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Aktuell

agl fordert Stärkung verantwortlicher Beschaffung auf Länderebene

Die Arbeitsgemeinschaft der Eine Welt-Landesnetzwerke in Deutschland (agl) hat im September 2017 unter dem Titel „Menschen- und Arbeitsrechte schützen – verantwortliche Beschaffung auf Landesebene stärken!“ ihr Positionspapier Nr. 12 herausgebracht. Als AutorInnen zeichnen die im agl-Fachforum Konsum, Produktion und Lieferketten mitwirkenden Eine Welt-ExpertInnen.

Die öffentliche Beschaffung ist ein Schlüsselfaktor für eine nachhaltige Entwicklung. Zum einen verfügt die öffentliche Hand mit einem Anteil von mindestens 16 Prozent des Bruttoinlandsproduktes über einen wirksamen Hebel, um eine ökologisch und sozial verantwortliche Produktion voranzubringen. Zum anderen kommt der öffentlichen Hand eine Vorbildrolle für einen nachhaltigen privaten Konsum zu. In einigen Produktbereichen zeigt sich bereits, dass der Markt auf die veränderte Nachfrage reagiert und sich die Lebens-und Arbeitsbedingungen entlang der Lieferkette konkret verbessern.

Aus entwicklungspolitischer Perspektive hat die öffentliche Beschaffung in den letzten Jahren deutlich an Aufmerksamkeit gewonnen, zuletzt durch das Zusammenführen von Umwelt und Entwicklung in den Globalen Nachhaltigkeitszielen (Sustainable Development Goals, SDG), darunter die Schaffung nachhaltiger Konsum- und Produktionsmuster (SDG 12).


Weitere Infos:
>> agl-Positionspapier 12 zu verantwortlicher Beschaffung (PDF)
>> agl-Webseite

 

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