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Newsletter 09/2016


Inhalt:

EPN Hessen in Bewegung

Glokales

Weiterlesen, mitmachen, hingehen

 


Zwei neue EPN Hessen Mitgliedsorganisationen stellen sich vor

In der letzten Newsletter-Ausgabe konnten wir bereits froh verkünden, dass wir durch den Beitritt von vier neuen Mitgliedern in diesem Sommer die runde Mitgliederzahl 100 erreicht haben. Wie angekündigt stellen sich in diesem Newsletter unsere beiden jüngsten Mitglieder noch kurz vor:

Frankfurter Weltladen „Aktion Weltmarkt“
Aktion Weltmarkt wurde 1974 im Rahmen der Aktion Dritte Welt Handel als Weltladengruppe in der Christus-Immanuel-Gemeinde gegründet. In diesen mehr als 40 Jahren ist der Weltladen stetig gewachsen und inzwischen zu einer festen Institution in Frankfurt geworden. Gleichzeitig ist er eine regionale Verteilerstelle für Produkte des alternativen ‚Dritte-Welt’-Handels in Frankfurt und Umgebung und übernimmt als solche eine wichtige Funktion in der regionalen ‚Dritte-Welt’-Arbeit.
(Weitere Infos auf der Webseite der Aktion Weltmarkt)

Initiativgruppe Bedingungsloses Grundeinkommen Frankfurt Rhein-Main
Die Initiativgruppe Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE) Frankfurt Rhein-Main hat sich gegründet, um den Vorschlag eines Bedingungslosen Grundeinkommens für Alle deutschland-, europa- und weltweit in der Bevölkerung zu verbreiten, die Idee selbst und die damit zusammenhängenden Themen und Probleme vertiefend zu diskutieren und weiterzuentwickeln. Zu diesem Zweck arbeiten sie gedeihlich mit anderen BGE-Initiativen sowie mit Gruppen und Organisationen, die sich mit ähnlichen oder verknüpften Themen beschäftigen, zusammen. Die BGE-Initiativgruppe ist auch Mitglied im bundesweiten Netzwerk Care Revolution. Bislang existiert in der Region eine Aktivengruppe in Frankfurt und Darmstadt.
(Weitere Infos im Blog der BGE-Initiativgruppe)

Wer sich für eine Mitgliedschaft in unserem Netzwerk interessiert, findet alle wichtigen Informationen dazu sowie die Beitrittserklärung zum Ausdrucken auf unserer Webseite. Machen Sie mit! Denn als Netzwerk können wir uns gegenseitig in der Arbeit unterstützen und uns für gemeinsame entwicklungspolitische Anliegen wirkungsvoller Gehör verschaffen – zusammen bewegen wir mehr!

Weitere Infos:
>> EPN Hessen Mitglied werden

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Aktuelle EPN Hessen-Kooperationsveranstaltungen

↓ Multifortbildung zu partizipativem und machtkritischem Globalem Lernen (01.&02.10.)
↓ Filmreihe „FERN : WELT : NAH“ zeigt und diskutiert „In den Straßen von Delhi“ (05.10.)
↓ Ausstellung „konsumsplitter“ zu Gast in Witzenhausen. Mit Eröffnungsvortrag (11.10.)
↓ Rassismuskritischer Stadtrundgang (16.10.)
↓ Multifortbildung: Einstieg in die (entwicklungs-)politische Bildungsarbeit (28.10.)

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MULTIPLIKATORiNNEN-FORTBILDUNG:
Sa., 01.10. (10h) & So., 02.10.2016 (16h), Kaufungen

Partizipative und machtkritische Konzepte des Globalen Lernens

MultiplikatorInnen-Seminar. Veranstalter: Informationsbüro Nicaragua e.V. in Kooperation mit dem EPN Hessen e.V.

Im Rahmen eines zweitägigen MultiplikatorInnen-Seminars sollen neue Bildungskonzepte aus der Materialien-Reihe „Fokuscafé Lateinamerika“ vorgestellt werden. Die Werkhefte zu den Themen Klimawandel und Umweltkonflikte, Kolonialismus und Rassismus, Migration und Wirtschaft beinhalten vielfältige Konzepte für eine kritische Auseinandersetzung mit globalen und innergesellschaftlichen Machtverhältnissen. Sie eignen sich vor allem für den Einsatz in der Arbeit mit Jugendlichen (ab etwa 14 Jahren) und jungen Erwachsenen. In dem Seminar werden einige interaktive und partizipative Übungen aus den neuen Werkheften durchsgepielt und im Anschluss reflektiert. Gemeinsam werden die Möglichkeiten, Herausforderungen und Grenzen einer machtkritischen Bildungsarbeit zu globalen Zusammenhängen diskutiert und dabei Erfahrungen und Ideen aus eigener Bildungspraxis miteinander geteilt. Das Seminar richtet sich an Menschen, die in der Bildungsarbeit aktiv sind oder aktiv werden wollen, neue Methoden kennenlernen wollen und Lust haben, sich kritisch mit Bildungsarbeit im Bereich Globales Lernen auseinanderzusetzen.

Weitere Infos:
>> „Partizipative und machtkritische Konzepte des Globalen Lernens“

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„FERN : WELT : NAH“:
Mi., 05.10.16 (19h), Frankfurt/M. (Haus am Dom)

Hilfe zur Selbsthilfe. Film: „In den Straßen von Delhi“

Dokumentarfilm & Podiumsdiskussion. ReferentInnen: Hannah Hartge (Stay – Entwicklung, die bleibt), Jörg Wittig (Oikocredit), N.N. (Attac)
Veranstaltung in der Film- & Diskussionsreihe „FERN : WELT : NAH“. Gastgeber des Abends: Oikocredit Förderkreis Hessen-Pfalz e.V. VeranstalterInnen der Reihe: Hessisches Eine Welt-PromotorInnen-Programm des EPN Hessen und Mitgliedsorganisationen, in Kooperation mit dem Haus am Dom


Zum Film: Der 11-jährige Sumit lebt als Straßenkind in der indischen Hauptstadt Delhi. Sumit ist Mitglied einer außergewöhnlichen Selbsthilfe-Einrichtung, der «Childrens Development Bank». Diese Bank wird von Straßenkindern selbst verwaltet und bietet die Möglichkeit, Verdienste zu deponieren, zu verzinsen und auch kleine Kredite für Geschäftsinvestitionen aufzunehmen. Gerne wäre er auch Bankmanager, wie sein zwölfjähriger Freund Ajay, der von den anderen Mitgliedern der Kinderbank in diese Funktion gewählt wurde und ein richtiges Gehalt bekommt. So versucht Sumit, auch andere Straßenkinder als Mitglieder der Kinderbank anzuwerben und sie von den Vorzügen eines eigenen Kontos zu überzeugen.
Es diskutieren im Anschluss Hannah Hartge von „Stay – Entwicklung, die bleibt“, Jörg Wittig von der internationalen Entwicklungsgenossenschaft und Mikro-Finanzierer Oikocredit sowie eine VertreterIn von Attac (angefragt).

Weitere Infos:
>> Hilfe zur Selbsthilfe. Film: „In den Straßen von Delhi“

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AUSSTELLUNG & ERÖFFNUNGSVORTAG:
Vernissage mit Eröffnungsvortrag: Di., 11.10.2016 &
Ausstellung: Di., 11.10. – Sa., 29.10.16, Witzenhausen

Ausstellung „konsumsplitter“. Eröffnungsvortrag zur ‚Fluchtursache Welthandel’

Mit Bildern von Dr. Martina Hammel. Vortragsreferent: Eric Otieno (Universität Kassel)

Im Oktober ist die Ausstellung „konsumsplitter“ im Weltladen Witzenhausen zu Gast. Die Vernissage am Dienstag, 11. Oktober wird eröffnet mit einem Vortrag von Referent Eric Otieno, der über die Zusammenhänge von Welthandel und Fluchtursachen sprechen word. Zur Finissage am Samstag, dem 29. Oktober lädt der Weltladen Witzenhausen zum gemeinsamen Gespräch mit der Künstlerin Dr. Martina Hammel, sowie Dorothea Köhler von der Antirassistischen Gruppe Internationale Solidarität (agis) ein.
Schwerpunkt der Ausstellung bilden 30 Papierarbeiten zur globalen Konsumgesellschaft bzw. zu den Auswirkungen von Konsum, Handel und europäischer Subventionspolitik auf die Lebensbedingungen in afrikanischen Staaten. Hintergrund ist die Frage nach Fluchtgründen und dem Zusammenhang zu europäischer Politik. Die gezeigten Werke setzten sich mit Themenkomplexen wie der Fluchtroute Mittelmeer und Frontex, aber auch mit Produktgruppen wie Fisch, Kakao oder seltenen Erden auseinander und geht Fragen um die Verknüpfung von Welthandel und Fluchtursachen nach.

Weitere Infos:
>> Detailliertere Infos in Bälde auf der Webseite des Weltladen Witzenhausen
>> Hintergrundinformationen zur Ausstellung „konsumsplitter“

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STADTRUNDGANG:
So., 16.10.2016 (11h), Frankfurt/M.

Zwischen Anerkennung, Duldung und Abschiebung

Rassismuskritischer Stadtrundgang im Rahmen der Reihe kritischer Stadtrundgänge PERSPEKTIVWECHSEL. VeranstalterIn: Bildungskollektiv Bleiberecht

Das Bildungskollektiv Bleiberecht bietet in der Frankfurter Innenstadt einen pädagogisch begleiteten Stadtrundgang für Schulklassen, FSJ-Seminare und andere Gruppen zum Thema Flucht und Asyl an. Auf dem Rundgang setzen sich die TeilnehmerInnen interaktiv mit den Lebensbedingungen von geflüchteten Menschen in Deutschland auseinander. Die RundgangleiterInnen sind selbst keine Geflüchteten, jedoch in antirassistischen Kontexten aktiv oder arbeiten mit geflüchteten Menschen zusammen. Durch das Angebot soll die institutionelle Diskriminierung von Asylsuchenden offengelegt und für mehr Verständnis und ein solidarisches Miteinander geworben werden. Neben dem Klapperfeld, einem ehemaligen Abschiebegefängnis in der Frankfurter Innenstadt, werden überwiegend symbolische Orte aufgesucht.

Weitere Infos:
>> Stadtrundgang „Zwischen Anerkennung, Duldung und Abschiebung“

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MULTIPLIKATORiNNEN-FORTBILDUNG:
Fr., 28.10.2016 (10-17h), Frankfurt/M.

Einstieg in die (entwicklungs-)politische Bildungsarbeit

Zweitägige Multiplikatoren-Fortbildung. Referentin: Doreen Thieke. Veranstalter: EPN Hessen e.V.

Ihr wollt über ein bestimmtes Thema informieren und damit möglichst viele Menschen erreichen? Ihr möchtet spannende Diskussionen anregen und in einen produktiven Austausch kommen? Eure Themen und Inhalte habt ihr klar? Das ist ein guter Start! Zu den Grundlagen ‚guter‘ Bildungsarbeit gehören allerdings noch weitere Überlegungen, z.B. zu den Zielgruppen, die angesprochen werden sollen oder zum geeigneten Veranstaltungsformat, um eurer Vorhaben erfolgreich umzusetzen. Dabei geht es um Methoden, Zeitmanagement, wichtig sind jedoch auch andere grundsätzliche Aspekte wie die Vermeidung stereotyper Kommunikation in Wort und Bild.
Unsere zweitägige Fortbildung richtet sich an alle, die erst wenig oder noch gar keine Erfahrung mit der Konzeption und Umsetzung eigener Bildungsangebote besitzen, sich diese aber aneignen wollen. Am ersten Tag der Fortbildung wird Doreen Thieke, Bildungsreferentin des Weltladens Marburg, grundlegende Überlegungen zur Umsetzung von Bildungsangeboten vorstellen. Der zweite Tag der Fortbildung soll dann in Absprache mit den Teilnehmenden zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden und sich ganz an den am ersten Tag formulierten Bedarfe und Interessen ausrichten. Es soll dort dann auch Gelegenheit geben, Eure konkreten Ideen und Projekte zu reflektieren und Euch in der Planung zu unterstützen.

Weitere Infos:
>> „Einstieg in die (entwicklungs-)politische Bildungsarbeit“

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Nachlese: „konsumsplitter“-Vernissage in Kassel mit Vortrag von Dr. Theodor Rathgeber

Die Ausstellung „konsumsplitter“ der Künstlerin Martina Hammel wandert durch verschiedene Kommunen in Hessen und macht derzeit Station in Kassel. Bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr wurde in einem aufschlussreichen Eröffnungsvortrag im Rahmen der Ausstellung das Thema Welthandel und Fluchtursachen in den Blick genommen. Als Referent konnte Dr. Theodor Rathgeber gewonnen werden, er ist Menschenrechtsbeobachter und Lehrbeauftragter des Instituts für Interkulturelle Kompetenz und Didaktik in Kassel. Der Eröffnungsabend am 8. September in der Stadtbibliothek Kassel wurde gemeinschaftlich organisiert von der Stadt Kassel, attac Kassel, dem Projekt creactive art, agis (Antirassistische Gruppe Internationale Solidarität), dem Karibu Welt- und Regioladen Kassel, dem EPN Hessen sowie dem Eine Welt-PromotorInnen-Programm Hessen.


 
Weitere Infos:
>> Die „konsumsplitter“-Ausstellung in der Stadtbibliothek Kassel
>> Veranstaltungsflyer „konsumsplitter Welthandel und Fluchtursachen“ (PDF)
>> Ausstellung „konsumsplitter“
>> WDR-Beitrag „EPAs: Freihandelsabkommen zwischen Europa und Afrika“

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Aus dem Netzwerk

↓ Für den Deutschen Engagement Preis nominiert – Vote for Tropica Verde!
↓ Rund gefeiert: Der Weltladen Fulda wird 35 Jahre jung

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Für den Deutschen Engagement Preis nominiert – Ihre Stimme für Tropica Verde!

EPN Hessen-Mitglied Tropica Verde e.V. ist für den Deutschen Engagement Preis nominiert und hat die Chance, den mit 10.000 Euro dotierten Publikumspreis 2016 zu gewinnen! Der Verein setzt sich mit viel ehrenamtlichem Engagement für die Wiederbewaldung und die Umweltbildung in Costa Rica ein. Für ihre langjährigen, partnerschaftlichen Kooperationen mit örtlichen Vereinen und Initiativen werden sie nun mit der Nominierung für den Publikumspreis geehrt. Das öffentliche Online-Voting zum Publikumspreis läuft noch bis zum 31.10.2016. Im Falle eines Gewinns will Tropica Verde e.V. das Preisgeld für die Pflanzung von Tropenbäumchen in einem Wasserschutzprojekt im Westen Costa Ricas verwenden. Unterstützen Sie deshalb unser Mitglied – geben Sie Ihre Stimme für Tropica Verde ab!

Der Deutsche Engagementpreis wird seit 2009 vergeben. Träger ist das Bündnis für Gemeinnützigkeit, ein Zusammenschluss großer Dachverbände und unabhängiger Organisationen des gemeinnützigen Sektors sowie von Expertinnen und Experten. Förderer des Deutschen Engagementpreises sind das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, der Generali Zukunftsfonds sowie die Deutsche Fernsehlotterie. Alle drei Förderer setzen sich kontinuierlich für die Stärkung und Wertschätzung des zivilen Engagements in Deutschland ein.

Weitere Infos:
>> Tropica Verde e.V.
>> Deutscher Engagementpreis

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Rund gefeifert: Der Weltladen Fulda wird 35 Jahre jung

Es ist exakt 35 Jahre her, dass der Weltladen Fulda erstmals seine Ladentüren öffnete. Geführt wird er seit Beginn vom ebenfalls im Jahr 1981 ins Leben gerufenen Verein Arbeitsgemeinschaft Dritte Welt Fulda e.V.. Seit der Gründung des Weltladens haben viele engagierte Menschen dazu beigetragen, dass der Faire Handel auch in Fulda Fuß fasst und sich etabliert.
Am vergangenen Wochenende wurde das 35-jährige Jubiläum bei fair gehandeltem Kaffee und Kuchen aus fairen Zutaten gefeiert. EPN Hessen gratuliert herzlich, wünscht dem Weltladen viele weitere erfolgreiche Jahre und der Arbeitsgemeinschaft auch in Zukunft viel Schwung in ihrem Engagement für einen gerechteren und faireren Welthandel!

Weitere Infos:
>> Weltladen Fulda

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Netzwerkmitglieder laden ein

↓ Deutsch-Indische Zusammenarbeit: 8. Frankfurter Gandhi-Gespräche (27.09.)
↓ Eine-Welt-Verein Oberursel (u.a.): Dokumentarfilm „STEPPING forward“ (04.10.)
↓ Dritte Welt Haus: Freitagskino „Taxi Teheran“ (07.10.)
↓ Nepali Samaj: Nepal-Veranstaltung „DENK MIT“ (08.10.)
↓ KONE: Kultur-Fest „Wir reden miteinander“ (08.10.)
↓ Erd-Charta: Theater-Workshop „Was kann Theater …?“ (14.-16.10. & 18.-20.11.)
↓ WeltGarten Witzenhausen (u.a.): Seminar über den ‚Welternährer’ Reis (14.-15.10.)
↓ WeltGarten Witzenhausen (u.a.): Forschertage Regenwald für Kinder (17.-19.10.)
↓ Initiative Black&White (u.a.): Workshops & Diskussion mit Prof. Th. Pogge (18.-19.10.)
↓ fair-ein: Fairer Brunch (22.10.)
↓ Zentrum Oekumene: Tagung zu Afghanistan als Rückkehrland (04.11.)
↓ CBM: Seminar zu inklusiver Projektarbeit (05.11.)
↓ Zentrum Ökumene: Studiennachmittag zum Thema Flucht (01.12.)

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GANDHI-GESPRÄCHE:
Di., 27.09.16 (19-22h), Frankfurt/M.

125 Jahre Bhimrao Ramji Ambedkar – Indischer Politiker und Sozialreformer

8. Frankfurter Gandhi-Gespräche. Referent: Walter Hahn (ehem. Plattform Dalit Solidarität). Moderation: Dr. Jona A. Dohrmann (DIZ) und Claus Stark (DIG Darmstadt-Frankfurt). VeranstalterInnen: EPN Hessen-Mitglied Deutsch-Indische Zusammenarbeit (DIZ) e.V. in Kooperation mit der GandhiServe Stiftung Berlin sowie der Deutsch-Indischen Gesellschaft (DIG) Darmstadt-Frankfurt e.V.

Die 8. Frankfurter Gandhi-Gespräche widmen sich 2016 nicht nur Mahatma Gandhi, sondern vor allem Bhimrao Ramji Ambedkar, dessen Geburts- und Todestag sich in diesem Jahr zum 125. bzw. 60. Mal jährt. Der Politiker und Sozialreformer, der stets für die Rechte und die Teilhabe der marginalisierten Dalits kämpfte, war 1956 in einer großen Zeremonie mit mehr als 300.000 Dalits in Nagpur zum Buddhismus konvertiert, um dem Kastensystem zu entfliehen. In den Gandhi-Gesprächen wird der Beitrag Ambedkars am modernen Indien dargestellt, darauf geschaut, welche Entwicklungen Gandhi und welche Ambedkar für die Dalits befürworteten und welche Auswirkungen das noch heute hat. In diesem Kontext wird auch die Quotenregelung mit Reservierungen an Schulen, Universitäten und im öffentlichen Dienst für Dalits diskutiert.

Weitere Infos:
>> 8. Frankfurter Gandhi-Gespräche
>> DIZ-Webseite

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FILM & DISKUSSSION:
Di., 04.10.16 (21h), Oberursel

STEPPING forward

Filmvorführung und Publikumsgespräch mit Regisseurin Ulrike Kübler. Veranstalter: EPN Hessen-Mitglied Eine-Welt-Verein Oberursel e.V. in Kooperation mit der bluebox portstrasse

Millionen von Migranten versuchen jährlich über den tödlichen Seeweg nach Malta zu gelangen – in der Hoffnung auf Asyl und ein Leben ohne Krieg, Hunger und Verfolgung. Im Film treffen wir auf drei Personen, die den Weg nach Malta überlebt haben und nun auf unterschiedliche Weise an diesem Tor zur Europäischen Union für ihr Leben kämpfen: Naima, eine junge Frau aus Somalia, die dem Grauen des Bürgerkriegs entkam. Ali, ein junger Mann aus Somalia, der versucht mit seiner Frau zusammen zu kommen. Und Konate aus Mali, dessen Asylantrag abgelehnt wurde und der doch seit 10 Jahren auf der Insel lebt. Er kämpft für die Rechte derer, die vom Gesetz abgelehnt wurden und gründete die erste Organisation, die nur aus Afrikanern besteht.
Die Geschichte der Nation Malta führt uns vor Augen vor welcher humanitären Herausforderung Europa heute steht: wie viele Menschen lassen wir an den Außengrenzen ihren Tod finden? Wer hat das Recht zu kommen und zu bleiben? Inwiefern hält Europa zusammen während dieses historischen Wendepunkts? Stepping Forward zeigt verschiedene Perspektiven und Herangehensweisen sich dem Thema Migration zu nähern und folgert, dass die Asylpolitik in Europa neu zu bedenken ist.

Weitere Infos:
>> „STEPPING forward“ Trailer
>> Webseite des Eine-Welt-Verein Oberursel

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FILM & DISKUSSION:
Fr., 07.10.16 (19.30 Essen & Trinken | 20.30 Film), Frankfurt/M.

Freitagskino: „Taxi Teheran“

Freitagskino des Dritte Welt Haus: Film und Diskussion mit iranischen Gästen. Veranstalter: Dritte Welt Haus e.V.

Zum Film (Regie und Drehbuch: Jafar Panahi, Iran 2014, Farsi mit deutschen Untertiteln, 79 min.): Ein Taxi fährt durch die lebhaften Straßen Teherans. Die wechselnden Fahrgäste erzählen freimütig, was sie umtreibt, während eine auf dem Armaturenbrett versteckte Kamera alles festhält. Am Steuer sitzt der Regisseur selbst, der 2010 wegen „Propaganda gegen das System“ zu einem 20-jährigen Berufsverbot verurteilt wurde. Mit viel Herz und Humor zeichnet Jafar Panahi ein liebevolles Porträt der Menschen in seiner Heimat und schafft damit einen hoffnungsvollen Kontrast zu den üblichen negativen Nachrichtenmeldungen. Dabei verbindet er mit Leichtigkeit Gesellschaftskritik und Komödie und denkt nebenbei geschickt über die Möglichkeiten des Kinos nach. Der Gewinner der Berlinale 2015 ist intelligent und unterhaltsam zugleich und zeigt, was Kino selbst unter ärgsten Restriktionen zu sein vermag.

Im Anschluss Filmgespräch mit iranischen Gästen.

Weitere Infos:
>> Veranstaltungsankündigung „Taxi Teheran“ (PDF)
>> Webseite Dritte Welt Haus e.V.

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NEPAL-VERANSTALTUNG:
Sa., 08.10.16 (14-20h), Frankfurt/M.

DENK MIT – THINK TOGETHER

Nepal-Veranstaltung mit Vorträgen, Ausstausch und Kulturprogramm. Veranstalter: EPN Hessen-Mitglied Nepali Samaj e.V.

EPN Hessen Mitglied Nepali Samaj lädt – ein gutes Jahr nach den verheerenden Erdbeben in Nepal – zu Vorträgen und zum Austausch über die Entwicklungen in den betroffenen Regionen ein. Es wird berichtet, was der Verein in Zusammenarbeit mit einer nepalesischen Organisation konkret bewirken konnte, wobei auch die aktuelle Situation in Nepal nach der neue Verfassung beleuchtet und diskutiert werden soll. Gerahmt wird der Tag durch ein Kulturprogramm sowie ein gemeinsames Essen.
Ziel der Veranstaltung ist es, im gemeinsamen Austausch Handlungsmöglichkeiten in den Bereichen Armutsbekämpfung, Bildungsförderung und Umweltschutz zu diskutieren und darüber auch die eigene Position in einer globalisierten Welt zu reflektieren.

Weitere Infos:
>> Veranstaltungsankündigung „DENK MIT – THINK TOGETHER“
>> Webseite von Nepalj Samaj

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KULTUR-FEST:
Sa., 08.10.16 (14-22h), Frankfurt/M.

Wir reden miteinander

Veranstalter: EPN Hessen-Mitglied KONE – Netzwerk zur Förderung kommunikativen Handelns e.V.

Im Zentrum der Veranstaltung steht die Frage, wie Engagement von Frauen in Kamerun und Deutschland gegenseitig gestärkt und miteinander vernetzt werden kann. KONE e.V. will Frauen in Afrika ebenso wie in Frankfurt empowern – dazu gehört Alltag teilen, Perspektiven entwickeln, Solidarität leben. KONE ist ein Wort der Bamun aus Westkamerun und bedeutet Solidarität. Das Netzwerk zur Förderung kommunikativen Handelns – KONE wurde von Frankfurterinnen aus frankophonen Ländern Afrikas und einigen Europäerinnen gegründet. Sie setzen auf interkulturellen Dialog in der transnationalen Kooperation zwischen Afrika und Europa.
KONE-Frauen werden von ihren Erfahrungen erzählen und berichten – mit Bildern, Musik, Tanz und Modenschau. Für deutsche Leckereien und afrikanische Spezialitäten wird gesorgt.
Weitere Infos:
>> Veranstaltungsflyer des KONE-Kultur-Fests „Wir reden miteinander“
>> Webseite von KONE e.V.

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THEATER-WORKSHOP:
Fr., 14.10. (18h) – So., 16.10.16 (14h), Imshausen (bei Bebra) &
Fr., 18.11. (18h) – So., 16.11.16 (14h), Germete (bei Warburg)

Was kann Theater …?

Zweiteiliger Erd-Charta-Theaterworkshop (14.-16. Oktober & 18.-20. November 2016). VeranstalterInnen: Ökumenische Initiative Eine Welt e.V. und die Erd-Charta Koordination

Was kann Theater…
bewirken – in Bezug auf all die Veränderungen und Entwicklungen auf diesem Planeten?
beitragen – zu all den Prozessen, die in Gang kommen müssen, um die globalen Entwicklungen in eine „enkeltaugliche“ Richtung zu lenken?
bewegen – innerlich, äußerlich und überhaupt?
Um diese Fragen geht es in dem zweitägigen Workshop. Spielerisch und kreativ soll dabei die Erd-Charta erforscht werden – durch Bewegung, Improvisation, Spiele, Übungen, Tanz und Ausdruck. Inspiriert durch das Theatre for Living entsteht so ein Raum, in dem all die tiefgreifenden Fragen nach der Zukunft des Planeten einen Ausdruck finden.
Der Theaterworkshop richtet sich an alle, die einen Wandel mit Freude, Kreativität und Lebendigkeit in die Welt bringen wollen – mit und ohne schauspielerische Erfahrungen.

Weitere Infos:
>> „Was kann Theater …?“
>> Erd-Charta-Webseite

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SEMINAR:
Fr., 14.10. (16.30h) – Sa., 15.10.16 (17.30h), Witzenhausen

Reis, ein kleines Korn ernährt die Welt

2-tägiges Seminar mit Ines Fehrmann (Universität Kassel) und Cristina Pflaum (Weltläden in Hessen). Veranstalter: EPN Hessen-Mitglied WeltGarten Witzenhausen in Kooperation mit Weltläden in Hessen und dem Tropengewächshaus Witzenhausen/Universität Kassel

Reis ernährt heute gut die Hälfte der Weltbevölkerung und gilt als eine der ältesten Nutzpflanzen überhaupt. Gleichzeitig gehen Forscher gehen davon aus, dass die typische Anbaupraxis bewässter und überstauter Reisterassen für den heutigen Klimawandel mitverantwortlich ist … In diesem Seminar dreht sich alles um Reis – Grundnahrungsmittel für Millionen Menschen, Gestalter von Landschaften, Grundlage kultureller Vielfalt aber auch Verursacher massiver Treibhausgasemissionen.
Nach einem theoretischen Einstieg lernen die TeilnehmerInnen bei einer Führung den Reis und andere Stärkepflanzen kennen. Sie beschäftigen sich mit botanischen, landwirtschaftlichen, ökonomischen und sozialen/ethischen Aspekten der Pflanze und diskutieren Sortenvielfalt und ihre Verluste, Biopiraterie/Gentechnik und (fairen) Handel. Natürlich dürfen auch Verkostungen unterschiedlicher Sorten und Zubereitungsarten nicht fehlen!

Weitere Infos:
>> Seminar „Reis, ein kleines Korn ernährt die Welt“
>> Webseite des WeltGarten Witzenhausen

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FERIEN-KINDER-UNI:
Mo., 17.10. (9h) – Mi., 19.10.16 (13h), Witzenhausen

Forschertage Regenwald

Veranstalter: EPN Hessen-Mitglied WeltGarten Witzenhausen in Kooperation mit dem Tropengewächshaus Witzenhausen und dem Bündnis für Familie Witzenhausen

Im Regenwald auf Forschertour gehen! Auf experimentierfreudige Kinder wartet hier ein buntes Programm. Drei Tage haben junge Forscherinnen und Forscher Gelegenheit, sich theoretisch und praktisch mit spannenden Höchstleistungen und der Bedrohung der tropischen Pflanzenvielfalt auseinanderzusetzen.
Am ersten Tag erforschen die Kinder, ausgestattet mit Lupen und anderem Forschermaterial, mit allen Sinnen das System Regenwald. Am zweiten Tag steht die Zerstörung der Regenwälder im Zentrum des Seminars, es geht zum Beispiel um Holz, Papier, Aluminium, Fleisch und Energie. Gemeinsam werden Zusammenhänge ergründet und Lösungen gesucht. Am dritten und letzten Tag geht es um Menschen(kinder), ihre Vielfalt, um das, was wir gemeinsam haben und was uns unterscheidet.

Weitere Infos:
>> Veranstaltungsankündigung „Forschertage Regenwald“ (PDF)
>> Webseite des WeltGarten Witzenhausen

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WORKSHOP & DISKUSSION:
Di., 18.10. (20h) – Mi., 19.10.16 (21h), Wanfried & Eschwege

Weltarmut – Eine Herausforderung an uns alle

Workshops und Diskussionsrunden mit Yale-Professor Thomas Pogge. VeranstalterInnen: EPN Hessen Mitglied Initiative Black&White, Demokratische Werkstatt Wanfried und die Volkshochschule Eschwege


[©Tobias Klenze CC-BY-SA 4.0.]

Täglich sterben 16.000 Kinder unter fünf Jahren durch Armut. Gleichzeitig hat sich Deutschland im Grundgesetz dazu verpflichtet, sich für Menschenrechte und Menschenwürde weltweit stark zu machen. Wenn jeden Tag tausende von Kinder sterben und die Hälfte der Menschheit in ständiger Existenzunsicherheit lebt, widerspricht das diesen vereinbarten Zielen.
Die VeranstalterInnen wollen, dass Menschenrechte für alle verwirklicht werden und treten aktiv dafür ein. Die zweitätige Veranstaltung ist als Auftakt zu verstehen, mit dem der Aufbau eines gesellschaftlichen und politischen Bündnisses begonnen werden soll, dass stark genug ist, die Menschenrechte für alle durchzusetzen – in Deutschland und international.
Am 19. Oktober kommt Prof. Thomas Pogge von der Yale-Universität zu Besuch in die Demokratische Werkstatt Wanfried und die Volkshochschule Eschwege. In einem Workshop und zwei Diskussionsveranstaltungen können alle Interessierten mit und von dem Philosophen und Autor des Besuches „Weltarmut und Menschenrechte“ lernen, wie Armut weltweit aussieht und was dagegen getan werden kann.

Weitere Infos:
>> Veranstaltungsankündigung & Programm
>> Webseite der Initiative Black&White

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FAIR HANDEL-VERANSTALTUNG:
Sa., 22.10.16 (10.30-13h) Frankfurt

Fairer Brunch

Veranstalter: EPN Hessen-Mitglied fair-ein e.V.

In Verlängerung der bundesweiten Fairen Woche 2016, an der sich vom 16. bis 30. September unter dem Motto „weltoffen. politisch. lecker“ auch dieses Jahr wieder Tausende Fair Handels-Engagierte aktiv beteiligen, lädt EPN Hessen-Mitglied fair-ein e.V. zu einem Fairen Brunch ein. Nebst einem vegetarischen bio-fairen Büffet mit leckeren kalten und warmen Speisen sowie einer großen Getränkeauswahl werden an diesem kulinarisch genussreichen Samstagvormittag auch verschiedene thematische Inputs sowie Musik- und Kultureinlagen geboten. Wer sich also gern mit allen Sinnen mit Fairem Handel auseinandersetzen möchte, kommt bei dieser Veranstaltung im Gemeindezentrum Sankt Josef voll und ganz auf seine Kosten. Der Obulus, den es zu entrichten gibt, um „all-inclusive“ daran teilhaben zu können, beträgt bescheidene 8 Euro.

Weitere Infos:
>> Fairer Brunch
>> Webseite des fair-ein e.V.

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TAGUNG:
Fr., 04.11.16 (10-16.30h), Kassel

Afghanistan – Rückkehr in Sicherheit und Würde?

Fachtagung. VeranstalterInnen: Zentrum Ökumene der EKHN und EKKW und Diakonie Hessen

Seit dem Herbst vergangenen Jahres verstärkt die deutsche Regierung ihre Bemühungen, afghanische Flüchtlinge zur freiwilligen Rückkehr zu bewegen und auch Abschiebungen vorzunehmen.
Doch was ist passiert? Ist am Hindukusch plötzlich der Frieden ausgebrochen? Oder ist es eher der (innen-)politische Druck, die Anzahl der Flüchtlinge in Deutschland zu reduzieren? Überwiegt dabei die Überlegung, die Rahmenbedingungen für die größten Herkunftsländer zuerst zu erschweren und ist möglicherweise die Anzahl der einreisenden Flüchtlinge von größerer Bedeutung als die individuelle Prüfung des Einzelfalles? Ist es Zufall, dass nunmehr nach Syrien mit Afghanistan die zweitgrößte Flüchtlingsgruppe in den Fokus geraten ist? Hat sich die Entscheidungspraxis beim Bundesamt für Flucht und Migration (BAMF) verändert und wie bewerten die Gerichte die Lage? Wie ist die Sicherheitslage tatsächlich einzuschätzen? Wie wird die humanitäre Situation bewertet? Wie steht es um die Wahrung der Menschenrechte?
All diesen Fragen wird im gemeinsamen Gespräch nachgegangen.

Weitere Infos:
>> Veranstaltungsankündigung (PDF)
>> Webseite des Zentrum Oekumene der EKHN und EKKW

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SEMINAR:
Sa, 05.11.16 (09-18h), Frankfurt/M.

Seminar zu inklusiver Projektarbeit

Seminartag. VeranstalterInnen: EPN Hessen-Mitglied Christoffel-Blindenmission (CBM) in Kooperation mit dem EPN Hessen.

Sie möchten Inklusion in Ihren Projekten und Patenschaften umsetzen? Sie möchten Menschen mit Behinderungen als Akteure in ihren Projekten gewinnen? Sie wissen aber noch nicht wie? Die Antworten auf diese Fragen erhalten Sie in dem Seminar „Inklusion von Menschen mit Behinderungen in Projekten der Entwicklungszusammenarbeit“. Das Angebot besteht aus einem eintägigen Seminar und einem Coachingangebot zur Unterstützung des Transfers von Gelerntem in die Praxis im Nachgang zum Seminar.
Das Training erweitert Ihre theoretischen und praktischen Kenntnisse zu Inklusion. Sie lernen, den menschenrechtsbasierten Ansatz in Ihren Projekten umzusetzen. Darüber hinaus erhalten Sie von uns praktische Tipps und Orientierungshilfen, Chancengerechtigkeit und Barrierefreiheit zu berücksichtigen und die Inklusion von Menschen mit Behinderungen in Ihren Projekten zu ermöglichen. Wir arbeiten mit Ihnen an konkreten Projektbeispielen, womit wir Ihnen den Transfer von Theorie in die Praxis erleichtern. Zusätzlich bietet das Seminar eine ideale Gelegenheit sich mit Experten und anderen Organisationen zu Erfahrungen auszutauschen.
Anmeldeschluss ist der 15. Oktober 2016.

Weitere Infos:
>> „Inklusive Projektarbeit“ – Seminarankündigung
>> CBM-Webseite

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STUDIENNACHMITTAG:
Do., 01.12.16, Nassau (jew. 14-17.30h)

Bloß weg von hier!

Ausstellung und Unterrichtsbausteine zum Thema Flucht für die Sekundarstufe I und II. Leitung: Sabine Striether und Dr. Anke Kaloudis. Veranstalter: Zentrum Ökumene der EKHN und EKKW in Kooperation mit dem Religionspädagogischen Institut Frankfurt


[Foto: Dr. Ute I. Greifenstein]

An diesen Nachmittagen werden jeweils eine Ausstellung zu Fluchtursachen und Fluchtwegen sowie Unterrichtsbausteine vorgestellt und erprobt. Die Unterrichtsbausteine können zusammen mit der Ausstellung aber auch unabhängig von ihr durchgeführt werden. Die Ausstellung wurde erstellt von Brot für die Welt und Globales Lernen im Zentrum Ökumene der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau und Kurhessen-Waldeck. Sie ermöglicht Einblicke in die Lebenswirklichkeit von Menschen, die durch Krieg, Verfolgung oder Verlust von Lebensgrundlagen flüchten müssen, und informiert über Fluchtursachen und -wege. Sie enthält interaktive Elemente, ist unproblematisch aufzubauen und kann von Schulen ausgeliehen werden. (Die Kursgebühr beträgt 5 Euro.)

Weitere Infos & Anmeldung:
>> Veranstaltungsankündigung „Bloß weg von hier!“
>> Webseite des Zentrum Oekumene der EKHN und EKKW

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„Hessen entwickeln für die Eine Welt“ –
Neues aus dem PromotorInnen-Programm:

↓ Fortbildung zur Fairtrade-Schools Kampagne & Globalem Lernen (07.10.)
↓ Fortbildung zum Thema Flucht aus machtkritischer Perspektive (29.11.)

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FORTBILDUNG:
Fr., 07.10.16 (9.30-17h), Kassel-Bad Wilhelmshöhe

Schule Fairändern!

Fortbildung zur Fairtrade-Schools Kampagne & Globalem Lernen. Veranstalter: TransFair e.V., hessisches Eine Welt-PromotorInnen-Programm, Weltläden in Hessen e.V. und Zentrum Ökumene der EKHN und EKKW

Kolonialismus, Verteilungsfragen, Armut, Klimawandel oder Finanzkrise!? In der Bildungsarbeit zum Fairen Handel geht es um eine Vielzahl an Themen, von globalen Produktionsketten konkreter Produkte wie Kaffee oder Banane über Fragen nach eigenen Konsumgewohnheiten sowie historischen und strukturellen Ursachen globaler Ungleichheit. Mit attraktiven Methoden sowie anschaulichem Material bietet die Bildungsarbeit zum Fairen Handel großes Potential für Schule und Unterricht.

Die Fairtrade-Schools Kampagne von Fairtrade Deutschland unterstützt Schulen dabei, diese Chancen zu nutzen und sich für den Fairen Handel zu engagieren. In der Fortbildung werden konkrete Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen der Fairtrade-Schools Kampagne, Schulen, Weltläden und anderen außerschulischen PartnerInnen vorgestellt. Sie bekommen außerdem eine Einführung in Grundsätze und Strukturen des Fairen Handels sowie einen praktischen Einblick in pädagogische Methoden und Übungen, um die Idee des Fairen Handels in die Schule zu bringen.

Die Fortbildung richtet sich speziell an Menschen, die erste Schritte in die Praxis der Bildungsarbeit zum Fairen Handel gehen möchten und sich vorstellen können, die Kampagne Fairtrade-Schools sowie die Bildungsarbeit des Entwicklungspolitischen Netzwerks Hessen zu unterstützen. Auch LehrerInnen sind herzlich willkommen. Die Teilnahme an der Fortbildung ist kostenlos. Für die Anerkennung als offizielle LehrerInnenfortbildung ist eine Akkreditierung beantragt.

Weitere Infos:
>> Flyer „Schule Fairändern!“ (PDF)

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FORTBILDUNG:
Di., 29.11.16 (14-19.30h), Frankfurt/M.

Globales Lernen unter der Lupe: das Thema Flucht aus interkultureller und machtkritischer Perspektive

Workshop mit Miriam Remy und Sabine Striether. Veranstalter: Forum Globales Lernen des EPN Hessen, hessisches Eine Welt-PromotorInnen-Programm und Zentrum Oekumene der EKHN und EKKW

Mit diesem Workshop wollen wir die Fortbildungsreihe zu rassismus- und machtkritischer Selbstreflexion der eigenen Bildungsarbeit fortsetzen. Diesmal widmen wir uns dem Thema Flucht, das aktuell von vielen Bildungsmaterialien des Globalen Lernens aufgegriffen wird.
Die Fortbildung bietet die Möglichkeit, eine Ausstellung über Fluchtursachen und Fluchtwege sowie einige Bildungsmaterialien, die Lebenssituationen von Geflüchteten thematisieren, kennenzulernen. Im zweiten Teil geht es darum, wie Bildungsmaterialien interkulturell und machtkritisch so sensibel gestaltet werden können, dass sie weder Vorurteile bestärken, noch auf Mitleid und paternalistischen Verhaltensweisen konzentrierte Reaktionen evozieren. Dazu gibt es Übungen zur Bewusstmachung von Machtungleichheiten sowie Selbstreflexion anhand von Fragen und Kriterien, um Darstellungsweisen und Berichterstattung rassismuskritisch zu überprüfen.

Referentinnen: Miriam Remy (Multiplikatorin für Migrationspädagogische Öffnung, sprach- und diskriminierungssensible Bildungsarbeit, Bonn) und Sabine Striether (Referentin für Globales Lernen im Zentrum Oekumene der EKHN und EKKW)

Weitere Infos:
>> Veranstaltungsankündigung & Anmeldedaten

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SAVE THE DATE (18.11.):
Auf dem Weg zur Fairen Metropolregion RHEIN.MAIN.FAIR

„Über 2,3 Millionen Menschen in der Metropolregion leben bereits heute in Fairtrade-Städten oder Kreisen, die sich mit diesem Thema auseinandersetzen.

Deshalb sollten gerade wir – die internationalste Region in Deutschland mit Verbindungen von Menschen, Unternehmen und Institutionen in die gesamte Welt – sich Gedanken über eine gerechte Globalisierung machen.

Wir wollen Städte und Gemeinden, Unternehmen, Kirchen und NGOs, Gewerkschaften – die Menschen aus der Region zusammenbringen, um gemeinsam diese Region zu einer Fairen Metropolregion zu machen.

Interessierte sind zu einem ersten Treffen herzlich eingeladen!“

Weitere Infos:
>> Flyer „Auf dem Weg zur Fairen Metropolregion RHEIN.MAIN.FAIR“ (PDF)

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Neues Positionspapier der agl: „Die Schule macht’s – mit der Zivilgesellschaft“

Schulen sind zunehmend gefragt, Globales Lernen in ihre Einrichtungen zu integrieren, um SchülerInnen in der komplexen (Welt-)Gesellschaft zu begleiten und sie auf die Zukunft vorzubereiten. Die Politik reagiert auf diesen Bedarf: Die Verabschiedung der 2030-Agenda und der Beschluss des UNESCO-Weltaktionsprogramms verleihen der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und dem Globalen Lernen deutlich Rückenwind. Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung hat ein „Schulprogramm“ aufgelegt, welches auf einen flächendeckenden Ausbau und eine strukturelle Verankerung der BNE und des Globalen Lernens abzielt. Ein weiterer Meilenstein ist die Neuauflage des Orientierungsrahmens für den Lernbereich Globale Entwicklung im Jahr 2015, der sich als Impulsgeber für Bildung und Verwaltung auf allen Ebenen und für alle schulischen Serviceeinrichtungen und Kooperationspartner versteht.

Nichtregierungsorganisationen und entwicklungspolitische Initiativen, die in der BNE und im Globalen Lernen tätig sind, unterstützen diese politischen Entwicklungen, schließen daran an oder setzen wesentliche Impulse in den Diskursen. Mit dem Positionspapier „Die Schule macht`s – mit der Zivilgesellschaft“ richtet sich die Arbeitsgemeinschaft der Eine Welt Landesnetzwerke in Deutschland e.V. (agl) an politische Akteure auf Bundes- und Landesebene, um für eine zunehmende Zusammenarbeit mit zivilgesellschaftlichen Akteuren im Globalen Lernen zu werben. Das Papier stellt die zentrale Bedeutung der zivilgesellschaftlichen Akteure im Globalen Lernen für eine zukunftsfähige Bildung in der Schule dar und formuliert Leitsätze für eine gute Zusammenarbeit zwischen staatlichen und zivilgesellschaftlichen Akteuren, die für eine Beförderung der BNE und des Globales Lernens in der formalen Bildung grundlegend sind.

Weitere Infos:
>> agl-Positionspapier „Die Schule macht’s – mit der Zivilgesellschaft“ (PDF)
>> Webseite der Arbeitsgemeinschaft der Eine Welt Landesnetzwerke (agl)

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Zivilgesellschaftliche Kritik an der bundesdeutschen Umsetzung der Agenda 2030

Ein Jahr nach Unterzeichnung der Agenda 2030 durch die Bundesregierung zogen zivilgesellschaftliche Verbände eine erste Bilanz der Umsetzung der neuen nachhaltigen Entwicklungsziele. Das Fazit von terre des hommes und der Welthungerhilfe fielen dabei eher gemischt aus. Zwar hätte sich die Weltgemeinschaft mit der Unterzeichnung der Sustainable Development Goals (SDGs) neue ambitionierte Ziele gesetzt, doch ein Hauptkritikpunkt bleibe weiterhin die fehlende Kohärenz der nationalen Umsetzung. Die deutschen Entwicklungsinitiativen könnten so Armut und Hunger nicht effektiv bekämpfen.

Gerade die ärmsten Staaten im Afrika südlich der Sahara, die von Armut, Instabilität und Hunger betroffen seien, würden immer weniger durch Entwicklungshilfe unterstützt. Allein seit dem Jahr 2010 sei der Anteil dieser Länder an der deutschen Entwicklungshilfe von 28 auf 23 Prozent gesunken, keines der Länder in Subsahara-Afrika gehörte im Jahr 2014 zu den ersten zehn Entwicklungshilfeempfängern. Der Anstieg der Entwicklungshilfe im Jahr 2015 sei vor allem in Maßnahmen für die Flüchtlingsbetreuung in Deutschland selbst geflossen, die Bekämpfung von Fluchtursachen sei in den Hintergrund gerückt. Doch die besonders von Armut gefährdeten Gruppen seien die Opfer von Krisen und Konflikten sowie Kinder und Jugendliche in ländlichen Regionen. Dabei seien längerfristige Ziele, wie der Aufbau funktionierender Rechtssysteme oder die Förderung der Grundbildung in den Herkunftsländern, die effektivsten Maßnahmen um Perspektiven für die Bevölkerung vor Ort schaffen könnten.

In ihrem „Kompass 2030: Niemanden zurücklassen“ präsentieren terre des hommes und Welthungerhilfe nun einen Überblick über die entwicklungspolitische Arbeit der Bundesregierung und leiten fünf Politikfelder ab, in denen Handlungsbedarf besteht. So soll eine wirksamere und inklusivere Entwicklungspolitik gefördert werden, die auch Initiativen der Zivilgesellschaft nachhaltig verankert.

Weitere Infos:
>> epo-Meldung „Ein Jahr Agenda 2030“ (07.09.)
>> Welthungerhilfe: „Kompass 2030: Niemanden zurücklassen“
>> Pressemeldung von terre des hommes zum Kompass 2030
>> „Kompass 2030“ als PDF

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Klima-Manifest für einen wirksamen Klimaschutzplan 2050 veröffentlicht

Mehr als 100 zivilgesellschaftliche Organisationen haben ein gemeinsames Klima-Manifest veröffentlicht, um so Bundeskanzlerin Angela Merkel und die VertreterInnen aller Parteien aufzufordern, den Klimaschutzplan 2050 deutlich zu verbessern. Das Klima-Manifest wurde Anfang September an VertreterInnen der bundesdeutschen Politik ausgehändigt und soll eine zukunftsorientierte Klimaschutzpolitik auf Basis zivilgesellschaftlicher Forderungen sicherstellen.

Nachdem im Rahmen des G20-Gipfels im chinesischen Hangzhou die USA und China das Pariser Klima-Abkommen unterzeichnet haben, sei nun Deutschland am Zug. Nicht nur, um mit einer Ratifizierung den Prozess einer nationalen Umsetzung anzustoßen, sondern auch um ein Signal an Entwicklungs- und Schwellenländer zu senden. Denn bei der Umsetzung der internationalen Beschlüsse im eigenen Land herrsche Stillstand und Deutschland drohe als Klimaschutzvorreiter immer weiter abgehängt zu werden. Ob beim Ausbau erneuerbarer Energien oder Klimaschutzzusagen – viele Staaten lägen mittlerweile gleichauf oder seien bereits vorausgegangen.

Im Zentrum einer nationalen Umsetzung steht der Klimaschutzplan 2050, der in seiner jetzigen Form aber bei weitem nicht ambitioniert und weitreichend genug formuliert sei. Umfangreiche Veränderung in vielen Bereichen, sei es die Energieversorgung, der Verkehr oder die Landwirtschaft, müssten mit verbindlichen Klimazielen kombiniert und verankert werden. Das Manifest stellt die Forderungen kurz dar und wird von einem breiten Bündnis aus Gewerkschaften, Kirchen, Umwelt- und Entwicklungsverbänden getragen. Gerade im Zuge der kommenden Bundestagswahl 2017 müssten die Impulse aus der Zivilgesellschaft in den politischen Programmen verankert werden.

Weitere Infos:
>> Klima-Allianz Deutschland fordert deutliche Nachbesserungen
>> Das Klima-Manifest (PDF)

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Kommentare der Zivilgesellschaft zum G20-Gipfel in Hangzhou

Auf dem G20-Gipfel im chinesischen Hangzhou vom 04.-05. September 2016 versammelten sich die Staats- und RegierungschefInnen der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer sowie VertreterInnen internationaler Organisationen, um ein weiteres Mal über die globale wirtschafts- und finanzpolitische Situation zu diskutieren. Im Vorfeld wurde viel über das Gastgeberland China und das Auftreten der chinesischen Führung diskutiert, über eine mögliche globale Führungsrolle Chinas bis zu innenpolitischen Problematiken über Meinungsfreiheit und Menschenrechten und dem Inselstreit im Südchinesischen Meer.

Die zahlreichen Themen und Beschlüsse wurden von zivilgesellschaftlichen Organisationen genau verfolgt und kritisch begleitet. Einerseits unterzeichneten im Rahmen des Gipfels China und die USA das Pariser Klima-Abkommen, andererseits wurde die von China initiierte Fokussierung auf Nachhaltigkeit weiter vorangetrieben. Prominent in den Abschlussdokumenten stehen nun auch bei den G20-Ländern die Sustainable Development Goals (SDGs) im Fokus, die UN-Agenda 2030 soll allerdings zum globalen Wachstumsmotor werden und Afrika besonders berücksichtigen. Dabei kritisieren viele zivilgesellschaftliche Beobachter, dass damit die Fokussierung auf reines Wirtschaftswachstum wieder einmal verfestigt würde ohne Forderungen wie u.a. die Dekarbonisierung der Weltwirtschaft, die Sicherstellung menschenrechtlicher Sorgfaltspflichten in globalen Lieferketten, ein wirtschaftliches Empowerment von Frauen oder eine umfassende Partizipation der Zivilgesellschaft zu ermöglichen.

Auf dem Gipfel wurde auch die globale Staatsverschuldung und deren Auswirkungen wieder auf die Agenda gesetzt, seit der Schuldenkrise im Jahr 2008 war das Thema auf der Agenda der G20 verschwunden, doch die sich weltweit wieder zuspitzende Situation macht nun neue Initiativen notwendig. Dabei versicherten die Staats- und RegierungschefInnen, sich für die Verbesserung von Umschuldungsverfahren einzusetzen, darunter auch die Einführung von Collective Action Clauses in Anleiheverträgen sowie die Unterstützung des Pariser Clubs. Im Rahmen dieser Forderungen hatte sich auch das EPN Hessen der Kampagne von erlassjahr.de angeschlossen (wir berichteten darüber im Newsletter 07/2016), um effiziente und rechtsstaatliche Entschuldungsverfahren zu schaffen, die vor allem Entwicklungs- und Schwellenländer betreffen. Die Kampagne „Debt 20“ wird mittlerweile von über 150 zivilgesellschaftlichen Organisationen unterstützt und will das Thema auf dem G20-Gipfel in Hamburg und dem Treffen der G20 FinanzministerInnen in Baden Baden 2017 nachhaltig auf der Agenda verankern.

Das Fazit zum G20-Gipfel in Hangzhou fiel aus den Reihen der Zivilgesellschaft gemischt aus, wichtig sei es nun, die ersten Impulse mit in das Jahr 2017 zu nehmen und unter der deutschen G20-Präsidentschaft weiter voranzutreiben.

Weitere Infos:
>> Bilanz von Germanwatch zum G20-Gipfel im chinesischen Hangzhou
>> VENRO-Stellungnahme zum G20-Gipfel in Hangzhou
>> Zur „Debt 20“-Kampagne von erlassjahr.de
>> w&e-Linksammlung von Dokumenten, Analysen & Kommentaren zum G20-Gipfel 2016

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Materialien

↓ Welthaus Bielefeld u.a.: Neue Online-Lernplattform nachhaltige Entwicklungsziele
↓ iz3w: Ausgabe 356 „Warum Menschen fliehen“
↓medico & GEW: Neues Dossier zu Ursachen von Flucht und Migration
↓ afrika süd Nr. 4: Schwerpunkt: Völkermorddebatte zu Namibia
↓ Ratgeber: Plakate für NGOs und Initiativen
↓ Lernen und Helfen in Übersee: „Perspektivwechsel Incoming-Freiwilligendienste“

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Welthaus Bielefeld u.a.: Neue Online-Lernplattform nachhaltige Entwicklungsziele

Die im Herbst 2015 von der UNO verabschiedeten SGDs, stellen für die nächsten fünfzehn Jahre einen wichtigen Referenzrahmen für die internationale und nationale Politik dar. Um sich auch vermehrt in der Schule und der Bildungsarbeit damit auseinanderzusetzen, haben nun acht entwicklungspolitische Organisationen die Webseite „Lernplattform nachhaltige Entwicklungsziele“ vorgestellt. Auf der Webseite finden sich didaktische Materialien und Medien zu den SDGs. Dabei handelt sich um eigene Materialien der Organisationen als auch um Veröffentlichungen anderer Institutionen oder Organisationen zu den SDGs.
Für eine regelmäßige Aktualisierung der Seite wird gesorgt.

Gerne können BesucherInnen der Seite eigen erstellte und veröffentlichte Materialien über ein Formular an die Redaktion der Seite senden, um diese auf der Seite zu veröffentlichen.

Weitere Infos:
>> Lernplattform nachhaltige Entwicklungsziele

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iz3w: Ausgabe 356 „Warum Menschen fliehen“

In der Ausgabe „Eine Frage der Existenz – Warum Menschen fliehen“ wird herausgestellt , dass die Länder des Globalen Nordens eine Mitverantwortung an den Fluchtursachen tragen. Durch selbst oder stellvertretend geführte Kriege, Umweltzerstörungen und Rüstungsexporten, sorgen die westlichen Staaten dafür, dass viele Menschen keine Zukunft mehr am Ort ihrer Herkunft sehen.
Das Dossier geht daher den Fragen nach, welche Fluchtursachen vom Globalen Norden geschaffen werden und wie die aus dem antirassistischen Spektrum stammende Forderung „Fluchtursachen bekämpfen!“ mittlerweile von der Politik zur Abwehr von Flüchtlingen missbraucht wird.

Die Ausgabe kann für 5,30 Euro zzgl. Portokosten als Druckversion oder als PDF-Dokument erworben werden. Für einen ersten Überblick, steht ein Auszug des Heftes kostenlos zur Verfügung.

Weitere Infos:
>> Ausgabe 356 „Warum Menschen fliehen“ – Bestellmöglichkeit

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medico & GEW: Neues Dossier zu Ursachen von Flucht und Migration

Das Dossier „Warum Menschen fliehen. Ursachen von Flucht und Migration – Ein Thema für Bildung und Gesellschaft“ von EPN Hessen Mitglied medico international und der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) beleuchtet Beweggründe warum Menschen fliehen. Flucht vor Dürre, kann Folge des Klimawandels sein und dabei nur deshalb so dramatische Auswirkungen haben, weil die Ernährung aufgrund von Armut schon vorher kaum gesichert war. Krieg, der Familien in die Flucht treibt, kann bereits Ergebnis zerfallender Staatsstrukturen, eines Kampfes um knappe Ressourcen oder den Zugang zu profitablen Rohstoffen sein. Ob Krieg und Gewalt, Verfolgung und Diskriminierung, Armut und Perspektivlosigkeit, Umweltzerstörung und Klimawandel oder Rohstoffhandel und Landraub – meist sind diese Fluchtursachen eng miteinander verwoben. Und fast immer hängen sie mit der zunehmenden globalen Ungleichheit zwischen reich und arm zusammen.
Mit Grafiken und Bildern sowie Zahlen und Fakten erklären die Autorinnen und Autoren, Zusammenhänge zwischen der ungleichen Verteilung von Reichtum und Fluchtbewegungen auf der ganzen Welt. Dabei eignet sich die Broschüre sowohl zur eigenen Information als auch als Basis für den Schulunterricht.

Die 32 Seiten starke Broschüre ist kostenlos als Download verfügbar, kann aber auch kostenfrei bestellt werden.

Weitere Infos:
>> Dossier „Warum Menschen fliehen“ (PDF)
>> Dossier „Warum Menschen fliehen“- Bestellmöglichkeit

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afrika süd Nr. 4: Schwerpunkt Völkermorddebatte zu Namibia

Der Schwerpunkt der aktuellen Ausgabe der afrika süd Nr. 4 liegt in dieser Ausgabe auf der Völkermorddebatte zu Namibia. Mittlerweile hat Deutschland den Völkermord an den Ovaherero und Nama während des Kolonialkrieges in Deutsch-Südwestafrika (1904-1908) endlich anerkannt. Dazu enthält der Schwerpunkt mehrere Beiträge, u.a. eine Antwort auf den Geschichtsrevisionismus im Spiegel und die Erklärung der Solidarischen Kirche im Rheinland zur Mitschuld der Evangelischen Kirche in Deutschland. Doch trotz der Anerkennung tun sich für den Autor Andreas Bohne die Bundesregierung weiter schwer Konsequenzen aus der Anerkennung des Genozids zu ziehen und beleuchtet für diese Ausgabe den medialen und politischen Diskurs der Völkermorddebatte. Der Autor ist auch engagiert beim Bündnis „Völkermord verjährt nicht!“,welches auch vom EPN Hessen unterstützt wird. Wie bereits in der Newsletter-Ausgabe 06&07/2015 berichtet wurde, setzt sich das zivilgesellschaftliche Bündnis „Völkermord verjährt nicht!” für die offizielle Anerkennung des Genozids in der ehemaligen Kolonie „Deutsch-Südwestafrika“ durch die Bundesrepublik Deutschland und für eine Bitte um Entschuldigung von Seiten der deutschen Regierung ein. Es erklärt sich solidarisch mit der Forderung der Herero und Nama nach symbolischer und materieller Wiedergutmachung für das unermessliche Leid, das erlittene Unrecht und die gravierenden Verluste an Hab und Gut.

Weitere Infos:
>> afrika süd Nr. 4 – Bestellmöglichkeit
>> Kampagne „Völkermord verjährt nicht”

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Ratgeber: Plakate für NGOs und Initiativen

Dieses Handbuch beinhaltet viele Tipps, Anregungen und nützliche Informationen zur Plakatgestaltung. Der Autor Andreas W. Hohmann zeigt auf, dass es bei der Umsetzung von Kampagnen nicht an Kreativität und Ideen mangelt, sondern vielmehr am Zutrauen, Plakate selbst technisch umsetzen zu können. Das mangelnde Wissen und Selbstvertrauen, die Technik selbst beherrschen zu können, schränkt die Möglichkeiten massiv ein. Oft ist das Budget auch nicht so hoch, dass professionelle Hilfe herangezogen werden kann.
Daher bietet das Buch praktische Hilfestellungen für die Erstellung von Plakaten und gibt durch eine Vielzahl von Beispielen von Plakaten für unterschiedlichste Kampagnen, einen Einblick in die vielschichtige Arbeit und gestalterische Umsetzung von Kampagnenplakaten.

Das Handbuch kann für 19,80 Euro bestellt werden.

Weitere nützliche Praxistipps für die Öffentlichkeitsarbeit finden Sie übrigens auch auf unserer EPN Hessen-Webseite.

Weitere Infos:
>> „Plakate für NGOs und Initiativen“ – Bestellmöglichkeit
>> Praxishilfen für die Öffentlichkeitsarbeit- EPN Hessen

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Lernen und Helfen in Übersee: „Perspektivwechsel Incoming-Freiwilligendienste“

Die Publikation „Perspektivwechsel Incoming-Freiwilligendienste“ trägt unterschiedliche persönliche Erfahrungen von Freiwilligen, Einsatzstellen, koordinierenden Organisationen und weltweiten Partnerorganisationen zum Einsatz von internationalen Freiwilligen in Deutschland zusammen. Im Rahmen des Projekts FSJ INcoming aus dem GLObalen Süden (INGLOS) ist diese Online-Broschüre entstanden. Das Projekt zielt auf die Stärkung des persönlichen Austausches mit etwa jährlich 1000 jungen Menschen aus Ländern des globalen Südens ab. Daneben steht die Förderung der interkulturellen Arbeit der Einsatzstellen im Fokus. Gleichzeitig werden die internationalen Partnerorganisationen bei der Vor- und Nachbereitung sowie Begleitung der Freiwilligen im Hinblick auf die Nutzbarmachung der neu gewonnen Kompetenzen im lokalen Heimatumfeld unterstützt.

Die Publikation steht kostenlos als PDF-Datei zur Verfügung.

Weitere Infos:
>> Perspektivwechsel Incoming-Freiwilligendienste (PDF)
>> Projekt FSJ INcoming aus dem GLObalen Süden (FSJ INGLOS)

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Mitmachen: Kampagnen, Wettbewerbe & Ausschreibungen

↓ Debt 20-Kampagne: Euer Logo vor dem Kanzleramt
↓ Bundjugend: Aktion „Rettet die Banane“
↓ Global Education Week 2016: Gemeinsam für Eine Welt des Friedens
↓ Otros Mundos Workshop-Angebot für Schulklassen
↓ Überarbeitete Ausstellung „Asyl ist Menschenrecht”
↓ Stellenausschreibung: Schulcoaches CARE Deutschland-Luxemburg

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Debt 20-Kampagne: Euer Logo vor dem Kanzleramt

„Euer Logo vor dem Kanzleramt!“. Damit ruft das Bündnis erlassjahr.de Verbände, Organisationen und Netzwerke dazu auf, sich mit ihrem Logo an der Debt 20 Kampagne (wir berichteten in der Newsletter-Ausgabe 07/2016 darüber) zu beteiligen und mitzumachen. Durch das Senden der Logos an erlassjahr.de können die Verbände ihre Unterstützung an den Forderungen der Kampagne ausdrücken und damit als breites zivilgesellschaftliches Bündnis auftreten, wenn die Forderungen eines fairen Entschuldungsverfahrens an die Bundesregierung übergeben wird.
Auch das EPN Hessen hat sich der Kampagne „Debt 20“ angeschlossen und unterstützt somit das Bündnis, endlich ein faires, unabhängiges und transparentes Insolvenzverfahren für Staaten zu schaffen und somit einer neuen Schuldenkrise im Globalen Süden vorzubeugen.

Weitere Infos:
>> „Euer Logo vor dem Kanzleramt“
>> Webseite erlassjahr.de

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Bundjugend: Aktion „Rettet die Banane“

Die Bundjugend ruft dazu auf, sich aktiv gegen die Verschwendung von Bananen zu engagieren und darauf in Fußgängerzonen und Innenstädten auf die Verschwendung aufmerksam zu machen. Mit der Aktion „Rettet die Banane“ sollen Bananen, die sonst in Supermärkten oder Haushalten weggeworfen werden, ‚gerettet’ werden. Die geretteten Bananen können dann an PassantInnen verteilt oder in Form von Smoothies oder Bananenbrot gezeigt werden, dass auch überreife Bananen noch gut zu verwenden sind. Dabei kann mit den PassantInnen über die Verschwendung diskutiert werden oder diese bitten, auf den Flyern für einen gesetzlichen Wegwerfstopp für Supermärkte zu unterschreiben.
Des Weiteren hat die Bundjugend einen Aktionsleitfaden erstellt, indem noch weitere Tipps beschrieben sind, wie eine Aktion erfolgreich durchgeführt werden kann.

Weitere Infos:
>> Aktion „Rettet die Bananen“

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Global Education Week 2016: Gemeinsam für Eine Welt des Friedens

Die Global Education Week (GEW) hat sich zum Ziel gesetzt, die Themen des Globalen Lernens in Bildungseinrichtungen, Institutionen und der Öffentlichkeit bekannter zu machen. Das Motto der diesjährigen europaweiten Woche lautet für Deutschland: „Gemeinsam für Eine Welt des Friedens“.
Mit dem Ziel 16 für inklusive und friedliche Gesellschaften, greifen die im Herbst letzten Jahres verabschiedeten SDGs dezidiert das Thema Frieden auf. Mit der diesjährigen Global Education Week (12.-20. November 2016) soll darauf aufmerksam gemacht werden, dass Frieden jeden Einzelnen betrifft und nur dort entstehen kann, wo die Gesellschaft sich aktiv dafür einsetzt. Hierzu können das Globale Lernen und die entwicklungspolitische Bildungsarbeit einen großen Beitrag leisten.
Daher sind alle Akteure des Globalen Lernens (Schulen, Universitäten, Initiativen, NRO etc.) herzlich eingeladen ein, im Rahmen der GEW eine Veranstaltung in einer Form ihrer Wahl zu organisieren und insbesondere Kinder und Jugendliche einzubeziehen.

Weitere Infos:
>> Global Education Week 2016
>> Global Education Week 2016 – Anmeldeformular für Veranstaltungen (PDF)

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Otros Mundos Workshop-Angebot für Schulklassen

Die Bildungsgruppe Otros Mundos – Globales Lernen für junge Menschen bietet 2016 und 2017 verschiedene Workshops für Schulklassen, (Jugend-)gruppen und Gruppen im Bereich der Vor- und Nachbereitung von (Bundes)Freiwilligendiensten zu den Themen Klimawandel und Umweltkonflikte, Kolonialismus und Rassismus, Menschenrechte und soziale Bewegungen, Migration und Wirtschaft an. Mithilfe der Workshops sollen Menschen im Alter von 14 bis 27 Jahren anhand selbst gewählter Themen und mit Hilfe partizipativer Methoden gesellschaftliche Machtverhältnisse und globale Ungleichheiten reflektieren.

Weitere Infos:
>&gt Otros Mundos Workshop-Angebot

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Überarbeitete Ausstellung „Asyl ist Menschenrecht”

Angesichts der kontinuierlich steigenden Flüchtlingszahlen ist es wichtig, die Hintergründe und Zusammenhänge zu verstehen. Wie ist die Situation in den Kriegs- und Krisengebieten, was geschieht entlang der Fluchtrouten, wie reagiert die Europäische Union, wie verhalten sich die einzelnen Mitgliedsstaaten? Und wie sehen die Aufnahmebedingungen und Perspektiven für Flüchtlinge in Deutschland, die Entwicklungen in der Zivilgesellschaft und leider auch die Konfrontation mit der gefährlich anwachsenden rassistischen Hetze und Gewalt aus?
Um über diese Fragen und Themen aufzuklären, hat Pro Asyl bereits 2014 die Ausstellung „Asyl ist Menschenrecht“ entwickelt, die nun in überarbeiteter Form wieder ausleihbar ist und weit reichende Aktualisierungen, viele komplett neu erarbeitete Themen sowie eine umfassende Erweiterung des gesamten Informationsangebots beinhaltet.
Die Ausstellung besteht aus 37 Einzelplakaten im Format DIN A1 sowie einem individuell beschriftbaren Ankündigungsplakat im Format DIN A2.

Weitere Infos:
>> Ausstellung „Asyl ist Menschenrecht“
>> Ausleihe

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Stellenausschreibung: Schulcoaches CARE Deutschland-Luxemburg

Das internationale Hilfswerk CARE Deutschland-Luxemburg e.V. sucht für das bundesweite Integrationsprojekt KIWI –„Kinder und Jugendliche Willkommen“ freiberufliche ReferentInnen und TrainerInnen als „Schulcoaches“ (10/2016-03/2018) für die Regionen Berlin/ Brandenburg; Ruhrgebiet/ Westfalen; Rheinland/ Saarland; Rhein-Main sowie München/ Augsburg/ Ingolstadt.
Ein Interesse an bildungspolitischen Themen wird vorausgesetzt. Erste Erfahrungen in der politischen Bildung, im Globalen Lernen und/oder in der Flüchtlingsarbeit sowie in der Zusammenarbeit mit Jugendlichen insbesondere im interkulturellen Kontext sind wünschenswert. Weitere Sprachkenntnisse neben Englisch und Deutsch, wie Arabisch, Farsi oder Türkisch sind von Vorteil.
Interessierte können sich noch bis zum 30.09.2016 bewerben.

Weitere Infos:
>> Stellenausschreibung (PDF)
>> CARE Deutschland-Luxemburg e.V.

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Terminlese

 
Mi., 28.09.16 (15.30-18.30h), Marburg
Selbstverortung emanzipierter muslimischer Frauen in Deutschland
Fachtagung im Rahmen der Reihe „Muslimische Stimmen in Hessen. Beiträge zur Versachlichung der Islamdebatte“. VeranstalterInnen: agah-Landesausländerbeirat, Kompetenzzentrum muslimischer Frauen e.V. und Hessische Landeszentrale für politische Bildung


Do., 06.10.16 (19h), Frankfurt/M.
Internationale landwirtschaftliche Investoren und das Recht auf Nahrung in Tansania
Vortrag mit dem Journalist Denis Mpagaze unter der Moderation von Ursula Gröhn-Wittern (Agrar Koordination). VeranstalterIn: Agrar Koordination


Sa., 08.10.16 (09.30-16h), Wiesbaden-Naurod
Fremd und vertraut – Kultur und Religion
Fachtag für interkulturellen und interreligiösen Dialog. VeranstalterInnen: Hessischen Landeszentrale für politische Bildung und das Bischöfliche Ordinariat Limburg – Projekt Willkommenskultur für Flüchtlinge


Terminkalender

Weitere entwicklungspolitische Veranstaltungen in Hessen finden sich in unserem Terminkalender.

>> EPN Hessen-Terminkalender

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Der EPN Hessen-Newsletter wird finanziell unterstützt vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung (HMWVL) sowie im Rahmen des Eine Welt-PromotorInnenprogramms vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ):

 

Finanzielle Unterstützung erhalten wir für den Newsletter auch von der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) und der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW).

 

 

Herzlichen Dank!

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