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Online-Gespräch: „Corona in Afrika“

Di., 23.06.2020 |

Veranstalter*in: Heinrich Böll Stiftung Hessen e.V. in Kooperation mit dem Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung und der Frankfurter Rundschau

Wie überall auf der Welt kämpfen auch die afrikanischen Staaten gegen die Verbreitung von Covid-19. Die aktuelle Lage in den einzelnen Ländern ist, genauso wie die Reaktionen der jeweiligen Regierungen darauf, von Staat zu Staat sehr unterschiedlich. Während Expert*innen und Medien hierzulande schon im Februar Alarm schlugen, dass das Virus, wenn es Afrika erst einmal erreicht habe, eine Katastrophe unvorstellbaren Ausmaßes auslösen würde, zeichnen die aktuellen Fallzahlen ein anderes Bild – insbesondere, weil viele afrikanische Regierungen schon sehr früh und umfassend auf die Gefahr reagiert haben. Ein Grund dafür ist auch die proaktive Rolle, die afrikanische Regionalorganisationen dabei bisher gespielt haben. So setzt die Afrikanische Union (AU) in ihrem Kampf gegen das Virus auf internationale Zusammenarbeit, während Europa der Krise weitgehend mit Abschottung und nationalen Lösungen begegnete.

Andreas Schwarzkopf (Frankfurter Rundschau) spricht mit der Politikwissenschaftlerin und Afrika-Expertin Antonia Witt (Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung) darüber, wie afrikanische Regionalorganisationen die Pandemie bekämpfen, und, was die Europäische von der Afrikanischen Union lernen kann.

Das Gespräch kann per Livestream auf dem Youtube-Kanal der Heinrich-Böll-Stiftung mitverfolgt werden.

>> Heinrich Böll Stiftung Veranstaltung


Eckdaten:

Datum:
Di., 23.06.2020

Zeit:
19.00h



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