in die Herkunftsländer der Geflüchteten zu verlagern. Doch reale Fluchtursachenbekämpfung muss vor der Haustür beginnen. Sie verlangt eine ernst zu nehmende Auseinandersetzung mit den komplexen Zusammenhängen ungerechter Handelsstrukturen.


Weitere Infos:

Veranstaltungsort:
Lutherische Pfarrkirche St. Marien, Lutherischer Kirchhof 1, Marburg (Google-Map)

Gefördert von Engagement Global im Auftrag des:



Gefördert vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung:


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