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Newsletter 10/2016


Inhalt:

EPN Hessen in Bewegung

Glokales

Weiterlesen, mitmachen, hingehen

 


Neues Mitglied: Nord-Süd-Forum Frankfurt/M.

Unser Netzwerk wächst weiter! In diesem Monat begrüßen wir das 101. Mitglied im Entwicklungspolitischen Netzwerk Hessen:

Nord-Süd-Forum Frankfurt am Main – „Global denken-lokal handeln“

Das Nord-Süd-Forum Frankfurt hat sich im Jahr 1991 auf der Grundlage der Agenda 21 bzw. dem Rio-Prozess gegründet. Das Forum ist ein Zusammenschluss von Initiativen, Organisationen und Personen, die in Frankfurt in der entwicklungspolitischen Bildung, in Partnerschaftsprojekten, in der Solidaritätsbewegung oder der Entwicklung der Stadtgesellschaft aktiv sind. Sie engagieren sich damit auf ganz unterschiedliche Weise für individuelle, soziale und politische Menschenrechte und machen sich für solidarische Alternativen stark, die es Menschen ermöglicht, in ihrem ökonomischen, ökologischen und gesellschaftlich-sozialen Umfeld Entwicklungschancen und Teilhabemöglichkeiten zu haben. Über den Zusammenschluss im Forum zielen die Mitglieder darauf ab, Menschen in Frankfurt für solche Eine Welt-Perspektiven zu sensibilisieren und ein Bewusstsein für die globale Verantwortung im eigenen lokalen Handeln zu wecken. Auch EntscheidungsträgerInnen der Wirtschafts- und Kommunalpolitik der Stadt Frankfurt sollen in den Dialog mit einbezogen werden.
(Weitere Infos auf der Webseite des Nord-Süd-Forums: www.nordsuedforumfrankfurtmain.de)

Ganz neben nebenbei bemerkt: Das Nord-Süd-Forum Frankfurt wir in diesem Jahr 25 Jahre jung! Wie das ‚Jubiläum’ begangen wird, erfahren Sie in Kürze. Zwischenzeitlich heißt EPN Hessen sein jüngstes Mitglied herzlich willkommen und gratuliert ihm zu seinem 25-jährigen Bestehen.

Sie sind auch interessiert an einer Mitgliedschaft im EPN Hessen als Verein, Organisation oder als Fördermitglied? Auf unserer Webseite finden Sie alle wichtigen Informationen sowie die Beitrittserklärung zum Ausdrucken. Machen Sie mit – zusammen bewegen wir mehr!

Weitere Infos:
>> EPN Hessen Mitglied werden
>> Warum EPN Hessen-Mitglied werden? 14 gute Gründe

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Stellenausschreibung: Finanz- und Vereinsverwaltung in der EPN Hessen-Geschäftsstelle

Das Entwicklungspolitische Netzwerk Hessen e.V. sucht für die Unterstützung der Geschäftsstelle ab 1. Januar 2017 eine Person für den Bereich Finanzen und Verwaltung in Teilzeit (50%). Sie sind insbesondere für die vorbereitende Buchhaltung sowie die Finanzbegleitung unserer Projekte mit unterschiedlichen Laufzeiten, Volumina und FördermittelgeberInnen zuständig und arbeiten eng mit den projektverantwortlichen MitarbeiterInnen zusammen.

Wir freuen uns über aussagekräftige Bewerbungen bis zum 15. November 2016.

Weitere Infos:
>> Stellenausschreibung Finanz- und Vereinsverwaltung (PDF)
>> Bewerbungsbogen zur Stellenausschreibung (DOC)

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Aktuelle EPN Hessen-Kooperationsveranstaltungen

↓ Filmreihe FERN : WELT : NAH zeigt und diskutiert „“Unter Nachbarn“ (02.11.)
↓ Fair Fashion Forum: Blickwechsel Mode (03.-05.11.)
↓ Auf dem Weg zur Fairen Metropolregion RHEIN.MAIN.FAIR (18.11.)
↓ Faires Spielzeug: Globales Lernen für KiTa-MitarbeiterInnen (24.11.)
↓ Multi-Fortbildung zur Ausstellung „Hessen fairändert“ und zu fairer IT (02.12.)

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FERN : WELT : NAH
Mi., 02.11.16 (19h), Frankfurt/M.

Film&Gespräch: „Unter Nachbarn – Vom Leben mit den Mördern“

Dokumentarfilm und anschließendes Gespräch mit Susanne Steuber (Imbuto), Steffen Düvel (Filmemacher) und Hildegard Schürings (Imbuto). Veranstaltung in der Film- & Diskussionsreihe „FERN : WELT : NAH“. GastgeberInnen des Abends: Imbuto e.V. Veranstalter der Reihe: Hessisches Eine Welt-PromotorInnen-Programm des EPN Hessen e.V. und Mitgliedsorganisationen. In Kooperation mit dem Haus am Dom


Rwanda im Jahr 1994: Innerhalb von drei Monaten wurden etwa 800.000 Menschen, vor allem Angehörige der Bevölkerungsgruppe der Batutsi, auch viele Bahutu und Batwa getötet. Millionen flüchten innerhalb des Landes oder in umliegende Nachbarländer. Alle Analysen haben nicht schlüssig klären können, wie es zu diesem Genozid kommen konnte. Er prägt bis heute das gesellschaftliche Leben, die Beziehungen zwischen den Menschen und die Zukunft. Der Völkermord in Rwanda stellte einen Wendepunkt in der internationalen Politik und der Entwicklungszusammenarbeit dar: Konfliktprävention und Friedensförderung wurden zu zentralen Themen politischer, militärischer, ziviler Institutionen und wissenschaftlicher Forschung. In Rwanda werden auch heute noch zahlreiche Programme zur Versöhnung durchgeführt. Aber ist nach 22 Jahren Versöhnung möglich? Der Film lässt fünf Überlebende des Völkermords sprechen: über ihr Verhältnis zu den Tätern, ihren Schmerz, ihre Gedanken zur Zukunft.

Das anschließende Gespräch mit Filmemacher Steffen Düvel und Hildegard Schürings moderiert Susanne Steuber.

Weitere Infos:
>> Unter Nachbarn – Vom Leben mit den Mördern

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FORUMSVERANSTALTUNG:
Do., 03.11. – Sa., 05.11.16, Frankfurt/M.

Fair Fashion Forum: Blickwechsel Mode

Talks, Vorträge, Workshops, Events und Präsentationen rund um Mode und Nachhaltigkeit. Veranstalter: Museum für angewandte Kunst in Kooperation mit EPN Hessen, DailyRewind, ESMOD BERLIN, Journal Frankfurt, Manufactum, Texpertise Network (Messe Frankfurt)

Fast jeder Bekleidungshersteller, der etwas auf sich hält, führt mittlerweile eine Bio-Linie. Designer legen ihre Herstellungsketten offen, vertrauen auf ökologisch wertvolle Materialien und setzen sich für humane Produktionsbedingungen ein. Doch wie nachhaltig und herkunftsbewusst sind diese Angebote wirklich? Und wie sieht es mit unserem persönlichen Umgang mit Mode aus? Der Produktionsprozess mag sich zwar zunehmend nachhaltig gestalten, doch nach wie vor wird Mode zumeist als saisonabhängiges Konsumgut verstanden. Wie kann sie neu gedacht werden? Welche Konsequenzen ergeben sich daraus für die Herstellung von Kleidung und die verwendeten Materialien? Und welche Handlungsmöglichkeit haben wir als einzelne Konsumenten?

Diesen Fragen zum Thema Fair Fashion wird mit „Blickwechsel Mode“ während drei Tagen mit einem abwechslungsreichen Programm Raum geboten.

Weitere Infos:
>> Veranstaltungsankündigung „Fair Fashion Forum: Blickwechsel Mode“

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AUFTAKTVERANSTALTUNG:
Fr., 18.11.16 (9.30-15.30h), Kelsterbach

Auf dem Weg zur Fairen Metropolregion RHEIN.MAIN.FAIR

Talkrunde, Vortrag, Gespräch und Workshop. Veranstalter: Steuerungsgruppe RHEIN.MAIN.FAIR

Über 2,9 Millionen Menschen in der Metropolregion leben bereits heute in Fairtrade-Städten oder Kreisen, die sich mit diesem Thema auseinandersetzen. Gerade wir – die internationalste Region in Deutschland mit Verbindungen von Menschen, Unternehmen und Institutionen in die gesamte Welt – sollten uns Gedanken über eine gerechte Globalisierung machen. Die Steuerungsgruppe RHEIN.MAIN.FAIR will Städte und Gemeinden, Unternehmen, Kirchen, NGOs, Gewerkschaften – die Menschen aus der Region zusammen bringen, um gemeinsam diese Region zu einer Fairen Metropolregion zu machen.
Zu einem ersten Treffen sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Nur mit der aktiven Beteiligung möglichst vieler AkteurInnen kann die Faire Metropolregion Gestalt annehmen. Das Engagement jeder und jedes Einzelnen ist dabei wichtig: RHEIN.MAIN.FAIR braucht die Beiträge aus allen Regionen und von allen gesellschaftlichen Gruppierungen. Die InitiatorInnen freuen sich daher über möglichst breite Mitwirkung! Um im Austausch zu bleiben, sind auch Interessierte, die im November nicht persönlich an der Veranstaltung teilnehmen können, gebeten, den kurzen Fragebogen im Programm-Flyer auszufüllen. Anmeldeschluss ist der 8. November 2016.

Weitere Infos:
>> Programm-Flyer RHEIN.MAIN.FAIR mit Anmeldung und Fragebogen (PDF)

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BILDUNGSANGEBOT:
Do., 24.11.16 (10-15h), Darmstadt

Spielzeug und Globales Lernen in der KiTa

Bildungsangebot für KiTa-MitarbeiterInnen. ReferentInnen: Petra Schefzyk & Friederike Mühlherr (Werkstatt Globales Lernen Darmstadt) und Uwe Kleinert (Werkstatt Ökonomie). Kooperationspartner: EPN Hessen e.V., hessisches Eine Welt-PromotorInnen-Programm und Weltladen Darmstadt

Rund zwei Drittel aller Spielwaren hier bei uns stammen aus China und die meisten davon entstehen unter menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen. Das bedeutet: Spielvergnügen für unsere Kinder auf Kosten jener Menschen, die unser Spielzeug herstellen. Doch es gibt Möglichkeiten, Ihre KITA auf fair hergestelltes Spielmaterial umzustellen und dies auch ins pädagogische Konzept einzubinden. In unserer Schulung erfahren Sie Hintergründe und Fakten über die Spielzeugindustrie sowie hilfreiche Quellen und Einkaufsmöglichkeiten von fair produziertem Spielmaterial. Referent Uwe Kleinert von der Werkstatt Ökonomie berichtet dazu über die Produktionsbedingungen von Spielzeug und die Möglichkeiten und Chancen des fairen Einkaufs von Spielzeug. Außerdem stellen Petra Schefzyk und Friederike Mühlherr von der Bildungsgruppe „Werkstatt Globales Lernen“ vom Weltladen Darmstadt Konzepte und Materialien vor, die das Thema Spielzeug in der KiTa kindgerecht für die Praxisarbeit mit Ihren Kindern aufbereiten. Wir bitten um Anmeldung bis zum 16. November 2016.

Weitere Infos:
>> Veranstaltungsankündigung „Spielzeug und Globales Lernen in der KiTa“

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FORTBILDUNG:
Fr., 02.12.16 (14.30-21h), Frankfurt/M.

Multi-Fortbildung zur Ausstellung „Hessen fairändert“ und zu fairer IT

„Gestörte Verbindung“ zur Ausstellung „Hessen fairändert“: Eine MultiplikatorInnen-Fortbildung mit Juliane Lempa (Bildungsreferentin) und Annelie Evermann (WEED). Veranstalter: EPN Hessen

Unsere Ausstellung „Hessen fairändert. Gegen den Ausverkauf der Einen Welt!“ tourt seit 2014 durchs Land. Sie wird seit 2015 verstärkt durch pädagogische Angebote wie Ausstellungsführungen und thematische Workshops oder Projekttage begleitet, für deren Durchführung wir laufend ReferentInnen und MultiplikatorInnen suchen und weiterbilden. Aktuell besteht verstärkte Nachfrage nach dem Thema faire IT/ Handy, weshalb wir hierzu eine passende Fortbildung anbieten. Die Bildungsreferentin Juliane Lempa wird den von ihr erstellten neuen Lernbaustein zu Handy und fairer Elektronik vorstellen und eine Durchführung anleiten. Annelie Evermann von (WEED e.V.) rundet den Tag mit einem Vortrag ab. Sie wird über die Wertschöpfungskette von IT, die damit verbundenen Probleme in Bezug auf Menschen- und Arbeitsrechte, aber auch Lösungsansätze im eigenen Konsum der VerbraucherInnen wie im öffentlichen Einkauf aufzeigen. Anmeldung bitte bis zum 18. November 2016.

Weitere Infos:
>> Veranstaltungsankündigung

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Das EPN Hessen-FORUM Globales Lernen lädt ein:

FORTBILDUNG:
Di., 29.11.16 (14-19.30h), Frankfurt/M.

Globales Lernen unter der Lupe: das Thema Flucht aus interkultureller und machtkritischer Perspektive

Workshop mit Miriam Remy und Sabine Striether. Veranstalter: Forum Globales Lernen des EPN Hessen, hessisches Eine Welt-PromotorInnen-Programm und Zentrum Oekumene der EKHN und EKKW

Mit diesem Workshop wollen wir die Fortbildungsreihe zu rassismus- und machtkritischer Selbstreflexion der eigenen Bildungsarbeit fortsetzen. Diesmal widmen wir uns dem Thema Flucht, das aktuell von vielen Bildungsmaterialien des Globalen Lernens aufgegriffen wird.
Die Fortbildung bietet die Möglichkeit, eine Ausstellung über Fluchtursachen und Fluchtwege sowie einige Bildungsmaterialien, die Lebenssituationen von Geflüchteten thematisieren, kennenzulernen. Im zweiten Teil geht es darum, wie Bildungsmaterialien interkulturell und machtkritisch so sensibel gestaltet werden können, dass sie weder Vorurteile bestärken, noch auf Mitleid und paternalistischen Verhaltensweisen konzentrierte Reaktionen evozieren. Dazu gibt es Übungen zur Bewusstmachung von Machtungleichheiten sowie Selbstreflexion anhand von Fragen und Kriterien, um Darstellungsweisen und Berichterstattung rassismuskritisch zu überprüfen.
Referentinnen: Miriam Remy (Multiplikatorin für Migrationspädagogische Öffnung, sprach- und diskriminierungssensible Bildungsarbeit, Bonn) und Sabine Striether (Referentin für Globales Lernen im Zentrum Oekumene der EKHN und EKKW). Anmeldung bis spätestens 18. November 2016.

Weitere Infos:
>> Veranstaltungsankündigung & Anmeldedaten
>> EPN Hessen-Forum Globales Lernen

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Aus dem Netzwerk

↓ Klima-Bündnis vergibt 15 „Climate Stars“ an Städte und Regionen
↓ LebKom: Wanderausstellung „Wonder of the Female Body“ in Marburg (01.11.-20.11.)
↓ Rund gefeiert: EPN Hessen-Mitglied AYUDAME wird 30

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Klima-Bündnis vergibt 15 „Climate Stars“ an Städte und Regionen

Anfang Oktober verlieh EPN Hessen-Mitgliedsorganisation Klima-Bündnis 15 Städten, Gemeinden und kommunalen Zusammenschlüsse aus sieben Ländern Europas einen „Climate Star 2016“ für ihr Engagement im Klimaschutz. Die Themen der ausgezeichneten kommunalen Projekte und Maßnahmen reichen von Energie und Mobilität über Ernährung und nachhaltige Beschaffung bis hin zu Klimagerechtigkeit und Anpassung an den Klimawandel. Bewertet wurden sie von einer internationalen Jury anhand der Kriterien Nachhaltigkeit, Multiplikatoreffekt, Medienwirksamkeit, Innovation und Einbindung der Bevölkerung. Die Gewinnerprojekte verdeutlichen, dass ein wichtiger Erfolgsfaktor im Klimaschutz die Kommunikation darstellt – und dies nicht nur zwischen Kommunen und ihren EinwohnerInnen, sondern auch mit anderen Städten, Gemeinden und der Region sowie mit Projektpartnern in Ländern des Südens. Bereits zum siebten Mal wurden europäische Kommunen für ihre beispielhaften Klimaschutzaktionen und -maßnahmen mit einem Climate Star ausgezeichnet. Dieses Jahr fand die Auszeichnungsfeier im Rahmen der Internationalen Jahreskonferenz des Klima-Bündnis statt. Vom 5. bis 8. Oktober 2016 trafen sich dafür hunderte TeilnehmerInnen in Krems an der Donau unter dem Motto „Kultur des lokalen Klimaschutzes ‒ Gute Beispiele erfolgreich verankern“. Insgesamt haben sich in diesem Jahr über 200 europäische Städte, Gemeinden und kommunale Verbünde mit zusammen genommen mehr als 50 Millionen Einwohnern für einen „Climate Star“ beworben.
Es zeigt sich: Kommunen nehmen Klimaschutz zunehmend ernst und kommen ihrer globalen Verantwortung nach. Mit Auszeichnungen wie dem „Climate Star“ vom Klima-Bündnis e.V. werden positive Beispiele stärker öffentlich gemacht und kommunale AkteurInnen zu weiterem Engagement im Klimaschutz ermutigt – und das ist gut so.

Weitere Infos:
>> „Climate Star“-Webseite
>> Webseigte des Klima-Bündnis

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WANDERAUSSTELLUNG & BEGLEITPROGRAMM:
Di., 01.11. – So., 20.11.16 | Eröffnung Di., 01.11.16 (18h), Marburg

Wonder of the Female Body

Wanderausstellung „Wonder of the Female Body – Weibliche Genitalverstümmelung in Afrika – WIE ein kultureller Wandel zu erreichen ist“ in Marburg. Mit vielfältigem Begleitprogramm. Eröffnung mit Vortrag von Fr. Prof. Dr. Muthgard Hinkelmann-Toewe. Veranstalter: EPN Hessen-Mitglied Lebendige Kommunikation (LebKom) e.V. und der Magistrat der Universitätsstadt Marburg (Gleichberechtigungsreferat)

Weltweit sind rund 125 Millionen Mädchen und Frauen von weiblicher Genitalverstümmelung betroffen. Die körperlichen und seelischen Folgen für die Betroffenen und nicht zuletzt auch die ökonomischen Auswirkungen sind drastisch. Es gibt Lösungen und Perspektiven. Wie diese aussehen, präsentiert eine Wanderausstellung von LebKom e.V. ohne schockierende Bilder am praxiserprobten Erfolgsbeispiel FULDAMOSOCHO-PROJEKT. Frauen stärken und Männer bewegen – das ist der Weg, um Mädchen und Frauen nachhaltig vor der Menschenrechtsverletzung zu schützen. Mit großem Engagement haben sich Kenianerinnen und Kenianer an der Erstellung der Ausstellung beteiligt. Ihre Sicht spiegelt sich in „Wonder of the Female Body” wider.
All denjenigen, die sich durch die Erfolgsgeschichte des FULDA-MOSOCHO-PROJEKTES inspirieren lassen wollen, sei der Besuch der Wanderausstellung wärmstens empfohlen. Darüber hinaus können Sie sich die BesucherInnen auf ein vielfältiges Begleitprogramm freuen! Während der Ausstellung werden nach Vereinbarung Führungen für Gruppen und Schulklassen angeboten. Marburger Künstlerinnen stellen zudem thematisch passende Bilder zum Verkauf zur Verfügung. Der Erlös kommt dem FULDA-MOOSOCHO-PROJEKT zugute. (>> Mehr zur Ausstellung)

Eröffnung:
Feierlich eröffnet wird die Ausstellung, die unter der Schirmherrschaft von Frau Dr. Kerstin Weinbach steht, am 01. November 2016 um 18 Uhr mit dem Vortrag: „INNOVATION AUS AFRIKA – Zusammenwirken der Geschlechter einmal ganz anders“ von Frau Prof. Dr. Muthgard Hinkelmann-Toewe. (>> Mehr zur Eröffnung)

Weitere Infos:
>> Ausstellungs- & Begleitprogramm-Flyer (PDF)
>> Flyer „Kunst für den guten Zwecks“ (Bilderverkauf zur Ausstellung)
>> Zur Ausstellung „Wonder of the Female Body“
>> FULDA-MOOSOCHO-PROJEKT Webseite

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Rund gefeiert: EPN Hessen-Mitglied AYUDAME wird 30

Was im Jahr 1986 durch das Engagement einer kleinen Personengruppe begann, blickt in diesem Jahr auf eine 30-jährige Geschichte eines ehrenamtlich getragenen Vereins der Entwicklungszusammenarbeit zurück. Aus wenigen Gründungsmitgliedern sind heute fast 100 Mitglieder geworden, aus wenigen SpenderInnen aus dem nahen Freundes- und Bekanntenumfeld ist heute eine Spenderkreis von mehreren Hundert UnterstützerInnen erwachsen. AYUDAME ist Träger der Kindertagesstätte „Nuestro Hogar“ in Arequipa im Süden Perus. Dort werden seit 1988 Kinder insbesondere von alleinerziehenden Müttern pädagogisch, sozial und medizinisch betreut. Derzeit gehen dort rund 120 Kinder im Alter zwischen zwei und 14 Jahren täglich ein und aus.
Am 12. November findet die Jubiläumsfeier statt, an der zugleich die jährliche Mitgliederversammlung abgehalten wird. Der Verein möchte an diesem Tag zurückblicken auf 30 Jahre AYUDAME und gleichzeitig der Erörterung der aktuellen Situation vor Ort in Arequipa Raum geben. Der Anlass bietet für Interessierte eine gute Gelegenheit, die Aktiven und die Arbeit des Vereins kennen zu lernen.

Das EPN Hessen gratuliert AYUDAME herzlich zu seinem 30-jährigen Bestehen!

Weitere Infos:
>> Webseite von AYUDAME e.V.

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Netzwerkmitglieder laden ein: 13 VERANSTALTUNGSTIPPS aus dem Netzwerk!

↓ DIZ & Marburger Weltladen: Vortragsabend „Coca Cola in Indien“ (02.11.)
↓ lobOlmo & fair-ein: Multivisionsshow „Gesund und fair würzen!“ (03.11.)
↓ fair-ein: Text- und Musikabend „UBUNTU – Mandelas Weisheit in Frankfurt“ (04.11.)
↓ Zentrum Oekumene: Tagung zu Afghanistan als Rückkehrland (04.11.)
↓ NETZ Bangladesh (u.a.): Seminar zu Antirassismus und Critical Whiteness (04.-06.11.)
↓ Africa Foundation (u.a.): Diskussionsveranstaltung zu Migration und Medienbilder (05.11.)
↓ êpa (u.a.): Tagesseminar zu (Post-)Kolonialismus in der Bildungsarbeit (05.11.)
↓ CBM: Seminar zu inklusiver Projektarbeit (05.11.)
↓ Nepali Samaj: Nepal-Veranstaltung „THINK TOGETHER. Teil II“ (06.11.)
↓ Erd-Charta: „Eine Welt als Chance“. Workshop zu Flucht(ursachen) & Asyl (11.-13.11.)
↓ Marburger Weltladen (u.a.): Lesung mit der senegalesischen Schriftstellerin Ken Bugul (18.11.)
↓ CIL: Europäischer Dialog „Solidarität im Angesicht der Flüchtlingskrise?“ (25.-27.11.)
↓ Zentrum Ökumene: Studiennachmittag zum Thema Flucht (01.12.)

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VORTRAGSABEND:
Mi., 02.11.16 (20h), Marburg

Coca Cola in Indien

Vortrag mit Mansi Sheth (Süd-Nord-Freiwillige der DIZ). VeranstalterInnen: EPN Hessen-Mitglieder Deutsch-Indische Zusammenarbeit (DIZ) und Weltladen Marburg

Der Coca-Cola Konzern musste bereits mehrere Abfüllanlagen und Produktionsstätten in Indien schließen – auf den Protest von UmweltaktivistInnen und vor allem der Bevölkerung hin. Die Produktion verbraucht zu viel Trinkwasser und verschlimmert somit die Situation vor allem der dürregeplagten ländlichen Bevölkerung. Die Folge davon ist, dass Kleinbauern ihre Felder kaum mehr bewässern können und die Arbeit von Frauen, das tägliche Wasser holen am Brunnen, immer beschwerlicher wird. Außerdem gelangen bei der Produktion der Getränke für die indische Mittel- und Oberschicht Gifte ins Grundwasser.
In der Veranstaltung wird es vor allem um das zivilgesellschaftliche Engagement gegenüber einem mächtigen Unternehmen gehen und darum, wie der Gigant mit Vorwürfen und Kampfansagen von DorfbewohnerInnen umgeht. Außerdem werden Alternativgetränke wie die „faire Cola“ vorgestellt und zur Verkostung gereicht.

Weitere Infos:
>> Veranstaltungsankündigung auf der Webseite der DIZ
>> DIZ e.V.

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MULTIVISIONSSHOW:
Do., 03.11.16 (19.30h), Frankfurt/M.

Gesund und fair würzen!

Premiere der neuen lobOlmo-Multivisionsshow. Rund um die Produktion und den Verzehr von Gewürzen aus Bauern-Kooperativen in Sri Lanka. Veranstalter: EPN Hessen-Mitglieder lobOlmo und fair-ein

Exotische Gewürze geben unseren Speisen das gewisse Etwas und sie fördern unsere Gesundheit … Produziert werden die sinnlichen Geschmacksgeber dabei vor allem von Kleinbauern im globalen Süden, während der weltweite Gewürzhandel in den Händen weniger Konzerne liegt. Durch ihre Verhandlungsmacht können sie die Preise immer weiter drücken, so dass immer mehr Gewürzbauern verarmen.
Eine Alternative bietet kleinen Produzenten der Faire Handel. Die beiden lobOlomo-FotojournalistInnen Jutta Ulmer und Michael Wolfsteiner haben auf Sri Lanka zwei Kleinbauern-Zusammenschlüsse besucht: die Fairtrade-gesiegelte Kooperative SOFA sowie das WFTO-Mitglied PODIE. In beeindruckenden Bildern wird in dieser lobOlomo-Premiere der neuen Multivisionshow vom Anbau und der Verarbeitung von Gewürzen, von ihren Verwendungsmöglichkeiten in der Küche sowie ihren Heilkräfte erzählt. Erläutert werden in der Veranstaltung auch die Vorteile, die der Faire Handel den sri-lankischen Kleinbauern bringt, wobei auch auf die Unterschiede zwischen „Fairtrade-Siegel“ und „WFTO-Label“ eingegangen wird.
Ein informativer Abend an dem mit Fairtrade-Getränken und raffiniert gewürzten süßen und herzhaften Snacks zudem auch für das kulinarische Wohl gesorgt wird.

Weitere Infos:
>> Veranstaltungsankündigung auf der fair-ein-Webseite
>> Webseite „Gesund und fair würzen“ von lobOlmo

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TEXTE, MUSIK & BEGEGNUNG:
Fr., 04.11.16 (19h), Frankfurt/M.

UBUNTU – Zusammen leben. Mandelas Weisheit in Frankfurt – wie leben wir hier zusammen?

Im Rahmen der Interkulturellen Wochen 2016. Veranstalter: EPN Hessen-Mitglied fair-ein e.V. in Kooperation mit der koreanischen Hangil-Gemeinde, dem japanischen Shumei-Verein und dem Ghana-Partnerschaftsausschuss

In Frankfurt kreuzen sich viele Wege, täglich begegnen sich frisch angekommene und schon länger und lange hier lebende NachbarInnen – sie alle verbindet: „UBUNTU-zusammen-leben“. Dr. Facko Traoré (Historiker aus Mali) und Otto Bammel (Theologe) sehen, inspiriert von Nelson Mandelas Weisheit, Chancen für ein buntes Zusammenleben. Lassen Sie sich beeindrucken von ‚Worten der Weisheit’, von Begegnung, von Trommelklang und Maskentanz und von einem vielstimmigen Dialog mit Gästen aus Syrien, Korea, Japan und Ghana. Der Eintritt ist frei

Weitere Infos:
>> Veranstaltungsflyer „UBUNTU – Zusammen leben“ (PDF)
>> fair-ein-Webseite

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TAGUNG:
Fr., 04.11.16 (10-16.30h), Kassel

Afghanistan – Rückkehr in Sicherheit und Würde?

Fachtagung. VeranstalterInnen: EPN Hessen-Mitglied Zentrum Ökumene der EKHN und EKKW und Diakonie Hessen

Seit dem Herbst vergangenen Jahres verstärkt die deutsche Regierung ihre Bemühungen, afghanische Flüchtlinge zur freiwilligen Rückkehr zu bewegen und auch Abschiebungen vorzunehmen.
Doch was ist passiert? Ist am Hindukusch plötzlich der Frieden ausgebrochen? Oder ist es eher der (innen-)politische Druck, die Anzahl der Flüchtlinge in Deutschland zu reduzieren? Überwiegt dabei die Überlegung, die Rahmenbedingungen für die größten Herkunftsländer zuerst zu erschweren und ist möglicherweise die Anzahl der einreisenden Flüchtlinge von größerer Bedeutung als die individuelle Prüfung des Einzelfalles? Ist es Zufall, dass nunmehr nach Syrien mit Afghanistan die zweitgrößte Flüchtlingsgruppe in den Fokus geraten ist? Hat sich die Entscheidungspraxis beim Bundesamt für Flucht und Migration (BAMF) verändert und wie bewerten die Gerichte die Lage? Wie ist die Sicherheitslage tatsächlich einzuschätzen? Wie wird die humanitäre Situation bewertet? Wie steht es um die Wahrung der Menschenrechte?
All diesen Fragen wird im gemeinsamen Gespräch nachgegangen.

Weitere Infos:
>> Veranstaltungsankündigung (PDF)
>> Webseite des Zentrum Oekumene der EKHN und EKKW

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FACH- & METHODENSEMINAR:
Fr., 04.11. – So., 06.11.16, Marburg

Antirassismus und Critical Whiteness

Seminar mit TrainerInnen von glokal e. V. Veranstalter: EPN Hessen-Mitglied NETZ Bangladesch

Das Seminar soll Aktiven in der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit die Möglichkeit geben, sich mit ihrer eigenen Rolle auseinanderzusetzen und einen verantwortungsvollen Umgang mit Rassismus als Querschnittsthema der Entwicklungspolitik zu finden. Dazu gehören der Gebrauch von Bildern und Sprache oder auch Bildungsmaterialien. Der Fokus liegt auf der Reflexion der eigenen sozialen Prägung und des daraus resultierenden Handelns. Ziel ist es, Strategien gegen Rassismus im eigenen Wirken und Handeln zu entwickeln.
Das Seminar richtet sich an allle Aktive des Globalen Lernens, insbesondere zurückgekehrte weltwärts-Freiwillige und RückkehrerInnen von anderen Freiwilligendiensten.

Weitere Infos:
>> Veranstaltungsankündigung auf der NETZ-Webseite
>> Webseite von NETZ Bangladesch e.V.

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VORTRAGS- & DISKUSSIONSABEND:
Sa., 05.11.16 (17-22h), Frankfurt/M.

Lebenswirklichkeiten von AfrikanerInnen in Frankfurt und die Wahrnehmung Afrikas in den Medien

Vortrags- & Diskussionsabend mit Musik und Buffet im Rahmen der Interkulturellen Wochen 2016. VeranstalterInnen: EPN Hessen-Mitglied Africa Foudation, Dialog International und die Evangelische Französisch-reformierten Gemeinde in Frankfurt in Kooperation mit dem Referat 3/IV der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung

Flucht, Vertreibung und neue Heimatsuche sind in der Geschichte der Menschheit zu allen Zeiten und in allen Gesellschaften bekannt. Auslöser können sowohl kriegerische Ereignisse, Umweltkatastrophen, politische oder religiöse Verfolgung oder auch schiere wirtschaftliche Not sein. Um heutzutage in der globalisierten Welt bestehen zu können, wird Mobilität aber oft auch als Allheilmittel gepriesen, sie wird in der digitalen Welt gar ausdrücklich erwünscht. Diese Sichtweise bezieht sich aber vor allem auf die BewohnerInnen westlicher Industrieländer, nicht auf die Menschen aus dem außereuropäischen Raum. Auffassungen von Mobilität und Migration sind also immer an Macht- und Herrschaftsinteressen gebunden.
Die Tagung hat das Ziel, Verständnis und Toleranz für Flüchtlinge, Migrantinnen und Migranten zu fördern, da sie in besonderem Maße mit negativen Vorurteilen konfrontiert werden. Dabei soll auch Fragen nachgegangen werden wie: Welche Bilder von AfrikanerInnen herrschen in den Medien vor und wie spiegeln diese deren Lebensrealitäten wider? Was sind Gründe und Auswirkungen von Afrika-Klischees? Gängigen Diskussionen und die vorherrschenden Meinungen über die angebliche ausschließlich negativen Folgen der Migration sollen hinterfragt und historisch reflektiert werden, um das Phänomen besser und facettenreicher verstehen zu können.

Weitere Infos:
>> Veranstaltungsankündigung mit Programm (PDF)

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TAGESSEMINAR:
Sa., 05.11.16 (10-17h), Marburg

Fortbildung zu (Post-)Kolonialismus in der Bildungsarbeit

Tagesseminar mit den beiden TeamerInnen Christina Castillón (Open School 21 Hamburg) und Jens Mätschke (EPIZ Berlin). Veranstalter: Schul- und Bildungsprojekt êpa! von EPN Hessen-Mitglied Marburger Weltladen in Kooperation mit Arbeit und Leben Hessen

Da wir alle Teil einer Welt sind, in der Benachteiligung einerseits und Bevorzugung andererseits Säulen der Gesellschaft sind, drückt sich dies auch stark in der Bildung aus. Wie wir lernen können, postkoloniale und antirassistische Sichtweisen in der Bildungsarbeit einzunehmen und lebendig werden zu lassen – darum geht es auf diesem methodisch sehr praktisch angelegten Tagesseminar: Wie kann in Bildungsangeboten die Teilhabe Aller im Mittelpunkt stehen, so verschieden die Erfahrungshintergründe der Menschen, die sich dort begegnen, auch sind? Warum ist ein Verständnis von Rassismus als strukturelles und nicht individuelles System wichtig? Welche Werkzeuge dienen zur rassismuskritischen Analyse von Bildungsmaterialien? Welche didaktischen Methoden dienen der Teilhabe und Lernfreude, welche sind bloßstellend und ausgrenzend?
Um einen Einstieg zu einer ersten Anwendung antirassistischer Analysewerkzeuge auf die eigene Bildungspraxis oder auf oft eingesetzte Materialien zu finden, werden die TeilnehmerInnen gebeten, einige Beispiele aus der eigenen Arbeit mitzubringen. In Kleingruppen kann dann gemeinsam abgeklopft werden, was besonders gefällt oder missfällt, was verändert werden muss und was beibehalten werden will.

Weitere Infos:
>> Veranstaltungsankündigung
>> Schul- und Bildungsprojekt êpa!

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SEMINAR:
Sa., 05.11.16 (09-18h), Frankfurt/M.

Seminar zu inklusiver Projektarbeit

Seminartag. VeranstalterInnen: EPN Hessen-Mitglied Christoffel-Blindenmission (CBM) in Kooperation mit dem EPN Hessen

Sie möchten Inklusion in Ihren Projekten und Patenschaften umsetzen? Sie möchten Menschen mit Behinderungen als Akteure in ihren Projekten gewinnen? Sie wissen aber noch nicht wie? Die Antworten auf diese Fragen erhalten Sie in dem Seminar „Inklusion von Menschen mit Behinderungen in Projekten der Entwicklungszusammenarbeit“. Das Angebot besteht aus einem eintägigen Seminar und einem Coachingangebot zur Unterstützung des Transfers von Gelerntem in die Praxis im Nachgang zum Seminar.
Das Training erweitert Ihre theoretischen und praktischen Kenntnisse zu Inklusion. Sie lernen, den menschenrechtsbasierten Ansatz in Ihren Projekten umzusetzen. Darüber hinaus erhalten Sie von uns praktische Tipps und Orientierungshilfen, Chancengerechtigkeit und Barrierefreiheit zu berücksichtigen und die Inklusion von Menschen mit Behinderungen in Ihren Projekten zu ermöglichen. Wir arbeiten mit Ihnen an konkreten Projektbeispielen, womit wir Ihnen den Transfer von Theorie in die Praxis erleichtern. Zusätzlich bietet das Seminar eine ideale Gelegenheit sich mit Experten und anderen Organisationen zu Erfahrungen auszutauschen.

Weitere Infos:
>> „Inklusive Projektarbeit“ – Seminarankündigung
>> CBM-Webseite

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NEPAL-AUSTAUSCHTREFFEN & FEST:
So., 06.11.16 (10-14h & 14.30-17.30h), Frankfurt/M.

THINK TOGETHER II & Interkulturelles Fest

Austauschtreffen mit und von EPN Hessen-Mitglied Nepali Samaj e.V. mit anschließendem Interkulturellen Fest im Rahmen der Interkulturellen Wochen 2016. Veranstalter: Nepali Samaj e.V.

Am Vormittag (10 bis 14 Uhr) lädt EPN Hessen Mitglied Nepali Samaj zum zweiten Austauschtreffen „DENK MIT – THINK TOGETHER“ ein. Im weiteren gemeinsamen Austausch und in Gesprächen mit VertreterInnen von Vereinen, die in Nepal tätig sind, sollen Handlungsmöglichkeiten diskutiert werden, wie von hier aus zur Verbesserung der Lebenssituation in Nepal beigetragen werden kann. Insbesondere engagierte Menschen mit Migrationshintergrund und Diasporaangehörige werden zum Mitdenken eingeladen, um zu diskutieren, wie Nepal bei der Armutsbekämpfung, Ausbildung und Migrationsminderung mit Wissens- und Erfahrungstransfer effektiv unterstützt werden kann.
Am Nachmittag (14.30 bis 17.30 Uhr) wird dann im Rahmen der Interkulturellen Wochen zum Interkulturellen Fest „Nepal und Frankfurt – Suche nach Gemeinsamkeiten“ eingeladen. Die Gäste werden auf eine Reise durch die Region Madhesh in Nepal – auch bekannt als Terai – mitgenommen. Berichtet wird dabei über die Vielfalt der Sprachen, die verschiedenenen Religionen, das Kastenwesen und Feste, die das Leben der Nepali im Terai prägen, bis hin zu den kulinarischen Spezialitäten der Regionen, von denen einige an dem Nachmittag auch zum Essen gereicht werden.

Weitere Infos:
>> Veranstaltungsankündigung „DENK MIT – THINK TOGETHER. Teil II“ (PDF)
>> Veranstaltungsankündigung „Suche nach Gemeinsamkeiten“ (PDF)
>> Webseite von Nepalj Samaj

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WORKSHOP:
Fr., 11.11. – So., 13.11.16, Warburg-Germete

Eine Welt als Chance – fliehen und ankommen in einer partnerschaftlichen Welt

Wochenend-Workshop mit Einführungsreferat und anschließendem Gespräch mit Alexander Loher (Misereor). VeranstalterInnen: Ökumenische Initiative Eine Welt e.V. und die Erd-Charta Koordination

Referent Alexander Loher (Misereor) startet am Freitag mit einem Einführungsreferat und anschließendem Gespräch zu wirtschaftlichen und politischen Apsekten – u.a. zu Klimawandel und damit einhergehenden weiteren noch größeren zu erwartenden Flüchtlingsbewegungen – in die Thematik um Flucht und Asyl. Am Samstagmorgen werden Arbeitsgruppen zu dem Hauptreferat gebildet, am Nachmittag tauschen sich die TeilnehmerInnen zu Erfahrungen zu Flucht und Asyl aus. Der Samstag schließt mit einem abendlichen interkulturellen Fest: „Zuhause auf der einen Erde“. Die letzte Workshop-Einheit am Sonntagmorgen steht thematisch im Zeichen von Abraham, dem ersten Flüchtling und Vater dreier Religionen.
Die VeranstalterInnen freuen sich über Teilnehmende aus dem Umfeld der Flüchtlingshilfe und Menschen mit Migrationshintergrund.

Weitere Infos:
>> Veranstaltungsankündigung „Eine Welt als Chance“
>> Erd-Charta-Webseite

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LESUNG:
Fr., 18.11.16 (20-22h), Marburg

Lesung mit der senegalesischen Schriftstellerin Ken Bugul

Lesung auf französisch und deutsch. VeranstalterInnen: EPN Hessen-Mitglied Weltladen Marburg, Kulturelle Aktion Marburg Strömungen, Lutherische Pfarrkirche, Asylbegleitung Mittelhessen, Buchhandlung Roter Stern, AG Sozialpsychologie der Philipps-Universität Marburg, Projekt „Einsicht – Marburg gegen Gewalt“

Ken Bugul gilt als eine der wichtigsten und originellsten Schriftstellerinnen Westafrikas – eine durch und durch weibliche, zweifelnde und zugleich starke und radikale Stimme, mit einem unbändigen Mut zur Freiheit und zur eigenen Position. Ken Buguls Analysen ihrer eigenen Gesellschaft wie auch des Westens sind ebenso ehrlich wie sie authentisch sind, weil sie sich nicht auf Ideologie und Theorien verlassen, sondern im authentisch und intim Erlebten gründen. Ihr Meisterwerk „Riwan oder der Sandweg“ wurde von einer afrikanischen Kommission zu einem der 100 wichtigsten afrikanischen Bücher des 20. Jahrhunderts gewählt und mit dem wichtigsten afrikanischen Literaturpreis ausgezeichnet (Grand Prix Littéraire de l’Afrique Noire) ausgezeichnet. Ken Bugul reflektiert darin in ungewöhnlich offener und hellsichtiger Weise über den Feminismus. Viele Vorurteile und aus Europa übernommene Ansichten über die Lebensbedingungen afrikanischer Frauen werden umgestürzt und gnadenlos auseinandergenommen oder seziert. In Riwan findet ein mutiges Nachdenken über afrikanische Traditionen, Polygamie, Monogamie, Entfremdung, Verführung, Leben und Tod statt.

Weitere Infos:
>> Veranstaltungsankündigung: Lesung mit Ken Bugul
>> Weltladen Marburg

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EUROPÄISCHER DIALOG:
Fr., 25.11. (19h) – Wo., 27.11.16 (12h), Wiesbaden-Naurod

Solidarität im Angesicht der Flüchtlingskrise?

Europäischer Dialog zu den Herausforderungen einer neuen Praxis. Mit Gästen aus Polen, Österreich und Deutschland. Veranstalter: EPN Hessen-Mitglied Christliche Initiative Internationales Lernen e.V. (CIL)

Die aktuelle Fluchtbewegung in die Staaten der europäischen Gemeinschaft und die Reaktionen darauf beinhalten Anfragen an diejenigen, die sich in der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit, der Menschenrechtsarbeit und in der Anti-Rassismus-Arbeit engagieren. In Frage stehen die Aufnahmebereitschaft in verschiedenen europäischen Gesellschaften, das Verständnis von Solidarität innerhalb der europäischen Länder und die solidarische Unterstützung für die Gestaltung besserer Lebensperspektiven in den Herkunftsländern der Flüchtlinge.
Neben großer Hilfsbereitschaft konstatieren wir mehr oder weniger offene Ablehnung gegenüber der Aufnahme von geflüchteten Menschen. Die ablehnende Haltung zur Aufnahme von Geflüchteten, die wir in verschiedenen Ländern und Regionen der EU wahrnehmen, fordert uns: zum europäischen Gespräch, zum Prüfen der eigenen Arbeitskonzepte und zum Erfahrungsaustausch, zum gemeinsamen Erkunden von Haltungen, Befürchtungen und Sorgen sowie zur Identifikation von Schritten nachhaltiger Solidarität heraus. Diese Dialog-Werkstatt macht sich eben diese Herausforderungen zum Gegenstand.

Weitere Infos:
>> Veranstaltungsflyer & Programm „Solidarität im Angesicht der Flüchtlingskrise?“ (PDF)
>> CIL-Webseite

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STUDIENNACHMITTAG:
Do., 01.12.16, Nassau (14-17.30h)

Bloß weg von hier!

Ausstellung und Unterrichtsbausteine zum Thema Flucht für die Sekundarstufe I und II. Leitung: Sabine Striether und Dr. Anke Kaloudis. Veranstalter: Zentrum Ökumene der EKHN und EKKW in Kooperation mit dem Religionspädagogischen Institut Frankfurt


[Foto: Dr. Ute I. Greifenstein]

An diesen Nachmittagen werden jeweils eine Ausstellung zu Fluchtursachen und Fluchtwegen sowie Unterrichtsbausteine vorgestellt und erprobt. Die Unterrichtsbausteine können zusammen mit der Ausstellung aber auch unabhängig von ihr durchgeführt werden. Die Ausstellung wurde erstellt von Brot für die Welt und Globales Lernen im Zentrum Ökumene der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau und Kurhessen-Waldeck. Sie ermöglicht Einblicke in die Lebenswirklichkeit von Menschen, die durch Krieg, Verfolgung oder Verlust von Lebensgrundlagen flüchten müssen, und informiert über Fluchtursachen und -wege. Sie enthält interaktive Elemente, ist unproblematisch aufzubauen und kann von Schulen ausgeliehen werden. (Die Kursgebühr beträgt 5 Euro.)

Weitere Infos:
>> Veranstaltungsankündigung „Bloß weg von hier!“
>> Webseite des Zentrum Oekumene der EKHN und EKKW

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„Hessen entwickeln für die Eine Welt“ –
Neues aus dem PromotorInnen-Programm:

↓ Nachlese I: „Afrika neu denken“ und die EPAs. Rückblick auf eine aktuelle Konferenz
↓ Nachlese II: „Schule Fairändern!“ – Fortbildung zu Globalem Lernen für Fairtrade-Schools

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Nachlese I: „Afrika neu denken“ und die EPAs.
Rückblick auf eine aktuelle Konferenz
 

„Afrika neu denken, heisst die Welt neu zu denken.“

Elisabeth Kaneza, Politologin und Aktivistin

Bei der diesjährigen 4. Konferenz „Afrika neu denken“ vom 23.-24. September in Frankfurt/M. wurde angesichts der gegenwärtigen politischen und öffentlichen Diskussionen der nachhaltige Angriff auf die Strukturen afrikanischer Länder in den Mittelpunkt gestellt. Dieser Fokus erlaubte zugleich einen Blick, der uns hier auch stärker in die Verantwortung für Fluchtursachen nimmt und somit das Ankommen von Geflüchteten in einen realitätsnäheren Kontext stellen kann. „Wer schuldet wem was?“ ist darüber hinaus eine berechtigte Frage für viele Zustände in der Welt.

Ein aktuelles Beispiel soll verdeutlichen, worum es u.a. geht: die EU diskutiert auf verschiedenen Ebenen viel über Freihandelsabkommen wie CETA und TTIP – Vereinbarungen, von denen konkrete Sorgen und Ängste für Menschen in der EU ausgehen. Parallel dazu werden jedoch hinter noch verschlosseneren Türen European Partnership Agreements (EPAs) für den Freihandel mit den AKP-Staaten ausgehandelt (AKP-Afrika, Karibik, Pazifik). Derzeit steht die Unterzeichnung des regionalen Wirtschaftsabkommens mit 16 westafrikanischen Ländern im Mittelpunkt, wobei die Europäische Kommission bereits seit 14 Jahren versucht, diese mit unglaublichem Druck und allen Mitteln auch gegenüber afrikanischen Ländern durchzusetzen, u.a. durch Aberkennung der Zugangsrechte für ihre Exportprodukte in die EU oder bereits erfolgte Abkommen mit anderen Regionen. EPAs sollten v.a. Vorteile und Stärkung für die Wirtschaft in den „Partnerländern“ bringen, so könnte man meinen. Doch weit gefehlt: nach wie vor geht es insbesondere um Zugeständnisse für die europäische Wirtschaft und europäische Konzerne. Der viel beschworene Kampf gegen Fluchtursachen und das Eintreten für eine globale Zusammenarbeit auf Augenhöhe werden mit Füßen getreten. Derzeit verweigern sich mit Nigeria, Niger und Mauretanien nur noch drei der 16 westafrikanischen Staaten der Ratifizierung des anstehenden Abkommens. Die meisten anderen haben u.a. gerade auch wegen ihrer Abhängigkeit von Entwicklungshilfe dem Druck nachgegeben und den bisherigen Aushandlungen zugestimmt. KritikerInnen befürchten z.B. eine weitere Liberalisierung der Märkte, eine unaufhaltsame Grenzöffnung für subventionierte europäische Produkte, die Zerstörung lokaler Strukturen wie kleinen und mittelständischen Unternehmen sowie erhebliche Steuereinbußen für die Länder auf dem afrikanischen Kontinent.


Weitere Infos:
>> Afrika im Zentrum – Webseite zur Konferenz „Afrika neu denken“
>> Ausstellung „Konsumsplitter“ (Mit dieser Ausstellung zum Thema Fluchtursachen touren derzeit auch das EPN Hessen e.V. und einzelne Eine Welt-PromotorInnen durch Hessen.)

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Nachlese I: „Schule Fairändern!“ –
Fortbildung zur Fairtrade-Schools-Kampagne und zu Globalem Lernen

Nachlese zu „Schule Fairändern!“ – Fortbildung zur Fairtrade-Schools-Kampagne und zu Globalem Lernen am Freitag, 07. Oktober 2016, in Kassel. Eine Kooperation zwischen TransFair e.V., dem hessischen Eine Welt-PromotorInnen-Programm, Weltläden in Hessen e.V. und dem Zentrum Ökumene der EKHN und EKKW

Unter dem Motto „Schule Fairändern“ lud ein breites Bündnis verschiedener Organisationen des Fairen Handels und des Globalen Lernens am 07. Oktober 2016 zu einer Tagesfortbildung ins „Blaue Café“ in Kassel ein. 23 Teilnehmende lernten im Rahmen der Schulung die konkreten Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen der Fairtrade-Schools-Kampagne, Schulen, Weltläden und anderen außerschulischen PartnerInnen kennen. Darüber hinaus bekamen die Teilnehmenden einen Einblick in Grundsätze und Strukturen des fairen Handels sowie in praktischen Bildungsmethoden und Übungen rund um das Thema fairer Handel. Großes Interesse an der Fortbildung kam von Lehrerinnen und Lehrern, die sich mit ihrer Schule auf den Weg zur Fairtrade-School machen wollen oder bereits ausgezeichnet sind. Auch die jüngere Generation interessiert und engagiert sich für den Fairen Handel. Dies zeigte die Teilnahme einiger SchülerInnen, die gemeinsam mit ihren Lehrkräften angereist waren.


Weitere Infos:
>> Fairtrade-School-Kampagne

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agl nimmt Stellung zum Bundeshaushalt 2017

Am 6. Juli 2016 hat die Bundesregierung den Entwurf für den Bundeshaushalt 2017 veröffentlicht. Demzufolge sollen die Ausgaben des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) im Jahr 2017 um 580 Mio. Euro auf 7,99 Mrd. Euro steigen. Obwohl die Aufstockungen nicht so umfangreich wie im Vorjahr ausfallen, begrüßt die Arbeitsgemeinschaft der Eine Welt-Landesnetzwerke in Deutschland e.V. (agl) dennoch den Gesamtentwurf.

Als höchst problematisch und unzureichend sieht der Dachverband der 16 Eine Welt-Landesnetzwerke allerdings die Planungen für den Titel der Förderung der entwicklungspolitischen Bildung im Einzelplan 23 (BMZ). Hier soll im Jahr 2017 von 35 auf 33 Mio. Euro gekürzt werden. Die agl schließt sich daher den Forderungen des Verbandes für Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe deutscher Nichtregierungsorganisationen e.V. (VENRO) an und plädiert für eine Aufstockung auf 50 Mio. Euro, wovon zu mindestens 60 Prozent zivilgesellschaftliche Projekte gefördert werden sollen.

Am 12. Oktober wurde daher eine ausführliche Stellungnahme an die Mitglieder des Deutschen Bundestages und des Ausschusses für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (AWZ) verschickt, in der dies unterstrichen und besonders begründet wurde.

Weitere Infos:
>> Stellungnahme der agl zum Bundeshaushalt 2017 (PDF)
>> agl-Webseite

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EU ringt weiter um eine Finanztransaktionssteuer als „Steuer gegen Armut”

Auf einem Treffen der europäischen Finanzminister am 10. Oktober 2016 haben sich zehn europäische Länder darauf geeinigt, bis zum Jahresende eine Entscheidung über die Einführung einer Finanztransaktionssteuer zu fällen. Die Steuer wird als wichtiger Schritt zur Stabilisierung der Finanzmärkte gesehen. Beteiligt an diesem Beschluss sind Deutschland, Frankreich, Spanien, Italien, Österreich, Griechenland, Slowenien, Belgien, Portugal und die Slowakei. Seit Jahren setzen sich insbesondere zivilgesellschaftliche Organisationen und Initiativen dafür ein, die Finanztransaktionssteuer als „Steuer gegen Armut“ umfassend einzuführen.

Die endgültigen Steuersätze stehen zwar noch nicht fest, werden sich aber voraussichtlich um die 0,1 Prozent für Aktiengeschäfte und 0,01 Prozent für Derivate bewegen. Gerade die Besteuerung der Derivatgeschäfte war lange umstritten und eine wichtige Forderung der Zivilgesellschaft. Die Steuersätze wirken sehr niedrig, würden aber hohe Summen einbringen: Allein Deutschland würde zwischen 18 und 44 Milliarden Euro im Jahr kassieren, wie eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) schätzt.

Doch aus entwicklungspolitischer Perspektive sind wichtige Punkte noch immer weitgehend offen: Die politischen EntscheidungsträgerInnen sind sich vor allem darüber uneins, wie die aus der Finanztransaktionssteuer gewonnenen Gelder einzusetzen seien. Im ursprünglichen Konzept der Zivilgesellschaft sind die Forderungen dazu klar: Die „Steuer gegen Armut“ soll zur Bekämpfung der Armut weltweit beitragen und Maßnahmen für den Umweltschutz unterstützen.


Weitere Infos:
>> Oxfam-Nachricht „Top-Ökonomen fordern Finanztransaktionssteuer“
>> EurActiv-Meldung zur Erhöhung der Finanztransaktionssteuer in Frankreich
>> Kampagnen-Webseite „Steuer gegen Armut“

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Schlaglicht I: 07. Oktober – Welttag für menschenwürdige Arbeit

Seit dem Jahr 2008 rufen am 07. Oktober Gewerkschaften weltweit zum „Tag der menschenwürdigen Arbeit“ auf. Dabei wird jedes Jahr die prekäre Situation vieler ArbeitnehmerInnen auf der ganzen Welt in den Blick genommen und Forderungen nach einer angemessenen sozialen Sicherung, hinreichendem Arbeitsschutz von Beschäftigten, nach Gleichstellung am Arbeitsplatz, Verbot von Kinderarbeit sowie zum Schutz der Umwelt gestellt. Auch der bedeutende Stellenwert von Arbeit bei der Armutsbekämpfung, wie dies die Agenda 2030 in ihren Sustainable Development Goals unterstreicht und die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) in ihrem Anspruch des Decent Work seit Jahren verfolgt, wird hier deutlich.

Wie wichtig der Kampf um menschenwürdige Arbeitsbedingungen ist, unterstreicht eine Untersuchung des Internationalen Gewerkschaftsbundes (IGB). Der Globale Rechtsindex 2016 hat in 141 Ländern die ArbeitnehmerInnenrechte auf deren Gesetzgebung und Umsetzung überprüft. Hier wird deutlich, dass die Untergrabung in den meisten Regionen der Welt noch durch Angriffe auf die Rede- und die Versammlungsfreiheit verschärft wird. In 82 Ländern sind Beschäftigte vom Arbeitsrecht ausgeschlossen, von den insgesamt 141 untersuchten Ländern hat sich die Zahl derjenigen, die die Rede- und Versammlungsfreiheit verweigern oder beschränken, von 41 auf 50 erhöht – neu auf der Liste u.a. Algerien, Kamerun, die USA und Pakistan. In mindestens 11 Ländern wurden GewerkschafterInnen ermordet, wie etwa in Chile, Kolumbien, Ägypten, El Salvador, Guatemala, Honduras, Iran, Mexiko, Peru, Südafrika und der Türkei.


Weitere Infos:
>> DGB-Pressemitteilung „Menschenwürdige Arbeit vor Profit“
>> IGB-Rechtsindex 2016: Die 10 schlimmsten Länder für erwerbstätige Menschen
>> „Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen aller Menschen“ (ILO)

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Schlaglicht II: 16. Oktober – Welternährungstag

Seit 1979 weist der Welternährungstag jedes Jahr am 16. Oktober auf die Themen Ernährungssicherheit und Hunger hin. Der Tag geht zurück auf die Gründung der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation, der Food and Agriculture Organization (FAO), als eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen. Sie soll die weltweite Nahrungsmittelproduktion und -verteilung verbessern sowie den Ernährungs- und Lebensstandards global angleichen und insgesamt anheben.

Weltweit sind bereits Erfolge bei der Bekämpfung des Hungers erzielt worden, der neue Welthunger-Index zeigt, dass der Index-Wert seit dem Jahr 2000 um 29 Prozent gefallen ist. Trotzdem sind weltweit noch immer 795 Millionen Menschen unterernährt. In 50 Ländern ist die Hungersituation ernst oder sehr ernst. Trotz der Fortschritte reicht das Tempo nicht annähernd aus, um den Hunger bis zum Jahr 2030 tatsächlich zu beenden. Die Regionen mit den eklatantesten Hungersituationen liegen in Afrika südlich der Sahara: Die Zentralafrikanische Republik und der Tschad haben die höchsten Hungerwerte des Berichts. Bürgerkriege und extreme Wetterereignisse belasten die Nahrungsproduktion gerade im globalen Süden schwer.

Nachdem in den Millenniumszielen die Bekämpfung Armut und Hunger in einem Ziel zusammengefasst waren, ist nun in den 2015 verabschiedeten Sustainable Development Goals (SDGs) mit dem Ziel 2 „Den Hunger beenden, Ernährungssicherheit und eine bessere Ernährung erreichen und eine nachhaltige Landwirtschaft fördern“ die weiterhin bestehende Ernährungsproblematik mit einem eigenen Ziel aufgegriffen worden.


Weitere Infos:
>> Welthunger-Index der Welthungerhilfe
>> Oxfam-Bericht „Böcke zu Gärtnern“
>> Zu SDG-Ziel 2 „Hunger bekämpfen“ auf der Webseite des BMZ

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Materialien

↓ SÜDWIND & INKOTA: Neue Studie über Arbeitsrechtsverletzungen in Indien
↓ Aktualisierung der Leitfäden Nachhaltige Beschaffung in Hessen
↓ Infobüro Nicaragua: Neuauflage der Werkheft-Box „Fokuscafé Lateinamerika“
↓ glokal e.V.: Neue Broschüre über „Das Märchen von der Augenhöhe“
↓ Agrarökologie-Publikation zur Ernährungswende: „Besser Anders. Anders Besser“
↓ WUS: Neues Datenblatt zu den OECD-Ausgaben für entwicklungsbezogene Bildungsarbeit
↓ Neue Publikation „Humanitäre Hilfe: Politische Bedeutung und kritische Reflexion“
↓ SÜDWIND: Neue Studie „Grenzen überwinden. MigrantInnen auf dem Weg nach Europa“

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SÜDWIND & INKOTA: Neue Studie über Arbeitsrechtsverletzungen in Indien

In der neuen Studie „Auf der Stelle (ge)treten. Arbeitsrechtsverletzungen in
der indischen Leder- und Schuhindustrie“, der Kampagne „Change Your Shoes“, von SÜDWIND und INKOTA, werden die katastrophalen Arbeitsbedingungen in der Schuh- und Lederproduktion veröffentlicht. Indien ist nach China weltweit das Land mit der größten Schuhproduktion, mehr als eine Million Menschen sind in der Schuhindustrie beschäftigt. In der Lederindustrie sind es sogar über 2,5 Millionen. Die Studie basiert auf einer Befragung von Beschäftigten aus mehreren Schuh- und Lederfabriken in Ambur in Südindien und Agra in Nordindien. Löhne weit unter dem Existenzniveau, gravierende Mängel in Sachen Gesundheitsschutz und Sicherheit sowie Diskriminierung und Ausbeutung aufgrund traditioneller Geschlechter- und Kastennormen, sind die Bedingungen mit denen die ArbeitnehmerInnen tagtäglich zu kämpfen haben. Zur Verbesserung der Lebensumstände der ArbeiterInnen, werden in der Studie vor allem internationale Markenunternehmen in die Verantwortung genommen und zum Handeln aufgefordert.

Weitere Infos:
>> Studie „Auf der Stelle (ge)treten“ (PDF)
>> Factsheet „Auf der Stelle (ge)treten“ (PDF)

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Aktualisierung der Leitfäden Nachhaltige Beschaffung in Hessen

Die im Jahr 2012 im Rahmen des Projektes „Hessen: Vorreiter für eine nachhaltige und faire Beschaffung“ zur Verfügung gestellten Einkaufshilfen für Bürobedarf, Bürogeräte mit Druckfunktion, Büromöbel, Computer und Monitore, Reinigungs(dienst-)leistungen sowie Textilprodukte sind frisch überarbeitet worden und liegen nun als aktualisierte Ausgabe vor. Hintergrund bildet das am 1. März 2015 in Kraft getretene hessische Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG), das es ermöglicht hat, öffentliche Auftragsvergaben im Hinblick auf soziale, ökologische Anforderungen sowie Nachhaltigkeit weiter auszugestalten.
Im Auftrag des Beschaffungsamtes des Bundesministeriums des Innern wurde zudme neu ein sog. „Tool-Picker“ entworfen: Eine Software zur Kostenberechnung von Lebenszyklen, der als Hilfestellung für den/die BeschafferIn gedacht ist.

Weitere Infos:
>> Portal für nachhaltige Beschaffung – Gesetze, Regelungen, Leitfäden
>> „Lebenszyklus-Tool-Picker“

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Infobüro Nicaragua: Neuauflage der Werkheft-Box „Fokuscafé Lateinamerika“

Das Informationsbüro Nicaragua hat jüngst die stark überarbeitete Neuauflage der Werkheft-Box „Fokuscafé Lateinamerika“ veröffentlicht. Die Box enthält eine Vielzahl interaktiver Bildungsmaterialien des Globalen Lernens für die Arbeit mit jungen Menschen und ist für MultiplikatorInnen, politische BildnerInnen und LehrerInnen gedacht.
Die Box beinhaltet fünf Werkhefte, zu den Themen Klimawandel, Umweltkonflikte, Kolonialismus und Rassismus, Migration sowie Wirtschaft. Zusätzlich enthält sie eine Handreichung für TeamerInnen und eine Material-DVD. Die thematischen Schwerpunkte sind eingebettet in vielfältig einsetzbare Methoden, didaktische Hinweise sowie alle notwendigen Arbeitsmaterialien zur Durchführung eines Projekttages. Anhand von konkreten Beispielen aus Lateinamerika und Deutschland regen die dargestellten Methoden zu einer (macht-)kritischen Auseinandersetzung mit globalen und innergesellschaftlichen Verhältnissen an. Gleichzeitig stellen sie den Bezug zur Lebenswelt und dem Alltag von Jugendlichen in Deutschland her.

Die Werkheft-Box kann per Mail (info[at]informationsbuero-nicaragua.org) für 12 Euro zzgl. Versand bestellt werden. (Im Paket mit dem Werkheft «Menschenrechte und soziale Kämpfe in Lateinamerika» (2014) fallen 15 Euro zzgl. Versand an.)

Weitere Infos:
>> Bestellseite „Fokuscafé Lateinamerika“

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glokal e.V.: Neue Broschüre über „Das Märchen von der Augenhöhe“

glokal e.V. hat sich in ihrer neuen Veröffentlichung „Das Märchen von der Augenhöhe. Macht und Solidarität in Nord-Süd-Partnerschaften“ intensiv mit der Zusammenarbeit des Nordens mit PartnerInnen des globalen Südens auseinandergesetzt und deren kritische Betrachtung als wichtiges Thema gesetzt. Sie hinterfragen die Beteuerung der Augenhöhe in den partnerschaftlichen Zusammenarbeiten und stellen die ungleichen Macht- und Spannungsverhältnisse unter denen sie zumeist ablaufen dar. Die Broschüre richtet sich als Reflexions- und Praxishilfe an alle, die in Nord-Süd Zusammenhängen tätig und aktiv sind – ob als Ehrenamtliche, Aktivisten oder beruflich. Nach einer theoretischen Einführung werden die unterschiedlichen Aspekte von NRO-Strukturen, Schulpartnerschaften, Freiwilligendiensten und Solidaritätsarbeit dargestellt.

Die Schutzgebühr beträgt 8 Euro/Stück, ab 5 Exemplaren 6 Euro/Stück (zzgl. Versandkosten). Mit dem politischen Preis ab 10,00 Euro pro Stück kann zusätzlich die Arbeit von glokal e.V. unterstützt werden.

Weitere Infos:
>> Bestellformular „Das Märchen von der Augenhöhe“

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Agrarökologie-Publikation zur Ernährungswende: „Besser Anders. Anders Besser“

In gemeinsamer HerausgeberInnenschaft von Brot für die Welt, FIAN, dem Forum Umwelt und Entwicklung, der Heinrich-Böll-Stiftung, dem INKOTA-Netzwerk, MISEREOR, Oxfam und der Rosa-Luxemburg-Stiftung ist jüngst die Broschüre „Besser Anders. Anders Besser. Mit Agrarökologie die Ernährungswende gestalten“ veröffentlicht worden. In der Publikation werden praxiserprobte agrarökologische Ansätze dargestellt, die für eine soziale und ökologische Neuorientierung der Landwirtschaft bereits in Nord und Süd bestehen. Sie bieten erfolgreiche Alternativen zu industrieller und exportorientierter Landwirtschaft. Die Bundesregierung wird daher von den HerausgeberInnen dazu aufgefordert, endlich agrarökologische Ansätze und alternative Vermarktungsformen stärker zu fördern und eine Ernährungswende voranzubringen. Statt Profite für Agrarkonzerne, wird die Unterstützung von Kleinbauern und Kleinbäuerinnen und ihrer Praktiken weltweit, der Schutz von Umwelt und Gesundheit sowie gute Ernährung für alle eingefordert.

Die gemeinsame Publikation kann bei den Organisationen kostenfrei bestellt oder heruntergeladen werden.

Weitere Infos:
>> Broschüre „Besser Anders. Anders Besser“ (PDF)

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WUS: Neues Datenblatt zu den OECD-Ausgaben für entwicklungsbezogene Bildungsarbeit

Das jährliche Faltblatt des World University Service (WUS), zu den Ausgaben der OECD-Staaten für entwicklungsbezogene Bildungs- und Informationsarbeit, für 2016 ist neu erschienen! Die zusammengetragenen und veröffentlichten OECD-Zahlen machen deutlich, dass eine stärkere Förderung notwendig ist – trotz der Erhöhung des Etats der Bundesregierung für diesen Bereich: In Deutschland liegen die Ausgaben für die entwicklungsbezogene Bildungs- und Informationsarbeit bei 0,64 Prozent. Nach Empfehlungen des United Nations Development Programm (UNDP), sollten sie eigentlich bei drei Prozent der Gesamtausgaben für Entwicklungszusammenarbeit (ODA) liegen. Ziel der entwicklungspolitischen Informations- und Bildungsarbeit ist es, aktive Beteiligung an einer sozial gerechten Gesellschaft in der globalisierten Welt zu fördern, globale Zusammenhänge aufzuzeigen und zu verantwortungsvollem Handeln zu motivieren. Diese Arbeit ist daher ein wichtiges Mittel, um die Umsetzung der Ziele der Agenda 2030 (Agenda für eine nachhaltige Entwicklung SDG) zu befördern und zu unterstützen.

Das Datenblatt gibt es kostenlos als PDF auf der Webseite des WUS.

Weitere Infos:
>> WUS-Faltblatt (PDF)

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Neue Publikation „Humanitäre Hilfe: Politische Bedeutung und kritische Reflexion“

Die Studie „Herausforderung Humanitäre Hilfe. Politische Bedeutung und kritische Reflexion in Deutschland„ von Martin Quack ist in Zusammenarbeit, der Diakonie Katastrophenhilfe, Caritas international und Ärzte ohne Grenzen entstanden. Humanitäre Hilfe wird, in Anbetracht der Zunahme von Katastrophen, auch in Zukunft immer mehr an Bedeutung gewinnen. Allerdings fehlt eine kritische Auseinandersetzung, um die Wirksamkeit der Maßnahmen im bundesweiten Diskurs. Oft wird humanitäre Unterstützung von der Politik dazu genutzt, um gegen Krisen öffentlichkeitswirksame Maßnahmen zu ergreifen. Der Autor stellt vor allem das Fehlen einer gemeinsamen Plattform in Frage, sie würde helfen Praxis, Theorie und Politik zusammenzubringen. Defizite aufzuarbeiten und Reflexion sowie kritisches Hinterfragen ermöglichen, um darauf eine wirksame praxisorientierte humanitärer Hilfe aufzubauen.

Die Studie kann in digitaler Form auf der Webseite von Ärzte ohne Grenzen heruntergeladen werden.

Weitere Infos:
>> Studie „Humanitäre Hilfe“ (PDF)

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SÜDWIND: Neue Studie „Grenzen überwinden. MigrantInnen auf dem Weg nach Europa“

SÜDWIND hat in ihrer neuen Studie „Grenzen überwinden. MigrantInnen auf dem Weg nach Europa“ die Motive, Wege, Ziele sowie Gründe, weshalb sich die Menschen auf den Weg machen, über Jahre und in verschiedenen Regionen nachgezeichnet. Entgegen den herrschenden Annahmen, dass Migration ein modernes Phänomen ist, wird in der Studie aufgezeigt, dass die tatsächliche Zahl der Menschen die emigrieren, nur bei knapp über drei Prozent liegen. Über lange Zeiträume gesehen verhält sich ihre Anzahl zur Weltbevölkerung konstant. Der Schwerpunkt der Studie liegt auf den Ländern im westlichen Afrika, die sowohl Herkunfts-, Transit- und Zielstaaten von Migration und Flucht sind. Außerdem wird der sogenannte „Khartum-Prozess“ erläutert, der in die europäische und deutsche Migrations- und Fluchtpolitik eingebettet ist. Gefordert wird letztich ein Wende in der Migrationspolitik und die Einhaltung der Menschenrechte. SÜDWIND sieht Grenzschutz und Migrationsverhinderung nicht als eine akzeptable Lösung an und streicht die Verantwortung der westlichen Ländern für das Zustandekommen von Migrationsursachen heraus.

Die Studie kann kostenlos digital heruntergeladen oder als Printversion bestellt werden: info[at]suedwind-institut.de (Preis: 5 Euro/Stück, ab 10 Stück: 3 Euro/Stück).

Weitere Infos:
>> Studie „Grenzen überwinden“ (PDF)

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Mitmachen: Kampagnen, Wettbewerbe & Ausschreibungen

↓ #weilwirweiterdenken: Neuer Ideenwettbewerb der Nachhaltigkeitsstrategie Hessen
↓ Start des BRIDGE-IT! AWARD 2016
↓ INKOTA Aktionspreis: SPITZE NADEL gegen die Missstände in der Modeindustrie
↓ Stellenausschreibung: agl-Fachstelle Globales Lernen

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#weilwirweiterdenken: Neuer Ideenwettbewerb der Nachhaltigkeitsstrategie Hessen

Am 4. Hessischen Tag der Nachhaltigkeit, am 22. September 2016, fiel der Startschuss für den neuen Ideenwettbewerb #weilwirweiterdenken der Nachhaltigkeitsstrategie Hessen. Ideen sind gefragt, die Mitmenschen informieren, sie motivieren und sie zu einem nachhaltigeren und faireren Konsum anregen. Der Kreativität ist dabei keine Grenzen gesetzt. Frei nach dem Motto „Weniger ist das neue Mehr“ sind alle dazu aufgefordert, bewusster zu konsumieren und damit zu einer lebenswerteren Zukunft beizutragen.

Die GewinnerInnen erhalten Unterstützung und bis zu 7.500 Euro. Zusätzlich wird per Facebook-Voting ein Publikumspreis verliehen. Teilnahmeschluss ist Ende Dezember.

Weitere Infos:
>> Webseite der Nachhaltigkeitsstrategie Hessen

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Start des BRIDGE-IT! AWARD 2016

Bewerbungen für den diesjährigen „BRIDGE-IT! AWARD 2016“ sind ab sofort möglich! Eingereicht werden können Partnerschaftsprojekte, die gemeinsam mit Jugendlichen aus dem globalen Süden durchgeführt werden. Sie sollen einen Beitrag zum Globalen Lernen und zur Bildung für nachhaltige Entwicklung leisten und damit zu einer nachhaltigeren und gerechteren Welt beitragen.

Die GewinnerInnen erhalten bis zu 1.000 Euro und die ‚Top10’ werden zur change agents-Tagung (caT) eingeladen. Wer sich bewerben will muss einen kurzen Projektbeschrieb schreiben, in dem fünf Fragen beantwortet werden müssen, zudem ungefähr fünf Bilder mit Beschreibung einreichen und sich auf der Webseite von BRIDGE-IT anmelden.
Bewerben können sich noch bis zum 18. November 2016 alle Projekte aus dem Jahr 2016.

Weitere Infos:
>> Webseite „BRIDGE-IT! AWARD 2016“
>> Bewerbung zum BRIDGE-IT! AWARD 2016

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INKOTA-Aktionspreis: SPITZE NADEL gegen die Missstände in der Modeindustrie

Der Aktionspreis SPITZE NADEL richtet sich an Menschen und Aktionsgruppen die auf Missstände in der Modeindustrie aufmerksam machen, um Ereignisse wie Rana Plaza, Tazreen und Ali Enterprises unvergessen zu machen. Schwerpunkt liegt auf den Themen Menschenrechte und menschenwürdige Arbeit.

Die GewinnerInnen erhalten bis zu 10.000 Euro. Eingereicht werden können Aktionen die im Zeitraum vom 1. März 2016 bis 30. April 2017 stattgefunden haben.

Weitere Infos:
>> Bewerbungsformular zum Aktionspreis SPITZE NADEL (PDF)
>> Webseite zum Aktionspreis SPITZE NADEL

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Stellenausschreibung: Fachstelle Globales Lernen (50-75%)

Die Arbeitsgemeinschaft der Eine Welt-Landesnetzwerke in Deutschland e.V. (agl) sucht zum 2. Januar 2017 eine Elternzeitvertretung für die Fachstelle Globales Lernen (20-30 Std./Wo), für die Durchführung eines von Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst und Engagement Global (im Auftrag des BMZ) geförderten Programms.
Die Fachstelle vernetzt die Eine Welt-Landesnetzwerke im Bereich des Globalen Lernens und vertritt diese auf Bundesebene in relevanten Gremien und Arbeitsgruppen. Zum anderen dient sie dem Informationsfluss zwischen zivilgesellschaftlichen und staatlichen AkteurInnen in diesem Bereich und ermöglicht so Synergien und abgestimmtes Handeln. Gleichzeitig arbeitet die Fachstelle gemeinsam mit KooperationspartnerInnen an der Beförderung des Globalen Lernens und trägt zur Qualifizierung von AkteurInnen bei. Erwartetet werden u.a. Erfahrung in der entwicklungspolitischen Inlands- und Bildungsarbeit, Kenntnisse von NGO-Strukturen und -Arbeitsweisen, Erfahrung und konzeptionelle Fähigkeit zu Inhalten und Methodik im Bereich des Globalen Lernens, Kenntnisse aktueller Debatten und Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit KooperationspartnerInnen sowie der Projektkoordination und -abwicklung.
Die Stelle ist bis 28. Februar 2018 befristet, mit Option auf Verlängerung bis 15. April 2018. Bewerbungsschluss ist der 04. November 2016.

Weitere Infos:
>> Stellenausschreibung „Fachstelle Globales Lernen“ (PDF)
>> agl-Webseite

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Terminlese

 
Di., 01.11. – Di., 22.11.16, Frankfurt/M.
Tanz der Wissenschaft – Die Curies: Ein Herz und eine Forscherseele
Filmvorführung im Rahmen der 12. Interkulturellen Frauenfilmreihe mit dem Thema: „Frauen, die die Welt beweg(t)en“. Veranstalter: Nachbarschaftszentrum Ginnheim e.V. unterstützt durch das Amt für multikulturelle Angelegenheiten und das Frauenreferat der Stadt Frankfurt


Fr., 04.11. – So., 06.11.16, Zierenberg
Solawi-Kooperation(en) kultivieren!
Netzwerktreffen Solidarische Landwirtschaft in der Gemeinschaft Lebensbogen. Veranstalter: Netzwerk Solidarische Landwirtschaft


Di., 08.11.16, Frankfurt/M.
Brasilien in zwei Themen
Zwei Vorträge über Brasilien :„Gewerkschaft gegen Chemiekonzerne: Leben vor Profit“ und „Warum wurde die Präsidentin Roussef abgesetzt?“ mit Gloria Nozella und Francisco Tavares. VeranstalterInnen: Betriebsseelsorge Frankfurt-Höchst, Politischer Stammtische Höchst, tie-Germany


Fr., 11.11.16, Frankfurt/M.
SLOW
Fotoausstellungsprojekt. Veranstalter: FREELENS, Fotografen aus dem Rhein-Main-Gebiet


Di., 15.11.16, Frankfurt/M.
Nigeria – zwischen Demokratisierung, Profit und Terrorismus
Perspektivwechsel. Fluchtursachen. Berichte aus den Herkunfts- und Transitländern – eine Diskussionsveranstaltung. Veranstalterin: Friedrich-Ebert-Stiftung


Fr, 18.11.16 – So, 20.11.16, Hofgeismar
Gewalt überwinden – aber wie?
Runder Tisch Mittelamerika. Tagung unter Leitung von Pfr. Bernd Kappes. VeranstalterInnen: Brot für die Welt, Christliche Initiative Romero, Ev. Akademie Hofgeismar, FDCL, FIAN International, Medico International, Misereor, Ökumenisches Büro für Frieden und Gerechtigkeit, Peace brigades international, terre des hommes und Zentrum für entwicklungsbezogene Bildung


Fr., 25.11. – So, 27.11.16, Frankfurt/M.
Harte Hand gegen Gewalt. Gibt es eine Alternative für El Salvador
Wochenendseminar der El Salvador-Solidarität. VeranstalterInnen: Ökumenisches Büro für Frieden und Gerechtigkeit, INKOTA-Netzwerk, Kaffee-Kampagne El Salvador, Infostelle El Salvador, Zentralamerika-Sekretariat


Sa., 03.12. – So., 04.12.16, Kassel
Für Frieden, Abrüstung und soziale Gerechtigkeit
23. bundesweiter und internationaler Friedensratschlag. Veranstalter: Bundesausschuss Friedensratschlag


Terminkalender

Weitere entwicklungspolitische Veranstaltungen in Hessen finden sich in unserem Terminkalender.

>> EPN Hessen-Terminkalender

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Finanzielle Unterstützung erhalten wir für den Newsletter auch von der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) und der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW).

 

 

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