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Newsletter 05/2017


Inhalt:

EPN Hessen in Bewegung

Glokales

Weiterlesen, mitmachen, hingehen

 


SDG-SEMINAR:
Fr., 30.06. (19h) – So., 01.07.17 (9.30-17h), Frankfurt/M.

Global nachhaltige Entwicklung(sziele) im Spannungsfeld glokaler Ungleichheiten

SDG-Seminar mit Info- und Diskussionsabend sowie thematischen Workshops. (Im Anschluss EPN Hessen-Mitgliederversammlung.) U.a. mit Wolfgang Obenland (Global Policy Forum) und Bernd Ludermann (welt-sichten). Veranstalter: EPN Hessen e.V.

Anfang letzten Jahres trat die sogenannte „Agenda 2030“ mit ihren 17 Zielen zu global nachhaltiger Entwicklung / Sustainable Development Goals (SDGs) in Kraft. Sie wurde trotz ihrer grundlegenden Forderungen und ambitionierte Ziele inzwischen von 183 Regierungen unterzeichnet und auch Länder und Kommunen sind in der Pflicht, die globalen Ziele umzusetzen. Für die entwicklungspolitische Zivilgesellschaft bietet sich die immer bekannter werdende Agenda als passender Referenzrahmen an, um nicht nachhaltige Entwicklungen und offensichtliche Widersprüche zu thematisieren und radikale Veränderungen einzufordern. Denn die Agenda gilt für globalen Süden wie globalen Norden nach dem Prinzip der gemeinsam aber differenzierten Verantwortung.

Sie fordert „niemand zurück zu lassen“ und widmet ein eigenes Ziel der Reduktion von sozialen und ökonomischen Ungleichheiten zwischen und innerhalb von Ländern. Auch wenn Wirtschaftswachstums und Freihandel weiterhin als Voraussetzung für Entwicklung gelten, wächst das Bewusstsein dafür, dass Wachstum in den gewohnten Bahnen ökologische Krisen und soziale Ungleichheiten hervorbringt oder verschärft. Zunehmenden Ungleichheit und soziale Polarisierung können Krisen der politischen Systeme auslösen. Das muss aber keineswegs automatisch zum Erstarken von rechten und rechts-populistischen Parteien und Bewegungen führen. Ebenso möglich ist, dass grundlegende Fragen nach gutem Leben und alternativer Entwicklung wieder an Bedeutung gewinnen so zu mehr nachhaltiger Entwicklung für Alle beitragen. Doch dazu bedarf es gezielter politischer Anstrengungen, für die auch die entwicklungspolitisch interessierte Szene im Zusammenspiel mit Verbündeten vor Ort gemeinsame Strategien entwickeln muss.

Mit einer Diskussionsveranstaltung und verschiedenen thematisch vertiefenden Workshops laden wir deshalb zur gemeinsamen Diskussion und Strategieentwicklung.

Weitere Infos:
>> Veranstaltungsflyer mit Programm (PDF)

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Aktuelle EPN Hessen-Veranstaltungen

↓ Phoenix-Training: Empowerment für Entwicklung (23.06.-25.06.)
↓ PERSPEKTIVWECHSEL-Reihe: Stadtrundgang Frankfurt’s Colonial Hangover
↓ Phoenix-Training: Antirassistische Bewusstseinsbildung (18.08.-20.08.)
↓ Fortbildung: „Komplexe Zusammenhänge leicht erklärt“ (01.09.)

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EMPOWERMENT-TRAINING:
Fr., 23.06. (16h) – So., 25.06.17 (16h), Marburg

Empowerment für Entwicklung

Empowerment-Training mit Phoenix e.V. Trainer: Austen P. Brandt und Uli Heidemann

Dieses Grundlagen-Training ist für aktive People of Color (PoC) – schwarze Menschen bzw. Menschen mit Migrationshintergrund, die sich in (entwicklungs)politischen oder interkulturellen Kontexten engagieren. Menschen, die in ihrem Alltag wie in ihrem Engagement immer wieder rassistische oder diskriminierende Erfahrungen machen. Im Empowerment-Training geben wir uns die Möglichkeit zum persönlichen Kennenlernen, zum gemeinsamen Austausch und Lernen. Wie können wir trotz der tagtäglichen Wirklichkeit von Rassismus unsere eigenen persönlichen Ziele verfolgen? Wie kann der eigene Beitrag für einen Perspektivenwechsel aussehen? Was können wir tun, um Rassismus und Diskriminierung zu verringern – im Alltag und in der (entwicklungs-)politischen Bildungs- und Projektarbeit? Dies sind nicht zuletzt auch wichtige Schritte auf dem langen Weg einer transkulturellen Öffnung der (entwicklungs)politischen und internationalistischen Szene in Deutschland.
Sich dieser Aufgabe zu stellen, braucht jedoch für uns PoC vor allem und immer wieder auch emotionale Stärkung und Stärke – Empowerment. An diesem Juniwochenende machen wir uns gemeinsam ein Stück stärker und stark für antirassitisches Zusammenleben und Engagement.

Weitere Infos:
>> Training „Empowerment für Entwicklung“

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STADTRUNDGANG:
Sa., 24.06.17 (11h), Frankfurt/M.

Frankfurt’s Colonial Hangover

Kritische Stadtrundgang zu den lokalen Frankfurter Spuren der deutschen Kolonialgeschichte. Im Rahmen von PERSPEKTIVWECHSEL – Reihe kritischer Stadtrundgänge in Frankfurt


Bei diesem achten und letzten Stadtrundgang im Rahmen der PERSPEKTIVWECHSEL-Reihe 2017 geht es um eine kritische Auseinandersetzung mit den lokalen Frankfurter Spuren der deutschen Kolonialgeschichte. Besucht werden verschiedene Stationen, an denen die (Nicht-)Aufarbeitung und (Nicht-)Erinnerung der deutschen Gesellschaft mit ihrer Kolonialgeschichte exemplarisch dargestellt werden kann –womit historische und gegenwärtige Bezüge zum Kolonialen im Lokalen geschaffen werden. Es ist dies ein Versuch, die kolonialen Spuren in der deutschen, hier Frankfurter, Gegenwart zu thematisieren und so ein Bewusstsein für in der kolonialen Vergangenheit gewachsene, heute teilweise fortbestehende Machtasymmetrien zu gewinnen.
(Triggerwarnung: Es wird auf kolonial aufgeladene und rassistische Bilder und Begriffe zurückgegriffen, um deren Zusammenhänge und Fortbestehen kritisieren zu können.)

Weitere Infos:
>> Frankfurt’s Colonial Hangover – Veranstaltungsdetails und Anmeldung
>> Webseite „PERSPEKTIVWECHSEL – Reihe kritischer Stadtrundgänge in Frankfurt“

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ANTIRASSISMUS-TRAINING:
Fr., 18.08. (16h) – So., 20.08.17 (16h), Zierenberg (bei Kassel)

Antirassistische Bewusstseinsbildung in der (entwicklungs)politischen Arbeit

Antirassismus-Training für EinsteigerInnen. Mit den Phoenix-Trainern Mahmut Delice und Florian Fischer

In der entwicklungspolitischen Bildungs- und Projektarbeit, aber auch in der (politischen) Alltagskultur sind Kooperationen, Bildungsmaterialien, Bilder und Sprache nicht frei von Rassismen und Ausgrenzungen. Wir halten es für notwendig, uns diese bewusst zu machen und nicht zu reproduzieren, was wir eigentlich verhindern wollen (u.a. Machtgefälle, Hierarchien, Vorurteile). Verschiedene „Kulturen“, „Rassen“, „Ethnien“, „Religionen“? „Schwarze“, „Weiße“, „People of Colour“? „Wir“ und „die anderen“? Was wissen wir über „die anderen“ und was über „uns selbst“? Was ist „erlernt“, was ist „wahr“ und was „Konstruktion“? …
Das Grundlagen-Training richtet sich an Mitglieder der weißen Mehrheitsgesellschaft, die ihre Prägungen und ihr Verhalten reflektieren, Geschichte und Wirkungsweise von Rassismus näher kennen lernen und gemeinsam an den Grundlagen für einen Perspektivenwechsel in der internationalen Arbeit feilen möchten: „Das Anti-Rassismus-Training hilft, die Eingebundenheit der eigenen Persönlichkeit in rassistische Denk- und Gefühlsmuster zu erkennen und einen Bogen zu schlagen zu der rassistischen Prägung in der Sozialisation. Im Alltag werden diese Prägungen immer wieder bestätigt. Die politische Alltagskultur verstärkt zudem diese Klischees. Das Training will Erkenntnis stärken, den Kontakt zum eigenen Ich verstärken und stellt letztendlich die Frage: Wie kann ich wirkungsvoll etwas gegen Rassismus unternehmen?“ (Phoenix e.V.)

Weitere Infos:
>> Training „Antirassistische Bewusstseinsbildung“

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FORTBILDUNG:
Fr., 01.09.17 (10-17h), Frankfurt/M.

Leichte Sprache: Komplexe Zusammenhänge leicht erklärt

Fortbildung mit Referent André Schade vom Eule Büro für Leichte Sprache in Mainz. Veranstalter: EPN Hessen e.V. in Kooperation mit DGB Bildungswerk Hessen e.V.

Entwicklungspolitisch Aktive in der Bildungs- und Projektarbeit bedienen sich Sprache zur Vermittlung von Inhalten. Doch wie verständlich wird gesprochen und geschrieben? Die Vermittlung- und Diskussionsprozesse unterscheiden sich je nach Zielgruppe der Angebote stark und es gilt über machtvolle Instrumente wie vor allem Sprache in der Ansprache dieser zu reflektieren. Denn Sprache und ihr Einsatz in der Vermittlung produziert und reproduziert Ausschlussmechanismen und setzt Hürden. In der eintägigen Fortbildung wird André Schade daher Grundkenntnisse des Konzepts der Leichten Sprache vermitteln. Anhand von praktischen Übungen können die TeilnehmerInnen Leichte Sprache in Wort und Schrift dann auch gleich erproben.

Weitere Infos:
>> „Leichte Sprache: Komplexe Zusammenhänge leicht erklärt“

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SAVE THE DATE – ZUKUNFTSWERKSTATT:
Fr., 10.11.17 (10-18h), Frankfurt/M.

Globales Lernen für die glokale Transformation

Eintägige Zukunftswerkstatt. Veranstalter: EPN Hessen und EPN Hessen-Forum Globales Lernen

Die Zukunftswerkstatt steht im Zeichen der transformativen Bildung und den globalen Nachhaltigkeitszielen (SDGs). Ziel ist es, mit AkteurInnen aus dem Globalen Lernen, der Umweltbildung, der politischen und rassismuskritschen Bildung und migrantisch-diasporischen Organisationen in einen stärkeren inhaltlichen und methodischen Austausch zu kommen. Durch die gegenseitige Perspektivenerweiterung soll eine Praxisreflexion und konzeptionelle Weiterentwicklung (auch im Sinne der SDGs) angestoßen und zur Erschließung neuer Zielgruppen beigetragen werden. Dabei soll der Begriff der ‚Großen Transformation‘ geschärft und nutzbar gemacht werden.

Es geht uns um die Frage, wie wir gemeinsam auf globale und lokale Herausforderungen wie den Klimawandel (SDG 13), Ressourcenknappheit (SDG 12), wachsende Ungleichheit (SDG 10) und dem damit zusammenhängenden (Rechts)Populismus angemessene Bildungsstrategien (SDG 4) entwickeln können. Außerdem bemühen wir uns um Teilnahme von ProjektpartnerInnen und Bildungsaktiven aus dem Globalen Süden, um das Engagement für die große Transformation mit weiteren Erfahrungen anzureichern und möglicherweise auch unterschiedliche methodische Zugänge zu reflektieren (SDG 17). Das Format der Zukunftswerkstatt unterstützt das Zusammenbringen der unterschiedlichen Perspektiven und die prozesshafte Entwicklung von gemeinsamen Strategien.

Weitere Infos:
>> Zukunftswerkstatt „Globales Lernen für die glokale Transformation“
>> Infos zum EPN Hessen-Forum Globales Lernen

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Aus dem Netzwerk

↓ Karl Kübel Stiftung: FAIRWANDLER-Preisausschreibung geht in die zweite Runde
↓ ebasa: „Solidarity Welcome!“ – Fortbildungsreihe zu rassismuskritischer Bildung

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Karl Kübel Stiftung: FAIRWANDLER-Preisausschreibung geht in die zweite Runde

Ende Mai startete die neue Bewerbungsrunde 2017/18 des FAIRWANDLER-Preises. Die bundesweite Ausschreibung richtet sich an 18-32-jährige RückkehrerInnen, die einen längeren Zeitraum (z.B. im Rahmen eines Freiwilligendienstes) im Globalen Süden verbrachten und sich nun in Deutschland mit einer eigenen Initiative entwicklungspolitisch engagieren.

Der von EPN Hessen-Mitglied Karl Kübel Stiftung initiierte FAIRWANDLER-Preis wurde im vergangenen Jahr zum ersten Mal verliehen. Mit dem Preis will die Karl Kübel Stiftung beispielhaftes gesellschaftliches Engagement junger RückkehrerInnen sichtbar machen, auszeichnen und bestärken. Das Konzept dazu wurde von der Stiftung in Zusammenarbeit mit anderen Nichtregierungsorganisationen entwickelt.

Der FAIRWANDLER-Preis umfasst eine finanzielle Förderung in Höhe von 2.500 Euro, individuelle Unterstützungsangebote durch Vernetzung mit ehrenamtlichen ExpertInnen sowie fachliches Coaching. Die Auszeichnung wird dabei in fünf verschiedenen Kategorien vergeben: Entwicklungspolitische Bildung, Journalismus, Künstlerisches Engagement, Social Entrepreneurship und Interkulturelles Zusammenleben.

Noch bis zum 31. Juli 2017 können sich junge engagierte Menschen für den Preis bewerben.

Weitere Infos:
>> Bewerbungsunterlagen und Infos auf der FAIRWANDLER-Webseite
>> Karl Kübel Stiftung

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ebasa: „Solidarity Welcome!“ – Fortbildungsreihe zu rassismuskritischer Bildung

Bildungsarbeit kann zu gesellschaftlicher Solidarität beitragen – davon ist EPN Hessen-Mitglied ebasa überzeugt. In Ihrer neuen Fortbildungsreihe „Solidarity Welcome!“ wollen sie deshalb gemeinsam mit den TeilnehmerInnen der Frage nachgehen, wie sich eine solche Bildungsarbeit ohne die Reproduktion diskriminierender Stereotype gestalten lässt. In den fünf praxisorientierten Modulen werden sowohl die Grundlagen des TrainerInnenseins erlernt, rassismuskritische Perspektiven auf Entwicklungszusammenarbeit, Hilfe und „Integration“ eröffnet sowie konkrete Inhalte und Methoden erarbeitet und reflektiert. Inhaltlichen Fokus der Reihe bilden die Themen Flucht und Fluchtursachen, da sie derzeit häufig gewählter Schwerpunkt der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit sind.

Die Fortbildungsreihe erstreckt sich von Juli 2017 bis Mai 2018 und umfasst 5 mehrtägige Module: „Grundlagen der Bildungsarbeit – TrainerIn werden“ (26.-30.07.2017), „Rassismus und Stereotype“ (13.-15.10.2017), „Flucht und Fluchtursachen“ (12.-14.01.2018), „Neue Perspektiven auf Bilder, Texte & Öffentlichkeitsarbeit“ (02.-04.03.2018) sowie „Neue Perspektiven auf Übungen, Methoden & Rollenspiele“ (04.-06.05.2018).

Weitere Infos:
>> Veranstaltungsinfos auf der ebasa-Webseite
>> Flyer Fortbildungsreihe „Solidarity Welcome!“ (PDF)

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„Hessen entwickeln für die Eine Welt“ –
Neues aus dem PromotorInnen-Programm:

↓ „Raus Rein“ – Comiclesung zur deutschen Kolonialgeschichte (27.06.)
↓ Nachlese I: Erfolgreiche zweite Runde des Fairtrade-Towns-Vernetzungstreffen
↓ Nachlese II: Global vernetzt – lokal aktiv. Das Eine Welt-Regionaltreffen in Gießen
↓ Nachlese III: Darmstadt voll ‚bio – regio – fair‘! Rückblick auf die Sommermesse
↓ Save the Date I: AFRIKA NEU DENKEN 2017 – „Afrika im Zentrum?“ (29.-30.09.)
↓ Save the Date II: „In unserer Mitte: die Welt“ – Fortbildung für Kitas (Sept/Okt)

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COMICLESUNG:
Di., 27.06.17 (19h), Marburg

Raus Rein

Comiclesung zur deutschen Kolonialgeschichte in Witzenhausen. Veranstalter: Curupira – Förderverein Kultur- und Sozialanthropologie in Marburg e.V. in Kooperation mit der hessischen Fachpromotorin für Globales Lernen und dem Weltladen Marburg

Deutsche Kolonialgeschichte mithilfe eines Comics aufarbeiten und darstellen? Dass und v.a. wie das geht, zeigt der Comicband „Raus Rein“, den Studierende der Agrar- und Geschichtswissenschaft der Universität Kassel gemeinsam mit einem Kurs der Kunsthochschule Kassel verfasst und gestaltet haben.
Basierend auf der Analyse von Dokumenten, Gegenständen, Akten, Fotos und Nachlässen beschäftigt sich der Comic mit der Geschichte der deutschen Kolonialschule Witzenhausen, in der von 1898 bis 1944 Studierende in tropischer Landwirtschaft unterrichtet wurden, um sie für ihren Dienst in den Kolonien auszubilden. Die Geschichten, Dokumente und Texte illustrieren nicht nur historische Ereignisse, sondern bieten einen kritischen Blick auf ein unbekanntes Kapitel deutscher Kolonialgeschichte, die bis heute kaum aufgearbeitet ist. Dieser Lücke widmen sich die AutorInnen und KünstlerInnen des Comicbandes „Raus Rein“.

Am 27. Juni kommen einige der Comic-AutorInnen nach Marburg, um aus dem Band zu lesen und ihn vorzustellen. Zu dieser außergewöhnlichen Lesung und zu einem Abend der kritischen Auseinandersetzung mit der deutschen Kolonialgeschichte sind alle Interessierten herzlich eingeladen!

Weitere Infos:
>> Comiclesung „Raus Rein“

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Nachlese I: Erfolgreiche zweite Runde des Fairtrade-Towns-Vernetzungstreffen

Am 24. April trafen sich 35 hessische Fairtrade-Kommunen und -Kreise zum zweiten Vernetzungstreffen im Bad Homburger Kurhaus. Eingeladen waren die VertreterInnen der Steuerungsgruppen von Fairtrade-Towns und sich im Anerkennungsprozess befindenden Kommunen. Rund 80 Teilnehmende nutzten das Treffen, um sich auszutauschen und zu informieren. Dabei waren mehr als die Hälfte der aktuell 50 hessischen Fairtrade-Towns vertreten.

Eingeladen hatten die Stadt Bad Homburg v.d.Höhe, Fairtrade Deutschland, das EPN Hessen gemeinsam mit dem Eine Welt-PromotorInnen-Programm, sowie dem Hessische Städtetag und dem Hessische Städte- und Gemeindebund. Auf dem Programm des Treffens standen Vorträge, die Vorstellung von Praxisbeispielen, Workshops und Phasen offenen Austauschs.


Weitere Infos:
>> Fairtrade Town Kampagne Transfair

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Nachlese II: Global vernetzt – lokal aktiv. Das Eine Welt-Regionaltreffen in Gießen

Mehr als 20 Eine Welt-Aktive trafen sich am 11. Mai 2017 in Gießen, um sich über ihre Arbeit auszutauschen und zu vernetzen. Das Eine Welt-Regionaltreffen Mittelhessen wurde vom hessischen Eine Welt-PromotorInnen-Programm des EPN Hessen organisiert und schließt an die Regionaltreffen in 2015/16 in Süd-, Mittel- und Nordhessen an. Nach der ersten Runde war das Interesse an weiteren Treffen sehr groß. Deshalb lud das hessische PromotorInnen-Programm im Mai zu einem Regionaltreffen in Gießen ein.

Auf dem Regionaltreffen ging es besonders darum, …

  • die konkrete Eine Welt-Arbeit der Aktiven vor Ort besser kennenzulernen,
  • den Austausch zu aktuellen Projekten & Fragen aus den Organisationen und Initiativen anzuregen sowie
  • Möglichkeiten und Anlässe für Zusammenarbeit und Vernetzung zu entdecken.


Weitere Infos:
>> Das hessische PromotorInnen-Programm
>> Webseite des bundesweiten PromtorInnen-Programms

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Nachlese III: Darmstadt voll ‚bio – regio – fair‘! Rückblick auf die Sommermesse

Mit über 20 Ständen machte die bio-regio-faire Sommermesse am Samstag, den 10. Juni in Darmstadt auf die Vielfalt des bio-regio-fairen Akteurs- und Angebotsspektrums aufmerksam.

Es drehte sich alles um Nachhaltigkeit, Konsum- und Handlungsalternativen und das Querschnittsthema bio-regio-fair. An den mehr als 20 Ständen konnten sich die BesucherInnen beispielsweise über öko-faire Kleidung, den örtlichen verpackungsfreien Bioladen, über Lebensmittelrettung, Urban Gardening und Repair Café oder auch über Regionalgeld sowie Alternativen für Geldanlage und Wohnen informieren. Die Ausstellung ‚Hessen fairändert!‘ zeigte unsere globalen Verflechtungen vor Ort auf. Neben Hintergründen zu einer Reihe von Produkten beleuchtet die Ausstellung Möglichkeiten, sich für eine gerechtere Welt einzusetzen. Eine Büchertauschbörse sowie Saisontabellen und Wegweiser durch den Label-Dschungel ergänzten das Angebot.

Die Sommermesse bot den beteiligten Initiativen eine Plattform, sich einer breiteren Öffentlichkeit zu präsentieren und ermöglichte zudem auch Raum für Austausch untereinander. Für die BesucherInnen wurde deutlich, dass ein genussvoller und zugleich verantwortungsbewusster Konsum möglich ist. Zugleich wurden Formen des Engagements sowie die Vielfalt der Region und des Fairen Handels deutlich.


Weitere Infos:
>> Ausstellung ‚Hessen fairändert‘

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SAVE THE DATE – KONFERENZ:
Fr., 29.09. – Sa., 30.09.17, Frankfurt/M.

Afrika im Zentrum? Die neue Entdeckung Afrikas

Konferenz Afrika-Diskurs V | AFRIKA NEU DENKEN. Mit Felwine Sarr, David Mola, Ramata Soré, Rahime Diallo, Urbain N´Dakon, Makena Kiruai, André Lodama. Veranstalter: Trägerkreis Afrika-Konferenz

Afrika ist in aller Munde: Politische Stiftungen, Nichtregierungsorganisationen, Kirchen und Bundesministerien rivalisieren um Konzepte und Rezepte: Besonders erwähnenswert sind hier „Compact with Africa“ des BMF und der „Marshallplan mit Afrika“ des BMZ – beide Initiativen sind mit der deutschen G20-Präsidentschaft verknüpft. Auch die Bundeswehr entdeckt Afrika neu: Mali wurde zum größten Einsatzort aufgewertet. Warum dieses neue Wettrennen um Afrika? Alle diese Initiativen haben angeblich eines gemeinsam: Es geht um Frieden und Wohlstand für Afrikanerinnen und Afrikaner.

Doch mit der Ausweitung dieser „Initiativen für Afrika“ mehren sich Zweifel an den offiziell formulierten Zielen: Viele BeobachterInnen erkennen in der neuen Entdeckung Afrikas vor allem geostrategische Ziele – vor allem die Durchsetzung der Abschottungspolitik der EU und ein breiterer Zugang deutscher Unternehmen zu den afrikanischen Ökonomien.


Weitere Infos:
>> Ausführlicher Ankündigungstext zur AFRIKA NEU DENKEN-Konferenz 2017

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SAVE THE DATE – FORTBILDUNG:
Mi., 20.09., Do., 05.10., Fr., 06.10. & Di., 10.10.17, jew. (9-17h),
Kassel / Bad Nauheim / Wetzlar / Fulda

In unserer Mitte: die Welt

Globales Lernen und Bildung für nachhaltige Entwicklung in der Kindertagesstätte. Vier Fortbildungsangebote in Hessen. Veranstalter: Projekt KiTA-GLOBAL.de und hessische Fachpromotorin für Globales Lernen und Nachhaltigkeit

Die Welt aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten und für Ungerechtigkeiten zu sensibilisieren – darauf zielt Globales Lernen im Rahmen einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Denn globale Themen wie Migration und Flucht aber auch globale Bezüge in der Nahrungsmittel- und Kleidungsproduktion sind im Lebensalltag von Kindern präsent. Dabei geht es um Fragen wie: Woher kommt unser Essen? Wie leben Kinder in anderen Ländern? Warum müssen Menschen aus ihrer Heimat fliehen? Wie sieht ein gutes Leben aus? Was heißt Gerechtigkeit? Viele Fachkräfte und Eltern fragen sich, wie diese oft komplexen und zum Teil sehr problembesetzten Themen kindgerecht aufgearbeitet werden können.

Das Fortbildungsangebot richtet sich an Fachkräfte in Kindertagesstätten und pädagogischen Berufsschulen sowie ErzieherInnen in Ausbildung. Es gibt Impulse für die pädagogische Arbeit, vermittelt grundlegende Prinzipien und Themen des Globalen Lernens mit dem Arbeitsalltag in der Kita und regt dazu an zu reflektieren, wie die persönliche Weltsicht die pädagogische Haltung und Praxis prägt.


Weitere Infos:
>> Veranstaltungsflyer „In unserer Mitte: die Welt“ (PDF)
>> Webseite zum Projekt KiTA-GLOBAL

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Aufstehen, Mitmachen, Alternativen aufzeigen: Die Proteste gegen den G20-Gipfel

Der Countdown läuft: Der G20-Gipfel in Hamburg am 7./8. Juli in Hamburg wird die 19 wirtschaftsstärksten Länder plus die EU versammeln, dazu VertreterInnen verschiedener internationaler Organisationen. Die G20 gelten als wichtigstes Gremium zu globalen Finanz-, Wirtschafts- und Entwicklungsfragen, auf der Agenda stehen Themen wie Handel, Steuern, Klima, Entwicklungspolitik und die Beziehungen zu Afrika – hier werden global wegweisende und weichenstellende Entscheidungen getroffen.

Aus den Reihen der Zivilgesellschaft ist erwartungsgemäß deutliche Kritik zu vernehmen: Die ärmsten Länder der Welt seien nicht in diesem Spitzengremium vertreten und hätten damit keinerlei Mitspracherecht, obwohl viele der Verhandlungsergebnisse des Gipfels gerade für sie immense Auswirkungen haben. Die G20-Länder würden also die globalen Bedingungen für Handel, Wirtschaft und Politik im Alleingang diktieren und seien damit als direkte Verursacher globaler Ungleichheit verantwortlich zu machen. Um daher dem Gipfel etwas entgegen zu halten, bereitet sich die Zivilgesellschaft wieder auf zahlreiche unterschiedliche Proteste vor.


Weitere Infos:
>> G20 Protestwelle (2. Juli)
>> Gipfel für globale Solidarität (5./6. Juli)
>> Grenzenlose Solidarität statt G20 (8. Juli)
>> Telepolis-Bericht zur polizeilichen Aufrüstung für den G20-Gipfel
>> Hintergrund-Broschüre „Die G20 am Scheideweg“, Heinrich-Böll-Stiftung (PDF)

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Neue Leitlinien für die europäische Entwicklungszusammenarbeit

Der Mai 2017 war ein wichtiger Monat für die Entwicklungspolitik auf EU-Ebene: die neuen Leitlinien wurden von allen wichtigen EU-Gremien beschlossen, so dass die gemeinsame Erklärung im Rahmen der Europäischen Entwicklungstage am 7. Juni offiziell unterzeichnet werden konnten.

Hauptziel der EU-Entwicklungspolitik bleibt die Bekämpfung der Armut in der Welt, sie soll verringert und zukünftig überwunden werden. Flankierend will die EU auf die Stärkung von Demokratie und Menschenrechten fokussieren, Frieden und Konfliktprävention voranbringen, sowie die Katastrophenvorsorge und internationale Zusammenarbeit stärken. Auch Umweltschutz und Nachhaltigkeit spielen eine wichtige Rolle, diese sollen fest in der Entwicklungszusammenarbeit verankert werden. Damit passt die Europäische Union ihre bisherigen Leitlinien aus dem Jahr 2005 den Vorgaben der Vereinten Nationen an, die in ihrer Agenda 2030 besonderes Gewicht auf die Sustainable Development Goals (SDGs) und deren Verwirklichung legen. Laut EU-Offiziellen sollen die neuen Leitlinien aber auch das Prinzip der Entwicklungszusammenarbeit selbst ändern und sich von einem traditionellen Geber-Empfänger-Ansatz zu einem partnerschaftlichen Ansatz wandeln. Vor allem Afrika solle von den neuen Grundsätzen profitieren, durch die Betonung der Armutsbekämpfung ziele die Europäische Union weiterhin darauf ab, den ärmsten Staaten zu helfen, von denen weltweit die meisten in Afrika liegen. Im Zuge dessen soll nicht nur die akute Hilfe, sondern auch nachhaltige Hilfsprojekte gefördert werden, die die Schaffung von Arbeitsplätzen oder Versorgungssicherheit im Blick haben.

Angesichts der maßgebenden Rolle, die die EU im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit spielt, kommt diesem Konsens große Bedeutung zu.


Weitere Infos:
>> dw-Artikel „Neue Leitlinien für EU-Entwicklungspolitik“, (19.05.)
>> MiGAZIN-Artikel „EU-Staaten beschließen neue Entwicklungspolitik“ (22.05.)

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Multi-Akteurs-Partnerschaften im Zeichen der SDG

Hoffnungsträger oder Fallstricke für global nachhaltige und gerechte Entwicklung?

Globale Partnerschaften bilden das Rückgrat für zivilgesellschaftliche entwicklungspolitische Projektarbeit wie auch für zwischenstaatliche Entwicklungszusammenarbeit. Im Rahmen der Agenda 2030 sollen sie eine noch zentralere Rolle spielen, und so heißt eines der siebzehn global nachhaltigen Entwicklungsziele (SDGs) – SDG Nummer 17 – dann auch nicht zufällig: „Umsetzungsmittel und Globale Partnerschaften stärken“. Konkret sollen zukünftig vor allem zahlreiche neue sogenannte Multi-Akteurs-Partnerschaften (MAP) hinzukommen. Unter dem Begriff werden Zusammenschlüsse zwischen öffentlichen und privaten Akteuren, wie der Privatwirtschaft, internationalen und nationalen Organisationen, Zivilgesellschaft und Politik verstanden. Auf verschiedenen Ebenen sollen MAP durch enge Kooperation innovative Entwicklungen befördern und Kompetenzen bündeln, zu mehr politischer Kohärenz im entwicklungspolitischen Handeln beitragen und neue Engagierte gewinnen. Insbesondere die Kooperationen mit Unternehmen sollen eine Schlüsselrolle bei der Umsetzung der SDGs spielen, gerade auch um die dringend benötigten zusätzlichen finanziellen Ressourcen für die Umsetzung der SDGs zu generieren.

Die Einbindung der Privatwirtschaft wird schon länger verfolgt, etwa im Rahmen des von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und der Deutschen Investitions- und Entwicklungsgesellschaft (DEG) begleiteten develoPPP-Programms. Solche Kooperationen können durchaus positive Auswirkungen für alle Beteiligten haben, wie beispielsweise jene zwischen dem deutschen Verbund von Biobauern Ecoland Herbs & Spices GmbH und dem sansibarischen Partner Zanzibar Organic Farmers Cooperative, bei der bio-zertifizierte Gewürze aus Sansibar ohne Zwischenhandel und unter fairtrade-Konditionen an Ecoland verkauft und dort zur Veredelung von eigenen Produkten genutzt werden. Allerdings ist die gewünschte wachsende Bedeutung der Privatwirtschaft im Rahmen der Agenda 2030 keineswegs per se unproblematisch oder gar segensreich. Wenn Konzerne wie Nestlé, Coca Cola, Bayer und Monsanto sich plötzlich in „Entwicklungspartnerschaften“ engagieren, ist Vorsicht angebracht.


Weitere Infos:
>> Film „Konzerne als Retter? Das Geschäft mit der Entwicklungshilfe“ auf Youtube
>> Dossier „Partnerschaften mit Risiken“ vom Globale Policy Forum u.a.
>> zebralogs-Artikel „Konzerne als Retter in der Entwicklungspolitik?“

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Schlaglicht: 20. Juni – Weltflüchtlingstag

Wie mit Geflüchteten flucht- und asylpolitisch umgegangen wird, ist eine der großen und umstrittenen Fragen unserer Zeit. Einst rühmte sich Deutschland für sein Asylrecht, das seit 1949 im Grundgesetz verankert ist. Es war dies eine Reaktion auf die Schreckensherrschaft der Nationalsozialisten, die zahlreiche Menschen zur Flucht aus Deutschland gezwungen hatte. Die ersten Forderungen dieses Recht einzuschränken wurden schon in den späten 1980er-Jahren laut – als Reaktion auf die gestiegenen Zahlen von Asylsuchenden aus Mittel- und Osteuropa. Schon damals wurde die öffentliche Stimmung von rechten Gruppierungen angeheizt, und im Sommer 1992 kam es zu fremdenfeindlichen Gewalttaten und Brandanschlägen – unrühmliche Bekanntheit haben hier zum Beispiel die Anschläge in Rostock-Lichtenhagen und Mölln. Die Reaktion der Politik hierauf war aber nicht in erster Linie die Bekämpfung der rechtsradikalen Strömungen und rassistischen Gruppierungen. Vielmehr machte es eine Grundgesetzänderung im Jahr 1993 für Ausländer von da an nochmal deutlich schwerer, sich auf das Grundrecht auf Asyl zu berufen. Diese Tendenzen sind auch heute wieder zu beobachten und machen deutlich, wie die Parolen von rechts die Situation asylsuchender Menschen weiter verschärfen: seit dem Sommer 2015 wird die öffentliche Diskussion vom rechten Rand wieder zunehmend angeheizt, und auch heute jagt eine Gesetzesverschärfung im Asylrecht die nächste …


Weitere Infos:
>> Jahresheft zum Tag des Flüchtlings 2017 (PDF)
>> MiGAZIN-Artikel „Erleichterte Abschiebehaft“ (22.05.)
>> transcript-publikation „So schaffen wir das – eine Zivilgesellschaft im Aufbruch“
>> Pro Asyl-Interview „Mehr Menschlichkeit ist machbar!“

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Materialien

↓ Neues welt-sichten-Dossier nimmt Multi-Akteurs-Partnerschaften in den Blick
↓ CiR: „Wegweiser durch das Label-Labyrinth“ in Neuauflage
↓ AfricAvenir: Unterrichtsmaterial zu Kolonialvergangenheit, Flucht und Migration
↓ Bundesverband Deutscher Stiftungen: Report über Stiftungsengagement im EZ-Bereich
↓ Neues Netzwerk Selbsthilfe: Nachschlagewerk zu Förderpreisen und Wettbewerben

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Neues welt-sichten-Dossier nimmt Multi-Akteurs-Partnerschaften in den Blick

Das im Mai erschienene Dossier „Partnerschaften mit Risiken: Über die Chancen, Gefahren und Nebenwirkungen von Multi-Akteur-Partnerschaften für nachhaltige Entwicklung“ entstand als Zusammenarbeit der Zeitschrift welt-sichten, Brot für die Welt, dem Global Policy Forum und MISEREOR. Es berichtet über Chancen und Gefahren von Multi-Akteurs-Partnerschaften (MAPs) – ein Partnerschaftsmodell, wie es im Sustainable Development Goal 17 prominent Einzug erhielt und von offizieller Seite als wichtiges Instrument zur Umsetzung der 2030-Agenda gehandelt wird. In diesen Partnerschaften kooperieren internationale Organisationen, Privatwirtschaft und zivilgesellschaftliche Akteure miteinander. Doch MAPs geraten auch immer wieder in Kritik. Auch dieses Dossier befasst sich kritisch mit ausgewählten MAPs im Bereich Ernährungssicherung, Erneuerbare Energie und Datenverfügbarkeit und deckt damit Herausforderungen und Grenzen dieser Art der internationalen Kooperationen auf.

Das Dossier kann kostenfrei als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Weitere Infos:
>> Weltsichten-Dossier: „Partnerschaften mit Risiken“ (PDF)

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CiR: „Wegweiser durch das Label-Labyrinth“ in Neuauflage

Auf 172 Seiten klärt die Christliche Initiative Romero (CiR) in ihrer neu aufgelegten Broschüre „Wegweiser durch das Label-Labyrinth“ über Siegel aus den Bereichen Lebensmittel und Textilien auf. Die vollständig überarbeitete Neuauflage will kritische KonsumentInnen dabei unterstützen, die gängigen Siegel und Logos besser einzuordnen und das eigene kritische Urteilsvermögen zu schulen. Der Wegweiser durch das Label-Labyrinth unterscheidet beispielsweise verschiedenen Typen von Labeln oder stellt die Frage, wie wirksam solche Label überhaupt sein können. In einem Label-Check werden außerdem verschiedene Labels von A bis Z vorgestellt.

Eine Leseprobe kann kostenlos auf der Homepage heruntergeladen und der vollständige Wegweiser über die Homepage für 2 Euro bestellt werden.

Weitere Infos:
>> Bestellseite auf der CiR-Webseite
>> Leseprobe „Wegweiser durch das Label-Labyrinth“ (PDF)

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AfricAvenir: Unterrichtsmaterial zu Kolonialvergangenheit, Flucht und Migration

Unter dem Leitmotiv „Wir sind hier. Was unsere Kolonialvergangenheit mit Flucht und Migration zu tun hat“ befasst sich das neue Unterrichtsmaterial von AfricAvenir mit zentralen Aspekten der aktuellen Debatten um Flucht und Migration und setzt diese in den historischen Kontext. In fünf verschiedenen Modulen können sich SchülerInnen ab der 10 Klasse mit den Themen auseinandersetzen und in entsprechenden Übungen das neu erlernte Wissen vertiefen. Das Lernmaterial wird für den Einsatz in den Fächern Geschichte, Geographie, Philosophie, Ethik und den außerschulischen Bereich empfohlen.

Das Unterrichtsmaterial kann kostenfrei in einzelnen Teilen oder als gesamte PDF heruntergeladen werden. Alternativ kann zum Versandkostenpreis auch eine Kopievorlage bestellt werden.

Weitere Infos:
>> Hintergründe zu den Unterrichtsmaterialien „Wir sind hier“

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Bundesverband Deutscher Stiftungen: Report über Stiftungsengagement im EZ-Bereich

Der aktuelle StiftungsReport „Entwicklungszusammenarbeit: Wie Stiftungen weltweit wirken“ des Bundesverbands Deutscher Stiftungen befasst sich auf 136 Seiten mit dem Wirken deutscher Stiftungen in der weltweiten Entwicklungszusammenarbeit. Bisher engagieren sich 5,7% der ca. 21.000 deutschen Stiftungen im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit. Doch die Zahl steigt. Die deutliche Mehrheit der Stiftungen – rund 70% – ist in Afrika aktiv. 61% engagieren sich in Asien, 57% in Süd- und Mittelamerika und 43% in Osteuropa. Der StiftungsReport porträtiert über 80 Stiftungen, die durch eigene Projekte, Kooperationen oder Zuschüsse und Kredite weltweite entwicklungspolitische Arbeit fördern. Bei der entwicklungspolitischen Inlandsarbeit liegt der Fokus auf Globalem Lernen, dass im Sinne der SDGs als bedeutendes Handlungsfeld gesehen wird.

Der Report kann kostenfrei heruntergeladen werden.

Weitere Infos:
>> StiftungsReport „Entwicklungszusammenarbeit“

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Netzwerk Selbsthilfe: Neues Nachschlagewerk zu Förderpreisen und Wettbewerben

Die neu erschienene und erstmals aufgelegte Broschüre „Schwein gehabt. Förderpreise für zivilgesellschaftliche Aktivitäten“ des Netzwerk Selbsthilfe ist von den HerausgeberInnen als Ergänzung zu ihrem (bereits in 13. Auflage erschienenen) Klassiker „Fördertöpfe für Vereine, selbstorganisierte Projekte und politische Initiativen“ gedacht. Das Nachschlagwerk porträtiert 175 landes- und bundesweit ausgeschriebene Förderpreise und Wettbewerbe für zivilgesellschaftliche, soziale und nachhaltige Projekte.
Die sorgfältig recherchierten Ausschreibungen sind für Projekte u.a. aus den Bereichen Bildung, Jugend, Schule, Umwelt, Soziales, Zivilgesellschaft, Inklusion und Migration geeignet. Im ausführlichen Schlagwortregister sind auch zahlreiche Begriffe aus dem Eine Welt-Bereich (wie beispielsweise Entwicklungshilfe, Globalisierungskritik, Interkulturalität oder Politische Bildung) enthalten, was ein zielstrebiges Suchen nach geeigneten Förderpreisen ermöglicht.

Die 214-seitige Broschüre kann für 11 Euro bestellt werden.

Weitere Infos:
>> Bestellmöglichkeit der Broschüre „Schwein gehabt“

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Mitmachen: Kampagnen, Wettbewerbe & Ausschreibungen

↓ Change Your Shoes-Kampagne: Online-Petition „Transparenz statt Versteckspiel“
↓ SchülerInnenwettbewerb: „Was kümmert mich Klima?“
↓ Ausschreibung: Deutscher lokaler Nachhaltigkeitspreis „ZeitzeicheN“
↓ Engagement Global sucht ProjektpartnerInnen für das ASA-Programm
↓ „Vielfalt verbindet“ – Mitmachen bei der Interkulturellen Woche 2017

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Change Your Shoes-Kampagne: Online-Petition „Transparenz statt Versteckspiel“

Gemeinsam mit 17 Partnerorganisationen in Europa und Asien hat INKOTA die Change Your Shoes Kampagne ins Leben gerufen. So sollen KonsumentInnen über die Missstände der globalen Schuh- und Lederindustrie informiert und Druck auf Unternehmen und Politik aufgebaut werden. Die Kampagne fordert die Arbeits- und Umweltsituation in den Produktionsländern zu verbessern. Konkrete Ziele sind dabei unter anderem menschenwürdige Arbeitsbedingungen, faire Löhne und Transparenz für die KonsumentInnen.

Weitere Infos:
>> Hintergrundinfos zur Kampagne
>> Online-Petition „Transparenz statt Versteckspiel“

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SchülerInnenwettbewerb: „Was kümmert mich Klima?“

Beim diesjährigen Wettbewerb der PhilosophieArena des GVDK e.V. und des DNWE e.V. sind SchülerInnen eingeladen, über das eigene alltägliche Leben zu philosophieren und sich mit Fragen zu befassen, die über den eigenen Tellerrand hinausgehen. Gesucht werden gute Antworten auf die Frage: Wie werden Vorgänge oder Veränderungen der Umwelt wahrgenommen und wie darüber nachgedacht?
Teilnehmen können alle SchülerInnen von der 5. bis zur 13. Klasse in Deutschland, Österreich der Schweiz, sowie SchülerInnen deutscher Schulen in ganz Europa. Einsendeschluss ist der 31. Juli 2017.

Weitere Infos:
>> Ausschreibung „Was kümmert mich Klima?“ (PDF)

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Ausschreibung: Deutscher lokaler Nachhaltigkeitspreis „ZeitzeicheN“

Im Rahmen des Netzwerk 21 Kongresses wird zum elften Mal der Deutsche Lokale Nachhaltigkeitspreis ZeitzeichenN verliehen. Er zeichnet beispielhaftes Engagement für die Umsetzung der Agenda 2030 aus. Für den mit 10.000 Euro dotierten Preis können sich Initiativen, Privatpersonen, Kommunen, öffentliche Bildungs- oder Forschungseinrichtungen, Religionsgemeinschaften oder sonstige Organisationen in unterschiedlichen Kategorien bewerben. Die Kategorien sind dabei verschiedenen Sustainable Development Goals (SDGs) zugeordnet. So beispielsweise SDG 17 ,Partnerschaften um die Ziele zu erreichen‘, SDG 4 ‚Hochwertige Bildung‘ oder SDG 11 ‚Nachhaltige Städte und Gemeinden‘. Einsendeschluss ist der 15.08.2017

Weitere Infos:
>> „ZeitzeicheN“-Webseite

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Engagement Global sucht ProjektpartnerInnen für das ASA-Programm

Das ASA-Programm von Engagement Global ist ein entwicklungspolitisches Lern- und Qualifizierungsprogramm, dass junge Menschen dabei unterstützt, Handlungs- und Gestaltungsmöglichkeiten für global nachhaltigen Wandel zu entwickelt. Die TeilnehmerInnen absolvieren dabei ein mehrmonatiges Projektpraktikum in einem Land des Globalen Südens. Zusätzlich werden sie in Deutschland in begleitenden Seminaren zu verschiedenen Themen geschult. Für diese Projektpraktika werden aktuell Partnerorganisationen in Afrika, Asien, Lateinamerika und Europa gesucht, die von Kommunen, Unternehmen, Organisationen, Hochschulen und Einzelpersonen vorgeschlagen werden können. In Frage kommen dabei etablierte staatliche und nicht-staatliche Organisationen, Basis-Initiativen, Unternehmen und Hochschulen, die sich für eine nachhaltige Entwicklung engagieren.

Weitere Infos:
>> Webseite zum ASA-Programm

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„Vielfalt verbindet“ – Mitmachen bei der Interkulturellen Woche 2017

Vom 24. bis zum 30. September findet die diesjährige bundesweite Interkulturelle Woche statt. Während dieser Tage wird die über Generationen gewachsene Vielfalt in Deutschland in den Fokus gestellt und sich entschieden rassistischen und nationalistischen Strömungen begegnet. Die bundesweite Auftaktveranstaltung findet am Montag dem 18. September in Offenbach statt. Danach lädt ein vielfältiges und bundesweites Angebot zu gemeinsamen interkulturellen Dialog ein. Kommunen, Organisation oder auch Einzelpersonen, die sich aktiv vor Ort an der Interkulturellen Woche beteiligen möchten, sind herzlich dazu eingeladen. Auf der zentralen Webseite finden sich hilfreiche Informationen dazu.

Weitere Infos:
>> Webseite zur Interkulturellen Woche 2017
>> Mitmachen vor Ort

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Terminlese

 
Mo., 19.06. – Di., 20.06.17, Osnabrück
Migration und Entwicklung auf kommunaler Ebene
7. Bundesweites Netzwerktreffen „Migration und Entwicklung auf kommunaler Ebene“. VeranstalterIn: Engagement Global gGmbH


Do., 22.06.17, 9-16h Frankfurt
(Über)Lebensmöglichkeiten in der aufenthaltsrechtlichen Illegalität
Fachtag „Wir schaffen (auch) das! (Über)Lebensmöglichkeiten in der aufenthaltsrechtlichen Illegalität“.
VeranstalterInnen: Katholische Erwachsenenbildung – Bildungswerk Frankfurt, Katholische Akademie Rabanus Maurus -Frankfurt, Caritasverband Frankfurt e.V. – Fachdienst für Migration, Hessische Landeszentrale für politische Bildung – Wiesbaden


So., 25.06.17, 10h Darmstadt
Globales Frühstück
Frühstück Infoveranstaltung zum virtuellen Wasser auf unseren Tellern. Veranstalter: Viva con Agua de Sankt Pauli e.V.


Di., 27.06.17, 19h Frankfurt
Wiederaufbau der Stadt Kobanê
Vortrag und Diskussion „Wiederaufbau der Stadt Kobanê und Demokratischer Konföderalismus in der Föderation Nordsyrien/Rojava“ mit Ercan Ayboga. Veranstalter: EPN Hessen Mitglied Städtefreundschaft Frankfurt-Kobanê e.V.


Fr., 07.07. – So., 09.07.17, Frankfurt
Afrikanisches Kulturfest Frankfurt – Eine vernetzte Welt gerecht gestalten
12. Afrikanisches Kulturfest Frankfurt: „Eine vernetzte Welt gerecht gestalten“ mit Musik, politischer Diskussion, Basar, Essen und Familienprogramm. Veranstalter: Verein Afrika Kulturprojekte


Terminkalender

Weitere entwicklungspolitische Veranstaltungen in Hessen finden sich in unserem Terminkalender.

>> EPN Hessen-Terminkalender

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Der EPN Hessen-Newsletter wird finanziell unterstützt vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung (HMWVL) sowie im Rahmen des Eine Welt-PromotorInnen-Programms vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ):

 

Finanzielle Unterstützung erhalten wir für den Newsletter auch von der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) und der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW).

 

 

Herzlichen Dank!

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