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Newsletter 06/2018


Inhalt:

EPN Hessen in Bewegung

Glokales

Weiterlesen, mitmachen, hingehen

 


EPN Hessen bekennt sich zu

Am 19. Juni haben das Netzwerk für Kritische Migrations- und Grenzregimeforschung, medico international und das Institut für Solidarische Moderne den Aufruf „Solidarität statt Heimat“ lanciert. Mit ihm wird ein dringend notwendiges Zeichen gegen die zunehmende Polarisierung von rechts in den Debatten um Migration und Asyl gesetzt. Das Entwicklungspolitische Netzwerk Hessen begrüßt diesen Vorstoß und hat den Aufruf mitunterzeichnet. Im Text wird gefordert, Rassismus und Entrechtung klar beim Namen zu nennen und eine solidarische und humanitäre Position gegen den Rechtsruck zu verteidigen. Neben migrations- und asylpolitischen Fragen geht es vor allem darum, an die Willkommenskultur im langen Sommer der Migration anzuknüpfen:

„Vom ‚gefährdeten Rechtsstaat‘ in Ellwangen über die ‚Anti-Abschiebe-Industrie‘, vom ‚BAMF-Skandal‘ über ‚Asylschmarotzer‘, von der ‚Islamisierung‘ bis zu den ‚Gefährdern‘: Wir erleben seit Monaten eine unerträgliche öffentliche Schmutzkampagne, einen regelrechten Überbietungswettbewerb der Hetze gegen Geflüchtete und Migrant*innen, aber auch gegen die solidarischen Milieus dieser Gesellschaft. Die politischen Debatten über Migration und Flucht werden seit Monaten von rechts befeuert und dominiert – und kaum jemand lässt es sich nehmen, auch noch mit auf den rechten Zug aufzuspringen.

Doch nicht nur das. Inmitten einer immer noch lebendigen Willkommens- und Unterstützungsbewegung, inmitten der großen und wachsenden Proteste gegen die AfD, inmitten der beeindruckenden Kämpfe von Geflüchteten für ihr Recht auf ein gutes Leben und inmitten wachsender Bewegungen für eine nachhaltige, globale Gerechtigkeit wird vielerorts so getan, als sei der Rechtspopulismus der einzig maßgebliche Ausdruck der aktuellen gesellschaftlichen Stimmungslage. Diese Behauptung ist falsch. Und sie ist politisch fatal.

Es ist daher für uns an der Zeit, gemeinsam und eindeutig Stellung zu beziehen. Wir verweigern uns ausdrücklich der politischen Logik einer sich verfestigenden rechten Hegemonie. Wir wenden uns gegen eine Politik des Ressentiments – und gegen Strategien, die hieraus Kapital schlagen wollen für eine nur dem Anschein nach progressive oder soziale Politik. Wir sind uns sicher, dass es keine fortschrittlichen Antworten auf reaktionäre Fragen gibt. Der rechte Diskurs formuliert keine Probleme. Er ist das Problem.

Nennen wir das Problem beim Namen. Es heißt nicht Migration.
Es heißt Rassismus.

…“

Den Aufruf weiterlesen und mitunterzeichnen auf:

>> SOLIDARITÄT STATT HEIMAT

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EPN Hessen lädt ein zur IDEENWERKSTATT 2018 (11.08.):

„Eine Welt-Arbeit im Zeichen der SDG weiter entwickeln“

Globale Herausforderungen wie Kriege, Klimawandel, Ressourcenknappheit, wachsende soziale und wirtschaftliche Ungleichheiten sowie zunehmende Probleme wie nationalistische Abschottung und Rechtspopulismus vor Ort: Die Eine Welt-Arbeit muss sich weiterentwickeln und neue Wege beschreiten, um effektiv für global nachhaltige Entwicklung und Solidarität eintreten zu können. Die Agenda 2030 und die 17 globalen Nachhaltigkeitsziele bieten mit ihrem integrierten Verständnis von globaler sozialer, ökologischer und ökonomischer Nachhaltigkeit einen produktiven Bezugsrahmen für inhaltliche Diskussionen und strategische Überlegungen mit KooperationspartnerInnen aus anderen Arbeitsbereichen.

Mit unserer Ideenwerkstatt laden wir dazu ein:

  • verschiedene Themen- und Arbeitsfelder wie Weltwirtschaft, Partnerschaften, (entwicklungs-)politische Bildung sowie das Thema Flucht und Migration in Workshops gemeinsam zu diskutieren
  • bestehende Aktivitäten in diesen Bereichen kennenzulernen und besser aufeinander abzustimmen, um die vorhandenen Kapazitäten besser nutzen zu können
  • neue Verbündete zu gewinnen und gemeinsam Strategien zu entwickeln, die uns und unsere Arbeit gegenseitig stärken

Rückmeldungen zum Konzeptentwurf für die Werkstatt sind willkommen. Das finale Programm ist dann ab Mitte Juli auf der Webseite des EPN zu finden.

Für Anmeldungen und Anregungen: info[at]epn-hessen.de

Weitere Infos:
>> Konzeptentwurf IDEENWERKSTATT 2018 (PDF)

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EPN Hessen-Kooperationsveranstaltungen

↓ Polit-Gespräch & Musik mit Karla Lara zur Menschenrechtssituation in Honduras (13.07.)
↓ Workshop zu Kampagnenarbeit: Aktiv für weltweite Gerechtigkeit (25.08.)
↓ Phoenix-Folgetraining „Antirassistische Bewusstseinsbildung“ (05.-07.10.)
↓ Save the Date: Zukunftswerkstatt II. Die Welt im Wandel (16.11.)
↓ „Junge Erwachsene mit Wirkung?“ – Nachlese zum Fachtag Jugendpartizipation

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POLITISCHES GESPRÄCH & MUSIK:
Fr., 13.07.18 (18h), Frankfurt/M.

Acordamos vivir cantando

Politisches Gespräch und widerständische Musik mit Karla Lara zur Menschenrechtssituation in Honduras. Veranstalter: EPN Hessen in Kooperation mit Yanacona – kolumbianischer Kulturverein e.V., peace brigades international Regionalgruppe Rhein-Main, Katholische Hochschulgemeinde und Ya Basta Rhein-Main

Die Sängerin und Feministin Karla Lara gilt in ihrem Heimatland Honduras als Stimme des Widerstands. Ihre Texte sind inspiriert von den zivilgesellschaftlichen Widerstandsaktionen in ihrem Heimatland. Manche klagen an, andere beschreiben Zustände, die nach Veränderung verlangen und mobilisieren. Gegen Korruption, gegen Landraub und Vertreibung, gegen den neoliberalen Ausverkauf vor allem indigenen Gemeindelandes. In der Veranstaltung möchten wir auf die aktuelle Menschenrechtslage in Honduras aufmerksam machen sowie Handlungsspielräume von sozialen Bewegungen und transnationale Solidarität gegen staatliche Repressionen diskutieren. In einem politischen Gespräch wird Karla Lara eine Einschätzung der Situation geben. Heike Kammer von peace brigades international (pbi) wird ihre transnationale Arbeit vorstellen und Beispiele aus ihrer Arbeit der zivilen Konfliktbearbeitung diskutieren. Anschließend wird Karla Lara zusammen mit ihrem Pianisten Jose Antonio Velasquez auftreten.

Weitere Infos:
>> Veranstaltungsankündigung zu „Acordamos vivir cantando“ mit Karla Lara

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JES!-WORKSHOP:
Sa., 25.08.18 (10-17h), Frankfurt/M.

Aktiv für weltweite Gerechtigkeit

JES!-Workshop zu Kampagnenarbeit für junge Aktive. Mit Referentin Evelyn Bahn (Inkota e.V.). Veranstalter: EPN Hessen

Wie kann kreatives und öffentlichkeitswirksames Engagement für weltweite Gerechtigkeit aussehen? Der eintägige Schnupper-Workshop zu Kampagnenarbeit soll erste Ideen und Anregungen bieten. Für Referentin Evelyn Bahn von Inkota e.V. gehört Kampagnenarbeit seit Jahren zum festen Bestandteil entwicklungspolitischer Arbeit. Sie wird an ausgewählten Beispielen eine Einführung in Struktur, Möglichkeiten und Grenzen der Kampagnenarbeit geben und ein realistisches Bild davon vermitteln, welche Vorbereitung getroffen und Ressourcen bereitgestellt werden müssen, um erfolgreich Kampagnen zu planen und umzusetzen. Anschließend werden wir selbst aktiv, testen Formate und stellen erste Überlegungen an. Diese können im EPN Hessen-Jugendforum JES! direkt umgesetzt und ausprobiert werden (siehe zum Jugendform JES! den kurzen Bericht in unserem Newsletter 03/18).

Die Veranstaltung findet in Frankfurt/M. statt, genauer Veranstaltungsort folgt baldmöglichst. Für Verpflegung ist gesorgt. Anmeldungen bitte an: info[at]epn-hessen.de.

Weitere Infos:
>> ‚Mobi‘-Flyer für das Jugendforum #JES! (PDF)

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PHOENIX-TRAINING:
Fr., 05.10. (16h) – So., 07.10.18 (16h), Fulda

Antirassistische Bewusstseinsbildung in der (entwicklungs)politischen Arbeit

Phoenix-Folgetraining mit den TrainerInnen Claudia Schilling und Mutlu Ergün-Hamaz (Phoenix e.V.). Veranstalter: EPN Hessen

Sowohl in der entwicklungspolitischen Bildungs- und Projektarbeit als auch in der (politischen) Alltagskultur sind Kooperationen, Bildungsmaterialien, Bilder und Sprache nicht frei von Rassismen und Ausgrenzungen. Wir halten es für notwendig, uns diese bewusst zu machen und nicht zu reproduzieren, was wir eigentlich verhindern wollen (u.a. Machtgefälle, Hierarchien, Vorurteile). Das Training richtet sich an Menschen, die in den letzten Jahren bereits bei einem der Grundlagentrainings dabei waren. Die Schritte des ersten Trainings sollen hier reflektiert und vertieft werden. Die Entwicklung zu antirassistischen Lebensformen und Aktivitäten vollzieht sich in Schritten. Deshalb ist eine kontinuierliche Reflexion dieser Schritte und möglicher Widerstände sinnvoll und wichtig. Aufbauend auf der Analyse der individuellen und der gesellschaftlichen Formen des Rassismus fragen wir im Folgetraining: „Wo hat die Analyse weitergeholfen?“, „Welche Strategien haben sich bewährt?“, „Wo müssen wir noch Fähigkeiten erlangen?“. Wir reflektieren, inwieweit das erste Training die alltägliche Wirklichkeit verändert hat, was gut gelaufen ist und wo Schwierigkeiten entstanden sind.

Weitere Infos:
>> Folgetraining „Antirassistische Bewusstseinsbildung“

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ZUKUNFTSWERKSTATT:
Fr., 16.11.17 (10-18h), Frankfurt/M.

Zukunftswerkstatt II zur Großen Transformation. Die Welt im Wandel

„Die Welt im Wandel: Transformation verstehen, Austausch stärken, Bildung gestalten“. Zweite Zukunftswerkstatt „zur Großen Transformation“. HauptveranstalterInnen: EPN Hessen und hessisches Eine Welt-PromotorInnen-Programm

Klimawandel, Ressourcenknappheit, Fluchtbewegungen, wachsende soziale und wirtschaftliche Ungleichheiten, Rechtspopulismus … Die globalen und lokalen Herausforderungen, mit denen wir alle tagtäglich konfrontiert werden, sind vielfältig und komplex – aber resignieren gilt nicht! Wie also kann Bildungsarbeit gestaltet werden, damit Menschen ermutigt und befähigt werden, aktiv für eine gerechtere Welt einzutreten? Mit dieser Frage beschäftigen wir uns in der Zukunftswerkstatt: Aktive aus der Umweltbildung, der politischen und rassismuskritischen Bildung, dem Globalen Lernen, aus migrantischdiasporischen Organisationen, Schule und Universität tauschen sich aus und entwickeln miteinander Ideen für zukünftige Bildungsprojekte. Die Zukunftswerkstatt bietet dabei zahlreiche Möglichkeiten der Vernetzung, Kontroverse und Inspiration, um die Welt im Wandel gemeinsam zu gestalten. Die Veranstaltung ist akkreditiert für Lehrkräfte.

Weitere Infos:
>> „Save the Date“-Veranstaltungsflyer

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„Junge Erwachsene mit Wirkung?“ – Nachlese zum Fachtag Jugendpartizipation

(Nachlese zum Fachtag „Junge Erwachsene mit Wirkung? Globales Lernen & Jugendpartizipation im Zeichen der SDGs II“ am Donnerstag, 17. Mai 2018 in Frankfurt/M. KooperationspartnerInnen der Veranstaltung waren die Karl Kübel Stiftung, Islam Info-Service Frankfurt (IIS) und der Frankfurter Jugendring)

Zur Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele Sustainable Development Goals (SDGs) braucht es alle. Doch nicht alle werden gleichermaßen einbezogen. Vor allem die Bedarfe junger Erwachsener finden häufig kein Gehör. Braucht es dazu Bildungsangebote zur Mitwirkung junger Erwachsener oder junge Erwachsene mit Wirkung? Nach dem einführenden Input von Dr. Thomas Schroedter boten Kleingruppen die Gelegenheit zur peer to peer-Beratung und leitfragenorientierter Reflexion der partizipativen Bildungsprojekte.

Der Input von Dr. Thomas Schroedter, lange tätig als Bildungsreferent und Soziologe an der Universität Paderborn, befasste sich schwerpunktmäßig damit, wer die Jugend ist und was Partizipation bedeutet. Er zeigte ein differenziertes Bild von Jugend anhand von Milieuhintergründen und wies darauf hin, dass die Themen Ökologie, Armut und Frieden wieder an Relevanz gewinnen. Allerdings sei es häufig so, dass zwar Wissen vorhanden sei, dieses aber in der Praxis nichtumgesetzt werde.

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Aus dem Netzwerk

↓ EKHN: „ankern statt Zentren“ – Aktion gegen AnkER-Zentren
↓ Karl-Kübel-Stiftung: 3. FAIRWANDLER-Preisausschreiben für zurückgekehrte Freiwillige
↓ Masifunde: MultiplikatorInnen-Schulung non-formale politische Bildungsarbeit

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EKHN: „ankern statt Zentren“ – Aktion gegen AnkER-Zentren

Neben der Diskussion um die Grenzen der BRD und Europas stehen aktuell auch die sogenannten AnkER-Zentren (Ankunfts-, Entscheidungs- und Rückführungszentren) auf der Agenda der Bundesregierung. Dass ein (emotional) durchaus positiv besetztes Symbol wie der Anker zur Bezeichnung einer Ausgrenzungspolitik benutzt werden soll, hat den InitiatorInnen der Aktion ankern statt Zentren – Willkommen 2.0 keine Ruhe gelassen. Die InitiatorInnen, das sind die Diakonie Hessen und die Evangelischen Kirchen in Hessen – die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) sowie die Evangelische Kirche in Kurhessen-Waldeck (EKKW). Mit der Aktion wollen sie mit neuer und verbundener Energie ein Stück Widerstand und Schulterschluss der vielen Aktiven im Land unterstützen.
Nebst den geplanten AnkER-Zentren kritisieren sie dabei auch die zunehmende Aushöhlung des Asylrechts sowie die Verhinderung des Familiennachzugs. Deutliche Position beziehen die Diakonie und Evangelischen Kirchen in Hessen: Grund- und Menschenrechte gelten für alle. Ein „Willkommen 2.0“, für die sie in ihrer Aktion deutlich Position beziehen, bedeutet für sie konkret: Erstens Flüchtlinge schnell in Gemeinwesen ankommen und ankern lassen, statt sie lange in Großlagern isolieren, zweitens das individuelle Recht auf Asyl erhalten, statt Geflüchtete nach vermeintlichen Bleibeperspektiven sortieren sowie drittens Angehörige nachziehen lassen, statt Familien trennen.
Wer mithelfen will, die Aktion mit ihren Forderungen publik zu machen, kann auf dem Aktionsportal „Menschen-wie-wir“ kostenlos Aufkleber, Buttons und Postkarten bestellen. Auf der Webseite finden sich auch gute Argumente, die gegen Ankerzentren ins Feld geführt werden können.

Weitere Infos:
>> Portal zur Aktion „ankern statt Zentren – Willkommen 2.0“

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Karl-Kübel-Stiftung: 3. FAIRWANDLER-Preisausschreiben

Als RückkehrerIn zurück in Deutschland von einem Auslandsaufenthalt in Afrika, Asien oder Lateinamerika? Seither engagiert mit einem eigenen Projekt in Deutschland, um zum Beispiel auf globale Ungleichheit aufmerksam zu machen, Rassismus zu bekämpfen oder um alternative Lebensstile aufzuzeigen? Wer die beiden Fragen mit „Ja“ beantworten kann und zudem zwischen 18-32 Jahren alt ist, kann sich noch bis zum 15. August mit einem eigenen Projekt oder einer eigenen Initiative für den FAIRWANDLER-Preis 2018/19 bewerben. Der von der Karl Kübel Stiftung bundesweit ausgelobte Preis umfasst eine finanzielle Förderung in Höhe von 2.500 Euro (je Kategorie), die Teilnahme am FAIRWANDLER-Vernetzungsworkshop sowie individuelle Unterstützungsangebote durch ehrenamtliche Patinnen und Paten. Darüber hinaus bietet der Preis eine weitere attraktive Chance: Jungen Projekten, die bereits als Verein/NRO organisiert sind, bietet das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung eine individuelle „prioritäre“ Prüfung und Beratung der Projektideen an, so dass die Initiativen ggf. mit bis zu 10.000 Euro vom BMZ gefördert werden können. Die Karl Kübel Stiftung lädt dabei auch ausdrücklich kleine Initiativen, die noch am Anfang stehen, ein sich zu bewerben und dabei zu sein!
Der FAIRWANDLER-Preis wurde erstmals im Jahr 2016 ausgelobt und geht dieses Jahr bereits in die dritte Runde. Die Preisverleihung findet dann am 20. Februar 2019, dem Welttag der sozialen Gerechtigkeit, in Frankfurt/M. statt.

Weitere Infos:
>> Bewerbungsunterlagen und Infos auf der FAIRWANDLER-Webseite
>> Karl Kübel Stiftung

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Masifunde: MultiplikatorInnen-Schulung non-formale politische Bildungsarbeit

EPN Hessen-Mitgliedsorganisation Masifunde Bildungsförderung e.V. bietet für alle interessierten Menschen, die an non-formaler politischer Bildungsarbeit mit Jugendlichen interessiert sind, eine MultiplikatorInnenschulung an. Die Schulung vermittelt Kompetenzen und interaktive Methoden non-formaler politischer Bildungsarbeit auf Basis von Konzepten aus den Themenbereichen des Globalen Lernens, Antirassismus, Privilegien, Menschenrechte und Post-Wachstum. Neben der Erarbeitung und Reflektion relevanter Methoden wird auf der Schulung genügend Raum geschaffen, um deren Anwendung auszutesten und Neues auszuprobieren. Der Lernpozess wird durch konstruktives Feedback und angeleitete Selbstreflektionsprozesse unterstützt. Bei Abschluss wird eine qualifizierte Teilnahmebescheinigung ausgestellt. Die Schulung findet in Wiesbaden statt und verläuft in zwei Teilen (Teil I: 1.-5.08., Teil II: 31.08 – 2.09.2018). Fahrtkosten können bis maximal 100 € übernommen werden.

Wer sich für die Schulung interessiert, melde sich bei: schulung[at]masifunde.de

Weitere Infos:
>> Veranstaltungsankündigung „MultiplikatorInnen-Schulung“
>> Masifunde Bildungsförderung e.V.

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Ausschreibungen für das hessische PromotorInnen-Programm
(3. Zyklus | 2019-2021)

Bereits im letzten Newsletter hatten wir auf unseren Bericht über die aktuellen Vorbereitungen auf die nächste Phase des PromotorInnen-Programms in Hessen verwiesen. Inzwischen haben sich aktuelle sowie auch künftig interessierte Anstellungsträger auf der EPN Hessen-Mitgliederversammlung vorgestellt. Der Vorstand des Landesnetzwerks wurde von der Mitgliederversammlung mit dem weiteren Ausschreibungsverfahren beauftragt. Er beschloss, für den dritten Zyklus zunächst zwei Stellen neu auszuschreiben. Sie sollen bei zivilgesellschaftlichen Vereinen mit entsprechender Fach- oder Regionalexpertise in Hessen angesiedelt werden:

  • Eine Welt RegionalpromotorIn, Region Nordhessen (60%)
  • Eine Welt-FachpromotorIn für Globales Lernen mit Schwerpunkt berufliche Bildung, Erwachsenenbildung und Gremienvertretung (50%)

Interessierte Vereine können sich über das Formblatt erneut bis zum 20. Juli 2018 als Anstellungsträger bewerben. Weitere Informationen zum Eine Welt-Promotor*innen-Programm auf Bundes- wie auf Landesebene finden sich auf der EPN Hessen-Webseite.

Weitere Infos:
>> Auszufüllendes Formblatt für Anstellungsträger (docx-Datei)
>> Informationen zum Eine Welt-PromotorInnen-Programm

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„Hessen entwickeln für die Eine Welt“ –
Neues aus dem PromotorInnen-Programm:

↓ Fachpromotorin für Globales Lernen führt Interview zu Fairem Handel
↓ „Mit gutem Beispiel voran!“ – Offener Brief des agl-Fachforums Globales Lernen
↓ Menschenrechte in (Film)Szene setzen: 11. Deutscher Menschenrechts-Filmpreis ausgelobt
↓ Nachlese zur Bio-regio-fairen Sommermesse in Darmstadt

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Fachpromotorin für Globales Lernen führt Interview zu Fairem Handel

Fairer Handel und Partnerschaft sind zwei wichtige Arbeitsfelder der Initiative Solidarische Welt e.V. (ISW), dem Trägerverein des Weltladen Marburg, bei dem die Fachpromotorin für Globales Lernen angesiedelt ist. Das Südfreiwilligenprogramm, an dem sich die ISW seit 2016 beteiligt, schlägt eine bereichernde Brücke zwischen beiden Feldern. Durch den Freiwilligendienst von Cristian Guzmán Merlos aus Nicaragua 2016/17 wurde die Auseinandersetzung mit partnerschaftlicher Gestaltung von Süd-Nord-Beziehungen in der ISW intensiviert. Aus einem gemeinsamen Bildungsworkshop mit der Fachpromotorin für Globales Lernen, Lydia Koblofsky, ist ein Artikel entstanden, der im EIRENE-Rundbrief 1/2018 erschienen ist. Cristian Guzmán Merlos und Lydia Koblofsky sprechen darin über die Frage, welchen Beitrag der Faire Handel für eine Veränderung der Verhältnisse im Süden und im Norden leisten kann: Welche Erfahrungen hat die Frauenrechtsorganisation FEM, bei der Cristian Guzmán Merlos seit vielen Jahren aktiv ist, mit dem Fairen Handel gemacht? Welche Auswirkungen hat die Veränderung ökonomischer Verhältnisse auf Geschlechtergerechtigkeit und Frieden? Wie kann gelebte Partnerschaft im Fairen Handel gestaltet werden, so dass sie zur Veränderung gesellschaftlicher Verhältnisse beiträgt?


Weitere Infos:
>> Interview im EIRENE-Rundbrief 1/2018 (PDF)

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„Mit gutem Beispiel voran!“ – Offener Brief des agl-Fachforums Globales Lernen

Unter dem Titel „Mit gutem Beispiel voran! – Für eine gerechte und nachhaltige Fachtagung zum Orientierungsrahmen für den Lernbereich Globale Entwicklung“ hat das bundesweite agl-Fachforum Globales Lernen einen Offenen Brief verfasst. Das Schreiben ist adressiert an Engagement Global und unterbreitet konstruktive Vorschläge zur Ausgestaltung zivilgesellschaftlicher Beteiligungsprozesse zur Umsetzung und Weiterentwicklung des „Orientierungsrahmen für den Lernbereich Globale Entwicklung“ und der damit eng verbundenen Durchführung von Veranstaltungsformaten wie der zum Orientierungsrahmen (OR). Konkret wird darin die Planung und Durchführung der jährlichen Fachtagung in Bezug auf nachhaltige Beschaffung und Vergabe kommentiert. Thematisiert wird zudem auch die inhaltliche Ausgestaltung durch eine diverse ReferentInnen- und TeilnehmerInnenschaft. Gefordert wird in dem Brief, an dem auch die hessische Fachpromotorin für Globales Lernen und Nachhaltigkeit, Lydia Koblofsky, mitwirkt:

  • (1.) eine sozial inklusive und diverse Prozessgestaltung für den gesamten Orientierungsrahmen-Prozess (Gestaltung der Fachtagung, Erweiterung und Überarbeitung von Kapitel im OR etc.)
  • (2.) sowie Nachhaltigkeit als Tagungsmaßstab (Vermeidung innerdeutscher Flüge, nachhaltiges Tagungshaus etc.).

Der Offene Brief kann gerne verbreitet und weitergenutzt werden.

Der Prozess der Weiterarbeit mit und am Orientierungsrahmen wird schon länger vom agl-Fachforum Globales Lernen und der hessischen Fachpromotorin für Globales Lernen begleitet. Durch Kommentierungen und Gespräche wird dabei eine konstruktiv-kritische Fachsicht zivilgesellschaftlicher Akteure eingebracht (siehe zuletzt im Artikel „Work in progress: Weiterarbeit am Orientierungsrahmen für den Lernbereich Globale Entwicklung“, Dezember 2017).

Weitere Infos:
>> Offener Brief „Mit gutem Beispiel voran!“ (PDF)

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Menschenrechte in (Film)Szene setzen:
11. Deutscher Menschenrechts-Filmpreis ausgelobt

Zum elften Mal wird derzeit der Deutsche Menschenrechts-Filmpreis ausgelobt. Der unabhängige Medienwettbewerb wird im zweijährigen Rhythmus jeweils anlässlich des Internationalen Tages der Menschenrechte (10. Dezember) verliehen. Er zeichnet herausragende Filme aus, die sich mit der Idee der Menschenrechte bzw. deren Umsetzung, Schutz oder Verletzung auseinandersetzen und damit einen wichtigen Beitrag in aktuellen Menschenrechtsdebatten leisten. Ziel ist es, mit der Würdigung und Präsentation der Filmwerke zur stärkeren öffentlichen Wahrnehmung und zum Verständnis der 1948 verfassten Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte beizutragen. Gleichzeitig wird mit dem Preis das gesellschaftspolitische Engagement der FilmemacherInnen gewürdigt.
Eingereicht werden können deutschsprachige oder deutsch untertitelte Kino- und Fernsehfilme in einer der fünf Kategorien Langfilm, Kurzfilm, Magazinbeiträge, Hochschule oder Amateure. Zusätzlich wird aus allen eingereichten Bewerbungen ein Film, der sich in besonderer Weise zum Einsatz in der Bildungsarbeit eignet, mit dem Bildungspreis geehrt. Einsendeschluss ist der 24. August.
Die ausgezeichneten Filme gehen im Anschluss an die Preisverleihung regelmäßig in Deutschland und in den deutschsprachigen Nachbarländern „auf Tour“. Auch in Frankfurt wird jeweils eine ‚Lange Nacht des Menschenrechts-Films‘ veranstaltet, an der auch der hessische Fachpromotor für Öffentlichkeitsarbeit und Partizipation, Vincent da Silva, mitwirkt. An dem Filmevent werden ausgewählte Preisträgerfilme gezeigt und begleitend FilmemacherInnen und ExpertInnen zu Filmgesprächen eingeladen. So soll dem Menschenrechtsfilm auch in Hessen eine größere Aufmerksamkeit verschafft und Menschenrechtsthemen in der Diskussion gehalten werden. Die Lange Nacht zur laufenden Preisausschreibung wird im Frühjahr 2019 in der Evangelischen Akademie Frankfurt stattfinden.

Weitere Infos:
>> Webseite zum 11. Deutschen Menschenrechts-Filmpreis
>> Programm der Langen Nacht des Menschenrechts-Films in Frankfurt/M. 2017 (PDF)

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Nachlese zur Bio-regio-fairen Sommermesse in Darmstadt

Am 9. Juni nutzten die zahlreichen Besucher*innen der bio-regio-fairen Sommermesse in Darmstadt die Möglichkeit, sich anschaulich über ökologische und soziale Verantwortung im Alltag zu informieren. Die Vielfalt der Angebote an den rund 30 Ständen war groß: von Köstlichkeiten im bio-regio-fairen Probiercafé über eine Reparatur- und Upcycling-Station bis hin zur Stromerzeugung mit Muskelkraft.
Die BesucherInnen konnten sich durch die Produktvielfalt probieren und mehr über die Hintergründe der Lebensmittel erfahren: von Fair-Trade-Aufstrichen über regionalen Bio-Käse, -Wein und -Honig bis hin zu veganem Kuchen und geretteten Lebensmitteln. An weiteren Ständen informierten lokale Initiativen über ökologische und soziale Aspekte unseres Konsums, z.B. in Bezug auf Kosmetik oder Inhaltsstoffe von Brot und Fleisch. Das Angebot wurde ergänzt durch faire Upcycling-Produkte, faire Textilien und Informationen zu Globalem Lernen, Solidarischer Landwirtschaft, Urban Gardening, nachhaltiger Geldanlage und mehr.
Das Programm der Sommermesse bot außerdem Kurzvorträge an den Ständen, ein Live-Konzert der Darmstädter Liedermacherin Julakim und Informationsmaterialien zur Siegelvielfalt, nachhaltigem Konsum und mehr.
Im nächsten Jahr wird die Veranstaltung „open air“ auf dem Hofgut Oberfeld stattfinden.

Für Menschen, die Interesse daran haben, bei sich vor Ort eine Aktion im Themenkomplex bio-regio-fair durchzuführen, bietet Maria Tech, Fachpromotorin für Fairen Handel und nachhaltige Beschaffung, hierzu Beratung an. Kontakt: maria.tech[at]epn-hessen.de.

Weitere Infos:
>> Flyer zur bio-regio-fairen Sommermesse 2018 in Darmstadt (PDF)
>> Artikel im Darmstädter Echo „Bio-Regio-Faire Sommermesse in Darmstadt“
>> FR-Artikel zur Sommermesse „Wo die Kakaobohne herkommt“

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Praxisbericht Entwicklungszusammenarbeit:

Wie lässt sich Entwicklungszusammenarbeit anschaulicher und lebendiger vermitteln als durch praktische Projektbeispiele? In Zukunft möchten wir deshalb in verschiedenen Formaten vermehrt auch Praxisberichte veröffentlichen, in denen Sie über die konkrete Projektarbeit von EPN Hessen-Mitgliedsorganisationen und ihren ProjektpartnerInnen in Ländern des globalen Südens erfahren können. Der „Praxisbericht Entwicklungszusammenarbeit (#1)“ erzählt über das erste Schulbauprojekt unseres Netzwerkmitglieds Freundeskreis Hofheim-Tenkodogo.

 


Freundeskreis Hofheim-Tenkodogo:
Das erste Schulbauprojekt ist abgeschlossen!

„Unsere erste Schule, die wir in Tenkodogo gebaut haben, ist fertig und der lokalen Schulbehörde übergeben worden“, berichtet Francoise Riedel, die stellvertretende Vorsitzende der EPN Hessen-Mitgliedsorganisation Freundeskreises Hofheim-Tenkodogo. Sie spricht über den Verlauf und Abschluss des Schulbauprojektes in Goursampa, einem der 83 Dörfer, die zu Tenkodogo zählen und von dort aus verwaltet werden. In nur knapp vier Monaten hat eine örtliche Baufirma mit Unterstützung der Bevölkerung des Dorfes das gesamte Bauprojekt gestemmt: Ein komplett neues Schulgebäude mit drei Klassen, einem Zimmer für den Schulleiter und einem Lagerraum sowie eine Schulküche und vier zusätzliche Latrinen. Damit hat das Dorf jetzt eine Grundschule für sechs Schülerjahrgänge.

Der Freundeskreis hat dafür in den letzten zwei Jahren intensiv sowohl mit der Stadtverwaltung Tenkodogo, dem Dorf Goursampa, wie auch mit der Schulbehörde in der Region Centre-Est zusammengearbeitet. Der Freundeskreis hat auf der Grundlage des städtischen Entwicklungsplanes Tenkodogos als auch in Gesprächen mit dem Dorfchef und den Bewohnern beschlossen, Goursampa als Arbeitsschwerpunkt auszuwählen. Vor dem Schulbau wurde bereits ein Brunnen gemeinsam mit dem Dorf und der Unterstützung einer Einzelspende aus Hofheim gebohrt. Ihm folgte der Schulgarten, der von den Schülern und Eltern angelegt und unterhalten wird. Danach war der Bau der jüngst fertig gestellten Schulerweiterung an der Reihe. Die Schule bestand vor dem Erweiterungsbau nur aus drei Klassenräumen, weshalb nur alle zwei Jahre Kinder aufgenommen werden konnten. Dank des neuen Schulgebäudes können nun insbesondere auch Kinder aus den weiter entfernten Gehöften zur Schule.


Weitere Infos:
>> Webseite des Freundeskreis Hofheim-Tenkodogo

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Ein Jahr EU-Verordnung zu Konfliktmineralien in Kraft.
Bilanz: Umsetzung mangelhaft!

Am Freitag, 8. Juni war die EU-Konfliktmineralienverordnung exakt ein Jahr in Kraft. Mit der Verordnung wurde ein Jahr zuvor – also am 8. Juni 2017 – erstmals in Europa die unternehmerische Sorgfaltspflicht im Rohstoffsektor gesetzlich verankert. Europäische Unternehmen sind seither verpflichtet, Verantwortung für ihre Rohstofflieferketten zu übernehmen und Maßnahmen zu ergreifen, die eine Konfliktfinanzierung oder Menschenrechtsverletzungen verhindern. Der Jahrestag bot für die Entwicklungs- und Umweltorganisation Germanwatch den Anlass im Rahmen einer vorausgegangenen Studie den bisherigen Umsetzungstand der Verordnung kritisch zu kommentieren. Die erste Bilanz fällt dabei eher durchwachsen aus: Die Sorge habe sich verstärkt, dass Unternehmen mit Scheinlösungen davonkommen könnten.

Um den Umsetzungsstand der Verordnung überprüfen und einschätzen zu können, hat Germanwatch freiwillige Industrieinitiativen untersucht, die die EU-Kommission als geeignet für die Umsetzung der Verordnung einstuft bzw. diskutiert. Die Untersuchung zeigt jedoch, dass bislang keine dieser Initiativen ausreichend transparent und glaubwürdig ist. So gebe es zwar viele von der Industrie gesteuerte Initiativen im Bergbausektor, die Menschenrechtsverletzungen wie Landraub, Zwangsarbeit, Konfliktfinanzierung oder Wasserverschmutzungen vorbeugen sollen. Jedoch kontrolliere keine dieser Initiativen ausreichend, ob ihre Mitglieder die Anforderungen zur Verhinderung solcher Vorgänge auch tatsächlich erfüllen. Im Klartext: Es kann nicht sichergestellt werden, dass die Unternehmen ihre Sorgfaltspflichten auch tatsächlich erfüllen.


Weitere Infos:
>> Germanwatch-Studie zur Konfliktmineralienverordnung (engl.)
>> Zur Konfliktmineralienverordnung auf der Webseite der Bundesregierung

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Zum Weltgeflüchtetentag 2018:
Solidarität und antirassistische Haltung zeigen!

Der jährliche Weltgeflüchtetentag der Vereinten Nationen am 20. Juni soll Anlass sein, der Situation und dem Leid schutzsuchender Menschen zu gedenken. Millionen von Menschen weltweit sehen sich gezwungen, ihr Zuhause zu verlassen und sich auf die Flucht zu begeben, vor Krieg, Armut und Hoffnungslosigkeit. Im Jahr 2017 waren es etwa 68,5 Millionen. Mehr als die Hälfte von ihnen sind Binnenvertriebene und mehr als vier Fünftel fliehen innerhalb von Ländern des globalen Südens. Nur ein kleiner Anteil der Menschen, die weltweit auf der Flucht sind, versucht in Ländern der EU Zuflucht zu finden. Die wenigen Menschen, die nach Europa fliehen, die wenigen Menschen, die in Europa ankommen: um sie haben sich in den vergangenen Jahren zahlreiche politische Debatten in Deutschland und in Europa gedreht. Debatten, die sich zunehmend verschärft, aufgeheizt und ein gesellschaftspolitisch feindseliges Klima gegenüber Menschen die geflüchtet sind verstärkt haben. Die einstigen Willkommensdiskurse des „kurzen Sommers der Migration“ in Deutschland haben sich mittlerweile in feindselige Abwehrdiskurse verwandelt, und die politischen Debatten über Migration und Flucht werden seit langem von rechts befeuert und dominiert.

Sie zeigen sehr deutlich auf, wie tief Rassismus in Teilen der deutschen Gesellschaft nach wie vor verankert ist. Und sie zeigen auch, wie für etliche die Solidarität mit Mitmenschen spätestens an der nationalen Grenze endet.


Weitere Infos:
>> Offener Brief zur Entwicklungspolitik der Bundesregierung vom 24.5.2018 (PDF)
>> Aufruf „Solidatität statt Heimat“
>> „We‘ll Come United“-Webseite (auch mit allen Infos zur Parade in Hamburg)
>> welt-sichten-Artikel „UN-Flüchtlingspakt – Schützen statt abschotten“
>> MiGAZIN-Artikel „Heimatminister ewiggestrig – Seehofer macht Asylpolitik wie vor 36 Jahren“

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Materialien

↓ VENRO: Praxishandreichung „Wirkungen beobachten – aber wie?“
↓ Südwind-Institut: Studie zur Kinderarbeit auf indischen Baumwollfeldern
↓ Misereor/Brot/GPF: Briefing zum Thema „Wirtschaft & Menschenrechte“
↓ INKOTA: südlink 184 „Einsatz für Menschenrechte“ – nötiger den je!
↓ iz3w: Heft 367 „Tschüss, die Herrschaften – Anarchismus weltweit“

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VENRO: Praxishandreichung „Wirkungen beobachten – aber wie?“

Was verändert sich für SchülerInnen nach einem Projekttag zum Thema Fairer Handel? Werden sie FreundInnen und Eltern aufklären, werden sie ihr Kaufverhalten ändern? Welche Ansätze, welche Formate, Methoden, Themen und welche Räume sind geeignet, Menschen zu selbstkritischem und reflektiertem Denken und Handeln in der Weltgemeinschaft anzuregen? Viele PraktikerInnen der entwicklungspolitischen Inlandsarbeit stellen sich solche und ähnliche Fragen und erleben, dass es häufig schwierig ist, einen Zusammenhang zwischen diesen großen und komplexen Zielen und ihren Aktivitäten herzustellen. Durch regelmäßige Wirkungsbeobachtung und niedrigschwellige Selbstevaluierungen, auch mit einfachen Methoden, lassen sich jedoch bereits wertvolle Erkenntnisse gewinnen. Hier setzt die Handreichung „Wirkungen beobachten – aber wie? Anregungen für die entwicklungspolitische Inlandsarbeit“ von VENRO an. Sie soll als Anregung dienen, sich mit dem Thema der Wirkungsbeobachtung zu beschäftigen und sich ihm kreativ zu nähern. Die Publikation richtet sich an haupt- und ehrenamtliche Mitarbeitende insbesondere auch kleinerer Organisationen und Vereine. Sie gibt zum einen anhand von Praxisbeispielen aus Workshops einen Einblick in die Diskussionen und Fragestellungen von PraktikerInnen zum Thema Wirkungsorientierung. Zum anderen werden exemplarisch einige niedrigschwellige Methoden der Datenerhebung sowie Leitfragen zur Auswahl geeigneter Methoden vorgestellt. Die Handreichung ist dabei nicht als Kochbuch mit einfachen Rezepten zu verstehen, sondern als Anregung, sich intensiver mit den Diskussionen um Wirkungsorientierung in der entwicklungspolitischen Inlandsarbeit und geeigneten Methoden zu beschäftigen.

Die 20-seitige Handreichung kann kostenlos heruntergeladen werden.

Weitere Infos:
>> Praxishandreichung „Wirkungen beobachten – aber wie?“ (PDF)

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Südwind-Institut: Studie zur Kinderarbeit auf indischen Baumwollfeldern

Die Arbeit von Kindern, die auf indischen Baumwollfeldern zu Zehntausenden Saatgut produzieren, kann unsichtbar in jedem Kleidungsstück oder Handtuch aus indischer Baumwolle stecken. Bereits vor zehn Jahren hat der indische SÜDWIND-Partner „PRAYAS – Center for Labour Research and Action“ die Situation von Kindern auf Baumwollsaatgutfeldern im indischen Bundesstaat Gujarat untersucht. Ende 2017 wurden die damaligen Untersuchungsergebnisse in einer umfangreichen Vor-Ort-Recherche überprüft. Die Ergebnisse sind Gegenstand der SÜDWIND-Studie „ ‚Flinke Finger‘. Kinderarbeit auf indischen Baumwollsaatgutfeldern“. Die Bilanz ist ernüchternd: Zwar kann man von einem Rückgang von Kinderarbeit im Rahmen von Lohnarbeit und Wanderarbeit auf weit entfernte Saatgutfelder ausgehen. Allerdings nahm im Gegenzug die Beschäftigung von Kindern und Jugendlichen unter dem Deckmantel der „Familienarbeit“ zu. Als eine zentrale Ursache wurden die anhaltend extrem niedrigen Löhne ermittelt, die weit unter dem staatlichen Mindestlohn liegen: Zu solchen Löhnen arbeiten meist nur Kinder, Jugendliche und Frauen. Die Studie enthält auch umfangreichen Empfehlungen, wie die Abschaffung dieser Kinderarbeit erreicht werden kann.

Als gedruckte Version beziehbar für 5 Euro, die digitale PDF-Version kann kostenlos heruntergeladen werden.

Weitere Infos:
>> Die SÜDWIND-Studie als PDF
>> Bestellseite der Broschüre auf der SÜDWIND-Webseite

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Misereor/Brot/GPF: Briefing zum Thema „Wirtschaft & Menschenrechte“

In den letzten Jahrzehnten haben Regierungen eine Reihe von Maßnahmen initiiert, um Unternehmen zur Einhaltung von Menschenrechten in ihren Aktivitäten zu bewegen. Seit Jahren versuchen Interessenvertretungen der Wirtschaft wiederum, verbindliche Regeln im Bereich Wirtschaft und Menschenrechte international und national zu verhindern – mit Erfolg. In Deutschland zeigte sich dies im Jahr 2016, als die deutschen Unternehmensvertretungen alle Hebel in Bewegung setzten, jegliche Verbindlichkeit im deutschen Nationalen Aktionsplan für Wirtschaft und Menschenrechte (NAP) zu verhindern. Das neue Briefing „Regeln zu Wirtschaft und Menschenrechten – Wirtschaftslobby gegen jegliche Verbindlichkeit und wie die Politik darauf reagiert“ von Brot für die Welt, Global Policy Forum und MISEREOR veranschaulicht, wie die Wirtschaftslobby die Einführung einer menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht der Wirtschaft verhinderte. Es zeigt auf, wie die Unternehmensverbände versuchen, ähnliche Regelungen auf internationaler Ebene abzuwehren.

Das 8-seitige Briefing gibt es kostenlos als PDF. Alternativ kann es über europe[at]globalpolicy.org in gedruckter Form bezogen werden.

Weitere Infos:
>> Briefing „Regeln zu Wirtschaft und Menschenrechten“ (PDF)

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INKOTA: südlink 184 „Einsatz für Menschenrechte“ – nötiger den je!

Im Jahr 1948, also vor genau siebzig Jahren, wurde die „Allgemeine Erklärung der Menschenrechte“ verabschiedet. Nicht alle mögen sie, manche verachten sie sogar, doch dies verleiht ihr nur zusätzliche Bedeutung – Zeit für eine Bilanz zum Thema Menschenrechte. Zwar haben sich die Menschenrechte in diesen siebzig Jahren positiv weiterentwickelt, indem zum Beispiel wichtige Rechte völkerrechtlich verbindlich geworden sind. In den Zeiten von Donald Trump, Wladimir Putin oder Xi Jinping haben sie jedoch einen schweren Stand: Der Autoritarismus hat Konjunktur, die organisierte Zivilgesellschaft gerät immer stärker unter Druck. Doch erfreulicherweise gibt es auch viele Menschen, Initiativen und Organisationen, die sich mutig für die Menschenrechte einsetzen. Die Südlink-Ausgabe 184 widmet sich unter dem Titel „Einsatz für die Menschenrechte: warum er nötiger ist denn je“ diesen und weiteren Themenaspekten.

Das Südlinkheft hat 44 Seiten Umfang und kann für 4,20 Euro (zzgl. Versandkosten) bei INKOTA bestellt werden.

Weitere Infos:
>> Bestellseite auf der INKOTA-Webseite

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iz3w: Heft 367 „Tschüss, die Herrschaften – Anarchismus weltweit“

Anarchismus hat in der globalen Linken eine lange Tradition. Doch heute ist es in Westeuropa und Nordamerika recht still geworden um den Anarchismus. Umso lebendiger sind heute anarchistische Szenen in Lateinamerika, in einigen asiatischen Ländern und in Osteuropa. Im Themenschwerpunkt des iz3w-Heft Nummer 367 wird unter anderem gefragt: Worin bestehen anarchistische Utopien, was ist anarchistische Herrschaftskritik, worin liegen ihre Stärken, Verdienste und Schwächen? In welchen gesellschaftlichen und geographischen Nischen werden heute anarchistische Vorstellungen von der freien Assoziation der Menschen gelebt?

Die iz3w kann für 5,30 Euro digital oder in gedruckter Form bestellt werden.

Weitere Infos:
>> Bestellseite auf der iz3w-Webseite

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Mitmachen: Kampagnen, Wettbewerbe & Ausschreibungen

↓ Unterschriftenaktion I (INKOTA): Fusionswelle der Agrarkonzerne brechen
↓ Unterschriftenaktion II (Oxfam): Supermärkte bewegen – Fairness eintüten
↓ ASA-Programm: Projektpraktikumsplätze gesucht für neuen Zyklus 2019
↓ Uni Flensburg: Masterstudiengang Transformationstheorie – jetzt bewerben!
↓ Warmlaufen für den 5. Hessischen Tag der Nachhaltigkeit im September

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Unterschriftenaktion I (INKOTA): Fusionswelle der Agrarkonzerne brechen

Die ‚Gigantenhochzeit‘ des Chemieriesen Bayer mit dem Gen-Saatgut und Glyphosat-Hersteller ist so gut wie unter Dach und Fach, Anfang Juni wurde die offizielle Übernahme angekündigt. Nach der vollzogenenen Fusion von Bayer und Monsanto sowie den vorangegangenen Fusionen von Dow und DuPont (heute: Corteva Agriscience) sowie ChemChina und Syngenta im vergangenen Jahr werden die drei Konzernriesen knapp 60 Prozent des weltweiten Saatgutmarktes und rund 70 Prozent des globalen Pestizidgeschäfts kontrollieren. Leidtragende sind nach Meinung von INKOTA Kleinbäuerinnen und Kleinbauern auf der ganzen Welt: Ihnen drohen Hunger und Armut, weil sich ihr Saatgut verteuert und sie in immer größere Abhängigkeit geraten. Doch bedroht ist zugleich auch die zukünftige Ernährung der Menschen weltweit: Die Profitinteressen der Mega-Konzerne verringern die Vielfalt der Pflanzen und die langfristige Widerstandsfähigkeit unserer Grundnahrungsmittel.
INKOTA sieht dennoch eine quasi letzte Chance, die Bayer-Monsanto-Fusion zu stoppen: Die Bundesregierung hat ab Veröffentlichung der Fusionsentscheidung zwei Monate Zeit, um vor dem Europäischen Gerichtshof zu klagen. Genau dies fordert INKOTA in ihrer Unterschriftenaktion „Fusionswelle brechen – kein weiteres Bayer-Monsanto!“ neben der zusätzlichen Forderung, noch in dieser Legislaturperiode eine Novelle des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) zu verabschieden, die weitere solche Megafusionen verhindert. Die Unterschriften sollen im Januar 2019 an Wirtschaftsminister Peter Altmaier übergeben.

Weitere Infos:
>> INKOTA-Unterschriftenaktion „Fusionswelle brechen“

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Unterschriftenaktion II (Oxfam): Supermärkte bewegen – Fairness eintüten

Weltweit nimmt die Ungleichheit in der Wirtschaft drastische Ausmaße an – auch im Landwirtschafts- und Nahrungsmittelsektor: Supermarktketten dominieren die Märkte. Sie diktieren Lieferanten die Preise und streichen riesige Gewinne ein. Oftmals reichen die Löhne und Einkommen der ArbeiterInnen, Kleinbäuerinnen und Kleinbauern nicht einmal aus, um ihr Existenzminimum zu decken – also das, was sie für Essen, ein Dach über dem Kopf, Arztbesuche und nötige Rücklagen brauchen. Hinzu kommen Gewalt, Diskriminierung, Pestizideinsatz und Zwangsarbeit. Oxfam hat deshalb Supermarktketten aus Deutschland, den Niederlanden, Großbritannien und den USA in ihrem „Supermarkt-Check“ unter die Lupe genommen. Das Ergebnis: Die vier größten deutschen Supermärkte Aldi, Edeka, Lidl und Rewe schneiden mit am schlechtesten ab! Für Oxfam ist klar, dass sich das ändern muss. Deutsche Supermärkte müssen handeln und dafür sorgen, dass die Menschen, die unsere Lebensmittel produzieren, fair bezahlt werden, ihre Gesundheit geschützt wird und ihre Rechte geachtet werden. Um ordentlich Druck aufzubauen, haben sie einen Aufruf gestartet, der online unterzeichnet werden kann. Darin fordern sie die „big four“ Aldi, Edeka, Lidl und Rewe dazu auf, gemeinsam mit lokalen Gewerkschaften erste wichtige Schritte zu gehen. Diese sind:

  • (1.) Transparenz zu schaffen, d.h. zu analysieren und öffentlich machen, wo bei der Produktion ihrer Lebensmittel Menschenrechte gefährdet und verletzt werden.
  • (2.) konkrete Maßnahmen ergreifen, damit u.a. ihre Lieferanten Gewerkschaftsrechte achten, sodass ArbeiterInnen die Chance erhalten, sich gefahrlos zu organisieren und Beschäftigte ohne Furcht Arbeitsrechtsverletzungen melden können.

Weitere Infos:
>> Oxfam-Unterschriftenaktion „Fairness eintüten“
>> Die Ergebnisse von Oxfams „Supermarkt-Check“

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ASA-Programm: Projektpraktikumsplätze gesucht für neuen Zyklus 2019

Das ASA-Programm von Engagement Global will jungen Menschen, die globale Zusammenhänge verstehen wollen, kritische Fragen stellen und sich für eine gerechte Welt stark machen, entwicklungspolitische Lern-, Qualifizierungs- und Engagement-Räume bieten. Ein mehrmonatiges Projektpraktikum ist dabei neben Seminaren zu globalen Zusammenhängen und der Förderung des Engagements der Teilnehmenden ein wesentlicher Bestandteil des ASA-Programms. Alleine oder in Zwei- bis Viererteams arbeiten die Teilnehmenden an einem konkreten Projekt in einem Land in Afrika, Asien, Lateinamerika, Südosteuropa und teils auch in Deutschland.
Dafür gesucht werden nun Organisationen, Unternehmen, Kommunen, Hochschulen oder Verbände, die soziale, ökologische und ökonomische Nachhaltigkeitsziele verfolgen und ein Projektpraktikum mit konkreten Aufgabenstellungen bzw. eine Projektidee anbieten wollen. Solche Projektpraktika können noch (je nach Wirkungsfeld und Programmformat) bis Mitte August oder Mitte September für das ASA-Programm 2019 vorgeschlagen werden. Auch wer lediglich eine Projektidee hat, jedoch über keinen passenden Kontakt zu einer Organisation in einem Partnerland in Afrika, Asien, Lateinamerika oder Südosteuropa verfügt, kann sich an die ASA-Programm-OrganisatorInnen wenden. Hier können dann ggf. Kontakte vermittelt werden.

Weitere Infos:
>> ASA-Programm-Factsheet (PDF)
>> Erläuterungen und alle Formulare auf der ASA-Webseite

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Uni Flensburg: Masterstudiengang Transformationstheorie – jetzt bewerben!


Erderwärmung. Artensterben. Ressourcenverknappung. Steigende soziale Ungleichheit. Exklusion und Entfremdung. Die sozial-ökologischen Krisen der Gegenwart machen deutlich, dass das derzeitige Wirtschafts- und Kulturmodell mit seiner Orientierung am ,immer mehr‘ nicht zukunftsfähig ist. Doch wie lassen sich nicht-nachhaltige Gesellschaften transformieren? In dem bundesweit einzigartigen Master-Studiengang Transformationsstudien der Europa-Universität Flensburg kann man seit 2017 den Wandel gesellschaftlicher Naturverhältnisse studieren. Die Besonderheit des Studiengangs: Er versteht die Umwelt- und Nachhaltigkeitskrisen der Gegenwart als grundlegend sozial-ökologische Krisen. Entsprechend analysieren und diskutieren die Studierenden aus wachstums- und herrschaftskritischer Perspektive die Möglichkeiten und Grenzen gesellschaftlicher Veränderung unter dem Leitbild der Zukunftsfähigkeit. Zugleich lernen sie forschungs- und praxisbasierte Methoden zur Gestaltung von Transformationsprozessen in Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft kennen. Der Studiengang ist inter- und transdisziplinär konzipiert, wobei sich die Studierenden in einem Dreischritt aus ‚Gegenwartsdiagnosen‘, ‚Historischen Rekonstruktionen‘ und ‚Varianten der Zukunft‘ mit Sichtweisen der Soziologie, Ökologie, Ökonomie und Geographie, Philosophie, Germanistik, Kunst, Erziehungs- und Medienwissenschaften auseinandersetzen. Flankiert wird das Programm von einer fundierten Ausbildung in qualitativen, quantitativen und partizipativen Methoden der Sozialforschung. Der Bewerbungsschluss ist am 15. Juli 2018, Beginn des Studiums ist im September 2018.

Bei Fragen steht die Studiengangskoordinatorin Nora Große gern zur Verfügung: transformationsstudien[at]uni-flensburg.de

Weitere Infos:
>> Webseite zum M.A. Transformationstheorie an der Europa-Universität Flensburg

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Warmlaufen für den 5. Hessischen Tag der Nachhaltigkeit im September

Am 6. September 2018 findet zum fünften Mal der Hessische Tag der Nachhaltigkeit statt. Diesmal wird unter dem Motto Vielfältig – Nachhaltig – Hessisch: So wollen wir leben! dazu aufgerufen, mit verschiedenen Aktionen und Veranstaltungen hessenweit vielfältig und kreativ auf das Thema Nachhaltigkeit aufmerksam zu machen: „Egal ob im menschlichen Miteinander, im Unternehmen oder im Umgang mit Umwelt und Natur – an diesem Tag ist ganz Hessen die Bühne für Engagierte und ihre Projekte“, heißt es dazu auf der Webseite der Hessischen Nachhaltigkeitsstrategie. Unternehmen, Verwaltung, Schule, Kindergarten, Kommune oder Verein sind dazu eingeladen, Aktionsideen zu entwickeln und mitzumachen. Um seine Aktion zu bewerben, kann man seine Veranstaltung im zentralen Aktivitätenkompass eintragen. Dort kann auch nachgeschaut werden, wer sich alles engagiert und was vom Klimafrühstück, über die Wildparkaktion bis zum Öko-Fairen Nightshopping bei Sekt und Kerzenschein schon an Ideen zusammengekommen ist. Bereits jetzt sind dort zahlreiche Aktionen und Veranstaltungen eingetragen und täglich werden es mehr. Wer selber nicht aktiv werden will, aber sich als BesucherIn für das Geschehen an diesem Tag interessiert, ist ebenfalls eingeladen, sich auf der Webseite und über den Aktivitätenkompass zu informieren.

Weitere Infos:
>> Webseite zum 5. Hessischen Tag der Nachhaltigkeit
>> Alle Aktivitäten auf einen Blick: Der Aktivitätenkompass

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Terminlese

 
Di., 03.07.18 (19.30h), Frankfurt/M.
Alles Banane?
Filmabend im Rahmen der Filmreihe „Winners & Losers”. Anschließendes Filmgespräch mit Rudi Pfeifer (banafair) und Stefan Diefenbach (Weltladen Bornheim). Moderation: Wolf Lindner. Veranstalter: naxos.Kino, Weltladen Bornheim


Mi., 04.07.18 (20h), Marburg
Schulbildung im Senegal – postkolonial?
Vortrag von Amary Fall (Kaolack/ Senegal). Veranstalter: Weltladen Marburg und Senegalverein Marburg


Mi., 04.07.18 (18-20h), Frankfurt/M.
In the Pursuit of Freedom: Feminist Intellectuals in African Contexts
„In the Pursuit of Freedom: Feminist intellectuals in African contexts“. Vortrag in englischer Sprache. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe: „Feminismen des Globalen Südens – Feminisms from the Global South“. Referentin: Amina Mama (University of California). VeranstalterIn: Cornelia Goethe Centrum, Hessische Landeszentrale für politische Bildung, Goethe Universität Frankfurt am Main


Fr., 06.07.18 (18.30h), Frankfurt/M.
Nicaragua hoy – Zwischen politischer Gewalt und Dialog
Dialog- und Diskussionsveranstaltung mit Gästen aus Nicaragua. Veranstalter: Nicaragua Komitee Frankfurt in Zusammenarbeit mit medico international


Do., 12.07. & 26.07. & 09.08. & 23.08.18 (jew. 18-21h), Frankfurt/M.
We didn’t cross the border, the border crossed us. Grenzen, Staat und Bewegung
Offenes, selbstorganisiertes Seminar mit Daniel Loick (ehem. Gastprofessor für kritische Theorie). Veranstalterin: BeziehungsweiseKritik


Do., 23.08.18 (19.30-21.30h), Frankfurt/M.
Diese Wirtschaft tötet!
Soirée am Dom. Es diskutieren Caspar Dohmen (Wirtschaftsjournalist & Buchautor), Ursula Artmann (Geschäftsführerin Weltladen Bornheim) und Jürgen Herold (Frida Feeling – Import von Fair Trade Produkten). Veranstalter: Haus am Dom in Kooperation mit Weltladen Bornheim und Netzwerk Frankfurter Eine-Welt-Gruppen


Terminkalender

Weitere entwicklungspolitische Veranstaltungen in Hessen finden sich in unserem Terminkalender.

>> EPN Hessen-Terminkalender

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Der EPN Hessen-Newsletter wird finanziell unterstützt vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung (HMWVL) sowie im Rahmen des Eine Welt-PromotorInnenprogramms vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ):

 

Finanzielle Unterstützung erhalten wir für den Newsletter auch von der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) und der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW).

 

 

Herzlichen Dank!

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