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Newsletter 05/2014

Inhalt:EPN Hessen in Bewegung

Glokales

Weiterlesen, mitmachen, hingehen

 


WORKSHOP:
Fr., 13.06.14 (13.30-18h), Frankfurt/M.

Fördermöglichkeiten in der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit

In Kooperation mit dem Zentrum Ökumene der EKHN und Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst
Entwicklungspolitische Bildungsarbeit ist angesichts der globalen Krisen unserer Zeit wichtiger denn je. Fördertöpfe von Brot für die Welt-Evangelischer Entwicklungsdienst, Katholischer Fond, Engagement global u.a. unterstützen diese Arbeit. An diesem Nachmittag informieren wir Sie als AntragstellerIn (oder solche, die es werden wollen) aus Hessen über Ziele, Kriterien und Schwerpunkte der verschiedenen Förderer und beantworten Fragen zur Antragsstellung. Wenn dabei – soweit dies an einem Nachmittag möglich ist – gute Erfahrungen ausgetauscht und Vernetzung geschieht, ist das durchaus beabsichtigt.

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WORKSHOP:
Fr., 27.06. (17h) – So., 29.06.14 (16h), Frankfurt/M.

Globales Lernen – Gewusst wie! Partizipative Projektplanung in der entwicklungspolitischen Bildungs- und Projektarbeit

MultiplikatorInnen-Workshop mit Kai Diederich (finep). In Kooperation mit dem Zentrum Ökumene der EKHN
Von der Idee zum Projekt: Der Weg von der ersten Idee zum stimmigen, attraktiven Projekt birgt einige Hürden. Fragen nach Motivation, Ziel, Inhalten und Methoden sind zu beantworten. Ziele, Indikatoren und Messinstrumente müssen bestimmt und die einzelnen Schritte im Hinblick auf verfügbare Zeit und Ressourcen geplant werden. Dieser Workshop bietet deshalb einen einführenden Überblick in die unterschiedlichen Phasen der Projektplanung (Projekt Cycle Management), und geht darüber hinaus vertiefend auf wichtige Fragen der partizipativen Projektplanung ein. Warum (Problemanalyse und Zielsetzung) und für wen (Zielgruppen) wollen Sie ein bestimmtes Projekt planen und realisieren? Welche „Wirkungsabsicht“ haben Sie, und ist diese erreichbar? Wurden ProjektpartnerInnen in die Planung einbezogen? Wie können Sie Ihre Projektidee in einzelne Schritte unterteilen, für die sich dann auch Zeit, Ablauf, Materialien und Kosten realistisch kalkulieren und in kleine, handhabbare Arbeitspakete übersetzen lassen? Im Wechsel zwischen Inputs und Arbeitsgruppenphasen lernen Sie hilfreiche Planungsschritte und Instrumente kennen um diese Herausforderungen erfolgreich meistern zu können.

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Einladung zum Entwicklungspolitischen Forum mit Nico Paech

Unter der Überschrift „Befreiung vom Überfluss. Auf dem Weg in die Postwachstumsökonomie“ lädt der Kirchliche Entwicklungsdienst des Zentrum Ökumene der EKHN zusammen mit dem EPN Hessen e.V., der attac Regionalgruppe Kassel, der AK Bibel und Gesellschaft Witzenhausen, dem Karibu Welt- und Regioladen Kassel, der Universität Kassel sowie dem Weltladen Witzenhausen am Montag, 23. Juni ein zum Entwicklungspolitischen Forum im Haus der Kirche in Kassel:

Immer mehr, immer weiter, immer schneller??! Jahr für Jahr soll unsere Wirtschaft weiter wachsen. Trotz aller Unterschiede zwischen den Parteien – darin sind sie sich grundsätzlich einig: Mehr Wachstum ist besser für alles. Wachstum schafft Arbeitsplätze, Wachstum bekämpft Armut, Wachstum schafft Stabilität, so hören wir allenthalben. Aber ist fortwährendes und damit unendliches Wachstum überhaupt möglich? Die natürlichen Ressourcen und Rohstoffe der Erde sind endlich. Das auf Wachstum fixierte Wirtschaftssystem stößt früher oder später zwangsläufig an die ökologischen Grenzen der Schöpfung. Der Welterschöpfungstag (Earth Overshoot Day) lag dieses Jahr am 20. August. Das ist der symbolische Tag, ab dem wir mehr Ressourcen verbrauchen als die Erde für das entsprechende Jahr hergibt, wenn wir nicht auf Kosten unserer Kinder/nachfolgender Generationen leben wollen. Zudem führt Wirtschaftswachstum nicht automatisch zu mehr Wohlstand und Lebensqualität. So stellt sich die Frage: Was ist das sogenannte gute Leben? Welcher Lebensstil ist zukunftsfähig?

Der Oldenburger Volkswirtschaftler Professor Dr. Niko Paech referiert an diesem Vortragsabend seine Thesen zu einer Gesellschaft ohne Wirtschaftswachstum. Im Anschluss ist genügend Zeit zur Diskussion.

Weitere Infos:
>> Veranstaltungsflyer
>> Wegskizze zum Haus der Kirche in Kassel

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LebKom: Wanderausstellung „Wonder of the Female body“

Menschen Mut machen – Wie bedrohte Mädchen Hand in Hand mit Angehörigen verschiedener Bevölkerungsgruppen vor Weiblicher Genitalverstümmelung (FGM) geschützt werden können, zeigt die Wanderausstellung „Wonder of the Female Body. Weibliche Genitalverstümmelung in Afrika – WIE ein kultureller Wandel zu erreichen ist“ am Beispiel des EPN Hessen-Mitglieds FULDA-MOSOCHO-PROJEKT. Das gemeinsam mit LebKom e.V. entwickelte Projekt wurde vom Innocenti-Research-Centre von UNICEF in einer unlängst herausgegebenen Multi-Country-Study als eines der fünf weltbesten Projekten im Kampf gegen FGM bewertet.

LebKom e.V. lädt in Kooperation mit dem Klinikum Bad Hersfeld herzlich zu einem Ausstellungsbesuch im Foyer des Klinikum Bad Hersfeld (Seilerweg 29) ein. Die Vernissage findet am 10. Juli 2014 (ab 19 Uhr) statt, danach ist die Ausstellung noch bis zum 03. August 2014 dort zu sehen und ist jeweils ganztägig geöffnet. Führungen können bei der ehrenamtlichen LebKom-Mitarbeiterin Helga Ködding vereinbart werden (Tel.: 0175-7530195 oder 06621-65282).


Weitere Infos:
>> Ausstellungsflyer „Wonder of the Female body“
>> Zur Ausstellung auf der Webseite des Fulda-Mosocho-Projektss

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Motivés: Globales Schulkino in Marburg und Gießen

Im Bildungsprojekt Globales Schulkino der EPN Hessen Mitgliedsorganisation Motivés e.V. werden Dokumentar- und Spielfilme, Filmgespräche und begleitende Workshops für Schulklassen und außerschulische Jugendgruppen zu verschiedenen Themen rund um die Globalisierung und die Eine Welt angeboten. Das Projekt bietet Jugendlichen die Möglichkeit, sich mit globalen Themen auseinanderzusetzen und ein besseres Verständnis für globale Zusammenhänge zu entwickeln.

Auch während der letzten zwei Schulmonate wird wieder ein abwechslungsreiches Angebot an Filmen angeboten. Einige der Filme sind durch Regisseurinnen und Filmprotagonisten begleitet, was für die Schüler und Schülerinnen ein besonderes Erlebnis bietet. Alle Filme werden in der Originalfassung vorgeführt und eignen sich daher auch für den Einsatz im Fremdsprachenunterricht (– auf Wunsch sind auch Vorführungen ohne Untertitel möglich).


Weitere Infos:
>> Das komplette Angebot des Globalen Schulkinos

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!ebasa: Solidarität Global Lernen – Neue Fortbildungsreihe 2014

Die Motivation vieler Engagierter, überhaupt Bildungsarbeit zu machen, ist der Wunsch nach globaler Solidarität und Gerechtigkeit. Gleichzeitig werden jedoch Materialien und Ansätze der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit aus postkolonialer und rassismuskritischer Perspektive seit einiger Zeit stark kritisiert. Vor diesem Hintergrund veranstaltet die EPN Hessen-Mitgliedsorganisation ebasa e.V. die dreiteilige Fortbildungsreihe „Solidarität Global Lernen: Entwicklungspolitisches Engagement jenseits von Rassismus und kulturellen Stereotypen“ für MultiplikatorInnen und in der Bildungsarbeit Tätige, die sich mit Rassismus und Kultur im Zusammenhang mit globalen Themen befassen wird:

„An mehreren Wochenend-Workshops laden wir zum Mitmachen und Ausprobieren ein. Wir werden gemeinsam entwicklungspolitische Bildungsmaterialien analysieren und bearbeiten sowie unsere eigene Arbeitspraxis untersuchen. Wir gehen den Fragen nach, was Kultur mit Rassismus zu tun hat, welche Auswirkungen diese Themen auf eine eigene Bildungsarbeit im Bereich des Globalen Lernens hat und warum ‚Entwicklung’ kein neutraler Begriff ist. Dabei erarbeiten wir Perspektiven für eine Bildungsarbeit, die Solidarität und Empathie bestärkt, ohne auf Exotisierungen zurückzugreifen oder koloniale Stereotype fortzuschreiben. Wir entwickeln Methoden, um unsere eigene Arbeit und unsere Materialien freier von Rassismus zu gestalten.“

Die drei Module bauen aufeinander auf. Eine Teilnahme an allen Modulen wird empfohlen. Der Teilnahmebeitrag von 30 Euro (ermäßigt) bzw. 50 Euro pro Modul beinhaltet Unterkunft und Verpflegung. Eine Anmeldung ist notwendig.
Solidarität Global Lernen:
Entwicklungspolitisches Engagement jenseits von Rassismus und kulturellen Stereotypen

11.-12. Juli, 12.-13. Sept. und 14.-15. Nov. 2014 | jeweils 10-18 Uhr
Mainz, Julius-Lehlbach-Haus (DGB), Kaiserstraße 26-30

Kontakt: Hendrik Specken, Tel.: 015750644820
Weitere Infos:
>> ebasa-Webeseite

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Arbeitskreis TIKATO: Jubiläumsfeier 40 Jahre Engagement in Burkina Faso

Seit nunmehr 40 Jahren engagieren sich ehrenamtlich Mitarbeitende aus den evangelischen Kirchenkreisen Braunfels und Wetzlar – beides Mitglieder des EPN Hessen e.V. – im Arbeitskreis Brot für die Welt -TIKATO für Projekte der Entwicklungszusammenarbeit in Burkina Faso. Ein solch ehrwürdiges Jubiläum will gefeiert werden!

Am 13. Juni laden die rund 20 Aktiven des Arbeitskreises dazu ins Wetzlarer Neue Ratshaus ein. Dort spielt die Percussionband LANAYA aus Berlin traditionelle burkinische Musik – ein Auftritt, der vom Wetzlarer Oberbürgermeister, dem Landrat und der burkinischen Botschafterin gesponsert wird. Am Abend wird eine große Ausstellung eröffnet, die das westafrikanische Partnerland, die TIKATO-Projekte sowie Aktionen in Wetzlar, im Lahn-Dill-Kreis und im Landkreis Gießen auf großen Foto- und Text-Bannern sowie mit weit mehr als hundert Exponaten in Vitrinen anschaulich präsentiert.

Am Morgen des 14. Juni wird in gemeinschaftlicher Aktion von kirchlichen VertreterInnen aus Wetzlar und Burkina Faso ein Erinnerungs-Baum gepflanzt. Am Nachmittag gibt es Livemusik aus Burkina Faso und Wetzlar und einen Festgottesdienst. Danach wird im Gemeindesaal mit Essen, Festreden, Erzählungen aus der „TIKATO-Geschichte“ und erneut mit Musik gemeinsam gefeiert.

Am 17. Juni findet dann im Rahmen des Jubiläums in der Kreuzkirche ein Wetzlarer Gespräch mit der Soziologin und Pädagogin Bernadette Kabre sowie dem Leiter der Partnerorganisation ODE (Büro der Entwicklungsorganisation evangelischer Kirchen) aus Ouagadougou, Pastor Etienne Bazié zum Thema „Raus aus der Armut – Jugend und Frauen als Motoren der Entwicklung in Burkina Faso“ statt.
Wir gratulieren dem Arbeitskreis TIKATO ganz herzlich, wünschen unvergessliche Festtage und viel Elan für die nächsten 40 Jahre Engagement in Burkina Faso!

Weitere Infos:
>> TIKATO-Webseite
>> Ausführliche Presseankündigung zum Festwochenende

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Nachbericht zum 10. Mai: Aktiv für einen nachhaltig gedeckten Tisch!

Erfolgreicher Aktionstag auf dem Marburger Marktplatz

Unser Tisch ist gedeckt! Doch mit was? Dieser Frage gingen der Weltladen Marburg sowie zahlreiche KooperationspartnerInnen und Gäste unter dem Motto „bio-regio-fair“ auf dem Aktionstag am Samstag, 10. Mai nach. Der Aktionstag fand anlässlich des internationalen Weltladentages 2014 in Kooperation mit der Stadt Marburg statt. Ab 16 Uhr öffnete der „Markt der Möglichkeiten“ auf dem Marktplatz. Über 20 lokalansässige Initiativen, Verbände und Geschäfte zeigten Alternativen zur konventionellen Nahrungsmittelproduktion auf. Trotz widriger Wetterbedingungen kamen an die 300 Gäste.


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Veranstaltungsreihe „Globales Lernen“ an der vhs Marburg

Wie kann eine weltverantwortliche Bildung aussehen? Können Bildung und Erziehung zu einer Umgestaltung unserer Weltgesellschaft hin zu mehr Nachhaltigkeit und sozialer Gerechtigkeit beitragen? Unter welchen Bedingungen kann Lernen persönliche und gesellschaftliche Veränderungen bewirken, und wie gestaltet sich das konkret in unterschiedlichen Bildungszusammenhängen? Diese und weitere Leitfragen ziehen sich als roter Faden durch die Fortbildungsreihe „Globales Lernen – verantwortliches Handeln“ an der vhs Marburg. Insgesamt 11 Vorträge und 11 thematisch gekoppelte Praxisworkshops zwischen April und Juli 2014 laden dazu ein, sich mit ganz unterschiedlichen Themenbereichen des Globalen Lernens auseinanderzusetzen, mitzudenken und mitzudiskutieren. Während die Vorträge eher sachbezogen ausgerichtet sind, laden die erfahrungsbasierten Praxisworkshops dazu ein, lokale Handlungsalternativen zu globalen Problemen zu erproben. Die Fachpromotorin für Globales Lernen in Hessen, Lydia Koblofsky, begleitete die Konzeption der Veranstaltungsreihe. Organisiert wird sie von der vhs Marburg in Kooperation mit dem Schul- und Bildungsprojekt êpa des Marburger Weltladens.


Weitere Infos:
>> Gesamtprogramm der Veranstaltungsreihe als PDF (nicht mehr online, Anm. der EPNH-Red.)

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Save the Date: Konferenz Afrika Diskurs II:
Afrika neu denken. Bilder – Macht – Interessen, am 26.+27. Sept. 2014

Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr findet im September diesen Jahres eine „Afrika neu denken“-Folgekonferenz statt. Die hessische Fachpromotorin für Migration, Entwicklung und interkulturelle Öffnung Nadja Losse ist auch dieses Mal wieder im Konzeptions- und Organisationsteam mit dabei. Und das erwartet Sie an den beiden Tagen:

„Die zweite Konferenz AFRIKA NEU DENKEN: Afrika-Diskurs II fragt nach den verbreiteten Bildern von „Afrika“: Was sagen diese Bilder über die porträtierten Menschen? Wie beeinflussen sie Menschen aus Afrika, die hier leben? Ist die Verbreitung von „Bildern der Bedürftigkeit“ nur gut gemeint? Wer bedient sich ihrer, wer profitiert von ihnen und was bewirken sie?

Auch gut gemeinte Ideen können mehr schaden als helfen, wenn Entwicklungsorganisationen und kirchliche Hilfswerke sich der gängigen Bilder Afrikas bedienen: Sie werden zum verlängerten Arm derer, die nur davon träumen, Afrika auszuplündern, weil sein Reichtum nicht ins Bild passt. Wenn Afrika nur als bedürftiger Kontinent vorkommt, dann darf dieser Kontinent auch ausgebeutet werden, um seine Reichtümer zu retten! Auch seine Menschen zählen dann nicht mehr, weil sie keine eigene Initiative haben und darauf reduziert werden, von der Wohltätigkeit zu leben. Die Grenze von „nichts haben“ zu „nichts sein“ wird dann schnell überschritten.

Welche Bilder können wir den herrschenden Bildern entgegensetzen, damit ein anderes Afrika aufblühen kann? Mit dieser Frage wollen wir uns in dieser Tagung befassen. Dazu laden wir herzlich ein.“

Weitere Infos:
>> Konferenz-Webseite Afrika-Diskurs II
>> Veranstaltungsflyer

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Bewegung in Hessen über das Netzwerk hinaus

7. Juni: Demo „Refugees 4 Change. Wir sind hier um zu bleiben!“

Am 7. Juni fand in Frankfurt die inzwischen vierte selbstorganisierte Flüchtlings-Demonstration zum Thema Dublin II-Verordnungen statt. Viele der Geflüchteten, die vor allem aus Somalia und Eritrea geflohen sind, sind über Italien nach Deutschland eingereist, so dass ihnen nach der Dublin II-Verordnung nun die Rückschiebung nach Italien droht. Sie haben sich inzwischen als „Refugees for Change“ zusammengeschlossen und fordern die Abschaffung des Gesetzes und einen freien Aufenthalt an einem Ort ihrer Wahl, da sie weder in ihrem Heimatland leben können, noch in den unwürdigen Verhältnissen auf Italiens Straßen obdachlos sein wollen.

(Foto: Szene aus einem Theaterstück zur Demo am 7. Juni: Flüchtlinge auf einem Boot im Meer machen auf ihre Not aufmerksam, rechts die italienische Küstenwache)


Weitere Infos:
>> refugeesforchange.wordpress.com
>> refugees4change auf Facebook

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Hessisches Vergabe- und Treuegesetz 2014:
besser, aber auch noch verbesserungsfähig

Zum 1. Juli 2013 wurde mit den Stimmen von CDU und FDP das von diesen Regierungsfraktionen erarbeitete neue Vergabegesetz (GVBI. 6/2013 S.121) verabschiedet. Viele Chancen wurden vergeben, um in diesem „Gesetz zur Förderung der mittelständischen Wirtschaft und zur Vergabe öffentlicher Aufträge“ die Einhaltung sozialer und ökologischer Kriterien in der öffentlichen Beschaffung verbindlich zu beschreiben und Mechanismen und Instrumente für deren Einhaltung zu definieren.
Das im Vorfeld neu gegründete Bündnis für eine faire Vergabe in Hessen, in dem sich EPN Hessen mit DGB Hessen Thüringen, den hessischen Gliederungen von BUND und NaturFreunden sowie mit dem Zentrum Ökumene der EKHN zusammengeschlossen hatte, verwies mit unterschiedlichen Schwerpunktsetzungen auf die entsprechenden Schwachstellen und Lücken (s. auf der EPN Hessen-Webseite zu den Gesetzesentwürfen der Fraktionen)

Die neue Regierungskonstellation in Hessen erklärte in ihrem Koalitionsvertrag vom 23. Dezember 2013, das Hessische Mittelstands- und Vergabegesetz novellieren und der Tariftreue der auftragnehmenden Unternehmen einen neuen Schwerpunkt widmen zu wollen.

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Auszeichnungen der UN-Dekade BNE für hessische Initiativen

Ende April hat die Deutsche UNESCO-Kommission zum letzten Mal bundesweit herausragende Bildungsinitiativen als Offizielle Projekte/ Offizielle Maßnahmen der UN-Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) ausgezeichnet. Unter den 38 Projekten und 10 Maßnahmen, die im Rahmen von zwei feierlichen Veranstaltungen in Osnabrück bzw. Wolfsburg die Dekade-Auszeichnung erhalten haben, sind erfreulicherweise auch zwei Projekte und eine Maßnahme aus Hessen!

„Bildung für nachhaltige Entwicklung“ soll ein Denken und Handeln fördern, das die Auswirkungen der eigenen Lebensweise auf künftige Generationen und andere Weltregionen im Blick hat und daraus Konsequenzen zieht. Mit der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung (2005-2014)“ haben sich die Staaten der UN verpflichtet, dieses Konzept zwischen den Jahren 2005 und 2014 während einer Dekade besonders zu stärken. Wichtige Grundhaltung dabei: Nachhaltigkeit lässt sich nur dezentral realisieren! Um lokale AkteurInnen zu unterstützen, hat die Deutsche UNESCO-Kommission seither regelmäßig herausragende Projekte, Maßnahmen sowie Kommunen in Deutschland ausgezeichnet. Dies einerseits als Zeichen der Anerkennung und andererseits um die AkteurInnen und ihre Arbeit bzw. das Dekade-Projekt öffentlich sichtbar zu machen. Die Auszeichnungen wurden am 29. und 30. April zum aller letzten Mal vergeben, denn im September läuft die UN-Dekade BNE offiziell aus.

Zum Abschluss der UN-Dekade BNE wird im Rahmen der nationalen Konferenz UN-Dekade mit Wirkung – 10 Jahre „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ in Deutschland (29. & 30. September 2014, Bonn) Rückschau gehalten und in die Zukunft geblickt. Wer daran interessiert ist, kann sich noch bis zum 11. Juni für eine Teilnahme bewerben.

Weitere Infos:
>> Online-Portal „Bildung für nachhaltige Entwicklung“
>> „Die letzten Auszeichnungen der Dekade“ (Bericht) (nicht mehr online, Anm. der EPNH-Red.)
>> Infos zur Bewerbung für die Dekade-Abschlusskonferenz

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Globales Lernen in der Kita –
Bundesweites Werkstatt-Treffen in Hannover

 

„[Kinder] […] sollten erfahren können, ›kleine Weltbürger [und -bürgerinnen]‹ zu sein.“
(Diskussionsbeitrag der Deutschen UNESCO-Kommission im Rahmen der UN-Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung BNE)

Wie kann es gelingen, mit Kindern über Ungerechtigkeiten in unserer globalisierten Welt zu sprechen oder ihnen die Entwicklung einer eigenen Haltung zu globalen Herausforderungen zu ermöglichen? Welche Ansätze, Methoden und Herangehensweisen an komplexe Themen passen zu den Interessen von Zwei- bis Sechsjährigen? Wie können Angebote Globalen Lernens mit dem eigenständigen Erziehungsauftrag von Kindertagesstätten harmonisiert werden? Zum vierten Mal wurden diese und ähnliche Fragen von engagierten PraktikerInnen aus Kindertagesstätten und Nichtregierungsorganisationen diskutiert: bei einem eintägigen „Werkstatt-Treffen“ am 6. Mai 2014 im Stephansstift in Hannover. Die Fachpromotorin für Globales Lernen in Hessen nahm am Treffen teil und wird diese zukünftig unterstützen.


Das nächste Werkstatt-Treffen findet am 22. Oktober in der Landessportschule in Frankfurt am Main statt und wird in Kooperation mit dem EPN Hessen veranstaltet (Programm und Anmeldemöglichkeiten werden zeitnah über den Newsletter bekannt gegeben).

Erzieherinnen und Erzieher, die am Globalen Lernen interessiert sind und in der AG mitarbeiten möchten sind besonders willkommen! Bei Fragen oder Interesse an Mitarbeit: Carola Nebe (B.A.), Projektstelle “Entwicklungsbezogene Bildungsarbeit mit Kindern im Elementarbereich”, Missionarisch-Ökumenischer Dienst der Evangelische Kirche der Pfalz, Landau. Tel.: 06341 92 89 -21, E-Mail: nebe[at]moed-pfalz.de

Weitere Infos:
>> Webseite der AG Elementarbereich

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EU nähert sich 0,7%-Ziel nur sehr langsam –
VENRO kritisiert Bundesregierung

2013 gab es eine Trendwende in der Entwicklungszusammenarbeit: Laut OECD stiegen die Mittelaufwendungen für Entwicklungshilfe nach Jahren des Rückgangs und der Stagnation zum ersten Mal seit Langem wieder an. Die öffentlichen Entwicklungsausgaben der EU-Staaten nahmen gegenüber 2012 um 2,9 Milliarden Euro zu und beliefen sich auf insgesamt 53,6 Milliarden. Im Schnitt entsprechen die gesamten EU-Entwicklungsausgaben damit aber dennoch erst 0,42% der entsprechenden Bruttonationaleinkommen (BNE), Deutschland mit 0,38% (bzw. je nach Quelle nur 0,37%) liegt hier im Mittelfeld. Das ist weit entfernt von der 1970 von der UN-Generalversammlung formulierten Zielsetzung – zu der sich zahlreiche Länder des globalen Nordens ursprünglich auch verpflichtend bekannten – bis im Jahr 2015 einen Wert von 0,7% zu erreichen. Mitte Mai gab sich dann der EU-Ministerrat in einer Erklärung auch „ernsthaft besorgt“ über das Niveau der derzeitigen Entwicklungshilfeausgaben, bekannten sich aber erneut zu dem 0,7%-Ziel. Wie dies bis 2015 noch erreicht werden soll, bleibt allerding rätselhaft: Wollten die EU-Staaten bis im kommenden Jahr die Entwicklungshilfe tatsächlich auf 0,7% des BNE erhöhen, so müssten sie rund 42 Milliarden (+78%!) mehr aufbringen als 2013.

Vor dem Hintergrund, dass Deutschland stärkste Wirtschaftsmacht in Europa ist und angesichts der zu erwartenden Steuermehreinnahmen in Milliardenhöhe hat der Verband Entwicklungspolitik Deutscher Nichtregierungsorganisationen VENRO Anfang Mai eine deutliche Steigerung der bundesdeutschen Mittel für Entwicklungszusammenarbeit gefordert. Im vergangenen Herbst wurde im Koalitionsvertrag noch eine Mittelsteigerung um zwei Milliarden in den nächsten vier Jahren angekündigt. Im neuen Haushaltsentwurf ist dies aber so offenbar bereits nicht mehr vorgesehen: „Wir finden es höchst problematisch, dass die vereinbarten zwei Milliarden Euro noch nicht mal im Haushaltsentwurf abgebildet sind “, so VENRO-Vorsitzender Bernd Bornhorst. De facto handele es sich nur um 1,5 Milliarden Euro, da die Vorgängerregierung die Mittel bereits um 533 Millionen Euro gekürzt hatte. Diese abgespeckte Version diene jetzt als Kalkulationsbasis. VENRO gibt zu bedenken, dass auch wenn gute Politik nicht allein eine Frage des Geldes sei, dem Haushalt trotzdem eine wichtige Rolle für die Ausgestaltung einer nachhaltigen Entwicklungspolitik zukomme.

Weitere Infos:
>> Infografik zu den Entwicklungsausgaben der EU-Staaten
>> VENRO-Forderung: Milliardenplus zur Armutsbekämpfung einsetzen

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„March for freedom“ –
Starkes Zeichen gegen das europäische Grenzregime

WE HAVE A DREAM…

We are asylum seekers, refugees, undocumented migrants, migrants from many European countries, we are Europeans with a ‚migration background’, we are all those who have no full privilege of citizenship, but also citizens who share a common anger against the racist EU migration policy.

We decided to organize a European caravan which will go from the largest number of European countries towards Brussels (Belgium), where the European institutions are settled. Showing that we don’t respect the borders they impose us, holding us prisoners of the states borders and in the lagers, we will exercise our basic right of freedom of movement and address our demands directly where the decisions come from. […]“

(„Let‘s march for our freedom!“-Flyertext)

Am 18. Mai starteten rund 100 selbstorganisierte Flüchtlinge und MigrantInnen in Begleitung von etwa 200 solidarischen UnterstützerInnen in Kehl einen 500 Kilometer langen „Marsch für die Freiheit“ nach Brüssel. Mit dem fünfwöchigen Protestmarsch richten sie sich gegen das rigide europäische Grenzregime sowie die von zunehmend mehr Menschen als inhuman angesehene europäische Flüchtlings- und Asylpolitik und deren repressive Gesetzgebung.

Der Marsch steht dabei in der Kontinuität zunehmenden selbstorganisierten Widerstands von Flüchtlingen, die in Form von Protestkamps, Protestkundgebungen und Hungerstreiks gegen ihre nicht selten menschenunwürdigen Lebensbedingungen und eine systematische Politik der Diskriminierung und Ausgrenzung ein Zeichen setzen wollen.


Weitere aktuelle Infos:
>> „freedomnotfrontex“-Blog
>> „March for Freedom“ auf Facebook

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Weltarbeitsbericht der ILO:
Globale Gerechtigkeit nach wie vor in weiter Ferne

Ende Mai hat die Internationale Arbeitsorganisation (Internationale Labor Organisation, ILO) den jährlichen Weltarbeitsbericht veröffentlicht. Die zusammengetragenen Fakten im „World of Work 2014“-Report vermittelt dabei in globaler Perspektive einen eher betrüblichen Gesamteindruck, auch wenn in einzelnen Bereichen geringe Verbesserungen verzeichnet werden können: Rund 1,5 Milliarden Menschen verdienen ihren Lebensunterhalt in prekärer Beschäftigung, was nicht selten in einen Teufelskreis aus unproduktiver Beschäftigung, kargem Lohn, mangelnder Bildung und fehlender Gesundheitsfürsorge führt. 840 Millionen Menschen müssen sich mit einem Lohn von weniger als zwei US-Dollar pro Tag begnügen – ein Betrag, der unter der Armutsgrenze liegt. Diese Situation wird sich laut ILO sogar noch zuspitzen, weil in den kommenden fünf Jahren zusätzliche rund 200 Millionen junge Menschen auf dem Arbeitsmarkt ihr Auskommen suchen werden. Damit dürfte sich vor allem das Problem der Jugendarbeitslosigkeit noch verschärfen.

Positiv verwiesen wird auf eine wachsende Mittelschicht in einigen Ländern des globalen Südens. Gleichwohl wird zu Bedenken gegeben, dass es auch genau die Menschen dieser neuen Mittelklasse sein werden, die in Krisenzeiten als erste ihren (relativen) Wohlstand wieder verlieren. Die ILO fordert daher eine globale Strategie, die möglichst vielen der prekarisierten Menschen, zu besseren Arbeitsverhältnissen verhelfen soll. Zentrale Stichworte sind hier: Nationalökonomien entwickeln (statt einseitig darum bemüht zu sein, den Welthandel weiter zu liberalisieren), Organisationen und Einrichtungen stärken, die sich für Arbeitsschutz und Arbeitsrechte einsetzen; umfassende und frühzeitig greifende Sozialsicherungssysteme schaffen sowie für ausgewogenere globale Einkommensgerechtigkeit sorgen.

Weitere Infos:
>> epo-Bericht zum Weltarbeitsbericht 2014
>> „World of Work 2014“-Report auf der ILO-Webseite

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Infobüro Nicaragua: Neues Werkheft Schwerpunkt Menschenrechte

Das Informationsbüro Nicaragua hat ganz frisch ein Werkheft aus der Reihe Fokuscafé Lateinamerika mit dem Schwerpunkt Menschenrechte in Lateinamerika herausgebracht. Das neue Werkheft mit dem Titel „Alle frei und alle gleich!? – Menschenrechte und soziale Kämpfe in Lateinamerika“ ist für den Einsatz in Haupt-, Real-, Gesamt- und Berufsschulen ab Jahrgangsstufe 9 sowie für die außerschulische Jugendbildungsarbeit konzipiert worden. In zahlreichen Übungen des Globalen Lernens können sich die Jugendlichen die Themen selbst erarbeiten und sich spielerisch den lateinamerikanischen Gesellschaften annähern. Anschaulich aufbereitete Lerneinheiten vermitteln, welche Konflikte in Lateinamerika die Menschenrechte bedrohen – und wie Menschen sich organisieren, um ihre Rechte zu verteidigen: Gegen Landvertreibung durch transnationale Konzerne, gegen Machismo und innerfamiliäre Gewalt in Nicaragua, gegen die Unterdrückung von GewerkschafterInnen in Kolumbien oder gegen Vertreibung durch Megaprojekte im Vorfeld der Fußball-WM in Rio de Janeiro. Dabei geht es auch um das Erkennen eigener Handlungsmöglichkeiten: Menschenrechte in Lateinamerika – was hat das mit mir zu tun?Das Werkheft samt Materialien-DVD kann gegen einen Unkostenbeitrag von 5 Euro über das Infobüro Nicaragua bezogen werden.Weitere Infos:
>> Fokuscafé-Werkheft „Alle frei und alle gleich!?“

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OSKA: Neuer Online-Scout für nachhaltigen Konsum & Engagement

Nachhaltig leben, aber wie? Wo kann ich sozial- und umweltverträglich einkaufen, essen oder mich einkleiden? Und wo kann ich mich sinnvoll für nachhaltigen Konsum engagieren? Je nach Bedürfnis und Vorlieben fällt da die Antwort unterschiedlich aus. An dieser Stelle hilft „OSKA“, der „Online Scout für Konsum- und Alltagsengagement“ weiter: Zur Orientierung und als Anregung zu einem nachhaltigen Lebensstil stellt OSKA passende Internet-Angebote zum Thema nachhaltiger Konsum vor. Zudem enthält der Online-Ratgeber kompakte Informationen, wie man sich im Netz und vor Ort im Bereich nachhaltiger Konsum engagieren kann. Das an der Universität Siegen angesiedelte Forschungsprojekt »Consumer Netizens« macht mit dem Projekt OSKA Teile seiner Forschungsergebnisse praxisorientiert und ansprechend aufbereitet für den Alltag nutzbar.Oska ist öffentlich zugänglich und ist ohne Registrierung und Anmeldung nutzbar. Am besten einfach mal ausprobieren!Weitere Infos:
>> OSKA – „Online Scout für Konsum- und Alltagsengagement“

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Oxfam: Kritischer Bericht über „gefährliche Partnerschaft[en]“ in der EZ

Die Vereinten Nationen und zahlreiche ExpertInnen sind sich einig: Die Bekämpfung des Welthungers funktioniert nur, wenn die Hungernden selbst – KleinbäuerInnen im globalen Süden, darunter insbesondere Frauen – mehr Eigenverantwortung und Entscheidungsgewalt erhalten. Ein von Oxfam Anfang Mai veröffentlichter kritischer Bericht mit dem Titel „Gefährliche Partnerschaft. Wie die Bundesregierung unter dem Etikett der Armutsbekämpfung die Wirtschaftsinteressen von Agrarkonzernen fördert“ wirft der deutschen Entwicklungspolitik nun vor, diese Zielsetzung wissentlich zu missachten. Statt KleinbäuerInnen zu stärken, würde sie im Rahmen von Programmen wie der German Food Partnership (GFP) – ein 2012 ins Leben gerufenes Leuchtturm-Projekt des damaligen Entwicklungsministers Dirk Niebel – und durch die aktive Beteiligung an der Neuen Allianz für Ernährungssicherung der G8-Staaten (Neue Allianz) zunehmend agrarindustrielle Großunternehmen unterstützen.
Der Oxfam-Bericht dokumentiert die fatalen Folgen: Kooperationsabkommen im Zuge der Neuen Allianz führen beispielsweise zu Gesetzen, die Bauern behindern, Saatgut frei zu teilen, zu tauschen und zu verkaufen. Zudem zeigen erste Fälle, dass mit diesen Initiativen verbundene Investitionsprogramme Landkonflikte fördern. Auch die GFP dient dem Interesse der Unternehmen, sich neue Märkte für Saatgut und Pestizide zu erschließen. Als Beispiel wird der Chemie-Riese Bayer aufgeführt, der in Kenia dank einer „produktneutralen“ Schulung über 20 Prozent mehr Pestizide an Kleinbauern verkauft hat.Die Oxfam-Studie ist im Rahmen der Bündnis-Kampagne „Keine Entwicklungshilfe für Agrarkonzerne!“ (siehe weiter unten) erstellt worden und kann kostenlos als PDF herunter geladen werden.Weitere Infos:
>> oxfam-Bericht „Gefährliche Partnerschaft“ (PDF)

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Böll: Themenheft zu Alternativen Wirtschafts- und Lebensformen

Besser, anders, weniger – Die Frage nach dem Guten Leben treibt immer mehr Menschen um und motiviert sie, nach Alternativen zu suchen: Eine Wirtschaft, die dem Menschen dient, aber nicht die Natur und Umwelt unwiederbringlich zerstört. Längst versuchen Menschen weltweit, ihre Arbeits- und Lebenswelt selbstbestimmter zu organisieren, sich der Wettbewerbsgesellschaft zu entziehen. Die neue Ausgabe von Böll.Thema mit dem Titel „Seitenwechsel – Die Ökonomien des Gemeinsamen“ erzählt Geschichten eines anderen, bürgergetragenen Wirtschaftens, einer Wirtschaft der Solidarität und Selbstbestimmung. Wie sind diese Versuchslabore einzuordnen? Welche Visionen verfolgen sie? Sind sie zur Nachahmung zu empfehlen? Wo greifen sie zu kurz? Die AutorInnen der Heftbeiträge stellen konkrete Projektbeispiele vor und erläutern derzeit diskutierte Modelle wie Gemeinwohl-Ökonomie, Solidarische Ökonomie, Postwachstum, Shareconomy oder Commonsbasierte Peer-Produktion.Das 44-seitige Heft kann bei der Heinrich-Böll-Stiftung kostenlos bestellt oder in digitaler Form herunter geladen werden.Weitere Infos:
>> Böll-Themenheft „Seitenwechsel – Die Ökonomien des Gemeinsamen“

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Publik-Forum Dossier: Kritischer Blick auf das geplante TTIP-Abkommen

An diesem Dossier der Zeitschrift Publik-Forum haben verschiedene Organisationen wie Attac, Campact, Inkota, die Katholische Landjugend u. a. mitgearbeitet. „Der Beutezug. Freihandelsabkommen EU – USA: Die geheimen Pläne und die Folgen“ bezieht auf kompakten 16 Seiten entschieden kritisch Stellung zum geplanten TTIP-Abkommen zwischen der EU und den USA: „Die Aussicht, dass die Konzerne mit diesem Abkommen auf Beutezug gehen, während die Menschen verlieren, lässt den Widerstand gegen das Freihandelsabkommen wachsen. Das vorliegende Dossier unterstützt diesen Widerstand. Es klärt darüber auf, wer hinter den verschlossenen
Türen welche Absichten hegt und was diese für die Menschen bedeuten“, heißt es im Vorwort. Das Heft zeigt die verschiedenen Fallgruben des Freihandelsabkommens auf, verweist aber auch auf Alternativen und gibt konkrete Tipps, wie man sich als BürgerIn dagegen wehren kann.Die Broschüre kann kostenlos in digitaler oder in gedruckter Form – auch gerne zum Weiterverteilen – bestellt werden.Weitere Infos:
>> Publik-Forum Dossier „Der Beutezug“

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ENS: Petition für menschenwürdige öffentliche Beschaffung in Sachsen

Billig vor menschenwürdig? In Sachsen ist das Gesetz!

Die sächsische Regierungskoalition bestimmte in der Begründung zum 2013 verabschiedeten Vergabegesetz, Menschenrechte seien für eine „Wirtschaftlichkeit der Beschaffung nicht relevante Aspekte“. Darf Sachsen auf Menschenrechte verzichten? Die Allianz SACHSEN KAUFT FAIR, der unter anderen auch das Entwicklungspolitische Netzwerk Sachsen e.V. (ENS) angehört, verneint diese Frage entschieden! Sie fordert den Sächsischen Landtag daher öffentlich auf, sich dafür einzusetzen, dass in Zukunft keine Produkte, die unter menschenrechtsverletzenden Bedingungen hergestellt wurden, im Warenkorb des Freistaats landen. Die konkrete Forderung lautet, die Einhaltung von Menschenrechten im Vergaberecht festzuschreiben.
Um bei den Abgeordneten des sächsischen Landtags ordentlich Druck aufbauen zu können, hat die Allianz auf openPetition eine bundesweite Unterschriftensammlung gestartet. Wer ebenfalls der Meinung ist, dass der grundgesetzliche Auftrag, die Menschenwürde zu achten und zu schützen, nicht Sparmaßnahmen zum Opfer fallen oder an den Landesgrenzen enden dürfen, ist von den InitiatorInnen herzlich eingeladen, die Petition mitzuunterzeichnen!

Weitere Infos:
>> Die Petition zum Unterschreiben auf openPetition
>> Kampagnen-Webseite „Sachsen kauft fair“

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Bündnis-Kampagne „Keine Entwicklungshilfe für Agrarkonzerne!“

Seit einigen Jahren setzen reiche Länder – darunter auch Deutschland – in ihren Entwicklungsstrategien verstärkt auf die Kooperation mit Konzernen, denen sie eine Schlüsselfunktion in der Armuts- und Hungerbekämpfung zuschreiben. Initiativen wie die Neue Allianz für Ernährungssicherung in Afrika und die German Food Partnership (GFP) gewinnen an Gewicht und strategischer Bedeutung. Dies obwohl zahlreiche ExpertInnen tragfähige Lösungen für das Problem des Welthungers vielmehr in der Förderung und Stärkung kleinbäuerlicher Strukturen sehen. Seit Jahrzehnten werden KleinbäuerInnen aber von Regierungen weltweit eher vernachlässigt und diskriminiert. Dies führt zu der paradoxen Situation, dass die Hälfte der weltweit Hungernden KleinbäuerInnen sind – obwohl sie schon heute einen großen Teil unserer Nahrung weltweit produzieren! Auf der anderen Seite stiegen aber in den letzten acht Jahren allein in Deutschland die Beiträge der öffentlichen Hand für Entwicklungspartnerschaften mit der Wirtschaft im ländlichen Bereich von ca. 1,5 Millionen auf knapp 9 Millionen Euro pro Jahr. Dieser Trend ist besorgniserregend – findet ein Bündnis von Nichtregierungsorganisationen und Verbänden, die jüngst die Kampagne „Keine Entwicklungshilfe für Agrarkonzerne!“ ins Leben gerufen hat. In einer Unterschriftenpetition wird von der Bundesregierung und dem BMZ gefordert: (1.) keine Großkonzerne wie Bayer, BASF und Monsanto mit Entwicklungsgeldern mehr zu fördern, (2.) mehr Transparenz zu gewähren, wer wofür wieviele Mittel im Bereich Landwirtschaft und Ernährungssicherung bekommt und (3.) die deutsche Entwicklungshilfe zukünftig stärker auf KleinbäuerInnen im globalen Süden und deren Forderung nach Ernährungssouveränität, der Verwirklichung des Menschenrechts auf Nahrung und der Förderung einer umwelt- und klimagerechten Landwirtschaft auszurichten. Bereits weit über 4000 Menschen haben mitunterzeichnet – es sollen aber noch wesentlich mehr werden: Sich informieren, Meinung bilden und ggf. mitunterzeichnen!

Dem Kampagnen-Bündnis gehören an: Oxfam, Inkota, FIAN, Misereor, der Weltladen Dachverband, die Katholische Landjugendbewegung Deutschland (KLJB), der BUND, die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) sowie die junge Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (jAbL), PAN Germany und das Forum Umwelt & Entwicklung.

Weitere Infos:
>> Kampagnen-Flyer „Keine Entwicklungshilfe für Agrarkonzerne!“
>> Online unterzeichnen auf der Oxfam-Webseite

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Start des Twitterprojekts @meinEngagement

Anfang Juni startete Engagement Global gGmbH – Service für Entwicklungsinitiativen das Twitterprojekt @meinEngagement, bei dem engagierte Menschen sowie Organisationen, Initiativen und weitere AkteurInnen der Zivilgesellschaft für jeweils eine Woche täglich über Twitter von ihrem persönlichen Engagement und ihrer Arbeit mit Engagierten berichten. Im Zentrum stehen die persönlichen Erfahrungen und Geschichten engagierter Menschen. Der zentrale von Engagement Global angelegte Twitteraccount @meinEngagement wird dabei Woche für Woche an eine andere TwitterautorInnen übergeben. Durch den regelmäßigen Wechsel der AutorInnenschaft soll das vielseitige Spektrum von entwicklungspolitischem Engagement und Engagement im Allgemeinen sichtbar gemacht werden.

Wir wünschen dem Projekt viel Aufmerksamkeit und positive Resonanz. Die Aussichten stehen diesbezüglich nicht schlecht – bereits im Vorfeld des frisch angelaufenen Projekts haben sich offenbar erfreulich viele Engagierte als TwitterautorInnen beworben.

Weitere Infos:
>> engagiert-rotiert.de – die Webseite zum Twitterprojekt @meinEngagement

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Mitmach-Materialien zur Interkulturelle Woche 2014 bestellbar

Die Interkulturelle Woche (IKW) findet dieses Jahr vom Sonntag, den 21. September bis Samstag, den 27. September statt. Sie steht unter dem Motto: „Gemeinsamkeiten finden, Unterschiede feiern.“ Die Vorbereitungen laufen vielerorts bereits. Seit Anfang Mai sind nun auch diverse Materialen zur Aktionswoche online abrufbar oder bestellbar. So etwa das 68-seitige Materialheft zur IKW. Das Heft enthält thematische Beitrage zu den Schwerpunktthemen europäische Binnenwanderung, Stimmungslagen und Herausforderungen in der postmigrantischen Gesellschaft sowie Rassismus gegenüber Flüchtlingen. Die Texte sollen insbesondere Anregungen für Veranstaltungen bieten. Des Weiteren werden Filme, Ausstellungen, Theaterstücke und Materialien vorgestellt, die für die Konzeption der Interkulturellen Woche vor Ort hilfreich sein können sowie AutorInnen aufgeführt, die zu Lesungen und Diskussionsveranstaltungen angefragt werden können. Auch Beispiele für Gottesdienste und zu geistlichen Themen der Interkulturellen Woche sind im Heft enthalten. Auf der IKW-Webseite finden sich unter dem Menüpunkt „Good Practice“ weitere zahlreiche Materialien und Anregungen für Projekte und Aktionen. Die VeranstalterInnen freuen sich über rege Nutzung der Angebote!

Weitere Infos:
>> Interkulturelle Woche 2014
>> Materialheft (PDF)

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„Ich bin Fairer Handel“ – Die Faire Woche 2014 lädt zum Mitmachen ein

Vom 12. bis 26. September 2014 wird zum dreizehnten Mal die Faire Woche durchgeführt. Auch dieses Jahr werden wieder mehrere tausende aktive Beteiligte erwartet, die bundesweit mit Veranstaltungen dazu einladen, den Fairen Handel kennenzulernen und Gelegenheiten bieten, im Gespräch mit AkteurInnen des Fairen Handels wie z. B. Vertreterinnen und Vertreter von Produzentenorganisationen mehr über die Hintergründe und Wirkungen des Fairen Handels zu erfahren. Das Motto der diesjährigen Fairen Woche 2014 lautet „Ich bin Fairer Handel“. Damit soll die Verbindung zwischen dem Fairen Handel und den VerbraucherInnen hergestellt und die Vielzahl der lokalen Anknüpfungspunkte des Fairen Handels vor Ort sicht- und erlebbarer gemacht werden.
In Bälde wird auf der Webseite der Fairen Woche der Veranstaltungskalender freigeschaltet, damit sich Engagierte mit ihren eigenen Veranstaltungen und kreativen Ideen eintragen können.

Weitere Infos:
>> Faire Woche 2014

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Bistumskampagne: Ideenwettbewerb „Wir haben den Hunger satt“

Noch bis zum 20. Juli können beim Ideenwettbewerb der Abteilung Weltkirche des Bistums Limburg Wettbewerbsbeiträge eingereicht werden. Aufgerufen, sich zu beteiligen sind Jung und Alt, einzeln oder in der Gruppe. Worum geht es?
Der Wettbewerb wird im Rahmen der Bistumsinitiative „Wir haben den Hunger satt!“ ausgelobt und prämiert gute Ideen und Handlungsvorschläge, wie ein bewussterer Umgang mit Nahrung erzielt werden kann oder die globale Ernährungssituation fairer und gerechter gestaltet werden könnte – und dies ganz praktisch: Was könnte es attraktiv machen, den persönlichen Fleischkonsum zu reduzieren? Wie könnte erreicht werden, dass weniger Nahrungsmittel im Müll landen? Und was bräuchte es, damit Menschen im globalen Süden, die etliche unserer Nahrungsmittel unter harten Arbeitsbedingungen produzieren, einen angemessen Lohn erhalten? Auf Fragen wie diese, werden praktische Antworten gesucht. Die Ideen und Vorschläge sollen zudem in einer kreativen Form veranschaulicht werden, damit sie möglichst viele NachahmerInnen finden können: ein Bild, eine Collage, einen Kurzfilm (max. 3 Min. Länge), ein selbstkomponiertes Lied, ein Gedicht oder in Form eines szenischen Spiels (max. 7 Min. Länge). Auf die GewinnerInnen warten ein Besuch beim Kaffeeröster, ein Gruppenkochkurs oder ein gemeinsames Essen mit einer prominenten Person aus Kirche, Kultur oder Gesellschaft!

Weitere Infos:
>> Ideenwettbewerb „Wir haben den Hunger satt!“

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Stellenausschreibung: Geschäftsführung im Eine Welt Netzwerk Hamburg

Der Dachverband entwicklungspolitischer Initiativen in Hamburg Eine Welt Netzwerk Hamburg e.V. (EWNW) sucht ab sofort eine GeschäftsführerIn für die strategische Gesamtplanung und Steuerung der Verbandsarbeit und die Leitung der Geschäftsstelle. Die Stelle ist befristet bis Ende 2015 (mit Option auf Verlängerung) und umfasst eine Wochenarbeitszeit von 30 Stunden. Das Netzwerk freut sich besonders auf BewerberInnen mit Migrationsgeschichte. Bewerbungen sind ausschließlich per E-Mail bis spätestens 15. Juni an das EWNW zu richten.

Weitere Infos:
>> Stellenausschreibung des EWNW

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Terminlese

So., 01.06. – Do., 05.06.14, Frankfurt/M.
Wer bestimmt, was auf den Tisch kommt?
Thementage zu Ernährungssouveränität:

Do., 05.06.2014 (19h), Frankfurt/M. (Bildungsstätte Anne Frank)
ID without colours & Gespräch zu Racial Profiling
Filmvorführung und Gespräch. Anlässlich der Finissage der Ausstellung „Homestory Deutschland“ – Schwarze Biografien in Geschichte und Gegenwart. Veranstalter: Initiative Schwarze Menschen in Deutschland e.V. – ISD-Bund e.V.

Sa., 07.06.2014 (16-19h), Frankfurt/M. (EVA – Frauenbegegnungszentrum)
Soliveranstaltung zum internationalen Tag der Solidarität mit Afghanischen Frauen
Veranstalterin: Initiative afghanisches Hilfswerk, IAH e.V.

Mi., 11.06.2014 (15-17h), Walluf
Fortbildung zur neuen Weltladen-Kampagne „Mensch. Macht. Handel. Fair“
Fortbildung zur neuen Kampagne des Weltladen Dachverbands. Referentin: Anna Hirt, Weltladen-Dachverband

Mo., 16.06. – Fr., 20.06.14, Hofgeismar
Globalisierung Fair Gestalten
Internationale Kasseler Sommerakademie (IKSA). Veranstalter: Universität Kassel in Kooperation mit der Hans-Böckler-Stiftung und der Friedrich-Ebert-Stiftung

Fr., 20.06. – So., 22.06.14, Veranstaltungsort Frankfurt/M. (Rebstockpark)
9. Afrikanisches Kulturfest Rebstockpark
Kulturfestival mit Musik, Tanz, politischen Diskussionen, Kinderprogramm, einem Bazar mit Kunsthandwerk, kulinarischen Genüssen aus Afrika u.v.m. Veranstalter: Afrika Kulturprojekte e.V.

Fr., 20.06. – So., 22.06.14, Frankfurt-Bockenheim (Kurfürstenplatz)
FlüchtlingsFrauenKonferenz
Selbstorganisierte Konferenz von Flüchtlingsfrauen. Gastgeber: Zusammen e.V.

Fr., 27.06. + Sa., 28.06.14, Bad Hersfeld
Weltladen Fachtage 2014
Veranstalter: Weltladen Dachverband e.V.

Fr., 27.06. – So., 28.06.14, Gießen
STUBE mitgestalten! Planungsseminar für 2015
Wochenendseminar für alle interessierten Studierenden aus Afrika, Asien und Lateinamerika und MultiplikatorInnen in Hessen. Veranstalter: STUBE Hessen

 

Save the Dates:

Sa., 05.07.14, Frankfurt/M. (Rathaus Seckbach)
Solidaritätsarbeit heute und morgen – Perspektiven gegenseitiger Unterstützung mit Nicaragua
Seminar im Rahmen des HEKO-Treffens (EPN Hessen-Forum-Treffen). ReferentInnen: Uschi Sieg (ehem. Mitarbeiterin von CENIDH) und Klaus Hess (Informationsbüro Wuppertal). VeranstalterInnen: HEKO und Städtefreundschaft Frankfurt – Granada/Nicaragua e. V.

Mo., 07.07. – Di., 08.07.14, Neudietendorf
Zukunftsfähige Entwicklung braucht globale Partnerschaft
Weltinnenpolitik für das 21. Jahrhundert. Tagung. Hauptveranstalter: Evangelische Akademie Hofgeismar

Fr., 11.07. – So., 13.07.14, Bad Homburg
Gewalt behindert Entwicklung
Wochenendseminar für Studierende aus Afrika, Asien und Lateinamerika in Hessen (mit Kinderbetreuung!). Veranstalter: STUBE Hessen

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Terminkalender

Weitere entwicklungspolitische Veranstaltungen in Hessen finden sich in unserem Terminkalender.

>> EPN Hessen-Terminkalender

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Der EPN Hessen-Newsletter wird finanziell unterstützt vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung (HMWVL) sowie im Rahmen des Eine Welt-PromotorInnenprogramms vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ):Finanzielle Unterstützung erhalten wir für den Newsletter auch von der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) und der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW).

 

 

Herzlichen Dank!

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