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Newsletter 10/2014

Inhalt:EPN Hessen in Bewegung

Glokales

Weiterlesen, mitmachen, hingehen

 


Teilnehmen, mitdiskutieren, mitfeiern!

global vernetzt lokal aktiv im ›Entwicklungsland Hessen‹

EPN Hessen-KONGRESS | 10 Jahre EPN Hessen

Liebe entwicklungspolitisch Interessierte,kommende Woche ist es nun soweit: Am Freitag, den 14. und Samtag, den 15. November feiern wir den zehnten Geburtstag des Entwicklungspolitischen Netzwerks Hessen mit einem großen Kongress. Wir freuen uns über das rege Interesse und auf spannende, intensive und anregende eineinhalb Tage mit (Gründungs-)Mitgliedern, Verbündeten, KooperationspartnerInnen, UnterstützerInnen, Freunden und Bekannten und natürlich auch (noch) unbekannten Interessierten.

In den letzten Wochen haben wir viel darüber berichtet. Wer sich noch nicht näher informiert hat, was an den beiden Tagen alles geboten wird, findet sämtliche Informationen auf unserer Kongress-Webseite. Und da wir bereits von einigen ‚NachzüglerInnen’ die Rückmeldung erhalten haben, dass sie noch unbedingt kommen wollen, haben wir den Anmeldeschluss bis zum 11. November verlängert. Wer es also bisher versäumt hat, sich anzumelden, aber unbedingt dabei sein möchte, kann dies noch schnell nachholen.)


Weitere Infos:
>> Kongress-Webseite „global vernetzt lokal aktiv“
>> Kongressprogramm als PDF

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SCHULKINO:
Schuljahr 2014/15

Globales Schulkino im November/Dezember mit Motivés

Die EPN Hessen-Mitgliedsorganisation Motivés e.V. lädt in Kooperation mit dem EPN Hessen, dem Marburger Weltladen und dem Bundesprogramm „XENOS – Integration und Vielfalt“ zu einer weiteren Runde Globales Schulkino ein.

In diesem Bildungsprojekt werden Dokumentar- und Spielfilme, Filmgespräche sowie begleitende Workshops für Schulklassen und außerschulische Jugendgruppen zu verschiedenen Themen rund um ‚Globalisierung’ und ‚Eine Welt’ angeboten. Das Projekt bietet Jugendlichen die Möglichkeit, sich mit globalen Themen auseinanderzusetzen und ein besseres Verständnis für globale Zusammenhänge zu entwickeln.

Im Schuljahr 2014/15 werden sechs neue Dokumentar- und Spielfilme angeboten. Zu einer Reihe von geplanten Filmvorführungen in Marburg und Gießen (s.u.) sind Filmschaffende und FachreferentInnen eingeladen. Dies ermöglicht den Jugendlichen eine vertiefte und reflektierte Auseinandersetzung mit den Filmthemen. Wahlweise werden auch Workshops angeboten, die ohne zusätzliche Kosten zur weiteren inhaltlichen Vertiefung dazu gebucht werden können. Auf Wunsch werden auch Filmvorführungen in nähergelegenen Kinos oder in eigens bestimmbaren Räumlichkeiten (Schulen etc.) organisiert.


Weitere Infos:
>> Aktueller Programm-Flyer als PDF
>> Das komplette Angebot des Globalen Schulkinos

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EINFÜHRUNGSSEMINAR:
Sa., 29.11. & Mo., 01.12.2014, Frankfurt/M.

Globalisierungskritischer Stadtrundgang – Einführung für StadtführerInnen

Attac Frankfurt, BUNDjugend Hessen und Naturfreundejugend Hessen suchen für ihr gemeinsames Rundgang-Projekt Nachwuchs und bieten deshalb in Kooperation mit EPN Hessen e.V. ein Einführungsseminar für junge engagierte Leute an, die Lust haben, mit Schulklassen in Frankfurt/M. globalisierungskritische Stadtführungen zu machen.

Die Fortbildung umfasst einen Theorie- und einen Praxistag. Am Theorietag setzen wir uns mit den Begrifflichkeiten ‚Globalisierung’ und ‚Konsum’ auseinander und beschäftigen uns mit der Theorie des Globalen Lernens. Außerdem lernen wir Ziele, Methoden und Aufbau der Führung kennen. Am Praxistag werden die einzelnen Stationen der Führung kurz vorgestellt und aufgeteilt, so dass jedeR TeilnehmerIn während einer Probeführung eine Station vorstellen kann. Hier steht die Erprobung von Tipps und Tricks für eine gute Führung im Vordergrund. Nach einem Feedback werden wir zum Abschluss organisatorische Fragen zur Abwicklung der Führungen klären.


Weitere Infos:
>> Veranstaltungsankündigung & Anmeldung
>> Zum Projekt Globalisierungskritischer Stadtrundgang

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FACHGESPRÄCH:
Mi., 03.12.2014 (12.30h(Mittagessen)/13h-17h),
Frankfurt/M. (EPN Hessen-Geschäftsstelle)

Globales Lernen & Jugendpartizipation.
Von der Kampagnenarbeit zur Aktionsplanung

Fachgespräch mit Mirja Buckbesch, Promotorin für Junges Engagement, Eine Welt Netzwerk in NRW.

Für unser Fachgespräch haben wir Mirja Buckbesch, Promotorin für Junges Engagement beim Eine Welt Netzwerk in NRW, eingeladen, um mit ihr kreative und aktivierende Angebote des Globalen Lernens/ Bildung für nachhaltige Entwicklung zu diskutieren. Einige Formate wollen wir auch genauer unter die Lupe nehmen.

Zum Beispiel die erfolgreiche Kampagne „Heiße Zeiten“ aus NRW: Sie zielt mit unterschiedlichsten Beteiligungsformaten auf die Partizipation von Jugendlichen zu den Themen Globale Gerechtigkeit, Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Wir fragen: Was ist besonders gut gelaufen im Hinblick auf die zielgruppengerechte Bearbeitung der Themen, aber auch im Hinblick auf die aktive Beteiligung der Jugendlichen nicht nur als Empfängerin, sondern auch als lernende Gestaltende in der Kampagnenarbeit?
Ein anderes Format aus NRW stellt die Lernreihe zur Bildung für nachhaltige Entwicklung dar, die Methoden- und Aktionsideen für die Tätigkeit an Ganztagsschulen liefert und in der kürzlich erst das Aktionsheft „Werde Aktivist*in“ erschienen ist, das eine hilfreiche Anleitung für die Organisation von Aktionen sein will. Welches Maß der Vorstrukturierung motiviert am meisten, wie offen müssen Angebote gestrickt sein, um Jugendlichen Freiraum und unterstützende Begleitung zugleich zu bieten – was das Erfahren der Umwelt angeht als ebenso deren Mitgestaltung?


Bitte melden Sie sich per E-Mail oder telefonisch an, um uns die Planung zu erleichtern:
069 59 79 45 96 oder info[at]epn-hessen.de

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TAGESSEMINAR:
Sa., 13.12.2014, Frankfurt/M.

Tagesseminar „frankfurt postkolonial“

Eine Kooperation zwischen frankfurt postkolonial und EPN Hessen.

Das Projekt „frankfurt postkolonial“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, am konkreten Beispiel der Stadt Frankfurt/M. die Auseinandersetzung um die Geschichte des Kolonialismus und ihre bis heute andauernden Folgen anzustoßen. Die historischen und gegenwärtigen Bezüge zum Kolonialen werden im Lokalen durch einen Stadtspaziergang und die Darstellung konkreter Orte und Personen beispielhaft sichtbar gemacht. Diese können Kolonialismus allerdings nicht vollständig oder repräsentativ abbilden, denn er manifestiert(e) sich vor allem in Herrschaftsbeziehungen und Strukturen. Dennoch verstehen wir lokale Orte als wichtige Ausgangspunkte, um Fragen, Kritik und Intervention anzuregen.
Das Tagesseminar will

  • die konkrete Arbeit von „frankfurt postkolonial“ vorstellen und zur Mitarbeit motivieren,
  • Erfahrungen, Ideen und Methoden aus anderen Städten aufgreifen,
  • Diskussionen um die koloniale Vergangenheit & postkoloniale Kontinuitäten vorantreiben und gemeinsam weiterentwickeln.

Ein aktuelles Programm finden Sie demnächst unter www.epn-hessen.de/veranstaltungen und frankfurt.postkolonial.net.

Anmeldung: über die EPN Hessen-Geschäftsstelle.
(E-Mail info[at]epn-hessen.de, Telefon 069-91 39 51 70).

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Sa., 22.11.14 (18-21.30h), Fronhausen-Bellnhausen

Imbuto: Start der Themenreihe „Afrikanische-deutsche Geschichten“

EPN Hessen-Mitgliedsorganisation Imbuto e.V. beginnt am Samstag, 22. November die Themenreihe „Afrikanische-deutsche Geschichten“ mit dem Themenabend „Leben nach 20 Jahren – Völkermord in Rwanda 1994”.

Eröffnet wird der Abend mit einem Markt sowie Informationen zu und Fotografien von Rwanda. Um 19.30 Uhr wird der Dokumentarfilm „Unter Nachbarn – Vom Leben mit den Mördern“ von Steffen Düffel gezeigt. Der Film lässt fünf Überlebende des Völkermords sprechen: über ihr Verhältnis zu den Tätern, ihren Schmerz, ihre Gedanken zur Zukunft. In Rwanda werden zahlreiche Programme zur Versöhnung durchgeführt – aber ist nach 20 Jahren Versöhnung möglich?
Der Filmemacher sowie die Rwanda-Kennerin Hildegard Schürings laden im Anschluss daran zur Diskussion ein.


Weitere Infos:
>> Veranstaltungs-Flyer (PDF)
>> Imbuto e.V.

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Sa., 08.11. (15h+18.30h) & So., 09.11.14 (19h), Frankfurt/M.

Africa Foundation: Fliehen, ankommen – Heimat finden

Drei Beiträge im Rahmen der Interkulturellen Woche 2014: Vortrags- und Diskussionsveranstaltung „Die Afro-Türken“ sowie die beiden Filme „Heremakono – En attendant le bonheur – Warten auf das Glück“ und „Die andere Heimat – Chronik einer Sehnsucht“.

EPN Hessen-Mitgliedsorganisation Africa Foundation lädt in Kooperation mit dem FilmForum Höchst, der VHS Frankfurt/M. und der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung zu drei Veranstaltungen ein, die sich mit dem Themengeflecht von ‚Mobilität’, ‚Migration’, ‚Flucht’, ‚Vertreibung’ und ‚neue Heimatsuche’ auseinandersetzen. In der heutigen globalisierten Welt wird Mobilität oft als Allheilmittel gepriesen – sie wird in der digitalen Welt ausdrücklich erwünscht. Allerdings bezieht sich diese Sichtweise vor allem auf die BewohnerInnen westlicher Industrieländer und nicht auf die Menschen im außereuropäischen Raum. Da wird stattdessen meist über Migration, über „Flüchtlingsströme“ und „Armuts(zu)wanderung“ gesprochen. Verständnisse von Mobilität und Migration sind also immer an Macht- und Herrschaftsinteressen gebunden.


Weitere Infos:
>> Flyer „Fliehen, ankommen – Heimat finden“ (PDF)

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Bistum Limburg: Wer ernährt die Welt? – Thementag zur Ernährungsfrage

Abschluss der Bistumsinitiative „Wir haben den Hunger satt!“: Thementag „Wer ernährt die Welt? Hintergründe und Strategien zur Beseitigung des Hungers“.

Mit einem kräftigen Schlussakkord endete die Initiative des Bistums Limburg gegen den weltweiten Hunger: Am Samstag, 8. November luden EPN Hessen-Mitglied Abteilung Weltkirche im Bischöflichen Ordinariat Limburg in Kooperation mit der Katholischen Akademie Rabanus Maurus zu einem Thementag über Hintergründe und Strategien zur Beseitigung des Hungers ein. Diskutiert wurde unter dem Motto „Wer ernährt die Welt?“ darüber, was Konsum, Ernährung und Lebensstil in der westlichen Welt mit dem Hunger in vielen anderen Erdteilen tatsächlich zu tun haben und wie internationale Wertschöpfungsketten die NahrungsproduzentInnen und -konsumentInnen über Kontinente hinweg verbinden.


Weitere Infos:
>> Programm-Flyer „Wer ernährt die Welt?“ (PDF)
>> Bistumsinitiative 2014 „Wir haben den Hunger satt“

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DIZ: Ausschreibung SachbearbeiterIn Freiwilligendienste

Die EPN Hessen-Mitgliedsorganisation Deutsch-Indische Zusammenarbeit e.V. (DIZ) ist ein gemeinnütziger Verein, der in der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit und Förderung von Projekten der Entwicklungszusammenarbeit in Zentralindien tätig ist. Darüber hinaus ist die DIZ anerkannte Entsendeorganisation im Rahmen des entwicklungspolitischen Freiwilligendienstes weltwärts und Träger des Internationalen Jugendfreiwilligendienstes (IJFD).

Die DIZ sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt, vorzugsweise zum 1. Dezember 2014, eine
Sachbearbeiterin oder einen Sachbearbeiter im Bereich Freiwilligendienste in Indien. Die Stelle ist eine Vollzeitstelle mit 40 Std./Woche. Sie ist zunächst bis Ende 2015 befristet mit Aussicht auf Verlängerung. Bewerbungsschluss ist der 14. November.

Weitere Infos:
>> Ausschreibung Sachbearbeiterin Freiwilligendienste (PDF)
>> Deutsch-Indische Zusammenarbeit e.V.

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Von den Eine Welt-PromotorInnen empfohlen:
Broschüre „Die (bundesdeutsche) Eine-Welt aus einem Guss?“

Der im September als Broschüre erschienene analytische Kommentar von Lucía Muriel, Promotorin für migrantisch-diasporische Organisationen und Geschäftsführerin von moveGLOBAL e.V. in Berlin, will ein zentrales Defizit der bundesdeutschen Entwicklungspolitik überwinden. Es geht um das zerrüttete Verhältnis ihrer zentralen AkteurInnen: den MigrantInnenorganisationen (MO) und migrantisch-diasporischen Organisationen (MDO) einerseits sowie den weiß-deutschen Nichtregierungsorganisationen (NRO) andererseits.
Der Autorin geht es nicht um rechtliche, organisatorische, personelle oder sogenannte kulturelle Aspekte einer neuen Zusammenarbeit zwischen MO/ MDO und NRO bzw. eines angestrebten Dialogs im Feld der Entwicklungspolitik. Vielmehr untersucht sie, auf welchen Traditionslinien die Zusammenarbeit zwischen MO und NRO bislang gründet, wie sich ihre AkteurInnen zueinander verhalten und wie sie ihre Beziehungen in Zukunft gestalten können.
Diese Broschüre begreift sich als Bestandteil einer Schlüsselliteratur, die neben Schlüsselpersonen und -situationen diesen Mangel verkleinern soll. Wir möchten diesen Lesestoff allen Eine Welt-Aktiven für ihre Arbeit empfehlen.

moveGLOBAL e.V., Hrsg.: Die (bundesdeutsche) Eine-Welt aus einem Guss? Über das Verhältnis von Eine-Welt-Organisationen und migrantischen Organisationen in der Eine-Welt-Arbeit. Ein analytischer Kommentar von Lucía Muriel, Promotorin für migrantisch-diasporische Organisationen und Geschäftsführerin von moveGLOBAL e.V., Berlin, September 2014, 56 Seiten

Die Publikation kann über folgende zwei Möglichkeiten erworben werden:

  • Bestellungen über Mail an publikation[at]moveglobal.de, mit Angabe der Lieferadresse und per Rechnung. Für die postalische Sendung werden 9,90 Euro + 1,45 € Versand in Rechnung gestellt.
  • 9, 90 Euro + 1,45 € Versand an folgende Bankverbindung: Bank für Sozialwirtschaft, IBAN: DE 55 10020500 000 1317300 mit Kennwort Publikation überweisen. Per E-Mail die Lieferadresse mitteilen und Zahlung bestätigen an publikation[at]moveglobal.de

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Do., 27.11. bis Fr., 28.11.14, Kaufungen (bei Kassel)

Methoden-Fortbildung „Alle frei und alle gleich!?“
zu Lateinamerika, fairem Handel & Menschenrechten

Menschenrechte in Lateinamerika – und was hat das mit mir zu tun? Genau um die Frage geht es in dieser Methoden-Fortbildung! Sie wird geleitet von Referentinnen des Informationsbüros Nicaragua in Wuppertal und organisiert in Kooperation zwischen der Fachpromotorinnenenstelle für Globales Lernen in Hessen, Weltläden in Hessen sowie dem Zentrum Ökumene Kassel.

In der Weiterbildung werden verschiedene Menschenrechtsthemen in Bezug zu unserer Lebenswelt gesetzt: Coca Cola und Arbeitsrechte, Frauenrechte in Nicaragua und nicht zuletzt Alternativen und Kämpfe für ein gutes Leben – hier und dort! Die Teilnehmenden erhalten Anregungen, wie sie mit unterschiedlichen Gruppen zu Menschenrechtsfragen arbeiten können – spannend und mit kritischer Perspektive! Grundlage des Seminars bildet das vom Informationsbüro Nicaragua erarbeitete Werkheft „Alle frei und alle gleich!? – Menschenrechte und soziale Kämpfe in Lateinamerika“, das dieses Jahr erschienen ist.

Das Seminar richtet sich an Menschen ab 20 Jahren, die in der Bildungsarbeit aktiv sind oder aktiv werden wollen. Sowohl interessierte EinsteigerInnen als auch Fortgeschrittene in der Bildungsarbeit sind herzlich willkommen. Anmeldung bis zum 17. November an Cristina Pflaum (Weltläden in Hessen): cpflaum@weltlaeden-hessen.de (mit kurzer Darstellung der Vorkenntnisse und Interessen in der Bildungsarbeit und des bisherigen sozialen/politischen Engagements).

Weitere Infos:
>> Infoblatt „Alle frei und alle gleich !?“ (PDF)

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Fr., 23.01. bis Sa., 24.01.15, Hofgeismar

Save the Date: Fachtagung zur Bildungsarbeit im Fairen Handel
„Mit Herz, Hand und Fairstand. Fairer Handel und Globales Lernen“

Eine Kooperation zwischen der Ev. Akademie Hofgeismar, dem Forum Fairer Handel, dem Weltladen-Dachverband und dem Entwicklungspolitischen Netzwerk Hessen über die hessische PromotorInnenstelle Globales Lernen und Nachhaltigkeit

Schulisch oder außerschulisch, im Kindergarten oder in der Erwachsenenbildung – der Faire Handel ist ein Lernfeld, das entwicklungspolitische Bildung erfahrungs- und handlungsorientiert ermöglicht. Im Mittelpunkt der Fachtagung steht die Vorstellung und Erprobung neuer Konzepte, Methoden und Materialien in der Bildungsarbeit zum Fairen Handel. Thematische Schwerpunkte werden auf Qualitätskriterien, dem Einsatz von Filmen sowie aktuellen Entwicklungen im Fairen Handel liegen. Die Tagung dient dem Austausch, der Vernetzung und der Reflexion über die Voraussetzungen und Ziele Globalen Lernens.

Zielgruppe: Im Fairen Handel und entwicklungspolitischer Bildung Engagierte und Interessierte sowie LehrerInnen
Anmeldungen: per Mail an Evangelische Akademie Hofgeismar ev.akademie.hofgeismar@ekkw.de (Die Platzzahl ist begrenzt, eine frühzeitige Anmeldung wird daher empfohlen.)

Weitere Infos:
>> Fachtagungsankündigung „Mit Herz, Hand und Fairstand“

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Bewegung in Hessen über das Netzwerk hinaus

Hofheim engagiert: 800 SchülerInnen setzen Zeichen gegen Armut und Hunger

Am Freitagmittag, dem 10. Oktober ging es laut und bunt her auf dem Chinonplatz in Hofheim. Rund 800 SchülerInnen der Gesamtschule Am Rosenberg zogen von ihrer Schule quer durch die Stadt vor das Rathaus, um auf die weltweite Hunger- und Armutssituation aufmerksam zu machen. Mit bunten Heliumballons, die persönliche Botschaften der SchülerInnen in den Himmel und in die Welt trugen sowie dem Läuten aus hunderten von Handy-Weckern – als buchstäblicher „Weckruf“ an die politischen EntscheidungsträgerInnen, noch entschiedener für die Erreichung der UN-Entwicklungsziele einzutreten – setzten sie ein öffentlichkeitswirksames Zeichen ihrer Solidarität mit den Menschen, die weltweit den globalen Schieflagen und Ungerechtigkeiten wie Armut, Hunger, menschenunwürdige Arbeit, schlechte Bildungschancen und Gewalt ausgesetzt sind. Auch eine Schweigeminute war Teil der Kundgebung.


Weitere Infos:
>> Zum Hofheimer „Stand UP“ auf der Webseite von Deine Stimme gegen Armut
>> Bericht in der Hofheimer Zeitung (14.10.2014)

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Herber Schlag: Frankfurter Finanzamt entzieht Attac die Gemeinnützigkeit

Das Finanzamt Frankfurt am Main hat der globalisierungskritischen Organisation Attac den Status der Gemeinnützigkeit rückwirkend bis 2010 aberkannt. Da die Einnahmen von Attac im Wesentlichen Spenden sind, bedroht dies die weitere Existenz der Organisation. Das Finanzamt begründet seine Entscheidung damit, dass die Aktivitäten von Attac nicht umfassend gemeinnützig, sondern zu politisch seien. Die Frankfurter FinanzbeamtInnen leiten dies aus dem Anwendungserlass zur Abgabenordnung (AEAO, darin Punkt 15 zu §52) ab.

Nachvollziehbar scheint dieser Schritt des Finanzamts in der Öffentlichkeit kaum jemandem. Unverständnis, Empörung und Kritik äußern dabei bei weitem nicht nur enge Verbündete von Attac. Auch JournalistInnen und PolitikerInnen melden sich kritisch zu Wort. So fordert beispielsweise Sven Giegold, Sprecher der Abgeordneten von Bündnis 90/Die Grünen im Europaparlament, „das Gemeinnützigkeitsrecht so zu modernisieren, dass klar wird: Der Staat unterstützt das gemeinwohlorientierte Engagement seiner Bürgerinnen und Bürger, auch wenn es für die Politik unbequem ist.“ Dr. Rupert Graf Strachwitz, Direktor des Maecenata Instituts für Philanthropie und Zivilgesellschaft Berlin, kritisiert „ein Gemeinnützigkeitsrecht ohne Zivilgesellschafts- und Engagementpolitik, das allenfalls fragt, welches Engagement dem Fiskus nützt, aber nicht, welche Zivilgesellschaft wir im 21. Jahrhundert brauchen.“ Und er stellt fest: „Politisches Engagement darf kein Grund sein, Gemeinnützigkeit zu bestreiten, sondern ist das Merkmal von Gemeinnützigkeit.“


Weitere Infos:
>> „Jetzt erst recht“ – Aufruf auf der Attac-Webseite

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Kein Wandel ohne Bildung. Positionspapier der Eine Welt-Landesnetzwerke

In einem die Bundesländer übergreifenden Austausch- und Abstimmungsprozess erarbeitete das Fachforum Globales Lernen der Arbeitsgemeinschaft der Eine Welt-Landesnetzwerke in Deutschland e.V. (agl) ein gemeinsames Papier zu Globalem Lernen. Mitte Oktober ist dieses nun von den Eine Welt-Landesnetzwerken als Positionspapier veröffentlicht worden. Die Landesnetzwerke repräsentieren Eine Welt-Initiativen und Vereine in ganz Deutschland und damit einen Großteil der Basis des zivilgesellschaftlichen Engagements im Globalen Lernen.

Das Positionspapier verdeutlicht den spezifischen Beitrag der Eine Welt-Landesnetzwerke und stellt das gemeinsame Verständnis von Globalem Lernen vor: „Globales Lernen befähigt Menschen, Gesellschaft im Sinne weltbürgerlicher Verantwortung aktiv mitzugestalten. Es fördert das Verständnis globaler Zusammenhänge und der eigenen Rolle darin und verweist auf historische und strukturelle Ursachen globaler Ungleichheit und Armut. Dabei werden gerade auch die Widersprüche der globalisierten Welt thematisiert und wie wir mit der eigenen Unsicherheit umgehen können, die etwa durch Unklarheit und Unwissen sowie Wertekollisionen entstehen kann. Zugleich lenkt Globales Lernen den Blick auf alternative Gesellschaftsentwürfe und zeigt positive Beispiele des Wandels auf“, heißt es in dem Papier.

Nicht zuletzt enthält das Papier auch eine Reihe konkreter Forderungen an die Politik, denn Globales Lernen leistet einen wichtigen Beitrag zu einer zukunftsfähigen gesellschaftlichen Entwicklung. Bund und Länder, so das klare Postulat, müssen sich noch stärker als bisher für Globales Lernen engagieren und die Förderung zivilgesellschaftlichen Engagements verbessern.

Weitere Infos:
>> agl-Positionspapier „Kein Wandel ohne Bildung“ (PDF)

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Zivilgesellschaft hält waches Auge auf die EU-Klimapolitik

Am 23. und 24. Oktober sind beim EU-Herbstgipfel in Brüssel nach langem Vorlauf und zähem Ringen wichtige Klima- und Energieziele festgesetzt worden. Zu entscheiden hatten die EU-RegierungschefInnen darüber, welche Ziele sich Europa für die Reduktion klimaschädlicher Treibhausgase (Klimaziel) sowie den Ausbau Erneuerbarer Energien und die Energieeinsparung (Energieziele) setzt. Der Prozess wurde dabei von fachkundigen zivilgesellschaftlichen Organisationen kritisch begleitet und kommentiert.

Nichtregierungsorganisation wie beispielsweise Germanwatch drängten Bundeskanzlerin Angela Merkel im Gipfel-Vorfeld, sich dem „Abwärtssog der EU-Klimapolitik“ entgegenzustemmen. Die Bundeskanzlerin wurde eindringlich dazu aufgerufen, gegenüber den Staaten, die chronisch zu einer Vertragsaufweichung drängten hart zu bleiben und sich mit Vehemenz für eine starke Lösung für den Klimaschutz einzusetzen. Es gälte aber gleichzeitig auch stets Angebote in der Hinterhand zu halten, die für solche Staaten attraktiv genug seien, sich für das gemeinsame Projekt ‚Europäischer Klimaschutz’ zu erwärmen. Eine einfache Mission war das sicherlich nicht, aber die Zivilgesellschaft formuliert deutlich, was auf dem Spiel steht: „Bei der Diskussion um die Klima- und Energieziele Europas sollte die Bundesregierung nicht vergessen, dass es beim Klimawandel um das Überleben und die Zukunft von Millionen von Menschen geht“, betont Anika Schroeder von Misereor. „Wenn sich Europa unzureichende Ziele setzt, bedeutet dies, dass man den eigenen Beitrag zur Vermeidung der schlimmsten Klimafolgen nicht mehr tragen will“, so Schroeder.


Weitere Infos:
>> Klima-Themenschwerpunkt von Germanwatch
>> People’s Climate March Website

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Verschiedene Gesichter des Hungers: Bilanzen zum Welternährungstag

 


(Zohaib Saqib, Pakistan) GewinnerInnenbild des World Food Day Poster Contest 2014
Am 16. Oktober 1945 wurde die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation Food and Agriculture Organization (FAO) als Sonderorganisation der UNO gegründet und mit der Aufgabe betraut, die weltweite Nahrungsmittelproduktion und -verteilung zu verbessern sowie den Ernährungs- und Lebensstandards global anzugleichen und insgesamt anzuheben. Seit 1979 wird dieser Tag als Welternährungstag (World Food Day) begangen. Zu dieser Zeit im Jahr rückt daher das Thema Hunger und Ernährungssicherheit stärker in den Mittelpunkt der öffentlichen Aufmerksamkeit als gewöhnlich. Verschiedene Nichtregierungsorganisationen nutzen dies, um ihre Studien und Berichte zu veröffentlichen und unterschiedliche Perspektiven auf die weltweite Hungersituation, deren Ursachen und mögliche Auswege zu werfen. Wenigstens für eine kurze Zeit entsteht so ein Kaleidoskop verschiedener Gesichter des Welthungers, das uns sowohl die Vielschichtigkeit als auch die Brisanz dieses globalen Problems eindringlich vor Augen hält.


Weitere Infos:
>> Welthunger-Index 2014 (Welthungerhilfe)
>> Jahrbuch zum Recht auf Nahrung 2014 (Brot&FIAN)
>> Hunger ernten (MISEREOR)
>> Childhood Disability and Malnutrition (CBM)

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Christoffel-Blindenmission: Aktionskoffer „Blindheit verstehen“

Die EPN Hesssen-Mitgliedsorganisation Christoffel-Blindenmission (CBM) hat ihren Aktionskoffer „Blindheit verstehen“ rundum aktualisiert und um neue spannende Inhalte ergänzt. Wie orientieren sich blinde Menschen im Alltag? Welche Hilfsmittel gibt es? Wie hängen Armut und Blindheit zusammen? Der Aktionskoffer gibt Antworten auf diese und andere Fragen rund um das Thema Blindheit und Sehbehinderung bei uns und in Ländern des globalen Südens. Er enthält u.a. verschiedene Blindenhilfsmittel, taktile und auditive Spiele, Blindenschrift-Schreibsets, Augenbinden sowie informative Filme und Lernstationskarten. Durch Ausprobieren und Erleben können sich Kinder und Jugendliche für einen kurzen Moment in die Lebenswelt von blinden Menschen hineinversetzen. Unterstützung für den Einsatz des Aktionskoffers erhalten Lehrkräfte in der dazugehörigen Begleitbroschüre.Der Aktionskoffer ist für Gruppen bis 35 Personen konzipiert und für alle Altersstufen ab sechs Jahren geeignet. Er kann kostenlos bei der CBM ausgeliehen werden.

Weitere Infos:
>> Der Aktionskoffer „Blindheit verstehen“ auf der CBM-Webseite

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Nord-Süd-Zentrums des Europarates: Neue Leitlinien für Globales Lernen

Mitte Oktober ist die deutsche Fassung des Handbuchs „Leitlinien Globales Lernen“ des Nord-Süd-Zentrums des Europarates (NSZ) erschienen. Es gibt Antwort auf die grundlegenden Fragen, was unter Globalem Lernen verstanden werden kann und worin die Bedeutung Globalen Lernens liegt. In der Publikation wird aber auch Fachwissen zu Konzepten und Methoden des Globalen Lernens vermittelt. Die Veröffentlichung stellt so einerseits einen Leitfaden für das Verständnis und die Umsetzung Globalen Lernens dar, andererseits dient es aber auch als pädagogisches Lehrmittel. Außerdem behandelt der Text wichtige Fragen zur beruflichen Verantwortung von Lehrenden und zur Rolle von Schulen, verschiedenen Organisationen und Institutionen. Es soll dabei ein globales Bewusstsein und Wissen über Probleme rund um Lehrpläne sowie über Projekte und Tätigkeiten im informellen Bereich geschaffen bzw. vermittelt werden.Das Handbuch (93 Seiten) steht kostenlos zum Herunterladen auf der Website des NSZ zur Verfügung.

Weitere Infos:
>> „Leitlinien Globales Lernen“ (PDF)

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Welthaus Bielefeld: Aktualisiertes Datenblatt Entwicklungspolitik

Ende Oktober ist die neue aktualisierte Version des „Datenblatt Entwicklungspolitik” des Welthauses Bielefeld veröffentlicht worden. Mit dem sechsseitigen Datenblatt werden neueste statistische Daten über weltweite Entwicklungen auf übersichtliche Weise verfügbar gemacht. Es soll LehrerInnen, ErwachsenenbildnerInnen, JournalistInnen etc. dabei unterstützen, Veröffentlichungen, Vorträge und Veranstaltungen mit empirischen Daten zu unterfüttern oder Angaben aus Schulbüchern zu aktualisieren. Statistik und Daten ersetzen keine Theoriebildung, keine Positionsbestimmung und keine Bereitschaft zum entwicklungspolitischen Engagement – sie können aber helfen, Wissen und strategische Überlegungen auf eine empirische Basis zu stellen.
Gegenüber der letzten Ausgabe (I-2014) sind insbesondere die statistischen Angaben zu Bevölkerungsentwicklung,
Armut, Lebenserwartung, Hunger, Wirtschaftskraft, Energieverbrauch und CO2-Emissionen aktualisiert worden.Das Datenblatt steht kostenlos zum Download zur Verfügung.Weitere Infos:
>> Datenblatt Entwicklungspolititk (II-2014)

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Publik-Forum-Dossier: Über fair statt billig einkaufende Kommunen und Kirchen

LieferantInnen, HändlerInnen und ProduzentInnen reagieren auf die Wünsche der KundInnen: Fragen diese allein nach möglichst billigen Waren, dann fördern sie Kinderarbeit und Löhne, von denen niemand leben kann. Verlangen sie dagegen Blumen, Spielzeug oder Kochschürzen, die unter fairen Bedingungen hergestellt wurden, so kann sich viel ändern. Insbesondere die Kommunen und Kirchen sind hierbei gefragt. Immerhin kaufen sie zusammen jährlich für mehr als 400 Milliarden Euro ein. Noch ist es nicht so weit, dass sie alle ihre Einkäufe an soziale und ökologische Bedingungen binden. Dass es aber grundsätzlich möglich ist, die eigene Beschaffung öko-fair umzustellen, das zeigen zum Beispiel die Städte Dortmund, München und Delmenhorst. Auch immer mehr Kirchengemeinden tun ihnen gleich: Sie sparen Energieverbrauch, kaufen fair und umweltgerecht statt billig.
Wer aktiv werden will in Kirche, Schule oder Kommune, findet im neuesten Publik-Forum-Dossier mit dem Titel „Fair statt billig. Wie Kommunen und Kirchen ökologisch und gerecht einkaufen“ eine Anleitung zum Handeln.Das 16-seitige Dossier kann für 2 Euro je Einzelexemplar beim Verlag bestellt werden (bei größeren Bestellmengen verringert sich der Einzelpreis erheblich).Weitere Infos:
>> Online-Shop Publik-Forum

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IQ Netzwerk MV: Ratgeber „Vereinsarbeit“ für MigrantInnenselbstorganisationen

FABRO e.V. und das IQ Netzwerks Mecklenburg-Vorpommern haben die gesammelten Handreichungen der Workshops für VertreterInnen von MigrantInnenselbstorganisationen in Mecklenburg-Vorpommern zum Management von Projekten der Jahre 2013 und 2014 als Broschüre aufbereitet. Die Publikation mit dem Titel „Notwendiges Wissen für die erfolgreiche Vereinsarbeit“ gibt Werkzeuge, Hinweise und Tricks an die Hand, die dabei helfen, die Vereinstätigkeit erfolgreich und professionell zu gestalten. Sie soll bei Fragen und Problemen unterstützen, die sich aus einer Vereinsführung ergeben. Im Vordergrund stehen Themen wie Projektmanagement, Fundraising, Projektbeantragung und Vereinsabrechnung.Die einzelnen Kapitel der Publikation können kostenlos herunter geladen werden. Die Abgabe der gedruckten Broschüre erfolgt nur an MigrantInnen(selbst)organisationen und gegen Vorabüberweisung der Portogebühren in Höhe von 1,50 Euro (Kontonr. DE1313070024001330711. Verwendungszwecks: IQ Broschüre). Bestellung via E-Mail: fabro1-ev[at]t-online.de.

Weitere Infos:
>> Einzelne Kapitel der Broschüre zum Herunterladen als PDF
>> FABRO e.V.

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Betterplace lab: Neuer Trendreport zeigt auf, was geht im Netz

Das Internet ist ein Medium der tausend Möglichkeiten. Und weil die meisten Möglichkeiten relativ einfach zu realisieren sind, indem man „nur” Software programmiert, ist der Enthusiasmus groß und Neugründungen sind zahlreich. Aus der Masse der Anwendungen, die wie auf einer bunten Wiese aus dem Nährboden des Internets sprießen, ragen aber nur relativ wenige Pflänzchen hervor, die langlebig sind. Im kürzlich erschienen Trendreport 2014 des betterplace lab werden diese langlebigen Arten der digitalen Anwendungen gezeigt. Die HerausgeberInnen konzentrierten sich bei der Auswahl auf Webseiten und Programme, die Potential für den sozialen Sektor haben, die den sozialen Organisationen und ihren Geldgebern in Deutschland dabei helfen können, wirkungsvoller zu arbeiten.Der 118 Seiten umfassende Trendreport 2014 kann auf der Webseite von betterplace lab bestellt werden – den Preis legt dabei jedeR selber fest!

Weitere Infos:
>> betterplace lab Trendreport
>> Bestellformular

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Stadt Frankfurt/M. & oekom: Klimasparbuch Frankfurt 2015

Wissen Sie, wie Sie ihre übriggebliebenen Party-Häppchen sinnvoll weitergeben können? Und wissen Sie, wie man in Frankfurt Baumpatin oder Baumpate werden kann? Die Antwort darauf finden Sie im neuen Klimasparbuch Frankfurt 2015. Die Stadt Frankfurt/M. hat das kleine Büchlein zusammen mit dem oekom e.V. herausgegeben, um nachhaltige Alternativen vor Ort zu fördern und BürgerInnen zu klimafreundlichem Handeln im Alltag anzuregen. Es handelt sich um ein handliches, praxisorientiertes Ratgeber- und Gutscheinbuch für den Klimaschutz, das die LeserInnen an die Hand nimmt und Stadtangebote aufzeigt, mit denen man sowohl das Klima als auch den eigenen Geldbeutel schont. Darüber hinaus gibt es viele Tipps für ein klimafreundliches Leben, die oft ganz von selbst auch eine finanzielle Ersparnis mit sich bringen. Das Klimasparbuch ist ein praktisches Beispiel dafür, dass sich Klimaschutz rechnet – individuell, lokal und global.Das Buch ist für 4,95 Euro im Buchladen oder im Werkstattladen im FrankfurtForum (auf dem Römerberg) erhältlich.

Weitere Infos:
>> Webseite zum Klimasparbuch

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Stop TTIP – Unterschriftensammlung gegen geplantes Freihandelsabkommen

Über die Kritik am geplanten Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA (TTIP) und Kanada (CETA) haben wir schon mehrmals berichtet ebenso wie über zahlreiche Mobilisierungen gegen das Abkommen. Ein Versuch, diese Widerstände ganz offiziell und formal auch auf europäischer Ebene zu repräsentieren, scheiterte am 10. September an der Weigerung der Europäischen Kommission die Europäische Bürgerinitiative (EBI) gegen TTIP und CETA offiziell zu registrieren. Begründung: Die formalen Voraussetzungen seien nicht erfüllt! Abschrecken ließ sich das breite europäische Bündnis der InitiatorInnen dadurch jedoch nicht: „Jetzt erst recht!“ lautete die Devise der schon damals über 240 zivilgesellschaftlichen Organisationen, die an den Vorbereitungen der Bürgerinitiative beteiligt waren – und aus der EBI wurde praktisch über Nacht eine „sEBI“: eine selbstorganisierte Europäische Bürgerinitiative.
Seit der zweiten Oktoberwoche kann nun im Rahmen der Unterschriftenaktion „Stop TTIP“ die eigene Stimme abgeben, wer mit den beiden Handelsabkommen nicht einverstanden ist. Argumente für eine Ablehnung finden sich zuhauf. Die Abkommen stehen in deutlichem Verdacht, Demokratie und Rechtsstaat, Umwelt- und Verbraucherschutz zugunsten von Wirtschaftsinteressen auszuhebeln. Auch aus entwicklungspolitischer Perspektive ist das TTIP-Abkommen fragwürdig und kritisierbar, wie wir in unserer letzten Newsletter-Ausgabe aufgezeigt haben.
In den noch nicht mal 30 Tagen seit Start der Aktion sind bereits weit über 800.000(!) Unterschriften zusammengekommen, und täglich werden es mehr. Wer sich zu den beiden geplanten Handelsabkommen bereits eine Meinung gebildet hat und „Stop TTIP“ mit unterzeichnen will, kann dies gleich hier tun:


Weitere Infos:
>> Webseite der sEBI „Stop TTIP“
>> EPN Hessen-Newsletter-Artikel „Ein entwicklungspolitischer Blick auf TTIP“

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Notruftelefon für Boatpeople sucht aktive UnterstützerInnen


Das Mittelmeer bleibt auch 2014 ein Massengrab für Flüchtlinge und MigrantInnen. In den ersten neun Monaten des Jahres hat es mehr als 3.000 registrierte Tote gegeben, nirgendwo sonst auf der Welt sind in den letzten Jahren so viele Menschen auf der Flucht ums Leben gekommen. Dennoch entschieden die verantwortlichen EU-Gremien Ende August, die italienische Seenotrettung Mare Nostrum zurückzufahren und schrittweise durch eine Frontex-Abschottungsmission in EU-Küstengewässern zu ersetzen. Damit scheint vorgezeichnet, dass das Massensterben im Mittelmeer noch größere Dimensionen annehmen wird.
Die Initiative Watch The Med, ein transnationales Netzwerk aus MenschenrechtsaktivistInnen, will dem nicht mehr länger tatenlos zusehen und hat deshalb ein neues Alarm-Telefon für Flüchtlinge in Seenot eingerichtet: Schiffbrüchige Flüchtlinge, die Europa über das Mittelmeer zu erreichen versuchen, können alternativ zum Notruf an die Küstenwache, das Notruftelefon von Watch the Med kontaktieren. Die Watch the Med-Notrufstelle verständigt sofort die Küstenwache, beobachtet dann aber insbesondere auch deren weitere Handlungen und will Fälle unterbliebener Hilfeleistung öffentlich machen. Damit soll Druck aufgebaut werden, dass Flüchtlingen in Seenot geholfen wird – erschreckenderweise keine Selbstverständlichkeit, wie zahlreiche Berichte belegen. Der Alarmdienst versteht sich also als kritisches Monitoring-System und will bzw. kann die Rettung durch Küstenwache und Co. nicht ersetzen.
Das Projekt sucht dringend weitere Mitwirkende von technischer Betreuung über Dokumentation und Übersetzungen bis zu den Telefon-Schichtdiensten. Auch Spenden sind willkommen.

Weitere Infos:
>> Watch the Med-Notruftelefon

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Jugendliche als ForscherInnen für die SchülerInnenakademie 2°Campus gefragt

Bild: 2°Campus
Wie erzeugen wir in Zukunft unsere Energie? Wie bewegen wir uns in Zukunft fort? Wie werden wir in Zukunft wohnen? Wie werden wir uns in Zukunft ernähren? Junge Menschen zwischen 15 und 19, die zu diesen Fragen Ideen haben, die Lust haben, sich für Klimaschutz stark zu machen, die schon immer mal gerne namhafte Forschungsinstitute kennenlernen wollten und sich vorstellen können, zusammen mit WissenschaftlerInnen und anderen Jugendlichen an Lösungen zu forschen, die sind bei der Schülerakademie 2°Campus richtig! Die Akademie ist ein Projekt des WWF Deutschland und findet 2014 im Frühjahr sowie in den Sommer- und Herbstferien statt. Es ermöglicht den TeilnehmerInnen, Erfahrung im Bereich des wissenschaftlichen Arbeitens und vertieft Wissen über komplexe Sachverhalte rund um die Themen Klimawandel und Klimaschutz – unter Einsatz vielfältiger Methoden und verschiedener Medien – zu sammeln. Für die Bewerbung muss ein umfängliches Bewerbungsformular ausgefüllt sowie ein Referenzschreiben eingereicht werden. Eine unabhängige Jury studiert und bewertet dann die Bewerbungen. Bewerbungsschluss ist der 2. Dezember 2014, Mitte Februar wird bekannt gegeben, wer teilnehmen wird.

Weitere Infos:
>> SchülerInnenakademie 2°Campus

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Global Education Week zu Ernährungssicherheit & Lebensmittelverschwendung

Die Global Education Week (GEW) ist eine europaweite Aktionswoche des Globalen Lernens und findet dieses Jahr vom 15. bis 23. November statt. Das Motto lautet Ernährungssicherheit – Lebensmittelverschwendung. Während in vielen Teilen der Erde Lebensmittel knapp bemessen sind, landen in den westlichen Industrieländern auch Nahrungsmittel auf dem Müll, die noch einwandfrei sind. Die Einen haben im Überfluss, was den Anderen fehlt. Allein in Deutschland landen jährlich 11 Millionen Tonnen Lebensmittel im Müll. Schätzungen gehen davon aus, dass weltweit ein Drittel der produzierten Lebensmittel entsorgt wird, ohne konsumiert zu werden.
Das Wegwerfen von Lebensmitteln ist nicht nur eine Kostenfrage für die VerbraucherInnen. In jedem Lebensmittel steckt ein immenser Energieaufwand. Das belastet nicht nur Klima, Umwelt und weltweite Ressourcenverfügbarkeit, sondern sorgt auch für Hunger und Ernährungsunsicherheit in ärmeren Ländern, die Rohstoffe für die Lebensmittel liefern. In solchen Ländern herrscht oftmals eine extreme Ungleichheit beim Zugang zu Nahrungsmitteln und Ressourcen. Ein Beispiel hierfür ist der Bau von Staudämmen und Talsperren, die das Wasser für die Industrie abfangen und den Zugang für ärmere Menschen blockieren. Lokale Ackerflächen und Wasser werden zudem vermehrt für die Produktion von Biotreibstoffen anstatt für den Anbau von Nahrungsmitteln genutzt.

Die diesjährige GEW möchte hierauf aufmerksam machen und über das Thema informieren. Nichtregierungsorganisationen, Schulen, Universitäten, staatliche Institutionen, lokale und regionale Initiativen etc. sind zudem eingeladen, im Rahmen der GEW eine Veranstaltung zu organisieren und insbesondere Kinder und Jugendliche einzubeziehen.

Weitere Infos:
>> Global Education Week 2014

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Gemeinsam handeln: EINEWELT – Zukunftsforum (24. November 2014)

Vom 23. bis 25. November finden unter dem Motto „Auftakt für 2015: Gemeinsam handeln!“ in Berlin die EINEWELT-Zukunftstage statt. Am mittleren der drei Tage wird beim EINEWELT-Zukunftsforum das Ergebnis des seit Mai über die Online-Plattform „Zukunftscharta“ mit interessierten BürgerInnen geführten Dialogprozesses von Bundesminister Gerd Müller an Bundeskanzlerin Angela Merkel überreicht. Das EINEWELT-Zukunftsforum gibt damit auch den Startschuss für die Umsetzung der Charta und bildet zugleich den feierlichen Auftakt zum europäischen und internationalen Entwicklungsjahr 2015. Der Tag soll aber nicht nur Gelegenheit bieten, die Zukunftscharta als nationales Modellprojekt für nachhaltige Entwicklung zu feiern sondern insbesondere auch dazu einladen, gemeinsam weiter zu denken und weiter zu diskutieren: in kleinen Diskussionsrunden zu Themen wie nachhaltigem Konsum oder digitaler Zukunft; beim „Zukunfts-Slam“, bei dem ExpertInnen wie BürgerInnen in wenigen Minuten innovative Nachhaltigkeitsansätze vorstellen; in Workshops, wo durch kreative Methoden eigene Zukunftsideen entwickelt werden können oder in politischen Gesprächsrunden, in denen mit EntscheiderInnen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zum deutschen Engagement im Bereich Nachhaltigkeit diskutiert werden kann.

Weitere Infos:
>> Webseite zum EINEWELT-Zukunftsforum

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Terminlese

Sa., 15.11. – Mo., 17.11.14, Vallendar
Neues Ziel, neues Glück: Sustainable Development Goals
Strategietage. Eine gemeinsame Sache von Haus Wasserburg, Germanwatch e.V., der Arbeitsgemeinschaft der Eine-Welt-Landesnetzwerke (agl), der Katholischen Landjugendbewegung und dem Global Policy Forum

Di., 18.11.14 (19h), Frankfurt/M.
TTIP zwischen Versprechungen und Horrorszenarien
Diskussionsforum zur Wirtschafts-, Gesellschafts-, Europa- und Gewerkschaftspolitik. Rhein-Main-Runde in Zusammenarbeit mit der Hans Böckler Stiftung, der Friedrich Ebert Stiftung und der Otto Brenner Stiftung

Mi., 19.11.14 (18.30h), Frankfurt/M.
Stürmische Zeiten. Wie der Klimawandel die Welt verändert
Aus der Reihe „Forum Entwicklung“ von GIZ, Frankfurter Rundschau und hr-iNFO

Fr., 21.11. – So., 23.11.14, Wiesbaden
New regional partnerships as promoters of development
Weekend seminar for students from Africa, Asia and Latin – America. Organization: STUBE Hessen

Fr., 28.11. – Sa., 29.11.14, Frankfurt/M.
Der Anti-Bias-Ansatz in der Erwachsenenbildung
Anti-Bias-Training mit Constanze Schwärzer, Dr. Prasad Reddy und Coral Salazar Tórrez. Evangelische Arbeitsstelle Fernstudium im Comenius-Institut

SAVE THE DATES:

Mo., 01.12.14 (17h), Frankfurt/M.
Rassismus und Stereotype im Fairen Handel
Workshop mit ReferentInnen der EPN Hessen-Mitgliedsorganisation !ebesa. Veranstalter: Forum Fairer Handel

Fr, 05.12. – So., 07.12.14, Frankfurt/M.
Rethink your world – Reflecta Filmfestival
Filmfestival von Reflecta e.V. mit Filmen, Debatten & Workshops, Konzert und Stadtrundgang

Fr, 05.12. – So., 07.12.14, Fulda
Diskriminierung sichtbar machen und verhindern
Wochenendseminar für Studierende aus Afrika, Asien und Lateinamerika in Hessen. Veranstalter: STUBE Hessen

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Terminkalender

Weitere entwicklungspolitische Veranstaltungen in Hessen finden sich in unserem Terminkalender.

>> EPN Hessen-Terminkalender

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Der EPN Hessen-Newsletter wird finanziell unterstützt vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung (HMWVL) sowie im Rahmen des Eine Welt-PromotorInnenprogramms vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ):

 

Finanzielle Unterstützung erhalten wir für den Newsletter auch von der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) und der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW).

 

 

Herzlichen Dank!

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