Druckansicht

Newsletter 07/2016


Inhalt:

EPN Hessen in Bewegung

Glokales

Weiterlesen, mitmachen, hingehen

 


Das EPN Hessen zählt nun 100 Mitglieder!

Das EPN Hessen konnte in diesem Jahr schon vier neue Mitglieder begrüßen: der sfd – Sozialer Friedensdienst Kassel e.V., ADRA Deutschland e.V., die Initiativgruppe Bedingungsloses Grundeinkommen Rhein-Main und den Weltladen Alte Gasse/Aktion Weltmarkt. Das hessische Eine- Welt-Netzwerk wächst und wächst und kann stolz vermelden: Wir sind nun 100 Mitglieder!. Wir heißen die vier Neuen im Netzwerk herzlich willkommen und stellen in dieser und in der nächsten Newsletter-Ausgabe jeweils zwei der Neulinge kurz vor:

    sfd – Sozialer Friedensdienst Kassel e.V.
    Der sfd – Soziale Friedensdienst Kassel e.V. wurde 1984 als eine unterstützende Organisation für Kriegsdienstverweigerer gegründet. Ab 1996 hat der sfd Freiwillige als Alternative zum deutschen Zivildienst im Rahmen des ADiA – Anderen Dienstes im Ausland – zu Partnerorganisationen weltweit entsandt. Seit Aussetzung der Wehrpflicht bzw. des Zivildienstes beteiligt sich der sfd an den geregelten Freiwilligendiensten (Bundesfreiwilligendienst, Freiwilliges Soziales Jahr und Internationaler Jugendfreiwilligendienst). In diesem Jahr wollen wir über das Programm weltwärts Freiwillige aus dem Globalen Süden in Kassel und Göttingen bei unseren Partnerorganisationen einsetzen. Aktuell entwickeln wir außerdem in Zusammenarbeit mit dem Kommunalen Jugendbildungswerk der Stadt Kassel ein Programm zum Globalen Lernen für Schulen und Kindergärten in unserer Region. Hier wollen wir zunächst die Themenbereiche Flucht und Migration, Interkulturelle Verständigung und deren globalen Zusammenhängen vermitteln.
    (Weitere Infos: Der Soziale Friedensdienst Kassel auf Facebook)

      ADRA Deutschland e.V.
      Die Hilfsorganisation ADRA Deutschland e. V. führt weltweit Projekte der Nothilfe und Entwicklungszusammenarbeit durch. Innerhalb Deutschlands unterstützt ADRA darüber hinaus Projekte zur Integration von Flüchtlingen. Ein drittes Mandat wurde ADRA im Bereich der entwicklungspolitischen Bildung mit verschiedenen Kampagnen und Themenschwerpunkten übergeben. Jede Hilfe und Zusammenarbeit geschieht unabhängig von Rasse, der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität. Die staatlich anerkannte Nichtregierungsorganisation wurde 1986 gegründet und steht der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten nahe. (Weitere Infos: Homepage ADRA Deutschland e.V.)

       
      Sie und Ihr Verein, Ihre Gruppe oder Initiative interessieren sich auch für eine Mitgliedschaft im EPN Hessen? Als Netzwerk können wir uns gegenseitig in der Arbeit unterstützen und uns für gemeinsame entwicklungspolitische Anliegen wirkungsvoller Gehör verschaffen – zusammen bewegen wir mehr! Auf unserer Webseite finden sich alle wichtigen Informationen sowie die Beitrittserklärung.
      Und natürlich freuen wir uns auch über jede Form der Unterstützung des Netzwerks – ob finanziell durch eine Fördermitgliedschaft oder auch ideel durch die Bewerbung unserer Arbeit.
      >> EPN Hessen Mitglied werden

      ↑ zurück nach oben

      Entwicklung braucht Entschuldung:
      EPN Hessen unterstützt die Kampagne „Debt 20“

      Die Debt20-Kampagne des Bündnisses erlassjahr.de lädt zivilgesellschaftliche Gruppen dazu ein, sich der Forderung nach einem geordneten Staateninsolvenzverfahren anzuschließen und somit das drängende Thema des internationalen Schuldenmanagements auf die politische Agenda des G20-Gipfels zu heben. Hintergrund der Kampagne ist die anstehende G20-Präsidentschaft Deutschlands, die am 01. Dezember 2016 beginnt und somit im nächsten Jahr entscheidend die Agenda der G20 beeinflussen kann. Im Juli 2017 werden in Hamburg die 20 wirtschaftsstärksten Nationen und viele internationale Organisationen zusammentreffen, um über die Lage der Weltwirtschaft und globale Finanzstabilität zu diskutieren.

      Auch das EPN Hessen hat sich der Kampagne „Debt 20“ angeschlossen und unterstützt somit die Forderungen des zivilgesellschaftliche Bündnisses, endlich ein faires, unabhängiges und transparentes Insolvenzverfahren für Staaten zu schaffen und somit einer neuen Schuldenkrise im Globalen Süden vorzubeugen. Denn Schuldenkrisen haben ganz konkrete Auswirkungen auf die Bevölkerung der betroffenen Länder und treffen meist die Ärmsten und Verwundbarsten in der Gesellschaft.

      Um die Kampagne zu unterstützen können Verbände, Organisationen und Netzwerke ihre Logos an erlassjahr.de senden. Zusammen mit der Forderung eines fairen Entschuldungsverfahrens sollen die Logos im Herbst 2016 an die Bundesregierung übergeben werden.

      Weitere Infos:
      >> Debt20-Kampagne
      >> erlassjahr.de

      ↑ zurück nach oben

      Rückblick „Global nachhaltige Entwicklungsziele (SDGs) und die große Transformation? – von hehren Zielen zu konkreten Schritten“ (01.&02.07.)

      Unter diesem Titel trafen sich entwicklungspolitisch Interessierte aus und um das EPN Hessen in Frankfurt, um in der gemeinsamen Diskussion die mit den 17 globalen Ziele nachhaltiger Entwicklung/Sustainable Development Goals (SDGs) verbundenen Chancen für gemeinsame inhaltliche Klärung und Mobilisierung zu diskutieren, ohne dabei die strukturellen Begrenzungen und Herausforderungen aus dem Blick zu verlieren. Den Auftakt machte Jens Martens vom Global Policy Forum (GPF), der hervorhob, dass mit den multidimensionalen SDG die ökologische Dimension in die Entwicklungsdebatte zurückgekehrt sei und es sowohl Umsetzungsziele als auch entsprechende Mechanismen gäbe. Gleichwohl gibt es auch Widersprüche in und zwischen einzelnen Zielen und es wird auf die zivilgesellschaftlichen AkteurInnen ankommen, die Bearbeitung dieser Widersprüche etwa im Hinblick auf Armut oder nachhaltiges Wachstum und Konsum einzuklagen.
      Rahime Diallo illustrierte am Beispiel Guineas die Schwierigkeiten Nachhaltigkeitsziele im Rahmen der betriebenen ressourcenintensiven nachholenden Entwicklungsstrategie zu verfolgen. Während auf politischer Ebene kaum eine Verankerung des Prozesses nachweisbar sei, betonte er die Chance einer entsprechenden Umsetzung durch den privaten Sektor. Bezogen auf die Bundesrepublik Deutschland müsse das „do no harm“-Prinzip und die Einhaltung von Menschenrechten auch bei wirtschaftlichen Akteuren aus Deutschland eingehalten werden – zumal die SDGs auch für eine Neuformierung bereits bestehender Grenzen und Rechte stünden und selbst dekolonisiert werden müssten.


      Fazit: Die Agenda 2030 soll verstärkt als gemeinsamer Diskussions- und Aktionsrahmen des EPN Netzwerks genutzt werden. Sie bietet neue Chancen, globale Entwicklungsthemen stärker gemeinsam mit Aktiven etwa aus Jugend-, Frauen-, oder Umweltbewegungen zu thematisieren und im Inland durch Verknüpfung mit den Diskussionen um Nachhaltigkeit in breitere Kreise zu tragen. Sie bietet den Rahmen für verstärkte gemeinsame Dialoge zwischen globalem Süden und globalen Norden, hier vor Ort wie auch mit ProjektpartnerInnen außerhalb Deutschlands.
      Um zu verhindern, dass eine selektive und rein positive Geschichte der Agenda geschrieben wird, während offensichtliche Probleme und auch Widersprüche zwischen Zielerreichungen von der politischen Bühne verdrängt werden, müssen die Ziele immer im Kontakt mit den deutlichen Widersprüchen für ihre Umsetzung thematisiert werden. Durch die positiven Zielvorgaben eignen sie sich auch für eine kritische und aktive Prozessbegleitung auf internationaler bis hin zur lokalen und kommunalen Ebene.

      Weitere Infos:
      >> Flyer zur Veranstaltung

      ↑ zurück nach oben

      Aktuelle EPN Hessen-Veranstaltungen

      ↓Zweite Runde der Film- und Diskussionsreihe fern:welt:nah
      ↓Ausstellung „konsumsplitter“ mit Vortrag „Unser Konsum – Eure Flucht“ (08. September)
      ↓Fortbildung „Einstieg in die (entwicklungs-)politische Bildungsarbeit“ (28. Oktober)

      ↑ zurück nach oben

      EPN Hessen FILMREIHE „FERN : WELT : NAH“
      geht in die zweite Runde

      Anfang des Jahres starteten wir mit unserem neuen EPN Hessen-Projekt „FERN : WELT : NAH“: Mit Filmen, Diskussionen und der Vorstellung ihrer Arbeit luden Mitglieder des Netzwerks zwischen Januar und Mai zu fünf entwicklungspolitischen Film- und Diskussionsabenden ins Haus am Dom ein. In den Veranstaltungen wurden unterschiedliche globale Missstände thematisiert und näher in den Blick genommen, Mut machende Beispiele lokalen Widerstands und alternativer Lebenskonzepte gegenüber gestellt und dabei vielfältige Brückenschläge von Süd nach Nord und Nord nach Süd geschlagen. Die Resonanz auf die Veranstaltung war erfreulich groß, weshalb wir uns noch im Frühling gleich an die Planung der Fortsetzung der Reihe im Herbst/Winter 2016 gemacht haben. Am 21. September geht es nun in die zweite Runde der „FERN : WELT : NAH“-Reihe: Bis zum Ende des Jahres laden wir zu weiteren vier Filmabenden mit begleitenden Gesprächen, Podiumsdiskussionen und Projektvorstellungen ein. Die einzelnen Veranstaltungen werden wieder von verschiedenen Mitgliedern des Netzwerks organisiert. Kooperationspartner der Reihe sind EPN Hessen, das hessische Eine Welt-PromotorInnen-Programm sowie das Haus am Dom ( Veranstaltungsort). Wir laden herzlich ein!

      Den Auftakt der zweiten „FERN : WELT : NAH“-Staffel macht EPN Hessen-Mitglied medico:

      Mi., 21. September, 19h | Frankfurt/M. (Haus am Dom)

      The True Cost

      Film & Diskussion. 1. Abend im Rahmen der Herbstrunde unserer Film- und Diskussionsreihe „FERN : WELT : NAH“. Veranstaltet vom EPN Hessen und dem hessischen Eine Welt-PromotorInnen-Programm in Kooperation mit dem Haus am Dom. GastgeberInnen des Abends: medico international

      Zum Film (USA, 2015 | R: A. Morgan | 92 Min.): Ein Pullover für weniger als 10 Euro, ein Hemd für 5 Euro – oft sind wir begeistert, wie billig die neueste Mode ist. Doch wie kann es sein, dass Kleidung so wenig kostet? Der Film verfolgt den Weg der Kleidung, bevor sie zu uns ins Geschäft kommt: Wo wird die Kleidung hergestellt, welche Arbeitsbedingungen herrschen dort, welches sind die Folgen für die Umwelt? Es zeigt sich, dass auf dem Bekleidungsmarkt Schein und Realität weit auseinanderliegen. Auf der einen Seite gibt es glamouröse Modeschauen, auf der anderen Seite wird die Kleidung oft unter sklavenähnlichen Bedingungen produziert. Die Ausbeutung von Mensch und Natur dabei ist erschreckend, aber sie verschwindet hinter der Glamourwelt der Modeindustrie. Ebenso erschreckend ist die Verdrängung dieser Tatsache in der westlichen Welt. Der Film aber zeigt die erschütternde Wahrheit: Die Kosten für unsere Kleidung müssen andere bezahlen.
      Der medico Asienreferent Thomas Seibert steht im Anschluss zur Diskussion zur Verfügung.

      >> Ausblick auf die weiteren „FERN : WELT : NAH“-Abende:

      ↑ zurück nach oben

      Vernissage und Vortrag
      Do., 08.09.2016 | 19 Uhr Vernissage/20 Uhr Vortrag | Kassel

      Ausstellung „konsumsplitter“ mit Vortrag „Unser Konsum – Eure Flucht“

      Mit Bildern von Dr. Martina Hammel. Vortragsreferent: Dr. Theodor Rathgeber (Universität Kassel)

      Die Antirassistische Gruppe Internationale Solidarität (agis), creactive art, das Hessische Eine Welt-PromotorInnen-Programm und das Entwicklungspolitische Netzwerk Hessen, sowie die Stadt Kassel und der Karibu Welt- und Regioladen Kassel laden ein zur Vernissage der Ausstellung „konsumsplitter“. Die Ausstellung greift verschiedene Aspekte der Auseinandersetzungen um die europäische Migrationspolitik auf. Einen Schwerpunkt bilden 30 Papierarbeiten zur globalen Konsumgesellschaft bzw. zu den Auswirkungen von Konsum, Handel und europäischer Subventionspolitik auf die Lebensbedingungen in afrikanischen Staaten. Hintergrund ist die Frage nach Fluchtgründen und dem Zusammenhang zu europäischer Politik. Die gezeigten Werke setzten sich mit Themenkomplexen wie der Fluchtroute Mittelmeer und Frontex, aber auch mit Produktgruppen wie Fisch, Kakao oder seltenen Erden auseinander und geht Fragen um die Verknüpfung von Welthandel und Fluchtursachen nach.
      Dazu wird es einen Vortrag zum Thema „Unser Konsum – Eure Flucht“ von Dr. Theodor Rathgeber geben. Er doziert an der Universität Kassel über UN-Menschenrechtsmechanismen, sowie Formen der politischen und kulturellen Selbstorganisation von sozialen Bewegungen und Minderheiten. Des Weiteren ist er Berater des Forums Menschenrechte, wobei er sich mit Beobachtung und Auswertung der Arbeit der UN-Menschenrechtsinstitutionen in Genf beschäftigt.
      Der Eintritt ist frei. Die Ausstellung kann bis zum 8.Oktober 2016 in der Stadtbibliothek in Kassel besichtigt werden.

      Weitere Infos:
      >> Flyer zur Ausstellung „konsumsplitter“
      >> Hintergrundinformationen zur Ausstellung „konsumsplitter“

      ↑ zurück nach oben

       

      MultiplikatorInnenfortbildung
      Fr., 28.10.2016 | 2-tägig/10-17 Uhr | EPN Geschäftsstelle, Frankfurt

      „Einstieg in die (entwicklungs-)politische Bildungsarbeit“

      Unsere 2-tägige Fortbildung „Einstieg in die (entwicklungs-)politische Bildungsarbeit“ richtet sich an alle, die erst wenig oder noch gar keine Erfahrung mit der Konzeption und Umsetzung eigener Bildungsangebote besitzen, sich diese aber aneignen wollen.

      Ihr wollt über ein bestimmtes Thema informieren und damit möglichst viele Menschen erreichen? Ihr möchtet spannende Diskussionen anregen und in einen produktiven Austausch kommen? Eure Themen und Inhalte habt ihr klar? Das ist ein guter Start! Zu den Grundlagen ‚guter‘ Bildungsarbeit gehören allerdings noch weitere Überlegungen, z.B. zu den Zielgruppen, die angesprochen werden sollen oder zum geeigneten Veranstaltungsformat, um eurer Vorhaben erfolgreich umzusetzen. Dabei geht es um Methoden, Zeitmanagement, wichtig sind jedoch auch andere grundsätzliche Aspekte wie die Vermeidung stereotyper Kommunikation in Wort und Bild.

      Am ersten Tag der Fortbildung wird Doreen Thieke, Bildungsreferentin des Weltladens Marburg, grundlegende Überlegungen zur Umsetzung von Bildungsangeboten vorstellen. So stellen sich bei der Planung eigener Projekte Fragen wie: Wer soll angesprochen werden, und wie? Welche Methoden gibt es und welche sind im jeweiligen Rahmen sinnvoll einsetzbar? Was gilt es, bei der Zeit- und Ressourcenplanung zu beachten?
      In zweiten Teil des ersten Tages gibt Anna Schick von ebasa e.V. einen Einblick in Perspektiven rassismuskritischer Bildungsarbeit und gibt konkrete Beispiele, was es an welchen Stellen zu beachten gibt. Dabei geht es etwa um die verwendete Bildsprache oder darum, wer vor welchem Hintergrund wie über wen spricht und welche Geschichten erzählt werden?
      Der 2. Tag der Fortbildung soll Ende diesen Jahres stattfinden. Seine Ausgestaltung möchten wir ganz an den von Euch am 1. Tag formulierten Bedarfe und Interessen ausrichten. Es soll dann auch Gelegenheit geben, Eure konkreten Ideen und Projekte zu reflektieren und Euch in der Planung zu unterstützen. Die Teilnahmegebühr wird bei 10 Euro inklusive Verpflegung liegen.

      Anmeldungen an info[at]epn-hessen.de.

      ↑ zurück nach oben

      Aus dem Netzwerk

      ↓Tour de Fair 2016 – Weltladen-MitarbeiterInnen radeln für den Fairen Handel
      ↓NETZ e.V. stellt Jahresbericht 2016 zur Ernährungssituation in Bangladesch vor
      ↓Zentrum Ökumene: Studiennachmittage zum Thema Flucht (02. September)
      ↓CIL-Werkstatt: Klimawandel im Alltag (23.-25. September)
      ↓CBM: Seminar zu inklusiver Projektarbeit (05. November)

      ↑ zurück nach oben

      Tour de Fair 2016 – Weltladen-MitarbeiterInnen radeln für den Fairen Handel

      Vor mittlerweile 14 Jahren starteten Weltladen-Begeisterte zur ersten „Tour de Fair“ in Deutschland, die zum ersten Mal im Jahr 2002 ausgerichtet wurde und nun alljährlich jeden Sommer in einer anderen Region Deutschlands stattfindet. Diesmal waren die hessischen Weltläden gefragt, die Tour durch unsere Region für RadlerInnen aus verschiedenen Bundesländern zu organisieren.

      Die 15. Tour de Fair führte vom 1. bis zum 7. August 2016 von Mannheim über Südhessen bis nach Mainz. Sieben Tage lang bewältigten die Weltladen-Radler vom Neckar zu Main und Rhein eine Strecke von fast 300 Kilometern und besuchten dabei zahlreiche Weltläden in unserer Region. Das gemeinsame Ziel ist es jedes Jahr aufs Neue die Idee des Fairen Handels mehr ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu tragen und vor Ort mit den Menschen in einen Erfahrungsaustausch zu treten.

      Durch Schilder, Leibchen und das Verteilen von Flyern machten die Radfahrer auf das Konzept aufmerksam und stoppten in jedem Weltladen auf der Strecke, um dort mit Bürgermeistern und Stadtverordneten, auch über Themen wie Faire Beschaffung in Städten und Gemeinden, zu sprechen. Gut die Hälfte der Deutschen kennt mittlerweile das Weltladen-Logo und viele können auch mit dem Begriff „Fairer Handel“ etwas anfangen. Auch ist es in den letzten Jahren verstärkt zu beobachten, dass die Menschen sich immer öfter damit befassen, woher die Waren kommen, die sie konsumieren. Dabei sind gerade faire Arbeitsbedingungen in der Produktion für viele eine wichtige Kaufentscheidung geworden. Mit der Tour de Fair können gerade die vielen ehrenamtlichen HelferInnen der Weltläden auf ihr Engagement aufmerksam machen und Weltläden als Alternative zum konventionellen Handel stärker in den Fokus rücken.

      Weitere Infos:
      >> Weitere Infos zur Tour de Fair
      >> Bilder von der Tour de Fair 2016

      ↑ zurück nach oben

      NETZ e.V. stellt Jahresbericht 2016 zur Ernährungssituation in Bangladesch vor

      Bei der Vorstellung des Jahresberichts 2016 bezog die Entwicklungsorganisation NETZ mit klaren Worten Stellung zur Ernährungssituation in Bangladesch. Aus der eigenen Arbeit vor Ort würde deutlich werden, dass es genug Wege gebe, um den Hunger dauerhaft zu überwinden, diese aber nicht konsequent genutzt werden.

      Im aktuellen Jahresbericht gibt NETZ einen Überblick über die Aktivitäten des vergangenen Jahres und verweist auf die Erfolge im Programm „Ein Leben lang genug Reis“, durch das bereits 171.000 Menschen in Bangladesch und zwei indischen Bundesstaaten dauerhaft Hunger und Unterernährung überwunden haben, darunter viele Familien, deren tägliches pro-Kopf-Einkommen unter 28 Cent liegt. Im Rahmen des Programms erhalten diese Familien Produktivkapital und Schulungen, um sich so kleine landwirtschaftliche Betriebe aufbauen zu können. Neun lokale Partnerorganisationen setzen das Programm in Zusammenarbeit mit NETZ in besonders entlegenen Regionen um.

      Trotz der Erfolge sei es weiterhin wichtig, die Rechte und die Mitsprache der ärmsten Menschen weiter zu stärken, denn schätzungsweise 26 Millionen Menschen leben immer noch unterhalb der Armutsgrenze. Vor allem eine ungerechte Verteilung von Ressourcen und Günstlingswirtschaft spielten eine große Rolle bei der Benachteiligung, diese Strukturen müssten aufgebrochen werden um das Recht auf Nahrung umzusetzen. NETZ e.V. unterstützt in einem Menschenrechtsprogramm außerdem 5.000 Aktivistinnen, die im Einzugsgebiet von über 700.000 Menschen wichtige Arbeit zum Schutz religiöser und indigener Minderheiten leisten und gegen Gewalt und Kinder-Ehen vorgehen.

      Weitere Infos:
      >> Homepage NETZ e.V.

      ↑ zurück nach oben

      Studiennachmittage:
      Mo., 19.09.2016 Fulda (14.00-17.30 Uhr) | Di., 20.09.2016 Marburg (14.00-17.30 Uhr)

      „»BLOß WEG VON HIER!!« – Ausstellung/Unterrichtsbausteine zum Thema Flucht

      Für die Sekundarstufe I und II


      [Foto: Dr. Ute I. Greifenstein]

      An diesen Nachmittagen werden jeweils eine Ausstellung zu Fluchtursachen und Fluchtwegen sowie Unterrichtsbausteine vorgestellt und erprobt. Die Unterrichtsbausteine können zusammen mit der Ausstellung aber auch unabhängig von ihr durchgeführt werden. Die Ausstellung wurde erstellt von Brot für die Welt und Globales Lernen im Zentrum Ökumene der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau und Kurhessen-Waldeck. Sie ermöglicht Einblicke in die Lebenswirklichkeit von Menschen, die durch Krieg, Verfolgung oder Verlust von Lebensgrundlagen flüchten müssen, und informiert über Fluchtursachen und -wege. Sie enthält interaktive Elemente, ist unproblematisch aufzubauen und kann von Schulen ausgeliehen werden.

      Der Studiennachmittag ist eine Kooperation des Zentrums Ökumene mit dem Religionspädagogischen Institut Frankfurt. Kursgebühr: 5 Euro. Leitung: Sabine Striether und Dr. Anke Kaloudis.

      TERMINE UND ORTE:
      19.09.2016 RPI Fulda (160919-Ka-FD)
      fulda[at]rpi-ekkw-ekhn.de
      20.09.2016 RPI Marburg (160920-Ka-MR)
      marburg[at]rpi-ekkw-ekhn.de
      01.12.2016 RPI Nassau (161201-Ka-NA)
      nassau[at]rpi-ekkw-ekhn.de
      Der Studientag beginnt 14.00 und endet 17.30 Uhr.

      ↑ zurück nach oben

      Werkstatt:
      Fr., 23.09.-So., 25.09.2016| Wilhelm-Kempf-Haus, Wiesbaden-Naurod

      Klimawandel im Alltag – Wir sind betroffen, aber was wissen wir davon?

      Auftaktveranstaltung zu einer lokal-globalen Gesprächsreihe (2016 bis 2018)

      In den Jahren 2016 bis 2018 plant die Christliche Initiative Internationales Lernen (CIL) mit Ihren KooperationspartnerInnen in Nord und Süd eine Gesprächsreihe zum Thema „Klimawandel im Alltag“. Die Gespräche finden dezentral an verschiedenen Orten statt. Sie sind zugleich durch eine Reihe von Besuchen bei den „jeweils anderen“ vernetzt. Das heißt, dass einzelne TeilnehmerInnen „von dort nach hier“ bzw. „von hier nach dort“ reisen, berichten und teilhaben können. Bisher beteiligt sind die Gemeinde Oras auf Samar in den Philippinen, Kommunen und örtliche Organisationen in Benin, Guatemala, Costa Rica und Deutschland.

      Der erste Impuls aus dem globalen Süden für die Auftakt-Werkstatt 2016 in Deutschland speist sich aus Erfahrungen einer Reise von Prof. Monika Treber und Ute Wannig zu langjährigen ProjektpartnerInnen der CIL in Guatemala und Costa Rica im Juni 2016. Das Thema „Klimawandel im Alltag – was wissen wir und wie beeinflusst er unser Handeln?“ spielte die tragende Rolle bei den Gesprächen mit AkteurInnen der Zivilgesellschaft und der lokalen Bevölkerung. Insgesamt ging es an den unterschiedlichen Orten des Besuches um die Frage nach dem Gesicht des „Klimawandels“ im Alltag der GastgeberInnen.

      Wer ist eingeladen? MitarbeiterInnen aus Umweltunternehmen (bzw. Unternehmen, die Wert auf ökologische und soziale Nachhaltigkeit legen), NRO, Hilfswerken, Studierende der Umweltwissenschaften u.a., SchülerInnen, ErzieherInnen, PädagogInnen, Menschen aus den Bereichen Fairer Handel und entwicklungspolitische Bildungsarbeit, VertreterInnen von MigrantInnen- und Diasporaorganisationen (MDO) und Personen ohne spezifische öffentliche Zugehörigkeit, aber mit Interesse am Thema ( Junge, Alte, Frauen, Männer, StädterInnen, DorfbewohnerInnen).

      Der Teilnehmerbeitrag für die Werkstatt (Übernachtung und Verpflegung inkl.) beträgt 60€, ermäßigt 50€, aber auch Solidarbeiträge von 80 € sind herzlich willkommen. Die Anmeldungen sollten spätestens bis zum 05.09.2016 per e-Mail an ramme93[at]hotmail.com eingereicht werden.

      Weitere Infos:
      >> Flyer zur Werkstatt „Klimawandel im Alltag“

      ↑ zurück nach oben

      Seminar:
      Sa., 05.11.2016 | 9.00-18.00 Uhr| Haus am Dom, Frankfurt

      Christoffel-Blindenmission: Seminar zu inklusiver Projektarbeit

      Sie möchten Inklusion in Ihren Projekten und Patenschaften umsetzen? Sie möchten Menschen mit Behinderungen als Akteure in ihren Projekten gewinnen? Sie wissen aber noch nicht wie? Die Antworten auf diese Fragen erhalten Sie in dem Seminar „Inklusion von Menschen mit Behinderungen in Projekten der Entwicklungszusammenarbeit“. Das Angebot besteht aus einem eintägigen Seminar und einem Coachingangebot zur Unterstützung des Transfers von Gelerntem in die Praxis im Nachgang zum Seminar.

      Das Training erweitert Ihre theoretischen und praktischen Kenntnisse zu Inklusion. Sie lernen, den menschenrechtsbasierten Ansatz in Ihren Projekten umzusetzen. Darüber hinaus erhalten Sie von uns praktische Tipps und Orientierungshilfen, Chancengerechtigkeit und Barrierefreiheit zu berücksichtigen und die Inklusion von Menschen mit Behinderungen in Ihren Projekten zu ermöglichen. Wir arbeiten mit Ihnen an konkreten Projektbeispielen, womit wir Ihnen den Transfer von Theorie in die Praxis erleichtern. Zusätzlich bietet das Seminar eine ideale Gelegenheit sich mit Experten und anderen Organisationen zu Erfahrungen auszutauschen.

      Das EPN Hessen bietet das Seminar in Kooperation mit der Christoffel-Blindenmission (CBM) an, die langjährige Erfahrung in der Arbeit mit und für Menschen mit Behinderungen hat. Sie ist in 650 Projekten in mehr als 60 Ländern des Globalen Südens tätig. Der Anmeldeschluss ist der 15.10.2016, die Kosten betragen 30 € pro Person. MindestteilnehmerInnenzahl: 10 (max. 15 Personen).

      Ansprechpartnerin und Anmeldung: Frauke Heinze (fortbildung[at]cbm.de).

      ↑ zurück nach oben

      Aus der Geschäftsstelle – Eine neue Mitarbeiterin stellt sich vor

      Die EPN Hessen-Geschäftsstelle hat eine neue Mitarbeiterin! Carolin Bernhardt, die letztes Jahr bereits Praktikantin beim EPN Hessen war, gehört seit Juni zum Team der Geschäftsstelle. Carolin Bernhardt beendet gerade ihr Masterstudium der Kultur- und Sozialanthropologie in Marburg und setzt sich in ihrer Masterarbeit mit alternativen Stadtrundgängen und ihrem Potential zum Perspektivenwechsel auseinander. Zudem konnte sie durch entwicklungspolitische Auslandsaufenthalte und als Mitglied der Veranstaltungsgruppe des Weltladens in Marburg praktische Erfahrungen sammeln. Themen des Globalen Lernen und Fairen Handelns, auch unter Einbezug von intersektionalen und postkolonialen Perspektiven, liegen ihr besonders am Herzen und sie freut sich darauf, diese im Hinblick auf konkrete Projektarbeit weiter zu verfolgen.

      ↑ zurück nach oben

      „Hessen entwickeln für die Eine Welt“ –
      Neues aus dem PromotorInnen-Programm:

      ↓Regionales Netzwerktreffen Migration und Entwicklung (15. September)
      ↓4. Konferenz „Afrika neu denken“ – Wer schuldet wem was? (23.-24. September)
      ↓Fortbildung zur Fairtrade-Schools Kampagne & Globalem Lernen (07. Oktober)
      ↓Nachlese: Bio-regio-faire Sommermesse in Darmstadt (04. Juni)

      ↑ zurück nach oben

      Netzwerktreffen:
      Do., 15.09.2016 | 14.30-21.30 Uhr| Justus-Liebig-Haus, Darmstadt

      1. Regionales Netzwerktreffen Migration und Entwicklung auf kommunaler Ebene

      Für die Bundesländer Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland

      Die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) von Engagement Global veranstaltet in Kooperation mit dem Entwicklungspolitischen Netzwerk Hessen e.V. und der Wissenschaftsstadt Darmstadt am 15. September in Darmstadt das erste regionale Netzwerktreffen „Migration und Entwicklung auf kommunaler Ebene“ für die Bundesländer Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland.

      Die Veranstaltung bietet Vertreterinnen und Vertretern von Kommunen und Landkreisen aus den Fachbereichen Integration, Internationales, Städtepartnerschaften, Lokale Agenda 21 und Umwelt sowie Vertreterinnen und Vertretern von entwicklungs- und integrationspolitischen Vereinen und migrantischen Organisationen ein Forum zum Erfahrungsaustausch und zur Vernetzung zum Handlungsfeld „Migration und Entwicklung“.

      Rückfragen an: nadja.losse[at]epn-hessen.de, Fachpromotorin für Migration, Entwicklung und interkulturelle Öffnung.

      Weitere Infos:
      >> Programm des Netzwerktreffens
      >> Anmeldeformular

      ↑ zurück nach oben

      Konferenz:
      Fr., 23.09.- Sa., 24.09.2016 | Ökumenisches Zentrum Christuskirche, Frankfurt

      4. Konferenz „Afrika neu denken“ – Wer schuldet wem was?

      Jetzt anmelden!

      Mit der Verschärfung der so genannten Flüchtlingskrise steht erneut die Frage nach VERANTWORTUNG im Raum – nicht nur angesichts dieser Katastrophe, sondern auch für viele der Zustände in der Welt: Wer schuldet wem was?

      „Fluchtursachenbekämpfung“ als Modewort der Stunde scheint politische Kräfte aller Richtungen in Europa zunächst positiv zu mobilisieren; doch was sie tatsächlich bedeutet, scheidet nach wie vor die Geister: Viel zu oft wird sie auf eine Beschäftigung mit Symptomen, etwa das Stabilisieren von Flüchtlingscamps in Regionen außerhalb von Europa reduziert. Eine Auseinander¬setzung mit der Friedens-, Rohstoff-, Agrar-, Handels-, Entwicklungs-, der Finanzpolitik sowie mit der Verschuldungsproblematik findet dagegen selten statt. Doch es sind jene lange nachwirkenden Angriffe auf die Strukturen einiger der Herkunftsländer der Geflüchteten, die für viele der Fluchtursachen mitverantwortlich sind.

      In diesem Kontext greift die 4. Konferenz „Afrika neu denken“ als Ort eines kritischen Diskurses zentrale Aspekte der Destabilisierung der Strukturen afrikanischer Länder auf. Dabei spielen in postkolonialer Perspektive die nicht überwundenen rassistischen Denkmuster in den Beziehungen zu Afrika und zu Menschen afrikanischer Herkunft eine entscheidende Rolle. Die Konferenz knüpft damit an die International Decade for People of African Descent 2015 – 2024 der UNO an und bietet zudem eine Plattform, um zivilgesellschaftlichen innovativen Initiativen, die sich auf dem afrikanischen Kontinent entwickeln, Sichtbarkeit zu verschaffen.

      Anmeldungen bitte per E-Mail an anmeldung[at]afrika-im-zentrum.de

      Weitere Infos:
      >> Flyer Konferenz„Afrika neu denken“ 2016
      >> Homepage „Afrika im Zentrum“

      ↑ zurück nach oben

      Fortbildung:
      Fr., 07.10.2016 | 9.30-17.00 Uhr | Blaues Café, Kassel-Bad Wilhelmshöhe

      „Schule Fairändern!“ – Fortbildung zur Fairtrade-Schools Kampagne & Globalem Lernen

      Kolonialismus, Verteilungsfragen, Armut, Klimawandel oder Finanzkrise!? In der Bildungsarbeit zum Fairen Handel geht es um eine Vielzahl an Themen, von globalen Produktionsketten konkreter Produkte wie Kaffee oder Banane über Fragen nach eigenen Konsumgewohnheiten sowie historischen und strukturellen Ursachen globaler Ungleichheit. Mit attraktiven Methoden sowie anschaulichem Material bietet die Bildungsarbeit zum Fairen Handel großes Potential für Schule und Unterricht.

      Die Fairtrade-Schools Kampagne von Fairtrade Deutschland unterstützt Schulen dabei, diese Chancen zu nutzen und sich für den Fairen Handel zu engagieren. In der Fortbildung werden konkrete Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen der Fairtrade-Schools Kampagne, Schulen, Weltläden und anderen außerschulischen PartnerInnen vorgestellt. Sie bekommen außerdem eine Einführung in Grundsätze und Strukturen des Fairen Handels sowie einen praktischen Einblick in pädagogische Methoden und Übungen, um die Idee des Fairen Handels in die Schule zu bringen.

      Die Fortbildung richtet sich speziell an Menschen, die erste Schritte in die Praxis der Bildungsarbeit zum Fairen Handel gehen möchten und sich vorstellen können, die Kampagne Fairtrade-Schools sowie die Bildungsarbeit des Entwicklungspolitischen Netzwerks Hessen zu unterstützen. Auch LehrerInnen sind herzlich willkommen. Die Teilnahme an der Fortbildung ist kostenlos. Für die Anerkennung als offizielle LehrerInnenfortbildung ist eine Akkreditierung beantragt.

      Weitere Infos:
      >> Flyer der Fortbildung
      >> Anmeldeformular

      ↑ zurück nach oben

      Nachlese: Bio-regio-faire Sommermesse in Darmstadt

      Mit über 30 Ständen machte die bio-regio-faire Sommermesse am 4. Juni in Darmstadt auf die Vielfalt des bio-regio-fairen Akteurs- und Angebotsspektrums aufmerksam. Die Veranstaltung war eine Kooperation der Evangelischen Erwachsenenbildung Darmstadt, dem Weltladen Darmstadt, Solawi, der Lokalen Agenda 21 Darmstadt und dem hessischen Eine Welt-PromotorInnen-Programm.

      Nachhaltige Entwicklung – was heißt das eigentlich? Anlässlich des internationalen Umwelttages setzte die bio-regio-faire Sommermesse einen Fokus auf verschiedene Aspekte von Nachhaltigkeit und nachhaltiger Entwicklung: Ökologische Verantwortung in Einkauf und Alltag. Regionale Wirtschaftsakteure, und auch regionale Initiativen, die sich für Globale Gerechtigkeit engagieren. Sowie sozial nachhaltige und faire Arbeitsbedingungen vor Ort und weltweit.

      Die Veranstaltung im offenen Haus des evangelischen Dekanats Darmstadt demonstrierte sehr anschaulich, dass ein genussvoller und verantwortungsbewusster Konsum möglich ist – und zeigte gleichzeitig vielfältige Engagement-, sowie Informations- und Vernetzungsmöglichkeiten auf. BesucherInnen konnten dabei mit regionalen Initiativen ins Gespräch kommen, sich von AkteurInnen des Fairen Handels beraten lassen, aber auch verschiedenste Köstlichkeiten im bio-regio-fairen Probiercafé testen.

      Ob Saisontabellen, Wegweiser durch den Label-Dschungel, Lebensmittelrettung oder Urban Gardening – das Angebot der Sommermesse war vielfältig und fair. Und auch für weitere Unterhaltung war gesorgt – Kurzfilme rund um Nachhaltigkeit und Fairen Handel wurden gezeigt, und beim Quiz zum Thema gab es tolle Preise zu gewinnen.

      Weitere Infos:
      >> Zur Veranstaltungsankündigung

      ↑ zurück nach oben

      Eröffnung der Internationalen Dekade für Menschen Afrikanischer Abstammung 2015 – 2024

      “We must remember that people of African descent are among those most affected by racism. Too often, they face denial of basic rights such as access to quality health services and education.” Ban Ki-Moon, United Nations Secretary-General

      Am 7. Juni 2016 wurde die Internationale Dekade für Menschen Afrikanischer Abstammung im Beisein des Hochkommissariats der Vereinten Nationen für Menschenrechte mit der Fachveranstaltung “Menschenrechte in der Praxis: Erfahrungen von Menschen Afrikanischer Abstammung in Deutschland” in Berlin eröffnet. Der Zentralrat der Afrikanischen Gemeinde, die Antidiskriminierungsstelle des Bundes und Engagement Global richteten die Veranstaltung gemeinsam aus. Die Kaneza Initiative für Dialog und Empowerment koordiniert in Zusammenarbeit mit dem Zentralrat der Afrikanischen Gemeinde, der Initiative für Schwarze Menschen in Deutschland und weiteren zivilgesellschaftlichen Organisationen die Aktivitäten für die Durchführung der Dekade.

      Die UN-Generalversammlung hat die Jahre 2015-2024 als International Decade for People of African Descent erklärt. Sie steht unter dem Motto „Menschen Afrikanischer Abstammung: Anerkennung, Gerechtigkeit und Entwicklung“. Die Staatengemeinschaft hat sich dazu verpflichtet, bis 2024 die Anerkennung, Rechte und Entwicklung von Menschen Afrikanischer Abstammung zu fördern und rassistische Diskriminierung und Rassismus zu bekämpfen. In diesem Zusammenhang sollen nationale, regionale und internationale Aktivitäten gestärkt werden, welche Menschen Afrikanischer Abstammung in der vollständigen Ausübung ökonomischer, sozialer, kultureller, ziviler und politischer Rechte und der gleichberechtigten Teilhabe in allen Bereichen der Gesellschaft stärken. Außerdem sind die Staaten aufgefordert, auch selbst rassistische Diskriminierungen zu unterlassen, wozu etwa die in Deutschland weit verbreitete polizeiliche Praxis von „Racial Profing“ gehört.

      Das Thema der Dekade ist: „Menschen Afrikanischer Abstammung: Anerkennung, Gerechtigkeit und Entwicklung“. Folgende Ziele werden insbesondere verfolgt:

      • Respekt, Schutz und Erfüllung aller Menschenrechte und fundamentaler Freiheiten von Menschen Afrikanischer Abstammung, wie in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte anerkannt;
      • Wissensvermittlung und Respekt für das vielfältige Erbe, die Kultur und den Beitrag von Menschen Afrikanischer Abstammung bei der Entwicklung von Gesellschaften

      Auch in der Entwicklungspolitik spielen aus postkolonialer Perspektive die nicht überwundenen rassistischen Denkmuster in den Beziehungen zu Afrika und zu Menschen afrikanischer Herkunft eine entscheidende Rolle, die es zu analysieren, zu hinterfragen und zu verändern gilt.

      Weitere Infos:
      >> Weitere Informationen der Kaneza Initative
      >> Bericht über die Eröffnung der Dekade in Deutschland
      >> Portal der Vereinten Nationen

      ↑ zurück nach oben

      UN-Resolution zum besseren Schutz von LSBTI-Personen verabschiedet

      Weltweit sind Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung und Geschlechtsidentität schweren Menschenrechtsverletzungen ausgesetzt. Am 30. Juni 2016 verabschiedete der UN-Menschenrechtsrat seine dritte Resolution zum Thema sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentität und schuf damit die Grundlage, eine/n unabhängige/n Experte/in für den Schutz von LSBTI-Personen zu ernennen.

      Im Jahr 2011 wurde eine erste Resolution verabschiedet, die daraufhin in einer Studie dokumentierte, wie Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung und Geschlechtsidentität weltweit diskriminiert werden und schweren Menschenrechtsverletzungen ausgesetzt sind. Dazu gehören Mord, Folter, Vergewaltigung, willkürliche Verhaftungen, aber auch Diskriminierung beim Zugang zu Gesundheitsversorgung, zu Arbeit, Wohnen und Bildung, und andere Formen von Diskriminierung und Gewalt. 2014 folgte eine weitere Studie, die noch einmal das Problem verdeutlichte und akuten Handlungsbedarf aufzeigte. Daraufhin wurde nun der Schritt eingeleitet eine Stelle zu schaffen, die eine umfassende und systematische Dokumentation von Vergehen möglich macht, um so den mangelhaften Schutz von LSBTI-Personen weltweit zu verbessern.

      Das heißt, die Diskriminierung von LSBTI-Personen wird zum ersten Mal in institutionalisierter Form überwacht und mit regelmäßigen Berichten in die Arbeit des Menschrechtsrates und der UN-Vollversammlung einfließen. Der/die ExpertIn wird im September für eine zunächst dreijährige Amtsperiode eingesetzt und wird regelmäßig in verschiedene Länder reisen, um Anschuldigungen zu überprüfen und die Arbeit von MenschenrechtsaktivistInnen zu unterstützen, und zwar in allen Belangen der Diskriminierung von lesbisch, schwulen, bisexuellen und intersexuellen Personen.

      Dieser Meilenstein soll allerdings nicht darüber hinweg täuschen, dass die Abstimmung in Genf selbst hart umkämpft war. Nach fast vierstündiger Diskussion votierten von den 47 Mitgliedsländern 23 Nationen für den Entwurf, darunter Albanien, Deutschland, El Salvador, Frankreich, die Mongolei und Vietnam. Dagegen stimmten 18 Ländern, unter anderem Äthiopien, China, die Elfenbeinküste, Kirgistan, Katar, Russland und die Vereinigten Arabische Emirate; dazu kamen sechs Enthaltungen. Die Länder, die gegen die Resolution stimmten, argumentierten vor allem mit dem Hinweis darauf, das religiöse und kulturelle Besonderheiten einzelner Länder nicht berücksichtigt worden wären und traditionelle Werte so unterminiert würden.

      Trotzdem wurde die Resolution am Ende knapp angenommen und so ein weiterer Schritt gemacht, um die Rechte LSBTI-Personen zu stärken und den weltweiten Kampf gegen die Diskriminierung aufgrund von sexueller Orientierung und Geschlechtsidentität voranzutreiben.

      Weitere Infos:
      >> Artikel der Heinrich-Böll-Stiftung
      >> Mitteilung der Vereinten Nationen

      ↑ zurück nach oben

      Die große Transformation mit Leben füllen (Teil 4)

      Aktuelles zum Umsetzungsprozess: Die Vereinten Nationen bieten auf internationaler Ebene die Bühne für die nationalen Berichte über den Umsetzungsprozess von Agenda 2030 und SDG. Vom 11. Bis zum 20. Juli fand in New York das High Level Political Forum statt, das die Umsetzung der Verpflichtungen im Bereich nachhaltiger Entwicklung prüft.

      Daniel Büttner von VENRO kommt angesichts der sehr unterschiedlichen Berichte von Ländern wie u.a. China, Sierra Leone, Finnland, Deutschland zu dem Fazit, dass noch wenig zu konkreten Maßnahmen gesagt wurde. Der bundesdeutsche Bericht sei überwiegend auf die Strukturen der Nachhaltigkeitsstratgie eingegangen und zur Beurteilung der aktuellen und verbesserungswürdigen Situation sei auf den Schattenbericht „Deutschland und die UN-Nachhaltigkeitsagenda – noch lange nicht nachhaltig“ verwiesen.

      Auch in diesem Newsletter gehen wir der angestrebten großen Transformation näher auf den Grund, indem wir die deutsche Nachhaltigkeitsstrategie auf den friedenspolitischen Prüfstand stellen.

      >> „From Zero to Hero“: Die Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie auf dem friedenspolitischen Prüfstand

      Weitere Infos:
      >> Bericht „Deutschland und die UN-Nachhaltigkeitsagenda – noch lange nicht nachhaltig“ (PDF)

      ↑ zurück nach oben

      „From Zero to Hero“: Die Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie auf dem friedenspolitischen Prüfstand

      Am 1. September 1939 ereignete sich der Überfalls der deutschen Wehrmacht auf Polen und damit der Beginn des Zweiten Weltkriegs. Seit 1966 wird dem 1. September alljährlich als Antikriegstag gedacht, der daran erinnern soll, welche Bedeutung das Leben in Frieden für unsere Demokratie und Freiheit hat. Er dient gleichzeitig als Mahnung, dass sich ein solcher Krieg nie wieder ereignen soll und auch in diesem Jahr rufen friedenspolitische Organisationen und Bewegungen mit verschiedenen Veranstaltungen dazu auf, sich für Frieden und gegen Kriege einzusetzen.

      Auch in den aktuellen globalen nachhaltigen Entwicklungszielen sind friedenspolitische Forderungen verankert, insbesondere im Ziel 16 „Friedliche und inklusive Gesellschaften im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung fördern, allen Menschen Zugang zur Justiz ermöglichen und effektive, rechenschaftspflichtige und inklusive Institutionen auf allen Ebenen aufbauen.“ In unserem Februar Newsletter (Verlinkung) hatten wir bereits beleuchtet, wie das Ziel 16 für die deutsche Politik zu übersetzen und zu verstehen ist und Deutschland insbesondere in Bezug auf Rüstungsexporte diametral zu der Agenda 2030 handelt. Die Umsetzung der Agenda 2030 / nachhaltige Entwicklungsziele /SDG) vollzieht sich auf nationaler Ebene über die Anpassung der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie an die Agenda 2030 und deren Ziele. Für jedes Ziel wurden Indikatoren entwickelt, die zu einer erfolgreichen Umsetzung der Unterziele führen sollen. Ende Mai stellte die Bundesregierung ihren überarbeiteten Entwurf der Nationalen Nachhaltigkeitsstrategie, nun „Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie“, zur Diskussion und Kommentierung vor.

      Mit der Unterzeichnen der Agenda 2030 hat sich Deutschland dazu verpflichtet Gewalt zu verhindern und Frieden herzustellen und zu sichern. Dazu braucht es nicht mehr Militäreinsätze im Namen der Friedenssicherung während gleichzeitig kräftig Geld mit Waffenlieferungen in zahlreiche Konfliktregionen verdient wird. Es braucht eine kohärente Agenda 2030-Politik, die auf Konfliktprävention und die Einbeziehung und Stärkung zivilgesellschaftlicher AkteurInnen und der zivilen Konfliktbearbeitung setzt und dies mit konsequenten do-no-harm- Politiken in Wirtschafts- wie Sicherheitspolitiken ergänzt. Die große Chance der Agenda 2030 liegt in ihrem Verständnis von multidimensionalen Problemursachen. An diesen muss sich nun auch die Politik der Bundesregierung orientieren – auch aber keineswegs nur im Rahmen der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie. Für diese wird sich zu ihrer Verabschiedung im Herbst zeigen, ob die Vorschläge der Zivilgesellschaft ihren Niederschlag finden und ob Deutschland seinen Verpflichtungen nachkommt.

      Weitere Infos:
      >> Plattform Zivile Konfliktbearbeitung: „From Hero to Zero“
      >> Antikriegstag-Geschichte
      >> Weißbuch der Bundesregierung zur Sicherheitspolitik und Zukunft der Bundeswehr (2016)

      ↑ zurück nach oben

      Materialien

      ↓VENRO u.a.: Schattenbericht über Deutschlands Beiträge zur 2030-Agenda
      ↓VENRO: Stellungnahme zur Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie 2016
      ↓Welthaus Bielefeld I: Neues Schulheft zu den nachhaltigen Entwicklungszielen (SDGs)
      ↓Welthaus Bielefeld II: Datenblatt Entwicklungspolitik I/2016 für die Schule
      ↓Greenpeace: Unterrichtsmaterialien zu TTIP und der Rolle der Zivilgesellschaft
      ↓FGP & RLS: Arbeitspapier „Auf dem Weg zu globalen Unternehmensregeln“
      ↓PROKLA 183 „Ökonomie der Flucht und der Migration“ erschienen
      ↓Medico: Dossier zu Fluchtursachen

      ↑ zurück nach oben

      VENRO u.a.: Schattenbericht über Deutschlands Beiträge zur 2030-Agenda

      Im Nachgang unseres Seminars zu den Sustainable Development Goals (SDGs) Anfang Juli und der Frage nach der Umsetzung dieser lokal und global, empfiehlt sich nun dieser Bericht von einem der anwesenden Redner, Jens Martens, Leiter des Europa Büros des Global Policy Forum (GPF).
      Der Bericht „Deutschland und die UN-Nachhaltigkeitsagenda – noch lange nicht nachhaltig“ zeigt Ansatzpunkte für die notwendigen Veränderungen aus zivilgesellschaftlicher Perspektive auf. 40 ExpertInnen ziehen kritisch Bilanz über Deutschlands Beiträge zur Erreichung der SDGs sowohl zu Hause als auch global. Sie erkennen Schwächen und Anknüpfungspunkte für Reformen und fordern wirksame Schritte von EntscheidungsträgerInnen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.
      Der Bericht steht kostenlos als PDF-Download zu Verfügung.

      Weitere Infos:
      >> Bericht „Deutschland und die UN-Nachhaltigkeitsagenda – noch lange nicht nachhaltig“ (PDF)
      >> Deutschland und die UN-Nachhaltigkeitsagenda

      ↑ zurück zur Materialien-Übersicht

      VENRO- Stellungnahme zur Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie 2016

      Ein Instrument zur Umsetzung der SDGs auf lokaler Ebene stellt die Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie dar. Eine kritische Betrachtung dieser aus zivilgesellschaftlicher Perspektive und die Forderungen an die Bundesregierung sind in der Stellungnahme “Für eine echte Transformation! Appell aus der deutschen Zivilgesellschaft zur Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie 2016“ zusammengefasst.

      Die Stellungnahme kann kostenlos als PDF-Datei heruntergeladen werden.

      Weitere Infos:
      >> Stellungnahme „Für eine echte Transformation“(PDF)

      ↑ zurück zur Materialien-Übersicht

      Welthaus Bielefeld I: Neues Schulheft zu den nachhaltigen Entwicklungszielen (SDGs)

      Das Welthaus Bielefeld hat in Kooperation mit anderen Nichtregierungsorganisationen wie dem Eine Welt Netz NRW oder Brot für die Welt die Publikation „17 Ziele für eine zukunftsfähige Welt “zu den siebzehn nachhaltigen Entwicklungszielen erarbeitet. Anhand dieser Hefte sollen die von den Vereinigten Nationen im Herbst 2015 verabschiedeten SDGs (Sustainable Development Goals) vorgestellt und thematisiert werden und zu einer aktiven Auseinandersetzung mit den Zielen anregen. Das Heft informiert zunächst inhaltlich mit Kurztexten und zahlreichen Bildern über die Nachhaltigkeitsziele und erörtert Folgen für die internationale sowie für die deutsche Politik. Zu jedem SDG gibt es drei Arbeitsaufgaben.

      Das LehrerInnenheft, welches als Begleitheft gedacht ist, bietet Hintergrundinformationen, didaktische Methoden zu einer weiteren Vertiefung der Themen im Unterricht und Links und Hinweise zu anderweitigen Informationsquellen. Zielgruppen sind SchülerInnen der Oberstufe, Erwachsene, Eine-Welt-Gruppen sowie entwicklungspolitisch Interessierte.
      Die Materialien können im Klassensatz (28 Stück ) inklusive dem LehrerInnenheft für 18,00€ zzgl. der Versandkosten bestellt werden. Für einen ersten Einblick in das SchülerInnenheft, ist dieses auch kostenlos in Form einer PDF- Datei einsehbar.

      Weitere Infos:
      >> 17 Ziele für eine zukunftsfähige Welt -Bestellmöglichkeit
      >> Schülerheft: 17 Ziele für eine zukunftsfähige Welt (PDF)

      ↑ zurück zur Materialien-Übersicht

      Welthaus Bielefeld II: Datenblatt Entwicklungspolitik I/2016 für die Schule

      Ende Juni ist die neue aktualisierte Version des „Datenblatt Entwicklungspolitik” vom Welthaus Bielefeld veröffentlicht worden. Mit dem sechsseitigen Datenblatt werden neueste statistische Daten über weltweite Entwicklungen auf übersichtliche Weise verfügbar gemacht. Es soll LehrerInnen, ErwachsenenbildnerInnen, JournalistInnen etc. dabei unterstützen, Veröffentlichungen, Vorträge und Veranstaltungen mit empirischen Daten zu unterfüttern oder Angaben aus Schulbüchern zu aktualisieren. Statistik und Daten ersetzen keine Theoriebildung, keine Positionsbestimmung und keine Bereitschaft zum entwicklungspolitischen Engagement – sie können aber helfen, Wissen und strategische Überlegungen auf eine empirische Basis zu stellen.
      Aktualisiert in dieser Ausgabe gegenüber II-2015 sind statistische Angaben zu Lebenserwartung, HIV/Aids, Wasser, ODA, CO2-Ausstoß.

      Das Datenblatt steht kostenlos zum Download zur Verfügung.

      Weitere Infos:
      >> Datenblatt Entwicklungspolitik I/2016 (PDF)

      ↑ zurück zur Materialien-Übersicht

      Greenpeace: Unterrichtsmaterialien zu TTIP und der Rolle der Zivilgesellschaft

      Im Nachgang zur 14. Verhandlungsrunde Mitte Juli des transatlantischen Handelsabkommen TTIP bringt Greenpeace neue Unterrichtsmaterialien zu diesem Thema heraus. Es soll LehrerInnen helfen, die Verhandlungen zwischen den USA und der EU objektiv, verständlich und kritisch im Unterricht zu behandeln. Greenpeace möchte mit den Materialien auch junge Menschen anregen, sich mit den Inhalten, dem Entstehungsprozess und möglichen Vor- und Nachteilen von Handelsabkommen wie TTIP auseinanderzusetzen.
      Das Schulmaterial richtet sich an LehrerInnen weiterführender Schulen und ist für den Einsatz in den Jahrgangsstufen 9 bis 13 gedacht. Es kann insbesondere in sozial- und gesellschaftswissenschaftlichen Fächern eingesetzt werden.

      Die Schulmaterialien zu TTIP sind kostenlos als PDF-Dateien verfügbar.

      Weitere Infos:
      >> Schulmaterialien “TTIP”

      ↑ zurück zur Materialien-Übersicht

      FGP & RLS: Arbeitspapier „Auf dem Weg zu globalen Unternehmensregeln“

      In den letzten Jahren hat die internationale Debatte über die ökologische, soziale und menschenrechtliche Verantwortung der Wirtschaft an Dynamik gewonnen. Grund dafür war auch die wachsende Kritik an transnationalen Konzernen und Banken. Die Liste der Kritikpunkte ist lang: Sie reicht von immer neuen Umweltvergehen, wie zuletzt die Manipulation der Abgaswerte durch Volkswagen, der Missachtung grundlegender Arbeits- und Menschenrechtsstandards bis hin zur Kritik an Steuervermeidungspraktiken von Konzernen wie Google, Starbucks oder IKEA.
      Vor diesem Hintergrund war es eine historische Entscheidung, als der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen im Juni 2014 eine Arbeitsgruppe einsetzte, um ein rechtsverbindliches Instrument zu formulieren, mit dem transnationale Konzerne und andere Wirtschaftsunternehmen für Menschenrechtsvergehen zur Verantwortung gezogen werden können. Es soll die UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte ergänzen, die bislang nur begrenzte Wirkung entfalten konnten.
      Das Arbeitspapier „Auf dem Weg zu globalen Unternehmensregeln“ liefert Basisinformationen zu den aktuellen Diskussionen im UN-Menschenrechtsrat, dem sogenannten Treaty-Prozess. Es skizziert die Vorgeschichte der gegenwärtigen Diskussionen, beschreibt politische Kontroversen und Konfliktlinien, erläutert die möglichen Inhalte eines Abkommens und formuliert abschließend einige Schlussfolgerungen für den weiteren Prozess.

      Das komplette Arbeitspapier steht kostenlos als PDF zum Download zu Verfügung.

      Weitere Infos:
      >> Arbeitspapier „Auf dem Weg zu globalen Unternehmensregeln“ (PDF)

      ↑ zurück zur Materialien-Übersicht

      PROKLA 183 „Ökonomie der Flucht und der Migration“

      Die EU reagiert auf die zunehmende Zahl von Geflüchteten mit immer mehr militärischen Mitteln. Als Gründe dafür, dass Menschen ihre Heimat verlassen, werden immer wieder Flucht vor Kriegen und katastrophale wirtschaftliche Verhältnisse angegeben – im Einzelnen aber nicht weiter beleuchtet, da unterstellt wird, hierbei handele es sich um interne Probleme, mit denen die EU nichts zu tun habe. Diesen Leerstellen widmet sich das Thema unter anderem von PROKLA 183 zur Ökonomie der Flucht und Migration. Konkret geht es um die Ursachen für Flucht oder Migration als Ausgangspunkt, die Organisation der Flucht bzw. Migration selbst und die oftmals vergeblichen Bemühungen der Geflüchteten und MigrantInnen, auf den Arbeitsmärkten in den EU-Ländern die Möglichkeit für einen existenzsichernden Erwerb zu finden.

      Das Inhaltverzeichnis, Editorial sowie erste Texte der neuen PROKLA-Ausgabe sind kostenlos als PDF-Dateien verfügbar. Die gesamte Publikation kann für 14,00€ zuzüglich der Versandkosten bestellt werden

      Weitere Infos:
      >> Prokla 183- Bestellmöglichkeit
      >> Prokla 183 (frei verfügbare Texte)

      ↑ zurück zur Materialien-Übersicht

      Medico: Dossier zu Fluchtursachen

      Nie zuvor waren so viele Menschen gezwungen, ihr Zuhause zu verlassen. Aber warum fliehen Menschen? Was sind die Gründe für Flucht und Migration?
      Knapp 60 Millionen Menschen sind es laut UNHCR, die vor Krieg, Konflikten und Verfolgung auf der Flucht sind. Nicht mitgezählt werden dabei jene, die aufgrund ökologischer Krisen, Armut, Ausbeutung und Chancenlosigkeit gezwungen sind, zu migrieren. Das 32-Seiten starke medico-Dossier „Fluchtursachen: Warum Menschen fliehen“ gibt einen Überblick über Fluchtursachen und Zahlen und macht diese an Beispielen deutlich.

      Das Dossier ist kostenlos als PDF-Dateien verfügbar oder kann als Broschüre bestellt werden.

      Weitere Infos:
      >> Dossier „Fluchtursachen: Warum Menschen fliehen“ (PDF)
      >> Fluchtursachen: Warum Menschen fliehen“ – Bestellmöglichkeit

      ↑ zurück zur Materialien-Übersicht

      Mitmachen: Kampagnen, Wettbewerbe & Ausschreibungen

      ↓ Hessischer Tag der Nachhaltigkeit 2016 als Aktionstag zu biologischer Vielfalt
      ↓ Unterschriftenaktion für existenzsichernde Löhne in der Modeindustrie
      ↓ Mobilisierungen gegen CETA und TTIP: Demonstration in Frankfurt
      ↓ Online-Petition „Menschenrechte vor Profit“ auf openPetition
      ↓Europäische Kommission: Online-Konsultation zur Überarbeitung des Europäischen Konsenses über die Entwicklungspolitik

      ↑ zurück nach oben

      Hessischer Tag der Nachhaltigkeit 2016 als Aktionstag zu biologischer Vielfalt

      Die Servicestelle zum 4. Hessischen Tag der Nachhaltigkeit des Hessischen Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz veranstaltet den 4. Hessische Tag der Nachhaltigkeit unter dem Motto „Beobachten – Erleben – Schützen: Hessen aktiv für Biologische Vielfalt“. Dieser findet am 22. September 2016 statt. An diesem Tage werden landesweit Veranstaltungen und Aktionen für die Menschen in Hessen das Thema Nachhaltigkeit erlebbar machen. Nachhaltigkeit heißt Zukunft gestalten – denn gemeinsam tragen wir alle die Verantwortung dafür, den kommenden Generationen ein lebenswertes Hessen zu erhalten. Genau diese Botschaft gilt es, den Menschen am Tag der Nachhaltigkeit zu vermitteln. Was kann ich selbst in meinem Alltag für eine nachhaltige Entwicklung in Hessen tun? Und was genau tun die AkteurInnen im Land? Antworten auf diese Fragen geben die Aktionen am Tag der Nachhaltigkeit – die Devise dabei: Nachhaltigkeit lebt vom Mitmachen!

      Weitere Infos:
      >> Website zum Hessischen Tag der Nachhaltigkeit

      ↑ zurück zur Mitmach-Übersicht

      Unterschriftenaktion für existenzsichernde Löhne in der Modeindustrie

      Ein existenzsichernder Lohn ist ein Menschenrecht. Er erlaubt ArbeiterInnen mit ihren Familien ein menschenwürdiges Leben zu führen. In den Produktionsländern von Mode sind die Löhne aber oftmals nicht existenzsichernd. Die ArbeiterInnen verdienen sehr wenig und müssen in der Folge zahlreiche Überstunden leisten. Die Arbeitskosten machen jedoch nur einen Bruchteil des Verkaufspreises aus. Beim einem fair und ökologisch produzierten FAIR SHARE T-Shirt für 15 Euro liegen die Lohnkosten der Näherinnen beispielsweise bei 14 Cents. Mit nur 14 Cents ließen sich die Löhne der Näherinnen verdoppeln. Das würde ihr Leben substantiell verbessern. Die Organisation Campat ruft daher dazu auf, sich durch die Beteiligung an der Online- Petition “Fashion Brands: Pay living wages” mit dafür einzusetzen, dass ArbeiterInnen fair und existenzsichernd bezahlt werden. Die Ergebnisse der Petition werden im Herbst an die Presse, an die größten Modeunternehmen und die Unternehmen vom Fair Fashion Network weitergeleitet.

      Weitere Infos:
      >> Online- Petition “Fashion Brands: Pay living wages”

      ↑ zurück zur Mitmach-Übersicht

      Für einen gerechten Welthandel: CETA & TTIP stoppen!

      CETA und TTIP, die Abkommen der EU mit Kanada und den USA, drohen Demokratie und Rechtsstaatlichkeit zu untergraben. Im Herbst geht diese Auseinandersetzung in die heiße Phase: Die EU und USA drücken aufs Tempo und wollen TTIP bis zum Jahresende fertig verhandeln.
      Kurz vor diesen Entscheidungen ruft ein Aktionsbündnis aus 30 zivilgesellschaftlichen Organisationen dazu auf gemeinsam gegen CETA und TTIP zu demonstrieren. Das Bündnis ist Teil einer transnationalen Bewegung, so dass zusammen mit PartnerInnen in Kanada und USA gegen Abkommen gegen das Abkommen protestiert wird.
      Am Samstag, den 17. September sind daher bundesweit sieben Großdemonstrationen geplant, wobei auch eine Demonstration in Frankfurt veranstaltet wird. Damit sollen auch die Landesregierungen aufgefordert werden, im Bundesrat CETA und TTIP nicht zuzustimmen.
      In Frankfurt am Main ist der Treffpunkt um 12 Uhr am Baseler Platz. Vom Baseler Platz geht es ab 13 Uhr los mit einer Route quer durch die Stadt, auf dem Opernplatz findet dann die Abschlusskundgebung statt.

      Weitere Infos:
      >> Demonstration gegen TTIP und CETA

      ↑ zurück zur Mitmach-Übersicht

      Online-Petition „Menschenrechte vor Profit“ auf openPetition

      Ob Smartphone, Markenkleidung, Schokolade – all das erscheint im Alltag ganz selbstverständlich. Jedoch schuften Menschen dafür unter unwürdigen Bedingungen für Hungerlöhne, sind enormen gesundheitlichen Risiken ausgesetzt und werden von ihrem Land vertrieben.
      Die auf diese Weise gewonnenen Rohstoffe und produzierten Waren sind auch von deutschen Unternehmen beauftragt. In der Öffentlichkeit bekennen diese sich zwar größtenteils zur Nachhaltigkeit – hinter den Kulissen nehmen viele aber Menschenrechtsverletzungen in Kauf.

      Den Opfern dieser Geschäftspraktiken bietet die deutsche Gesetzgebung bisher kaum Möglichkeiten, Unternehmen zur Verantwortung zu ziehen. Die Achtung von Menschenrechten im Ausland gilt als freiwillige Angelegenheit.
      Im Juni will die Bundesregierung einen „Nationalen Aktionsplan Wirtschaft und Menschenrechte“ vorlegen. Schon jetzt gibt es allerdings deutliche Signale, dass dieser nur unverbindliche Empfehlungen und Beratungsangebote statt gesetzliche Verpflichtungen vorsehen wird. Menschenrechtsverletzungen durch deutsche Unternehmen im Ausland zukünftig zu vermeiden und zu ahnden ist möglich, aber nur, wenn dafür ein gesetzlicher Rahmen verabschiedet wird.

      Ein Bündnis aus zivilgesellschaftlichen Verbänden fordert daher Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Vizekanzler Sigmar Gabriel dazu auf, deutsche Unternehmen gesetzlich zu verpflichten, auch im Ausland die Menschenrechte zu achten. In Form einer Online-Petition kann sich jede/r der Forderung anschließen und mit ihrer/seiner Unterschrift das Anliegen des Bündnisses unterstützen.

      Weitere Infos:
      >> Online-Petition: Menschenrechte vor Profit

      ↑ zurück zur Mitmach-Übersicht

      Europäische Kommission: Online-Konsultation zur Überarbeitung des Europäischen Konsenses über die Entwicklungspolitik

      Die Europäische Kommission ruft alle BürgerInnen und Organisationen dazu auf, sich an der Überarbeitung des Europäischen Konsenses über die Entwicklungspolitik zu beteiligen. Dazu hat sie eine Online- Konsultation eingerichtet, die Gesichtspunkte und Perspektiven für eine bessere Entwicklungszusammenarbeit sammelt. Dabei werden unter anderem die Themen Geschlechtergerechtigkeit, Finanzierung, ökologisch und sozial nachhaltiges Handeln und Migration aufgegriffen. Mithilfe der Stellungnahmen im Rahmen dieser Konsultation möchte die Kommission Meinungen darüber einholen, wie die Entwicklungspolitik im Rahmen des auswärtigen Handelns der EU auf die wegweisenden Gipfeltreffen und Konferenzen des Jahres 2015 sowie auf die raschen Veränderungen in der Welt reagieren soll.
      Eine Teilnahme ist bis zum 21. August möglich.

      Weitere Infos:
      >> Online-Konsultation zur Überarbeitung des Europäischen Konsenses über die Entwicklungspolitik

      ↑ zurück zur Mitmach-Übersicht

      Terminlese

      Bis Do., 18.08.2016, Frankfurt am Main
      HOPE INTERRUPTED
      HOPE INTERRUPTED- Eine Bestandsaufnahme aus Idomeni“ mit Fotografien von Florian Bachmeier. Veranstalter: Haus am Dom

      Bis So., 21.08.2016, Frankfurt/M.
      Plakatwettbewerb flucht.punkt
      Ausstellung zum Plakatwettbewerb flucht.punkt zum Thema Flucht und Asyl. Veranstalterin: Bildungsstätte Anne Frank

      So., 21.08.2016 (16h), Frankfurt/M.
      Sommerfest 2016
      Sommerfest 2016 mit dem EPN Hessen-Mitglied Maisha e.V. VeranstalterIn: Club Voltaire und Maisha e.V.

      So., 01.09.2016 (18h), Mainz
      Wanderfriedenskerze 2016
      Ökumenischen Eröffnungsgottesdienst der Aktion Wanderfriedenskerze 2016: Zwischen Welten -Gedenken an vergessene Menschen auf der Flucht VeranstalterInnen: Mennonitengemeinde Frankfurt, Referat Weltmission/Gerechtigkeit und Frieden im Bistum Mainz, Weltkirche im Bistum Limburg, Zentrum Oekumene, pax christi

      Fr., 02.09.- Sa.,03.09.2016, Frankfurt/M.
      Ideenmesse 2016
      6. Ideenmesse der Weltläden Hessen: Messe – Austausch – Fortbildung. Veranstalter:Weltläden in Hessen e.V. und der Weltladen Bornheim

      Sa., 03.09.2016, Frankfurt/M.
      Economic Partnership Agreements -Chance oder neue Abhängigkeiten für Afrika
      EPAs – Wirtschaftsabkommen zwischen der EU und drei Regionalgemeinschaften in Afrika – Chance oder neue Abhängigkeiten für Afrika. Veranstalter: Weltwirtschaft, Ökologie und Entwicklung (WEED) e.V.

      Mi., 07.09.2016 (18.30h), Mainz
      Netzwerk des Todes
      Buchvorstellung und Vortrag „Netzwerk des Todes“ des Autors und Friedensaktivist Jürgen Grässlin. Veranstalterin: Projektgruppe Zivile Konfliktbearbeitung Rhein-Main

      Do., 08.09.2016 (19.30 h), Kassel
      Welthandel und Fluchtursachen- Konsumsplitter
      Vernissage der Ausstellung „Konsumsplitter und Vortrag mit Dr. Theodor Rathgeber (Universität Kassel). VeranstalterIn: EPN Hessen, Eine Welt-PromotorInnenprogramm, Stadt Kassel, Weltladen Karibu Kassel, agis und creactive art

      Do., 08.09.2016 (19:30 h), Frankfurt/M.
      Eritrea – ein Beispiel für die Welt?!
      Vortrag „Eritrea – ein Beispiel für die Welt?! –Flucht und Fluchtursachen lokal und global“ mit Salomon Mehari(„Mekri“- Beratung für Asylsuchende, Frankfurt). VeranstalterIn: Weltladen Bornheim

      Fr., 09.09.2016 (9:30-15.00 h), Frankfurt/M.
      Ein Jahr Wir schaffen das
      Fachtag „Ein Jahr Wir schaffen das“ – Eine Zwischenbilanz im Rahmen der Reihe „Wohnen in der Migrationsgesellschaft“. Veranstalter: Hessische Landeszentrale für politische Bildung, Diakonie Hessen, Evangelischer Regionalverband Frankfurt am Main, Zentrum gesellschaftliche Verantwortung der EKHN u.a.

      Fr., 16.09. – Sa., 17.09.2016, Bonn
      Was ist ein gutes Auslandsprojekt?
      Seminar mit der Referentin Gabriele Struck (Gutachterin, Organisationsberaterin, Trainerin). VeranstalterIn: Schmitz Stiftung.

      Fr., 16.09. – Sa., 17.09.2016, Hofgeismar
      Wasser für die Landwirtschaft
      Das Seminar „Bedroht, bedrohlich, lebenswichtig- Wasser für die Landwirtschaft“. VeranstalterInnen: Evangelische Akademie Hofgeismar, AgrarBündnis und die Fachstelle Kirche im ländlichen Raum der EKKW

      So., 18.09. 2016 (14-16h), Witzenhausen
      Lassen Sie sich Fair-Führen
      Vortrag mit Rundgang und Diskussion. VeranstalterIn: Gewächshaus für tropische Nutzpflanzen der Universität Kassel in Kooperation mit dem Weltladen Witzenhausen

      Sa., 23.09.2016- So., 09.10.2016, verschiedene Orte
      Unsere Region in der Einen Welt
      18. Tag der Regionen. VeranstalterIn: Aktionsbündnis „Tag der Regionen“


      Di., 26.09.2016 (11.00-19.00 h), Berlin
      Alle mitnehmen – Soziale Ungleichheit überwinden
      Konferenz „Alle mitnehmen – Soziale Ungleichheit überwinden“VeranstalterIn: CorA, AWO, VENRO, Forum Menschnrechte u.a.

      Di., 29.09.2016 (10.00-16.00 h), Frankfurt/M.
      Wirtschaftswachstum und Gutes Leben
      Wirtschaftswachstum und Gutes Leben. Globale Perspektiven und Methoden für den Unterricht mit Amanda Steinborn (Fairbindungen e.V.). VeranstalterIn: FairBindung e.V. in Kooperation mit dem Zentrum Ökumene

      Fr., 25.11.2016 – So., 27.11.2016, Frankfurt/M.
      Seminar: „Harte Hand“ gegen Gewalts
      Wochenendeseminar der El Salvador-Solidarität „ ‚Harte Hand‘ gegen Gewalt“. Gibt es eine Alternative für El Salvador. VeranstalterInnen: Ökumenisches Büro für Frieden und Gerechtigkeit, INKOTA-Netzwerk, Kaffee-Kampagne El Salvador, Infostelle El Salvador, Zentralamerika-Sekretariat

      ↑ zurück nach oben

      Terminkalender

      Weitere entwicklungspolitische Veranstaltungen in Hessen finden sich in unserem Terminkalender.

      >> EPN Hessen-Terminkalender

      ↑ zurück nach oben

      Der EPN Hessen-Newsletter wird finanziell unterstützt vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung (HMWVL) sowie im Rahmen des Eine Welt-PromotorInnenprogramms vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ):

       

      Finanzielle Unterstützung erhalten wir für den Newsletter auch von der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) und der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW).

       

      Herzlichen Dank!

      ↑ zurück nach oben

      Druckansicht  Druckansicht