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Newsletter 10/2017


Inhalt:

EPN Hessen in Bewegung

Glokales

Weiterlesen, mitmachen, hingehen

 


EPN Hessen begrüßt zwei neue Mitglieder:
Le Chantier-Afrikawerkstatt e.V. & weltweit e.V.

in jüngster Zeit sind gleich zwei neue Mitglieder zu unserem Netzwerk hinzugestoßen: Le Chantier – Afrikawerkstatt e.V. und Weltweit – Gesellschaft zur Förderung lokaler Initiativen e.V. Im EPN Hessen e.V. wirken somit derzeit 103 Mitglieder als lebendiger Vernetzungszusammenhang, der sowohl nach innen wie außen Einiges zu bewegen vermag.

Le Chantier – Afrikawerkstatt e.V.

Le Chantier – Afrikawerkstatt ist eine Initiative von Deutschen mit und ohne afrikanische/n Wurzeln, die aus verschiedenen akademischen und Kulturschaffenden Disziplinen kommen. Sie führen im Verein ihr Wissen zusammen, um sich für die Beachtung von Gleichberechtigung in der Einen Welt und somit für die Umsetzung von Nachhaltigkeit innerhalb von Projekten einzusetzen. Im Rahmen eines gleichberechtigten Dialogs setzt der Verein den Fokus auf neue interkulturelle Formen und Methoden für ein kreatives Miteinander. Dadurch werden neue Wege in der Entwicklungszusammenarbeit und entwicklungspolitischen Bildungsarbeit, der Wissenschaft und der Kulturarbeit geebnet.
Aktuell läuft im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit das Projekt „Verbesserung der Produktion, Verarbeitung und Vermarktung von Bio-Nahrungsmitteln durch Kleinbauerngruppen in Südkamerun“. In der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit ist für den 25.11.2017 der Workshop „Gemeinsam lernen für effizientere Ergebnisse in der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit und Entwicklungszusammenarbeit“ geplant. Bei Interesse wenden Sie sich gern an Philo Heller: Le-Chantier-Afrikawerkstatt_OFFICE[at]gmx.de. Webseite: www. le-chantier.org

Weltweit – Gesellschaft zur Förderung lokaler Initiativen e.V.

Der Verein Weltweit – Gesellschaft zur Förderung lokaler Initiativen unterstützt AuslandsstudentInnen dabei, Projekte in ihrer Heimat gemeinsam mit lokalen Initiativen durchzuführen. Weltweit e.V. wurde 2014 von ehemaligen AuslandsstudentInnen aus Afrika und Lateinamerika und ihren deutschen KommilitonInnen gegründet. Wir sind in unserem Wirken weder regional noch thematisch beschränkt, sondern richten uns nach den StudentInnen, die mit uns zusammenarbeiten möchten. Die GründerInnen von Weltweit e.V. haben einen Background unterschiedlicher Fachgebiete, und viele arbeiten in internationalen Organisationen. Ihre Tätigkeit für den Verein ist rein ehrenamtlich. Momentan betreuen wir zwei Projekte, ein Forst- und Bienenprojekt in Tansania sowie ein Filmprojekt in Kolumbien. Mehr dazu gibt es auf unserer Webseite: www.welt-weit.org. Wir freuen uns, wenn wir unser Netzwerk aus Engagement und Wissen weiter ausbauen können!

 
Wir begrüßen die beiden neuen Mitgliedsorganisationen herzlich und freuen uns über die Verstärkung!

Sie sind auch interessiert an einer Mitgliedschaft im EPN Hessen als Verein, Organisation oder als Fördermitglied? Auf unserer Webseite finden Sie alle wichtigen Informationen sowie die Beitrittserklärung zum Ausdrucken. Machen Sie mit – zusammen bewegen wir mehr!

Weitere Infos:
>> EPN Hessen-Mitglied werden
>> Warum EPN Hessen-Mitglied werden? 14 gute Gründe

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Aktuelle EPN Hessen-Veranstaltungen

↓ FERN : WELT : NAH: „La Buena Vida – Das gute Leben“ (25.10.)
↓ FIT FÜR 2030: Praxiswerkstatt „Kreative Aktionsformen“ (28.10.)
↓ FERN : WELT : NAH: „In Menschen investieren – Von Mama Coulibaly zu SEKEM“ (08.11.)
↓ ZUKUNFTSWERKSTATT zur großen Transformation „Die Welt im Wandel“ (10.11.)
↓ FERN : WELT : NAH: „Stop the boats – the lie of saving lives at sea“ (14.11.)
↓ FIT FÜR 2030: Praxiswerkstatt „Moderation“ (17.11.)
↓ FERN : WELT : NAH: „Kobanê – Wiederaufbau neuer demokratischer Strukturen“ (22.11.)
↓ Multi-Fortbildung: „Endlich Wachstum weiterdenken“ (01.-03.12.)
↓ FERN : WELT : NAH: „Where to, Miss?“ (05.12.)
↓ Nachlese: die Ausstellung „Hessen fairändert“ im Zeichen des „Buen Vivir“

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Reihe FERN : WELT : NAH
Mi., 25. Oktober (19h), Frankfurt/M.

La Buena Vida – Das gute Leben

Film, Diskussion & Ausstellung
Entwicklungspolitischer Film- und Diskussionsabend. Hosts des Abends: Initiativgruppe BGE Ffm/RM in Partnerschaft mit Klimattac Frankfurt/M. Veranstalter der Reihe: EPN Hessen im Rahmen des hessischen Eine Welt-PromotorInnen-Programms sowie die Akademie Rabanus Maurus im Haus am Dom


La Buena Vida erzählt die Geschichte der kolumbianischen Dorfgemeinschaft Tamaquito. Der weltweit steigende Energiekonsum, der eng mit dem Streben nach Wachstum und Wohlstand gekoppelt ist, zerstört zunehmend die Lebensgrundlage der Gemeinschaft: Vor ihrer Haustür erstreckt sich auf 700 Quadratkilometern der größte Kohletagebau der Welt. Während die Steinkohle in alle Welt exportiert wird, frisst sich das Loch immer tiefer in die Landschaft – es droht die gewaltsame Vertreibung. Die Gemeinschaft entschließt sich zum mutigen Kampf gegen die Betreiber der Kohlemine, hinter denen mächtige Rohstoffkonzerne stehen.
Die GastgeberInnen laden ein zu Film, Ausstellung, Diskussion – und zum Umdenken. Ihre These: La Buena Vida / Das gute Leben ist nur möglich, wenn wir unseren imperialen Lebensstil ablegen und unsere Art, zu produzieren und zu konsumieren, radikal verändern. Diskutiert wird über Grundeinkommen und andere Maßnahmen, die wichtige Bausteine auf dem Weg hin zu einem guten Leben für Alle sein könnten – auch morgen.
Mit Elfriede Harth (Initiativgruppe BGE Ffm/RM) & Jochen Freyberg (Klimattac).

Weitere Infos:
>> La Buena Vida

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FIT FÜR 2030 – PRAXISWERKSTATT
Sa., 28.10.2017 (10-18h), Frankfurt/M.

Kreative Aktionsformen

Kreativ aktiv für die große Transformation
Praxiswerkstatt mit Marc Amann (Aktionsgeschichtensammler, Aktionstrainer und Buchautor)

Grundlegende Veränderungen und große Transformationen brauchen vor allem eins: neue Ideen und viele MitstreiterInnen. Um diese zu gewinnen, braucht es nicht nur kluge Analysen, sondern auch kreative Ausdrucksformen wie Performances, Flash-Mobs u.ä., die Spaß machen und zum Mitmachen anregen. Unsere Werkstatt „Kreativ Aktiv für die große Transformation“ bietet viele Ideen und Anregungen sowie Raum zum Ausprobieren und Weiterentwickeln.

Weitere Infos:
>> Praxiswerkstatt Kreative Aktionsformen

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Reihe FERN : WELT : NAH
Mi., 08. November (19h), Frankfurt/M.

In Menschen investieren – Von Mama Coulibaly zu SEKEM

Film, Diskussion & Ausstellung
Entwicklungspolitischer Film- und Diskussionsabend. Host des Abends: Oikocredit Förderkreis Hessen-Pfalz e.V. Veranstalter der Reihe: EPN Hessen im Rahmen des hessischen Eine Welt-PromotorInnen-Programms sowie die Akademie Rabanus Maurus im Haus am Dom


Mama Coulibaly ist Marktfrau in Djenne/Mali. Sie verkauft in ihrem kleinen Laden Lebensmittel und Gewürze und besitzt als einzige im Dorf einen Fernseher mit Generator – möglich wurde dies durch Mikrofinanz.
SEKEM steht als Symbol für ausgewogenes Wirtschaften, das kleine landwirtschaftliche Strukturen sinnvoll ineinanderfügt und so weit wie möglich auf natürliche Ressourcen setzt. Ibrahim Abouleish, der Gründer von SEKEM, wurde 2003 mit dem Alternativen Nobelpreis ausgezeichnet. Sein Lebenswerk zeigt der zweite Film.
„In Menschen investieren“ lautet ein zentraler Slogan der internationalen Genossenschaft Oikocredit. Sie vergibt nachhaltige Finanzierungen in Ländern des Globalen Südens. Im Gespräch wird über Chancen und Auswirkungen ethischer Geldanlagen diskutiert sowie deren Entwicklung reflektiert – von der klassischen Mikrokreditvergabe bis zur Beteiligung an ökologischen Landbauprojekten, von Mama Coulibaly zu SEKEM.
Mit Dr. Facko Traoré (Historiker) und Michael Bergmann (Oikocredit)

Weitere Infos:
>> Von Mama Coulibaly zu SEKEM

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ZUKUNFTSWERKSTATT
Fr., 10.11.17 (10-18h), Frankfurt/M.

Die Welt im Wandel

„Die Welt im Wandel. Transformation verstehen, Austausch stärken, Bildung gestalten“. Eintägige „Zukunftswerkstatt zur Großen Transformation“. VeranstalterInnen: Entwicklungspolitisches Netzwerk Hessen (EPN Hessen) und hessisches Eine Welt-PromotorInnen-Programm in Kooperation mit Christoffel-Blindenmission (CBM), Attac, Umweltschule – Lernen und Handeln für unsere Zukunft, Zentrum für Lehrerbildung und Didaktik der politischen Bildung der Universtität Kassel und Zentrum Oekumene der EKHN und EKKW

Klimawandel, Ressourcenknappheit, Fluchtbewegungen, wachsende soziale und wirtschaftliche Ungleichheiten, Rechtspopulismus … Die globalen und lokalen Herausforderungen, mit denen wir alle tagtäglich konfrontiert werden, sind vielfältig und komplex – aber resignieren gilt nicht! Wie also kann Bildungsarbeit gestaltet werden, damit Menschen ermutigt und befähigt werden, aktiv für eine gerechtere Welt einzutreten? Mit dieser Frage beschäftigen wir uns in der Zukunftswerkstatt: Aktive aus der Umweltbildung, der politischen und rassismuskritischen Bildung, dem Globalen Lernen, aus migrantisch-diasporischen Organisationen, Schule und Universität tauschen sich aus und entwickeln miteinander Ideen für zukünftige Bildungsprojekte. Die Zukunftswerkstatt bietet dabei zahlreiche Möglichkeiten der Vernetzung, Kontroverse und Inspiration, um die Welt im Wandel gemeinsam zu gestalten.

Weitere Infos:
>> Zukunftswerkstatt „Die Welt im Wandel“

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Reihe FERN : WELT : NAH
Di., 14. November (19h), Frankfurt/M.

Stop the boats – The lie of saving lives at sea

Film & Diskussion
Entwicklungspolitischer Film- und Diskussionsabend. Host des Abends: medico international. Veranstalter der Reihe: EPN Hessen im Rahmen des hessischen Eine Welt-PromotorInnen-Programms sowie die Akademie Rabanus Maurus im Haus am Dom


Der Film „Stop the boats“ dokumentiert, wie ein Boot mit 65 Flüchtlingen – vorwiegend TamilInnen aus Sri Lanka – im Mai 2015 auf dem Weg nach Neuseeland auf hoher See von der australischen Küstenwache aufgebracht wird.
Die Flüchtlinge werden in marode Boote verfrachtet und bewusst in Seenot gebracht, bevor man sie schließlich auf einer Pazifikinsel interniert. Im Lager werden sie von VertreterInnen der Internationalen Organisation für Migration (IOM) dazu genötigt, einer Rückkehr in ihre Herkunftsländer zuzustimmen, was einige auch tun. Im Anschluss an den Film diskutieren wir mit dem Filmemacher Nicolaj Jung, Viraj Mendis (Internationaler Menschenrechtsverein Bremen e.V., IMRV) und Hagen Kopp (Watch the Med /Alarmphone). Wir sprechen über zivile Seenotrettung im Mittelmeer und über die australische Anti-Flüchtlingspolitik, die immer wieder als Vorbild für Europa ins Spiel gebracht wird. Angesichts der zunehmenden Kriminalisierung ziviler Seenotrettungsmissionen auf dem Mittelmeer fragen wir nach Parallelen und Unterschieden zwischen dem Geschehen auf dem Mittelmeer und vor der australischen Küste und diskutieren die Rolle internationaler Organisationen wie der IOM. Das Gespräch moderiert Ramona Lenz von medico international.

Weitere Infos:
>> Stop the boats

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FIT FÜR 2030 – PRAXISWERKSTATT
Fr., 17.11.2017 (10-18h), Darmstadt

Moderation

Inhaltliche Veranstaltungen zu Themen der Agenda 2030 zielgerichtet begleiten
Christiane Eiche (Diplom-Politologin, Erwachsenenbildnerin, Moderatorin)

Infoveranstaltungen und Seminare zielgerichtet zu moderieren erfordert eine gute Vorbereitung, Rollenklärung sowie Handwerkszeug zur Steuerung der Veranstaltung. Die Praxiswerkstatt orientiert sich an den Bedarfen der Teilnehmenden und bietet Anregungen und Übungsmöglichkeiten, um durch praxisnahes und exemplarisches Lernen in der Gruppe die eigene Moderationsfähigkeit zu reflektieren und zu erweitern.

Weitere Infos:
>> Praxiswerkstatt Moderation

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Reihe FERN : WELT : NAH
Mi., 22.11.2017 (19h), Frankfurt/M.

Kobanê – Wiederaufbau neuer demokratischer Strukturen

Film, Diskussion, Chorauftritt & Ausstellung
Entwicklungspolitischer Film- und Diskussionsabend. Hosts des Abends: Städtefreundschaft Frankfurt-Kobanê e.V., Dritte Welt Haus e.V. & Städtefreundschaft Frankfurt-Granada e.V. Veranstalter der Reihe: EPN Hessen im Rahmen des hessischen Eine Welt-PromotorInnen-Programms sowie die Akademie Rabanus Maurus im Haus am Dom


An dem Abend wird einführend der Spielfilm „My Sweet Pepper Land“ gezeigt: Der Polizeikommandant Baran und die Lehrerin Govend, die Demokratie und Bildung in eine abgelegene kurdische Bergregion im Autonomiegebiet des Nordirak bringen wollen, sehen sich erbittertem Widerstand, Korruption und überkommenen Clan-Strukturen gegenüber gestellt. Vor allem Govend macht sich durch ihren Status als unverheiratete Frau angreifbar. Doch anders als viele andere BürgerInnen der Gegend wollen die beiden den korrupten Machenschaften nicht tatenlos zusehen.
Ausgehend von den Themen im Film wird anschließend über die Praxis des Aufbaus einer neuen demokratischen Gesellschaft in Nordsyrien berichtet: Es geht um Selbstbestimmung, die Rechte der Frau sowie den Aufbau von neuen kommunalen und föderativen Strukturen. Die GastgeberInnen informieren über die aktuelle Lage in Kobanê und das Städtepartnerschaftsprojekt und diskutieren über Chancen und Schwierigkeiten von Solidaritätsarbeit. Eingerahmt wird der Abend von einer Ausstellung über das Waisenhaus-Projekt in Kobanê sowie einen Auftritt des Dritte Welt Haus-Chors.

Weitere Infos:
>> Kobanê – Wiederaufbau neuer demokratischer Strukturen

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MULTIPLIKATORiNNEN-FORTBILDUNG
Fr., 01.12.2017 (17h) – So., 03.12.2017 (13h), Frankfurt/M.

Endlich Wachstum weiterdenken

Dreitägige MultiplikatorInnen-Fortbildung. Veranstalter: EPN Hessen und Konzeptwerke Neue Ökonomie

Es spricht vieles dafür, dass mit der wachstumsorientierten Wirtschaft und Politik der vergangenen Jahrzehnte weder die Übernutzung der natürlichen Ressourcen noch die (globale und innergesellschaftliche) Ungleichverteilung von Ressourcen und Chancen in den Griff zu bekommen sind. Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) hat zwar das Bewusstsein für Ungleichheit und ökologische Schäden erhöht, einen gesellschaftlichen Wandel hin zu einer sozial-ökologischen Ausrichtung von Wirtschaft und Gesellschaft hat sie aber bislang nicht bewirkt. Dafür ist es wichtig, mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen die gewachsenen kapitalistischen Wirtschaftsstrukturen und unsere nicht nachhaltigen Lebensweisen grundlegend in Frage zu stellen und ganz andere Lösungen zu denken. In diesem Sinne haben das Konzeptwerk Neue Ökonomie (Leipzig) und FairBindung (Berlin) im Anschluss an das Methodenheft „Endlich Wachstum“ im Ergänzungsheft „Endlich Wachstum! ZWEI“ neue Methoden entwickelt. In dieser Fortbildung wird gemeinsam mit den Teilnehmenden die neue Methodensammlung erarbeitet. Sie richtet sich an MultiplikatorInnen in der außerschulischen Bildungsarbeit und an interessierte LehrerInnen, die auf der Suche nach anregenden, erfahrungsorientierten und gut fundierten Methoden zur Arbeit mit Gruppen ab 15 Jahren sind (Jugendliche und Erwachsene).

Weitere Infos:
>> Endlich Wachstum weiterdenken

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Reihe FERN : WELT : NAH
Mi., 05.12.2017 (19h), Frankfurt/M.

Where to, Miss?

Film, Diskussion & Ausstellung
Entwicklungspolitischer Film- und Diskussionsabend. Hosts des Abends: ASW Regionalgruppe Rhein-Main & Deutsch-Indische Zusammenarbeit (DIZ) e.V. Veranstalter der Reihe: EPN Hessen im Rahmen des hessischen Eine Welt-PromotorInnen-Programms sowie die Akademie Rabanus Maurus im Haus am Dom


Eine Frau gehört zuerst ihrem Vater, dann ihrem Ehemann und zuletzt ihrem Sohn – heißt es in einem alten indischen Sprichwort. Diese geschlechterdiskriminierende Erfahrung macht auch die junge Inderin Devki auf ihrem Weg, sich in einem männerdominierten Umfeld gegen herkömmliche Rollenvorgaben zu wehren und aus alten Traditionen auszubrechen. Der Film zeigt das Portrait einer starken und mutigen Frau, die unbeirrbar ihre Selbstbestimmung erstreitet und auf ihre ganz persönliche Weise für mehr Sicherheit und Unabhängigkeit von Frauen in Delhi kämpft.
Im Anschluss berichten Detlef Stüber und Sybille Franck von Frauenprojekten in Indien, die Frauen in ihren Rechten stärken und patriarchale Denkmuster aufzubrechen versuchen.
Genderungleichheit, Gendergewalt – nur im fernen Indien ein Thema? Nina Auth gibt einen Einblick in geschlechterspezifische Diskriminierungs- und Gewaltstrukturen in Hessen sowie in Initiativen von Frauennetzwerken, die dagegen angehen.

Weitere Infos:
>> Where to, Miss?

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Nachlese: die Ausstellung „Hessen Fairändert“ im Zeichen des „Buen Vivir“

Buen Vivir – Das gute Leben. Zu diesem Thema lud Pachamama Connexion e. V. über das Wochenende vom 13.-15. Oktober in Marburg zu einer Minga – einem gemeinschaftlichen Arbeitsfest – ein. Es trafen sich Menschen verschiedenster lateinamerikanischer, indigener und deutscher Organisationen sowie zahlreiche weitere Interessierte zu Vorträgen, Diskussionen, Konzert und gemeinsamem Austausch.
Für eine sozial gerechte und ökologisch nachhaltige Lebensweise steht auch die Ausstellung „Hessen fairändert: Gegen den Ausverkauf der Einen Welt!“ des EPN Hessen, welche ebenfalls ab Samstag zu besichtigen war. Cristian Guzmán Merlos, Mitglied einer Frauenkooperative in Nicaragua und Freiwillige im Weltladen Marburg, hielt einen einleitenden Vortrag. Nach einem kurzen Überblick zur Entstehungsgeschichte des Fairen Handels stellte sie vor zahlreichen ZuhörerInnen die insbesondere in Lateinamerika diskutierten Ideen eines solidarischen Fairen Handels sowie dessen Chancen und aktuelle Herausforderungen aus ihrer Perspektive dar. Auch in der Arbeit der Frauenkooperative FEM – Fundación entre Mujeres, die sich auch für neue Alternativen eines ökologischen und solidarischen Handels einsetzt, bilden Anbau, Verarbeitung und der Verkauf von Kaffee sowie anderen Produkten einen Teil der zugrunde liegenden Empowerment-Strategie. Im Sinne eines ganzheitlichen Ansatzes versucht die Kooperative mit Bildungs- und Kampagnenarbeit nicht nur auf wirtschaftlicher, sondern auch auf ideologischer sowie politischer Ebene gemeinsam gegen Geschlechterungleichheiten, Gewalt und Analphabetismus zu kämpfen. Bei den ZuhörerInnen stieß der Vortrag auf reges Interesse, es folgten zahlreiche Fragen an die Rednerin. Den restlichen Tag nutzten die Teilnehmenden dann, um die gemeinsame Auseinandersetzung mit Aspekten des Buen Vivir-Konzepts in den verschiedenen Workshops fortzuführen.

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Aus dem Netzwerk

↓ Motivés: Bildungsprojekt Globales Schulkino sucht TeamerInnen
↓ Marburger Weltladen: Veranstaltungsreihe Herbst/Winter 2017 „Kolumbien“

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Motivés: Bildungsprojekt Globales Schulkino sucht TeamerInnen

Das Projekt Globales Schulkino von EPN Hessen-Mitglied Motivés e.V. ist ein Bildungsangebot sowohl zur Unterrichtsergänzung als auch für den Nachmittagsbereich. Es richtet sich insbesondere an weiterführende Schulen und Jugendgruppen in der Region Mittelhessen. Zum Angebot gehören neben Filmvorführungen im Kino oder Klassenzimmer anschließende Filmgespräche, Workshops und die Durchführung ganzer Projekttage zu den Themen globale Gerechtigkeit und ökologische Verantwortung. Durch den Einsatz ausgewählter Dokumentar- und Spielfilme erhalten Jugendliche die Möglichkeit, sich mit globalen Themen auseinanderzusetzen, Verständnis für globale Zusammenhänge zu erlangen und ein solidarisches Verantwortungsgefühl zu entwickeln.
Für die Filmbegleitung und die Durchführung der Workshops werden noch interessierte und engagierte TeamerInnen gesucht. Zur Vorbereitung auf die Tätigkeit besteht die Möglichkeit, im Vorfeld an thematischen Fortbildungen teilzunehmen. Für die anschließenden Einsätze als TeamerIn wird eine Aufwandsentschädigung gezahlt. Im Rahmen des Projekts kann außerdem auch ein Praktikum absolviert werden.

Interessiert? Dann am besten gleich am Semester-Kick-Off-Treffen teilnehmen! Es findet statt am Montag, den 23.10.2017, um 18 Uhr (Ort: im Netzwerkbüro, 3. OG, Am Plan 3, Marburg). Das Schulkino-Team kann telefonisch (06421-80 96 659) oder per E-Mail (info[at]globales-schulkino.de) kontaktiert werden.

Weitere Infos:
>> >> Webseite „Globales Schulkino“

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Marburger Weltladen: Veranstaltungsreihe Herbst/Winter 2017 „Kolumbien“

Anfang Oktober ist die neue Veranstaltungsreihe des Marburger Weltladens mit zahlreichen KooperationspartnerInnen angelaufen. Die Reihe ermöglicht spannende Einblicke in die komplexe politische und soziale Dynamik Kolumbiens. Als Folge des über 50 Jahre währenden Bürgerkriegs ist Kolumbien weltweit das Land mit der zweitgrößten Anzahl an intern Vertriebenen. Die Regierung hat mit der linken Guerilla FARC im Jahr 2016 nach jahrelangen Verhandlungen ein Friedensabkommen unterzeichnet. Trotzdem stehen hinter diesem Prozess noch große Fragezeichen. Denn die eigentlichen Ursachen des Bürgerkriegs, wie die extrem ungerechte Landverteilung und die Marginalisierung weiter Teile der ländlichen, indigenen oder afro-kolumbianischen Bevölkerung dürften auch nach dem Friedensschluss bestehen bleiben. Die rechtsradikalen Paramilitärs sind gar nicht erst in den Friedensprozess einbezogen, aber eng mit DrogenhändlerInnen und GroßgrundbesitzerInnen sowie teilweise auch dem Militär verbunden. Sie tragen Verantwortung für einen großen Teil der Vertreibungen sowie die endemische Gewalt gegen die Landbevölkerung, soziale Bewegungen, Gewerkschaften oder MenschenrechtsaktivistInnen. Landgrabbing und Vertreibungen haben aber auch mit einem Wirtschaftssystem zu tun, das einseitig auf den Export agrarischer und mineralischer Rohstoffe setzt. So ist Kolumbien zu einem der größten Steinkohleproduzenten weltweit geworden. Dieses exportorientierte Wirtschaftsmodell wird auch gestärkt durch den Freihandelsvertrag, den die EU 2013 mit Kolumbien abgeschlossen hat.
Auf diese und weitere Aspekte wird in den insgesamt sieben Veranstaltungen zwischen Oktober und Januar in Vorträgen, Gesprächen, Diskussionen und Filmen aus unterschiedlichen Perspektiven eingegangen.

Weitere Infos:
>> Zur Veranstaltungsreihe „Kolumbien“
>> Veranstaltungsprogramm (PDF)

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„Hessen entwickeln für die Eine Welt“ –
Neues aus dem Eine Welt-PromotorInnen-Programm:

↓ Eine Welt-Regionaltreffen Osthessen in Fulda (6.11.)
↓ Konferenz AFRIKA NEU DENKEN (29.&30. Sept.) – Bildernachlese

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AUSTAUSCH & VERNETZUNG
Mo., 6.11.17 (17-20h), Fulda

EINE WELT REGIONALTREFFEN Osthessen –
austauschen – netzwerken – gemeinsam planen

VI. Eine Welt-Regionaltreffen der hessischen Eine Welt-PromotorInnen. Region: Osthessen (Fulda). Veranstalter: EPN Hessen e.V. im Rahmen des hessischen Eine Welt-PromotorInnen-Programms

Hessen entwickeln | Eine Welt-PromotorInnenprogramm in HessenSeit Herbst 2015 veranstalten die vier hessischen Eine Welt-PromotorInnen in verschiedenen Regionen in Hessen EINE WELT-REGIONALTREFFEN und laden dazu interessierte und engagierte AkteurInnen vor Ort ein. Auf den Regionaltreffen möchten die vier Eine Welt-PromotorInnen:

  • die konkrete Eine Welt-Arbeit vor Ort besser kennen lernen,
  • den Austausch zu aktuellen Projekten & Fragen aus den Organisationen anregen,
  • Möglichkeiten und Anlässe für Zusammenarbeit und Vernetzung entdecken.

Am 6. November laden die hessischen PromotorInnen alle Eine Welt-AkteurInnen und -Interessierte in und um Fulda herzlich zum ersten Regionaltreffen Osthessen ein! Zur besseren Planung bitten wir um möglichst baldige Rückmeldung unter: osthessen[at]epn¬hessen.de


Weitere Infos:
EINE WELT REGIONALTREFFEN Osthessen
>> Hessisches Eine Welt-PromotorInnen-Programm

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Konferenz AFRIKA NEU DENKEN (29.&30. Sept.) – Bildernachlese

Im September feierte der TrägerInnenkreis der Konferenz AFRIKA NEU DENKEN – zu dem auch das EPN Hessen gehört – sein erstes kleines Jubiläum: Bereits zum fünften Mal luden wir zu unserer zweitägigen Konferenz ein, die auch in diesem Jahr auf großes Interesse und Aufmerksamkeit stieß. Rund 200 Personen fanden sich zusammen, um das diesjährige Thema „Afrika im Zentrum. Die neue Entdeckung Afrikas“ in Frankfurt/M. zu diskutieren. Darunter waren Gäste und TeilnehmerInnen u.a. aus Südafrika, dem Senegal, Kanada, den Niederlanden, Österreich und ganz Deutschland.
Die Themenwahl ging auf das aktuell große Interesse der bundesdeutschen Regierung an Afrika zurück: fast jedes Ministerium entwarf im Rahmen der deutschen G-20-Präsidentschaft einen eigenen Afrika-Plan – es erinnert an die Zeit der ‚großen Entdeckungen‘, als hätte man Afrika gerade erst ‚entdeckt‘. Alle meinen es gut, alle wollen Afrika ‚nur helfen‘… Damals wurde die willkürliche Teilung des afrikanischen Kontinents vollzogen, heute geht es um den Zugriff auf die Privatwirtschaft. Die Antwort auf diese Realitäten war auch dieses Mal nicht eine Auseinandersetzung mit Initiativen, die Afrika neu ‚entdecken‘, sondern eine Auseinandersetzung mit Ideen, Praxen, Initiativen, die in Afrika entwickelt und ergriffen werden – Afrika neu denken.
Für den Moment finden Sie an dieser Stelle ein paar erste visuelle Eindrücke der beiden Tage. Im nächsten Newsletter folgt dann ein inhaltlicher Rückblick auf die Konferenz. In Kürze wird auch die Webseite zur Konferenz (www.afrika-im-zentrum.de) mit den Inhalten der vergangenen Konferenz aktualisiert.


Kontakt: Nadja Losse, Tel.: 069-91395170, nadja.losse[at]epn-hessen.de

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Bewegung in Hessen über das Netzwerk hinaus

2. VERNETZUNGSTREFFEN
Di., 24.10.2017 (9.30-15.30h), Frankfurt/M.

RHEIN.MAIN.FAIR – auf dem Weg zur fairen Metropolregion

RHEIN.MAIN.FAIR setzt sich bereits seit 2015 für Fairen Handel und nachhaltigen Konsum in der Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main ein. Die von RHEIN.MAIN.FAIR angestrebte Auszeichnung zur fairen Metropolregion ist der erste wichtige Schritt auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit in der Region. Und RHEIN.MAIN.FAIR scheint zu wirken: seit dem letzten Vernetzungstreffen im November 2016 ist die Anzahl der BewohnerInnen, welche in Kommunen oder Kreisen leben, die bereits FAIR ausgezeichnet sind oder sich auf dem Weg dahin befinden, von 2,9 Millionen auf 3,7 Millionen gestiegen. Der Auszeichnung zur Fairen Metropolregion ist RHEIN.MAIN.FAIR damit im letzten Jahr bedeutend näher gekommen!

Neben Informationen zur Initiative RHEIN.MAIN.FAIR möchten die OrganisatorInnen des zweiten großen Vernetzungstreffens die Möglichkeit zum weiteren Austausch zu den Themen Fairer Handel und Nachhaltigkeit in der Metropolregion bieten.

Interessierte Personen und Kommunen sind herzlich eingeladen!

Weitere Infos:
>> 2. Vernetzungstreffen RHEIN.MAIN.FAIR
>> RHEIN.MAIN.FAIR-Webseite

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agl fordert Stärkung verantwortlicher Beschaffung auf Länderebene

Die Arbeitsgemeinschaft der Eine Welt-Landesnetzwerke in Deutschland (agl) hat im September unter dem Titel „Menschen- und Arbeitsrechte schützen – verantwortliche Beschaffung auf Landesebene stärken!“ ihr Positionspapier Nr. 12 herausgebracht. Als AutorInnen zeichnen die im agl-Fachforum Konsum, Produktion und Lieferketten mitwirkenden Eine Welt-ExpertInnen.

Die öffentliche Beschaffung ist ein Schlüsselfaktor für eine nachhaltige Entwicklung. Zum einen verfügt die öffentliche Hand mit einem Anteil von mindestens 16 Prozent des Bruttoinlandsproduktes über einen wirksamen Hebel, um eine ökologisch und sozial verantwortliche Produktion voranzubringen. Zum anderen kommt der öffentlichen Hand eine Vorbildrolle für einen nachhaltigen privaten Konsum zu. In einigen Produktbereichen zeigt sich bereits, dass der Markt auf die veränderte Nachfrage reagiert und sich die Lebens-und Arbeitsbedingungen entlang der Lieferkette konkret verbessern.

Aus entwicklungspolitischer Perspektive hat die öffentliche Beschaffung in den letzten Jahren deutlich an Aufmerksamkeit gewonnen, zuletzt durch das Zusammenführen von Umwelt und Entwicklung in den Globalen Nachhaltigkeitszielen (Sustainable Development Goals, SDG), darunter die Schaffung nachhaltiger Konsum- und Produktionsmuster (SDG 12).


Weitere Infos:
>> agl-Positionspapier 12 zu verantwortlicher Beschaffung (PDF)
>> agl-Webseite

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Multistakeholder-Initiativen auf dem zivilgesellschaftlichen Prüfstand

Zur Stärkung der Verantwortung deutscher Unternehmen für Umwelt und Menschenrechte setzt die Bundesregierung seit vielen Jahren auf sogenannte Multistakeholder-Initiativen (MSI). Sowohl der Nationale Aktionsplan für Wirtschaft und Menschenrechte als auch die Agenda 2030 sehen weitere MSI vor. MSI sind jedoch für alle Beteiligten extrem zeit- und ressourcenintensiv, und die Ergebnisse bleiben oft hinter den Vorgaben internationaler Standards zurück. So gilt es, sehr genau abzuwägen, unter welchen Voraussetzungen MSI überhaupt sinnvoll sein können.

CorA-Netzwerk, das Forum Menschenrechte, das Forum Umwelt und Entwicklung, VENRO sowie der Verbraucherzentrale Bundesverband haben im letzten Monat ein Positionspapier mit dem Titel „Multistakeholder-Initiativen: Grenzen und Voraussetzungen aus Sicht der Zivilgesellschaft“ herausgebracht. In dem achtseitigen Papier wird differenziert dargelegt, welche Rahmenbedingungen und Kriterien an Verbindlichkeit, Transparenz und Überprüfung für eine MSI mindestens erfüllt sein müssen, um einen sinnvollen Beitrag zur Stärkung der Unternehmensverantwortung leisten zu können.


Weitere Infos:
>> Positionspapier „Multistakeholder-Initiativen“ (PDF)
>> Webseite des CorA-Netzwerks für Unternehmensverantwortung

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Zum Welternährungstag (16. Okt.): Hunger – der noch immer ganz alltägliche Skandal

Laut Welthunger-Index 2017 der Vereinten Nationen leidet aktuell jeder elfte Mensch Hunger – während Überfluss in Containern vergammelt und andernorts die kleinbäuerliche Lebensmittelproduktion gegen Biosprit und Landgrabbing verliert. Der Welternährungstag am 16. Oktober erinnert uns immer wieder daran, dass Ernährungssouveränität nur durch die konsequente Förderung der kleinbäuerlichen Landwirtschaft zu erreichen ist. Trotzdem setzt die Politik unbeirrt immer weiter auf die sozial- wie ökologisch fragwürdige Agrarindustrie der Multikonzerne.

Dabei gibt es aktuell Anlass, sich wieder vermehrt um Hunger und die Ernährungsversorgung vieler Menschen Sorgen zu machen: Weltweit hatten 815 Millionen Menschen im vergangenen Jahr nicht genug zu essen. Die Zahl der chronisch unterernährten Menschen hat erstmals seit zehn Jahren wieder die 800 Millionen-Marke überschritten. 38 Millionen Menschen litten unter mehr Hungersnöten und chronischer Unterernährung als im Vergleichsjahr 2015. Dies geht aus der jüngsten Ausgabe des Welthunger-Index 2017 hervor, der unter Federführung der Vereinten Nationen erstellt wurde. Der Anteil der Hungernden entspricht etwa elf Prozent der Weltbevölkerung. Die meisten Betroffenen leben in Afrika (243 Millionen) und Asien (520 Millionen).


Weitere Infos:
>> Welthunger-Index
>> FIAN-Studie zu Landgrabbing
>> MISEREOR-Forderung: Kleinbauern stärken, Konzernmacht begrenzen
>> Weltagrarbericht-Webseite

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Materialien

↓ Welthaus Bielfeld: Neues-Datenblatt Entwicklungspolitik
↓ SÜDWIND-Institut: „Mission gescheitert?“ Studie zur Internationalen Arbeitsorganisation
↓ Transferstelle politische Bildung: Broschüre „Forschung zu Zugangsmöglichkeiten“
↓ Alarm Phone: Broschüre zum 3. Jahrestag „In Solidarität mit MigrantInnen auf See“
↓ iz3w Ausgabe 363: „Schreit auf! Gegen sexualisierte Gewalt“

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Welthaus Bielfeld: Neues-Datenblatt Entwicklungspolitik

Ende September ist die neue, aktualisierte Version II / 2017 des „Datenblatt Entwicklungspolitik” vom Welthaus Bielefeld veröffentlicht worden. Mit dem sechsseitigen Datenblatt werden neueste statistische Daten über weltweite Entwicklungen auf übersichtliche Weise verfügbar gemacht. Es soll LehrerInnen, ErwachsenenbildnerInnen, JournalistInnen etc. dabei unterstützen, Veröffentlichungen, Vorträge und Veranstaltungen mit empirischen Daten zu unterfüttern oder Angaben aus Schulbüchern zu aktualisieren. Statistik und Daten ersetzen keine Theoriebildung, keine Positionsbestimmung und keine Bereitschaft zum entwicklungspolitischen Engagement – sie können aber helfen, Wissen und strategische Überlegungen auf eine empirische Basis zu stellen.
Gegenüber der Ausgabe I / 2017 wurden statistische Angaben zu Bevölkerung, Getreideproduktion, Bildung, HIV/Aids, Internet/Handy sowie CO2-Emissionen aktualisiert. Seit Herbst 2015 ist der entwicklungspolitische Bezugsrahmen für alle statistischen Angaben die nachhaltigen Entwicklungsziele (SDGs) der Vereinten Nationen.

Das Datenblatt steht kostenlos zum Download zur Verfügung.

Weitere Infos:
>> Datenblatt Entwicklungspolitik II / 2017 (PDF)

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SÜDWIND-Institut: „Mission gescheitert?“ Studie zur Internationalen Arbeitsorganisation

In ihrer im September veröffentlichten SÜDWIND-Studie „Mission gescheitert? Die Internationale Arbeitsorganisation und ihr Einsatz für menschenwürdige Arbeit“ wird die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) einer kritischen Analyse unterzogen: mit der Gründung der ILO vor fast 100 Jahren bewies die Staatengemeinschaft ihr gewachsenes Bewusstsein dafür, dass sozialpolitische und arbeitsrechtliche Fragen nicht nur innenpolitische, sondern vielmehr internationale Bedeutung haben. Als Meilenstein in der Formulierung und Umsetzung internationalen Arbeitsrechts bildete die ILO damals die Antwort der Staaten auf die Herausforderungen durch Krieg, soziale Spaltungsprozesse und Revolution. Sie schufen eine Organisation, die mit Legislative (Internationale Arbeitskonferenz), Exekutive (Verwaltungsrat), einem Verwaltungsapparat (Internationales Arbeitsamt) und Kontroll- und Aufsichtsgremien (Sachverständigenausschuss, Konferenzausschuss, Ausschuss für Vereinigungsfreiheit) ausgestattet wurde. Durch sozialen Dialog zwischen Staaten, ArbeitgeberInnengruppen und ArbeitnehmerInnenvertretungen sollte sie zur Stabilisierung des Weltfriedens und sicheren Lebensbedingungen für die Beschäftigten beitragen. Angesichts der bald 100-jährigen Geschichte dieser ältesten UN-Organisation fällt der Blick auf die real existierenden globalen Arbeitswelten allerdings ernüchternd aus: die Herausforderungen scheinen größer zu sein als die Erfolge, schlechte Arbeitsbedingungen und viele Formen von Arbeitsrechtsverletzungen sind nach wie vor Alltag. Ist die Mission der ILO also gescheitert?

Die Broschüre kann kostenfrei heruntergeladen oder für 5 Euro als Printversion bestellt werden.

Weitere Infos:
>> Bestellmöglichkeit
>> Studie „Mission gescheitert?“ (PDF)

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Transferstelle politische Bildung: Broschüre „Forschung zu Zugangsmöglichkeiten“

Dass (entwicklungs)politische Bildungsarbeit – im konkreten und im übertragenen Sinne – nicht alle Menschen erreicht, ist hinreichend bekannt. Die Hindernisse sind teilweise erforscht, mögliche Zugänge allerdings weniger. Die Transferstelle politische Bildung richtet mit ihrem Jahresthema 2016 den Blick daher verstärkt auf Zugangsmöglichkeiten zu bisher wenig erreichten Zielgruppen der politischen Bildung und den Transfer empirischer Forschungsergebnisse in die Praxis politischer Bildung. In der jüngst erschienenen Jahresbroschüre mit dem Titel „Wenig erreichte Zielgruppen der politischen Bildung – Forschung zu Zugangsmöglichkeiten“ werden ausgewählte Ergebnisse der Arbeit der Transferstelle politische Bildung zum Jahresthema 2016 für die Praxis politischer Bildung vorgestellt. Der Fokus lag dabei auf der Erforschung von Zugangsmöglichkeiten. Neben der Vorstellung von Forschungsergebnissen und daraus abgeleiteten Schlussfolgerungen für die politische Bildung gibt die Publikation auch einen Überblick darüber, wie im Rahmen des Jahresthemas die Fokussierung auf „Zielgruppen“ problematisiert wird. Darüber hinaus enthält die Publikation drei Gastbeiträge von Mitgliedern des ExpertInnenrats der Transferstelle sowie eine ausführliche kommentierte Literaturliste zu aktuellen Forschungsarbeiten zum Thema.

Die Broschüre steht kostenfrei zum Download bereit und kann wahlweise auch als Printversion bestellt werden.

Weitere Infos:
>> Bestellmöglichkeit
>> Jahresbroschüre „Forschung zu Zugangsmöglichkeiten“ (PDF)

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Alarm Phone: Broschüre zum 3. Jahrestag „In Solidarität mit MigrantInnen auf See“

Mit der Broschüre „In Solidarität mit Migrant*innen auf See!“ reflektieren die AktivistInnen des WatchTheMed Alarmphone zum dritten Jahrestag ihres Bestehens die vielfältigen Erfahrungen, die sie bei der Unterstützung von Menschen auf ihren Routen zwischen Oktober 2014 und Oktober 2017 gemacht haben. In diesem Zeitraum erreichten mehr als 1840 Notrufe aus allen drei Regionen des Mittelmeeres die Alarm Phone-Hotline. Damit waren sie unmittelbar in diese Kämpfe um Bewegungsfreiheit involviert. Dem historischen Jahr 2015, als mehr als eine Million Menschen über das Meer nach Europa gelangten, folgte eine Phase scharfer Repressionen, in der das EU-Grenzregime seinen Abschreckungsapparat beispiellos aufgerüstet hat. In der Konsequenz haben zusätzlich Tausende ihr Leben auf See verloren, und noch viel mehr Menschen bleiben unter unerträglichen Bedingungen inhaftiert und sollen damit an ihrer Flucht gehindert werden. „Wann immer unser Telefon klingelt, bringen sich diejenigen in Erinnerung, die dennoch ihren Weg suchen und die hartnäckig der menschengemachten Ausgrenzung die Stirn bieten, indem sie ihr Recht auf Migration durchsetzen.“

Die Broschüre steht auf der Alarm Phone-Webseite kostenlos zum Download bereit.

Weitere Infos:
>> Alarm Phone-Webseite
>> „In Solidarität mit Migrant*innen auf See!“ (PDF)

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iz3w Ausgabe 363: „Schreit auf! Gegen sexualisierte Gewalt“

Sexualisierte Gewalt im Kontext von Kriegen, Flucht und Migration ist in den letzten Jahren immens angestiegen. Extreme Ausformungen sind Feminizide in Lateinamerika, „korrektive“ Vergewaltigungen von Lesben in Südafrika oder Foltergefängnisse für Schwule in Tschetschenien. es zeigt sich: Wer von der (patriarchalen) Norm abweicht und Rollenzuschreibungen ablehnt, ist weltweit ein potentielles Opfer von sexualisierten und geschlechterbasierten Gewaltausübungen.
Der Themenschwerpunkt der 363. Ausgabe der Zeitschrift iz3w mit dem Titel „Schreit auf! Gegen sexualisierte Gewalt“ fokussiert sexualisierte Gewalt als eine Form von Machtmissbrauch. Es handelt sich dabei nicht ausschließlich um physische, sondern auch um psychische Übergriffe wie sexuelle Belästigung, Drohungen oder Zwangsverheiratung Minderjähriger. Kritisch gefragt wird dabei zum Beispiel: was sind die spezifischen Hintergründe dieser Gewalt, wie äußert sie sich konkret, und was kann dagegen getan werden?

Die iz3w-Ausgabe kann in Printform oder digital für Euro 5,30 bezogen werden. (Die stets lesenswerte Zeitschrift lässt sich aber auch gleich im Jahresabo beziehen.)

Weitere Infos:
>> Inhaltsübersicht und Bestellmöglichkeit

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Mitmachen: Kampagnen, Wettbewerbe & Ausschreibungen

↓ #tatenfuermorgen: Der SDG-Bildungswettbewerb „Zukunft, fertig, los!“
↓ Fairtrade Awards 2018: Bewerbungsphase gestartet
↓ Mitmachen beim Eine-Welt-Förderpreis „bridge-it! Award“
↓ Qualifizierungsangebot: Werde ReferentIn im Projekt „Grenzenlos“
↓ Ausleihbar: Multimediale Ausstellung KlimaTisch

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#tatenfuermorgen: Der SDG-Bildungswettbewerb „Zukunft, fertig, los!“

Vor rund zwei Jahren haben die Vereinten Nationen 17 globale Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals, SDGs) verabschiedet, die dazu beitragen sollen, allen Menschen und auch kommenden Generationen weltweit ein zukunftsfähiges und gutes Leben in Würde zu ermöglichen. Doch jeder Plan ist nur so gut wie seine Umsetzung, und in der Verantwortung stehen wir alle. Die Frage ist also, wie man diese Ziele am besten und überzeugendsten vermittelt. Der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) lobt daher den bundesweiten Bildungswettbewerb „Zukunft, fertig, los!“ aus. Gesucht werden innovative Ansätze. Ob für SchülerInnen, Jugendverbände oder Studierende, ob im formalen oder non-formalen Bildungsbereich: gute Bildungsideen sind gefragt! Ausstellung, Theaterstück, Lernmaterialien, Veranstaltung, Video, Webseite, eine eigene Zeitschrift oder Medienkooperationen – was zählt, sind Kreativität und eine zielgruppengerechte Ansprache. Wichtig nur, dass es sich noch um eine Idee handelt und nicht um ein schon laufendes oder abgeschlossenes Projekt. Bewerbungen sind noch bis zum 24. November 2017 möglich.

Weitere Infos:
>> Wettbewerb „Zukunft, fertig, los!“ auf #tatenfuermorgen

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Fairtrade Awards 2018: Bewerbungsphase gestartet

Es kann losgehen: Im Frühjahr 2018 prämiert TransFair wieder Unternehmen und AkteurInnen der Zivilgesellschaft, die sich vorbildlich für die Fairtrade-Idee einsetzen – die Bewerbungsphase wurde vor wenigen Tagen eröffnet. Auch dieses Mal wird der Preis wieder in verschiedenen Kategorien vergeben: für HerstellerInnen, Handel und Zivilgesellschaft. Neu hinzugekommen ist die Kategorie Nachwuchs. Letztere ist für junge Engagierte bis 25 Jahre vorbehalten. Über die GewinnerInnen in den jeweiligen Kategorien entscheidet eine Jury, bestehend aus VertreterInnen aus Wirtschaft, Politik, Handel, Verbraucherschutz sowie entwicklungspolitischen Organisationen. Darüber hinaus wird auch ein Publikumspreis verliehen. Dieser wird nach Abschluss des Online-Bewerbungsverfahrens ab dem 18. Dezember 2017 von den Webseiten-BesucherInnen vergeben. Das Bewerbungsverfahren ist online noch bis zum 15. Dezember 2017 offen. Die Auszeichnung erhalten die GewinnerInnen des Fairtrade Awards 2018 am 21. März 2018 in Berlin.

Weitere Infos:
>> Fairtrade Awards 2018

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Mitmachen beim Eine-Welt-Förderpreis „bridge-it! Award“

Junge Menschen, die ein gemeinsames Schulprojekt mit aktiven PartnerInnen im Globalen Süden auf die Beine gestellt haben und sich um eine Begegnung auf Augenhöhe bemühen, sind hier genau richtig: der bridge it! Award zeichnet die spannendsten Projekte und interessantesten Initiativen von SchülerInnen aus, die in konkreter Partnerschaftsprojektarbeit globale Verantwortung leben und unsere Welt nachhaltig mitgestalten. Voraussetzung ist, dass das Partnerschaftsprojekt weitgehend von Jugendlichen getragen wird. Damit sollen junges Engagement und Beiträge zu Globalem Lernen und Bildung für nachhaltige Entwicklung gewürdigt und stärker in die Öffentlichkeit getragen werden. Der Preis ist mit insgesamt 2500 Euro für die ersten drei Plätze dotiert. Außerdem werden die ‚Top10‘ zur „change agents“-Tagung (caT) in Berlin eingeladen. Auf der Webseite kann man sich von den PreisträgerInnen des bridge-it! Awards aus dem letzten Jahr inspirieren lassen.

Weitere Infos:
>> bridge-it! Award 2017

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Qualifizierungsangebot: Werde ReferentIn im Projekt „Grenzenlos“

Das Projekt „Grenzenlos – Globales Lernen in der beruflichen Bildung“ des World University Service (WUS) bietet Studierenden aus afrikanischen, asiatischen und lateinamerikanischen Ländern eine kostenlose Qualifizierung mit Zertifikat: wer in Hessen, Brandenburg, Rheinland-Pfalz oder im Saarland studiert, hat die Möglichkeit, in vier Modulen zur Referentin bzw. zum Referenten ausgebildet zu werden, um danach Workshops zu Globalem Lernen an berufsbildenden Schulen durchführen zu können. Das Ziel ist es, BerufsschülerInnen globale wirtschaftliche Verflechtungen und die Globalisierung der Produktion sowie des Wettbewerbs näher zu bringen. Darüber hinaus sollen politische, gesellschaftliche und rechtliche Rahmenbedingungen des Wirtschaftens sowie der (Berufs-)Arbeit vermittelt werden. Die Qualifizierung beginnt mit einer Tagesveranstaltung am 28. Oktober in Homburg und wird fortgesetzt mit einem Fortbildungswochenende im November in Potsdam (24.-26.11.). Wer sich dafür interessiert, kann telefonisch unter 0611-944 60 51 oder per E-Mail unter grenzenlos[at]wusgermany.de Kontakt aufnehmen.

Weitere Infos:
>> Projekt „Grenzenlos“ auf der WUS-Webseite

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Ausleihbar: Multimediale Ausstellung KlimaTisch

In der „KlimaTisch“-Ausstellung kommen Menschen aus Vietnam zu Wort, die von Folgen des Klimawandels betroffen sind. Die portraitierten Personen bilden einen Querschnitt der Bevölkerung auf dem Land, in der Stadt und an der Küste. Das Ziel dieses Projektes ist es, eine innovative und multimediale Veranstaltung für Schulen und außerschulische Einrichtungen zur globalen Bedeutung des Klimawandels zur Verfügung zu stellen und kann von Bildungseinrichtungen ausgeliehen werden. Die Ausstellung besteht aus 15 selbststehenden Bildtafeln und Informations-Rollups und wird durch acht kurze audio-visuelle Videoportraits sowie einen 15-minütigen Dokumentarfilm ergänzt. Begleitend zur Ausstellung wurde auch pädagogisches Material – Informationen, Arbeitsaufgaben, Spiele – erstellt, das bei der Bildungsarbeit eingesetzt werden kann. Ausgeliehen werden kann die Ausstellung über die Regionale Bildungsstelle Nord von Bildung trifft Entwicklung. Die Ausleihe ist in der Regel kostenlos, es werden lediglich ein kleiner Unkostenbeitrag erhoben sowie Kosten für Versand/Transport berechnet.

Weitere Infos:
>> Webseite zur Ausstellung „KlimaTisch“
>> „KlimaTisch“-Infobroschüre (PDF)

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Terminlese

 
Mo., 23.10.2017 (20h), Frankfurt/M.
Satte Menschen statt satte Gewinne!
Vortrag: „Geschichten des Gelingens: Satte Menschen statt satte Gewinne!“. Referent: Philipp Mimkes, Geschäftsführer von FIAN. VeranstalterInnen: Club Voltaire und Attac Frankfurt/M. mit Unterstützung der Stiftung Citoyen


Di., 24.10.2017 (18.30h), Frankfurt/M.
Wasser – knappe Ressource, großes Geschäft
Eine Veranstaltung der Reihe ‚Forum Entwicklung‘. Diskussion mit Onejiru (Sängerin und Mitglied im Stiftungsbeirat von „Viva con Agua“), Daniel Busche (GIZ-Programmleiter in Jordanien), Axel Bachmann (Geschäftsleiter Nachhaltigkeit der Coca-Cola European Partners Deutschland GmbH), Prof. Dr. Petra Döll (Professorin für Hydrologie an der Goethe-Universität Frankfurt/M.). Moderation: Tobias Schwab, FR-Redakteur. VeranstalterInnen: Frankfurter Rundschau, hr-iNFO und Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH


Di., 24.10.2017 (18.30h), Frankfurt/M.
Leute machen Kleider
Lesung und Diskussion mit Imke Müller-Hellmann zu Ihrem Buch „Leute machen Kleider“. Veranstalter: AK Kritische Geographie Frankfurt/M.


Fr., 27.10.2017 (18h), Darmstadt
Unsere Frau
Theaterstück und Diskussion. Eine Solo-Stück von Justin Yao. Veranstalter: Jugendhaus Huette und Justin Yao


Do., 02.11.2017 (19h), Darmstadt
Flucht, Migration und der Faire Handel
Vortrag mit Referentin Gifty Rosetta Amo Antwi. Veranstalter: ESG Darmstadt


Fr., 03.11.2017 (10-17h), Frankfurt/M.
Rassistische Gewalt gegen Geflüchtete – What’s Your response?!
Fachtag: „Rassistische Gewalt gegen Geflüchtete – What’s Your response?! Empowerment und Handlungsmöglichkeiten für Betroffene und HelferInnen“. VeranstalterInnen: response. Beratung für Betroffene von rechter und rassistischer Gewalt, Anti-Diskriminierungs-Beratung (ADiBe) Netzwerk Hessen, Hessischer Flüchtlingsrat (hfr), Bildungsstätte Anne Frank


Do., 09.11.2017 (14h), Gießen
Situation der Herkunftsländer von Schutzsuchenden. Äthiopien
Vortrag mit Günter Schröder und Dr. Marco Bruns. Veranstalterin: Refugee Law Clinic


Fr., 10.11.2017 (10.30-17h), Berlin
Einfach wirkungsvoll
Workshop „Einfach wirkungsvoll – praktikable Methoden und Instrumente der Wirkungsbeobachtung in der entwicklungspolitischen Inlandsarbeit“. Veranstalter: Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe deutscher Nichtregierungsorganisationen e.V. (VENRO)


Fr., 17.11.2017 (18h), Frankfurt/M.
Vom Kongo nach Deutschland – Allein in einer fremden Welt
Lesung und Diskussion mit Londri Mingolo-Tite (Autor), Nando Rafael (Fußballprofi) und Elombo Bolayela (SPD-Politiker). Veranstalter: DKJ – Deutsch-Kongolesisches Jugendinstitut


Terminkalender

Weitere entwicklungspolitische Veranstaltungen in Hessen finden sich in unserem Terminkalender.

>> EPN Hessen-Terminkalender

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Der EPN Hessen-Newsletter wird finanziell unterstützt vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung (HMWVL) sowie im Rahmen des Eine Welt-PromotorInnenprogramms vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ):

 

Finanzielle Unterstützung erhalten wir für den Newsletter auch von der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) und der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW).

 

 

Herzlichen Dank!

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