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Newsletter 04/2016

Inhalt:

EPN Hessen in Bewegung

Glokales

Weiterlesen, mitmachen, hingehen

 

Neues EPN Hessen-Mitglied Baobab e.V.

Das Entwicklungspolitische Netzwerk Hessen ist um ein weiteres Mitglied gewachsen: Neu mit dabei ist der gemeinnützige Verein Baobab e.V., der sich im Folgenden gleich selbst kurz vorstellt:

Baobab ist ein Verein zur entwicklungspolitischen Bildungsarbeit in Nordhessen und wurde 2014 in Kassel aus einer studentischen Initiative heraus gegründet. Nun möchten wir uns mit einer Vereinsstruktur für Projekte einsetzen, die Dialoge, Begegnungen und Austausch zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft ermöglichen. Dabei möchten wir in einem multidimensionalen Arbeitsumfeld den Austausch über Grenzen hinweg fördern. In dieser Kommunikation sehen wir die Chance, einen zukunftsfähigen Lebens- und Orientierungsmaßstab zu entwerfen. Dazu engagieren wir uns für Internationalen Austausch, Projekte zur Auseinandersetzung mit Nachhaltigkeit und politische Bildungsarbeit. Wir freuen uns über die Aufnahme in das Landesnetzwerk und auf eine gute Zusammenarbeit.

EPN Hessen heißt Baobab im Netzwerk herzlich willkommen! Unser Netzwerk zählt damit aktuell 96 Mitglieder.

Weiter Infos:
>> Webseite von Baobab e.V.
>> Baobab auf Facebook

 
Sie und Ihr Verein, Ihre Gruppe oder Initiative interessieren sich auch für eine Mitgliedschaft im EPN Hessen? Als Netzwerk können wir uns gegenseitig in der Arbeit unterstützen und uns für gemeinsame entwicklungspolitische Anliegen wirkungsvoller Gehör verschaffen – zusammen bewegen wir mehr! Auf unserer Webseite finden sich alle wichtigen Informationen sowie die Beitrittserklärung.
Und natürlich freuen wir uns auch über jede Form der Unterstützung des Netzwerks – ob finanziell durch eine Fördermitgliedschaft oder auch ideel durch die Bewerbung unserer Arbeit.
>> EPN Hessen Mitglied werden

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„Was denkst du, wenn du an Afrika denkst?“ –
EPN Hessen am Kindergipfel 2016

Rund 80 Kinder und Jugendliche aus ganz Deutschland kommen zwischen dem 26. – 29. Mai am Kindergipfel 2016 in Frankfurt/M. zusammen. Gemeinsam setzen sie sich während der vier Tage in verschiedenen Workshops unter dem Motto „Was denkst du, wenn du an Afrika denkst?“ kritisch mit Afrikabildern, deutsch-afrikanischer Partnerschaft und Themen wie Gerechtigkeit und Rassismus auseinander. Am letzten Gipfeltag, am 29. Mai um 10 Uhr, laden sie dann Interessierte jeglichen Alters zur Abschlussveranstaltung in die Römerhallen ein. Hier sollen ihre Forderungen an VertreterInnen aus Politik und Gesellschaft sowie ihre Selbstverpflichtungen für eine bessere und gerechtere Welt öffentlich diskutiert werden. Dabei sollen vor allem die Meinungen der jüngeren Generationen Gehör finden. Auch EPN Hessen wird mit gespitzten Ohren auf dem Podium vertreten sein und sich den Forderungen und Fragen der jungen GastgeberInnen stellen.

Organisiert wird das viertägige große Treffen von der Naturfreundejugend Deutschland. Der Kinderrat – eine engagierte Gruppe von acht Kindern und Jugendlichen – wirkt dabei beratend und inhaltlich gestaltend mit. EPN Hessen unterstützt den Kindergipfel und freut sich daher, wenn sich möglichst viele junge Menschen an diesem langen Wochenende zusammenfinden, diskutieren, gemeinsam beratschlagen und uns Erwachsenen am Sonntag klar und deutlich ihre Meinung sagen – wir hören gerne zu.

Weitere Infos:
>> Kindergipfel 2016 – „Was denkst du, wenn du an Afrika denkst?“
>> Kindergipfel 2016 – Das gesamte Programm

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STADTRUNDGANGSREIHE:
Sa., 16.04. – Sa., 02.07.16, Frankfurt/M. und Offenbach

PERSPEKTIVWECHSEL – Reihe kritischer Stadtrundgänge (Termine Mai / Juni)

Ob vom Banken- zum Bahnhofsviertel, der Europaallee zum Gallus oder von der ‚Konsti’ zum Klapperfeld – die Mainmetropole Frankfurt ist eine Stadt der Kontraste, die sich im permanenten Wandel befindet. Was bedeutet das für das Leben in den Stadtteilen, für unseren Alltag? Wem gehört die Stadt und wer oder was treibt deren Veränderung voran?
Die Reihe „PERSPEKTIVWECHSEL“ lädt mit kritischen Stadtrundgängen dazu ein, sich spazierend unsere Stadt wieder anzueignen. Wir beschäftigen uns mit kolonialen Kontinuitäten in der Stadt, lernen die Studierendenbewegung der 60er und 70er Jahre kennen und auch Lebensgeschichten von Frankfurter FeministInnen. Wir stellen uns den aktuell drängenden Fragen, was eigentlich alles am Finanzplatz Frankfurt passiert und wie die „global City“ und ihre BewohnerInnen in Globalisierungsprozesse eingebunden sind. Wir erfahren von den Lebensumständen geflüchteter Menschen in der Region und von Strategien der ‚Gentrifizierung’ und Verdrängung vor Ort. Wir tragen diese Diskussionen in den öffentlichen Raum und denken gemeinsam darüber nach, welche individuellen und kollektiven Strategien es gibt um eine wirklich nachhaltige Entwicklung vor Ort voran zu bringen.

Nähere Infos zu den einzelnen Rundgängen finden Sie auf der Webseite zu den kritischen Stadtrundgängen. Über das Online-Anmeldeformular kann man sich auch direkt für die einzelnen Stadtrundgänge anmelden.

Weitere Infos:
>> Webseite mit Anmeldeformular: www. stadtrundgang.epn-hessen.de
>> Flyer „PERSPEKTIVWECHSEL – Reihe kritischer Stadtrundgänge“ (PDF)

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MULTIPLIKATORiNNEN-SEMINAR:
Fr., 03.06. – So., 05.06.16, Frankfurt/M.

Bleiberecht! Ein rassismuskritischer Stadtrundgang

Kennenlernen eines Bildungsangebots zur Übertragung in eigene Kontexte. Mit dem Bildungskollektiv Bleiberecht

Das Bildungskollektiv Bleiberecht bietet in der Frankfurter Innenstadt (und demnächst auch am Flughafen) einen pädagogisch begleiteten Rundgang für Schulklassen, FSJ-Seminare und andere Gruppen zum Thema Flucht und Asyl an. Dabei setzen sich die TeilnehmerInnen interaktiv mit den Lebensbedingungen von geflüchteten Menschen in Deutschland auseinander. An symbolischen Orten werden Themen wie Ankommen, Wohnen und Leben, Asylrecht, Abschiebung und Widerstand behandelt.
In diesem Seminar wird Interessierten aus dem Bereich der (rassismuskritischen) Bildungsarbeit, aus antirassistischen Initiativen und ähnlichen Kontexten die Möglichkeit geboten, den Bleiberecht!-Rundgang kennenzulernen und sich intensiv mit dessen Inhalten, Konzepten und Methoden auseinanderzusetzen. Ziel des Seminars ist es, die Teilnehmenden darin zu unterstützen, ein vergleichbares Angebot in ihrer Stadt zu entwickeln.
Es wird Raum geben, Erfahrungen zu teilen, eigene Fragen und Anliegen zu besprechen und konkrete Schritte der Umsetzung (Selbstorganisation, Orte, Zielgruppen…) gemeinsam zu planen. Mit dem Angebot möchte das Bildungskollektiv Bleiberecht kritische Bildungsarbeit zum Thema Flucht und Asyl fördern und zu einem solidarischen Miteinander beitragen.

Für Unterbringung und Verpflegung ist gesorgt. Es wird ein Teilnahmebeitrag von 10 Euro erhoben. Anmeldungen unter: info[at]epn-hessen.de

Weitere Infos:
>> Bildungskollektiv Bleiberecht

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EMPOWERMENT-TRAINING:
Fr., 10.06. (16h) – So.,12.06.16 (16h), Marburg

Empowerment für (entwicklungs)politisch aktive People of Color & MigrantInnen

Empowerment-Training für EinsteigerInnen.
Mit den Phoenix-Trainern Austen P. Brandt und Mutlu Ergün, Trainee: Mira Sackeyfio

Dieses Grundlagen-Training ist für aktive People of Color – schwarze Menschen bzw. Menschen mit Migrationshintergrund, die sich in (entwicklungs)politischen oder interkulturellen Kontexten engagieren. Menschen, die in ihrem Alltag wie in ihrem Engagement immer wieder rassistische Erfahrungen machen: In der deutschen Gesellschaft erfahren sie Rassismus, in verschiedener Form, in verschiedener Intensität, in verschiedener Ausprägung. Doch gleich ist der Grund für die Diskriminierung: Die dunklere Hautfarbe und ihre Herkunft, durch die sie kein Mitglied der weißen deutschen Mehrheitsgesellschaft sind. Dies spiegelt sich auch in verschiedenen (entwicklungs-)politischen Szenen sowie im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit wieder.
Im Empowerment-Training geben wir uns die Möglichkeit zum persönlichen Kennenlernen und zum Kennenlernen der verschiedenen kulturellen und politischen Hintergründe. Wie können wir trotz der tagtäglichen Wirklichkeit von Rassismus unsere eigenen persönlichen Ziele verfolgen? Wie kann der eigene Beitrag für einen Perspektivenwechsel aussehen? Was können wir tun, um Rassismus und Diskriminierung zu verringern – im Alltag und in der (entwicklungs-)politischen Bildungs- und Projektarbeit?


Interessierte können gerne mit Vincent da Silva in der EPN Hessen-Geschäftsstelle Kontakt aufnehmen. E-Mail: info[at]epn-hessen.de oder: vincent.dasilva[at]epn-hessen.de. Telefon: 069 / 91395170.

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PODIUMSDISKUSSION:
Mo., 13.06.16 (18-21h), Frankfurt/M.

Globales Lernen in die Schule bringen – mit postkolonialer und rassismuskritischer ‚Brille’

Podiumsdiskussion zum Orientierungsrahmen für den Lernbereich Globale Entwicklung. Eine Veranstaltung des EPN Hessen und des hessischen PromotorInnen-Programm in Kooperation mit dem Zentrum Ökumene der EKHN/EKKW

Globales Lernen und Bildung für Nachhaltige Entwicklung gewinnen im Schulalltag verstärkt an Relevanz. Die voranschreitende Globalisierung macht Gesellschaft immer komplexer und hat Auswirkungen auf Leben, Lernen und Arbeiten in Deutschland. Die Neuauflage des „Orientierungsrahmens für den Lernbereich Globale Entwicklung“ möchte globale Zusammenhänge in den Unterricht integrieren und für weltweite Ungerechtigkeiten sensibilisieren.
Im Austausch zwischen Schule, Forschung, zivilgesellschaftlicher Bildungspraxis und Politik soll die Frage diskutiert werden, welche Chancen das Globale Lernen für die Veränderung von (Welt)Gesellschaft im Sinne globaler Gerechtigkeit bietet. Wie kann eine globale Perspektive zu einer Sensibilisierung für historische wie gegenwärtige Diskriminierungs- und Machtverhältnisse beitragen? Dabei wird es auch um die Frage gehen, ob die Themen Kolonialismus, koloniale Kontinuitäten und Rassismus selbstverständlicher Teil von Angeboten des Globalen Lernens werden sollten.

Zu diesen Themen diskutieren: Reiner Mathar, Arbeitsgruppe zum Orientierungsrahmen für den Lernbereich Globale Entwicklung, Lucia Muriel, moveGLOBAL e.V. Berlin, Klaus Schilling, Lehrer an der Humboldtschule Schule in Bad Homburg, Lydia Koblofsky, Fachpromotorin für Globales Lernen beim Weltladen Marburg, N.N., Universität/Fachhochschule Frankfurt/M. Moderation: Philippe Kersting, ebasa e.V.

Weitere Infos:
>> Podiumsdiskussion „Globale Perspektiven in die Schule bringen“

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ANTIRASSISMUS-TRAINING:
Fr., 17.06. (16h) – So.,19.06.16 (16h), Wiesbaden

Antirassistische Bewusstseinsbildung in der (entwicklungs)politischen Arbeit

Antirassismus-Training für EinsteigerInnen.
Mit den Phoenix-Trainern Merih Ergün und N.N., Trainee: Ute von Essen

In der entwicklungspolitischen Bildungs- und Projektarbeit, aber auch in der (politischen) Alltagskultur sind Kooperationen, Bildungsmaterialien, Bilder und Sprache nicht frei von Rassismen und Ausgrenzungen. Wir halten es für notwendig, uns diese bewusst zu machen und nicht zu reproduzieren, was wir eigentlich verhindern wollen (u.a. Machtgefälle, Hierarchien, Vorurteile). Ausgrenzung, Benachteiligung, Unsicherheit, eine eingeschränkte Sicht auf Geschichte und Gegenwart sowie eine mangelnde Reflexionsfähigkeit der weißen Mitglieder der Gesellschaft in Bezug auf die eigene Rolle, auf Kommunikation und Begegnung sind häufige Formen des alltäglichen Rassismus. Das hat unmittelbare Folgen für die Qualität der (entwicklungs)politischen Arbeit.
Verschiedene „Kulturen“, „Rassen“, „Ethnien“, „Religionen“? „Schwarze“, „Weiße“, „People of Color“? „Deutsche“ und „Ausländer“ – „Wir“ und „die anderen“? Was wissen wir über „die anderen“ und was über „uns selbst“? Was ist „erlernt“, was ist „wahr“ und was „Konstruktion“? Was ist eine „weiße Identität“ in einer „multikulturellen Welt“? Was hindert, und was fördert unsere Begegnungen?
Das Grundlagen-Training richtet sich an Mitglieder der weißen Mehrheitsgesellschaft, die ihre Prägungen und ihr Verhalten reflektieren, Geschichte und Wirkungsweise von Rassismus näher kennen lernen und gemeinsam an den Grundlagen für einen Perspektivenwechsel in der internationalen Arbeit feilen möchten.


Interessierte können gerne mit Nadja Losse in der EPN Hessen-Geschäftsstelle Kontakt aufnehmen. E-Mail: info[at]epn-hessen.de oder direkt: nadja.losse[at]epn-hessen.de. Telefon: 069 / 91395170.

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LESUNG & DISKUSSION:
So., 19.06.16 (18-20h), Frankfurt/M.

Saba und Aziz – wer flüchtet nach Europa?

Lesung und Diskussion. Benefizabend für Geflüchtete. VeranstalterInnen. EPN Hessen, Frankfurt University of Applied Sciences, Haus am Dom, Evangelische Akademie, KASA, Ev. Studierendengemeinde Frankfurt, Ev. Kirche Frankfurt, Zentrum Oekumene und Initiative Kirche von unten

Menschen flüchten aus afrikanischen und arabischen Ländern nach Deutschland auf der Suche nach Schutz und Sicherheit. Warum müssen sie ihre Heimat verlassen? Nasrin Siege (Addis Abeba/Äthiopien) und Lutz van Dijk (Kapstadt/ Südafrika) zeigen die Perspektive der Menschen, die fliehen: Sie lesen aus ihren Büchern „Shirin – Wo gehöre ich hin?“ und „Afrika – Geschichte eines bunten Kontinents“. Ihre Texte werden ergänzt von den Erfahrungen geflüchteter Menschen in Deutschland: Welche Aufnahme finden sie hier und was hilft ihnen beim Ankommen? Und wie verändert ihr Zuzug die deutsche Gesellschaft?

Lesung mit Nasrin Siege und Lutz van Dijk. Es diskutieren: Jamila Adamou, Boniface Mabanza Bambu, KASA und Studierende der Frankfurt University of Applied Sciences. Moderation: Britta Baas, Publik-Forum. Musik: Bernd Hans Göhrig, Initiative Kirche von unten.

Weitere Infos:
>> Veranstaltungsfyler „Saba und Aziz – wer flüchtet nach Europa?“ (PDF)

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SAVE THE DATE:
Mi., 29.06.16 (19h), Frankfurt/M.

Das Wunder von Paris – Wege in eine postfossile Welt

Podiumsdiskussion. KooperationspartnerInnen: ATTAC-Frankfurt, EPN Hessen, Greenpeace, Klima-Bündnis, Publik-Forum

Save the date / Termin vormerken!

Eine Podiumsdiskussion zur Umweltpolitik sechs Monate nach dem UN-Klimagipfel in Paris. Es diskutieren: Rosmarie Heilig, Umweltdezernentin der Stadt Frankfurt, Sabine Minninger,Brot für die Welt Berlin, Tadzio Müller, Rosa-Luxemburg-Stiftung Berlin, Alexis J. Passadakis, Attac-Frankfurt. Moderation: Thomas Wagner, Katholische Akademie Rabanus Maurus.

Weitere Infos:
>> Save the date-Einladung „Das Wunder von Paris“ (PDF)

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„Global nachhaltige Entwicklungsziele (SDGs) und die große Transformation? – von hehren Zielen zu konkreten Schritten“

Diskussionsveranstaltung & Tagesworkshop (01.&02.07.)

Seit Anfang des Jahres definieren 17 globale Ziele nachhaltiger Entwicklung / Sustainable Development Goals (SDGs) positive Wunsch- und Zielvorstellungen, die mit vereinten Anstrengungen bis zum Jahr 2030 weltweit Realität werden sollen. Zu den SDGs gehört etwa die Beendigung des Hungers, ein gesundes Leben für alle Menschen, deren Zugang zu bezahlter, verlässlicher, nachhaltiger und zeitgemäßer Energie, außerdem dauerhaftes, inklusives und nachhaltiges Wirtschaftswachstum, menschenwürdige Arbeit, die Reduktion von Ungleichheit zwischen und innerhalb von Staaten, die inklusive Gestaltung von Städten und Siedlungen, die Entwicklung nachhaltiger Produktions- und Konsummuster, die Bekämpfung des Klimawandels, der Schutz von Ozeanen und Landökosystemen sowie die Förderung friedlicher und inklusiver Gesellschaften … – fast zu schön um wirklich wahr zu werden?

Die Agenda 2030 besteht vorerst aus Papier und aus Zusagen. Jetzt gilt es, sie von unten her mit Leben zu füllen, vehemente Forderungen zu stellen aber auch alternative Vorschläge zu entwickeln – und so aus dem Papiertiger ein lebendiges politisches Projekt werden zu lassen. Die globalen Nachhaltigkeitsziele bieten für entwicklungspolitische wie für sozial-, umwelt- und gesellschaftspolitische Gruppen und AkteurInnen einen sinnvollen Bezugsrahmen, um gemeinsam Visionen einer wirklichen großen Transformation zu entwickeln und deren Verankerung vor Ort voranzutreiben.

Deshalb laden wir mit einer Diskussionsveranstaltung und verschiedenen thematischen Workshops am 1. und 2. Juli in Frankfurt/M. zum gemeinsamen Dialog und zum Ausloten der Möglichkeiten der Agenda 2030 ein. Den Auftakt machen u.a. Jens Martens vom Global Policy Forum (GPF) mit einem Input zum aktuellen Stand des Agenda-2030-Prozesses und seiner Verankerung vor Ort, Rahime Diallo vom Verbund Entwicklungspolitischer Nichtregierungsorganisationen Brandenburgs (VENROB) nimmt die SDG aus Südperspektive unter die Lupe. Vor allem die vertiefenden Workshops am zweiten Tag sollen dann dazu dienen, aus den hehren Zielen gemeinsame konkrete Ideen und Schritte abzuleiten.

Das finale Programm wird Ende Mai feststehen. InteressentInnen können sich über die EPN Hessen-Geschäftsstelle bereits jetzt voranmelden: info[at]epn-hessen.de

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lobOlmo: Neue Fair-Trade-Bilddatenbank veröffentlicht

„Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“ – doch nicht immer ist das passende Bild zur Hand oder der bekannte Fundus schon mehr oder weniger ausgeschöpft … Für entwicklungspolitische Organisationen oder Weltläden, die professionelle Bilder speziell zum Themenschwerpunkt Fairer Handel oder Nachhaltiger Tourismus suchen, hilft die neue Online-Bilddatenbank von EPN Hessen-Mitglied lobOlmo weiter. lobOlmo, das sind Jutta Ulmer und Michael Wolfsteiner. Als freies FotografInnen- und JournalistInnen-Team sind sie regelmäßig in Lateinamerika, Asien und Afrika unterwegs. Die beiden sind assoziierte Mitglieder der World Fair Trade Organization (WFTO) und kooperieren weltweit mit verschiedenen Fair-Handels-Akteuren.
In ihre Datenbank haben sie bisher über 2500 Fotos eingearbeitet, die sie in den letzten Jahren in Lateinamerika gemacht haben, und die sie nun Interessierten zu fairen und erschwinglichen Preisen zur Nutzung überlassen. In nächster Zeit sollen auch Fair-Trade-Fotos aus Sri Lanka und weiteren asiatischen, afrikanischen und lateinamerikanischen Ländern folgen. Die Fotos können dabei nach Produkten, Ländern oder Schlagworten durchsucht werden. Wer für seine Flyer, Plakate, Webseiten oder Rollups Bildnutzungsrechte erwerben möchte, kann sich direkt per Mail mit den UrheberInnen in Verbindung setzen.

Weitere Infos:
>> lobOlmo-Bilddatenbank
>> lobOlmo-Webseite

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Klima-Bündnis: Kleine KlimaschützerInnen wieder mit großen Schritten unterwegs

Am 11. April ist der diesjährige ‚Startschritt’ zur europaweiten Kindermeilen-Kampagne von EPN Hessen-Mitglied Klima-Bündnis erfolgt. Seit 2002 motiviert die Kampagne Schul- und Kindergartenkinder in ganz Europa, ‚Grüne Meilen’ zum Schutz des Weltklimas zu sammeln. Ganz nach dem Motto „Handeln statt verhandeln“ wird jeder Weg, der von den großen kleinen KlimaschützerInnen bis zum 25. Oktober während einer Aktionswoche klimaschonend zu Fuß, mit dem Roller oder Rad, per Bus oder Bahn zurückgelegt wird, mit einer Grünen Meile prämiert. Die Grünen Meilen aller Kinder sowie deren Wünsche und Forderungen an die Klimapolitiker überreicht das Klima-Bündnis im November den TeilnehmerInnen des UN-Klimagipfels in Marokko (COP 22, 7.-18.11.2016 in Marrakesch), um zu demonstrieren, wie engagiert sich die Kinder Europas am Klimaschutz beteiligen.
Am Starttag waren bereits Kinder in Belgien, Deutschland, Italien, Luxemburg, Niederlanden, Österreich, Tschechien, und Ungarn zum Meilen sammeln angemeldet, viele weitere werden in den kommenden Monaten folgen. Sie alle werden sich während ihrer Aktionswoche spielerisch mit den Themen Mobilität, Klimawandel und Nachhaltigkeit auseinandersetzen: Sie erhalten bei einer symbolischen Weltumrundung Einblicke in die Klimaproblematik, lernen dabei die Schulwege von Kindern aus aller Welt kennen und erfahren wie sie selbst das Weltklima schonen können.
Mitmachen und Mitsammeln kann man übrigens nicht nur als Schule oder Kindergarten, sondern auch als ganze Kommune wie auch als Sport- oder Freizeitgruppe – oder auch einfach mit seiner Familie!

Weitere Infos:
>> Webseite zur Kindermeilen-Kampagne
>> Mitmachen! – so funktioniert’s …
>> Webseite des Klima-Bündnis

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Dritte Welt Haus: 21. „Festival Cuba im Film – Festival de Cine Cubano“

Zwischen dem 2. und 12. Juni heißt es zum 21. Mal: Willkommen zum Festival „Cuba im Film“! EPN Hessen-Mitglied Dritte Welt Haus e.V. und die Volkshochschule Frankfurt am Main laden als VeranstalterInnen im Filmforum Höchst zu aktuellen Produktionen des kubanischen Films ein. An Themen für kubanische Film- und Kunstschaffende herrscht derzeit kein Mangel: Die Annäherung zwischen den USA und Kuba weckt Hoffnungen wie Ängste, gleichzeitig ist die von Washington auferlegte Blockadepolitik noch längst nicht beendet. Im Land wächst derweil die Angst vor einer fortlaufenden Öffnung der sozialen und wirtschaftlichen Schere. Auch international kommt Kuba zur Zeit große Aufmerksamkeit zuteil: Obama war da, der Papst war da, die Rolling Stones waren da … – politische wie gesellschaftliche Prominenz aus aller Welt gibt sich in Havanna die Klinke in die Hand. Die aktuellen Dynamiken beflügelt die kubanische Filmszene, die mit ihren Werken nicht nur gesellschaftliche Prozesse dokumentieren will. Vielmehr versteht sie die Kamera als Werkzeug, mit dessen Hilfe sie auch gestaltend in Gesellschaft eingreifen kann.
Die BesucherInnen des Cuba-Filmfestival können sich also einmal mehr auf ein spannendes Programm aus einem inhaltlich wie stilistisch breiten Spektrum kubanischen Filmschaffens freuen. Neben Filmvorführungen und Gesprächsrunden mit kubanischen Gästen wartet das Festivalkomittee zudem erneut mit einem Kurzfilm-Wettbewerb auf. Teil des Festivals ist außerdem eine Festivalparty mit Live-Musik (am 10. Juni im Orange Peel) sowie eine Afrokubanische Nacht mit Lesung, Tanz und Percussion (am 12. Juni im Haus am Dom).

Weitere Infos:
>> Festival-Webseite „Cuba im Film“
>> Dritte Welt Haus e.V.

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NETZ: Tagung „Bangladesch ohne Hunger“

Mit der Verabschiedung der Ziele für nachhaltige Entwicklung – den Sustainable Development Goals (SDG) – haben sich die Vereinten Nationen großen Aufgaben gestellt: In den kommenden 15 Jahren soll der weltweite Hunger enden, die globale Partnerschaft wiederbelebt und Gerechtigkeit zwischen den Staaten geschaffen werden. Im Zuge der vorangegangenen Millenniumsziele-Agenda hat Bangladesch bereits große Fortschritte gemacht. Doch noch immer leben 26 Millionen Menschen in dem südasiatischen Land in extremer Armut und ernähren sich von weniger als 1.805 Kilokalorien täglich. Wie kann das Recht auf Nahrung in Bangladesch durchgesetzt werden?
Zu dieser Leitfrage organsiert EPN Hessen-Mitglied NETZ e.V. die Bangladesch-Tagung „Bangladesch ohne Hunger“. Sie findet vom 3. bis 5. Juni in der Jugendherberge Wetzlar statt. Als ReferentInnen sind unter anderen zwei Teilnehmerinnen des NETZ-Projektes „Ein Leben lang genug Reis“ eingeladen. Bis vor wenigen Jahren zählten ihre Familien zu den Ärmsten in Bangladesch und hatten pro Kopf nur 0,28 Euro am Tag zur Verfügung. In Wetzlar berichten die Frauen von ihrer Erfahrung und dem Weg in ein selbstbestimmtes Leben. Ergänzend wird die bangladeschische Entwicklungsexpertin Farhat Jahan (Universität Halle-Wittenberg) von ihrer Forschung zur Lebenssituation marginalisierter Gruppen berichten. Außerdem gibt es Themenworkshops, Gruppenarbeiten zu Engagement in Deutschland und Analysen der politischen Entwicklungen in Bangladesch.

Weitere Infos:
>> Veranstaltungsflyer / Programm „Bangladesch ohne Hunger“ (PDF)
>> Webseite von NETZ Partnerschaft für Entwicklung und Gerechtigkeit e.V.

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Aus der Geschäftsstelle

Unsere neue Praktikantin kurz vorgestellt

Der Praktikumsplatz in der Geschäftsstelle ist neu besetzt: Seit April und noch bis Oktober begleitet Lara Ardicoglu unsere Arbeit und unterstützt uns dabei tatkräftig.

Lara Ardicoglu hat durch ihren entwicklungspolitischen Freiwilligendienst in Namibia bereits erste praktische Erfahrungen im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit und der Arbeit von Stiftungen gesammelt. Nachdem sie kürzlich ihr sozialwissenschaftliches Studium abgeschlossen hat, möchte sie nun im Rahmen des Praktikums beim EPN Hessen die vielseitigen Arbeitsbereiche der Geschäftsstelle kennenlernen und Einblicke in die entwicklungspolitische Bildungsarbeit gewinnen.

Wir heißen Lara herzlich willkommen und freuen uns über ihre Mitarbeit!

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WERKSTATT-TREFFEN:
Do., 19.05.16 (10-17h), Frankfurt/M.

Globales Lernen in der KITA: Thema Elternarbeit

Werkstatt-Treffen „Globales Lernen in der KITA“ zum Thema „Elternarbeit in der Kindertagesstätte – Möglichkeiten der Zusammenarbeit für externe BildungspartnerInnen aus den Bereichen Globales Lernen und BNE“. VeranstalterInnen: Missionarisch Ökumenischer Dienst (MÖD) der Ev. Kirche der Pfalz in Kooperation mit dem EPN Hessen, dem Hessischen PromotorInnen-Programm sowie der Arbeitsgemeinschaft der Eine Welt-Landesnetzwerke in Deutschland (agl), Bildung trifft Entwicklung und Engagement Global

Die seit Oktober 2014 organisierten Werkstatt-Treffen „Globales Lernen in der KITA“ bieten eine Plattform für kollegialen Austausch zwischen pädagogischen Fachkräften in Kindertagesstätten und Nichtregierungsorganisationen. Thematischer Schwerpunkt des Werkstatt-Treffens am 19. Mai ist Elternarbeit: Frei BildungsreferentInnen oder pädagogische Fachkräfte erleben immer wieder, wie wichtig es ist, Eltern für Fragen des Globalen Lernens bzw. der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) zu sensibilisieren, um Bildungsprozesse bei Kindern zu unterstützen.
Wie wird Elternarbeit in der Kita heute gestaltet? Was sind die Besonderheiten der Elternarbeit für externe PartnerInnen? Wo sind Möglichkeiten und Grenzen? Welche Möglichkeiten haben externe PartnerInnen im Rahmen ihrer Bildungsarbeit, um Eltern anzuregen, sich aktiv mit Fragen des Globalen Lernens / der BNE auseinanderzusetzen und dabei ihre Kinder zu begleiten? Diesen und weiteren Fragen gehen die TeilnehmerInnen im fachlichen Austausch nach.

Durch die Werkstatt führen Ralf Thielebein und Susanne Schubert, Sprecherin des Partnernetzwerks Frühkindliche Bildung im Rahmen des Weltaktionsprogramms Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE), Lydia Koblofsky, Hessische Fachpromotorin Globales Lernen, Katrin Volck, Programmkoordination Bildung trifft Entwicklung und Almendra García de Reuter, Projektleitung KiTA-GLOBAL.de, Evangelische Kirche der Pfalz.

Weitere Infos:
>> Veranstaltungsankündigung und Programm

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VORTRAGS- & DISKUSSIONSABEND:
Mo., 23.05.16 (19.30h), Frankfurt/M. & Di., 24.05.16 (19.30h), Darmstadt

Transparenz in internationalen Lieferketten
Rechte für Menschen – Regeln für Unternehmen

Info- und Diskussionsabend mit Julia Otten (Germanwatch, Berlin). HauptveranstalterInnen: EPN Hessen und Hessisches Eine Welt-PromotorInnen-Programm. KooperationspartnerInnen in Frankfurt: Heinrich-Böll-Stiftung Hessen, Transnational Information Exchange (TIE) und Weltladen Bornheim. KooperationspartnerInnen in Darmstadt: Attac-Darmstadt, DGB-Darmstadt und Weltladen Darmstadt

Welche weltweiten Auswirkungen kann die Tätigkeit von Unternehmen auf Menschenrechte oder Umwelt haben? Wofür sind Unternehmen in der globalisierten Wirtschaft verantwortlich? Wie können menschenrechtliche Sorgfaltspflichten in Deutschland sinnvoll gesetzlich verankert werden, wenn freiwillige Sozial- und Umweltstandards nicht greifen? Welche Lösungsansätze und Forderungen an die Politik werden diskutiert? Und welche Bedeutung und Rolle kommt dabei der Zivilgesellschaft zu? – Julia Otten von Germanwatch Berlin spricht in ihrem Vortrag aus einer Menschenrechtsperspektive über Unternehmenshaftung und Sorgfaltspflichten und geht auf aktuelle Initiativen von Politik wie Zivilgesellschaft zur Stärkung von Menschenrechten im Wirtschaftsbereich ein.

Die Veranstaltung findet am 23. Mai in Frankfurt und am 24. Mai in Darmstadt statt.

Weitere Infos:
>> Ausführliche Veranstaltungsankündigung für Frankfurt (23. Mai)
>> Veranstaltungsflyer Frankfurt, 23. Mai (PDF)
>> Ausführliche Veranstaltungsankündigung für Darmstadt (24. Mai)
>> Veranstaltungsflyer Darmstadt, 24. Mai (PDF)

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BIO-REGIO-FAIRE MESSE:
So., 04.06.16 (10-16h), Darmstadt

Bio-regio-faire Sommermesse in Darmstadt

Messe für ökologische und soziale Verantwortung im Alltag. VeranstalterInnen: Eine-Welt-PromotorInnenprogramm Hessen, Ev. Dekanat Darmstadt-Stadt, Lokale Agenda Darmstadt, Solidarische Landwirtschaft Darmstadt und Weltladen Darmstadt

Bei der bio-regio-fairen Sommermesse dreht sich alles um Nachhaltigkeit, Konsum- und Handlungsalternativen und das Querschnittsthema bio-regio-fair. Anlässlich des internationalen
Umwelttages soll ein genauer Blick auf die verschiedenen Aspekte von Nachhaltigkeit und nachhaltiger Entwicklung geworfen werden, insbesondere auf regionale Wirtschaft und regionale Initiativen, die sich für globale Gerechtigkeit einsetzen. Im Mittelpunkt stehen ökologische Verantwortung, sowie sozial nachhaltiger Einkauf und faire Arbeitsbedingungen vor Ort und weltweit.
Die bio-regio-faire Sommermesse verdeutlicht damit, dass ein genussvoller und zugleich verantwortungsbewusster Konsum möglich ist. Zudem sollen Formen des Engagements sowie Informations- und Vernetzungsmöglichkeiten aufgezeigt werden. BesucherInnen können sich bei der Messe informieren, sowie die Vielfalt der Region und des Fairen Handels kennenlernen. Es gibt das Angebot, mit regionalen Initiativen ins Gespräch zu kommen und sich von Akteuren des Fairen Handels beraten zu lassen. An den Ständen sind Informationsmaterialien wie Saisontabellen, Wegweiser durch den Label-Dschungel, zu Lebensmittelrettung oder „Urban Gardening“ erhältlich. Daneben lädt das bio-regio-faire Probiercafé zu kulinarischen Köstlichkeiten ein, und es werden Kurzfilme rund um das Thema Nachhaltigkeit gezeigt. Wer die Fragen zum Thema Nachhaltigkeit und „bio-regio-fair“ richtig beantwortet, kann bei einem Quiz attraktive Preise gewinnen.

Weitere Infos:
>> Bio-regio-faire Sommermesse

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BILDUNGSURLAUB:
Mo., 11.07. – Fr., 15.07.16, Marburg

Nachhaltigkeit – der Schlüssel für unsere Zukunft?! Bilanz und Perspektive

Bildungsurlaub „Lernen für nachhaltige Entwicklung“ an der vhs Marburg. Dozent: Dirk Posse. Eine Veranstaltung der vhs Marburg in Zusammenarbeit mit dem Hessischen Eine Welt-PromotorInnen-Programm und ARBEIT und LEBEN (AG zwischen vhs und DGB)


(artwork: artgerechtes.de)

Wussten Sie, dass 34 Prozent der weltweiten Getreideproduktion an Tiere verfüttert werden oder dass die Herstellung einer Jeans 8000 Liter Wasser benötigt?
Bei Nachhaltigkeit geht es nicht nur um Umweltthemen, sondern auch um politische, soziale und kulturelle Perspektiven auf die Welt, damit Menschen heute und in Zukunft überall auf der Welt ein gutes Leben führen können. Dafür müssen Menschen lernen, welche Folgen das Verhalten aller Menschen hat. Der Leitspruch „global denken – lokal handeln“ zeigt, dass regionale Aktivitäten oft viel mit globalen Zusammenhängen zu tun haben.
Dieser Bildungsurlaub soll die Teilnehmenden in die Lage versetzen, sich mit dem komplexen Themenfeld Nachhaltigkeit auseinanderzusetzen. In Exkursionen in Marburg, Filmen und Gruppenarbeit wird Nachhaltigkeit erforscht und erfahrbar. Dadurch wird deutlich, wie wichtig es ist, sich gemeinsam für dieses Thema einzusetzen. (Anmeldeschluss: 6. Juni 2016.)

Weitere Infos:
>> Veranstaltungsankündigung und Anmeldung

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11. Hessisches Sozialforum stellt die Frage der Verteilungsgerechtigkeit

Der Befund, an dem das Bündnis „Soziale Gerechtigkeit in Hessen“ mit seiner aktuellen Kritik ansetzt, benennt die grundlegenden und seit Jahren strukturell vorgezeichneten sozialen Divergenzdynamiken in Hessen – einem der reichsten Bundesländer deutschlandweit: Trotz blühender Wirtschaft steigt die öffentliche Armut, die Zahl der Armen und die Zahl der Reichen in Hessen wächst gleichermaßen. Die halbherzige Integration der Geflüchteten droht soziale Ungleichheiten und gesellschaftliche Spannungen zu vergrößern, während parallel versucht wird, die neu Angekommenen für zunehmende Prekarisierungen verantwortlich zu machen. Interessen und Bedürfnisse der Menschen werden in provozierten oder zumindest bewusst in Kauf genommenen Verteilungskämpfen um marode Infrastrukturen – sozialer Wohnraum, Arbeit und Bildung – gegeneinander ausgespielt.

Als Zusammenschluss zahlreicher sozialpolitischer, gewerkschaftlicher, kirchlicher, internationalistischer sowie ökologischer Initiativen und Organisationen, der sich für ein sozial gerechtes, solidarisches und ökologisch intaktes Hessen engagiert, will das Bündnis „Soziale Gerechtigkeit in Hessen“ diesen Entwicklungstendenzen entschieden etwas entgegensetzen: Am Samstag, den 2. Juli lädt ein breiter Trägerkreis unter dem Titel „Armes reiches Hessen“ zum 11. Hessischen Sozialforum ins Haus am Dom ein. In vier zentralen Diskussionsforen soll dabei die zentrale Frage, wie die wachsenden sozialen Spaltungen zugunsten von mehr Teilhabe, Gerechtigkeit und ökologischer Nachhaltigkeit überwunden werden können, aus verschiedenen Perspektiven diskutiert werden. Mit dezidiert kritischer Haltung wird die Frage der Verteilungsgerechtigkeit für alle gestellt und eine andere Sozialpolitik für Hessen gefordert.

Nach einem Grußwort von Oberbürgermeister Peter Feldmann folgen Vorträge von Christiane Benner, Zweite Vorsitzende der IG Metall und Oliver Reese, Intendant des Schauspiels Frankfurt. Am Nachmittag folgen die parallelen Diskussionsforen sowie ein kurzes Abschlussplenum.

Weitere Infos:
>> Flyer „11. Hessisches Sozialforum – Armes reiches Hessen“ (PDF)

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Neue Finanzierungsmöglichkeit für Entwicklungsprojekte im Globalen Süden

EZ-Kleinprojektefonds für Projekte im Ausland

Für die Entwicklungsprojekte der Südpartner von gemeinnützigen Nichtregierungsorganisationen (NROs) aus den westdeutschen Bundesländern gibt es eine neue Finanzierungsmöglichkeit: den EZ-Kleinprojektefonds. Das neue Förderinstrument legt den Fokus auf kleinere, zivilgesellschaftliche Partnerschaftsprojekte in Ländern des Globalen Südens, die einen unmittelbaren Beitrag zur Verbesserung der Lebensbedingungen benachteiligter Menschen in Entwicklungsländern leisten. Im Sinne einer Hilfe zur Selbsthilfe sollen die Fähigkeiten der Partnerorganisationen für eine partizipative und eigenständige Projektarbeit gestärkt werden.

Insbesondere für ehrenamtlich getragene NROs bietet der neue EZ-Kleinprojektefonds regelmäßige Qualifizierungsseminare mit praktischen Hinweisen und Übungen zu Projekteinschätzung, Antragstellung, Bericht und Abrechnung an. Der EZ-Kleinprojektefonds wendet sich ausdrücklich auch an migrantisch-diasporische NROs, die mit ihren besonderen Vor-Ort-Kenntnissen wichtige Impulse für eine sinnvolle und wirksame Projektförderung setzen können.

AntragstellerInnen sind grundsätzlich westdeutsche, gemeinnützige NROs (ostdeutsche NROs können sich für den selben Fond an die Stiftung Nord-Süd-Brücken wenden). Die maximale Fördersumme pro Entwicklungsprojekt beträgt 20.000 EUR. Bis zu 75 Prozent der Gesamtprojektsumme können bezuschusst werden. Eine Eigenleistung der Antragsteller in Höhe von 25 Prozent muss in Deutschland aufgebracht werden. Eine Projektlaufzeit von bis zu einem Jahr ist möglich.
Der EZ-Kleinprojektefonds der Schmitz-Stiftungen erhält maßgebliche Mittel des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Das BMZ setzt hiermit einen besonderen Akzent der verstärkten Zusammenarbeit mit der deutschen Zivilgesellschaft

Weitere Infos & Antragsformulare:
>> Webseite der Schmitz Stiftungen (s. Rubrik EZ-Kleinprojektefonds)

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Zivilgesellschaft kritisiert Auslegung der deutschen ODA-Quote

Es klang zu schön, um wahr zu sein, als die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) Mitte April die neuen Zahlen zur Entwicklungsfinanzierung vorgestellt hat. Die deutschen Ausgaben für öffentliche Entwicklungszusammenarbeit betrug im vergangenen Jahr 2015 demzufolge über 16 Milliarden Euro, was einem Zuwachs von 26 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Unter kritischer zivilgesellschaftlicher Beobachtung ist dabei immer auch die Entwicklung der sogenannten ODA-Quote, die den prozentualen Anteil der ODA-Ausgaben am Bruttonationaleinkommen (BNE) ausdrückt: Zusammen mit etlichen anderen Mitgliedern des Entwicklungsausschusses der OECD (OECD-DAC) hat Deutschland wiederholt öffentlich zugesagt, bis zum Jahr 2015 0,7 Prozent seines BNE für öffentliche Entwicklungszusammenarbeit und Humanitäre Hilfe zur Verfügung zu stellen. Im Jahr 2014 lag die ODA-Quote Deutschlands bei gerade mal 0,42 Prozent, womit das 0,7-Prozent-Ziel bei weitem verfehlt wurde. Mit der überraschenden Mittelaufstockung im vergangenen Jahr, ist die ODA-Quote der Bundesrepublik nun sprunghaft auf 0,52 Prozent hochgeschnellt.

Die Erklärung für den markanten Anstieg ist ebenso simpel wie enttäuschend: Der Anstieg im Jahr 2015 ist fast ausschließlich auf die Anrechnung von Kosten für Geflüchtete im Inland zurückzuführen. Damit – so die lapidare Feststellung in einer Pressemitteilung des Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe VENRO – wird Deutschland mit Leistungen in Höhe von 2,7 Mrd. Euro größter Empfänger seiner eigenen Entwicklungsausgaben.
Zwar handelt es sich bei der Einbeziehung von Kosten für Geflüchtete im ersten Jahr des Aufenthaltes in neuer Heimat um eine Praxis, die auch in anderen OECD-Ländern durchaus üblich ist. Auch bleibt unbestritten, dass diese Aufwendungen richtig und notwendig und aufgrund internationaler Abkommen auch größtenteils verpflichtend sind. Kritisiert wird allerdings das rechnerische Ausmaß der Steigerung, welches nicht alleine mit der erhöhten Zahl von Geflüchteten zu erklären sei: Während die Anzahl anerkannter Geflüchteter sich lediglich vervierfacht hat, rechne die Bundesregierung rund zwanzigmal(!) so viele Aufwendungen für Geflüchtete an als im Jahr zuvor, so VENRO.

Das damit in finanzrechnerischer Hinsicht „Etikettenschwindel“ (Stiftung Weltbevölkerung) betrieben wird, der u.U. auch zum Bumerang werden kann – zum Beispiel wenn die Flüchtlingskosten wieder sinken sollten und die Quote wieder in sich zusammenfällt – ist das eine. Zum anderen birgt solch intransparenter Rechenzauber aber auch immer die Gefahr des Vertrauensschwundes – und Verluste dieser Art sind im Vergleich zu potentiellen Quoteneinbrüchen unverhältnismäßig schwieriger wieder auszubügeln.

Weitere Infos:
>> epo-Meldung „OECD-Zahlen zur Entwicklungsfinanzierung“
>> VENRO-Pressemitteilung vom 13. April 2016 (PDF)

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Offene Baustellen auf dem Weg zum globalen Klimavertrag

Im Dezember Newsletter hatten wir über den vielbeachteten 11. Welt-Klimagipfel (COP21) berichtet, der bis zum 12. Dezember in Paris stattfand und die ambitionierten Ziele und Zahlenspiele im Vorfeld des Gipfels einer kritischen Sichtung unterzogen (Newsletter 12/2016). Zur Erinnerung: Paris war mit 195 teilnehmenden Staaten sehr gut besucht, der neue Weltklimavertrag soll tatsächlich für alle Staaten weltweit gelten. Zielsetzungen sind die Dekarbonisierung, also die konsequente Abkehr von der fossilen Energiegewinnung und angesichts weiter im Meer verschwindenden Inseln und Inselstaaten, versalzender Küstenregionen, Dürrewellen etc. sollten Anstrengungen unternommen werden, um den Temperaturanstieg statt auf 2° nun auf 1,5° zu begrenzen.

Zur Unterzeichnungszeremonie des Klimavertrages wurde symbolträchtig am sogenannten „Earth Day“ eingeladen, der seit den 90er Jahren jährlich am 22. April begangen wird, um für Umweltschutz und Konsumverhalten zu mobilisieren. Erfreulich ist, dass das Abkommen direkt von 171 Staaten unterzeichnet wurde, wobei damit das Abkommen noch längst nicht in Kraft getreten ist. Dazu bedarf es mindestens 55 Unterzeichnerstaaten, die außerdem mindestens 55 Prozent der Emissionen zu verantworten haben und in denen das Abkommen auch auf nationaler Ebene ratifiziert wurde. Aber auch dann sind noch weitere Hürden zu nehmen.

Weitere Infos:
>> Klimaschutzplan 2050 der deutschen Zivilgesellschaft (PDF)
>> Webseite von COPINH (spanisch)
>> Über COPINH auf Wikipedia (engl.)

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VEN: Neuer Starter-Kit ins Globale Lernen – Methodenheft zum „Voll Global!“-Comic

Aufgrund des großen Interesses an Begleitmaterialien zu ihrem kürzlich veröffentlichten Comic „Voll Global!“ hat der Verband Entwicklungspolitik Niedersachen (VEN) nun das Begleitheft „Voll Konkret – Methoden zum Globalen Lernen“ entwickelt. Die Methodensammlung ist eine Art Starter-Kit ins Globale Lernen: gegliedert nach sieben Themengebieten, wie Globalisierung, Kolonialismus, Welthandel oder Buen Vivir, beinhaltet es Informationen und Materialien zu den Methoden und Lernformaten im Comic sowie einige ergänzende Methoden. Dabei bietet es Anregungen, wie passende Passagen aus dem Comic als Ausgangspunkte für Bildungsangebote zum jeweiligen Thema genutzt werden können. Ergänzend werden Arbeitsblätter zu den Methoden und einige Hintergrundmaterialen angeboten, die in einem gesonderten Materialbereich online zur Verfügung stehen. Der Zugang wird automatisch bei Bestellung des Heftes oder auch auf Anfrage bereitgestellt.

Die Methodensammlung kann kostenlos online heruntergeladen oder gegen Übernahme der Versandkosten und einer Schutzgebühr von 5€ als Einzelheft bestellt werden. Kontakt: Timo Holthoff / Marion Rolle – VEN-Fachstelle Globales Lernen, E-Mail: Perspektive-global[at]ven-nds.de, Tel: 0511-2791032.

Weitere Infos:
>> „Voll Konkret – Methoden zum Globalen Lernen“ (PDF)

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bpb: „Alltäglicher Rassismus“ – Themenblätter für den Unterricht Nr. 110

Die Bundeszentrale für politische Bildung macht in ihrer Publikation „Themenblätter im Unterricht Nr.110“ den alltäglichen Rassismus zum Thema. Ziel der Ausgabe ist es, SchülerInnen dafür zu sensibilisieren, wo Rassismus überall vorkommt und aufzuzeigen, welchen Funktionsweisen dieser folgt. Die SchülerInnen sollen sich dabei auch ihrer eigenen Position und Perspektive bewusst werden. Davonausgehend können Möglichkeiten herausgearbeitet werden, wie Rassismus im Alltag sichtbar gemacht und wie ihm konstruktiv begegnet werden kann.
Zusätzlich bietet die Materialie für Lehrkräfte umfangreiche Hintergrundinformationen dazu, was Rassismus ist, wo und wie er auftritt und was bei der Behandlung dieses Themas im Unterricht zu beachten ist.

Die Themenblätter enthalten einen Klassensatz von 31 doppelseitigen (identischen) Arbeitsblättern im Abreißblock sowie zwei Kopiervorlagen. Sie können kostenlos online heruntergeladen werden oder alternativ bei der Bundeszentrale für politische Bildung gegen Übernahme der Versandkosten bestellt werden.

Weitere Infos:
>> „Alltäglicher Rassismus“ – Themenblätter für den Unterricht Nr. 110 (PDF)
>> Bundeszentrale für politische Bildung-Bestellmöglichkeit

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ADS: Erste Ergebnisse der Diskriminierungsumfrage 2015 veröffentlicht

Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) veröffentlichte erste Ergebnisse der repräsentativen Erhebung „Diskriminierung in Deutschland 2015“. Auch eine offene Befragung wurde durchgeführt, wobei mehr als 12.500 von ihren eigenen Diskriminierungserfahrungen berichteten.
Dabei zeichnete sich ab, dass etwa jedeR Dritte der Befragten in den letzten zwei Jahren Diskriminierung erfahren hat. Zu Diskriminierungen kommt es dabei in allen Lebensbereichen, besonders häufig jedoch beim Zugang zu Beschäftigung und am Arbeitsplatz. Von Benachteiligungen in diesem Bereich berichtete fast die Hälfte der Menschen, die in den vergangenen zwei Jahren Diskriminierung erlebt haben.
Für den Antidiskriminierungsverband Deutschland (advd) verdeutlicht die Umfrage, dass Diskriminierung ein alltägliches Problem ist. Daher ist es von großer Wichtigkeit eine Antidiskriminierungsskultur im Alltag zu etablieren. Vor allem in der Betreuung von Betroffenen wie auch dem Ausbau des rechtlichen Diskriminierungsschutzes, sieht der advd dringenden Handlungsbedarf.

Die Erhebung des ADS kann kostenlos heruntergeladen werden.

Weitere Infos:
>> Umfrage „Diskriminierung in Deutschland 2015“ (PDF)

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Brot für die Welt & Germanwatch: Neues Dossier zu Wirtschaft und Menschenrechten

Schon seit vielen Jahren setzen sich Germanwatch und Brot für die Welt gemeinsam dafür ein, dass Unternehmen weltweit menschenrechtliche und ökologische Standards einhalten. Vor diesem Hintergrund beleuchten und bewerten die beiden Organisationen in einem gemeinsam herausgegebenen Dossier aktuelle Entwicklungen, wie sich Unternehmen in Bezug auf die Achtung von Menschenrechten verhalten. Unter dem Titel „Wirtschaft und Menschenrechte. Unternehmen verbindlich in die Pflicht nehmen“ werden politische Prozesse auf internationaler, europäischer und nationaler Ebene in den Blick genommen und dabei untersucht, wie Unternehmen von der Politik in die Pflicht genommen werden. Gleichzeitig setzt sich das Dossier auch mit den Praxen der Unternehmen selbst auseinander: Zum einen wird der Frage nachgegangen, wie es mit dem Umgang mit Menschenrechten in Textilunternehmen steht und zum anderen, wie sich am Beispiel des VW-Skandals Unterschiede bei der Wahrnehmung von Unternehmensverantwortung in Deutschland und den USA erkennen lassen.

Das Dossier ist im pdf-Format verfügbar und steht auf der Germanwatch-Webseite zum kostenlosen Download bereit.

Weitere Infos:
>> Wirtschaft und Menschenrechte. Unternehmen verbindlich in die Pflicht nehmen (PDF)

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Südwind: Studie zu den Arbeitsbedingungen in der chinesischen Schuhindustrie

Niedrige Löhnen, unfreiwillige Überstunden, mangelnder Schutz vor Gesundheits- und Sicherheitsrisiken – diese Missstände sind in der Wertschöpfungskette von Schuhen weit verbreitet. Die Studie „So wird ein Schuh draus. Arbeitsbedingungen in der chinesischen Schuhindustrie“ untersucht im Auftrag vom Südwind-Institut in Bonn, unter welchen Arbeitsbedingungen in chinesischen Zulieferbetrieben für europäische Markenunternehmen produziert wird. Als Grundlage für die Studie dienten Befragungen von Beschäftigten in drei Schuhfabriken in der chinesischen Provinz Guangdong. Die Ergebnisse sind alarmierend. Beispielsweise sind ArbeiterInnen oft nur ungenügend vor Gesundheits- und Sicherheitsrisiken am Arbeitsplatz geschützt, während es gleichzeitig nicht selten zum Einsatz von staatlicher Gewalt kommt, um Streiks für bessere Arbeitsbedingungen zu unterdrücken.

Die Studie steht als pdf-Datei kostenlos als Download zur Verfügung.

Parallel zur Veröffentlichung der Studie unterstützt Südwind außerdem die Online-Petition „End Political Repression of Chinese Labour Rights Advocates“. Die Unterschriften-Petition richtet sich an Unternehmen, die Schuhe in chinesischen Fabriken produzieren lassen und fordert diese auf, sich gegenüber der chinesischen Regierung für die sofortige Freilassung zweier inhaftierter Arbeitsrechtsaktivisten einzusetzen.

Weitere Infos:
>> „So wird auch ein Schuh draus“ (PDF)
>> Onlinepetition zur Unterstützung von Arbeitsrechtsaktivisten in China

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MISEREOR: Neue Studie zu Menschenrechtsverletzungen im Kohlesektor

Nicht erst seit dem Klimagipfel in Paris herrscht Konsens darüber, dass fossile Energieträger wie Kohle das Klima belasten. Jedoch wird durch Kohlekraftwerke nicht nur dem Klima geschadet, sondern auch die Versorgung von Wasser und Nahrung der Menschen vor Ort gefährdet. Zu diesen Ergebnissen kommt die neue Misereor-Studie „Wenn nur die Kohle zählt. Deutsche Mitverantwortung für Menschenrecht im südafrikanischen Kohlesektor“, für die zwei südafrikanische Kohlekraftwerke untersucht wurden. Neben diesen ernüchternden Ergebnissen, weißt die Studie auf ein weiteres brisantes Thema hin: Beim Bau dieser Kraftwerke waren insgesamt 19 deutsche Unternehmen involviert, und bei der Finanzierung beteiligten sich unter anderem die staatliche KfW-IPEX-Bank sowie die deutsche Bundesregierung. Dabei waren schon beim Bau sowohl ökologische als auch menschenrechtliche Risiken frühzeitig abzusehen, was jedoch bei der Projektbewilligung weder von der IPEX-Band noch von der Bundesregierung ausreichend berücksichtigt wurde. Die Studie zeigt damit schonungslos auf, wie Deutschland seiner Vorreiterrolle in Bezug auf Klimaschutz wie auch Menschenrechte hier in keiner Weise gerecht wird.

Die 76-seitige Studie steht zum kostenlosen Download zur Verfügung.

Weitere Infos:
>> „Wenn nur die Kohle zählt“ (PDF)
>> Grafiken, Bilder & die Studie in deutscher Lang- und Kurzversion

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CIR & Stadt Dortmund: Neuer Praxisleitfaden zu fairer öffentlicher Beschaffung

Im neuen Praxis-Leitfaden „Sozial gerechter Einkauf- Jetzt! Die Berücksichtigung von ILO-Kernarbeitsnormen und Kriterien des Fairen Handels beim Einkauf von Dienst- und Schutzkleidung“ beschreiben die Christliche Initiative Romero (CIR) und die Stadt Dortmund ihre Erfahrungen eines gemeinsamen Pilotprojekts und machen konkrete Vorschläge zum Nachmachen für andere Kommunen und Beschaffungseinrichtungen. Im Anhang des Leitfadens finden sich verschiedene Musterleitungsverzeichnisse, -texte und -vorlagen, die von den Kommunen bei ihrem Einkauf fairer Textilien, sowie zum Nachweis der Einhaltung der ILO-Kernarbeitsnormen genutzt werden können.

Der Praxisleitfaden kann als pdf-Datei kostenlos heruntergeladen werden.

Weitere Infos:
>> Leitfaden „Sozial gerechter Einkauf Jetzt!“ (PDF)

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Peripherie Nr.141: „Konfliktfeld Stadt“

Städte sind weltweit umkämpft. Es kommt vielfach zu Konflikten um Wohnraum, Infrastruktur, Überwachung, Stadtteilaufwertung, um ethnische Diversität sowie Zugang zu öffentlichen Gütern – urbane Ungleichheit und Konflikte, werden dabei oft auch mit Gewalt und dem Einsatz von Polizei in Städten ausgetragen. Forderungen nach dem „Recht auf Stadt“ sind im Globalen Norden und Süden allgegenwärtig. „Stadt“ ist in diesen Konflikten nicht nur Gegenstand, sondern auch eine materielle und symbolische Bühne. Diesem Themenkomplex widmet sich die aktuelle Ausgabe von Peripherie. In vielfältigen Artikeln wird das Konfliktfeld „Stadt“ aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet und dabei etwa auch der grundsätzlichen Frage nachgegangen, was eine Stadt überhaupt zu einer Stadt macht.

Die Ausgabe kann über die Webseite des Barbara Budrich-Verlags bestellt werden.

Weitere Infos:
>> Peripherie Nr.141 „Konfliktfeld Stadt“ – Bestellmöglichkeit

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iz3w: Ausgabe 354 „Zugemüllt – und wer räumt den Dreck weg?“

Deutschland ist Exportweltmeister in Sachen Müll: Elektroschrott, giftige Schlacken oder ausgemusterte Schiffe werden von hier aus massenhaft nach Ghana, in die Türkei oder nach Bangladesch verbracht, um dort ‚entsorgt’ zu werden. An der Vermüllung der Welt sind alle Industriestaaten des Nordens weit überproportional beteiligt.
Das Dossier befasst sich mit der politischen Ökonomie und Ökologie des Mülls. Die Grundthese lautet: Im Umgang mit dem Müll und den Menschen, die mit ihm arbeiten müssen, verdichten sich (welt-)gesellschaftliche Verhältnisse und Ungleichheit in besonderem Maße. Dabei geht es nicht nur um Umweltprobleme, sondern mindestens genauso um soziale Fragen nach angemessener Entlohnung, Arbeitsschutz, Nichtdiskriminierung und weiteren sozialen Standards.

Das Heft kann sowohl als pdf-Datei als auch in gedruckter Form für 5,30 Euro (zzgl. Versandkosten) erworben werden.

Weitere Infos:
>> Zugemüllt-und wer räumt den Dreck weg? – Bestellmöglichkeit

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Seminarreihe „Selbstevaluation in der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit“

Selbstevaluation ist in vielen Bereichen zu einem festen Bestandteil des Arbeitsalltags geworden. Die Qualität und Wirksamkeit der eigenen Arbeit zu überprüfen, zu bewerten und daraus Konsequenzen zu ziehen, ist vielen AkteurInnen der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit wichtig. Mit den angebotenen Seminaren soll der Qualifizierungsbedarf aufgegriffen werden, der dadurch in diesem Bereich entstanden ist. Unter Einbezug konkreter Projektbeispiele aus der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit der Teilnehmenden werden die zentralen Arbeitsschritte einer Selbstevaluation theoretisch beleuchtet und mittels partizipativer und aktivierender Methoden angewendet.
Die Seminarreihe erstreckt sich über das gesamte Jahr 2016. Sie bietet AkteurInnen in der entwicklungspolitischen Inlandsarbeit Einführungsseminare (Basismodel) sowie Vertiefungsseminare an (Modul I-III).
Grundvoraussetzung für eine Teilnahme ist ein ehrenamtliches oder hauptamtliches Engagement bei einem Träger, der entwicklungspolitische Bildungsangebote in Deutschland durchführt. Anmelden kann man sich zu einem oder auch mehreren Modulen.
Angeboten wird die Seminarreihe von Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst und dem Förderprogramm Entwicklungspolitische Bildung (FEB) von Engagement Global. Weiter unterstützt wird die Reihe von der Arbeitsgemeinschaft der Eine Welt-Landesnetzwerke in Deutschland (agl) und der Universität Bamberg.

Weitere Infos:
>> Flyer „Selbstevaluation in der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit“ (PDF)
>> Anmeldung für die Seminarreihe

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Autonome Kolloquiumsreihe des Institut für postkoloniale Studien (IfpS)

Ende April hat in Frankfurt die erste autonome Kolloquiumsreihe des Institut für postkoloniale Studien (IfpS) begonnen. Die Reihe entstand nicht zuletzt aufgrund des Weggangs von Nikita Dhawan und der Schließung des Frankfurt Research Center for Postcolonial Studies, wodurch die kurze Phase der Institutionalisierung postkolonialer Studien an der Universtität Frankfurt bereits ein Ende fand. „Durch die zusätzliche Marginalisierung von Studierenden und Mitarbeitenden, die im Bereich postkoloniale Theorien arbeiten, wird eine Beschäftigung damit in und über die universitären Räume hinaus verunmöglicht. Dies stellt ein weiteres Kapitel der Verdrängung von Kolonialgeschichte und kolonialen Kontinuitäten an einer weiß-dominierten, deutschen Universität dar“, so die InitatorInnen der Reihe. Das IfpS will mit seiner Kolloquiumsreihe Zeit und Räume schaffen, die ansonsten verwehrt bleiben. Wöchentlich bekommen Personen die Möglichkeit, ihre Arbeiten vorzustellen. In der Gruppe werden Konzepte und Strategien erörtert sowie aktuelle Themen diskutieret. Eingeladen sind dabei ausdrücklich alle Statusgruppen der Universität sowie nicht-universitäre Personen/Kollektive.

Die Sitzungen finden jeweils donnerstags von 18-20 Uhr im Seminarhaus 0.105 auf dem IG-Farben-Campus statt.

Weitere Infos:
>> IfpS auf Facebook
>> Institut für Postkoloniale Studien an der Uni Frankfurt

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Mitmachen bei den Deutschen Aktionstagen Nachhaltigkeit

Es ist wieder soweit: Bereits zum fünften Mal veranstaltet Der Rat für Nachhaltige Entwicklung die Deutschen Aktionstage Nachhaltigkeit. Die Aktionstage sollen darauf aufmerksam machen, dass viele Menschen nachhaltiges Handeln bereits in ihren Alltag integriert haben und zum Mitmachen und Nachahmen anregen. Von Montag, 30. Mai bis Sonntag, 5. Juni 2016 können Schulen, Kirchen, Unternehmen, Vereine, Initiativen, Nichtregierungsorganisationen, Behörden, Kindergärten und auch einzelne Bürgerinnen und Bürger mit ihren Aktionen für mehr Nachhaltigkeit an der Veranstaltung mitwirken. Anmeldungen sind im Internet möglich. Bei den Aktionen kann es sich zum Beispiel um einen Filmabend oder eine vegetarische Woche in der Kantine handeln, solange ein Nachhaltigkeitsbezug gegeben ist.
Wie schon im letzten Jahr, sind die Deutschen Aktionstage Nachhaltigkeit in die Europäische Nachhaltigkeitswoche eingebettet. An dieser können sich Menschen aus allen europäischen Ländern beteiligen, wobei die Beiträge aus Deutschland automatisch in die europäische Initiative einfließen.

Weitere Infos:
>> Deutsche Aktionstage Nachhaltigkeit
>> Europäische Nachhaltigkeitswoche

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Twitterprojekt @meinengagement geht in die 2. Runde

Engagement Global und das Bundesnetzwerk für Bürgerschaftliches Engagement (BBE) stellen den zentralen Twitteraccount @meinEngagement zur Verfügung, der Woche für Woche, wie ein Staffelstab, an verschiedene entwicklungspolitische AkteurInnen weitergegeben wird. Das Ziel ist, dass die Teilnehmenden in ihrer Woche von ihrer täglichen Arbeit und persönlichen Engagement berichten, wobei Einzelpersonen, Unternehmen oder Organisationen mitmachen können. Die Geschichten zum alltäglichen Engagement sollen aus möglichst persönlicher Sichtweise dargestellt werden. Mit dieser Art von Dokumentation soll sichtbar gemacht werden, dass es oft die kleinen Dinge sind, die den Engagementalltag prägen. Die Teilnehmenden erhalten ein eigenes Profil und damit eine weitere Plattform, um über ihre Organisation oder Initiative zu informieren.

Weitere Infos:
>> @meinengagement-Anmeldemöglichkeit

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Neue ASA-Projektevorschläge für 2017 gesucht

Das ASA-Programm ist auf der Suche nach neuen Vorschlägen für Projekte mit PartnerInnen in Ländern des globalen Südens für das kommende Jahr 2017. Projektvorschläge können können noch bis Oktober 2016 eingereicht werden. Als ProjektpartnerIn eröffnet sich die Möglichkeit, mit qualifizierten und engagierten jungen Menschen zusammenzuarbeiten, die einerseits ihre eigenen Ideen und Eindrücke einbringen, anderseits von der Erfahrungen des Projektpartners lernen möchten. Als zukünftige ProjektpartnerInnen bewerben können sich Individuen, Initiativen und Organisationen, die sich für eine gerechte und nachhaltige Entwicklung einsetzen.
Neben der Fortsetzung bewährter Kooperationen ist dem ASA-Programm daran gelegen, jedes Jahr auch neue Partnerorganisationen und Projekte zu finden. Daher bietet das ASA Programm eine Beratung für Interessierte an, um umfassend über die vielfältigen Möglichkeiten der Zusammenarbeit zu informieren.

Weitere Infos:
>> Neue ASA-Vorschläge für 2017

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Preisausschreiben für kommunales entwicklungspolitisches Engagement

Engagement Global möchte mit dem Preisausschreiben „Kommune bewegt Welt“ die Zusammenarbeit zwischen Kommunen, Städte und Gemeinden sowie zivilgesellschaftlichen und insbesondere migrantischen Organisationen würdigen. Durch gemeinsame entwicklungspolitische Projekte und Städtepartnerschaften kann die kommunale Entwicklungspolitik gestärkt werden. Diesem Engagement soll durch die Ausschreibung Öffentlichkeit verschafft und so für interkulturelle Kompetenzen der Kommunen sensibilisiert und geworben werden.
Kommunalverwaltung und Zivilgesellschaft müssen dabei die Bewerbung gemeinsam einreichen. Entscheidende Bewertungskriterien sind Struktur und Kontinuität der entwicklungspolitischen Zusammenarbeit sowie die Partizipationsmöglichkeiten von MigrantInnen. Wer die Preise im Gesamtwert von insgesamt 135.000 Euro erhält, entscheidet eine zehnköpfige unabhängige Jury. Die Preisverleihung findet am 19. September in Köln statt. Bewerbungen können noch bis zum 15. Juli eingereicht werden.

Weitere Infos:
>> Preisausschreiben „Kommune bewegt Welt“

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Stellenausschreibung I: ReferentIn für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit beim Forum Fairer Handel

Die Personalvermittlung Talents4Good sucht für das Forum Fairer Handel möglichst bis zum 01. Juni eine Referentin /einen Referenten für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in Teilzeit (32 Std./Woche).
Der Forum Fairer Handel e.V. in Berlin ist der Dachverband des Fairen Handels in Deutschland. Er koordiniert die Aktivitäten des Fairen Handels in Deutschland mit dem Ziel, den Fairen Handel bekannter zu machen, das Profil des Fairen Handels zu schärfen und Forderungen gegenüber Politik und Handel durchzusetzen.
Bewerber sollten neben einem abgeschlossenen Studium in Journalismus, Kommunikationswissenschaften, Politik- und Sozialwissenschaften oder vergleichbarer Qualifikation, mehrjährige Berufserfahrung in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, sehr gute Ausdrucksfähigkeit (schriftlich und mündlich) sowie sicheres Auftreten gegenüber JournalistInnen vorweisen. Von Vorteil sind Kenntnisse der Strukturen des Fairen Handels und der Arbeit von Nichtregierungsorganisationen.
Interessierte können sich mit Angabe des frühestmöglichen Eintrittstermins und vollständigen Unterlagen (Motivationsschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse und Schreibproben) über das Online-Bewerbungsformular bewerben. Bewerbungsschluss: 17. Mai 2016.

Weitere Infos:
>> Stellenausschreibung
>> Forum Fairer Handel

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Stellenausschreibung II: MitarbeiterIn Bildungsprogramm „Bildung trifft Entwicklung“

Das Eine Welt Netz NRW sucht in Münster zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine (pädagogische) Mitarbeiterin/ einen pädagogischen Mitarbeiter für das Bildungsprogramm „Bildung trifft Entwicklung in Teilzeit (20Std/Woche).
Das Programm „Bildung trifft Entwicklung“ (BtE) qualifiziert und vermittelt RückkehrerInnen aus der Entwicklungszusammenarbeit (EZ) und aus Freiwilligendiensten (FWD) sowie MigrantInnen als ReferentInnen zu Themen des Globalen Lernens für alle Schultypen und außerschulische Institutionen.
Bewerber sollten einen Hochschulabschluss oder vergleichbare Kenntnisse oder Erfahrungen (möglichst mit pädagogischer Ausrichtung) und mehrjährige Berufserfahrung (gern im Bereich Globales Lernen im formalen Bildungssektor) nachweisen können. Des Weiteren werden Auslandserfahrungen in der EZ , aus FWD oder Vergleichbares erwartet. Auch gute entwicklungspolitische Kenntnisse und fundierte Erfahrungen mit Projektplanung, Antragstellung, Monitoring und Evaluierung sollte die Bewerberin/ der Bewerber mitbringen. Die Stelle ist zunächst befristet bis zum 31.01.2017 mit Aussicht auf Verlängerung.
Interessierte können sich bewerben unter: daniela.peulen[at]eine-welt-netz-nrw.de. Bewerbungsschluss: 19. Mai 2016.

Weitere Infos:
>> Stellenausschreibung (PDF)
>> Eine Welt Netz NRW

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Terminlese

 
Do., 19.05.2016 (19h), Frankfurt/M.
Irak/Jordanien: Konfliktlösungen verzweifelt gesucht
Diskussion mit Anja Wehler-Schöck, Büroleiterin der Friedrich-Ebert-Stiftung in Amman, Jordanien. Veranstalterin: Friedrich Ebert Stiftung Landesbüro Hessen

Fr., 20.05.2016 (20h), Frankfurt/M.
videobar kamerun
Filmabend. Veranstalterin: videobar kamerun / Gallus Zentrum

Fr., 20.05. – So., 22.05.2016, Hanau
Refugees Welcome-Festival
Festival. Veranstalterin: Initiative Lampedusa

Fr., 20.05. – So., 22.05.2016, Hofgeismar
Entwicklung neu denken. Auf der Suche nach einem neuen Entwicklungsverständnis
Tagung. Veranstalterinnen: Brot für die Welt, Evangelische Akademie Hofgeismar

Sa., 21.05.2016 (15.30-17.30h), Frankfurt/M.
Walter-Dirks-Tag: Menschenrechte unter Druck?
Ausstellung und Podiumsdiskussion zu dem Thema „Menschenrechte unter Druck? Anne Frank und Walter Dirks angesichts von Flucht, sozialer Spaltung, Gewalt und Rassismus“. Veranstalter: Haus am Dom in Kooperation mit Haus der Volksarbeit e.V.

So., 22.05.2016 (16h), Frankfurt/M.
Sience-Slam-Beitrag zu Männern und Ameisenbären
Science-Slam-Beitrag. Veranstalter: Tropica Verde e.V.

Mo., 23.05.2016 (19.30), Frankfurt/M.
Einkommensverteilung
Gesprächsrunde zu „Einkommensverteilung-Zur Entwicklung von Einkommensungleichheit, deren Ursachen und Folgen“ der Reihe „Böll Economics“ mit Dorothee Spannagel unter der Moderation von Wolfgang Strengmann-Kuhn. Veranstalterin: Heinrich Böll Stiftung Hessen

Di., 24.05. – Mi., 25.05.2016, Frankfurt/M.
Zukunft mitgestalten – mit inklusiver Bildung für nachhaltige Entwicklung
Fortbildungsseminare. Veranstalter: bezev e.V.

So., 29.05.2016 (15-18h), Frankfurt/M.
Gedenkveranstaltung „Gesicht zeigen gegen rechts“
Gedenkveranstaltung. Veranstalter: Türkisches Volkshaus e.V.in Kooperation mit DIDF-Föderation demokratischer Arbeitervereine und dem Bundesverband für Migrantinnen e.V.

Mo., 30.05.2016 (19.30h), Mainz
Film: Voices of Violence
Filmvorführung und Gespräch mit der Sozialarbeiterin und Therapeutin Thérèse Mema Mapenzi. VeranstalterInnen: missio-Diözesanstelle Mainz, dem Referat Erwachsenenseelsorge im Bistum Mainz sowie dem KDFB Katholischer Deutscher Frauenbund Diözesanverband und Zweigverein Mainz und der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands im Bistum Mainz

Do., 30.05. – Fr., 01.06.2016, Bonn
Move it! – Jugendaustausch als Motor für globale Partnerschaften
Auftaktsveranstaltung der Deutsch-Afrikanischen-Jugendinitiative: Move it! – Jugendaustausch als Motor für globale Partnerschaften

04.06.2016 (11-16h), Bonn
Umsetzung von Qualitäts- und Transparenzstandards in der Praxis
Fortbildung zu Qualitäts- und Transparenzstandards. Veranstalter: Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe deutscher Nichtregierungsorganisationen e.V. (VENRO)

Fr., 10.06.2016 (20h), Frankfurt/M.
Film: FACTORY COMPLEX
Filmpremiere mit anschließendem Gespräch. Veranstalterin: Heinrich-Böll-Stiftung in Kooperation mit dem Mal Seh´n Kino. Ideel unterstützt vom EPN Hessen e.V.

Fr., 10.06. – So., 12.06.2016, Leipzig
Erstes Gipfeltreffen: Welcome to stay
Gipfeltreffen. VeranstalerInnen: Welcome2Stay, Initiativkreis für das Gipfeltreffen

Fr., 24.06. – Sa., 25.06.2016, Bad Hersfeld
Weltladen Fachtage 2016
Weltladen Fachtage. Veranstalter: Weltladen Dachverband e.V.

Do., 30.06.2016 (14-18h), Hessisch Lichtenau
Eine Welt in unserer Region
Fachtag. Veranstalter: Staatliches Schulamt für den Landkreis Hersfeld-Rotenburg und den Werra-Meißner-Kreis

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Terminkalender

Weitere entwicklungspolitische Veranstaltungen in Hessen finden sich in unserem Terminkalender.

>> EPN Hessen-Terminkalender

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Der EPN Hessen-Newsletter wird finanziell unterstützt vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung (HMWVL) sowie im Rahmen des Eine Welt-PromotorInnenprogramms vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ):

 

Finanzielle Unterstützung erhalten wir für den Newsletter auch von der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) und der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW).

 

 

Herzlichen Dank!

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