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Newsletter 08&09/2015

Inhalt:EPN Hessen in Bewegung

Glokales

Weiterlesen, mitmachen, hingehen

 


AUSSTELLUNG mit BEGLEITANGEBOTEN:
So., 06.09. – Fr., 02.10.15, zu Gast in Dieburg & Münster

Hessen fairändert! Gegen den Ausverkauf der Welt

Eine Wanderausstellung von Weltläden in Hessen und EPN Hessen, vor Ort gezeigt vom Weltladen Dieburg. Mit begleitender Fachtagung sowie Begleitangeboten für SchülerInnen und Jugendgruppen: RadioWerkstatt „Hessen fairändert On Air“, Workshops oder Projekttage

Zu Gast in Dieburg & Münster: Ausstellung „Hessen fairändert!“ …
Vom 6. September bis zum 5. Oktober gastiert die Ausstellung „Hessen fairändert! Gegen den Ausverkauf der Einen Welt“ in drei kooperierenden Büchereien in Dieburg und Münster. Auf 10 Rollups informiert die Ausstellung entlang ausgewählter Produkte (Kakao, Kaffee, Textilien, IT und Südfrüchte) über Produktions- und Arbeitsbedingungen entlang der Handelsketten und zeigt konkrete Handlungsalternativen und Kampagnen auf, mit denen sowohl Einzelpersonen als auch Gruppen mit ihrem Fairhandeln einen spürbaren Unterschied machen können. Als gute Beispiele die anregen sollen, präsentiert die Ausstellung konkrete Räume des Engagements wie etwa Städte und Kommunen, Schulen und Hochschulen, Weltläden oder religiöse Gemeinden. Mit der Ausstellung soll nicht nur Wissen über Globalisierungsprozesse vermittelt, sondern sollen auch Fragen aufgeworfen werden, um Bewusstsein für ein ‚faires Konsumverhalten’ zu schaffen. In den drei Büchereien werden verschiedene Schwerpunkte der Ausstellung gezeigt.

… RadioWerkstatt „Hessen fairändert On Air“ für Jugendliche …
Ergänzend zur Ausstellung können kostenlose Begleitangebote für SchülerInnen und Jugendliche ab Jahrgangsstufe 7 gebucht werden: Neben Workshops und Projekttagen bieten wir Lehrkräften zum Beispiel die Möglichkeit, die Themen der Ausstellung mit ihren SchülerInnen in der zweitägigen RadioWerkstatt „Hessen fairändert On Air“ zu vertiefen. Fern ab von der Schulbank widmen sich die SchülerInnen einem selbst gewählten ‚Eine Welt’-Thema, das in Bezug zu unserer Ausstellung „Hessen fairändert“ steht. Selbst Hand anlegen ist dabei Programm: Die Jugendlichen planen ein Sendekonzept, führen selbstständig Interviews durch, stellen Musik zusammen, schreiben Anmoderationen, stehen live vor dem Mikrofon oder steuern das Mischpult. Zwei Tage, an denen sie von der ersten Idee bis zur letzten Abmoderation mitbekommen und erfahren, wie man selbst Öffentlichkeit herstellt – und wie man sich dabei spielerisch und ‚fast nebenbei’ eine ganze Menge über anspruchsvolle Themen beibringt. (Näheres dazu im Info-Flyer zur RadioWerkstatt oder telefonisch direkt bei uns in der Geschäftsstelle: 069 / 913 951 70.)

… und begleitende Fachtagung „Weltläden meets Schule & Co.“
Die EPN Hessen-Mitgliedsorganisation Weltladen Dieburg nimmt die Ausstellung vor Ort zum Anlass, um zu einer Fachtagung einzuladen, die Gelegenheit zum Austausch von pädagogischen Erfahrungen zu Fairem Handel, Nachhaltigkeit, Globalem Lernen gibt. In Verbindung mit der Ausstellung und den vorhandenen Materialien sollen gemeinsame Konzepte und Kooperationen zwischen BildungsträgerInnen aufgebaut werden. (Mehr dazu in der Veranstaltungsankündigung weiter unten.)

Weitere Infos:
>> Zur Wanderausstellung „Hessen fairändert!
>> Details zur Ausstellung in Dieburg und Münster
>> Info-Flyer zur RadioWerkstatt „Hessen fairändert! On Air“ (PDF)

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FOLGETRAINING:
Fr., 11.09. (16h) – So., 13.09.15 (16h), Biedenkopf (bei Marburg)

Antirassistische Kompetenz in der (entwicklungs-)politischen Bildungs- und Projektarbeit

Phoenix-Folgetraining mit Phoenix-Trainer Austen P. Brandt und Merih Ergün

In der entwicklungspolitischen Bildungs- und Projektarbeit, aber auch in der (politischen) Alltagskultur sind Kooperationen, Bildungsmaterialien, Bilder und Sprache nicht frei von Rassismen und Ausgrenzungen. Ausgrenzung, Benachteiligung, Beleidigung, eine eingeschränkte Sicht auf Geschichte und Gegenwart sowie eine mangelnde Reflexionsfähigkeit der weißen Mitglieder der Gesellschaft in Bezug auf die eigenen Rollen, auf Kommunikation und Begegnung sind häufige Formen des alltäglichen Rassismus. Wir halten es für notwendig, uns dies bewusst zu machen und nicht die Machtgefälle, Hierarchien und Vorurteile zu reproduzieren, die wir eigentlich verhindern wollen.
Das Training richtet sich an Menschen, die in den letzten Jahren bereits bei einem der Grundlagentrainings dabei waren, um die Schritte des ersten Trainings zu reflektieren und zu vertiefen. Aufbauend auf der Analyse der individuellen und der gesellschaftlichen Formen des Rassismus fragen wir im Folgetraining: Wo hat die Analyse weiter geholfen? Welche Strategien haben sich bewährt? Wo müssen wir noch Fähigkeiten erlangen? Wir fragen, inwieweit das erste Training die alltägliche Wirklichkeit verändert hat, was gut gelaufen ist und wo Schwierigkeiten entstanden sind.

Weitere Infos:
>> Folgetraining „Antirassistische Kompetenz“

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EXKURSION:
Sa., 12.09.15, (14-18h), Escherode

Von geteilter Ernte und Keimen des Wandels.
Ausflüge auf Höfe der Solidarischen Landwirtschaft

Reihe »Glokale Alternativen entwickeln«: Exkursion zu Solidarischer Landwirtschaft mit Tag der offenen Tür bei der Lebensgemeinschaft Gastwerke


Die Gestaltung einer ökologischen und nachhaltigen Landwirtschaft ist eine drängende globale Herausforderung, für die es ebenso hierzulande wie auch in der Entwicklungszusammenarbeit dringend zukunftsweisende Ideen braucht.
Solidarische Landwirtschaft (SoLawi), als innovatives Konzept, welches global in unterschiedlichen Ausprägungen besteht, bietet Ideen und Antworten auf diese Herausforderungen. SoLawi beschreibt eine solidarische Beziehung von Menschen, die gemeinsam die Produktion von Lebensmitteln gestalten und sich die Ernte teilen. Die KonsumentInnen pflegen dabei eine verantwortliche Beziehung zu ‚ihrem‘ Hof und packen in der Regel selbst mit an. Die Idee kommt an – Solidarische Landwirtschaft erlebt derzeit einen regelrechten Boom!
Bei unseren Besuch bei den Wurzelwerken wollen wir erkunden, wie Solidarische Landwirtschaft im Alltag funktioniert und diskutieren welche Potentiale mit dem Konzept verbunden sind. Die Gärtnerei Wurzelwerke ist ein Projekt der Lebensgemeinschaft Gastwerke. Diese hat am 12.9. ihren Tag der offenen Tür mit einem bunten Programm über die Solidarische Landwirtschaft hinaus. Neben Hof-Café und Hofladen besteht die Gelegenheit das ‚Tomatenmuseum’ mit annähernd 100 verschiedenen Tomatensorten zu erkunden und in gemeinsamer Runde die Übertragbarkeit in andere Kontexte zu diskutieren.

Weitere Infos:
>> Exkursion „Von geteilter Ernte und Keimen des Wandels“

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SEMINAR:
Fr., 18.09. – Sa., 19.09.15, Ingelheim

Die Zukunft der Entwicklungspolitik. Was kommt nach den Millennium-Entwicklungszielen?

KooperationpartnerInnen: EPN Hessen, Fridtjof-Nansen-Akademie für politische Bildung Ingelheim, Entwicklungspolitisches Landesnetzwerk Rheinland-Pfalz (ELAN), Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz und Hessische Landeszentrale für politische Bildung

2001 erarbeitete eine Gruppe von Experten die sogenannten Millennium-Entwicklungsziele (MDGs), die bis 2015 von allen Ländern erreicht sein sollten. Das Seminar zieht eine Bilanz der Zielerreichung und beleuchtet Ansätze zur Zukunft der Entwicklungspolitik.
Wie wird die Post-MDG-Agenda aussehen? Was können etwa die sogenannten Sustainable Development Goals (SDGs) leisten, die den Gedanken der MDGs nach 2015 weiterführen und um Aspekte der Nachhaltigkeit ergänzen sollen? Klar ist: Nachhaltigkeit ist auch eine Aufgabe der Industrieländer. Damit verändert sich schon der Begriff von Entwicklung.
Im Rahmen des Seminars wird eine Bilanz der MDG gezogen, die Perspektiven der Post-2015 Agenda diskutiert und mit Perspektiven aus dem Globalen Süden zum Post-2015 und den SDG kontrastiert, die Chancen für eine ökologische Entwicklung reflektiert und staatliche und zivilgesellschaftliche Erwartungen auf den Prozess gestellt.
Weitere Infos:
>> Konferenz „Die Zukunft der Entwicklungspolitik“ (PDF)


EXKURSION:
Sa., 19.09.15 (13.30h), Niederweimar bei Marburg

(Irr)wege ins gute Leben

Reihe »Glokale Alternativen entwickeln«: Besuch des Hanflabyrinths zu ‚Ideen einer Postwachstumsgesellschaft‘ mit Führung, Flohmarkt & Transition Theater. EPN Hessen-Kooperation mit Motivés e.V. und Bund Jugend Hessen


Ist ein unendliches Wirtschaftswachstum möglich? Wo sind die Grenzen? Welche Alternativen gibt es? Und was verbirgt sich eigentlich hinter dem sperrigen Begriff einer „Postwachstumsökonomie“? Das Hanflabyrinth von Motivés e.V. setzt sich auf interaktive und sehr anschauliche Weise mit diesen Fragen und weiteren Fragen auseinander. Wir bieten mit dem Ausflug ins Hanflabyrinth die Chance, sich außerhalb verstaubter Vorlesungssäle und Klassenräume mit Freude zu verirren und zahlreiche Impulse zu erhalten, die zum Nachdenken anregen und dazu einladen, sich mit der Vision einer Gesellschaft jenseits des Wachstums auseinanderzusetzen. Vor Ort erhalten wir eine offene Führung durch das Labyrinth, bei der wir Inhalte gemeinsam reflektieren und unsere eigenen Bedürfnisse und Vorstellungen von Glück ins Verhältnis zu Wirtschaftswachstum setzen.
An diesem Tag wird im Hanflabyrinth allerdings noch einiges mehr geboten. Am Nachmittag gibt es einen Flohmarkt mit Puppentheater und leckerem Kaffee und Kuchen, ab 18 Uhr lädt das Transition Theater Marburg zur Vorstellung. Es lohnt sich also an diesem Tag ganz besonders mit uns auf Entdeckungsreise durch das ‚Entwicklungsland Hessen‘ zu gehen!

Weitere Infos:
>> Exkursion „(Irr)wege ins gute Leben (Niederweimar)“

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FOLGETRAINING:
Fr., 02.10. (17h) – So., 04.10.15 (16h), Bad Hersfeld

Empowerment für (entwicklungs-)politisch engagierte People of Color

Phoenix-Folgetraining mit Phoenix-Trainer Austen P. Brandt und Nenad Čupić

Im Empowerment-Training treffen People of Color (PoC) mit ganz verschiedenen persönlichen Biografien und Erfahrungen aufeinander. Was uns verbindet ist die Erfahrung von Rassismus und Diskriminierung im Deutschland von heute.
Im Grundlagentraining wurde gemeinsam nach Möglichkeiten gesucht, wie Vorurteilen, Diskriminierungspraxen und offenem Rassismus konstruktiv-kritisch begegnet werden kann. Es sind dies auch wichtige Schritte auf dem langen Weg einer transkulturellen Öffnung der (entwicklungs-)politischen und internationalistischen Szene in Deutschland. Sich dieser Aufgabe zu stellen, braucht jedoch für uns PoC vor allem und immer wieder auch emotionale Stärkung und Stärke – Empowerment.
Im Folgetraining wird daher das erste Training vertieft. Wir fragen, inwieweit sich seither unsere alltägliche Wirklichkeit verändert hat, was gut gelaufen ist und wo Schwierigkeiten entstanden sind. Wo hat Gelerntes wie weiter geholfen? Welche Strategien haben sich bewährt? Wir setzen an, wo wir aufgehört haben – und machen uns wieder ein Stück stärker – und stark für antirassitisches Zusammenleben und Engagement.

Weitere Infos:
>> Folgetraining „Empowerment für PoC“

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Ausblick auf weitere Oktober-Veranstaltungen

Fr., 09.10.2015 (20-22h) | Groß-Gerau
Für eine gerechte, zukunftsfähige Welt
Vortrag und Diskussion im Rahmen der Interkulturellen Woche

Sa., 10.10. (11h) & So., 11.10.2015 (17h) | Marburg
Moderationstechniken für die entwicklungspolitische Arbeit
SOCIUS-Fortbildung

Mo., 12.10.2015 (17-20h) | Frankfurt/M. Bornheim
STADTWANDELN. Tauschen, Teilen, Tomaten
Stadtrundgänge mal anders! Im Rahmen der Exkursionen der Reihe »Glokale Alternativen entwickeln«

Di., 13.10.2015 (19h) | Frankfurt/M.
Ghana – auswegslose Schuldenfalle?
Vortrag und Diskussion im Rahmen einer Vortragsreise

Di., 13.10.2015 (17h) | Kassel
Neue Globale Nachhaltigkeitsziele: Herausforderung für die Zivilgesellschaft und die Kirchen
Vortrag und Diskussion
Weitere Infos:
Ausführlichere Informationen zu den einzelnen Oktoberveranstaltungen finden sich unserem
>> EPN Hessen-Programmheft Sept | Okt_2015

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CBM: Schülerwettbewerb „Inklusion – entdecke die Vielfalt“ gestartet

Wie sieht gelungene Inklusion aus? Welche Hindernisse gibt es für ihre Umsetzung – bei uns und weltweit? Wo werden Menschen ausgegrenzt? Und wie können sich Schüler dafür einsetzen, dass Vielfalt gelebt und niemand mehr ausgeschlossen wird? Diese und andere Fragen können Kinder und Jugendliche im neuen Schülerwettbewerb 2015/16 der EPN Hessen-Mitgliedsorganisation Christoffel Blindenmission (CBM) unter die Lupe nehmen und nach kreativen Antworten suchen. Auf der Webseite der CBM finden LehrerInnen und GruppenleiterInnen vielfältige Materialien, um mit ihren SchülerInnen oder ihrer Gruppe kreativ über das Thema ins Gespräch zu kommen und Ideen für einen kreativen Beitrag zum Schülerwettbewerb zu entwickeln – z.B. eine Fotocollage, ein Comicstrip, ein Hörspiel oder ein Kurzfilm. Mitmachen können Schulklasse, Kinder- und Jugendgruppen. Unter allen Anmeldungen werden drei Blindenfußbälle verlost. Zu gewinnen gibt es einen Ausflug in die Erlebnisausstellung „Dialog im Dunkeln“ oder einen Tag voller Spiel und Spannung mit Rollstuhlparcours, Erlebnismobil „Drei Minuten blind“ und, und, und … Einsendeschluss ist der 15. September 2016.

Weitere Infos & Anmeldung:
>> CBM-Schulwettbewerb „Inklusion – entdecke die Vielfalt“

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CIL: Jubiläums-Fachtagung „International (vernetzt) Lernen – Bilanz und Perspektiven“

EPN Hessen-Mitgliedsorganisation Christliche Initiative Internationales Lernen (CIL) e.V. feiert in diesem Jahr ihren dreißigsten Geburtstag. Im Rahmen dieses besonderen Geburtstags lädt die Basis-Organisation, die sich entwicklungspolitisches Lernen als Reflexion zwischen Nord und Süd 1985 zum Ziel setzte, im November zu einer Fachtagung ein:
Sa., 28.11. – So., 29.11.15, Wiesbaden Naurod
International (vernetzt) Lernen – Bilanz und Perspektiven
Wann ist Lernen „transformativ“?
Was tragen die Lernprozesse, die von NROs in der Menschenrechtsarbeit, in der Bewusstseinsarbeit, in der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit, der weltkirchlichen und ökumenischen Arbeit angestoßen werden, zu einer „transformativen“ Bildung bei?
Wie gelingen Partizipation und Ownership in Projekten des Globalen Lernens?

Die politische Diskussion über eine globale Entwicklungsagenda im Anschluss an die Milleniums-Entwicklungsziele und die UN-Dekade „Bildung für eine nachhaltige Entwicklung“ spricht Bildung eine zentrale Funktion zu. Die „Große Transformation“ für eine zukunftsfähige Gestaltung des globalen Zusammenlebens benötige Individuen, die als selbstbestimmte Akteurinnen und Akteure Einfluss auf die Richtung von Transformationsprozessen nehmen können. Damit ist eine Herausforderung für das „Globale Lernen“ formuliert. Die CIL, die seit 30 Jahren der kritischen Bewusstseinsarbeit verpflichtet ist, greift diese Herausforderung des Nachdenkens auf. Mit der Fachtagung bietet sie ein Forum für die kritische Auseinandersetzung mit der Programmatik „Lernen für globale Transformation“ (VENRO 2014) und für die Reflexion eigener Praxis in diesem Kontext.

Weitere Infos:
>> Veranstaltungsflyer „International (vernetzt) Lernen – Bilanz und Perspektiven“ (PDF)
>> Anmeldeformular
>> CIL-Webseite

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Weltladen Bornheim feiert 10. Ladengeburtstag

Am Samstag, den 26. September feiert EPN Hessen-Mitglied Weltladen Bornheim seinen zehnten Geburtstag. Das Weltladen-Team lädt zum gemeinsamen Feiern in seine frisch renovierten Ladenräumlichkeiten in Frankfurt Bornheim ein. Von 12 bis 14 Uhr gibt es Salsa Musik, im Anschluss daran besteht die Möglichkeit, sich indische Henna-Tattoo auftragen zu lassen und um 15 Uhr spielt Facko Traoré auf seiner Ngoni – Sie wissen nicht, was das ist? Lassen Sie sich überraschen! Sie wissen was es ist? Dann freuen Sie sich darauf und schauen Sie am 26. September im Weltladen vorbei!
Bis dahin kann noch immer am Fotowettbewerb des Weltladens teilgenommen werden – gesucht werden die schönsten Fotos aus dem Urlaub, auf denen Weltläden von nah und fern abgelichtet sind. Am Ladengeburtstag wird dann unter den TeilnehmerInnen die Gewinnerin oder der Gewinner ausgelost.

Weitere Infos:
>> Weltladen Bornheim
>> Programmflyer Ladengeburtstag (PDF)

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Ausschreibung: Verwaltungsmitarbeiter/in auf Minijob-Basis

Der Entwicklungspolitisches Netzwerk (EPN) Hessen e.V. sucht für die Geschäftsstelle in Frankfurt/M. zum baldmöglichsten Zeitpunkt eine/n Verwaltungsmitarbeiter/in auf Minijob-Basis. Die Aufgaben umfassen Sachbearbeitung/ Verwaltung/ Büroorganisation; Administrative Begleitung unserer Projekte (Planung, Kontrolle, Abrechnung); Vorbereitung und Unterstützung der Finanzbuchhaltung sowie Mitgliederverwaltung. Die Arbeitszeit liegt bei 36 Stunden im Monat und wird nach Absprache eingeteilt.
Wir freuen uns über aussagekräftige elektronische Bewerbungen an personal[at]epn-hessen.de.

Weitere Infos:
>> Ausschreibung Verwaltungsmitarbeiter/in (PDF)

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Praktikumsstellen: ‚Öffentlichkeitsarbeit’ und ‚Netzwerk- & Bildungsarbeit’

Ab Oktober bieten wir in der EPN Hessen-Geschäftsstelle einen Praktikumsplatz im Bereich Öffentlichkeitsarbeit / Medienkommunikation an. Das Praktikum bietet ein vielfältiges praktisches Lernfeld in operativen wie konzeptionellen Bereichen der Öffentlichkeitsarbeit des EPN Hessen. Die Tätigkeiten umfassen Unterstützung bei Pflege und Ausbau des Webauftritts, Betreuung und Mitarbeit beim Ausbau der Social Media-Kommunikation, Mitarbeit bei der Konzeption und Umsetzung von Online-Portalen, Unterstützung bei der Veranstaltungsbewerbung und Pressearbeit sowie redaktionelle Zuarbeit. Nähere Informationen finden sich in der Ausschreibung: Praktikumsstelle ‚ÖA’ (PDF)

Außerdem bieten wir ab sofort oder auch später einen Praktikumsplatz mit Schwerpunkt auf Netzwerkarbeit und Bildungsarbeit. In den nächsten Monaten geht es um die Einarbeitung ins Antragswesen und um das breite Spektrum der Netzwerkarbeit: Capacity Building, Öffentlichkeitsarbeit sowie Lobby- und Advocacyarbeit. Es wird eine monatliche Aufwandsentschädigung von 200 Euro gezahlt. Nähere Informationen auf Anfrage bei uns in der Geschäftsstelle: info[at]epn-hessen.de oder telefonisch 069 / 913 951 70.

Wir freuen uns auf interessierte BewerberInnen!

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Protestaktion gegen die Eröffnung einer Primark-Filiale in Weiterstadt

Sa., 12.09.15 (10h), Weiterstadt
UNTRAGBAR – Protestaktion

Am 12. September eröffnet der international tätige Textil-Discounter Primark eine neue Filiale in Weiterstadt. Zur Eröffnung der Filiale ruft ein breites Bündnis aus verschiedenen Vereinen und politisch Aktiven zur Protestaktion auf.

Primark macht riesige Gewinne mit billigen Wegwerfklamotten. Die NäherInnen in Ländern des globalen Südens müssen unter menschenrechtswidrigen Bedingungen arbeiten. Sie werden so schlecht entlohnt, dass es nicht annähernd zum Leben reicht, müssen Überstunden leisten und werden massiv unter Druck gesetzt.
Primark lässt in so genannten ‚Billiglohnländern‘ wie Bangladesch und Pakistan produzieren – und so auch in Rana Plaza, dem Fabrikgebäude in Bangladesch, bei dessen Einsturz im April 2013 über 1100 Menschen ums Leben kamen. (Mehr über Rana Plaza und die Konsequenzen des Unglücks unter anderem in den Newsletter-Ausgaben 03/2015 und 04/2014.)
EPN-Mitglied medico international hatte im April 2014 anlässlich des ersten Jahrestags des Unglücks von Rana Plaza gemeinsam mit dem Inkota-Netzwerk und ver.di die Kampagne „untragbar“ gegen die Produktions- und Lieferbedingungen in der internationalen Textilindustrie gestartet.

Der Protest richtet sich gegen Menschenrechtsverletzungen durch die großen Textil-Konzerne und fordert verpflichtende Menschenrechtsstandards in der internationalen Textilindustrie sowie eine Politik, die Unternehmen für Menschenrechtsverstöße haftbar macht. Hintergrundinformationen etwa zur drängenden Umsetzung der UN Prinzipien zu Wirtschaft und Menschenrechten oder zu den Forderungen nach einem umfassenden Strafrecht für Menschenrechte verletzende Unternehmen finden Sie in unserem Newsletter hier.

Die Aktion setzt sich für nachhaltigen Konsum und globale Gerechtigkeit, sowie eine nachhaltige Entwicklung ein und unterstützt damit die Proteste von Opfern und Hinterbliebenen, von GewerkschaftlerInnen und MenschenrechtsaktivistInnen im globalen Süden wie auch hier.

„Einkaufs-Vielfalt? Vielkaufs-Einfalt?“
Es rufen auf zum Protest: attac Darmstadt, BUNDjugend Landesverband Hessen, die Hochschulgruppe Nachhaltigkeit der TU Darmstadt, medico international, ver.di Südhessen und der Weltladen Darmstadt im Rahmen des Eine Welt PromotorInnen-Programms.Das EPN Hessen unterstützt den Protestaufruf. Flyer sind in der EPN Hessen-Geschäftsstelle zu erhalten.
Treffpunkt ist am Samstag, dem 12. September – dem Tag der Eröffnung – um 10 Uhr vor dem Loop 5 in Weiterstadt bei Darmstadt.

Mehr Informationen zu Aktion und Aktivwerden gibt es unter Primark-Protest[at]aktion-selbstbesteuerung.de

Weitere Infos:
>> Flyer zur Protestaktion am 12. September (PDF)

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Konferenz „AFRIKA NEU DENKEN: Afrika Diskurs III“

Fr., 25.09. & Sa., 26.09.15, Frankfurt/M.
AFRIKA NEU DENKEN: Dekolonialitäten 130 Jahre nach der Berliner Konferenz

Die dritte AFRIKA NEU DENKEN-Konferenz fragt nach der Bedeutung kolonialer Strukturen in der Gegenwart: Welche Wirkung entfaltet koloniales Denken bei der Gestaltung afrikanischer Gesellschaften und Identitäten heute? Wie prägen koloniale Muster noch immer das Selbstverständnis und Handeln deutscher und europäischer Politik gegenüber afrikanischen Ländern?
Die Berliner Afrika-Konferenz regelte vor 130 Jahren unter deutscher Federführung nicht nur die Fremdherrschaft über die afrikanischen Regionen – sie verfestigte auch bis heute gültige Klischees und Schablonen für den Diskurs über „Afrika“. Ihr Ziel war die wirtschaftliche Ausbeutung „weißer Flecken“ auf der Landkarte – oberflächlich verbrämt mit humanitären Werten wie der Zivilisierung und Christianisierung angeblich zurückgebliebener Regionen. Dabei galt Kolonialismus als ein „zukunftsorientiertes Modernisierungsprojekt“: Es diente der Zukunftssicherung der kolonisierenden Staaten.
Heute wirkt das alles noch immer vertraut: Handelsabkommen, Entwicklungspolitik und Migrationsabwehr schreiben das koloniale Projekt fort. Dabei erschwert die Verinnerlichung kolonialer Muster die Befreiung aus diesen Strukturen bei allen beteiligten AkteurInnen. Alternative Ansätze gibt es dennoch: Die Befreiung aus Kolonialitäten wird in zahlreichen Initiativen und Projekten eingeübt.
Die Konferenz möchte dazu einen Beitrag leisten: Sie fragt nach der Herkunft von Kolonialitäten, sie zeigt Transformationsansätze auf und sie ermuntert zur Befreiung unserer Blicke, Sprache und Körper.

Die hessischen Eine Welt-Promotorin für Migration, Entwicklung und interkulturelle Öffnung gehört seit Beginn zu den MitorganisatorInnen der AFRIKA NEU DENKEN-Konferenzen.

Weitere Infos:
>> Konferenz „AFRIKA NEU DENKEN: Afrika Diskurs III“

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Fortbildungsangebot zu Postwachstum im Globalen Lernen

Mo., 05.10. (11h) & Sa., 06.10.15 (17h), Niederkaufungen
Was wächst, wenn die Wirtschaft wächst? Postwachstum im Globalen Lernen
Fortbildung zu Wirtschaftswachstum & Wachstumskritik. VeranstalterInnen: Referat Weltmission & Partnerschaft der EKKW in Kooperation mit der hessischen Fachpromotorin für Globales Lernen & Nachhaltigkeit und FairBindung e.V.

Wirtschaftswachstum prägt die Ausrichtung der Arbeit, der Politik, unser alltägliches Denkens, es bestimmt unser Handeln. Ob Arbeitslosigkeit, Staatsverschuldung oder Armut: Wachstum gilt als „die“ Lösung vieler gesellschaftlicher Probleme. Was häufig nicht gefragt wird: Ist grenzenloses Wachstum auf einem Planeten mit begrenzten Ressourcen überhaupt möglich?
Mit dieser Frage beschäftigt sich diese Fortbildung. Anhand des Methodenhefts „Endlich Wachstum – Materialien für die Bildungsarbeit“ werden Ansätze gezeigt, wie jungen Menschen zwischen 15 und 25 Jahren das Thema Wirtschaftswachstum, dessen Grenzen und Alternativen näher gebracht werden können. Wirtschaftliche Konzepte zu verstehen, eigene Handlungsspielräume zu entwickeln und die Wirtschaft der Zukunft mitzugestalten – das soll bei unserer Fortbildung im Mittelpunkt stehen!
Die Fortbildung richtet sich an MultiplikatorInnen, JugendleiterInnen, LehrerInnen & Interessierte. Anmeldungen an Wolfram Dawin wolfram.dawin[at]ekkw.de, Tel.: 0561-9378-383).

Weitere Infos:
>> Flyer „Was wächst, wenn die Wirtschaft wächst?“ (PDF)

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Faire Woche 2015 im Zeichen transparenten Wirtschaftens – Hessen mischt kräftig mit

Die bundesweite Faire Woche ist die größte Aktionswoche zum Fairen Handel in Deutschland – heute Freitag, 11. September startet sie in die vierzehnte Runde. Veranstaltet wird sie vom Forum Fairer Handel in Kooperation mit TransFair e. V. und dem Weltladen-Dachverband e.V. Das diesjährige Motto der Aktionswoche lautet „Fairer Handel schafft Transparenz“, womit ein Grundprinzip des Fairen Handels in den Fokus gerückt wird.

In den nächsten beiden Wochen laden Weltläden, Schulen, Fairtrade-Towns, Kirchengemeinden, Supermärkte, gastronomischen Betriebe und viele andere Einrichtungen und EinzelakteurInnen, die sich für den Fairen Handel stark machen, im ganzen Bundesgebiet zu zahlreichen Veranstaltungen ein. Ihnen allen ist gemeinsam, dass sie die Idee des Fairen Handels weiter verbreiten und noch stärker im öffentlichen Bewusstsein verankern möchten. Neben den zahlreichen Veranstaltungen rund um den Fairen Handel bilden die Besuche von sieben Produzentenvertreter/innen aus Ecuador, Indien, Honduras und aus den Philippinen den Höhepunkt der Fairen Woche. Sie werden zwei Wochen lang durch Deutschland touren und aus erster Hand über ihre Erfahrungen mit dem Fairen Handel berichten.

Auch in Hessen finden im Rahmen der Fairen Woche zahlreiche Events statt. Bis zum heutigen Start sind eindrückliche 333 hessische Veranstaltungen in der Terminkalender-Datenbank eingetragen worden – es gibt also direkt vor der Haustüre viel Spannendes rund um das Thema Fairer Handel zu sehen, zu hören und zu entdecken. Dabei macht es der Terminkalender auf der Webseite zur Fairen Woche mit seinen verschiedenen Suchoptionen höchst komfortabel, sich geeignete Veranstaltungen heraus zu suchen bzw. seine ganz individuelle ‚Faire Woche’-Tour zusammen zu stellen!


Weitere Infos:
>> Webseite zur Fairen Woche 2015
>> Hintergrundbroschüre „Transparenz in internationalen Lieferketten“ (PDF)

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Neuauflage des Orientierungsrahmens ‚Globale Entwicklung’

Stellungnahme des EPN Hessen-Vorstandes:

„Im letzten Newsletter hat das EPN Hessen über die erweiterte und aktualisierte Ausgabe des von der Kultusministerkonferenz (KMK) und dem Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) vorgelegten „Orientierungsrahmen für den Lernbereich Globale Entwicklung im Rahmen einer Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (OR) berichtet. Dabei wurde nicht nur auf den OR selbst verlinkt, sondern auch auf einen „Offenen Brief“ diverser zivilgesellschaftlicher Organisationen, der unter dem Titel „Decolonize Orientierungsrahmen“ z.T. heftige (postkoloniale) Kritik am OR übte und zu dem Ergebnis kommt, „dass der Orientierungsrahmen – auch im Entwurf seiner Neufassung – seinem eigenen Anspruch und Ziel einer transformativen Bildung nicht gerecht wird.“ Der Brief stellte sieben Forderungen für eine zukünftige Überarbeitung des OR. In unserer kurzen Vorstellung der beiden Dokumente wurde (irrtümlicherweise) der Eindruck geweckt, als hätten wir vom EPN Hessen uns die Kritik des Offenen Briefes pauschal zu eigen gemacht. Wir wurden für diese verkürzte und missverständliche Darstellung zu Recht kritisiert und bedauern den so erweckten Eindruck . Es lag nicht in unserer Absicht, uns die scharfe Kritik des Offenen Briefes pauschal zu eigen zu machen.; vielmehr wollten wir beides, den Orientierungsrahmen selbst, aber auch die von den Autoren des Offenen Briefes vorgebrachte Kritik ernst nehmen und beide Dokumente den Lesern unseres Newsletters z.K. zu bringen, damit diese sich ein eigenes Urteil bilden können. Angesichts der Bedeutung, die wir dem Orientierungsrahmen beimessen, werden wir uns in unserem nächsten Newsletter noch einmal ausführlicher mit dem OR und der Kritik an ihm befassen.

Vorstand epnh 09.09.2015“

Weitere Infos:
>> Der Bericht zum OR in der EPN Hessen Newsletter-Ausgabe 06&07/2015

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Einen Schritt weiter – die Modernisierung des deutschen Vergabegesetzes

Am 8. Juli 2015 hat das Bundeskabinett den Entwurf des Gesetzes zur Modernisierung des Vergaberechts (VergRModG) verabschiedet. Im nächsten Schritt soll der Entwurf somit bis Herbst 2015 in das Gesetzgebungsverfahren in Bundesrat und Bundestag eingebracht werden.

Anlass ist die geplante Umsetzung der neuen EU-Richtlinie über die öffentliche Auftragsvergabe von April 2014. Diese erlaubt es erstmals, die nachweisliche Einhaltung von umwelt-, sozial- und arbeitsrechtlichen Verpflichtungen entlang der gesamten Lieferkette einzufordern, sowie die Anwendung der Kriterien auf verschiedene Stufen im Vergabeverfahren – und auf stoffliche wie nicht-stoffliche Merkmale des Endprodukts zu erweitern. Dies bedeutet beispielsweise, dass auch nicht-stoffliche Merkmale wie Kinderarbeit in Zukunft Berücksichtigung und Ausschluss in der Vergabe finden können.


Weitere Infos:
>> Zu den UN-Leitprinzipen und dem Aktionsplan auf der CorA-Webseite
>> Thematisch weiterlesen auf der EPN Hessen-Webseite …

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EU-Jahr für Entwicklung – Augustthema „Humanitäre Hilfe“

Das Monatsthema des Europäischen Jahres der Entwicklung (EJE) widmete sich der „Humanitären Hilfe“. Von Humanitärer Hilfe ist die Rede, wenn aufgrund medizinischer Katastrophen, Naturkatastrophen oder von Menschen verursachter Katastrophen die Grundversorgung für die Betroffenen nicht mehr gedeckt ist und kurz- und mittelfristige Soforthilfe geleistet werden muss. Diese besteht dann z.B. in der unmittelbaren Versorgung mit Nahrungsmitteln, Trinkwasser oder Infrastruktur. Für Humanitäre Hilfe gelten vier Prinzipien: Neutralität, Unabhängigkeit, Unparteilichkeit und Menschlichkeit, wie sie für die EU Staaten im Vertrag von Lissabon (Artikeln 214 und 196) und im Europäischen Konsens über Humanitäre Hilfe definiert sind. Diese sollen die Humanitäre Hilfe gegenüber der Vereinnahmung von politischen, militärischen oder wirtschaftlichen Zielen, wie sie die Entwicklungszusammenarbeit zuweilen beeinflussen, immunisieren. Die Zuständigkeit des Bereichs Humanitäre Hilfe wurde 2011 unter dem damaligen BMZ Minister Dirk Niebel beim Auswärtigen Amt (AA) angesiedelt. Formal ist das AA für unmittelbare Nothilfe zuständig, während das BMZ weiterhin für entwicklungsfördernde und strukturbildende Übergangshilfe und somit für die Katastrophenprävention verantwortlich ist. In der Praxis der Humanitären Hilfe, sowohl auf bundesdeutscher wie auch auf EU-Ebene, lässt sich eine klare Trennung der Aufgaben nur schwer durchhalten, und auch die Prinzipien der Unparteilichkeit und Menschlichkeit müssen im Spannungsfeld widerstreitender Interessen behauptet werden.


Weitere Infos:
>> Monatsthema „Humanitäre Hilfe“ auf der deutschen Seite zum EU-Jahr für Entwicklung 2015

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Weltladen-Dachverband: „Lernort Weltladen“

Die Broschüre stellt die Bestandsaufnahme eines 2013 durchgeführten Monitorings wie auch Würdigung der geleisteten Bildungsarbeit der Weltläden zum Fairen Handel dar und präsentiert außerdem Anschauungsmaterial für Zielgruppen, potentielle KooperationspartnerInnen und TrägerInnen. Fazit des Monitorings: Die Bildungsarbeit der Weltläden ist vielfältig, zunehmend qualitätsbewusst und reicht von Kooperationen mit Schulen, Praktika über Bildungsangebote in den Weltläden, Infoabenden zu entwicklungspolitischen Themen und konsumkritischen Stadtrundgängen bis zur Bereitstellung von Materialien zur Weiterbildung für BildungsreferentInnen oder Lehrkräfte und erfreut sich wachsender Nachfrage und langfristigen Kooperationen. Doch auch Herausforderungen werden benannt, etwa die anhaltende Verbesserung der Qualität oder auch die „Wirkungsanalyse“ der Bildungsarbeit. Gerade angesichts geringer finanzieller Mittel, bescheidener räumlicher Gegebenheiten, wenig hauptamtlicher MitarbeiterInnen und einem Mangeln an dauerhaften Koordinationskräften gilt es, die Teamarbeit und die Vernetzung mit KooperationspartnerInnen zu fördern. Zusätzlich dazu bedarf es aber auch einer größeren Unterstützung der Bildungsarbeit und letztlich der Weltläden insgesamt durch finanzielle Zuschüsse. Neben der Erörterung solcher Herausforderungen, mahnt der Monitoring-Bericht aber auch inhaltliche Öffnung und konzeptionelle Weiterentwicklung der Bildungsarbeit an – etwa im Hinblick auf den Bereich des Intergenerationellen Arbeitens und Lernens im Weltladen. Kritisiert wird, dass es an der Sensiblisierung für gezielte Bildungsangeboten für die (auch im Weltladen aktiven) Erwachsene und SeniorInnen fehlt. Umgekehrt fehle es auch an spezifischen Anreizen für die eher in der Bildungsarbeit engagierten Jüngere, um diese etwa zur Mitarbeit im Verkauf zu motivieren. Diese Trennung spiegelt sich auch in intergenerationellen Konflikten in Weltläden mit verschiedenen generationell homogenen Arbeitsgruppen. Noch nicht benannt in Monitoring wie Broschüre sind bisher Themen wie die interkulturelle Öffnung innerhalb der MitarbeiterInnenschaft oder kapitalismuskritische Ansätze in der Bildungsarbeit. Es wäre jedoch wünschenswert, deren Potential für die Weiterentwicklung der Bildungsarbeit zum Fairen Handel in den nächsten Jahren verstärkt auszuloten.

Die Broschüre kann online kostenlos heruntergeladen oder via E-Mail in gedruckter Form gegen eine Pauschale von 5 Euro in der Geschäftsstelle des Weltladen Dachverbands in Mainz bestellt werden: bildung[at]weltladen.de.

Weitere Infos:
>> „Lernort Weltladen“ (PDF)

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Otto Brenner Stiftung: Studie zu Beteiligungspraxen zivilgesellschaftlicher Organisationen

Das 16. Arbeitspapier der Otto Brenner Stiftung befasst sich mit Beteiligungspraxen in zivilgesellschaftlichen Organisationen. Der Problemkontext wird dabei folgendermaßen umrissen: „Die Gewichte bei der politischen Beteiligung verschieben sich. Während Parteien und Gewerkschaften Mitglieder verlieren, gewinnen Umwelt- und Naturschutzorganisationen sowie Sportorganisationen Mitglieder. Gerade Parteien und Gewerkschaften versuchen ihren Mitgliedern attraktive Beteiligungsangebote zu machen. Doch nicht allen gelingt es damit neue Mitglieder zu gewinnen und alte zu halten.“ Ein Trend, der auch entwicklungspolitische Organisationen vor große Herausforderungen stellt und somit große Relevanz für die Arbeit in diesem Sektor hat. Die Studie der Otto Brenner Stiftung untersucht Veränderungen, diskutiert Trends sowie Strategien von Organisationen, mit diesen Entwicklung umzugehen und untersucht, ob und inwiefern in verschiedenen Sektoren Gemeinsamkeiten in Herausforderungen, Strategien und Zielen auszumachen sind?

Die 53-seitige Studie steht online zum kostenlosen Download zur Verfügung.

Weitere Infos:
>> Politische Beteiligung: Lage und Trends (PDF)

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World Food Institute: Kritische Studie zur Entwicklungspolitik der New Alliance

Das Instituts für Welternährung (World Food Institute, WFI) kommt in einer jüngst veröffentlichten Studie zum Schluss, dass die Entwicklungspolitik der Bundesregierung im Rahmen der ‚New Alliance for Food Security and Nutrition’ auf einen massiven Strukturwandel der Landwirtschaft nach europäisch-amerikanischem Vorbild hinausläuft und damit den größten Teil der Kleinbauern Afrikas seiner landwirtschaftlichen Existenzen berauben könnte. Dies, so folgert die Studie, die unter dem Titel „Unter Falscher Flagge. Entwicklungspolitik der New Alliance for Food Security and Nutrition“ veröffentlicht wurde, wiege vor dem Hintergrund des unzureichenden Arbeitsangebots außerhalb der afrikanischen Landwirtschaft doppelt schwer. Diese Art von Entwicklungspolitik könne sich auf mittlere Sicht als Brandbeschleuniger für die Flüchtlingsströme nach Europa erweisen und nicht als Hilfe gegen Hunger und Armut in Afrika, warnt das IWE. Hierauf macht das Institut für Welternährung – World Food Institute e. V. in einem offenen Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ressortminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Gerd Müller, sowie für Ernährung und Landwirtschaft, Christian Schmidt, aufmerksam. Die AdressatInnen des offenen Briefes werden vom WFI eindringlich gebeten, „das Mitwirken der Bundesregierung an der New Alliance for Food Security and Nutrition kritisch zu überdenken.“

Die 31-seitige Studie kann auf der Website des IWE kostenlos herunter geladen werden.

Weitere Infos:
>> „Unter falscher Flagge“ (PDF)

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iz3w-Ausgabe 350 „Grenzüberschreitend. Anti-Rassismus im Süden“

Das neue iz3w-Ausgabe handelt davon, wie Menschen Gewalt erfahren, weil sie konstruierten Kategorien zugeordnet werden. Machen Ausgrenzung, Diskriminierung, Xenophobie und Rassismus auch vor Grenzen keinen Halt, so ziehen sie doch selbst gewaltsam Grenzen zwischen Menschen. Das Stichwort Rassismus wirft die Frage nach seiner Definition auf: Sollte Rassismus als historisch und global wandelbares Phänomen betrachtet werden? Oder kann er nur im Zusammenhang mit dem kolonialen, also europäischen Rassismus verhandelt werden? Wichtig ist es in jedem Fall, dass sich Menschen weltweit gegen Diskriminierung zusammenschließen und ihr mit grenzüberschreitender Solidarität entgegentreten. Mit diesem Ziel vor Augen, handelt das Dossier der iz3w auch von den Kämpfen und Initiativen im Globalen Süden gegen die unterschiedlichen Formen von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit.

„Grenzüberschreitend. Anti-Rassismus im Süden“ (Ausgabe 350) kann für 5,30 Euro heruntergeladen oder direkt bei der iz3w bestellt werden. Die Zeitschrift findet sich auch in vielen Buchhandlungen.

Weitere Infos:
>> „Grenzüberschreitend. Anti-Rassismus im Süden“ – Bestellmöglichkeit & Download

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PERIPHERIE Ausgabe 138/139 „Dis-Placement: Flüchtlinge zwischen Orten“

Der Genfer Flüchtlingskonvention zufolge ist ein Flüchtling eine Person, die sich aufgrund begründeter Furcht vor Verfolgung außerhalb des Landes befindet, dessen Staatsangehörigkeit sie besitzt. Diese Definition als Flüchtling durch die Genfer Flüchtlingskonvention verleiht diesen Personen einen besonderen Status im internationalen Recht und erkennt ihnen zumindest formal das Recht auf Schutz durch das Aufnahmeland sowie auf internationale Hilfsleistungen zu. Andererseits spiegelt sie machtvolle Annahmen wider, die dem internationalen Flüchtlingsregime zugrunde liegen und den öffentlichen Diskurs um Flucht und Migration maßgeblich bestimmen. Mit besonderem Augenmerk auf den Globalen Süden beleuchtet PERIPHERIE 138/139 die Situation von Flüchtlingen zwischen Mobilität und Immobilität, Vulnerabilität und Handlungsmacht, hinterfragt die sedentaristischen und nationalstaatszentrierten Normen und Praktiken internationaler Flüchtlingspolitiken und verweist auf die Herausforderungen einer eigenständigen, interdisziplinären und selbstreflexiven Flüchtlingsforschung sowohl im internationalen als auch im deutschsprachigen Raum. Der Genfer

Das 252-seitige Heft kostet 30 Euro und kann beim Dampfboot-Verlag bestellt werden.

Weitere Infos:
>> „Dis-Placement: Flüchtlinge zwischen Orten“ – Bestellmöglichkeit

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„Vielfalt. Das Beste gegen Einfalt“ – Interkulturelle Woche 2015

Seit mittlerweile 40 Jahren wird die bundesweite Interkulturelle Woche jeweils mit großem Engagement organisiert und durchgeführt. Die Hintergrundidee ist dabei gestern wie heute die gleiche: Begegnung führt zum Abbau von Ängsten und lässt aus Unbekannten geschätzte Nachbarn, Freundinnen und Freunde werden – Gespräche schaffen Verständnis – Gesellschaftliche Teilhabe erlaubt volle Gleichberechtigung und lässt Integration wachsen. Angesichts der Weltlage ist davon auszugehen, dass auch in naher Zukunft Menschen in großer Zahl Schutz und Zuflucht in Europa und in Deutschland suchen werden. Viele wählen derzeit den hoch riskanten Weg über das Mittelmeer. Für unsere Gesellschaft stellt dies eine enorme Herausforderung dar: Denn wir dürfen nicht sehenden Auges zulassen, dass sich Menschen, die in existenzieller Not vor Krieg, Gewalt und Verfolgung fliehen, dem Risiko des Ertrinkens aussetzen. Es braucht neue Ideen, die Zuständigkeit bei der Gewährung von Schutz europaweit zu regeln, statt Menschen hin und her zu schieben. Nach vierzig Jahren sind die Interkulturelle Woche und ihre Anliegen aktueller denn je. Eine gute Zukunft für unser Land kann weder durch Assimilationsdruck auf Zuwanderer noch durch die Entstehung von Parallelgesellschaften gelingen. Echte Integration und Partizipation erfordern Beiträge aller in Deutschland lebenden Menschen, der hier geborenen wie der zugewanderten. Zusammenleben in Vielfalt muss immer wieder neu eingeübt werden.
Aus diesem Grund wird eingeladen an den vielfältigen Veranstaltungen der interkulturellen Woche teilzunehmen.

Weitere Infos:
>> Veranstaltungsdatenbank
>> Materialheft zur Interkulturellen Woche 2015 (PDF)

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Groß-Demo am 10. Oktober für einen gerechten Welthandel

Der seit Monaten brodelnde Protest gegen die Handels- und Investitionsabkommen TTIP und CETA wird sich im Herbst gebündelt zeigen. Aus diesem Grund ruft ein Aktionsbündnis aus verschiedensten Organisationen zur gemeinsamen Großdemonstration in Berlin auf:
Im Herbst 2015 geht die Auseinandersetzung um die Handels- und Investitionsabkommen TTIP und CETA in die heiße Phase. Beide Abkommen drohen Demokratie und Rechtsstaatlichkeit zu untergraben und auszuhebeln. Es ist höchste Zeit, unseren Protest gegen die Abkommen auf die Straße zu tragen! Mit einer bundesweiten Großdemonstration werden wir am 10. Oktober in Berlin ein kraftvolles Zeichen setzen. Wir werden deutlich machen, dass gesellschaftliche Errungenschaften wie Umweltschutz, Verbraucherschutz und ArbeitnehmerInnenrechte unverhandelbar sind. Auch eine nachhaltige, bäuerliche Landwirtschaft und die kulturelle Vielfalt sind Werte, die es zu schützen und auszubauen gilt. Nur gemeinsam mit vielen Menschen wird es uns gelingen, die geplanten Abkommen zu stoppen und unsere Forderungen für eine soziale und ökologische Globalisierung umzusetzen.

Weitere Infos:
>> „TTIP & CETA stoppen!“ – Mobilisierungsplattform

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Leder- und Schuhproduktion im Visier: Kampagne „Change Your Shoes“

Schuhe gibt es für jeden Anlass und Geldbeutel – elegant, lässig oder geländetauglich. Doch hinter den Sohlen, die uns durch die Welt tragen, verbergen sich Geschichten, die weniger von Eleganz und Freiheit, als von Menschenrechtsverletzungen, Gesundheitsgefährdung und Umweltproblemen erzählen.
Jüngste Ereignisse belegen: Was für die Bekleidungsindustrie schon hinreichend bekannt ist, trifft auch auf die Leder- und Schuhproduktion zu. Erst am 20. Juli 2015 stürzte eine Schuhfabrik in Bangladesch zusammen, im Januar kamen in Indien zehn ArbeiterInnen bei einem Mauereinsturz in einer Gerberei in den Abwässern ums Leben. Mit der neuen Kampagne „Change Your Shoes“ nehmen SÜDWIND und das INKOTA-netzwerk nun die Missstände in der Leder- und Schuhproduktion ins Visier mit dem Ziel, eine grundlegende Verbesserung der sozialen und ökologischen Bedingungen in der globalen Leder- und Schuhindustrie sowie mehr Transparenz für die VerbraucherInnen zu schaffen.

Weitere Infos:
>> Factsheet, Mitmach-Möglichkeiten & Kampagnen-Materialien

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„Konzerne zahlen gerne?!“ – Oxfam-Kampagne gegen Steuertricks von Unternehmen

Im Jahr 2016 wird nur ein einziges Prozent der Weltbevölkerung mehr Vermögen besitzen, als der Rest der Welt zusammengenommen. Die Lücke zwischen Arm und Reich wächst! Transnationale Großkonzerne sind Mitverursacher des Problems, denn durch Steuertricks entgehen Ländern des Globalen Südens Unsummen, die sie für Investitionen im Gesundheits- oder Bildungssektor nutzen könnten. Das Problem beschränkt sich nicht auf ein paar Länder und einige besonders skrupellose Konzerne. Es steckt System dahinter: ein internationales Steuersystem, das darauf ausgerichtet ist, den Profit des Big Business zu steigern. Für die Interessen armer Länder ist kein Platz. Sie bleiben außen vor, wenn reiche Länder die weltweiten Regeln für die Besteuerung von Konzernen schreiben. Auf zahlreichen Gipfeln wird das Thema Steuergerechtigkeit diskutiert es bleibt also die Chance aktiv zu werden und sich für Steuergerechtigkeit weltweit einzusetzen.
Oxfam sammelt online Unterschriften, die im November an die Bundesregierung übergeben werden sollen. Setzt auch ihr eure Stimme gegen die Ausbeutung von Ländern des Globalen Südens ein und unterschreibt.

Weitere Infos:
>> Petition „Konzerne zahlen gerne?!“

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»WeltWeitWissen«-Kongress 2016: Ausschreibung ‚Best Practice Globales Lernen‘

Das Weltaktionsprogramm „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ nimmt ab diesem Jahr stärker denn je die gemeinsame Verantwortung von Menschen im Globalen Norden und Süden für ein nachhaltiges Zusammenleben und weltweite Gerechtigkeit in den Fokus.
BürgerInnen weltweit treten in Aktion – dieses Motto wird zum Programm, bei den Sustainable Development Goals ebenso wie beim Leitbild der weltbürgerlichen Verantwortung (global citizenship). AkteurInnen des Globalen Lernens und der Bildung für nachhaltige Entwicklung in Deutschland stehen nun vor der Herausforderung dies in ihren Projekten sichtbar zu machen und umzusetzen. Der 6. Bildungskongress »WeltWeitWissen 2016« nimmt dies zum Anlass, ausgewählte Bildungsprojekte mit Best Practice Charakter auf einem bundesweiten »Bildungsmarkt« vorzustellen und ihre AkteurInnen zu vernetzen. Es werden Projekte gesucht, die innovative Zugänge wählen, um Zielgruppen zu erreichen und Inhalte zu vermitteln oder allgemein gute Effekte für ein nachhaltiges Zusammenleben und weltweite Gerechtigkeit erzielen. Dafür können sich Projekte aus dem ganzen Bundesgebiet bis zum 1. November 2015 bewerben. 25 ausgewählte Projekte werden vorgestellt, vier davon werden prämiert. »WeltWeitWissen« ist ein bundesweiter Kongress für Projekte zum Globalen Lernen und einer Bildung für nachhaltige Entwicklung. Er wird alle zwei Jahre in einem Bundesland organisiert – 2016 vom Eine Welt Netz Nordrhein-Westfalen in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft der Eine Welt-Landesnetzwerke in Deutschland (agl) und dem Gustav-Stresemann-Institut (GSI).

Weitere Infos:
>> Ausschreibung ‚Best Practice Globales Lernen’

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Fernuni Hagen: Online-Kurs „Climate Change: A Question of Justice?“

In Kooperation mit der schwedischen Universität Lund bietet der Weiterbildungsstudiengang Interdisziplinäres Fernstudium Umweltwissenschaften („infernum“) an der FernUniversität in Hagen vor dem UN-Klimagipfel in Paris einen englischsprachigen Massive Open Online Course (MOOC) an.
Das Thema: „Climate Change: a question of justice?“ Er ist offen zugänglich, kostenfrei und für eine hohe Zahl an Teilnehmenden ausgelegt.
Im Fokus stehen politikwissenschaftliche und gesellschaftliche Fragestellungen des Klimawandels. Die Rolle von Nichtregierungsorganisationen ist ebenso Thema wie der europäische Emissionshandel oder der Diskurs um Landnahme, der Verzicht auf fossile Energieträger und die Forderung nach Wachstumsverzicht.
Das Programm erstreckt sich über den Zeitraum vom 28. September bis 23. November 2015.

Weitere Infos:
>> Kursbeschrieb und Anmeldung

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Terminlese

Mi., 09.09.15 (19h), Darmstadt
Asyl-Dialoge
Dokumentarisches Theater. Veranstalterin: Friedrich-Ebert-Stiftung Landesbüro Hessen

Do., 10.09. – So., 13.09.15, Berlin
SOLIKON
SubheadlineZusatzinformation

Sa., 12.09.15 (15h), Dreieich
Music for Refugees
Benefizkonzert zugunsten des Netzwerks Flüchtlingshilfe Dreieich

Mo., 14.09.15 (18h), Hofheim
Wir retten die Welt! Ist die Welt noch zu retten? – EZ in Deutschland (nicht mehr online, Anm. der EPNH-Red.)
Podiumsdiskussion mit Dr. Sascha Raabe (MdB), Dr. Michael Krempin (giz) Ralf Tepel (Karl Kübel Stiftung / VENRO-Vorstand). Moderation: Gisela Stang (Bürgermeisterin Hofheim)

Di., 15.09.15 (19h), Frankfurt/M.
ALLE SATT!? Neue Entwicklungsziele gegen den Hunger
Vortrag und Diskussion mit Martin Wolpold-Bosien. Außerdem ‚musikalische Grenzgänge’ mit Diego Jascalevich. VeranstalterInnen: Ev. Akademie Hofgeismar und EPN Hessen-Mitgliedsorganisation Zentrum Ökumene der EKHN und EKKW

Di., 15.09. – So., 20.9.2015, Leipzig
Wirtschaft neu denken – und anders machen!
Sommerwerkstatt. Veranstalter: Konzeptwerk Neue Ökonomie e. V.

Mi., 16.09.15 (19.30h), Frankfurt/M.
Die Anden: Fairer Handel, Trekking, Schamanismus
Multivisionsshow (Premiere). Ein Kooperation der EPN Hessen-Mitgliedsorganisationen lobOlmo, fair-ein e.V. und Weltladen BornheimMi., 16.09.15 (15-19h), Groß-Gerau
Billige Kleidung – zu welchem Preis?
Aktionstag zum Thema (un)faire Kleidung. Hauptveranstalter: Fairtrade-Steuerungsgruppe des Kreises Groß-Gerau

Sa., 19.09.15 (10-14h), Dieburg
Weltladen meets Schule & Co. – ein Workshop für Akteure des Globalen Lernens
Fachtagung & Vernetzungstreffen. Veranstalter: EPN Hessen-Mitgliedsorganisation Weltladen Dieburg

Sa., 19.09.15 (10.30-13h), Frankfurt/M.
Fairer Brunch
Mit ProduzentInnenbesuch von den Philippinen. Veranstalter: EPN Hessen-Mitgliedsorganisation fair-ein e.V.

So., 20.09. – Do. 24.09.15., Mönchengladbach
Sustainable Development Goals – What the f…?! – und dann auch noch inklusiv?
Inklusive Sommerakademie. Veranstalter: bezev e.V.

Mi., 23.09. – Sa., 30.01.15, Frankfurt/M.
30 Jahre ISD
Jubiläumsreihe 30 Jahre Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD)

Fr., 27.09. (17.30h) – So., 29.09.15 (13h), Darmstadt
Die Ware Mensch – Verkauft, versklavt, zum Sex gezwungen
Wochenendseminar für Studierende aus Afrika, Asien und Lateinamerika in Hessen. Veranstalter: STUBE Hessen

Fr., 2.10. – So., 4.10.15, Frankfurt/M.
YO SOY MUJER! Der Kampf um Frauenrechte in El Salvador
Wochenendseminar der El Salvador-Solidarität. KooperationspartnerInnen: Ökumenisches Büro für Frieden und Gerechtigkeit, INKOTA-netzwerk, Kaffee-Kampagne El Salvador, Infostelle El Salvador, Zentralamerika-Sekretariat

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Terminkalender

Weitere entwicklungspolitische Veranstaltungen in Hessen finden sich in unserem Terminkalender.

>> EPN Hessen-Terminkalender

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Der EPN Hessen-Newsletter wird finanziell unterstützt vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung (HMWVL) sowie im Rahmen des Eine Welt-PromotorInnenprogramms vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ):

 

Finanzielle Unterstützung erhalten wir für den Newsletter auch von der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) und der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW).

 

 

Herzlichen Dank!

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