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Newsletter 06&07/2015

Inhalt:EPN Hessen in Bewegung

Glokales

Weiterlesen, mitmachen, hingehen

 

Netzwerk meets PromotorInnen-Programm:
Eine Welt Regionaltreffen – Kassel, Marburg & Darmstadt

Hessen entwickeln | Eine Welt-PromotorInnenprogramm in Hessen
In Hessen sind seit 2012 vier sogenannte Eine Welt-PromotorInnen aktiv und unterstützen tatkräftig die Netzwerkarbeit des entwicklungspolitischen Landesnetzwerks EPN Hessen, insbesondere in den Themenfeldern Migration Diaspora & Entwicklung, Globales Lernen, nachhaltiges Wirtschaften, Fairer Handel und Beschaffung sowie Öffentlichkeitsarbeit.
Zu ihren Aufgaben gehört es, die Arbeit der Gruppen und Aktiven systematisch und praxisorientiert zu unterstützen, Beratung und Qualifizierung anzubieten, den Wissensaustausch und die Vernetzung zu fördern und mit den Aktiven in konkreten Kooperationen zusammen zu arbeiten.

Nun laden wir im Rahmen des PromotorInnen-Programms in
Kassel (7. Sept.), Marburg (8. Sept.) und Darmstadt (10. Sept.) ein zu:

 

EINE WELT REGIONALTREFFEN
austauschen – kennenlernen – netzwerken – gemeinsam planen

An diesen Treffen möchten wir:

  • die Arbeit der vergangenen Jahre vorstellen,
  • uns Rückmeldungen und Anregungen für die Weiterentwicklung des Eine Welt-PromotorInnen-Programms in Hessen holen und dann vor allem
  • die konkrete Eine Welt-Arbeit vor Ort besser kennen lernen, um diese noch besser und zielgerichteter unterstützen zu können sowie
  • in den gemeinsamen Austausch über entwicklungspolitische Themen und die Arbeit vor Ort kommen und die regionale Vernetzung und Zusammenarbeit in Hessen stärken.

Nach der offiziellen Veranstaltung laden wir mit bio-regio-fairen Leckereien und Getränken zum lockeren Ausklang des Treffens ein.

Gerne auch eigene Flyer und Infos mitbringen – wir freuen uns auf Euch und Sie!

 

Zur besseren Planung bitten wir um rechtzeitige Anmeldung (Anmeldeadresse im jeweiligen Regionaltreffen-Flyer).

Weitere Infos:
>> Flyer Regionaltreffen Nordhessen | 7. Sept., Kassel (PDF)
>> Flyer Regionaltreffen Mittelhessen | 8. Sept., Marburg (PDF)
>> Flyer Regionaltreffen Südhessen | 10. Sept., Darmstadt (PDF)

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AUSSTELLUNG mit BEGLEITANGEBOTEN:
So., 06.09. – Fr., 02.10.15, zu Gast in Dieburg & Münster

Hessen fairändert! Gegen den Ausverkauf der Welt

Eine Wanderausstellung von Weltläden in Hessen und EPN Hessen, vor Ort gezeigt vom Weltladen Dieburg. Mit begleitender Fachtagung sowie Begleitangeboten für SchülerInnen und Jugendgruppen: RadioWerkstatt „Hessen fairändert On Air“, Workshops oder Projekttage

Zu Gast in Dieburg & Münster: Ausstellung „Hessen fairändert!“ …
Vom 6. September bis zum 5. Oktober gastiert die Ausstellung „Hessen fairändert! Gegen den Ausverkauf der Einen Welt“ in drei kooperierenden Büchereien in Dieburg und Münster. Auf 10 Rollups informiert die Ausstellung entlang ausgewählter Produkte (Kakao, Kaffee, Textilien, IT und Südfrüchte) über Produktions- und Arbeitsbedingungen entlang der Handelsketten und zeigt konkrete Handlungsalternativen und Kampagnen auf, mit denen sowohl Einzelpersonen als auch Gruppen mit ihrem Fairhandeln einen spürbaren Unterschied machen können. Als gute Beispiele die anregen sollen, präsentiert die Ausstellung konkrete Räume des Engagements wie etwa Städte und Kommunen, Schulen und Hochschulen, Weltläden oder religiöse Gemeinden. Mit der Ausstellung soll nicht nur Wissen über Globalisierungsprozesse vermittelt, sondern sollen auch Fragen aufgeworfen werden, um Bewusstsein für ein ‚faires Konsumverhalten’ zu schaffen. In den drei Büchereien werden verschiedene Schwerpunkte der Ausstellung gezeigt.

… RadioWerkstatt „Hessen fairändert On Air“ für Jugendliche …
Ergänzend zur Ausstellung können kostenlose Begleitangebote für SchülerInnen und Jugendliche ab Jahrgangsstufe 7 gebucht werden: Neben Workshops und Projekttagen bieten wir Lehrkräften zum Beispiel die Möglichkeit, die Themen der Ausstellung mit ihren SchülerInnen in der zweitägigen RadioWerkstatt „Hessen fairändert On Air“ zu vertiefen. Fern ab von der Schulbank widmen sich die SchülerInnen einem selbst gewählten ‚Eine Welt’-Thema, das in Bezug zu unserer Ausstellung „Hessen fairändert“ steht. Selbst Hand anlegen ist dabei Programm: Die Jugendlichen planen ein Sendekonzept, führen selbstständig Interviews durch, stellen Musik zusammen, schreiben Anmoderationen, stehen live vor dem Mikrofon oder steuern das Mischpult. Zwei Tage, an denen sie von der ersten Idee bis zur letzten Abmoderation mitbekommen und erfahren, wie man selbst Öffentlichkeit herstellt – und wie man sich dabei spielerisch und ‚fast nebenbei’ eine ganze Menge über anspruchsvolle Themen beibringt. (Näheres dazu im Info-Flyer zur RadioWerkstatt oder telefonisch direkt bei uns in der Geschäftsstelle: 069 / 913 951 70.)

… und begleitende Fachtagung „Weltläden meets Schule & Co.“
Die EPN Hessen-Mitgliedsorganisation Weltladen Dieburg nimmt die Ausstellung vor Ort zum Anlass, um zu einer Fachtagung einzuladen, die Gelegenheit zum Austausch von pädagogischen Erfahrungen zu Fairem Handel, Nachhaltigkeit, Globalem Lernen gibt. In Verbindung mit der Ausstellung und den vorhandenen Materialien sollen gemeinsame Konzepte und Kooperationen zwischen BildungsträgerInnen aufgebaut werden. (Mehr dazu in der Veranstaltungsankündigung weiter unten.)

Weitere Infos:
>> Zur Wanderausstellung „Hessen fairändert!
>> Details zur Ausstellung in Dieburg und Münster
>> Info-Flyer zur RadioWerkstatt „Hessen fairändert! On Air“ (PDF)

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FOLGETRAINING:
Fr., 11.09. (16h) – So., 13.09.15 (16h), Biedenkopf (bei Marburg)

Antirassistische Kompetenz in der (entwicklungs-)politischen Bildungs- und Projektarbeit

Phoenix-Folgetraining mit Phoenix-Trainer Austen P. Brandt und Merih Ergün

In der entwicklungspolitischen Bildungs- und Projektarbeit, aber auch in der (politischen) Alltagskultur sind Kooperationen, Bildungsmaterialien, Bilder und Sprache nicht frei von Rassismen und Ausgrenzungen. Ausgrenzung, Benachteiligung, Beleidigung, eine eingeschränkte Sicht auf Geschichte und Gegenwart sowie eine mangelnde Reflexionsfähigkeit der weißen Mitglieder der Gesellschaft in Bezug auf die eigenen Rollen, auf Kommunikation und Begegnung sind häufige Formen des alltäglichen Rassismus. Wir halten es für notwendig, uns dies bewusst zu machen und nicht die Machtgefälle, Hierarchien und Vorurteile zu reproduzieren, die wir eigentlich verhindern wollen. Das Training richtet sich an Menschen, die in den letzten Jahren bereits bei einem der Grundlagentrainings dabei waren, um die Schritte des ersten Trainings zu reflektieren und zu vertiefen.

Weitere Infos:
>> Folgetraining „Antirassistische Kompetenz“

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EXKURSION V:
Sa., 12.09.15, (14-18h), Escherode

Von geteilter Ernte und Keimen des Wandels.
Ausflüge auf Höfe der Solidarischen Landwirtschaft

Aus der Themenschwerpunkt-Reihe »Glokale Alternativen entwickeln«. Mit Jürgen Hassemeier (Gärtnerei Wurzelwerke)


Die Gestaltung einer ökologischen und nachhaltigen Landwirtschaft ist eine drängende entwicklungspolitische Herausforderung, für die es auch hierzulande zukunftsweisende Ideen braucht. Ein innovatives Konzept, das global in unterschiedlichen Ausprägungen besteht, stellt diesbezüglich die Solidarische Landwirtschaft (SoLawi) da. SoLawi beschreibt eine solidarische Beziehung von Menschen, die gemeinsam die Produktion von Lebensmitteln gestalten und sich die Ernte teilen. Bei unseren Besuchen bei den Wurzelwerken wollen wir erkunden, wie Solidarische Landwirtschaft im Alltag funktioniert und diskutieren welche Potentiale mit dem Konzept verbunden sind. Wir schließen somit an die Diskussionsveranstaltungen zu Ernährungssouveränität am 15. und 16. Juli an und lernen Alternativen ganz praktisch kennen. Am Tag der Exkursion findet zugleich ein ‚Tag der offenen Tür statt – mit Hof-Café, einem offenen Hofladen und der Gelegenheit das ‚Tomatenmuseum’ mit annähernd 100 verschiedenen Tomatensorten zu erkunden.

Weitere Infos:
>> Von geteilter Ernte und Keimen des Wandels (Escherode)

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SEMINAR:
Fr., 18.09. – Sa., 19.09.15, Ingelheim

Die Zukunft der Entwicklungspolitik. Was kommt nach den Millennium-Entwicklungszielen?

KooperationpartnerInnen: EPN Hessen, Fridtjof-Nansen-Akademie für politische Bildung Ingelheim, Entwicklungspolitisches Landesnetzwerk Rheinland-Pfalz (ELAN), Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz und Hessische Landeszentrale für politische Bildung

2001 erarbeitete eine Gruppe von ExpertInnen die sogenannten Millennium-Entwicklungsziele (MDGs), die bis 2015 von allen Ländern erreicht sein sollten. Das Seminar zieht eine Bilanz der Zielerreichung und beleuchtet Ansätze zur Zukunft der Entwicklungspolitik.
Wie wird die Post-MDG-Agenda aussehen? Was können etwa die sogenannten Sustainable Development Goals (SDGs) leisten, die den Gedanken der MDGs nach 2015 weiterführen und um Aspekte der Nachhaltigkeit ergänzen sollen?
Klar ist: Nachhaltigkeit ist auch eine Aufgabe der Industrieländer. Damit verändert sich auch der Begriff von Entwicklung.

Weitere Infos:
>> Konferenz-Flyer „Die Zukunft der Entwicklungspolitik“ (PDF)

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FOLGETRAINING:
Fr., 02.10. (17h) – So., 04.10.15 (16h), Bad Hersfeld

Empowerment für (entwicklungs-)politisch engagierte People of Color

Phoenix-Folgetraining mit Phoenix-Trainer Austen P. Brandt und Nenad Čupić

Im Empowerment-Training treffen People of Color (PoC) mit ganz verschiedenen persönlichen Biografien und Erfahrungen aufeinander. Was uns verbindet ist die Erfahrung von Rassismus und Diskriminierung im Deutschland von heute. Im Grundlagentraining wurde gemeinsam nach Möglichkeiten gesucht, wie Vorurteilen, Diskriminierungspraxen und offenem Rassismus konstruktiv-kritisch begegnet werden kann. Es sind dies auch wichtige Schritte auf dem langen Weg einer transkulturellen Öffnung der (entwicklungs-)politischen und internationalistischen Szene in Deutschland. Sich dieser Aufgabe zu stellen, braucht jedoch für uns PoC vor allem und immer wieder auch emotionale Stärkung und Stärke – Empowerment. Im Folgetraining wird das erste Training vertieft. Wir setzen an, wo wir aufgehört haben – und machen uns wieder ein Stück stärker – und stark für antirassitisches Zusammenleben und Engagement.

Weitere Infos:
>> Folgetraining „Empowerment für PoC“

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Save the Date
ENTWICKLUNGSPOLITISCHES FORUM:
Di., 13.10.15 (17.30-19.30h), Kassel (Haus der Kirche)

Globale Nachhaltigkeitsziele (SDGs).
Herausforderung für die Zivilgesellschaft und die Kirchen

Entwicklungspolitisches Forum. Mit Jens Martens (Global Policy Forum New York & Bonn). Veranstalter: Zentrum Ökumene der EKHN und EKKW in Kooperation mit EPN Hessen

Globale Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals, SDGs) beschlossen – Wo fangen wir an? Ende September werden die Globalen Nachhaltigkeitsziele (SDGs) auf einem Gipfeltreffen der Staats- und RegierungschefInnen bei den Vereinten Nationen in New York beschlossen. Sie sollen den Gedanken der Milleniums-Entwicklungsziele nach 2015 weiterführen und sie um Aspekte der Nachhaltigkeit ergänzen. Es werden wirtschaftliche, ökologische und soziale Ziele formuliert, die für die sogenannten Entwicklungs-, Schwellen- und Industrieländer gleichermaßen gelten sollen. Geplant sind derzeit 17 Ziele mit vielen Unterzielen. Jens Martens, Direktor des Global Policy Forums New York und Bonn, wird direkt von den UNO-Verhandlungen berichten, die er als Beobachter begleitet hat. Mit ihm diskutieren wir, welche Herausforderungen die beschlossenen Nachhaltigen Entwicklungsziele für uns als Zivilgesellschaft und Kirchen bedeuten.

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Weltladen Bornheim & Weltläden in Hessen: Ideenmesse 2015

Weltläden in Hessen und EPN Hessen-Mitgliedsorganisation Weltladen Bornheim laden auch dieses Jahr wieder nach Frankfurt/M. zur Ideenmesse ein. Die Messe beginnt am Freitag, den 4. September. Zwölf Fair-Handels-ImporteurInnen werden ihre neuesten Produkte ausstellen und weitere Stände zu verwandten Themen bieten eine gute Gelegenheit, sich über Entwicklungen im Fairen Handel zu informieren. Erstmals wird auch das hessische Eine Welt-PromotorInnenprogramm mit einem Stand vertreten sein. Am frühen Abend wird die Mitgliederversammlung von Weltläden in Hessen e.V. abgehalten. Am Samstag, den 5. September sind die AusstellerInnen wieder an ihren Ständen, parallel dazu finden vier Workshops zu unterschiedlichen Themen statt. Auch die Ausstellung „Hessen fairändert“ mit ihrem neuen Begleitprogramm wird an den beiden Tagen vorgestellt und es besteht die Möglichkeit, Fragen und ggf. bereits erste Planungen einer Ausleihe zu besprechen.

Weitere Infos:
>> Ideenmesse 2015 – Programm und Anmeldeformular (PDF)
>> Weltladen Bornheim
>> Weltläden in Hessen

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Weltladen Dieburg: Fachtagung „Weltläden meets Schule & Co. – ein Workshop für Akteure des Globalen Lernens“

Bei der EPN Hessen-Mitgliedsorganisation Weltladen Dieburg ist im September unsere Ausstellung „Hessen fairändert“ zu Gast. Der Weltladen nimmt dies zum Anlass, um zu einer Fachtagung einzuladen. Die Veranstaltung bietet Gelegenheit zum Austausch von pädagogischen Erfahrungen zu Fairem Handel, Nachhaltigkeit, Globalem Lernen. In Verbindung mit der Ausstellung und den vorhandenen Materialien sollen zudem gemeinsame Konzepte angedacht und Kooperationen zwischen verschiedenen Bildungsträgern angebahnt werden. Der Workshop wird geleitet von Annette Rüth (Stadtbibliothek Dieburg) und Bernhard Knitsch (Eine Welt Verein Dieburg e.V.). Das Grußwort spricht die hessische Fachpromotorin für Fairen Handel und nachhaltige Beschaffung Laura Kaluza.

Weitere Infos:
>> Einladungsflyer „Weltläden meets Schule & Co.“ (PDF)
>> Weltladen Dieburg

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Hofheim-Tenkodogo: 2. Runder Tisch zu kommunalen Partnerschaften mit Burkina Faso

Für den 6. und 7. November laden EPN Hessen-Mitgliedsorganisation Freundeskreis Hofheim-Tenkodogo zusammen mit der Stadt Hofheim und Engagement Global in Hofheim am Taunus zum zweiten Runden Tisch zu kommunalen Partnerschaften mit Burkina Faso ein. Der Runde Tisch soll Gelegenheit bieten, sich gemeinsam über die politische Situation im Land nach den Wahlen (Oktober 2015) und ihre Auswirkungen auf die Partnerschaftsarbeit deutscher und burkinischer Kommunen austauschen. Hierzu soll ein Regionalexperte eingeladen werden. Pro Kommune ist die Teilnahme von zwei VertreterInnen vorgesehen – im Idealfall je eine Person aus der Kommune und der in der Partnerschaft eingebundenen zivilgesellschaftlichen Organisation. Damit das Programm bestmöglich an den Interessen der TeilnehmerInnen ausgerichtet werden kann, besteht die Möglichkeit, vorab Themenpräferenzen anzugeben. (Eine vorbereitete Themenliste für Präferenzangaben kann bei Peter Fischer von Engagememt Global angefragt werden: peter.fischer[at]engagement-global.de).

Weitere Infos:
>> Einladungsschreibungen mit Kontaktadressen für weitere Auskünfte (PDF)
>> Freundeskreis Hofheim-Tenkodogo

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Kaffee-Kampagne des Dritte Welt Haus: Politische Studienreise nach El Salvador

Die Kaffee-Kampagne El Salvador des Dritte Welt Haus lädt zu einer 18-tägigen politischen Studienreise nach El Salvador ein. Im Fokus steht die Zukunft der Kaffeewirtschaft in El Salvador unter der zweiten Regierung der Frente Farabundo Martí para la Liberación Nacional (FMLN). Auf dem Programm stehen unter anderem mehrere Besuche bei verschiedenen Kaffeekooperativen, Gespräche mit der Menschenrechtsorganisation Pro Búsqueda sowie einem FMLN-Abgeordneten, ein Treffen mit der Landarbeitergewerkschaft ANTA, ein Besuch bei den FischerInnen von Bola de Monte und weiteres mehr. Je nach dem, welcher Termin der Mehrzahl der TeilnehmerInnen passt, findet die Reise entweder Anfang Dezember 2015 oder alternativ Anfang Januar 2016 statt. Interessierte können sich bis spätestens Ende September mit ihren Terminpräferenzen anmelden (info[at]cafe-cortadora.de).

Weitere Infos:
>> Programmvorschlag zur Studienreise (PDF)
>> Rundbrief der Kaffee-Kampagne El Salvador (PDF) (Zur Studienreise s. letzte Seite)

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Zentrum Ökumene: Langzeitfortbildung „Gerechtigkeit und Frieden“

Sich einmal richtig Zeit nehmen, um sich mit Fragen von Globalisierung, Wirtschaft und Klimawandel sowie Frieden zu beschäftigen: Das Zentrum Ökumene der EKHN und EKKW bietet dazu von 2016 bis 2018 eine Langzeitfortbildung im Rahmen des Pilgerwegs der Gerechtigkeit und des Friedens an. Die Fortbildung will u. a. Einblicke in Praxisfelder im Bereich der Gerechtigkeits- und Friedensarbeit in Hessen vermitteln sowie eine Vertiefung der Sachkenntnis zu entwicklungspolitischen und friedensethischen Fragen bieten. Sie umfasst insgesamt 22 Fortbildungstage in drei Kalenderjahren und findet in drei- bis viertägigen Abschnitten statt. Angewendet werden dabei unterschiedliche Arbeitsformen: Vorträge und Diskussionen, Bibelarbeiten und Andachten, Interkulturelles Training, Projektarbeit sowie Exkursionen und Begegnungen mit lokalen Initiativen. Teil der Fortbildung ist ein Praxisprojekt im jeweiligen Arbeitsfeld der TeilnehmerInnen. Über die erfolgreiche Teilnahme an der Langzeitfortbildung wird ein Zertifikat ausgestellt.

Weitere Infos:
>> Flyer Langzeitfortbildung „Gerechtigkeit und Frieden“ (PDF)
>> Zentrum Ökumene

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medico international: Stellenausschreibung MitarbeiterIn im Projektfinanzbereich

Die Frankfurter Hilfs- und Menschenrechtsorganisation medico international sucht zum 01. Oktober 2015 für die Frankfurter Geschäftsstelle eine Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter für den Projektfinanzbereich in Vollzeit (40 Wochenstunden). Zu den Aufgaben der Stelle zählen die verantwortliche und umfassende Betreuung der Projektfinanzen von spenden- und ko-finanzierten Projekten und Hilfsprogrammen. Das schließt u.a. die Erstellung von Budgets und Verwendungsnachweisen für ZuschussgeberInnen (Auswärtiges Amt, BMZ, ECHO) sowie die Beratung und Finanzprüfung der Arbeit unserer ProjektpartnerInnen im Ausland mit ein. Die Stelle ist zunächst auf zwei Jahre befristet. Arbeitsort ist Frankfurt/M. Bewerbungsunterlagen sind bis zum 31. August 2015 per E-Mail einzureichen: (info[at]medico.de).

Weitere Infos:
>> Stellenausschreibung MitarbeiterIn im Projektfinanzbereich
>> medico international

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EPN Hessen-Geschäftsstelle: Praktikumsausschreibungen

In der EPN Hessen-Geschäftsstelle bieten wir zur Zeit zwei Praktikumsstellen an:

(1) Ab sofort oder auch später bieten wir einen Praktikumsplatz mit Schwerpunkt auf Netzwerkarbeit und Bildungsarbeit. In den nächsten Monaten geht es um die Einarbeitung ins Antragswesen und um das breite Spektrum der Netzwerkarbeit: Capacity Building, Öffentlichkeitsarbeit sowie Lobby- und Advocacyarbeit. Es wird eine monatliche Aufwandsentschädigung von 200 Euro gezahlt. Nähere Informationen auf Anfrage bei uns in der Geschäftsstelle: info[at]epn-hessen.de oder telefonisch 069 / 913 951 70.

(2) Ab Mitte August bieten wir auch einen Praktikumsplatz im Bereich Öffentlichkeitsarbeit / Medienkommunikation. Das Praktikum bietet ein vielfältiges praktisches Lernfeld in operativen wie konzeptionellen Bereichen der Öffentlichkeitsarbeit des EPN Hessen. Die Tätigkeiten umfassen Unterstützung bei Pflege und Ausbau des Webauftritts, Betreuung und Mitarbeit beim Ausbau der Social Media-Kommunikation, Mitarbeit bei der Konzeption und Umsetzung von Online-Portalen, Unterstützung bei der Veranstaltungsbewerbung und Pressearbeit sowie redaktionelle Zuarbeit. Nähere Informationen finden sich in der Ausschreibung: Praktikumsstelle ‚ÖA’ (PDF)

Wir freuen uns auf interessierte BewerberInnen!

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Hessen entwickeln für Eine Welt –
Weitere Neuigkeiten aus dem PromotorInnen-Programm

Konferenz „AFRIKA NEU DENKEN: Afrika Diskurs III“

Fr., 25.09. & Sa., 26.09.15, Frankfurt/M.

AFRIKA NEU DENKEN: Dekolonialitäten 130 Jahre nach der Berliner Konferenz

Die dritte AFRIKA NEU DENKEN-Konferenz fragt nach der Bedeutung kolonialer Strukturen in der Gegenwart: Welche Wirkung entfaltet koloniales Denken bei der Gestaltung afrikanischer Gesellschaften und Identitäten heute? Wie prägen koloniale Muster noch immer das Selbstverständnis und Handeln deutscher und europäischer Politik gegenüber afrikanischen Ländern?
Die Berliner Afrika-Konferenz regelte vor 130 Jahren unter deutscher Federführung nicht nur die Fremdherrschaft über die afrikanischen Regionen – sie verfestigte auch bis heute gültige Klischees und Schablonen für den Diskurs über „Afrika“. Ihr Ziel war die wirtschaftliche Ausbeutung „weißer Flecken“ auf der Landkarte – oberflächlich verbrämt mit humanitären Werten wie der Zivilisierung und Christianisierung angeblich zurückgebliebener Regionen. Dabei galt Kolonialismus als ein „zukunftsorientiertes Modernisierungsprojekt“: Es diente der Zukunftssicherung der kolonisierenden Staaten.
Heute wirkt das alles noch immer vertraut: Handelsabkommen, Entwicklungspolitik und Migrationsabwehr schreiben das koloniale Projekt fort. Dabei erschwert die Verinnerlichung kolonialer Muster die Befreiung aus diesen Strukturen bei allen beteiligten AkteurInnen. Alternative Ansätze gibt es dennoch: Die Befreiung aus Kolonialitäten wird in zahlreichen Initiativen und Projekten eingeübt.
Die Konferenz möchte dazu einen Beitrag leisten: Sie fragt nach der Herkunft von Kolonialitäten, sie zeigt Transformationsansätze auf und sie ermuntert zur Befreiung unserer Blicke, Sprache und Körper.

Die hessischen Eine Welt-Promotorin für Migration, Entwicklung und interkulturelle Öffnung gehört seit Beginn zu den MitorganisatorInnen der AFRIKA NEU DENKEN-Konferenzen.

Weitere Infos:
>> Konferenz „AFRIKA NEU DENKEN: Afrika Diskurs III“

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Viktoriaschule Darmstadt wird vierte Fairetrade-School in Hessen

Am 23. Juli ist die Viktoriaschule Darmstadt offiziell und feierlich als „Fairtrade-School“ ausgezeichnet worden. Vor ihr haben das bisher erst drei Schulen in Hessen geschafft, namentlich die Ernst-Reuter-Schule II in Frankfurt, die Limesschule in Idstein sowie die Eduard-Stieler-Schule in Fulda. Die Auszeichnung als Fairtrade-School, die im Rahmen der gleichnamigen bundesweiten Schulkampagne von TransFair vergeben wird, honoriert spezielles Engagement von Schulen für den Fairen Handel. Fünf verbindlich vorgegebene Kriterien, wie etwa die Gründung eines Fairtrade-Schulteams, der Verkauf und Verzehr von Fairtrade-Produkten an der Schule, die Behandlung des Themas im Unterricht sowie jährliche Schulaktionen zum Thema Fairtrade, gilt es dabei zu erfüllen. Darüber hinaus muss die Erfüllung sämtlicher Kriterien im Fairtrade-Schools-Blog dokumentiert werden. So ist auch in der Viko – wie sich die Darmstädter Schule selbst auch nennt – Fairer Handel in ganz verschiedenen Formen präsent. Verschiedene Jahrgangsstufen setzten sich beispielsweise im Unterricht mit unterschiedlichen Fair-Handels-Themen wie (un)faire Handyproduktion, Herstellungsbedingungen von Schokolade oder Kinderarbeit auseinander. Seit eineinhalb Jahren wird zudem auf dem Schulhof zweimal wöchentlich ein vielseitiges Sortiment an fairen Produkten angeboten. Und nicht zuletzt gilt es natürlich das zweitägige Radioprojekt zum Thema „(un)faire Handyproduktion“ im Rahmen unseres RadioWerkstatt-Angebots „Hessen fairändert On Air“ (s. im Newsletter-Artikel weiter oben), das Viko-SchülerInnen in den Studioräumen von Radio Darmstadt unter medienpädagogischer Anleitung produziert haben, zu erwähnen.


Weitere Infos:
>> Fairtrade-School-Blog der Viktoriaschule Darmstadt
>> Weltläden in Hessen
>> Kampagnen-Webseite „Fairtrade-School“

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Neues BMZ-Strategiepapier zu zivilgesellschaftlichem Engagement in der Entwicklungspolitik – Anregendes und manchmal auch Aufregendes

Entwicklungspolitisch Engagierte sind nach einer Studie des Wissenschaftszentrums Berlins aus dem Jahr 2013 „überdurchschnittlich gebildet, idealistisch orientiert und besonders zeitintensiv engagiert“. Das Engagement findet „vorwiegend in Großräumen und im Rahmen kleiner Vereine statt“, die überwiegend ehrenamtlich und spendenfinanziert arbeiten. Auch wenn zahlreiche Initiativen bereits seit mehreren Dekaden verlässlich aktiv sind, haben sich 40 Prozent der Initiativen erst nach dem Jahr 2000 gegründet. Insgesamt gilt: der Weg zum entwicklungspolitischen Engagement führt oft über eigene Erfahrungen und Erlebnisse, persönliche Bekanntschaften, Auslandsaufenthalte, Schulpartnerschaften und in jüngerer Zeit häufig über Freiwilligendienste.
Auch politisches Engagement – oder auch die eigene politische Arbeit und Organisierung, wie es dem Selbstverständnis vieler Aktiver nach eigentlich heißen müsste – unterliegt historischem Wandel und ist unmittelbar beeinflusst von verkürzten Studienzeiten, einer größeren Mobilität im Arbeitsmarkt oder auch dem Zwang, sich auch hierzulande durch mehrere und damit zeitaufwendige Minijobs finanziell über Wasser zu halten. Auf diese Veränderungen gilt es zu reagieren – ob im Rahmen der staatlichen Engagementförderung oder im Kontext der zivilgesellschaftlichen Netzwerkarbeit.

Das neu veröffentlichte Strategiepapier „Gemeinsam Viele(s) bewegen. Aktionsprogramm zum Engagement in der Entwicklungspolitik“ des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) bietet diesbezüglich wertvolle Anstöße auch wenn der Schwerpunkt des Strategiepapiers in der detaillierten Vorstellung von bestehenden Programmen, deren Hintergründe, Ziele, Grundsätze, Unterstützungsangebote und künftigen Schwerpunkten liegt.


Weitere Infos:
>> BMZ-Papier „Gemeinsam Viel(es) bewegen“ (PDF)

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Neuauflage Orientierungsrahmen ‚Globale Entwicklung’ – dekolonialisiert?

Am 11. Juni 2015 wurde die erweiterte und aktualisierte Ausgabe des Orientierungsrahmens für den Lernbereich Globale Entwicklung von der Kultusministerkonferenz der Länder (KMK) verabschiedet. Die Bedeutung des Orientierungsrahmens ist in den letzten Jahren stark gestiegen. Er wird häufig als offizieller Bezugsrahmen für Aktivitäten des Globalen Lernens und der Bildung für Nachhaltige Entwicklung herangezogen.
Gleichzeitig wurde der Orientierungsrahmen jedoch immer wieder von wissenschaftlicher wie zivilgesellschaftlicher Seite kritisiert, da er macht- und rassismuskritische Perspektiven ausblende und damit eher zu einer Reproduktion bestehender globaler Herrschaftsverhältnisse beitrage.

Für die Neuauflage des Orientierungsrahmens wäre es wichtig gewesen, die Kritik und konkreten Anregungen in die Überarbeitung systematisch miteinzubeziehen. Doch bereits der erste Entwurf des überarbeiteten Orientierungsrahmens gab erneut Anlass zu Kontroverse und Kritik. Ein bundesweiter Zusammenschluss von Initiativen, Organisationen und Netzwerken der Zivilgesellschaft sowie WissenschaftlerInnen äußerten ihre Kritik in einem offenen Brief, der am 1. September 2014 der gemeinsamen Arbeitsgruppe des BMZ und der KMK zugeschickt wurde. Die AutorInnen des Offenen Briefes mit dem programmatischen Titel „Decolonize Orientierungsrahmen!“ kommen zu dem Ergebnis, dass der Orientierungsrahmen – auch im Entwurf seiner Neufassung – seinem eigenen Anspruch und Ziel einer transformativen Bildung nicht gerecht wird.


Weitere Infos:
>> Orientierungsrahmen für den Lernbereich Globale Entwicklung, Auflage Juni 2015 (PDF)
>> Offener Brief „Decolonize Orientierungsrahmen“ vom 1. September 2014

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Kolonialgeschichte aufarbeiten – Bundesregierung unternimmt längst fälligen Schritt

„Der Vernichtungskrieg in Namibia von 1904 bis 1908 war ein Kriegsverbrechen und Völkermord.“ Erst 100 Jahre nach Ende der deutschen Kolonialherrschaft im heutigen Namibia ist die deutsche Regierung erstmals ihrer Verantwortung nachgekommen und hat die Gräueltaten, die Deutschland als Kolonialmacht zu Beginn des 20. Jahrhunderts dort verübt hat, als das bezeichnet, was sie sind: Völkermord.

Es ist ein dunkles Kapitel in der Geschichte Deutschlands, das im kulturellen Gedächtnis noch immer weitgehend ausgeklammert bleibt. Zur Erinnerung: Von 1884 bis 1915 zählte Deutschland das heutige Namibia unter dem Namen „Deutsch-Südwestafrika“ zu seinen Kolonien. Als Herero 1904 einen Aufstand begannen, wurde kurzerhand deren vollständige Vernichtung angeordnet – das darauffolgende Massaker durch die Truppen von Kaiser Wilhelm II. nahm viele Zehntausende Herero und Nama brutal das Leben. Sie wurden erschossen, ausgehungert, in Konzentrationslager gepfercht oder zu Zwangsarbeit genötigt.
Bereits im ersten Weltkrieg verlor Deutschland die Kolonie „Deutsch-Südwestafrika“ wieder – und damit schnell und gerne auch die Erinnerung an den grausamen Vernichtungsfeldzug. Erst mit Namibias Erlangung der Unabhängigkeit im Jahre 1990, wurde das volle Ausmaß der damaligen Verbrechen allmählich aufgedeckt. In der Folge drängten Opferverbände, MenschenrechtlerInnen, HistorikerInnen und die Opposition die Bundesregierung immer stärker, die damaligen Massaker endlich als Genozid anzuerkennen. Hier in Deutschland ist es unter anderem das Bündnis Völkermord verjährt nicht, das für eine würdige Auseinandersetzung mit dem damaligen Völkermord an den Herero und Nana kämpft. Erst jüngst starteten sie den Appell „Völkermord ist Völkermord“, der auch vom EPN Hessen mitunterzeichnet wurde (s. dazu im letzten Newsletter 05&06/2015).


Weitere Infos:
>> Pressemitteilungen des Bündnis „Völkermord verjährt nicht!“ (10.07.15)
>> „genocide-namibia.net“-Webseite
>> „Zum Verständnis der Gegenwart gehört der Kolonialismus“ (Prof. Dr. Ch. Geulen)

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13.- 16. Juli, Addis Abeba: 3. UN-Konferenz zur Entwicklungsfinanzierung

Vom 13.-16. Juli fand in Addis Abeba die Dritte UN-Konferenz zur Entwicklungsfinanzierung statt. Auf dieser Konferenz galt es zu entscheiden, in welcher Höhe finanzielle Mitteln für nachhaltige Entwicklung und zur Bekämpfung des Klimawandels, also zur Umsetzung der im September offiziell zu verabschiedenden Globalen Nachhaltigkeitsziele (SDG) in den nächsten Jahren zur Verfügung gestellt werden sollen. Auch geklärt werden sollte, aus welchen Ressourcen sich diese Mittel speisen und mit welchen politischen Mechanismen die stärkere Kontrolle von Kapitaltransfers durch Steuervermeidung und Steuerhinterziehung aus dem Globalen Süden durchzusetzen sind.

Im Vorfeld der Konferenz waren dazu von zivilgesellschaftlicher Seite aber auch von zahlreichen Schwellen- und Entwicklungsländern konkrete Forderungen erhoben worden. Angesichts der Tatsache, dass für jeden Euro, der als Investition in Entwicklungsländer fließt, im Durchschnitt zwei Euro Kapital – unter anderem durch illegale Gewinntransfers von Konzernen – in Ausland abfließen, stand die Forderung das Steuerkomitee der Vereinten Nationen massiv aufzuwerten. Dass die Steuervermeidung und Steuerhinterziehung gerade von transnational agierenden Konzernen ein gravierendes Problem darstellt, wird seit Längerem im Kreise der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) und in der Gruppe der 20 (G20, G7 Staaten plus Schwellenländer)diskutiert. Nicht einbezogen in diese Diskussionen ist die Gruppe der 77, also G20 plus Entwicklungsländer. Während die G77 Staaten geschlossen für die Stärkung der internationalen Steuerkooperation einsetzen und eine deutliche Stärkung des UN Gremiums durch seine Aufwertung als zwischenstaatliche Kommission befürworten, konnten sich letztlich doch wieder Länder wie Großbritannien, USA und Japan durchsetzen.


Weitere Infos:
Gut aufbereitete Hintergrundinformationen und Orientierung zur Positionsfindung bieten das aktuelle Positionspapier von VENRO „Von Addis Abeba nach New York – Finanzierung nachhaltiger Entwicklung nach 2015“ (Positionspapier 2/2015):
>> VENRO-Positionspapier „Von Addis Abeba nach New York“ (PDF)
Ein umfangreiches thematisches Hintergrundpapier hat VENRO schon 2011 veröffentlicht. Es präsentiert gut strukturiert Vorteile, Nachteile und Potentiale unterschiedlicher Instrumente und ist auch vier Jahre nach Veröffentlichung keineswegs veraltet.
>> VENRO-Hintergrund„Entwicklungsfinanzierung: alte Versprechen und neue Wege“ (PDF)

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glokal: Online-Portal für rassismus- und herrschaftskritisches Denken und Handeln

Mitte Juli ist das Portal mangoes & bullets von glokal e.V. online gegangen. Das Online-Projekt will Anregungen für rassismuskritische, emanzipatorische Auseinandersetzungen zentral an einem Ort bündeln. Gedacht ist es für alle, die sich mit Rassismus und anderen Herrschaftsverhältnissen beschäftigen wollen und dabei „Inspiration für Widerstand und Alternativen suchen“. Das Portal hält verschiedene Formate wie Filme, Lieder und Gedichte, aber auch Informationen über Kampagnen und politischen Aktivismus bereit. Inhaltlich verbindet die Materialien, dass sie alle Unrechtsverhältnisse infrage stellen – auch wenn dies mitunter aus ganz unterschiedlicher Perspektive und auf verschiedene Weisen geschieht. Die Verschlagwortung der eingestellten Materialien erlaubt dabei eine gezielte Suche nach bestimmten Themen. Zur Namensgebung des Portals schreiben die MacherInnen des Portals: „mangoes & bulletsist der Titel eines Gedichtbandes von John Agard. Dieser Titel führt für uns vieles von dem zusammen, was wir durch die Materialsammlung thematisieren wollen: bullets als Symbol für Unterdrückung, aber auch für Widerstand gegen Kolonialismus, Rassismus und Ausbeutung; mangoes als sogenannte Südfrüchte, als Produkt ausbeuterischer Arbeitsbedingungen und kapitalistischer Wirtschaftsstrukturen im globalen Welthandel; Früchte als die Süße des Empowerments; Früchte, deren Süße zum bitteren Beigeschmack wird, wenn wir in Konfrontation mit Rassismus ein süßes Lächeln aufsetzen müssen, obwohl wir am liebsten mit der Wucht einer Kugel explodieren würden; Familienbande zu den Orten, wo die mangoes wachsen, während wir selbst im Land der bullets leben; bullets, in Deutschland gefertigt, die weit entfernt einschlagen, und Menschen, die sich aus Europa oder jenseits dessen auf den Weg in dieses Land machen, um mit allem anderen empfangen zu werden als mit lieblich schmeckenden mangoes.“Das Portal ist frei zugänglich. glokal e.V. freut sich über weitere Verlinkungen!

Weitere Infos:
>> „mangoes & bullets“-Portal

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bezev: Wanderausstellung zu Arbeitsbedingungen weltweit aus Inklusions-Perspektive

Eine Arbeit zu haben, bedeutet heutzutage nicht, vor Armut geschützt zu sein. Weltweit lebten im Jahr 2011 rund 860 Millionen Menschen trotz einer Beschäftigung unterhalb der Armutsgrenze oder haben einen Arbeitsplatz ohne soziale Absicherung. Menschen mit Behinderung sind weltweit überproportional von Arbeitslosigkeit und Armut betroffen, da ihnen häufig der Zugang zum Arbeitsmarkt verwehrt bleibt. In vielen Ländern haben sie oft nur die Möglichkeit, auf dem informellen Arbeitsmarkt ihren Lebensunterhalt zu verdienen oder sind auf Unterstützung von Anderen angewiesen. bezev e.V. hat unter dem Titel „world wide work: Bekommen wir, was wir verdienen“ eine neue Wanderausstellung erstellt, die auch ausgeliehen werden kann. Die Ausstellung zeigt acht Menschen mit und ohne Behinderung aus Deutschland, Afrika, Asien und Lateinamerika, ihre unterschiedlichen Arbeitsbedingungen und die Bedingungen, unter denen sie ihren Lebensunterhalt verdienen. Was verdient zum Beispiel eine gehörlose Lehrerin in Pakistan? Wie viele Stunden pro Woche arbeiten Marktverkäuferinnen in Ecuador? Und was ist aus Näherinnen geworden, die bei der Rana-Plaza-Katastrophe verletzt worden sind?Die Wander-Ausstellung umfasst zwölf Informationstafeln und kann sowohl von Organisation, Gruppen oder Privatpersonen ausgeliehen werden. bezev e.V. unterstützt gerne bei der Ausgestaltung der Ausstellungseröffnung und hält auf Wunsch auch einen einführenden Vortrag. Ergänzend zur Ausstellung kann die barrierefreie Broschüre „Inklusive menschenwürdige Arbeit weltweit durchsetzen“ bestellt werden. (Kontakt: kampagnen[at]bezev.de oder telefonisch unter 0201/1788963.)

Weitere Infos:
>> Die Infotafeln der Ausstellung als PDF
>> Broschüre „Inklusive menschenwürdige Arbeit weltweit durchsetzen“ (PDF)

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Neue Publikation zur Machtkonzentration im Agrar- und Lebensmittelsektor

Die Machtverschiebung im Agrar- und Lebensmittelsektor ist mittlerweile zu eindeutig und ihre Konsequenzen zu erheblich, als dass sie ignoriert werden könnte. Vor diesem Hintergrund hat Fairtrade Deutschland zusammen mit dem Fair Trade Advocacy Office, PFCE und Traidcraft eine Studie zu eben diesem Thema in Auftrag gegeben. „Wer hat die Macht? Machtkonzentration und unlautere Handelspraktiken in landwirtschaftlichen Wertschöpfungsketten“ lautet der Titel der jüngst erschienen Publikation. Der Bericht liefert einen detaillierten Überblick der erhöhten Machtkonzentration in landwirtschaftlichen Wertschöpfungsketten und stellt umfassend die Benachteiligung kleinbäuerlicher ProduzentInnen dar.Die 52 Seiten starke Studie kann kostenlos als PDF heruntergeladen werden

Weitere Infos:
>> Broschüre „Wer hat die Macht“ (PDF)

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FIAN: Methodenheft für junge Erwachsene zur Veranstaltungsplanung

Der neu überarbeitete Reader des FoodFirst Informations- & Aktions-Netzwerk (FIAN) „Gewusst wie. Ein Reader für FIAN-MultiplikatorInnen zur Planung von Veranstaltungen und Aktionen“ bietet nützliche Hintergrundinformationen sowie Tipps und Tricks zur Veranstaltungsplanung und dient soll – (nicht nur) FIAN-MultiplikatorInnen – als Leitfaden und Orientierungshilfe dienen. Der Reader wirft einen Blick auf verschiedene Lerntypen und stellt mit der ‚Themenzentrierten Interaktion’ und dem ‚Berliner Modell’ hilfreiche Konzepte zur Vorbereitung und Durchführung von Veranstaltungen vor. Die Autorinnen erläutern zudem, was unter ‚Globalem Lernen’ zu verstehen ist und zeigen auf, wie Methoden des Globalen Lernens in öffentliche Veranstaltungen und in die Arbeit mit Gruppen einbezogen werden können. Auch die Rolle als vortragende Person, die eigene Haltung und der Umgang mit Lampenfieber werden in der Broschüre thematisiert. Eine Checkliste zur Vorbereitung sowie umfangreiche Literatur- und Quellenangaben runden das Ganze ab.Der 24-seitige Reader steht online auf der Webseite von FIAN Deutschland zum Herunterladen bereit.

Weitere Infos:
>> FIAN-Reader „Gewusst wie“ (PDF)

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Visionen einer rassismuskritischen Entwicklungspolitik – Call for paper des BER

Aufbauend auf jahrelangen antirassistischen Kämpfen und Bewegungen an vielen Orten und durch viele verschiedene AkteurInnen hat der Berliner Entwicklungspolitische Ratschlag (BER) durch seine Broschüren „Von Trommlern und Helfern“ (2007), „Wer andern einen Brunnen gräbt…“ (2012) und „Develop-mental Turn“ (2013) wesentlich zur aktuellen Diskussion über Rassismus in der entwicklungspolitischen Inlandsarbeit in Deutschland beigetragen. Nun sind fast zehn Jahre seit dem Beginn der Arbeit an der ersten Broschüre ins Land gezogen. Die entwicklungspolitische Szene hat kontrovers diskutiert, Mitarbeitende und Organisationen haben sich selbst und andere hinterfragt, es gab Schritte nach vorn, aber auch viele zurück.
Der BER lädt nun ein, sich mit Beiträgen für eine Broschüre, die folgenden Fragestellungen nachgehen, zu beteiligen: Wie ist die aktuelle Situation der Diskussion um rassismuskritische und postkoloniale Perspektiven in der entwicklungspolitischen Szene in Deutschland zu bewerten? Welche Ziele und Visionen gibt es? Welche Erfahrungsberichte und Best Practice Beispiele gibt es? Die Beiträge können in Form von Artikeln, Interviews, Gruppendiskussionen, sowie fiktivem oder kreativen Beiträgen bestehen. Interessierte AutorInnen werden um die Zusendung von Artikelvorschlägen in Form eines Abstracts zum Thema ‚Visionen einer rassismuskritischen Entwicklungspolitik’ bis spätestens 30. September 2015 gebeten.

Weitere Infos:
>> Ausführlicher Call auf der BER-Webseite

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‚Engagement Global’-Ausschreibung: ENSA-Schulaustausch mit Begegnungsreisen

Schulbegegnungen in Deutschland oder den Partnerländern helfen Schulen und Nichtregierungsorganisationen in ihren Bestrebungen, globale Zusammenhänge für SchülerInnen praktisch erfahrbar zu machen und den eigenen Standpunkt kritisch zu reflektieren. Das entwicklungspolitische Förderprogramm für Schulaustausch unterstützt daher alle weiterführenden Schulformen in Deutschland sowie Eltern-/ Fördervereine und Nichtregierungsorganisationen (NRO) in Kooperation mit diesen Schulen bei der Finanzierung, Planung, sowie Vor- und Nachbereitung solcher Begegnungsreisen in Deutschland (Incoming) sowie im Partnerland (Outgoing) im Rahmen bestehender Schulpartnerschaften. Die Jugendlichen sollen dadurch stärkere Anreize erhalten, sich intensiv mit gesellschaftlichen Themen zu befassen und sich langfristig in ihrem Umfeld zu engagieren. Noch bis zum 30. September können sich VertreterInnen von Schulpartnerschaften mit Schulen in Afrika, Asien, Lateinamerika oder Südosteuropa für eine finanzielle und inhaltliche Förderung von entwicklungspolitisch ausgerichteten Schulaustauschprojekten beim ENSA-Programm bewerben.

Weitere Infos:
>> Wissenswertes rund um Programmlinie ‚ENSA – Begegnungsreisen’

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Make Fruit Fair: Online-Petition zum Stopp des unfairen Handels

Die Kampagne „Make Fruit Fair!“ fordert in ihrer Petition von der EU-Kommissarin für den Binnenmarkt, Elżbieta Bieńkowska, die Einführung verbindlicher Regeln in der EU, damit faire Bedingungen für Kleinbäuerinnen und -bauern, ArbeiterInnen sowie für VerbraucherInnen geschaffen werden. Seit Mitte Juni haben schon mehr als 8.300 Menschen die Forderungen unterschrieben.
Aktiver Teil der Kampagne ist u.a. auch EPN Hessen-Mitglied BanaFair e.V. Gemeinsam mit 18 PartnerInnen aus Europa, Ecuador, Kamerun, Kolumbien und den Windward Islands fordert BanaFair existenzsichernde Löhne und faire Preise, die Einhaltung von Arbeitsrechten und den Schutz der Umwelt. Aus Deutschland sind neben BanaFair die Projekt- und Beratungsorganisation finep und die internationale Entwicklungsorganisation Oxfam beteiligt.

Sich informieren und mitunterzeichnen!

 

Weitere Infos:
>> Kampagnen-Webseite „Make Fruit Fair!“

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„Uns geht die Luft nicht aus“ – Mitmach-Aktion für junge Menschen gegen Kinderarbeit

Noch immer gehen 85 Millionen Kinder einer gefährlichen Arbeit nach, die ihre Gesundheit, Entwicklung und Sicherheit gefährden. Die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) hatte sich auf die Fahne geschrieben, ausbeuterische Kinderarbeit bis 2016 abzuschaffen. Damit dieses Ziel nicht noch mehr in weite Ferne rückt, müssen Anstrengungen gegen ausbeuterische Kinderarbeit auf allen politischen Ebenen intensiv fortgeführt werden. Um von zivilgesellschaftlicher Seite ordentlich Druck zu machen, hat ein Zusammenschluss kirchlicher Organisationen und Verbände die Mitmach-Aktion „Uns geht die Luft nicht aus!“ gestartet. Die Aktion richtet sich mit folgender Aufforderung an engagierte Jugendliche: „Knipst ein Foto von Euch oder Euren Freunden mit unserem Aktions-Luftballon und teilt es bei Facebook, Twitter oder Instagram. Wir erstellen daraus eine riesige Collage, die wir im kommenden Jahr zusammen mit vielen Luftballons an Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles übergeben.“ Insofern: Tief Luft holen und mitmachen! Alle näheren Infos sowie die Adresse, bei der die Aktionsballons bestellt werden können, finden sich im Netz.

Weitere Infos:
>> Webseite zur Mitmach-Aktion „Uns geht die Luft nicht aus“

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Warmlaufen für die Faire Woche 2015

In den letzten beiden Septemberwochen – genau zwischen dem 11. und 25. September – sind wieder alle Weltläden, Schulen, Fairtrade-Towns, Kirchengemeinden, Supermärkte, gastronomischen Betriebe, aber auch privat Engagierte aufgerufen, zahlreich und mit möglichst kreativen Veranstaltungen die Idee des Fairen Handels zu verbreiten. In diesem Jahr will die Faire Woche unter dem Motto „Fairer Handel schafft Transparenz“ besonders auf das Problem der mangelnden Transparenz in konventionellen Wertschöpfungsketten aufmerksam machen und den Fairen Handel als Alternativmodell gegenüber stellen. Einen der Höhepunkte der Fairen Woche bilden dabei die ProduzentInnen-Rundreisen, mit Gästen aus Deutschland, Indien, den Philippinen, Ecuador, Honduras. Aber noch viel wichtiger und schöner ist, dass jede und jeder mitmachen und mit eigenen Veranstaltungen zur Fairen Woche beitragen kann! Seit Anfang Juli ist der Veranstaltungskalender der Fairen Woche 2015 freigeschaltet. Hier können sowohl alle Veranstaltungen der Fairen Woche übersichtlich eingesehen als auch selbst welche eingestellt werden. Die OrganisatorInnen unterstützen darüber hinaus mit zahlreichen Aktionsvorschlägen und -materialien auf ihrer Webseite.

Weitere Infos:
>> Webseite zur Fairen Woche 2015
>> Veranstaltungskalender der Fairen Woche 2015

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»WeltWeitWissen«-Kongress 2016: Ausschreibung ‚Best Practice Globales Lernen’

Ab diesem Jahr nimmt das Weltaktionsprogramm „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ stärker denn je die gemeinsame Verantwortung von Menschen im Globalen Norden und Süden für ein nachhaltiges Zusammenleben und weltweite Gerechtigkeit in den Fokus. BürgerInnen weltweit treten in Aktion – dieses Motto wird zum Programm, bei den Sustainable Development Goals ebenso wie beim Leitbild der weltbürgerlichen Verantwortung (global citizenship). AkteurInnen des Globalen Lernens und der Bildung für nachhaltige Entwicklung in Deutschland stehen nun vor der Herausforderung dies in ihren Projekten sichtbar zu machen und umzusetzen. Der 6. Bildungskongress »WeltWeitWissen 2016« nimmt dies zum Anlass, ausgewählte Bildungsprojekte mit Best Practice Charakter auf einem bundesweiten »Bildungsmarkt« vorzustellen und ihre AkteurInnen zu vernetzen. Gesucht werden Projekte, die innovative Zugänge wählen, um Zielgruppen zu erreichen und Inhalte zu vermitteln oder allgemein gute Effekte für ein nachhaltiges Zusammenleben und weltweite Gerechtigkeit erzielen. Dafür können sich Projekte aus dem ganzen Bundesgebiet bis zum 1. November 2015 bewerben. 25 ausgewählte Projekte werden vorgestellt, vier davon werden prämiert.
»WeltWeitWissen« ist ein bundesweiter Kongress für Projekte zum Globalen Lernen und einer Bildung für nachhaltige Entwicklung. Er wird alle zwei Jahre in einem Bundesland organisiert – 2016 vom Eine Welt Netz Nordrhein-Westfalen in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft der Eine Welt-Landesnetzwerke (agl) und dem Gustav-Stresemann-Institut (GSI).

Weitere Infos:
>> Ausschreibung ‚Best Practice Globales Lernen’

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Terminlese

Mi., 05.08. – So., 09.08.15, Marburg
Attac Sommerakademie
„WAS? ⇒ Wissen, Aktion, Strategie für eine solidarische Welt!“. Veranstalter: Attac

Do., 06.08.15 (17h), Frankfurt/M. (Römerberg)
Hiroshima- und Nagasaki-Gedenken
70. Jahrestage der Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki – statt atomar nachrüsten, ein Zeichen der Abrüstung setzen! Friedensaktion der Friedens- und Zukunftswerkstatt e.V.

Do., 06.08.15 (20h), Marburg
Elmar Altvater: Vermessung der Utopie
Buchvorstellung „Vermessung der Utopie. Ein Gespräch über Mythen des Kapitalismus und die kommende Gesellschaft“ von Elmar Altvater. VeranstalterInnen: attac, Buchhandlung Roter Stern, Kulturelle Aktion Marburg – Strömungen e.V. und EPN Hessen-Mitgliedsorganisation Marburger Weltladen

Fr., 07.08. – Sa., 08.08.15, Karlsruhe
Nachhaltige Sanitärversorgung in der Entwicklungszusammenarbeit
Seminar von German Toilet Organization e.V.

Sa., 08.08.15 (ab 15h), Marburg
TERRA TECH Festival
Jährliches Sommerfestival der EPN Hessen-Mitgliedsorganisation Terra Tech e.V.

Sa., 08.08.15, Frankfurt/M.
STADTWANDELN (Bornheim)
Tauschen, Teilen, Tomaten – Stadtrundgang durch Frankfurt Bornheim mal anders! VeranstalterInnen: Transition Town Initiative Frankfurt am Main „Stadt im Wandel“ und Energie-Referat der Stadt Frankfurt am Main

Sa., 08.08. – So., 09.08.15, Frankfurt/M.
Afrikanisches und Karibisches Kulturfest
20. Jubiläum des legendären Kulturfestes im Frankfurter Rebstockpark. Veranstalter: Afrikanischer & karabischer Kulturverein e.V.

Fr., 28.08. – So., 30.08.15, Dortmund
Fair Trade and Friends
Fair-Handels-Messe der Westfalenhallen Dortmund GmbH

Fr., 04.09. (16h) – Sa., 05.09.15 (15h), Frankfurt/M.
Ideenmesse 2015
Fair-Handels-Messe und Workshops. VeranstalterInnen: Weltläden in Hessen und EPN Hessen-Mitgliedsorganisation Weltladen Bornheim

Di., 15.09.15 (19h), Frankfurt/M.
ALLE SATT!? Neue Entwicklungsziele gegen den Hunger
Vortrag und Diskussion mit Martin Wolpold-Bosien. Außerdem ‚musikalische Grenzgänge’ mit Diego Jascalevich. VeranstalterInnen: Ev. Akademie Hofgeismar und EPN Hessen-Mitgliedsorganisation Zentrum Ökumene der EKHN und EKKW

Mi., 16.09.15 (19.30h), Frankfurt/M.
Die Anden: Fairer Handel, Trekking, Schamanismus
Multivisionsshow (Premiere). Ein Kooperation der EPN Hessen-Mitgliedsorganisationen lobOlmo, fair-ein e.V. und Weltladen Bornheim

Sa., 19.09.15 (10-14h), Dieburg
Weltladen meets Schule & Co. – ein Workshop für Akteure des Globalen Lernens
Fachtagung & Vernetzungstreffen. Veranstalter: EPN Hessen-Mitgliedsorganisation Weltladen Dieburg

Sa., 19.09.15 (10.30-13h), Frankfurt/M.
Fairer Brunch
Mit ProduzentInnenbesuch von den Philippinen. Veranstalter: EPN Hessen-Mitgliedsorganisation fair-ein e.V.

Fr., 25.09. (17.30h) – So., 27.09.15 (13h), Darmstadt
Die Ware Mensch – Verkauft, versklavt, zum Sex gezwungen
Wochenendseminar für Studierende aus Afrika, Asien und Lateinamerika in Hessen. Veranstalter: STUBE Hessen

SAVE THE DATE:

Di., 13.10.15 (19h), Frankfurt/M.
Ghana – ausweglose Schuldenfalle?
Vortrag mit Osei Boateng (SEND-Ghana, Programmdirektorin). Veranstalter: Ev. Stadtdekanat Frankfurt/M.

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Terminkalender

Weitere entwicklungspolitische Veranstaltungen in Hessen finden sich in unserem Terminkalender.

>> EPN Hessen-Terminkalender

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Der EPN Hessen-Newsletter wird finanziell unterstützt vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung (HMWVL) sowie im Rahmen des Eine Welt-PromotorInnenprogramms vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ):

 

Finanzielle Unterstützung erhalten wir für den Newsletter auch von der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) und der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW).

 

 

Herzlichen Dank!

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