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Workshop: „Kritische Perspektiven auf Freiwilligenarbeit“

Di., 28.05.2019 (09.30h - 17.15h) | Frankfurt am Main

Ziel des Workshops ist es, kritische Ansätze aus unterschiedlichen Disziplinen (Soziologie, Philosophie, Pädagogik und Politikwissenschaften) zum Thema Freiwilligenarbeit zu bündeln, Wissenschaftler*innen, die sich mit Freiwilligenarbeit kritisch auseinandersetzen, zu vernetzen und zu diskutieren, ob kritische (Einzel-)Positionen zum Gegenstand Freiwilligenarbeit in einen gemeinsamen Rahmen eingeordnet werden können, womöglich eine gemeinsame theoretische Grundlage teilen oder/und gemeinsame Fluchtlinien der Kritik erarbeitet werden können.

Der Workshop will diese Fragen und Sichtweisen anhand von vier Themensträngen zusammenbringen und das Phänomen Freiwilligenarbeit kritisch hinterfragen und diskutieren. Die Themenstränge sind:

– Freiwilligenarbeit als Arbeit
– Freiwilligenarbeit und ihre spezifischen Formen der Subjektivierung
– Freiwilligenarbeit und Wohlfahrtsstaatlichkeit
– Freiwilligenarbeit und Bildung

Die Organisator*innen der Workshops haben in Vorbereitung auf die Veranstaltung
strukturierende Fragen formuliert. Diese sind:

– Ist freiwillige Arbeit durchweg “gut”?
– Wie kann Kritik an freiwilliger Arbeit geübt werden und auf welche Grundlage bezieht sich diese?
– Was sind Potentiale freiwilliger Arbeit (bspw. für Bildung, für den (Sozial)Staat, für das Individuum, für die Gemeinschaft…)?
– Welche Funktion nimmt freiwillige Arbeit ein? Wie verändert sich dies historisch?
– Wie sähe ein “Ideal” der freiwilligen Arbeit aus?


Eckdaten:

Datum:
Di., 28.05.2019

Zeit:
09.30h - 17.15h
Veranstaltungsort:

Institut für Sozialforschung

Senckenberganlage 26
60325 Frankfurt am Main



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