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Newsletter 08/2014

Inhalt:EPN Hessen in Bewegung

Glokales

 

Weiterlesen, mitmachen, hingehen

 

 

10 Jahre EPN Hessen: Wir laden herzlich ein! Kongress
global vernetzt lokal aktiv im ›Entwicklungsland Hessen‹

 

Vor einigen Tagen haben wir bereits einen Sonder-Newsletter verschickt, in dem wir ausschließlich über unseren Kongress informiert und dabei erstmals auch das Programm vorgestellt haben. Die bisherige Resonanz ist groß und wir freuen uns, wenn auch Sie am 14. und 15. November mit dabei sind, um mit uns verschiedene Perspektiven auf Entwicklungszusammenarbeit sowie Entwicklungspolitik in Hessen zu diskutieren, bisherige Strategien unserer Eine Welt-Arbeit (selbst)kritisch zu beleuchten, zu hinterfragen und neu zu justieren sowie über zukünftiges Herausforderungen und Potentiale entwicklungsbezogenen Engagements sowohl hier vor Ort wie auch im globalen Süden nachzudenken und dabei auch mutig neue Ideen und gemeinsame Visionen zu entwerfen. Nicht weniger freuen wir uns, wenn sie einfach zuhören, sich informieren oder unser Netzwerk näher kennen lernen möchten!

Wie angekündigt, wollen wir die verbleibenden Newsletter-Ausgaben bis zum Kongress dazu nutzen, Ihnen einzelne Workshops kurz vorzustellen. Bereits ab Mitte September finden Sie dann aber auf unserer Kongress-Webseite auch umfänglichere Informationen zu sämtlichen Teilveranstaltungen. Ab dann haben Sie auch die Möglichkeit, sich für den Kongress sowie konkret für einzelne Workshops anzumelden – zum Beispiel für Workshop 1 des zweiten Schwerpunktes, in dem die eigene entwicklungspolitische Bildungsarbeit aus postkolonialer Perspektive beleuchtet sowie Verständnis und Praxen Globalen Lernens reflektiert und hinterfragt werden:

| Workshop 1:
Postkoloniale Anfragen an Globales Lernen und entwicklungspolitische Bildungsarbeit

(Schwerpunkt II: Globales Lernen & entwicklungspolitische Bildungsarbeit)
Durch Globales Lernen und entwicklungspolitische Bildungsarbeit sollen Globalisierungsprozesse bewusst gemacht und die ihnen inne wohnenden globalen Ungerechtigkeiten und Machtasymmetrien deutlich benannt werden. Außerdem will global bewusste Bildungsarbeit aber auch dazu auffordern, die eigene Perspektive zu wechseln und damit zu hinterfragen sowie Anstöße für Veränderung geben. Trotzdem werden auch im Globalen Lernen und in der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit immer wieder Stereotype bedient und auf Argumente zurückgegriffen, durch die vorhandene Ungleichheiten eher gestützt als kritisiert werden. Um dem entgegen zu wirken und „Fallstricke“ zu erkennen, ist eine beständige Selbstreflexion der eigenen Bildungspraxis und der genutzten Materialien wichtig. Dazu wollen wir mit unserem Workshop und dem Input zu postkolonialen Anfragen an die eigene Bildungsarbeit – zwischen Perspektivwechsel und Klischees – einladen.
Input: Prof. Dr. Aram Ziai (Universität Kassel).
Moderation: !ebasa e.V. und Forum Globales Lernen im EPN Hessen.

Weitere Infos:
>> EPN Hessen Kongress „global vernetzt lokal aktiv im ›Entwicklungsland Hessen‹“

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EMPOWERMENT-TRAINING:
Fr., 12.09. (17h) – So., 14.09.14 (16h), Neu-Anspach

„Empowerment für Entwicklung“: Empowerment-Training für People of Color

Empowerment-Training mit Phoenix e.V. Trainer: Austen P. Brandt & Mutlu Ergün-Hamaz. Kooperationspartner: basa e.V. u.a.

Unsicherheit, unerkannter Rassismus und ein Mangel an Kommunikation prägen auch in der internationalen/ entwicklungsbezogenen Bildungs- und Projektarbeit die Beziehungen zwischen Mitgliedern der weißen Mehrheitsgesellschaft und denen, die vermeintlich als Ausländer, MigrantInnen oder Angehörige einer anderen Kultur identifiziert werden. Das hat unmittelbare Folgen für die Qualität der Arbeit.

Zu diesem Workshop sind sog. People of Color eingeladen, schwarze Deutsche, Deutsche mit Migrationshintergrund, MigrantInnen, Menschen, die international aktiv sind und in Deutschland rassistische Erfahrungen verschiedener Form, Intensität und Ausprägung machen. Doch gleich ist der Grund für die Diskriminierung: die dunklere Hautfarbe und Herkunft, durch die sie kein Mitglied der weißen deutschen Mehrheitsgesellschaft sind.

Wie können trotz der Wirklichkeit von Rassismus persönliche Ziele verfolgt werden? Wie kann konstruktiv in dieser Gesellschaft gelebt werden? Was kann getan werden, um Rassismus zu verringern? Was ist der eigene Beitrag für einen Perspektivenwechsel in der internationalen/ entwicklungsbezogenen Bildungs- und Projektarbeit?

Weitere Infos:
>> Empowerment-Training 2014

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METHODEN-FORTBILDUNGEN:
Sa., 18.10. & So., 19.10.14, Frankfurt/M.
(für MultiplikatorInnen)
Fr., 17.10. & Mo., 20.10.14, Frankfurt/M. (für LehrerInnen oder Schulen ab Jgs. 9)

„Postwachstum im Globalen Lernen“:
Methoden-Fortbildung für MultiplikatorInnen & LehrerInnen

„Was wächst, wenn die Wirtschaft wächst? Postwachstum im Globalen Lernen“
EPN Hessen in Kooperation mit dem Konzeptwerk Neue Ökonomie e. V.

Wirtschaftswachstum ist in aller Munde und prägt maßgeblich unsere Wirtschaft, Politik und unser alltägliches Denken und Handeln. Im Zuge der andauernden Wirtschafts- und Finanzkrise wird uns Wachstum als vermeintliche Lösung vieler gesellschaftlicher Probleme wie Arbeitslosigkeit, Staatsverschuldung oder Armut dargestellt. Dabei stellen sich jedoch Fragen, die häufig nicht benannt werden: Ist grenzenloses Wachstum auf einem Planeten mit begrenzten Ressourcen überhaupt möglich? Kann Wirtschaftswachstum angesichts von Klimawandel, Artensterben und Ressourcenverknappung ein zukunftsfähiges Konzept darstellen? Trägt Wachstum tatsächlich zu immer mehr Wohlstand, Zufriedenheit, gesellschaftlichem Miteinander und sozialem Ausgleich bei? Und: Welche Alternativen gibt es jenseits des Wachstums?

Unsere Fortbildungsangebote zur Postwachstumsthematik richten sich sowohl an MultiplikatorInnen der schulischen und außerschulischen Bildungsarbeit (Sa., 18.10. & So., 19.10.14) als auch an LehrerInnen (Fr., 17.10. & Mo., 20.10.14):

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Fr., 05.09. (14-21h) & So., 06.09.14 (9-16h), Frankfurt/M. (Haus Brot und Rosen)

CIL: Dialogwerkstatt „Bildung für alle!?“

„Im Rahmen der 2015-post-MDG Kampagnen von UN, Hilfswerken und BMZ wird weltweit die Bildung für alle gefordert, verbunden mit der Botschaft, dass Bildung die Grundlage zur Lösung der Probleme darstelle. Wir nähern uns dieser Feststellung mit gebotener Vorsicht.“
(Prof. Dr. Monika Treber, Soziologin)

Am 5. und 6. September beschäftigen sich entwicklungspolitisch Engagierte in der Dialogwerkstatt der EPN Hessen-Mitgliedsorganisation Christliche Initiative Internationales Lernen e.V. (CIL) mit dem Thema Bildung und diskutieren die Frage „Was verstehe ich unter Bildung? Welche Beispiele gibt es in meinem beruflichen Umfeld dafür?“. Sie tun dies in Form eines interdisziplinären Gesprächs mit Menschen aus unterschiedlichen Lebenssituationen und Arbeitserfahrungen. Zum Kreis der Teilnehmenden kommt ein kleiner, sehr durchmischter Kreis, der Stoff für dieses Gespräch liefert: Dr. Angela Joost, Sozialwissenschaftlerin, stellt ihr gegenwärtiges Forschungsprojekt mit Leitungskräften in Pflegediensten und PflegerInnen vor. Ein Auszubildender im handwerklichen Bereich berichtet über seine Erfahrung im Rahmen seiner Berufsbildung. Auch die Soziologin Prof. Dr. Monika Treber von der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin und CIL-PartnerInnen in Kamerun geben Auskunft zu Fragen der Bildung. Die Dialogwerkstatt ist auch Vorbereitung auf eine Begegnung im Oktober in Frankfurt mit Gästen aus Kamerun.
(Konzeption und Moderation: Ute Wannig (CIL). Teilnehmerbeitrag inkl. Verpflegung: 15 Euro. Anmeldung & nähere Auskünfte: info[at]cil-frankfurt.de).

Weitere Infos:
>> Zur Dialogwerkstatt auf der CIL-Webseite
>> CIL e.V.

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Di., 09.09.14 (19h), Frankfurt/M. (Frankfurt University of Applied Sciences)

SID u.a.: Podiumsdiskussion zu internationalen Stadtentwicklungsprojekten

Weltweit haben viele Städte in sog. Entwicklungs- und Schwellenländern – z.T. mit jahrelanger Unterstützung internationaler EZ-Organisationen – allgemeine Stadtentwicklungspläne erarbeitet. Doch die wenigsten dieser Städte sind anschließend konstitutionell, personell und finanziell hinreichend in der Lage, die Umsetzung der Stadtentwicklungspläne in Infrastruktur-Investitionsprogramme und -projekte zu vollziehen. Seit 2007 arbeiten daher in Manila die Asian Development Bank (ADB) und mehrere Geberorganisationen in der „Cities Development Initiative for Asia“ (CDIA) zusammen, um Städte in Asien bei der Überwindung dieser Probleme zu unterstützen.

Dies ist Ausgangspunkt des Podiumsgesprächs „Planung und Finanzierung städtischer Infrastruktur-Investitionen (Erfahrungen aus der Entwicklungszusammenarbeit in Asien)“ zu dem EPN Hessen-Mitgliedsorganisation SID, Chapter Frankfurt a.M. in Kooperation mit der Stadt Frankfurt und der Frankfurt University of Applied Sciences (FH Frankfurt) am 09. September einladen.

Podiumsgäste der in englischer Sprache geführten Diskussion sind Dr. Ursula Schäfer-Preuss (ehem. Vice-President der ADB) und Dr. Emiel Wegelin (ehem. Leiter der CDIA). Moderation: Jörg Werner Haas (ehem. Abteilungsleiter der GIZ). Das Einführungsreferat hält Dr. Ernst Reichenbach.
Um Anmeldung wird gebeten: vorstand[at]sid-frankfurt.de.

Weitere Infos:
>> Ausführliche Veranstaltungsankündigung der SID-Frankfurt (PDF)
>> SID, Chapter Frankfurt a.M.

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Sa., 11.09.14 (18h), Hofheim

fht: Filmvorführung „TABASKI – Kraft und Macht des Königs von Tenkodogo“

Film und Diskussion mit dem Ethnologen und Filmemacher Hans Zimmermann M.A.
Veranstalter: EPN Hessen Mitgliedsorganisation Freundeskreises Hofheim-Tenkodogo e.V.
Die Veranstaltung ist Teil der Hofheimer-Reihe „global lokal – lokal global“

Zum Film: Zusammenkünfte, Umzüge, Tieropfer, Trommeln, Tänze und magische Handlungen bekräftigen jedes Jahr die Macht des traditionellen Herrschers von Tenkodogo bei seinen Gefolgsleuten in einem spektakulären Ritual, welches drei Tage andauert. Auch in der modernen Gesellschaft des Staates Burkina Faso ist der tiefe Glaube an die magischen Kräfte des Königs und deren Einfluss auf das Wohlergehen gegenwärtig. Drei Religionen spielen dabei eine Rolle und sind oft eng miteinander verwoben: der traditionelle Glaube an Ahnen und Geister, der Islam und das Christentum.

An der Veranstaltung anwesend sind auch die TeilnehmerInnen der letzten Reise nach Tenkodogo. Sie hatten auf ihrer Reise die außergewöhnliche Gelegenheit mit dem heute regierenden König, Sa Majesté Naaba Saaga, ein beeindruckendes Gespräch zu führen.
(Das untere Foto zeigt S.M. Naaba Saaga, den aktuellen König von Tenkodogo mit der Reisegruppe des Freundeskreises Hofheim-Tenkodogo, Februar 2014 | Das obere Foto zeigt S.M. Naaba Tigre, der König, der im Film gezeigt wird.)

Weitere Infos:
>> „TABASKI – Kraft und Macht des Königs von Tenkodogo“
>> Webseite des Freundeskreis Hofheim-Tenkodogo e.V.

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Fr., 12.09. & Sa., 13.09.14, Mainz

ebasa: Modul II der Fortbildungsreihe „Solidarität Global Lernen“

Die Motivation vieler Engagierter, überhaupt Bildungsarbeit zu machen, ist der Wunsch nach globaler Solidarität und Gerechtigkeit. Gleichzeitig werden jedoch Materialien und Ansätze der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit aus postkolonialer und rassismuskritischer Perspektive seit einiger Zeit stark kritisiert. Vor diesem Hintergrund veranstaltet die EPN Hessen-Mitgliedsorganisation ebasa e.V. in diesem Jahr die dreiteilige Fortbildungsreihe „Solidarität Global Lernen: Entwicklungspolitisches Engagement jenseits von Rassismus und kulturellen Stereotypen“, die sich mit Rassismus und Kultur im Zusammenhang mit globalen Themen befasst und sich an MultiplikatorInnen und in der Bildungsarbeit Tätige richtet.

Am 12. und 13. September findet Modul II der Fortbildungsreihe statt. Gegenstand des Seminarwochenendes mit dem Titel „Rassismuskritische entwicklungspolitische Bildungsarbeit?!“ ist die Kritik an der entwicklungspolitischen Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit aus antirassistischer Perspektive. Dies fordert zur theoretischen und praktischen Auseinandersetzung auf: Die TeilnehmerInnen diskutieren und erarbeiten die zentralen Kritikpunkte, was Rassismus ist und wie Rassismus in Bildungsmaterialien erkannt werden kann. Gemeinsam wird dann ein kritischer Blick auf die eigene Arbeit geworfen und es werden Möglichkeiten entwickelt, rassismuskritische Perspektiven in die eigene Bildungsarbeit und in Materialien der Öffentlichkeitsarbeit einzubeziehen.

Anmeldung und weitere Infos:
>> ebasa-Fortbildungsreihe „Solidarität Global Lernen“
>> ebasa e.V.

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Sa., 13.09.14 (11h), Frankfurt/M. (Treffpunkt: Wartburgkirche)

Klima-Bündnis/Transition Initiativen: STADTWANDELN in Frankfurt

„Tauschen, Teilen, Tomaten – Bornheim im Wandel“ nennt sich der Frankfurter Stadtrundgang, der den Fußspuren des lokalen Klimaschutzes im Stadtteil Bornheim folgt. STADTWANDELN ist eine Initiative von EPN Hessen-Mitglied Klima-Bündnis und Transition (Town) Initiativen. Die Rundgänge führen zu spannenden Projekten, in denen sich städtisches Leben neu erfindet: Ob Urban Gardening, Repair-Cafés oder Tauschbörsen … – wer stadtwandelt, biegt von den gewohnten Wegen ab, entdeckt lebendige Orte des Übergangs und lernt dabei interessante Menschen und Initiativen kennen!

STADTWANDELN zeigt lokale Initiativen, die für den Klimaschutz eintreten und dabei ganz im Sinne des Gedankens der Suffiszienz und der Resilienz denken und handeln. Der Suffiszienz-Begriff erweitert den Themenkomplex „Nachhaltigkeit und Effizienz” um Aspekte von „Selbstbegrenzung“ und „Konsumverzicht“. Es gilt dabei, sich zu fragen, wie viel und ab wann etwas genug ist. Resilienz wiederum bedeutet, sich der anstehenden Herausforderungen durch Klimawandel und Ressourcenfördermaximum („Peak Oil“) bewusst zu werden und Maßnahmen zu ergreifen, welche die lokale Widerstandsfähigkeit gegen Krisen von außen erhöhen. Zentraler Gedanke der Transition (Town) Bewegung ist, dass die Verantwortung dafür bei den Kommunen und vor allem deren EinwohnerInnen liegt.

Der nächste dieser ca. 3,5 Kilometer langen Rundgänge durch Bornheim findet am 13. September statt. Er startet um 11 Uhr an der Wartburgkirche und dauert etwa 2,5 Stunden. Die Anmeldung per Mail an stadtwandeln[at]transition-town-frankfurt.de hilft den OrganisatorInnen, besser planen zu können, ist aber nicht zwingend.

Weitere Infos:
>> STADTWANDELN Frankfurt „Tauschen, Teilen, Tomaten“
>> Klima-Bündnis e.V.

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Di., 16.09.14 (18.30h), Frankfurt/M. (Paulskirche)

Zentrum Ökumene: Ausstellungseröffnung „Frieden geht anders!“

„Da hilft doch nur noch Militär“ heißt es häufig, wenn Konflikte gewaltsam eskaliert sind. Doch es geht auch anders: Kriege und Bürgerkriege können erfolgreich mit zivilen, gewaltfreien Mitteln verhindert oder beendet werden. Dies zeigt die neue mobile Ausstellung „Frieden geht anders“ des Zentrums Ökumene der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) an neun Konflikten der letzten 40 Jahre aus ganz unterschiedlichen Weltregionen.

Zum ersten Mal öffentlich zu sehen ist die Ausstellung vom 16. bis 27. September in der Frankfurter Paulskirche (täglich geöffnet von 10 bis 17h). Am 16. September wird die Ausstellung von Kirchenpräsident Dr. Volker Jung eröffnet, den Gastvortrag hält der ehemalige Präsident des Bundesverfassungsgerichts Prof. Dr. Hans-Jürgen Papier. Das Zentrum Ökumene lädt herzlich zu dieser Eröffnungsveranstaltung ein. Da der Platz beschränkt ist, wird um Anmeldung unter der Mailadresse martina.schreiber[at]zoe-ekhn.de gebeten.

Die Ausstellung besteht aus 30 Stelltafeln, vier Multimediastationen und diversen Exponaten. Auf der Begleitwebseite friedensbildung.de werden künftig zusätzliche Hintergrundinformationen und pädagogisches Begleitmaterial zur Verfügung gestellt. Im Anschluss an die Präsentation in der Paulskirche geht die Ausstellung auf Tournee durch Hessen und Rheinland-Pfalz und kann gerne von weiteren Interessierten ausgeliehen werden.

Weitere Infos:
>> Einladung zur Ausstellungseröffnung „Frieden geht anders“ (PDF)
>> „friedensbildung.de“ – Begleitwebseite zur Ausstellung

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Do., 18.09.14 (19.30h), Frankfurt/M. (Weltladen Bornheim)

fair-ein/DIZ/Weltladen Bornheim: „Moderne Sklaverei für unsere Kleidung“

Die Textil- und Bekleidungsproduktion ist einer der wichtigsten Beschäftigungszweige im exportorientierten „shining India“. Doch kann man von Entwicklung sprechen, wenn sklavenähnliche Beschäftigungsverhältnisse, sexuelle Belästigung, Hungerlöhne und Gewerkschaftsunterdrückung an der Tagesordnung sind? Und welche Strategien und Möglichkeiten gibt es sowohl im Produktions- als auch im Konsumentenland, an diesen Verhältnissen etwas zu ändern? Die EPN Hessen-Mitgliedsorganisationen fair-ein e.V., Deutsch-Indische Zusammenarbeit (DIZ) e.V. und der Weltladen Bornheim laden am 18. September zu ihrem gemeinsam veranstalteten Vortrags- und Diskussionsabend „Moderne Sklaverei für unsere Kleidung“ ein, um diese und weitere Fragen zu diskutieren.

An dem Abend berichtet Tandiwe Gross von den Produktionsverhältnissen in der indischen Textilindustrie, der Arbeit der Global Labour University, einem weltweiten Netzwerk aus Gewerkschaften und Universitäten zur Durchsetzung internationaler Arbeitsrechte, und dem Netzwerk ExChains, das Beschäftigte der „Globalen Bekleidungsfabrik” in Kontakt bringt, um ihre gegenseitige Unterstützung entlang der globalen Zulieferkette von Textil, Bekleidung und Einzelhandel zu organisieren.

Tandiwe Gross ist ehemalige Freiwillige für die Deutsch-Indische Zusammenarbeit e.V. in Nagpur, Indien, hat einen Master in Labour Policies and Globalisation. Nach ihrer Tätigkeit im Büro für Arbeitnehmerangelegenheiten der ILO arbeitet sie derzeit als Programmkoordinatorin bei der Global Labour University.

Weitere Infos:
>> Vortrag & Diskussion „Moderne Sklaverei für unsere Kleidung“
>> fair-ein e.V.
>> Deutsch-Indische Zusammenarbeit (DIZ) e.V.
>> Weltladen Bornheim

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Sa., 20.09.14 (19h), Frankfurt/M. (Aula Freiherr-vom-Stein-Schule)

KKS: „In meinem Indien …“ – Freiwilligen-RückkehrerInnen berichten

Im Sommer letzten Jahres machten sich 16 junge Menschen über einen weltwärts-Einsatz bei der EPN Hessen-Mitgliedsorganisation Karl Kübel Stiftung auf den Weg nach Indien. Sie wollten als weltwärts-Freiwillige eine fremde Kultur erleben, sich einlassen auf ein Leben, das sich vom deutschen in vielem unterscheidet. Acht Monate lang haben sie in Worten und Bildern festgehalten, was für sie Indien ausmacht.

Nun sind sie zurück und berichten am 20. September in der Aula der Freiherr-vom-Stein-Schule in Ton, Wort, Bild und Spiel von „ihrem Indien“. Die jungen Leute verdeutlichen die Gegensätzlichkeit von Lebensrealitäten, reflektieren Klischees und Stereotypen und zeigen dabei auch die große Zuneigung, die sie für ihre „Heimat auf Zeit“ entwickelt haben. Die Freiwilligen und das weltwärts-Team der Karl Kübel Stiftung freuen sich auf einen stimmungsvollen Abend und viele interessierte Gäste!

Um die Organisation des Abends zu erleichtern, wird um Anmeldung bei Johanna Becker gebeten. Mailadresse: johanna-be[at]web.de.

Weitere Infos:
>> Einladungsflyer „In meinem Indien“ (PDF)
>> weltwärts-Programm der Karl Kübel Stiftung

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Sa., 20.09. & So., 21.09.14, Frankfurt/M. (Weltladen Bornheim)

Weltladen Bornheim: Fairhandelsproduzenten-Besuche aus Ägypten & Peru

Anlässlich der Fairen Woche organisiert EPN Hessen-Mitglied Weltladen Bornheim zusammen mit KooperationspartnerInnen am 20. & 21. September zwei Fairhandelsproduzenten-Besuche. Beide Veranstaltungen finden im Rahmen der Kampagne Fairtrade-Towns statt.

Am Samstag, den 20. September, begrüßen der Weltladen und der Islamische Informations- und Serviceleistungen e.V. (I.I.S.) einen Gast von der Fairhandels-Organisation Yadawee aus Ägypten. Im Jahr 2003 gegründet, setzt sich Yadawee seitdem dafür ein, die althergebrachten Techniken und damit das vielfältige ägyptische Kunsthandwerk zu erhalten. Hisham El Gazzar ist einer der Gründer von Yadawee. Zuvor hat er bereits für die International Labour Organization (ILO) in der Kunsthandwerksförderung gearbeitet. Hisham El Gazzar wird über seine Erfahrungen im Fairen Handel und die Arbeit vor Ort berichten.

Am Sonntag, den 21. September, sind dann zwei Mitglieder der Fairtrade-Kooperative Acproboquea in Peru beim Weltladen Bornheim und der spanischsprachigen Kath. Gemeinde Frankfurt zu Besuch. Juan Aquino Vilchez und Jimmy Yarly Núnjar Quevedo stellen ihre Arbeit in der Bananenproduktion und ihre Kooperative vor: Acproboquea kann ihre Ernte in vollem Umfang unter Fairtrade-Bedingungen verkaufen. Das erste Ziel der Organisation besteht in der Verbesserung der Einkommenssituation der Bauern. Dies wird durch langfristige Planung, feste Preise, Weiterbildung und Produktivitätssteigerung erreicht. Über die Verwendung der Fairtradeprämie entscheiden dabei die Mitglieder. Derzeit gehen ca. 80 Prozent in Infrastrukturmaßnahmen, aber es werden auch soziale Projekte wie die Unterstützung des örtlichen Kindergartens und der Grund- und die weiterführenden Schule angestoßen. (Die Veranstaltung findet auf Spanisch statt.)

Weitere Infos:
>> PDF-Flyer Fairhandelsproduzenten-Besuch aus Ägypten (20.09.)
>> PDF-Flyer Fairhandelsproduzenten-Besuch aus Peru (21.09.)
>> Weltladen Bornheim

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Mo., 20.10. bis So., 02.11.14, Rhein-Main-Gebiet

CIL/Kone/Akademie Mboko: Dialog-Reihe zwischen Süd-Nord-Diaspora

„Was wäre, wenn in der Entwicklungszusammenarbeit diejenigen miteinander reden, die an der Basis arbeiten? Was wäre, wenn sie erkennen, dass sie die ExpertInnen sind, von denen die Rede ist? Wäre dann möglicherweise Inklusion in der Entwicklungspolitik nicht länger Illusion?“
(Ute Wannig, CIL)

Zu ihrer Dialogwerkstatt-Reihe „Inklusion und Illusion zwischen Nord und Süd“ lädt die Christliche Initiative Internationales Lernen e.V. (CIL) mit ihrer Frankfurter Kooperationspartnerin KONE e.V. und der Akademie Mboko, Douala/Kamerun ein. Sie findet vom 20. Oktober bis 2. November im Rhein-Main-Gebiet statt und bietet vier Module an, die einzeln oder als Gesamtpaket wahrgenommen werden können: In einer dreitägigen Werkstatt (Modul 1) beschäftigen sich die etwa 25 TeilnehmerInnen, davon sechs aus Kamerun, mit Lernerfahrungen und ihrem eigenen Expertensein mit Hilfe von Masken, die unter Anleitung einer Künstlerin entstehen. Modul 2 und 3 finden an verschiedenen Lernorten statt und geben in Tagesveranstaltungen KONE und anderen Organisationen sowie den Gästen aus Kamerun Gelegenheit, ihre Themen zu präsentieren und miteinander zu diskutieren. Unter dem Motto „Leben zündet sich an Leben an“ (Jean Paul) geht es abschließend in Modul 4 um die Entwicklung von Lernentwürfen für eine Dialogsituation, von den Teilnehmenden aus Momenten „zündender“ Praxiserfahrung entwickelt, präsentiert und diskutiert.

Eingeladen zu dieser zweiwöchigen Begegnung – als Reversprogramm zu einer Lernreise nach Kamerun im vergangenen Jahr – sind neben den sechs Mitgliedern der kamerunischen Zivilgesellschaft, haupt- und ehrenamtlich engagierte Personen in der interkulturellen entwicklungspolitischen Arbeit sowie MultiplikatorInnen in der Nachbarschafts-/Gemeinwesenarbeit und in MigrantInnen- und Diaspora-Organisationen.
Weitere Informationen und Anmeldung über CIL e.V.: Tel. 069-284924, info[at]cil-frankfurt.de.

Weitere Infos:
>> CIL-Flyer der Dialogwerkstatt-Reihe (PDF)
>> Programm Modul III von KONE e.V.
>> CIL e.V.
>> KONE e.V.

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Do., 27.11. bis Fr., 28.11.14, Kaufungen (bei Kassel)

Methoden-Fortbildung „Alle frei und alle gleich!?“
zu Lateinamerika, fairem Handel & Menschenrechten

Menschenrechte in Lateinamerika – und was hat das mit mir zu tun? Genau darum soll es in dieser Methoden-Fortbildung gehen! Sie wird geleitet von Referentinnen des Informationsbüros Nicaragua in Wuppertal und organisiert in Kooperation zwischen der Fachpromotorenstelle für Globales Lernen in Hessen, Weltläden Hessen sowie dem Zentrum Ökumene Kassel.

In der Weiterbildung werden verschiedene Menschenrechtsthemen in Bezug zu unserer Lebenswelt gesetzt: Coca Cola und Arbeitsrechte, Frauenrechte in Nicaragua und nicht zuletzt Alternativen und Kämpfe für ein gutes Leben – hier und dort! Die Teilnehmenden erhalten Anregungen, wie sie mit unterschiedlichen Gruppen zu Menschenrechtsfragen arbeiten können – spannend und mit kritischer Perspektive! Grundlage des Seminars bildet das vom Informationsbüro Nicaragua erarbeitete Werkheft „Alle frei und alle gleich!? – Menschenrechte und soziale Kämpfe in Lateinamerika“, das dieses Jahr erschienen ist.

Das Seminar richtet sich an Menschen ab 20 Jahren, die in der Bildungsarbeit aktiv sind oder aktiv werden wollen. Sowohl interessierte EinsteigerInnen als auch Fortgeschrittene in der Bildungsarbeit sind herzlich willkommen. Anmeldung bis zum 03. November an Cristina Pflaum (Weltläden Hessen): cpflaum@weltlaeden-hessen.de (mit kurzer Darstellung der Vorkenntnisse und Interessen in der Bildungsarbeit und des bisherigen sozialen/politischen Engagements).

Weitere Infos:
>> Infoblatt „Alle frei und alle gleich !?“ (PDF)

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Reminder: Konferenz „Afrika neu denken“ am 26./27. September

In knapp vier Wochen ist es soweit!

Am 26. und 27. September findet die Konferenz Afrika Diskurs II
„Afrika neu denken. Bilder – Macht – Interessen“
statt, die von der hessischen Fachpromotorin für Migration, Entwicklung und interkulturelle Öffnung Nadja Losse mitorganisiert wird.

Anmelden kann man sich noch bis zum 20. September 2014 bei Annette Wiech (Zentrum Ökumene der EKHN), E-Mail: annette.wiech@zoe-ekhn.de, Telefon: 069 – 97 65 18 31.

EPN Hessen beschäftigt sich bereits seit einigen Jahren u.a. mit der Auswirkung von Sprache und Bildern auf entwicklungsbezogene Aktivitäten in der BRD und in Projekten vor Ort. Sprache und Bilder aus dieser Arbeit, aber auch mediale Darstellungen, haben starken Einfluss auf die Art und Weise, wie Länder des Südens und die dort lebenden Menschen hier im Alltag wahrgenommen werden. Daraus entstehen bestimmte Haltungen und Handlungen, die auch von Vorurteilen und Machtgefällen geprägt sind. Dahinter stecken häufig Interessen unterschiedlicher Akteure. In diesem Jahr soll im Rahmen der Konferenz über diese Prozesse und Wirkmechanismen sowie alternative Bilder reflektiert und diskutiert werden.

Und das erwartet Sie an den beiden Tagen:

Die zweite Konferenz Afrika neu denken – Afrika Diskurs II – fragt nach den verbreiteten Bildern von „Afrika“: Was sagen diese Bilder über die porträtierten Menschen? Wie beeinflussen sie Menschen aus Afrika, die hier leben? Ist die Verbreitung von „Bildern der Bedürftigkeit“ nur gut gemeint? Wer bedient sich ihrer, wer profitiert von ihnen, und was bewirken sie?

Auch gut gemeinte Ideen können mehr schaden als helfen, wenn Entwicklungsorganisationen und kirchliche Hilfswerke sich der gängigen Bilder Afrikas bedienen: Sie werden zum verlängerten Arm derer, die nur davon träumen, Afrika auszuplündern, weil sein Reichtum nicht ins Bild passt. Wenn Afrika nur als bedürftiger Kontinent vorkommt, dann darf dieser Kontinent auch ausgebeutet werden, um seine Reichtümer zu retten! Auch seine Menschen zählen dann nicht mehr, weil sie keine eigene Initiative haben und darauf reduziert werden, von der Wohltätigkeit zu leben. Die Grenze von „nichts haben“ zu „nichts sein“ wird dann schnell überschritten.

Welche Bilder können wir den herrschenden Bildern entgegensetzen, damit ein anderes Afrika aufblühen kann? Mit dieser Frage wollen wir uns in dieser Tagung befassen. Dazu laden wir herzlich ein.

Weitere Infos:
>> Konferenz-Webseite Afrika-Diskurs II
>> Veranstaltungs-Flyer (PDF)

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4. Sept.: Protestaktion gegen Rüstungsgeschäfte „Kein Geld für Waffenexporte“

Nach der erfolgreichen Aktion zur Hauptversammlung der Deutschen Bank am 22. Mai 2014 setzen FriedensaktivistInnen ihre Kritik am Rüstungsgeschäft der größten deutschen Bank fort. Der Aufruf lautet dabei weiterhin klar und deutlich: „Kein Geld für Waffenexporte!“:

Mit der Forderung, dass die Bank Rüstungsexporten keine finanzielle Basis mehr bieten darf, protestiert die Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel am Donnerstag, den 4. September 2014, um 14 Uhr zusammen mit der Initiative Ordensleute für den Frieden (IOF) vor den Doppeltürmen der Zentrale der Deutschen Bank in Frankfurt. Als Teil der Aktion Aufschrei ruft auch Pax Christi Limburg Mitglieder und Interessierte zur Teilnahme auf.

Treffpunkt ist vor der Zentrale der Deutschen Bank, Taunusanlage 12, in Frankfurt/M. Die Vorbereitungen beginnen um 13 Uhr, die eigentliche Mahnwache ist dann um 14 Uhr.

Weitere Infos:
>> Protestaufruf von Pax Christi Limburg

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Aufruf an hessische Kirchgemeinden: Schutzräume in Kirchenasylen schaffen

Ende Juli hat eine Initiative von Geflüchteten zusammen mit noborder frankfurt und unterstützenden hessischen KirchenvertreterInnen einen Offenen Brief an die Kirchengemeinden Hessens veröffentlicht. In dem Schreiben werden die Kirchenstellen dazu aufgerufen, durch die Ermöglichung von Kirchenasyl Schutzräume für Asylsuchende zu schaffen. Reagiert wird damit insbesondere auch auf die verheerenden Auswirkungen der sogenannten Dublin-Verordnungen. Nach diesem hochumstrittenen gesetzlichen Regelwerk muss ein Flüchtling in dem europäischen Staat sein Asylverfahren beginnen, dessen Boden sie oder er als erstes betreten hat. Dadurch werden Menschen, die meistens bereits eine gefährliche und beschwerliche Flucht hinter sich haben, zu rechtlosen Spielbällen zwischen den europäischen Staaten und sind letztlich gezwungen, unter oft unerträglichen Bedingungen abgedrängt an den Rändern Europas zu leben. Auch in Hessen ist ein Großteil der Asylsuchenden von dieser Regelung betroffenen.

Ein Film zu Kirchenasylen in Hessen von noborder frankfurt & VideoaktivistInnen

Weitere Infos:
>> noborder frankfurt zur Initiative „Kirchenasyl in Hessen“
>> Der Offene Brief an die hessischen Kirchgemeinden vom 22. Juli 2014 (PDF)

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Oberursel feiert Rezertifizierung als Fairtrade Town

Im September 2012 wurde die Stadt Oberursel als erste Stadt im Hochtaunuskreis zur Fairtrade Stadt ernannt. Nun – exakt zwei Jahre danach – steht nach erfolgreicher Überprüfung der Kriterien die Verlängerung des Fairtrade-Zertifikats um weitere fünf Jahre an. Dieses erfreuliche Ereignis will gefeiert werden!

Die Einladung der Steuerungsgruppe Fairtrade Town und des Eine-Welt-Verein Oberursel e.V. zur Feier der Rezertifizierung als Fairtrade-Stadt auf dem Rathausplatz am Wochenende vom 20./21. September ist dabei nur ein Anlass der Würdigung des Erreichten, denn „Faire Highlights in Oberursel“, wie die OrganisatorInnen ihren bunten Strauß an thematischen Veranstaltungen nennt, gibt es im Monat September mehrere.


Weitere Infos:
>> „Faire Highlights in Oberursel“ – Terminkalender

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„global lokal – lokal global“:
Die Fairtrade-Stadt Hofheim lädt ein

Die Stadt Hofheim am Taunus fördert schon seit längerem den Fairen Handel sowie das Bewusstsein für gerechte Produktionsbedingungen und soziale wie umweltschonende Herstellungs- und Handelsstrukturen auf kommunaler Ebene. Aus gutem Grund ist Hofheim daher bereits seit Januar 2012 offizielle Fairtrade-Town!

In der Absicht, ihre BürgerInnen noch verstärkter zum Nachdenken über die eigene Rolle in der Welt anzuregen und Wissen zu globalen Problemstellungen zu vermitteln, organisierte die Kommune für dieses Jahr die Veranstaltungsreihe „global lokal – lokal global“: zusammen mit verschiedenen KooperationspartnerInnen – darunter auch dem EPN Hessen – bietet die Stadt über das Jahr verteilt unterschiedliche thematischen Veranstaltungen an. Zeitlicher Höhepunkt der Reihe bildet dabei der Monat September. In den kommenden Wochen lädt die Stadt entwicklungspolitisch Aktive und Interessierte in Hofheim und Umgebung herzlich ein – zu Vortrag, Film, Workshop, Fairem Frühstück und mehr …


Weitere Infos:
>> „global lokal – lokal global“ in Hofheim

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Hessischer Städtetag wirbt für Dialog mit Kommunen in Burkina Faso

Ende August startete der Hessische Städtetag, der Verein der kreisfreien und kreisangehörigen Städte in Hessen, eine briefliche Initiative, die unter seinen Mitgliedern dafür wirbt, mit interessierten Städten und Gemeinden in Burkina Faso Kontakt aufzunehmen, Dialog- und Austauschbeziehungen aufzubauen und sich als Kommune verstärkt entwicklungspolitisch zu engagieren.

Zu Recht wird in dem Schreiben auf die globale Verantwortung von Städten und Gemeinden sowie deren wachsenden Bedeutung im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit (EZ) verwiesen. Der Beitrag der Kommunen in der EZ wird auf allen politischen Ebenen zunehmend erkannt und gewürdigt. Als ihre potentiellen Stärken werden vor allem die große Bürgernähe sowie die Ebene der kommunalen Facharbeit gesehen, die sehr direkte, kollegiale und auch nachhaltige Austauschbeziehungen zwischen kommunalen (Projekt-)Partnerschaften ermöglicht.


Weitere Infos:
>> Webseite des Freundeskreis Hofheim-Tenkodogo e.V.

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Neues BMZ-Förderprogramm für entwicklungspolitische Qualifizierung

Nichtregierungsorganisationen können zukünftig leichter ihre Erfahrungen und entwicklungspolitischen Fachkenntnisse weitergeben: Über das neue Programm zur Förderung entwicklungspolitischer Qualifizierungsmaßnahmen“ (PFQ) können sie Gelder beantragen, um Qualifizierungsmaßnahmen für andere NRO oder sonstige Interessierte durchzuführen. Das Programm wird vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) finanziert und von Engagement Global gGmbH – Service für Entwicklungsinitiativen (EG) durchgeführt.

In Deutschland arbeiten zahlreiche entwicklungspolitisch aktive Nichtregierungsorganisationen. Ohne ihr Engagement wäre die Umsetzung vieler entwicklungspolitischer Maßnahmen kaum möglich. Sie stehen in ständigem Austausch mit ihren Partnern im Ausland und treiben die fachlichen Diskussionen voran. Zum Teil haben sie über viele Jahre hinweg wertvolle Kenntnisse und Erfahrung in der erfolgreichen Durchführung von Projekten im In- und Ausland gesammelt. Von diesem Know-how sollen zukünftig andere NRO und sonstige Aktive in der Entwicklungszusammenarbeit wie etwa Kommunen profitieren. Das Programm greift damit eine Anregung zivilgesellschaftlicher Organisationen auf.


Weitere Infos:
>> Alles Wissenswerte über das neue PFQ-Programms

Fachlicher Ansprechpartner ist Daniel Stollberg (Engagement Global): daniel.stollberg[at]engagement-global.de, Telefon 0228 20717-337.

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Zum deutschen Weltfriedenstag am 1. September: (Post)Koloniale Blindstellen

In Deutschland wird der 1. September seit den 60er Jahren als Weltfriedenstag oder Antikriegstag begannen. Als Gedenktag wird damit an den Ausbruch des zweiten Weltkrieges vor gestern 75 Jahren erinnert.

An dieser Stelle wird die gestrige Jährung dieses Gedenktages zum Anlass genommen, nachträglich noch auf eine Kriegs-Erinnerungsarbeit zu verweisen, die aus einer gemeinhin eher ausgeblendeten Perspektive erfolgte: Die letzte Ausgabe des Nord-Süd-Magazins von Inkota, Südlink, widmete sich im Juni dem Thema „Hundert Jahre Erster Weltkrieg. Der globale Süden zwischen den Fronten“. Die notorischen Leerstellen eurozentrischer Geschichtsschreibung zumindest ansatzweise mit Einsichten und Erkenntnissen darüber aufzufüllen, welche Auswirkungen etwa der Erste Weltkrieg im Nahen Osten hatte, welche Rolle(n) indische Soldaten im britischen Heer spielten und welche Rückwirkungen dies auf antikoloniale Kämpfe auf dem Subkontinent hatte – das ist das Anliegen des Südlink 168.


Weitere Infos:
>> Südlink 168 „Hundert Jahre Erster Weltkrieg“
>> frankfurt postkolonial

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„Earth Overshoot Day“: Seit dem 19. August leben wir auf Pump

Earth Overshoot Day 2014 – so früh wie noch nie haben wir unsere Erde verbraucht

Das Global Footprint Network berechnet jedes Jahr den Tag, ab dem mehr Ressourcen verbraucht werden als die Erde zur Verfügung stellen kann – und bezeichnet diesen als „Earth Overshoot Day“.
War es 1987 noch der 19. Dezember, fiel der Stichtag für 2014 schon vier Monate früher auf den 19. August. Das bedeutet, dass in weniger als acht Monaten die vorhandene Biokapazität für dieses Jahr, also die Fähigkeit der Natur, Rohstoffe zu erzeugen und Schadstoffe wie Kohlenstoffdioxid abzubauen, durch menschliche Inanspruchnahme aufgebraucht wurde. Der „Erdüberlastungstag“ wird also jeweils zu dem Tag festgelegt, an dem der Ökologische Fußabdruck der Menschheit die jährlich erneuerbaren Ressourcen übersteigt.
Unser Verbrauch hat dabei nicht nur ökologisch sondern auch sozial fatale Folgen: „Wir in den Industriestaaten leben zusätzlich auf Kosten von Umwelt, Menschenrechten und Sozialstandards anderer Nationen“ so der kritische Kommentar von Valerie Wilms, Obfrau im Parlamentarischen Beirat für nachhaltige Entwicklung des Deutschen Bundestages. Noch zugespitzter formuliert es Jenny Blekker von der BUNDjugend: „Berauscht von der Reichhaltigkeit unseres Planeten, hinterlassen wir eine Spur der Verwüstung“.

Würden alle Menschen der Erde so leben wie wir in Deutschland,
bräuchten wir zweieinhalb Planeten!

(Und dabei wurde der Konsum von endlichen Erzen und Mineralien, die zum Beispiel für Handys oder Laptops verbraucht werden, bei der Berechnung noch nicht einmal hinzugerechnet. Auch die Erosion von Böden durch intensive Landwirtschaft fließt nur indirekt mit ein. Nicole Grunewald von der Forschungsabteilung des Global Footprint Network bestätigt, dass es hier noch an präzisen Daten fehlt.)


Weitere Infos:
>> Das Global Footprint Network zum „Earth Overshot Day 2014“

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BUNDjugend NRW & Eine Welt Netz NRW: Aktionsheft „Werde Aktivist*in!“

Für Schülerinnen und Schüler, die sich in ihrer Schule und Freizeit aktiv für eine gerechtere Zukunft einsetzen wollen, haben das Eine Welt Netz NRW und der NRW-Landesverband der Jugend im Bund für Umwelt und Naturschutz (BUNDjugend NRW) ein Aktionsheft herausgegeben. Auf 44 Seiten gibt es unter anderem Tipps, Tricks und Checklisten für die richtige Idee, die Gewinnung von Mitstreitern, die Planung und Förderung einer Aktion sowie die gezielte Öffentlichkeitsarbeit. Das Aktionsheft „Werde Aktivist*in!“ ist Teil des Kooperationsprojektes „Einfach ganz ANDERS – Ganztagsschulen für mehr Nachhaltigkeit“ der BUNDjugend NRW und des Eine Welt Netz NRW, das von der Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW gefördert wird.Das Heft kann als PDF kostenlos heruntergeladen werden.Weitere Infos:
>> Werde Aktivist*in! (PDF)

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BfdW/ECCHR/MISEREOR: Studie zu Menschenrechtsklagen gegen Unternehmen

Deutsche Unternehmen sind immer wieder direkt und indirekt an Menschenrechtsverletzungen im globalen Süden beteiligt. Zur Verantwortung aber werden sie so gut wie nie gezogen, das belegt die Studie „Unternehmen zur Verantwortung ziehen“. Auf Anregung namhafter Menschenrechtsorganisationen aus dem globalen Süden unterstützen seit 2009 MISEREOR, Brot für die Welt und ECCHR in einem gemeinsamen Projekt lokale Akteure in ihren Bemühungen, gegen transnationale Unternehmen vorzugehen, die an Menschenrechtsverletzungen beteiligt sind oder von ihnen profitieren. Rund 50 umfangreiche Einzelfälle von Menschenrechtsverletzungen durch Unternehmen aus der ganzen Welt wurden dokumentiert. Ausgehend von diesen Fällen werden die praktischen und rechtlichen Hürden bei der Haftbarmachung transnationaler Unternehmen erläutert und hieraus politische Forderungen abgeleitet.Die Studie kann als PDF kostenlos heruntergeladen werden.Weitere Infos:
>> Studie „Unternehmen zur Verantwortung ziehen“ (PDF)

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VENRO: Positionspapier zur Entwicklungs- & Nachhaltigkeitsagenda nach 2015

Auf der Rio+20 Konferenz 2012 wurde die Erarbeitung globaler Nachhaltigkeitsziele beschlossen. Zu diesem Zwecke wurde eine zwischenstaatliche offene Arbeitsgruppe der Vereinten Nationen beauftragt, bis zur UN-Generalversammlung im September 2014 einen Vorschlag für ein neues globales Zielsystem zu erarbeiten, welches Entwicklungs- und Nachhaltigkeitsagenden integriert. Auf dieser Grundlage soll dann bis zum September 2015 ein globales Rahmenwerk verhandelt und beschlossen werden.
Nichtregierungsorganisationen begleiten den UN Prozess auf nationaler wie inter- bzw. transnationaler Ebene. In der BRD veröffentlicht der Verband Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungsorganisationen e.V. (VENRO) diese Diskussionen sowie regelmäßig Positionspapiere und Hintergrundinformationen. Im Juni erschien nun das Positionspapier „Acht Kernpunkte einer neuen globalen Entwicklungs- und Nachhaltigkeitsagenda für die Zeit nach 2015“ in dem zentrale Ziele und Inhalte einer neuen globalen Agenda illustriert und klare, entsprechende Forderungen an die Bundesregierung formuliert werden.Vor Ort wird die Diskussion um die Post-2015 Entwicklungs- und Nachhaltigkeitsagenda zum Auftakt des EPN Hessen-Jubiläumskongresses stattfinden. Unter den DiskutantInnen findet sich auch Claus Körting von VENRO.Das Papier kann in der VENRO Mediathek kostenlos heruntergeladen werden.Weitere Infos:
>> VENRO-Positionspapier (PDF)

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Erlassjahr.de: Aktuelle Diskussionen zur Über- & Entschuldung von Staaten

Im August frisch erschienen ist der Entschuldungs-Kurier 2014 in seiner 15. Ausgabe. Die jährlich erscheinende Publikation des Bündnisses erlassjahr.demacht in dieser Ausgabe auf Länder aufmerksam, die vor der Überschuldung stehen. Da die Verschuldung von Staaten oft als etwas sehr Abstraktes erscheint, weil es im internationalen Schuldenmanagement mehr um makroökonomische Indikatoren geht als um die Lebensbedingungen der Bevölkerung in den Schuldnerstaaten, wird außerdem von Erfahrungen mit Ver- und Entschuldung aus Griechenland und Tansania berichtet.Die Publikation und weitere Informationen gibt’s auf der Webseite von Erlassjahr.de.Weitere Infos:
>> Entschuldungs-Kurier #15 (nicht mehr online, Anm. der EPNH-Red.)

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BpB: Neues Themenheft zu Waffenhandel und Rüstungspolitik

In der Reihe Aus Politik und Zeitgeschichteist die neue Ausgabe „Waffen und Rüstung“ erschienen. Die Debatte um die Ausrichtung der deutschen Rüstungsexportpolitik, die sich zuletzt an der Frage entzündete, ob Deutschland Waffen in den Irak liefern sollte, bewegt sich im Spannungsfeld zwischen (außen)wirtschaftlichen Interessen, sicherheits- und außenpolitischen Kalkülen sowie friedens- und menschenrechtspolitischen Erwägungen. Darüber hinaus werden Waffen und ihre Trägersysteme beständig weiterentwickelt. Die Entwicklung und der Einsatz unbemannter Luftfahrzeuge (»Drohnen«) zur Erkundung militärischer Einsatzgebiete, aber auch für »gezielte Tötungen«, hat unter anderem die Furcht vor einer Automatisierung von Kriegen befeuert. Die Diskussion um ethische und rechtliche Konsequenzen einer solchen Entwicklung hat erst begonnen.Die verschiedenen Beiträge des Themenhefts sind online zugänglich. Alternativ kann auch die komplette Ausgabe kann als PDF heruntergeladen oder als Printversion gegen Übernahme der Versandkosten bestellt werden.Weitere Infos:
>> Themenheft „Waffen und Rüstung“

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Faire Wochen 2014 mit mehreren 1000 Veranstaltungen am Start

Vom 12. bis 26. September 2014 findet die 13. Faire Woche statt. Bei der größten Aktionswoche des Fairen Handels werden auch in diesem Jahr wieder mehrere tausend Veranstaltungen bundesweit dazu einladen, den Fairen Handel kennenzulernen und Kaffee, Tee, Schokolade und andere fair gehandelte Köstlichkeiten zu genießen.
Zahlreiche Veranstaltungen werden Gelegenheiten bieten, im Gespräch mit Akteuren des Fairen Handels, wie z. B. Vertreterinnen und Vertreter von Produzentenorganisationen, mehr über die Hintergründe und Wirkungen des Fairen Handels zu erfahren.

Weitere Infos:
>> Faire Wochen 2014

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Interkulturelle Woche 2014: Gemeinsamkeiten finden, Unterschiede feiern

Die Interkulturelle Woche findet vom 21. bis zum 27. September 2014 unter dem Motto „Gemeinsamkeiten finden, Unterschiede feiern“ statt. Ziel der Woche ist es, sowohl durch Information als auch durch persönliche Kontakte und Gespräche ein besseres gegenseitiges Verständnis zwischen MigrantInnen und der Mehrheitsgesellschaft zu entwickeln und zum Abbau von Vorurteilen beizutragen. In mehr als 500 Städten und Gemeinden werden rund 4.500 Veranstaltungen durchgeführt. Materialien zur Vorbereitung und Durchführung von Veranstaltungen können im Internetportal der Interkulturelle Woche bestellt werden. In der bundesweiten Veranstaltungsdatenbank werden zudem die Programme der Gemeinden und Kommunen veröffentlicht.

Weitere Infos:
>> Interkulturelle Woche 2014

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Germanwatch: Postkartenwettbewerb für ein besseres Klima

Germanwatch e.V. ruft zu einem Gestaltungswettbewerb auf und vergibt Preise für die aussagekräftigsten, originellsten und künstlerisch hochwertigsten Postkartenmotive. Ziel der Postkarte ist es, den Themenkomplex „Klimawandel und nachhaltige Entwicklung“ für eine (un-) interessierte Öffentlichkeit greifbar zu machen und einen persönlichen Bezug herzustellen.
Dabei soll das Motiv in folgende Themenbereiche passen: „Lokale Betroffenheit sichtbar machen!“, „Synergien von Klimaschutz und nachhaltiger Entwicklung“ und „Ich werde Klimaheld_In!“. Eine interne Jury bewertet insbesondere die inhaltliche Umsetzung des Themas, die künstlerische Gestaltung, sowie die Stärke und Wirkung der Aussage des Postkartenmotivs.

Weitere Infos:
>> Zum Postkartenwettbewerb auf der Germanwatch-Webseite

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I shop fair-Wettbewerb: Gute Ideen zum Thema ‚Ethischer Konsum’ gesucht

Das Konsumverhalten von Einzelpersonen, Jugendgruppen und Sportvereinen, aber auch ganzer Gemeinden und Städte beeinflusst maßgeblich die Produktions- und Arbeitsbedingungen weltweit. Es ist kein Geheimnis, dass diese vor allem im „globalen Süden“ oft unmenschlich sind und nach Verbesserung schreien. Mit einem Ideenwettbewerb zum Thema „Ethischer Konsum“ will „I shop fair“ Initiativen für ethisches, bewusstes Konsumverhalten unterstützen.
Wer eine zündende Idee hat, z.B. wie man die Menschen zu ökologischem und/oder sozial fairem und nachhaltigem Konsum motiviert, kann sich mit einem Projekt bewerben und Fördergelder gewinnen. Dabei ist jedes spannende Format gefragt, ob Flashmob, Upcycling, Einkaufen ohne Verpackung oder Podiumsdiskussionen.

Weitere Infos:
>> I shop fair-Wettbewerb

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Stellenausschreibung I: PROBONO sucht MitarbeiterIn für Fundraising

PROBONO Schulpartnerschaften sucht ab Mitte Oktober für die Geschäftsstelle in Frankfurt eineN MitarbeiterIn im Bereich Fundraising mit 20 Wochenstunden. Die Aufgaben umfassen unter anderem die Unterstützung bei der strategischen Weiterentwicklung des Fundraisings, die Kontaktaufnahme zu passenden Spenderkreisen, Stiftungen und Unternehmen sowie die Betreuung der Spender und Sponsoren. Mitbringen sollte man Berufserfahrung im Fundraising oder in einem anderen Kommunikationsbereich, Kenntnisse der deutschen und europäischen Stiftungslandschaft und sehr gute schriftliche und mündliche Kommunikations- und Informationskompetenz. Bewerbungsunterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse, Gehaltsvorstellung) bis zum 19.9.2014 in einer PDF Datei an Andrea Alleker-Fendel (a.alleker-fendel[at]probono-oneworld.de).

Weitere Infos:
>> Stellenausschreibung Fundraising (PDF)

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Stellenausschreibung II: Weltladen Unterwegs sucht BildungsreferentIn

Der Weltladen Unterwegs sucht zum 01. November 2014 als Elternzeitvertretung zunächst für 14,5 Monate eine Referentin/einen Referenten für Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit zur Stärkung der Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit für 14 Wochenstunden. Aufgaben sind unter anderem die Planung und Koordinierung von Bildungsprojekten zum Fairen Handel, die Ausarbeitung und Durchführung von Unterrichtseinheiten, Gruppenstunden und Vorträgen zu entwicklungspolitischen Themen in Schulen und der Erwachsenenbildung sowie die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Anforderungen hierfür sind ein Fachhochschul- oder Hochschulstudium, pädagogische Kenntnisse und Fähigkeiten und die Erfahrung in der schulischen Bildungsarbeit sowie in der Erwachsenenbildung. Bewerbungen bis zum 21. September 2014 ausschließlich per Mail an info[at]weltladenmainz.de.

Weitere Infos:
>> Stellenausschreibung BildungsreferentIn (PDF)

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Terminlese

Jeweils Mo., 01.09. – 29.09.14, (20.15h), Darmstadt
Auf der Suche nach dem Glück
Filmreihe über Flucht und Migration im AlleWeltKino Darmstadt. Eine Kooperation zwischen der Evangelischen Erwachsenenbildung Darmstadt und den Rex-City Kinos.

Di., 02.09. – Sa., 06.09.14, Leipzig
degrowth conference 2014
4. Internationale Degrowth-Konferenz für ökologische Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit. OrganisatorInnen: DFG-Kolleg Postwachstumsgesellschaften der Universität Jena, Konzeptwerk Neue Ökonomie, Förderverein Wachstumswende e.V., Research & Degrowth, Universität Leipzig

Fr., 05.09. – So., 07.09.14, Frankfurt/M. (Haus am Dom & St. Katharinenkirche)
Schutz – Raum – Kirche
Kirchenasyl-Netzwerkkonferenz (20 Jahre BAG Asyl in der Kirche – 30 Jahre Kirchenasylbewegung in Deutschland). VeranstalterInnen: Ökumenische Bundesarbeitsgemeinschaft Asyl in der Kirche e.V., Katholische Akademie im Bistum Limburg, Diakonisches Werk Hessen, Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN), Ökumenisches Netzwerk Initiative Kirche von unten (IKvu)
Evangelische Kirche in Deutschland (EKD), Pro Asyl, Caritasverband für die Diözese Limburg e.V.

Fr., 05.09. – So., 14.09.14, Kassel
AFRIKIKAS
1. Afrikanische Kinderfilmtage Kassel. VeranstalterInnen: Förderkreis AFRIKIKAS e.V.

Sa., 06.09.14 (10h), Frankfurt (SPD-Haus)
TTIP – Eine Gefahr für Arbeitnehmerrechte und Entwicklungsländer?
Faires Frühstück des Forum-Eine-Welt Hessen-Süd mit Diskussion über Chancen und Risiken der geplanten Freihandelszone zwischen der EU und den USA. Gast: Dr. Sascha Raabe, Berichterstatter für Welthandel im Bundestagsausschuss für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

Di., 16.09.14 (19.30h), Darmstadt
EZ – Unterstützt sie Macht- und Abhängigkeitsstrukturen?
Vortrag mit Heidemarie Wieczorek- Zeul, Wiesbaden, Ministerin a.D. Veranstalter: Das Offene Haus. Ev. Forum Darmstadt

Mi., 17.09.14, hessenweit
3. Hessischer Tag der Nachhaltigkeit
Hessenweite Veranstaltung, organisiert vom Hessischen Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (HMUKLV)

So., 21.09.14 (12-18h), Frankfurt/M. (Blaues Haus)
1. Frankfurter Wandeltag „Wandeln – Handeln – Bandeln“
Frankfurter Initiativen stellen Ideen für eine nachhaltige Zukunft vor. OrganisatorInnen: Transition Town Initiative Frankfurt, Blaues Haus e.V. – Verein für Kunst und freie Zeit, Tauschring Bockenheim, Shout Out Loud – Changing the world step by step

Fr., 26.09.14, Bensheim
Stille Macht
Gastspielaufführung der Berliner Compagnie. VeranstalterInnen: Caritas Zentrum Franziskushaus und Nord-Süd-Forum Bensheim

Fr., 10.10. – So., 12.10.14, Darmstadt
Wissen 2.0
Wochenendseminar für Studierende aus Afrika, Asien und Lateinamerika in Hessen. Veranstalter: STUBE Hessen.

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Terminkalender

Weitere entwicklungspolitische Veranstaltungen in Hessen finden sich in unserem Terminkalender.

>> EPN Hessen-Terminkalender

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Der EPN Hessen-Newsletter wird finanziell unterstützt vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung (HMWVL) sowie im Rahmen des Eine Welt-PromotorInnenprogramms vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ):

Finanzielle Unterstützung erhalten wir für den Newsletter auch von der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) und der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW).

 

 

Herzlichen Dank!

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