Druckansicht

Newsletter 12/2013

Gruß zum Jahreswechsel

Wir möchten diesen letzten Newsletter des Jahres gerne dazu nutzen, uns nicht nur bei der kontinuierlich steigenden Anzahl von LeserInnen für ihr Interesse und ihre Rückmeldungen zu bedanken. Als Redaktionsteam möchten wir auch unsere Freude über die zunehmenden, kompetenten „Gastbeiträge“ zum Ausdruck bringen, die eine inhaltliche Bereicherung sind und ganz praktisch den Sinn und Nutzen von Vernetzung unter Beweis stellen.

Aufmerksamen LeserInnen wird aufgefallen sein, dass sich die Konzeption des Newsletter immer weiter entwickelt und im vergangenen Jahr regelmäßig Beiträge zu den Themen des hessischen Eine Welt-PromotorInnenprogramms erschienen sind.
In der Rubrik „EPN Hessen in Bewegung“, in der sich Neuigkeiten und Veranstaltungen aus dem Netzwerk befinden, haben wir bewusst eine Öffnung über das Netzwerk hinaus vorgenommen, um auch entwicklungspolitisch relevante Informationen und Aktivitäten anderer Organisationen und Netzwerke in/aus Hessen vorstellen zu können. Die Rubrik „Glokales“ thematisiert auch für Hessen relevante Debatten und Ereignisse auf nationaler und internationaler Ebene und profitiert sicherlich am stärksten von der breiten Expertise im Netzwerk. „Weiterlesen, mitmachen, hingehen“ vereint Materialempfehlungen, Hinweise auf Aktionen, Kampagnen, Projekttage u.ä. und schließt mit einer ausgewählten Terminlese.

Wir freuen uns immer über Anregungen, Hinweise und Beiträge, um unser regelmäßiges Informationsmedium so spannend und bewegt wie möglich zu gestalten.

Bevor wir nun allseits ein schönes und genussreiches Jahresende wünschen, möchten wir noch auf einige wichtige Termine im kommenden Jahr hinweisen, die wir mit unserer Informationsarbeit begleiten werden.


In diesem Sinne wünschen wir Ihnen allen nun einen guten Jahresausklang und freuen uns schon auf ein neues ereignisreiches Jahr.

Weitere Infos:
>> Hessisches PromotorInnenprogramm
>> Veranstaltungskalender

↑ zurück nach oben

Neues EPN Hessen-Mitglied:
Weltladen Darmstadt/ Verein Solidarisch handeln e.V.

Kurz vor Jahresende ist das EPN Hessen um ein weiteres Mitglied gewachsen: hinzugekommen ist der Verein Solidarisch handeln e.V., Träger des Weltladens Darmstadt.

„Solidarisch handeln“ ist für den Verein seit 1975 im doppelten Wortsinne Programm: Einerseits betreibt der Weltladen solidarischen Handel im Interesse der Menschen in Ländern des globalen Südens. Andererseits will der Verein solidarisch handeln, indem er auf die Lebensbedingungen dieser Menschen hinweist und über die Zusammenhänge informiert, die dazu geführt haben (und führen), dass viele von ihnen keinen gerechten Anteil am globalen Reichtum erhalten. Durch Informations- und Bildungsarbeit zu weltwirtschaftlichen Beziehungen und Verflechtungen und daraus resultierenden Folgen will Solidarisch Handeln e.V. ein stärkeres Bewusstsein für die eigene Verantwortung gegenüber benachteiligten Ländern schaffen und so einen Beitrag zu einer gerechteren Welt leisten.

EPN Hessen heißt den Weltladen Darmstadt und seinen Trägerverein Solidarisch handeln e.V. als neues Mitglied des Netzwerks herzlich willkommen!

Sie und Ihr Verein, Ihre Gruppe oder Initiative interessieren sich auch für eine Mitgliedschaft im EPN Hessen? Sie möchten die Arbeit des Netzwerks mit einer Fördermitgliedschaft unterstützen? Als Netzwerk können wir unsere Arbeit gegenseitig unterstützen und uns gemeinsam wirkungsvoller für entwicklungspolitische Anliegen einsetzen – zusammen bewegen wir mehr! Alle wichtigen Informationen sowie die Beitrittserklärung finden Sie auf unserer Webseite.

Weitere Infos:
>> Weltladen Darmstadt

↑ zurück nach oben

Aktuelle EPN Hessen-Veranstaltungen

WANDERAUSSTELLUNG:
Nicaragua-Ausstellung „über-lebens-welten 2.0“ in Darmstadt

Wanderausstellung des Informationsbüros Nicaragua. Eine Ausstellung über Lebenswege in Nicaragua mit Begleitprogramm. Die Ausstellung wandert als Kooperationsprojekt zwischen EPN Hessen und der Koordinationsgruppe hessischer Nicaragua-Initiativen und kommunaler Partnerschaften, kurz HEKO, bis Ende Februar 2014 durch verschiedene hessische Städte und Kommunen.

Die sandinistische Revolution in Nicaragua 1979 war für viele internationalistisch engagierte Menschen weltweit ein wichtiger Bezugspunkt ihrer revolutionären Wünsche und Hoffnungen auf einen „Dritten Weg“ -jenseits von Kapitalismus und Sozialismus – und auf ein Leben in Würde und Gerechtigkeit. Seit dem Erfolg der Frente Sandinista de Liberación Nacional (FSLN) hat das Land mehrere Regierungswechsel erlebt, der Spielraum für radikalen Wandel ist enger geworden. „über-lebens-welten 2.0“ lässt zum zweiten Mal Landfrauen, Maquila-Arbeiterinnen und Menschen aus der Überlebensökonomie der Städte über ihre Überlebensstrategien, ihre Träume, Hoffnungen und Sorgen sprechen. Aus sehr persönlichen Blickwinkeln und durch die Erfahrungen von Gewerkschafts- und Parteimitgliedern, JournalistInnen, Feministinnen, Jugendlichen und Kulturschaffenden thematisiert die Ausstellung die voranschreitende wirtschaftliche Globalisierung, die Freihandelsprojekte der USA und der EU in Zentralamerika und hilft so auch, die hiesigen Lebensbedingungen besser zu verstehen.

Aktuelle Station der Ausstellungs-Tour:

Di., 7.1. – Di., 11.2.2014 | Mo.-Fr.: 9-18h, Sa.: 9-14h | Darmstadt
Ausstellungs- und Veranstaltungsort: Evangelische Hochschule Darmstadt, Walter-Rathgeber-Haus, Foyer 1. Etage, Zweifalltorweg 12, Darmstadt. In Kooperation der Koordinationsgruppe Hessischer Nicaragua-Initiativen und kommunaler Partnerschaften (HEKO), dem Verein Sandino-Partnerschaft und der Evangelischen Hochschule Darmstadt


Die letzte Station der Hessen-Tour beginnt ab Freitag, den 14. Februar 2014 um 18h mit einer Eröffnungsveranstaltung in der Katharinenkirche an der Hauptwache in Frankfurt/M.

Weitere Infos:
>> Flyer „über-lebens-welten 2.0“ in Darmstadt
>> Über die Wanderausstellung „über-lebens-welten 2.0“
>> Ausstellungsheft (PDF)

↑ zurück nach oben

Bewegung in Hessen über das Netzwerk hinaus

Aktion Aufschrei Rhein-Main macht mobil gegen Waffenexporte

Am Mi., 26.2.2014 ab 11 Uhr überreicht die „Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel“ VertreterInnen des Deutschen Bundestags die Unterschriften für ein grundsätzliches Verbot von Rüstungsexporten im Grundgesetz. Das Rhein-Main-Netzwerk der Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel unterstützt den Aktionstag und ruft zur gemeinsamen Zugfahrt aus dem Rhein-Main-Gebiet nach Berlin auf.


Davor findet am Fr., 31.1.2014 (16-19h) das Rhein-Main-Netzwerktreffen der Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel statt. Zu diesem offenen Informations- und Koordinationstreffen im Gemeindezentrum St. Gallus, Frankfurt/M. in der Mainzer Landstraße 299 sind alle Aktiven und alle, die an einer Mitwirkung im Netzwerk interessiert sind, herzlich eingeladen. Gemeinsam soll die Kampagne gegen deutsche Rüstungsexporte in der Rhein-Main-Region weiter voran gebracht werden! (Um Anmeldung wird gebeten.)

Weitere Infos:
Anmeldung zum Netzwerktreffen (31.1.) oder zur Fahrt nach Berlin (26.2.):
>> pax-christi-Büro Bad Homburg

↑ zurück nach oben

Der schwarz-grüne Koalitionsvertrag in Hessen

Auch in Hessen liegt nun der Koalitionsvertrag der zukünftigen Regierungsparteien vor. Aus Perspektive des entwicklungspolitischen Engagements besonders relevant erscheinen uns darin die Themen Vergabegesetz, Außenwirtschaftsförderung und Entwicklungszusammenarbeit, Migration, Integration, Asyl- und Flüchtlingspolitik sowie die Verankerung des Ehrenamtes.

Im Hinblick auf das Vergabegesetz kündigen die Koalitionspartner die Überarbeitung des Hessischen Mittelstands- und Vergabegesetzes an, um „der Tariftreue der Auftrag nehmenden Unternehmen einen neuen Schwerpunkt zu widmen. (…) Den Auftrag vergebenden Stellen ist es freigestellt, zusätzlich soziale und ökologische Kriterien bei der Vergabeentscheidung zu berücksichtigen, soweit sie im Zusammenhang mit dem Auftragsgegenstand stehen.“ Die Überarbeitung des jetzigen Vergabegesetzes ist auf jeden Fall zu begrüßen. Ob die Neufassung die vom Bündnis für eine faire Vergabe in Hessen vorgeschlagenen Kriterien damit bereits erfüllen wird, bleibt allerdings abzuwarten. Nähere Infos zur Diskussion um das hessische Vergabegesetz finden Sie auf unserer Webseite.

Außenwirtschaftsförderung und Entwicklungszusammenarbeit: Die außenwirtschaftlichen Beziehungen des Landes sollen sich in Zukunft auf die „wichtigsten Wachstums- und Wirtschaftsregionen“ konzentrieren. Mit Bezug auf die GIZ will das Land „in der Entwicklungszusammenarbeit neue Schwerpunkte setzen.“ Gezieltere bilaterale Entwicklungszusammenarbeit soll geprüft werden, und darüber hinaus soll die Kooperation mit dem Entwicklungspolitischen Netzwerk Hessen gestärkt werden. Wir freuen uns über diese Anerkennung unseres Eine Welt-Landesnetzwerkes und hoffen, dass auch die engagierte und bewährte, oft langjährige Projektarbeit der vielen zivilgesellschaftlichen Organisationen und Initiativen in Hessen, unbenommen von der anvisierten bilateralen Entwicklungszusammenarbeit weiterhin mit der notwendigen Förderung rechnen kann. Dies insbesondere, da die zur Verfügung stehenden Mittel für In- und Auslandsprojekte hessischer NRO seit Jahren bei 260.000 Euro stagnieren und eine Erhöhung dringend nötig wäre.

↑ zurück nach oben

Quo vadis BMZ?

Seit Mitte Dezember hat das Rätselraten um die Zukunft des BMZ ein Ende. Das Ministerium geht nach vier Jahren FDP-Hoheit nun in die Hände der CSU, die damit „ihre außenpolitische Kompetenz entwickeln“ möchte. An seiner Spitze steht nun Gerd Müller, seit 2005 Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft. Dort war er bisher u.a. mit Fragen der Welternährung befasst, trat auf internationaler Ebene für „verantwortungsvolle Investitionen in Agrar- und Ernährungswirtschaft“ ein, war aber gleichzeitig Exportbeauftragter der Bundesregierung für Agrarprodukte. Staatssekretär Christian Schmidt (CSU), außenpolitisch einschlägig, entwicklungspolitisch ohne Vorgeschichte, wechselt aus dem Verteidigungsministerium ins BMZ. Der zweite Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel (CDU) war zuletzt mit der Zusammenarbeit deutscher und griechischer Kommunen befasst.

Als Chef des BMZ müsste Müller sich nun – in klarer Abgrenzung zur Außenwirtschaftsförderung für die heimische Agrarwirtschaft – um die Stärkung lokaler KleinbäuerInnen im globalen Süden sowie um deren Schutz vor subventionierten Agrarimporten auch aus der BRD bemühen – zumindest dann, wenn die Reduktion von Armut und Hunger und die Erreichung der Millenniums-Entwicklungsziele ernsthaft angestrebt werden sollen.

↑ zurück nach oben

Alles andere als TTIP-Top! Geplantes EU/USA-Handelsabkommen in der Kritik

Schon seit geraumer Zeit sind die Verhandlungen des neuen transatlantischen Freihandelsabkommens (TTIP) zwischen Europa und den USA im Gange. Bisher wurde weitgehend im Verborgenen und unter Geheimhaltung verhandelt, weshalb auch erst allmählich zivilgesellschaftlicher Widerstand hör- und sichtbar wird. Jüngstes Beispiel ist die Demonstration mehrerer tausend Menschen in Brüssel kurz vor Weihnachten, bei der das geplante Freihandelsabkommen zentrales Thema des Protests war. Die EU-Kommission bemüht sich, die geplante „regulatorische Harmonisierung“ als Wohlstand verheißender Segen zu verkaufen. KritikerInnen hingegen verweisen darauf, dass damit nicht nur die Interessen der Länder des globalen Südens außen vor gelassen werden. Sie befürchten zudem die massive Ausweitung der Macht internationaler Konzerne auf Kosten hart erkämpfter Errungenschaften im Bereich des Klima-, Verbraucher- und Gesundheitsschutzes sowie des Arbeits- und des Sozialrechts.


Sich über TTIP und Tafta zu informieren und sich an der öffentlichen Diskussion zu beteiligen, wird empfohlen. Zu viel steht auf dem Spiel und zu wenig ist bisher öffentlich darüber debattiert worden!

Weitere Infos:
>> Le monde diplomatique: Tafta – die große Unterwerfung
>> Positionspapier deutscher NRO „TTIP – Nein Danke!“ (PDF)
>> Unterschriftenaktion gegen TTIP-Freihandelsabkommen

↑ zurück nach oben

WTO-Handelsabkommen von Bali: „historischer Erfolg“ oder „Desaster“?

Nach zähem Ringen bis zur letzten Minute konnte die neunte Konferenz der Welthandelsorganisation (WTO) am 8. Dezember doch noch mit der Verabschiedung eines einvernehmlichen Abkommens beendet werden. Dass die 159 WTO-Staaten mit dem sog. Bali-Paket einen gemeinsamen Kompromiss erzielen konnten, wird vom bundesdeutschen Ministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) als „historischer Verhandlungserfolg“ bezeichnet. Von Nichtregierungsorganisationen wird das konkrete Ergebnis der Verhandlungen jedoch mehrheitlich kritisch bewertet, Attac bezeichnet es gar als „Desaster für eine gerechte Weltordnung“.

Mitte der neunziger Jahre ursprünglich gegründet, um die großen Verheißungen des internationalen Freihandels zu verwirklichen, rief die WTO auf ihrer vierten Konferenz im Jahr 2001 die Doha-Entwicklungsagenda ins Leben. Ziel war es, insbesondere die spezifischen Problemlagen und Interessen der sog. Entwicklungsländer stärker zu berücksichtigen und bisherige Fehlentwicklungen zu korrigieren. Abgeschlossen werden sollte die Doha-Runde bereits 2005, doch kam es aufgrund stark divergierender Ansichten der WTO-Mitglieder in den folgenden Konferenzen immer wieder zu Verhandlungsblockaden und -abbrüchen. Die Konferenz auf Bali galt als möglicherweise letzte Chance, die seit zwölf Jahren stagnierende WTO-Verhandlungen wieder zum Laufen zu bringen und eine tragfähige Grundlage für den zukünftigen Abschluss der Doha-Runde legen zu können.

Weitere Infos:
>> Kein Grund zum Feiern (Oxfam Blog)
>> Bali-Paket ist Desaster (Attac)

↑ zurück nach oben

18. Dezember: Internationaler Tag der MigrantInnen

Am 18. Dezember machte der von der UNO ausgerufene Internationale Tag der MigrantInnen (International Migrants Day) bereits zum 13. Mal auf die Rechte (bzw. deren Mangel) von Einwandernden aufmerksam. In seiner diesjährigen Erklärung ging UN-Generalsekretär Ban Ki-moon insbesondere auf die Potenziale von Migration für Herkunfts- und sog. Zielländer ein. Dem entgegen blieben viele MigrantInnen in den Gesellschaften ungehört und unsichtbar. Viele von ihnen leben und arbeiten weiterhin unter schlechten Bedingungen und eingeschränktem Zugang zu Versorgungsmöglichkeiten und grundlegenden Rechten, was zu Diskriminierungen aller Art führe. Weiterhin werden Menschen und Regierungen weltweit aufgerufen, sich gegen Fremdenfeindlichkeit zu stellen und Migration als Schlüssel für eine gleichberechtigte, inklusive und nachhaltige soziale und ökonomische Entwicklung in den Blick zu nehmen. In Zeiten einseitiger und teils unreflektierter wie angstschürender Berichterstattung über Flüchtende – aber auch bereits hier lebende MigrantInnen – die das breite öffentliche Meinungsbild prägen, ist dieser Aufruf notwendig und wichtig.
Auch im entwicklungspolitischen Bereich ist der Beitrag von aktiven MigrantInnen und Diasporaangehörigen für ihre Herkunftsländer und die Arbeit hier vor Ort von höchster Bedeutung und wird oft noch zu wenig in bestehende Strukturen und Entwicklungen einbezogen. Erfahrungen aus diversen Kontexten, sprachliche Fähigkeiten sowie fachliches, soziales und kulturelles Wissen sind eine Bereicherung für den Eine Welt-Bereich. Diskriminierungs- und Ausgrenzungsmechanismen greifen jedoch nicht nur auf dem Arbeitsmarkt oder im Bildungsbereich, deshalb muss es auch in der entwicklungsbezogenen Arbeit immer auch um Sensibilisierungsmaßnahmen, macht- und rassismuskritische Ansätze gehen, damit bewusste wie unbewusste Diskriminierungen in der internationalen Arbeit reflektiert, bearbeitet und abgebaut werden.


Weitere Infos:
>> UN-Informationen zum International Migrants Day

↑ zurück nach oben

Stellenausschreibung:
MitarbeiterIn für die Fachstelle Globales Lernen der agl

Für die Durchführung eines von Engagement Global (im Auftrag des BMZ) und Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst geförderten Programmes (Capacity Building Programm) sucht der bundesweite Dachverband der 16 Eine Welt-Landesnetzwerke agl ab 1. Februar 2014 (frühester Einstellungstermin) eineN MitarbeiterIn für die Fachstelle Globales Lernen der agl (20-22 Std/Wo).

Die Fachstelle vernetzt und qualifiziert die Aktivitäten der Eine Welt-Landesnetzwerke im Bereich des Globalen Lernens und vertritt diese auf Bundesebene in den relevanten Gremien. Die Stelle soll zudem ehrenamtliches Engagement unterstützen und die Teilnahme von Ehrenamtlichen an Diskussionen zum Globalen Lernen fördern. Gleichzeitig soll sie Interessen und Bedarfe der Initiativen ermitteln, diese gegenüber Partnern und Geldgebern vertreten und daraus angepasste Qualifizierungen erarbeiten.
Bewerbungsfrist: 15. Januar 2014.

Weitere Infos:
>> Stellenausschreibung Fachstelle Globales Lernen der agl (PDF)

↑ zurück nach oben

Neue Südwind-Publikationen zu Migration und Entwicklung

Gleich zwei neue Publikationen des SÜDWIND-Instituts beschäftigen sich mit dem Thema Migration:
In der Broschüre „Vom Leben erzählen – von meiner Migration erzählen“ berichten insgesamt 20 Migrantinnen aus Nicht-EU-Ländern von ihren Migrationserfahrungen, ihrem Leben in ihren Herkunftsländern, den Gründen für ihren Aufbruch, ihrem Leben in Deutschland und ihren Perspektiven für die Zukunft. Neben den Porträts der Migrantinnen bietet die Broschüre eine Einbettung in den Zusammenhang von Migration und Entwicklung sowie Informationen zu Organisationen von und für MigrantInnen.
Bei der zweite Publikation „Grenzenlos. Migration in einer begrenzten Welt“ handelt es ich um die Dokumentation der Vorträge und Diskussionen einer Tagung, die am 2. September in Berlin stattfand. Angesichts der Grenzenlosigkeit des Waren- und Kapitalverkehrs schauten die ReferentInnen auf die sichtbaren und unsichtbaren Grenzen, mit denen Staaten und Gesellschaften sich, ihren Wohlstand und ihre Interessen vor Zuwanderung schützen wollen. Die Hauptvorträge der Tagung sind auch als Youtube-Videos verfügbar.Weitere Infos:
>> „Am Anfang war es schwer“ (PDF)
>> „Grenzenlos. Migration in einer begrenzten Welt“ (PDF)
>> „Grenzenlos“-Vorträge auf YouTube

↑ zurück zur Materialien-Übersicht

Germanwatch: Fallstudie zu Apple-Zulieferern in China

Bereits im letzten Newsletter 11/13 haben wir über eine neue kritische Fallstudie über Arbeitsrechtverletzungen bei chinesischen Zulieferfirmen des IT-Unternehmens Dell berichtet. Dicht darauf folgt nun eine Fallstudie von Germanwatch über Zulieferer des Markenriesen Apple. Das Unternehmen steht seit Jahren wegen Arbeitsrechtsverletzungen bei seinen chinesischen Zulieferern in der Kritik. Aufgrund massiven zivilgesellschaftlichen Drucks erklärte sich Apple im Januar 2012 schließlich bereit, schwerwiegende Verstöße gegen Menschen- und Arbeitsrechte beim Zulieferer Foxconn bis Juli 2013 auszuräumen. Seitdem erfolgten zahlreiche Einzelmaßnahmen, aber strukturelle Veränderungen wie angemessene Lohnzahlungen blieben bislang offen. Vor diesem Hintergrund beschäftigt sich die vorliegende Veröffentlichung einerseits mit den wiederkehrenden Vorwürfen menschen- und arbeitsrechtlicher Verletzungen bei Apples Zulieferern. Andererseits werden die Reaktionen der Zivilgesellschaft auf diese Rechtsverletzungen beschrieben. Dabei steht dieses Hintergrundpapier nur beispielhaft für die Probleme bei der Produktion von Unterhaltungselektronik, da viele andere Unternehmen in denselben Fabriken bei denselben Zulieferern wie Apple herstellen lassen. Die Studie betrachtet daher auch die strukturellen Ursachen wie u. a. die Einkaufspraktiken der großen IT-Markenfirmen.Weitere Infos:
>> Das Fallbeispiel Apple (PDF)

↑ zurück zur Materialien-Übersicht

Welthaus Bielefeld: Neues Datenblatt Entwicklungspolitik

Dreimal jährlich erscheint eine aktualisierte Version des „Datenblatt Entwicklungspolitik” des Welthaus Bielefeld – das jüngste Update ist Mitte Dezember veröffentlicht worden. Mit dem 6-seitigen Datenblatt werden neuste statistische Daten über weltweite Entwicklungen auf übersichtliche Weise verfügbar gemacht. Es soll LehrerInnen, ErwachsenenbildnerInnen, JournalistInnen etc. dabei unterstützen, Veröffentlichungen, Vorträge und Veranstaltungen auf eine zeitnahe empirische Basis zu stellen oder Angaben aus Schulbüchern zu aktualisieren. Statistik und Daten ersetzen keine Theoriebildung, keine Positionsbestimmung, keine Bereitschaft zum entwicklungspolitischen Engagement. Sie können aber helfen, unser Wissen und unsere strategischen Überlegungen auf eine empirische Basis zu stellen.
Gegenüber der letzten Ausgabe sind insb. die statistischen Angaben zu Lebenserwartung, Hunger, Getreideproduktion, Aids, Wirtschaftskraft, Energieverbrauch und Kohlendioxidemissionen aktualisiert worden.Weitere Infos:
>> Datenblatt Entwicklungspolitik (3/2013) (PDF)

↑ zurück zur Materialien-Übersicht

betterplace lap: Report über digitales Engagement von Jugendlichen

Mit Smartphones, Social Media und anderen Online-Medien haben Jugendliche und junge Erwachsene in Deutschland Kommunikationsmittel mit globaler Reichweite sprichwörtlich selbst in der Hand. Wie nutzen aber die sogenannten Digital Natives die digitalen Medien? Für welche Themen engagieren sie sich? Einige Antworten darauf gibt der erste Engagementreport „Jugendliche digital“ von betterplace lab, der jüngst in Zusammenarbeit mit Telefónica Deutschland herausgegeben wurde. Ob mit einem Online-Portal für Schülerpaten, als digital vernetze Umweltschützer, virtuelle Spendenrapper oder mit Unterstützung der Engagement-Plattform Think Big: die Autoren des Engagementreports haben viele Beispiele gesammelt, wie sich Jugendliche mit Hilfe digitaler Tools engagieren. Der Report wendet sich an alle, die sich mit dem gesellschaftlichen Engagement von Jugendlichen beschäftigen – NGOs und Stiftungen, Ministerien und Unternehmen aber auch Schulen oder Universitäten und nicht zuletzt Jugendliche selbst. Mit Hilfe von Checklisten und Informationen über das Engagementprogramm Think Big bekommen sie die Möglichkeit, sich zu orientieren und zu erfahren, welche Förderstrategien und Projekte funktionieren.Die 40-seitige Broschüre kann entweder kostenlos online eingesehen oder aber in gedruckter Form über das betterplace lab bestellt werden (kazi[at]betterplace.org).

Weitere Infos:
>> Engagementreport „Jugendliche digital“

↑ zurück zur Materialien-Übersicht

Netzwerk Selbsthilfe: Neuauflage 2014 der Fördertopfbroschüre

Die Publikation „Fördertöpfe für Vereine, selbstorganisierte Projekte und politische Initiativen“ ist ein praxisorientiertes Nachschlagewerk für alle Gruppen und Initiativen, die nach neuen Finanzierungswegen zur Verwirklichung ihrer Projektideen suchen. Herausgegeben wird sie in laufender Aktualisierung vom Netzwerk Selbsthilfe e.V. Die 12. vollständig überarbeitete Auflage portraitiert mehr als 330 Stiftungen und Förderquellen und bietet umfangreiche Tipps zu Fördermöglichkeiten in den Bereichen Entwicklungspolitik aber auch Bildung, Umwelt und vielen weiteren mehr. Die umfassenden Hinweise auf Förderungen sowie Tipps und Tricks zur Antragstellung machen die Broschüre zu einem kompetenten Wegweiser durch den Förderdschungel.Das 208 Seiten starke Buch kann für 20 Euro plus Porto + Verpackung bei Netzwerk Selbsthilfe erworben werden.

Weitere Infos:
>> Bestellmöglichkeit „Fördertöpfe“

↑ zurück zur Materialien-Übersicht

Campact: Appell gegen Handelsabkommen TTIP

Bei Campact kann eine Online-Unterschriftenaktion gegen das geplante Freihandelsabkommen TTIP zwischen den USA und der EU unterzeichnet werden. Das Transatlantic-Trade-and-Investment-Partnership (TTIP)-Abkommen stattet internationale Konzerne mit enormen Machtpotentialen aus. Ziel des Abkommens ist die „Harmonisierung“, sprich der Abbau von so genannten „nicht-tarifären Handelshemmnissen“. Als Handelshemmnis können die Vertragspartner alles definieren: Umweltschutz, Verbraucherschutz, Kennzeichnungspflicht, Datenschutz, Arbeitnehmerrechte … Auf Basis einer sog. „Investitionsschutzklausel“ wird Konzernen die Möglichkeit eröffnet, Staaten künftig vor nicht öffentlich tagenden Schiedsgerichten auf hohe Schadenersatzzahlungen verklagen zu können, wenn sie Gesetze verabschieden, die ihre Gewinne schmälern. Die Vertragsverhandlungen zum Abkommen finden dabei ohne Transparenz, ohne Debatte und Beteiligung der demokratisch gewählten Parlamente statt. (Weiteres über das TTIP-Abkommen kann man weiter oben im Newsletter-Beitrag „Alles andere als TTIP-Top!“ in Erfahrung bringen.)
Der Online-Appel fordert EU-Handelskommissar De Gucht und EU-Parlamentspräsident Schulz zum Verhandlungsstopp auf, denn es steht viel auf dem Spiel. Sich näher über das TTIP-Abkommen zu informieren empfiehlt sich!

Weitere Infos:
>> Unterschriftenaktion gegen TTIP-Freihandelsabkommen

↑ zurück zur Mitmach-Übersicht

Gelbe Hand: Wettbewerb gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus

Der gewerkschaftliche Verein „Mach meinen Kumpel nicht an!“ lädt bereits zum achten Mal zur Teilnahme am Wettbewerb „Die Gelbe Hand“ ein. Die TeilnehmerInnen sollen mit einem kreativen Wettbewerbsbeitrag ein kreatives Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und für ein solidarisches Miteinander setzen. Zur Beteiligung aufgerufen sind Mitglieder der Gewerkschaftsjugend, SchülerInnen an Berufsschulen/-kollegs und alle Jugendlichen, die sich derzeit in einer beruflichen Ausbildung befinden sowie Auszubildende und Beschäftigte aus Betrieben und Verwaltungen. Das Wettbewerb-Projekt setzt dabei bewusst in der Arbeitswelt an – dort, wo sich nach Meinung der thüringischen Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht, die als Schirmherrin des Wettbewerbs auftritt, Integration in die Gesellschaft am besten verwirklichen lässt.
Ob der Beitrag als Reportage, Kurzfilm, Fotoserie oder Ausstellung umgesetzt wird, ist den TeilnehmerInnen völlig frei gestellt. Zu gewinnen gibt es Geldpreise zwischen 1000 und 300 Euro für die drei besten Beiträge, sowie weitere drei Sonderpreise. Einsendeschluss ist der 17. Januar 2014.

Weitere Infos:
>> Wettbewerbseite „Mach meinen Kumpel nicht an“

↑ zurück zur Mitmach-Übersicht

Globale Bildungskampagne: Schulaktionswoche „Weltklasse! All inclusive“

Schätzungsweise eine Milliarde Menschen weltweit leben mit Behinderungen. Rund 80 Prozent aller Menschen mit Behinderungen leben dabei in den Ländern des Südens. Und nur eins von zehn Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen geht regelmäßig zur Schule! …

Bei den Weltklasse-Aktionswochen der Globalen Bildungskampagne wird im kommenden Jahr 2014 das Thema „Behinderung und inklusive Bildung“ im Zentrum stehen. Der Slogan lautet: „Weltklasse! all inclusive“. Schulen und LehrerInnen sind eingeladen sich im Rahmen der Schulaktionswochen, die zwischen dem 4. Mai und dem 29. Juni stattfinden, dafür stark zu machen, dass alle Kinder und Jugendlichen weltweit eine Schule besuchen können.
Wer sich als Schule anmeldet, kann ab Februar kostenfrei thematische Materialien wie Poster, Flyer, Stifte sowie eine Begleitbroschüre beziehen. Mit Hilfe der Broschüre können sich die SchülerInnen mit dem Thema „Bildung und Behinderung weltweit“ erst vertraut machen. Danach gilt es kreative Botschaften in Form von Fotos, Videos, Collagen, Comics oder auch Flashmobs oder Kunstinstallationen zum Thema zu erstellen und diese zusammen mit seinen Forderung für eine weltweite Schulbildung an seine Wahlkreisabgeordneten zu übergeben. Wer bis zum 15. Juli 2014 eine Dokumentation seiner Aktion an die Globale Bildungskampagne schickt, nimmt zudem automatisch am Schulwettbewerb teil, bei dem es einen erlebnisreichen Klassenausflug zu gewinnen gibt!

Weitere Infos:
>> „Weltklasse“-Webseite

↑ zurück zur Mitmach-Übersicht

Wir haben es satt!-Demo II

Aufruf zur 4. „Wir haben es satt!“-Demonstration in Berlin:

Wir haben Agrarindustrie satt!
Gutes Essen. Gute Landwirtschaft. Für Alle!

+++ Mehr als 840 Millionen Menschen hungern weltweit +++ Höfesterben in Deutschland: jedes Jahr schließen 10.000 Betriebe +++ Deutschland importiert Ernährungsgüter im Umfang von über 18 Millionen Hektar +++ 40 Millionen neue Mastplätze für Hühner und 2,5 Millionen Mastplätze für Schweine in Deutschland geplant +++ Antibiotika-Resistenzen aus der Tiermast bedrohen die Gesundheit +++ Freihandelsabkommen zwischen EU und USA könnte Gentechnik die Tür öffnen +++ Drei multinationale Unternehmen kontrollieren weltweit über 50 % des Saatguthandels +++ Jedes Jahr stirbt ein Drittel der Bienenvölker in Europa und in den USA +++

Weltweit sind die Folgen der agrarindustriellen Massenproduktion für BäuerInnen, VerbraucherInnen, Tiere und Umwelt dramatisch. Die neue Bundesregierung muss jetzt handeln und für eine gerechte und global verantwortliche Agrarpolitik sorgen. Schluss mit der Klientelpolitik für die Agrarindustrie!

Dafür braucht es Protest! Am 18. Januar 2014 werden wieder viele tausend Menschen für eine bäuerliche und ökologischere Landwirtschaft in Berlin auf die Straße gehen.

Weitere Infos:
>> Wir haben es satt!-Demo-Webseite
>> Demo-Flyer (PDF)

↑ zurück zur Mitmach-Übersicht

Terminlese

Do., 16.1. – Sa., 18.1.14, Stuttgart (Haus der Wirtschaft)
WeltWeitWissen 2014
Bildungskongress für Globales Lernen & BNE. Veranstalter: Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg (DEAB) und das Staatsministerium Baden-Württemberg, in Kooperation mit zahlreichen PartnerInnen
Unter dem Titel „Perspektiven wechseln“ lädt der Kongress WeltWeitWissen vom 16. bis 18. Januar 2014 dazu ein, z.B. Ressourcenverbrauch, Entwicklung, Menschenrechte oder Umweltschutz aus einem globalen Blickwinkel zu betrachten und zu hinterfragen sowie neue Sichtweisen auf die Potenziale einer multikulturellen Gesellschaft einzunehmen.

Do., 23.1. (10h) – Fr., 24.1.14 (15.30h), Bad Boll (Evangelische Akademie)
Risikomanagement in der Rohstoffverwendung
Unternehmen und Menschenrechte. Fachgespräch der Evangelischen Akademie in Kooperation mit: Deutsches Netzwerk Wirtschaftsethik (DNWE), Organisation for Economic Cooperation and Development (OECD), Südliches Afrika Initiative der Deutschen Wirtschaft (SAFRI), Zentrum für entwicklungsbezogene Bildung (ZEB)
Bei der Gewinnung von Rohstoffen und Bodenschätzen kommt es in vielen Ländern Afrikas vielfach zu Menschenrechtsverletzungen. Die Tagung untersucht, wie man Rohstoffe gewinnen und weiterverarbeiten kann, ohne gegen das Menschenrecht zu verstoßen. Dabei steht im Fokus, wie Unternehmen und Nichtregierungsorganisationen zusammenarbeiten können.

Fr., 24.1. (16h) – Sa., 25.1.14 (21h), Frankfurt/M. (Literaturhaus Frankfurt)
LITERATURTAGE MITTELAMERIKA. Über Grenzen. Eine Region erzählt
Veranstalterin: LITPROM – Gesellschaft zur Förderung der Literatur aus Afrika, Asien und Lateinamerika e.V.
In Podiumsdiskussionen, Lesungen, (Werkstatt-)Gesprächen und Filmvorführungen wird die Bedeutung des „Grenzgängertums“ -literarisch wie physisch- im Angesicht der stark beachteten Grenze zwischen Nord- und Südamerika reflektiert. Die VeranstalterInnen von LITPROM haben dazu aus ihrer Bestenliste AutorInnen aus Mexiko, Nicaragua, Guatemala und Costa Rica eingeladen, zu denen u.a. Paco Ignacio Taibo II und Sergio Ramirez gehören.

Fr., 24.1. (12h) – Sa., 25.1.14 (17h), Kassel (CVJM-Tagungshaus)
Qualitätskriterien und Lernkonzepte in der Bildungsarbeit
Tagung. Veranstalter: Weltladen Dachverband e.V.
Im Fokus des ersten Tages steht die Entwicklung von Qualitätskriterien für die Bildungsarbeit im Fairen Handel. Am Samstag werden dann aktuelle Ansätze, Konzepte und Materialien der Bildungsarbeit von Weltläden vorgestellt und diskutiert: Rassismuskritik im Fairen Handel und der Bildungsarbeit, Barrierefreiheit und Inklusion, Zusammenarbeit mit Schulen – die Themenpalette ist breit. Auch praktische Beispiele für die Bildungsarbeit werden vorgestellt. Im Workshop „Unterwegs im Land der Fußball-WM 2014. Praxisbausteine für die Bildungsarbeit zu Fußball & Brasilien“ (10-12h), der von Lydia Koblofsky (Hessische Fachpromotorin Globales Lernen & Nachhaltigkeit) und Petra Schefzyk (Weltladen Darmstadt) geleitet wird, werden beispielsweise zwei Konzepte rund um das Thema Fußball und Brasilien für die Zielgruppe von 3. bis 10. Klasse vorgestellt: Ein Lernparcours für Kinder sowie ein Stationenlernen für Jugendliche. Einzelne Aspekte und Praxisvorschläge werden herausgestellt, gemeinsam erprobt und anschließend diskutiert.

Fr., 31.01. – So., 02.02.14, Hofgeismar (Ev. Akademie Hofgeismar)
Kriminalisierung sozialer Bewegungen
Runder Tisch Zentralamerika. VeranstalterInnen: Ev. Akademie Hofgeismar, Brot für die Welt, Christliche Initiative Romero, FIAN Deutschland, Informationsbüro Nicaragua, INKOTA, Medico international, Misereor, Ökumenisches Büro für Frieden und Gerechtigkeit, Peace brigades international, terre des hommes, Zentrum für entwicklungsbezogene Bildung
In vielen Ländern schrumpft spürbar der Handlungsspielraum zivilgesellschaftlicher Organisationen. Insbesondere in Mittelamerika sind Menschenrechts- und Umweltorganisationen, aber auch die VertreterInnen von Kirchen, Gewerkschaften und Bauernorganisationen zunehmend von Versuchen der Einschüchterung und Kriminalisierung betroffen. Zivilgesellschaftliche Organisationen in Deutschland stehen vor der Frage, welchen Beitrag sie zu ihrer Unterstützung und zu ihrem Schutz leisten können.

So., 8.2.14 (9.30-16h), Hannover (Haus der Jugend)
Brücken bauen
Migrantenorganisationen und entwicklungspolitische Initiativen: Aktiv für die Eine Welt. Landesweite Tagung. VeranstalterInnen: Afrikanischer Dachverband Nord e.V. (ADV-Nord e.V.) in Zusammenarbeit mit dem Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen (VEN), dem Casa Latina e.V., der Arbeitsgemeinschaft MigrantInnen und Flüchtlinge Niedersachsen (AMFN) und dem Niedersächsischen Integrationsrat (NIR)
Mit der Konferenz wird zu einer konstruktiven und erfolgreichen Kooperation beigetragen, indem vorhandene Kompetenzen bekannt gemacht, vernetzt und gebündelt werden. Hier können grenzüberschreitend Ideen, Fertigkeiten und Fähigkeiten genutzt und eine gute Zusammenarbeit zum Wohle der Menschen aufgebaut werden. Unter anderem wird auch Nadja Losse im Rahmen eines Erfahrungsberichts von ihrer Arbeit als hessische Fachpromotorin Migration und Entwicklung sowie interkulturelle Öffnung berichten.

↑ zurück nach oben

Terminkalender

Weitere entwicklungspolitische Veranstaltungen in Hessen finden sich in unserem Terminkalender.

>> EPN Hessen-Terminkalender

↑ zurück nach oben
Der EPN Hessen-Newsletter wird finanziell unterstützt vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung (HMWVL) sowie im Rahmen des Eine Welt-PromotorInnenprogramms vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ):

 

Finanzielle Unterstützung erhalten wir für den Newsletter auch von der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) und der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW).

 

 

Herzlichen Dank!

↑ zurück nach oben
Druckansicht  Druckansicht