Druckansicht

Newsletter 12/2016


Inhalt:

EPN Hessen in Bewegung

Glokales

Weiterlesen, mitmachen, hingehen

 


Film- und Diskussionreihe FERN:WELT:NAH 3 | 2017:
Das Netzwerkprojekt geht in die 3. Runde

Anfang des Jahres starteten wir mit unserem neuen Netzwerkprojekt „FERN:WELT:NAH“. Mit Filmen, Diskussionen und der Vorstellung ihrer Arbeit luden verschiedene Mitglieder des Netzwerks im Verlaufe des Jahres zu insgesamt neun entwicklungspolitischen Film- und Diskussionsabenden ins Haus am Dom ein. In den Veranstaltungen wurden unterschiedliche globale Missstände thematisiert und näher in den Blick genommen, Mut machende Beispiele lokalen Widerstands und alternativer Lebenskonzepte gegenüber gestellt und dabei vielfältige Brückenschläge von Süd nach Nord und Nord nach Süd geschlagen. Im kommenden Jahr setzen wir die „FERN:WELT:NAH“-Reihe fort: Im Februar und März laden wir zu weiteren vier Filmabenden mit begleitenden Gesprächen, Podiumsdiskussionen und Projektvorstellungen ein.

HauptgastgeberInnen der Abende sind wieder verschiedene Mitgliedern des Netzwerks. Veranstalter der Reihe ist das EPN Hessen im Rahmen des Eine Welt-PromotorInnen-Programms und in Kooperation mit der katholischen Akademie Rabanus Maurus / Haus am Dom (Veranstaltungsort).

Wir laden herzlich ein zur Eröffnungsveranstaltung der 3. Staffel am 1. Februar 2017!

Weitere Infos:
>> Flyer FERN:WELT:NAH 3 (PDF)
>> Die Webseite zur Reihe: www.fern-welt-nah.de

↑ zurück nach oben

Aus dem Netzwerk

↓ Die CIL ist neugierig auf Ihre Klimawandel-Alltagsgeschichte!
↓ DIZ: Globales Lernen nach dem Freiwilligendienst – Fortbildungsreihe 2017
↓ CBM: Stellenausschreibung BildungsreferentIn

↑ zurück nach oben

Die CIL ist neugierig auf Ihre Klimawandel-Alltagsgeschichte!

EPN Hessen-Mitglied Christliche Initiative Internationales Lernen e.V. (CIL) hat in diesem Jahr zusammen mit Ihren KooperationspartnerInnen in Nord und Süd eine Gesprächsreihe zum Thema „Klimawandel im Alltag“ initiiert. Teil des drei Jahre überspannenden Projekts ist eine digitale Austauschplattform in Form eines Blogs, der Interessierte aus aller Welt während rund sechs Wochen zu einem „internationalen Gespräch“ über die Ängste und Erfahrungen in Bezug auf Klimawandel, die jede und jeder in ihrem und seinem Alltag entdeckt, einlädt. In diesem kürzlich eröffneten Blog finden sich bereits erste Beiträge in Form von kurzen oder längeren Geschichten, Bildern und Videos von Freunden und PartnerInnen der CIL aus den Philippinen, aus Benin und Kamerun, aus Deutschland, Guatemala und Costa Rica in den drei Sprachen Englisch, Spanisch und Deutsch. Die Texte zeigen jeweils ganz persönliche Zugänge zum Alltagserleben des Klimawandels auf und sollen dazu anregen, sich Gedanken zu seiner Betroffenheit, seiner (Alltags-)Erfahrung mit Klimawandel zu machen. Gesucht und aufgefordert sind nun Menschen, die Lust haben, sich in das quer über den Erdball verlaufende Gespräch mit einzubringen – sei es mit Kommentaren zu den bestehenden Geschichten oder noch besser, ihre eigene Geschichte beitragen! Die CIL ist gespannt und neugierig auf Ihren Beitrag!

Weitere Infos:
>> CIL-Blog „Klimawandel im Alltag“
>> CIL e.V.

↑ zurück nach oben

DIZ: Globales Lernen nach dem Freiwilligendienst – Fortbildungsreihe 2017

Frisch vom Freiwilligendienst zurück? Lust, sich weiter mit Entwicklungszusammenarbeit und Themen wie globale Gerechtigkeit, fairer Handel oder Kolonialismus zu beschäftigen? Motiviert, sich für die Eine Welt zu engagieren und ein konkretes Projekt auf die Beine zu stellen?

Die Fortbildungsreihe GLOBAL! LERNEN! 2017 der EPN Hessen-Mitgliedsorganisation Deutsch-Indische Zusammenarbeit e.V. (DIZ) bietet Raum, eigene Erfahrungen zu reflektieren sowie Ideen zu entwickeln und gibt dazu konkrete Werkzeuge an die Hand. Anhand von Vorträgen, Workshops und Diskussionen beschäftigen sich die TeilnehmerInnen mit dem Konzept des Globalen Lernens und den vielfältigen Themen, die sich dahinter verbergen. Angeleitet und unterstützt durch das DIZ-Team wird ein eigenes Projekt entwickelt und selbstständig durchgeführt. Bei erfolgreicher Teilnahme wird das Zertifikat „MultiplikatorIn für Globales Lernen“ ausgestellt. Die Fortbildung erstreckt sich von März bis Dezember über fünf verschiedene Module:

  • Modul 1: Globales Lernen, Do., 09.03. – So., 12.03.17, Frankfurt/M.
  • Modul 2: Selbstgewählte Veranstaltungen, zw. Modul 1 und Modul 3
  • Modul 3: Praxisworkshop, Fr., 23.06. – So., 25.06.17, Frankfurt/M.
  • Modul 4: Durchführung eines eigenen Projektes, zw. Modul 3 und Modul 5
  • Modul 5: Abschlussveranstaltung & Zertifikat, Fr., 1.12. & Sa., 2.12.17, Frankfurt/M.

Anmeldeschluss ist der 31. Januar 2017 (es empfiehlt sich allerdings, sich möglichst bald anzumelden, da die Fortbildung in diesem Jahr sehr schnell ausgebucht war).

Weitere Infos:
>> GLOBAL! LERNEN! 2017
>> Deutsch-Indische Zusammenarbeit e.V.

↑ zurück nach oben

CBM: Stellenausschreibung BildungsreferentIn

EPN Hessen Mitgliedsorganisation Christoffel-Blindenmission sucht eine Bildungsreferentin/ einen Bildungsreferenten für den Bereich Bewusstseinsbildung. Angeboten wird eine unbefristete Vollzeitstelle (39 Std./Wo.) am Standort Bensheim. Näheres zu Aufgaben sowie Anforderungsprofil können der Stellenausschreibung entnommen werden. Weitere Fragen beantwortet CBM-Mitarbeiterin Stephanie Drößler unter der Nummer 06251 / 131-271. Bewerbungsschluss ist der 8. Januar, die Stelle ist baldmöglichst zu besetzen.

Weitere Infos:
>> Stellenausschreibung BildungsreferentIn
>> Christoffel-Blindenmission e.V.

↑ zurück nach oben

Aktuelle EPN Hessen-Kooperationsveranstaltungen

↓ Diskussionsabend: Linke Perspektiven in Brasilien und Lateinamerika

↑ zurück nach oben

 

DISKUSSIONSABEND:
Do., 26.01.17 (18h), Frankfurt/M.

Linke Perspektiven in Brasilien und Lateinamerika

Die ‚progressiven Regierungen“ sind in der Krise oder am Ende. Und jetzt? Diskussion mit Antonio Martins und Dr. Stefan Peters. KooperationspartnerInnen: EPN Hessen e.V., medico international, Schwerpunkt für Entwicklungs- und Geschlechterforschung der Goethe Universität

In Brasilien wurde Dilma Rousseff abgesetzt, der Neoliberalismus ist zurück. Auch in Argentinien haben die Neoliberalen wieder übernommen. In Venezuela, Ecuador und Bolivien steigt der Druck auf die linken Regierungen. Das Modell der „progressiven Regierungen“ in Lateinamerika scheint am Ende zu sein. Fallende Rohstoffpreise haben die Armutsbekämpfung durch Umverteilung aus Exportüberschüssen schon länger gebremst, echte politische Reformen hat es zumindest in Brasilien nicht gegeben. Gab es Alternativen? Und was sind die Perspektiven für Lateinamerika heute?

Weitere Infos:
>> Veranstaltungsankündigung „Linke Perspektiven in Brasilien und Lateinamerika“

↑ zurück nach oben

FORUM Globales Lernen: Nachlese zur November-Fortbildung
„Flucht aus interkultureller und machtkritischer Perspektive“

Fast dreißig Bildungsaktive kamen am 29. November in der Christuskirche Frankfurt zusammen, um das Globale Lernen unter die Lupe zu nehmen und sich dabei intensiv mit dem Thema Flucht aus interkultureller und machtkritischer Perspektive auseinanderzusetzen.

Die Fortbildung ist Teil der Reihe zur rassismus- und machtkritischen Selbstreflexion der Bildungsarbeit, die das Forum Globales Lernen nun im zweiten Jahr anbietet und für Interessierte öffnet. In diesem Jahr wurde sie in Kooperation mit dem Zentrum Oekumene in Frankfurt angeboten. Die aktiven Mitglieder des EPN Hessen Forums treffen sich etwa viermal pro Jahr in den Räumen der Geschäftsstelle in der Vilbeler Straße 36, tauschen sich über die eigene Bildungspraxis aus, besprechen politisch-strategische Fragen oder beschäftigen sich mit Querschnittsperspektiven, wie in der Fortbildungsreihe „Globales Lernen unter der Lupe“.


Weitere Infos:
>> Forum Globales Lernen

↑ zurück nach oben

Aus der Geschäftsstelle – Kurze Winterpause

In der letzten Woche des verbleibenden Jahres bleibt die EPN Hessen-Geschäftsstelle weitgehend geschlossen. Wir nutzen die Zeit, um noch Ausstehendes abzuarbeiten, uns auf die Arbeit in 2017 weiter vorzubereiten und auch, um Vergangenes zu reflektieren, kurz zu verschnaufen und neue Energie zu tanken, die wir im kommenden Jahr sicher brauchen werden.
Wir danken für gemeinsame Arbeit, für Unterstützung, Austausch, Ideen, Interesse, Vertrauen … und hoffen, im neuen Jahr mit vielen alten und neuen Verbündeten und UnterstützerInnen die zahlreichen Baustellen unserer Eine Welt-Arbeit weiter beackern zu können. Ab der ersten Woche sind wir wieder für Sie da und voll „in Bewegung“. Bis dahin wünschen wir allen einen friedlichen Jahreswechsel.

↑ zurück nach oben

Bundesweite Konferenz der Eine Welt-PromotorInnen: Wohlfühlveränderung oder radikale Kehrtwende – wie kann Nachhaltigkeit gelingen?

(Pressemitteilung der Arbeitsgemeinschaft der Eine Welt-Landesnetzwerke in Deutschland e.V.)

Klimawandel, Flucht und zunehmende globale soziale Ungleichheit: Baustellen für Veränderungsprozesse gibt es genug. Doch wie kommt gesellschaftlicher Wandel in Richtung umfassender Nachhaltigkeit in Gang? Wer muss sich eigentlich verändern und welche Rolle spielen die Aktiven der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit in Deutschland in diesem Prozess?

Diese Fragen diskutierten 130 Eine Welt-PromotorInnen und Engagierte aus der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit am 21. und 22. November im niedersächsischen Duderstadt. Das Treffen stand unter dem Motto „Transformation Reloaded“ und beleuchtete verschiedene Formen globaler Transformation.

„Die große Komplexität von Nachhaltigkeit stellt für alle AkteurInnen eine echte Herausforderung dar – die Eine Welt-PromotorInnen schaffen es jedoch, konkrete und praktische Antworten zu geben. Das ist die Stärke des Programms“, meinte Claudia Duppel, agl-Vorstandsmitglied. Sie sprach sich gegen reine Wohlfühlveränderungen und für eine tiefgreifende Richtungsänderung aus. Neben dem politischen Dialog mit dem Staat seien auch stärkere Bündnisse in der Zivilgesellschaft sowie eine bessere Kommunikation mit der breiten Öffentlichkeit nötig, um die notwendige Kehrtwende zu erreichen.


Weitere Infos:
>> Das Eine Welt-PromotorInnen-Programm auf Bundesebene
>> ‚Highlights’ aus dem PromotorInnen-Programm 2016-2 (PDF)
>> Das Hessische Eine Welt-PromotorInnen-Programm

↑ zurück nach oben

Forderungen der Zivilgesellschaft an die deutsche G20-Präsidentschaft 2017

Seit dem 1. Dezember hat Deutschland offiziell die G20-Präsidentschaft übernommen und wird im Juli den G20-Gipfel in Hamburg ausrichten – ein Großereignis, dass seinen Schatten weit voraus wirft und schon heute heftig debattiert wird. Die organsierte Zivilgesellschaft sieht dabei die Bundesrepublik stark in der Verantwortung, da sie mit ihrem Vorsitz die Agenda des Zusammenschlusses der wirtschaftsstärksten zwanzig Industrie- und Schwellenländer sowie der Europäischen Union im nächsten Jahr entscheidend prägen kann.

Die G20 wurden ursprünglich im Jahr 1999 als informelles Austauschforum der Finanzminister und Notenbankchefs ins Leben gerufen, nicht zuletzt als Reaktion auf die Finanzkrise in Asien. Dabei werden bis heute, zumeist hinter verschlossenen Türen, weitragende Entscheidungen für die weltweiten Bedingungen für Handel, Finanzen und Wirtschaft getroffen. Die deutsche Präsidentschaft tritt ihren turnusmäßigen Vorsitz mit einem Drei-Säulen-Programm an, um eine „vernetzte Welt zu gestalten“. So soll Stabilität sichergestellt, die Zukunftsfähigkeit verbessert und Verantwortung übernommen werden. So weit, so vage … – doch die Zivilgesellschaft will es konkreter: Sie äußerst an verschiedenen Punkten Kritik und stellt klare Forderungen:


Weitere Infos:
>> VENRO und Forum Umwelt und Entwicklung mit klaren Erwartungen an G20-Präsidentschaft
>> Die G20 im Fokus der Heinrich Böll Stiftung
>> Civil 20-Plattform

↑ zurück nach oben

Massive Steuerflucht auf Kosten des Globalen Südens

Entwicklungsländer verlieren Jahr für Jahr Gelder in dreistelliger Milliardenhöhe durch Kapitalflucht und Steuervermeidung. Der Internationale Währungsfonds (IWF) geht von 175 Milliarden Euro aus – drei Mal so viel, wie an Entwicklungshilfe in diese Länder fließt. Die britische Nichtregierungsorganisation ActionAid hat in ihren Recherchen herausgefunden: Die leeren afrikanischen Staatskassen gehen nur zu ca. 15 Prozent auf die Folgen von Korruption zurück. 60 Prozent lassen sich auf Steuervermeidung zurückführen – hauptsächlich durch internationale Konzerne. Laut Oxfam würde es um die 10 Milliarden Euro kosten, um allen Kindern in den ärmsten Ländern eine Grundbildung zu ermöglichen, und 150 Millionen Euro wären die Kosten für eine kostenlose Gesundheitsfürsorge. Die Summe von ungefähr 200 Milliarden Euro an jährlich verlorenen Steuereinnahmen würde die Kosten für soziale Sicherungssysteme und kostenlose Grundversorgung bei weitem abdecken können.


Weitere Infos:
>> dw-Artikel „Leere Staatskassen in Afrika durch Konzerne“
>> weed-Thema „W&E Infobrief Steueroasen / Schattenfinanzplätze“
>> Attac zum Thema Steueroasen – „Steuerflucht bekämpfen“
>> Oxfam-Unterschriftenaktion „Steueroasen trockenlegen“

↑ zurück nach oben

Schlaglicht: 10. Dezember – Tag der Menschenrechte

Der Tag der Menschenrechte wird jährlich am 10. Dezember gefeiert und ist der Gedenktag zur Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, welche 1948 durch die Generalversammlung der Vereinten Nationen verabschiedet wurde. Verschiedene Organisationen und Initiativen der Zivilgesellschaft nehmen den 10. Dezember zum Anlass, die aktuelle Menschenrechtslage in verschiedenen Ländern unter die Lupe zu nehmen.

Im Zentrum der Aufmerksamkeit stand in diesem Jahr fast überall der Umgang mit der sogenannten Flüchtlingskrise, die Amnesty International schon vor einem Jahr als „in Wahrheit eine Krise der internationalen Solidarität und Verantwortung“ bezeichnete. In der diesjährigen Stellungnahme verurteilte Amnesty insbesondere die aktuellen Vorschläge, Rückführungszentren in Staaten einzurichten, in denen Menschenrechte ganz offensichtlich einen niedrigen Stellenwert genießen. Als Negativbeispiel führen Sie Ägypten an, wo derzeit Sicherheitsbehörden täglich drei bis vier Menschen willkürlich verschleppen würden. Das Deutsche Institut für Menschenrechte (DIM) hat in diesem Jahr zum ersten Mal einen Bericht zur Menschenrechtslage in Deutschland vorgestellt und legt hier den Schwerpunkt ebenfalls auf die Flüchtlingskrise. Mit der Aufnahme von Geflüchteten wurde Deutschland seinen menschenrechtlichen Verpflichtungen ein Stück weit gerecht, aber jetzt müsse offen über den wachsenden Rassismus und die Gewalt gegen Flüchtlinge diskutiert werden. Nur ein verstärktes Engagement bei Aufklärung und Bildung könnten angesichts eines zunehmen rassistisch geprägten Diskurses helfen. Das DIM wies in seinem Bericht daraufhin, dass sich die Bundesregierung für ein Asylsystem einzusetzen müsse, in dessen Zentrum die Einhaltung der Menschenrechte für jeden Einzelnen und dabei das Recht auf Rechtsschutz gegen Ablehnungsentscheidungen stehen müsse.


Weitere Infos:
>> Amnesty International zum Tag der Menschenrechte
>> Bericht zur Menschenrechtslage in Deutschland des DIM
>> Rüstungsexportbericht 2016 (PDF)
>> CorA-Themenseite zu UN-Leitlinien Menschenrechte und Wirtschaft

↑ zurück nach oben


Materialien

↓ Neue SÜDWIND-Fact Sheets reflektieren Rolle der Privatwirtschaft im Agendaprozess
↓ finep: Broschüre für maßgeschneiderte Aktionen zur textilen Nachhaltigkeit
↓ INKOTA-Südlink 178: „Fairer Handel. Erfolgsmodell mit Schwächen“
↓ CBM: Band 2 der Reihe „Behinderung – Inklusion – Entwicklung“
↓ GKKE: Rüstungsexportbericht 2016
↓ Kontext TV: Neue Sendung „Der Syrien-Komplex: die blockierte Diplomatie“

↑ zurück nach oben

Neue SÜDWIND-Fact Sheets reflektieren Rolle der Privatwirtschaft im Agendaprozess

Für die Umsetzung der im letzten Jahr verabschiedeten „Nachhaltigen Entwicklungsziele“ (Sustainable Development Goals, SDG), werden hohe Investitionen benötigt. Um Gelder bereit stellen zu können, die Entwicklungsländer allein nicht aufbringen können, setzt die internationale Staatengemeinschaft auf private Unternehmen und Investoren. Für entsprechende Partnerschaften zwischen dem öffentlichen und dem privaten Sektor werden auch Finanzmittel aus der Entwicklungszusammenarbeit bereitgestellt. SÜDWIND hat hierzu zwei neue Fact Sheets veröffentlicht. In „Agenda 2030 – Nachhaltige Entwicklungsziele (SDG): Die Rolle des Privatsektors“ wird untersucht, für welche der 17 SDG der Privatsektor von besonderer Relevanz ist. Hier wird beispielweise das Ziel 8 benannt, welches sich um Fragen des Wirtschaftswachstums dreht.
Das zweite Fact Sheet „Agenda 2030 – Nachhaltige Entwicklungsziele (SDG): Kooperationen mit dem Privatsektor“ beleuchtet die verschiedenen Kooperationsformen zwischen dem öffentlichen Sektor und der Privatwirtschaft, wie zum Beispiel die öffentlich-privaten Partnerschaften (PPP). Im Rahmen der SDG werden diese Partnerschaften noch weiter an Bedeutung gewinnen.
Bei all den Kooperationsformen mit der Privatwirtschaft, die Gelder für die Umsetzung der SDGs generieren, darf jedoch nicht aus den Augen verloren werden, im Sinne der SDGs zu handeln und legal verpflichtende Instrumenten zu entwickeln, um die Tätigkeit von multinationalen Unternehmen regulieren zu können.

Beide Broschüren können entweder kostenlos bestellt oder als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Weitere Infos:
>> SÜDWIND-Fact Sheets – Download & Bestellung

↑ zurück zur Materialien-Übersicht

finep: Broschüre für maßgeschneiderte Aktionen zur textilen Nachhaltigkeit

In der Broschüre „Maßgeschneiderte Aktionen zur textilen Nachhaltigkeit“ stellt finep die innovative Methode Casual Learning vor und zeigt praktische Beispiele für Globales Lernen mit neuen Zielgruppen auf.
Durch das Casual learning sollen Menschen auf ansprechende Art und Weise erreicht werden, die sonst aus Zeitgründen kaum Publikationen mit entwicklungspolitischen Inhalten lesen oder die entsprechenden Veranstaltungen besuchen. Mit der vorgestellten Methode sollen z.B. Hotelgäste, WaschsalonbesucherInnen oder MuseumsbesucherInnen auf globale Zusammenhänge aufmerksam gemacht werden.
Neben dem thematischen Schwerpunkt auf nachhaltigem Textilkonsum wird auch auf andere entwicklungspolitische Themen und weitere Beispiele hingewiesen.

Die Broschüre ist kostenlos und versandkostenfrei über finep (forum für internationale entwicklung + planung) zu erhalten. Kontakt: Eva Herrman, eva.herrmann[at]finep.org.

Weitere Infos:
>> Webseite forum für internationale entwicklung + planung (finep)

↑ zurück zur Materialien-Übersicht

INKOTA-Südlink 178: „Fairer Handel. Erfolgsmodell mit Schwächen“

Die Zeitschrift „Südlink“ von INKOTA widmet sich in der Ausgabe Nummer 178 dem Fairen Handel. Unter dem Titel „Fairer Handel. Erfolgsmodell mit Schwächen“ werden die Erfolge des fairen Handels beleuchtet. Die AutorInnen setzten sich aber auch kritisch mit dem Thema auseinander: Schlechte Arbeitsbedingungen und zu niedrige Löhne im Globalen Süden beschädigen die Glaubwürdigkeit des Fairen Handels. Die World Fair Trade Organization (FTO) hat sich deshalb diesem Thema angenommen und setzt sich für existenzsichernde Löhne bei den Mitgliedsorganisationen ein.

Die Ausgabe umfasst 48 Seiten und kann für 3,80 Euro (zzgl. Versandkosten) erworben werden.

Weitere Infos:
>> INKOTA-Südlink 178 „Fairer Handel. Erfolgsmodell mit Schwächen“
>> Bestellmöglichkeit

↑ zurück zur Materialien-Übersicht

CBM: Band 2 der Reihe „Behinderung – Inklusion – Entwicklung“

In der Fachpublikationsreihe „Behinderung • Inklusion • Entwicklung“ ist nun der zweite Band der EPN Hessen-Mitgliedsorganisation Christoffel-Blindenmission (CBM) veröffentlicht worden. Unter dem Titel „Inklusion – ein Gewinn für alle! Warum sich inklusive Entwicklungszusammenarbeit lohnt“ geht der Band der Frage nach, welche ökonomischen und gesamtgesellschaftlichen Kosten die Exklusion von Menschen mit Behinderungen verursacht. Zudem wird dargestellt, wie die ganze Gesellschaft wirtschaftlich und sozial von Inklusion in den zentralen Gesellschaftsbereichen Gesundheit, Bildung sowie Arbeit und Sicherung des Lebensunterhalts profitiert.

Die Publikation kann kostenlos bei der Christoffel-Blindenmission bestellt werden und wird zudem auch als Download in PDF-Form bereitgestellt.

Weitere Infos:
>> Publikation „Behinderung – Inklusion – Entwicklung“ (PDF)
>> Bestellmöglichkeit

↑ zurück zur Materialien-Übersicht

GKKE: Rüstungsexportbericht 2016

Die Gemeinsame Konferenz Kirche und Entwicklung (GKKE) hat ihren neuen Rüstungsexportberichts 2016 vorgestellt. Im Hinblick auf die Ergebnisse des Berichtes fordert die GKKE ein neues Gesetz zur Kontrolle von Rüstungsexporten.
Der Bericht enthält öffentlich zugängliche Informationen über die deutschen Ausfuhren von Kriegswaffen und Rüstungsgütern und bewertet die Rüstungsexportpolitik im Zusammenhang mit der Friedens-, Sicherheits- und Entwicklungspolitik.

Der Bericht steht kostenlos zum Download zur Verfügung.

Weitere Infos:
>> Rüstungsexportbericht 2016 (PDF)

↑ zurück zur Materialien-Übersicht

Kontext TV: Neue Sendung „Der Syrien-Komplex: die blockierte Diplomatie“

Kontext TV hat den Politikwissenschaftler Phyllis Bennis vom Institute for Policy Studies, Washington D.C., zum Thema „Der Syrien-Komplex: die blockierte Diplomatie“ eingeladen:
Für Phyllis Bennis gibt es zu dem komplexen Krieg in Syrien nur eine einzige Alternative: Diplomatie. Doch die wird die von den geopolitischen Interessen und Rüstungslobbys der USA und Russland blockiert. Laut Bennis sind die Verhandlungen schlicht eine Farce, solange Waffen in die Region geliefert und das Land bombardiert würden. Wer wie Deutschland Waffen an Saudi Arabien liefere, heize den Krieg weiter an. Statt Wirtschaftssanktionen, die nur die Schwachen treffen, müsse es ein Waffenembargo geben.
Die Sendung gliedert sich in sechs Teile. Der erste Teil setzt sich mit dem IS auseinander, dann wird die unübersichtliche und chaotische Situation in Syrien beleuchtet. Im dritten Teil wird die westliche Doppelmoral bezüglich der Waffenlieferungen thematisiert, gefolgt von einem Teil über die blutige US-Außenpolitik. In Teil fünf geht es um die Frage, ob die USA vom Terror-Finanzier Saudi-Arabien abrücken wird. Mit dem der Kampf gegen Rüstungslobbys, die Flüchtlingskrise und der arabische Aufbruch schließt die Sendung.

Weitere Infos:
>> Der Syrien-Komplex: die blockierte Diplomatie (Online-Sendebeitrag)

↑ zurück zur Materialien-Übersicht

Mitmachen: Kampagnen, Wettbewerbe & Ausschreibungen

↓ E-Mail-Aktion #nachgehakt – Ist meine Lieblings-Schoki fair?
↓ WIR HABEN ES SATT – Demo 2017
↓ „Welt zu gestalten“ – Bewerbung für ASA-Programm läuft
↓ „Neue Wege gehen“ auf der Frühjahrstagung des Netzwerk Solidarische Landwirtschaft
↓ Kasseler Vorbereitungstreffen zu Klimacamp & Degrowth-Sommerschule
↓ Vorbereitungstagung zur Interkulturellen Woche 2017

↑ zurück nach oben

E-Mail-Aktion #nachgehakt – Ist meine Lieblings-Schoki fair?

Im Dezember 2015 versprach der Dachverband der Europäischen Schokoladenindustrie Make Chocolate Fair!, dass Schokoladenunternehmen ihre Bemühungen zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen von Kakaobauernfamilien verstärken werden. Nun soll mit der Aktion nachgehakt werden, ob die Schokoladenunternehmen dieses Versprechen eingehalten haben.
In Form einer Email können alle SchokoladenliebhaberInnen nachfragen, was die Unternehmen tun, um die Situation der Kakaobauernfamilien zu verbessern. Denn Hunger, Armut und missbräuchliche Kinderarbeit gehören noch immer zum Alltag auf den Kakoaplantagen.

Weitere Infos:
>> Email-Aktion: Ist meine Lieblings-Schoki fair?

↑ zurück zur Mitmach-Übersicht

WIR HABEN ES SATT – Demo 2017

Unter dem Motto: „WIR HABEN ES SATT! Agrarkonzerne weg von unserem Essen“ ruft ein breite Bündnis aus Bäuerinnen und Bauern, Natur-, Umwelt- und TierschützerInnen, Aktive der Entwicklungszusammenarbeit, engagierte Jugendliche und kritische BürgerInnen zu einer Großdemo in Berlin am 21.01.2017 auf. Sie fordern unter anderem eine artgerechte Tierhaltung, den Stopp von Subventionen an Agrarkonzerne und fair erzeugte Lebensmittel für alle. Auch Organisationen wie attac und das INKOTA-Netzwerk beteiligen sich an der Demo.

Weitere Infos:
>> Demo: „Wir haben es satt“

↑ zurück zur Mitmach-Übersicht

„Welt zu gestalten“ – Bewerbung für ASA-Programm läuft

Wie schon in der letzten Newsletter-Ausgabe berichtet, startete letzten Monat das ASA-Programm eine neue Bewerbungsrunde. Das entwicklungspolitische Lern- und Qualifizierungsprogramm bietet Erfahrungen im internationalen Kontext, ermöglicht Austausch über globale Zusammenhänge, und fördert Kompetenzen für Engagement in Deutschland und Europa. Das ASA-Programm versteht sich als Werkstatt Globalen Lernens und richtet sich an junge Menschen zwischen 21 und 30 Jahren aus verschiedenen Studien- und Berufsrichtungen, die sich engagieren und etwas bewegen wollen. Neben Seminaren und Aktivitäten Globalen Lernens umfasst die Teilnahme ein mehrmonatiges Projektpraktikum in einem Land Afrikas, Asiens, Lateinamerikas oder Südosteuropas sowie teils in Deutschland: Untersuchung von Recyclinglösungen in Brasilien, Beteiligung an ziviler Konfliktbearbeitung in Kirgisistan, Softwareentwicklung in Äthiopien … – die Praktikumsthemen sind vielfältig!
Interessierte und engagierte junge Menschen können sich bis zum 10. Januar 2017 bewerben. Auch 2017 werden wieder etwa 300 ASA-Programm-Stipendien vergeben.

Weitere Infos:
>> Website zum ASA-Programm
>> Das ASA-Programm auf Facebook

↑ zurück zur Mitmach-Übersicht

„Neue Wege gehen“ auf der Frühjahrstagung des Netzwerk Solidarische Landwirtschaft

Unter dem Motto „Neue Wege gehen – Solidarische Landwirtschaft als Teil gesellschaftlicher Transformation“ findet zwischen dem 10.02 und 12.02.2017 die Frühjahrstagung der Solidarischen Landwirtschaft (SoLawi) statt.
Mit kurzen Vorträgen und Workshop-Angeboten werden soziale, praktische und politische Aspekte rund um SoLawi präsentiert. Im Rahmen der Open-Space-Methode soll es zudem viel Raum geben für Spontanes, mitgebrachte Fragen und Austauschanliegen. Anmeldungen sind ab sofort möglich.

Weitere Infos:
>> Frühjahrstagung “Netzwerk Solidarische Landwirtschaft”
>> Frühjahrstagung- Anmeldemöglichkeit

↑ zurück zur Mitmach-Übersicht

Kasseler Vorbereitungstreffen zu Klimacamp & Degrowth-Sommerschule

Der Organisationskreis des Klimacamps im Rheinland und der Degrowth-Sommerschule lädt ein zu einem ersten Treffen in Kassel (13.-15.1.17). Geplant ist dabei ein Konzept für ein großes und/oder mehrere kleinere Camps im Rheinland. Es gilt ein Flächenkonzepts auszuarbeiten und zu evaluieren, welche Kapazitäten und Infrastruktur für die Umsetzung vorhanden sind. Im Zeitraum Ende August 2017 sollen dann verschiedenste Aktionsformen im Rheinischen Braunkohlerevier solidarisch nebeneinander stattfinden. Das können Demonstrationen, Kleingruppenaktionen, Menschenketten, Massenaktionen Zivilen Ungehorsams und vieles mehr sein.
Anmeldungen über: klimacamp-im-rheinland[at]autistici.org.

Weitere Infos:
>> Vorbereitungstreffen zum Klimacamp & Degrowth-Sommerschule

↑ zurück zur Mitmach-Übersicht

Vorbereitungstagung zur Interkulturellen Woche 2017

Die Organisatoren der Interkulturellen Woche (IKW) laden für den 17. Und 18. Januar 2017 zur Vorbereitungstagung unter dem Motto „Vielfalt verbindet“ nach Hannover ein – denn auch 2017 sollen sich bundesweit wieder tausende von Menschen auf die Interkulturelle Woche (IKW) freuen können.
Die IKW 2017 findet im Jahr der Wahl zum Deutschen Bundestag statt. Im Rahmen der Vorbereitungstagung sollen zentrale Fragen und Problemstellungen besprochen und mit Abgeordneten des Deutschen Bundestages diskutiert werden. Damit verbunden ist die Erwartung, dass Politikerinnen und Politiker sich gemeinsam mit vielen anderen den aktuellen Herausforderungen der Gesellschaft in ihrer Vielfalt stellen und zugleich deutlicher und entschiedener als bisher rassistischen und nationalistischen Strömungen entgegentreten.
Auf den Podien und in den Arbeitsgruppen geht es um Themen und Fragen wie: „Was haben die Parteien im Wahljahr 2017 vor – wie definieren sie Vielfalt?“, „Was ist gegen Rassismus, Rechtspopulismus und Islamophobie zu tun?“, „Abschiebungen nach Afghanistan im Spiegel menschenrechtlicher Standards“, „Wie gelingt Teilhabe durch Bildung und Arbeit für (junge) Flüchtlinge?“, „Wie steht es um den Familiennachzug?“.
Auf der IKW-Webseite sind erste Informationsmaterialen zur Vorbereitungstagung verfügbar. Anmeldeschluss ist der 07. Februar 2017.

Weitere Infos:
>> Vorbereitungstagung Interkulturellen Woche 2017
>> Anmeldemöglichkeit

↑ zurück zur Mitmach-Übersicht

Terminlese

 
Vernissage: Mi., 04.01.17 (18h) &
Ausstellung: Do., 05.01. – So., 29.01.17, Marburg

Ausstellung „Rwanda Entgrenzungen“
Kunst- und Fotoausstellung. Reliefbilder von Pauline Disonn und Fotografien von Hildegard Schürings. Mit Unterstützung des Kulturamtes der Stadt Marburg und EPN Hessen-Mitglied Imbuto e.V.


Mo., 12.01.17 (11-16h), Frankfurt/M.
VENRO-Workshop zur Wirkungsorientierung in der Inlandsarbeit
Veranstalter: Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe deutscher Nichtregierungsorganisationen e.V. (VENRO)


Sa., 21.01. – So, 22.01.17, Marburg
Grundlagen dezentraler solarer Klein- und Kleinstprojekte in der EZ
Workshop. Veranstalter: Ingenieure ohne Grenzen


Di., 24.01.17, Darmstadt
Kultur mit Allen?! – Kulturelle Bildung in der Migrationsgesellschaft
Fachtagung. VeranstalterInnen: Landesvereinigung Kulturelle Bildung Hessen e. V.. und der KulturRegion FrankfurtRheinMain gGmbH


Fr., 27.01. (18h) – So., 29.01.17 (13h), Hofgeismar
Ein Kontintent in Bewegung. Flucht und Migration in den Amerikas
Wochenend-Tagung. Veranstalterin: Evangelische Akademie Hofgeismar


↑ zurück nach oben

Terminkalender

Weitere entwicklungspolitische Veranstaltungen in Hessen finden sich in unserem Terminkalender.

>> EPN Hessen-Terminkalender

↑ zurück nach oben

Der EPN Hessen-Newsletter wird finanziell unterstützt vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung (HMWVL) sowie im Rahmen des Eine Welt-PromotorInnenprogramms vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ):

 

Finanzielle Unterstützung erhalten wir für den Newsletter auch von der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) und der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW).

 

 

Herzlichen Dank!

↑ zurück nach oben

Druckansicht  Druckansicht