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Vortrag und Diskussion: „Gefangen in alten Denkmustern“

Do., 20.02.2020 | Wiesbaden

Veranstalter*in: Umweltamt Wiesbaden

Nachhaltigkeitsdialog.
Der Neurobiologe Prof. Gerald Hüther diskutiert mit Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende und Umweltdezernent Andreas Kowol.

Weshalb uns die Umorientierung zu einem nachhaltigeren Lebensstil so schwer fällt.

Das menschliche Gehirn ist zeitlebens plastisch, bis ins hohe Alter können neue Verschaltungsmuster und damit auch neue Vorstellungen und Verhaltensweisen herausgebildet werden. Trotzdem gelingt es nur wenigen Personen, ihre einmal entstandenen und im Hirn verankerten inneren Einstellungen und Haltungen später im Leben noch einmal grundlegend zu verändern. Weshalb ist das so und unter welchen Voraussetzungen sind Menschen – auch in Wiesbaden – bereit, ihr Denken, Fühlen und Handeln an anderen, nachhaltigeren Kriterien auszurichten als bisher?

Die Suche nach einer Antwort auf diese Frage führt den Neurobiologen Gerald Hüther in Bereiche, die in den bisherigen Nachhaltigkeitsdiskussionen kaum Beachtung gefunden haben. Es geht um tief in uns verwurzelte Grundbedürfnisse, um die Sehnsucht nach Verbundenheit und Autonomie, nach Gemeinschaft und Begegnung, auch um die Wahrung der eigenen Würde. Und es geht um die Überwindung von Egozentrik, Konsum und Besitzstandwahrung als Energie- und Ressourcen-verschwendende Ersatzbefriedigungen.

Der Eintritt ist frei.

Weiter Infos:
>> Homepage Umweltamt


Eckdaten:

Datum:
Do., 20.02.2020

Zeit:
18.00h
Veranstaltungsort:

Hochschule Fresenius / Bürgersaal

Moritzstraße 17A
65185 Wiesbaden



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