Druckansicht

Newsletter 04/2014


DISKUSSIONSVERANSTALTUNG:
Mi., 21.05.14 (18.30h), Frankfurt/M.

Perspektivwechsel in Globalem Lernen und Bildung für nachhaltige Entwicklung:

Postkoloniale und antirassistische Anfragen an die (entwicklungs-)politische Bildungsarbeit

Diskussionsveranstaltung mit Nadine Golly (Universität Lüneburg) und Prof. Dr. Bernd Overwien (Universität Kassel). In Kooperation mit der Jugendbegegnungsstätte Anne Frank, Frankfurt/M.
Globales Lernen und Bildung für eine nachhaltige Entwicklung wollen zu einem kritischen Bewusstsein über globale Zusammenhänge befähigen und zur Mitgestaltung einer gerechten und nachhaltigen Welt motivieren. Globalisierungsprozesse, globale Umweltprobleme oder kulturelle Vielfalt werden anhand ganz konkreter Beispiele erklärt, sollen so das Verständnis für die eigene Verwickelung in komplexe globale Verhältnisse wecken und damit zum Perspektivenwechsel anregen. Trotzdem schleichen sich auch in der Praxis kritischer Bildungsangebote immer wieder Stereotype, rassistisch geprägte Bilder und unhinterfragte Vorstellungen über das ein, was unter „Entwicklung“ verstanden wird. Für das Gelingen solidarischer Zusammenarbeit und emanzipatorischen Lernens ist es deshalb wichtig, koloniale Denk- und Handlungsmuster sowie ausgeblendete Machtverhältnisse in Bildungsarbeit und Entwicklungszusammenarbeit immer wieder neu zu überdenken. Mit dem Fachgespräch wollen wir bestehende Konzepte und Angebote mit postkolonialen/ antirassistischen Kritiken konfrontieren und danach fragen, welche Chancen die Auseinandersetzung mit „Weißsein“ und Eurozentrismus für das Verstehen von Selbst- und Fremdbildern und somit für die Weiterentwicklung der eigenen politischen (Bildungs)arbeit bieten kann? Was muss bei Diskussionen um nachhaltige Entwicklung berücksichtigt werden? Wie müssten Konzepte und Angebote neu oder weiter entwickelt werden?

↑ zurück nach oben

WORKSHOP:
Fr., 13.06.14 (13.30-18h), Frankfurt/M.

Fördermöglichkeiten in der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit

In Kooperation mit dem Zentrum Ökumene der EKHN und Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst
Entwicklungspolitische Bildungsarbeit ist angesichts der globalen Krisen unserer Zeit wichtiger denn je. Fördertöpfe von Brot für die Welt-Evangelischer Entwicklungsdienst, Katholischer Fond, Engagement global u.a. unterstützen diese Arbeit. An diesem Nachmittag informieren wir Sie als AntragstellerIn (oder solche, die es werden wollen) aus Hessen über Ziele, Kriterien und Schwerpunkte der verschiedenen Förderer und beantworten Fragen zur Antragsstellung. Wenn dabei – soweit dies an einem Nachmittag möglich ist – gute Erfahrungen ausgetauscht und Vernetzung geschieht, ist das durchaus beabsichtigt.

↑ zurück nach oben


WORKSHOP:
Fr., 27.06. (17h) – So., 29.06.14 (16h), Frankfurt/M.

Globales Lernen – Gewusst wie! Partizipative Projektplanung in der entwicklungspolitischen Bildungs- und Projektarbeit

MultiplikatorInnen-Workshop mit Kai Diederich (finep). In Kooperation mit dem Zentrum Ökumene der EKHN
Von der Idee zum Projekt: Der Weg von der ersten Idee zum stimmigen, attraktiven Projekt birgt einige Hürden. Fragen nach Motivation, Ziel, Inhalten und Methoden sind zu beantworten. Ziele, Indikatoren und Messinstrumente müssen bestimmt und die einzelnen Schritte im Hinblick auf verfügbare Zeit und Ressourcen realistisch geplant werden. Dieser Workshop bieten deshalb einen einführenden Überblick in die unterschiedlichen Phasen der Projektplanung (Projekt Cycle Management), und geht darüber hinaus vertiefend auf wichtige Fragen der partizipativen Projektplanung ein. Warum (Problemanalyse und Zielsetzung) und für wen (Zielgruppen) wollen Sie ein bestimmtes Projekt planen und realisieren? Welche „Wirkungsabsicht“ haben Sie, und ist diese erreichbar? Wurden Ihre ProjektpartnerInnen hier oder im globalen Süden in die Planung einbezogen? Wie können Sie Ihre Projektidee in einzelne Schritte unterteilen, für die sich dann auch Zeit, Ablauf, Materialien und Kosten realistisch kalkulieren und in kleine, handhabbare Arbeitspakete übersetzen lassen? Im Wechsel zwischen Inputs und Arbeitsgruppenphasen lernen Sie hilfreiche Planungsschritte und Instrumente kennen um diese Herausforderungen erfolgreich meistern zu können.

↑ zurück nach oben

Dritte Welt Haus: „Cuba im Film“ geht in die 19. Runde

Vom 21. bis 31. Mai lädt die Cuba-Gruppe im Dritte Welt Haus e.V. zum Festival des kubanischen Films ins Filmforum Höchst in Frankfurt am Main. Das Filmfestival findet seit 1996 jährlich statt und versteht sich „als Plattform zur kritischen Auseinandersetzung mit der kulturellen, gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Situation der karibischen Insel“. Es werden wieder zahlreiche Filmproduktionen präsentiert, die sowohl die gesellschaftliche(n) Wirklichkeit(en) des Landes in ihrer vollen Widersprüchlichkeit darstellen sollen, aber gleichzeitig auch auf neue Tendenzen im künstlerischen Ausdruck des kubanischen Films verweisen. Der thematische Schwerpunkt liegt in diesem Jahr auf dem Animationsfilm. Im Rahmen des Festivals finden darüber hinaus auch zwei Konzerte statt. Außerdem werden kubanische Filmplakate ausgestellt, und auch ein Vortrag zum Thema Ernährungssicherheit und nachhaltigem Anbau in Kuba steht auf dem Programm. Viele gute Gelegenheiten also, während dieser elf Tage verschiedene Einblicke in das kubanische Kulturschaffen und deren gesellschaftliche Interpretationen zu gewinnen.

Die Eröffnung des Festivals findet am Mittwoch, den 21. Mai mit einem Konzert von Mayito Rivera, einem der bedeutendsten zeitgenössischen Sänger Kubas, statt.

Weitere Infos:
>> Cuba im Film 2014

↑ zurück nach oben

Rund gefeiert I: NETZ – 25 Jahre „Gemeinsam für Bangladesch“


EPN Hessen-Mitglied NETZ Partnerschaft für Entwicklung und Gerechtigkeit e.V. kann dieses Jahr auf 25 Jahre Arbeit zurückblicken. NETZ ist auf Entwicklungszusammenarbeit mit Bangladesch spezialisiert. Mit konkreten Selbsthilfe-Projekten für Ernährung, Bildung und Menschenrechte sollen klare Ziele erreicht werden: weniger Armut und mehr Gerechtigkeit. Durch das Engagement Freiwilliger vor Ort und vieler Ehrenamtlicher in Deutschland ist ein großes Netzwerk entstanden, das sich gemeinsam für Bangladesch einsetzt. Aktionsgruppen an Schulen und in Kirchengemeinden, Privatleute und Unternehmen unterstützen NETZ-Projekte, haben Schulpartnerschaften oder veranstalten Aktionen und gestalten so die Partnerschaft mit Bangladesch. Der Verein feiert die bisher erzielten Erfolge und das Jubiläum am Samstag, den 24. Mai ab 14 Uhr. Es gibt südasiatischen Tanz, Bilder und Berichte der Arbeit von NETZ und bengalische Snacks. Unter dem Titel „Unmöglich – Oder haben wir es noch nicht energisch genug versucht?“ diskutiert eine Gesprächsrunde am Nachmittag über das Potenzial einer Entwicklungsorganisation wie NETZ. Dazu sind eingeladen: Sybille Pfeiffer (MdB, Bundesentwicklungsausschuss), Edda Kirleis (Brot für die Welt), Wolfram Dette (Oberbürgermeister Wetzlar), Jürgen Kretz (BMZ) und Shaheen Dill-Riaz (Filmemacher, Grimme-Preisträger). Veranstaltungsort ist die Seniorenresidenz Wetzlar, Philosophenweg 11. Die Feier ist eingebettet in die dreitägige Bangladesch-Tagung „Menschen – Würde – Rechte“, die bereits am Freitagabend anfängt und am Sonntagnachmittag endet.

Weitere Infos:
>> Netz Bangladesch e.V.
>> Programm &Anmeldung Bangladesch-Tagung 2014

↑ zurück nach oben

Rund gefeiert II: Weltladen Gießen lädt zur 35-Jahre-Feier ein

Der Weltladen Gießen ist jener Ort in der Stadt, wo sich Menschen für den Fairen Handel, für Bildung und Globales Lernen engagieren, wo Konzerte, Vorträge und Ausstellungen angeboten werden – und das schon seit 35 Jahren! Das Weltladen-Team und der Vereinsvorstand nehmen den Geburtstag zum Anlass, alle Interessierten herzlich einzuladen, am Freitag, den 23. Mai ihre Gäste zu sein. Das Fest findet im Gemeindesaal der Petrusgemeinde, Wartweg 9 in Gießen, statt und beginnt um 19 Uhr. Als Ehrengast und langjährige Förderin wird die Bürgermeisterin ein Grußwort sprechen, es gibt viel Musik, ein paar „Geschichten aus der Geschichte“, einen afrikanischen Imbiss u. v. m.

Weitere Infos:
>> Weltladen Gießen e.V.

↑ zurück nach oben

4. & 5. Juli: EPN Hessen Mitgliederversammlung 2014

 

Etliche haben es sich schon in ihre Kalender eingetragen, für alle anderen hier die Erinnerung: Am 4. und 5. Juli trifft sich das Entwicklungspolitische Netzwerk Hessen zur Mitgliederversammlung 2014. An diesen beiden Tagen heißt es also wieder: mitdiskutieren, entscheiden und die Zukunft des Netzwerks mitgestalten!

Der Freitagabend bietet Gelegenheit für Austausch, Diskussionen und Zukunftsfragen. Am Samstag widmen wir uns den Vereinsangelegenheiten. Natürlich steht auch das zehnjährige Bestehen des Netzwerks und der bevorstehende EPN Hessen-Kongress am 14. und 15. November auf der Agenda. Die Mitgliederversammlung findet wieder in Frankfurt statt, diesmal in den Räumlichkeiten der Evangelischen Französisch-reformierten Gemeinde (EFRG). Dafür danken wir unserem Mitglied KONE – Netzwerk zur Förderung Kommunikativen Handelns e.V. und der EFRG.

EPN Hessen-Mitglieder und interessierte Nicht-Mitglieder sind herzlich eingeladen. Wenn Sie dabei sein möchten, schicken Sie sich uns einfach eine kurze Mail zur Anmeldung: EPN Hessen-Geschäftsstelle, info[at]epn-hessen.de. Wir freuen uns auf eine lebendige, anregende und spannende Versammlung!

↑ zurück nach oben

Fragen zu Wachstum, Gerechtigkeit & „gutem Leben“

Wachstum schafft Wohlstand! Dieser Slogan wird von Wirtschaft und Politik mantraartig wiederholt. Doch die Kritik am scheinbar grenzenlosen Wachstum gewinnt in unterschiedlichen Bewegungen an Bedeutung. Globalisierungskritische und Eine Welt-AkteurInnen prangern globale Ungerechtigkeit an – die Schere zwischen Arm und Reich wird größer, trotz Wachstumsideologie. Umweltorganisationen beschwören die ökologischen Grenzen des Wachstums – „Peak Oil“ als Schlagwort für die Endlichkeit natürlicher Ressourcen. Auch in den Kirchen findet Wachstumskritik statt. Beim Thementag „einfach besser leben“ der hessischen Kirchen Anfang April stand die sogenannte Postwachstumsökonomie im Mittelpunkt. Die Kritik an unserer Konsum- und Überflussgesellschaft trifft sich mit der lateinamerikanischen Diskussion nach dem „guten Leben“ („buen vivir“). Die Frage, wie wir leben wollen, wird mittlerweile sogar in den deutschen Mainstream-Medien diskutiert: „Konsumverzicht. Weniger haben, glücklicher leben“ titelte der Spiegel in seiner letzten Märzausgabe.

Die eher kopflastige Debatte um alternative Wirtschaftsmodelle wird durch zahlreiche „Do it yourself“-Projekte und Ideen belebt. Initiativen, die sich mit solidarischer, nicht-kapitalistischer Ökonomie beschäftigen (z.B. Regionalwährung, Tauschringe, Nachbarschaftsinitiativen), landwirtschaftliche Bewegungen (solidarische Landwirtschaft, Stadt- und Gemeinschaftsgärten etc.) oder alternative Formen der Lebensmittelversorgung (Containern, Food-Sharing, „Mundraub“) sprießen weltweit aus dem Boden.

Doch wie kann ein so komplexes Thema an junge Menschen vermittelt werden?


Weitere Infos:
>> Methodenhandbuch „Endlich Wachstum“(nicht mehr online, Anm. der EPNH-Red.)

↑ zurück nach oben

Reihe „Globales Lernen“ an der vhs Marburg

Wie kann eine weltverantwortliche Bildung aussehen? Können Bildung und Erziehung zu einer Umgestaltung unserer Weltgesellschaft hin zu mehr Nachhaltigkeit und sozialer Gerechtigkeit beitragen? Unter welchen Bedingungen kann Lernen persönliche und gesellschaftliche Veränderungen bewirken, und wie gestaltet sich das konkret in unterschiedlichen Bildungszusammenhängen? Diese und weitere Leitfragen ziehen sich als roter Faden durch die Fortbildungsreihe „Globales Lernen – verantwortliches Handeln“ an der vhs Marburg. Insgesamt 11 Vorträge und 11 thematisch gekoppelte Praxisworkshops zwischen April und Juli 2014 laden dazu ein, sich mit ganz unterschiedlichen Themenbereichen Globalen Lernens auseinanderzusetzen, mitzudenken und mitzudiskutieren. Während die Vorträge eher sachbezogenen ausgerichtet sind, laden die erfahrungsbasierten Praxisworkshops dazu ein, lokale Handlungsalternativen zu globalen Problemen zu erproben. Die Fachpromotorin für Globales Lernen in Hessen, Lydia Koblofsky, begleitete die Konzeption der Veranstaltungsreihe. Organisiert wird sie von der vhs Marburg in Kooperation mit dem Schul- und Bildungsprojekt êpa des Marburger Weltladens.


Weitere Infos:
>>Gesamtprogramm der Veranstaltungsreihe als PDF

↑ zurück nach oben

Fortbildung Globales Lernen: „Tatort Rio“ – Krimi-Rollenspiel

„O Jogo Bonito“: Brasilien und die Fußball-WM der Männer ist in aller Munde. Doch schon in Südafrika wurde klar, dass internationale Großsport-Events für den Großteil der Bevölkerung auch Schattenseiten haben. Das Informationsbüro Nicaragua hat dazu ein Krimi-Rollenspiel für die Bildungsarbeit entwickelt, in dem sich die Teilnehmenden mit Menschenrechtsverletzungen im Rahmen der Fußball-WM spielerisch auseinandersetzen. Die Fachpromotorin für Globales Lernen Lydia Koblofsky bietet am Montag, dem 02. Juni von 15 bis 19 Uhr in Marburg eine Fortbildung zu dieser Methode an: MitarbeiterInnen des Informationsbüros Nicaragua leiten das Krimi-Rollenspiel für die Teilnehmenden an. Anschließend können didaktische Fragen für die Umsetzung in der eigenen Bildungsarbeit diskutiert werden.

Anmeldungen bis 16. Mai bei: Lydia Koblofsky lydia.koblofsky[at]epn-hessen.de

Das Krimi-Rollenspiel ist Teil des neuen Fokuscafé-Werkhefts „Alle frei und alle gleich!? Menschenrechte und soziale Kämpfe in Lateinamerika“

Weitere Infos:
>> Zum Fokuscafé-Werkheft „Alle frei und alle gleich!? …“

↑ zurück nach oben

„GRENZ“- ERFAHRUNGEN MIGRATION.
Podiumsdiskussion zum Theaterstück „Lampedusa“

Wenn wir heute „Lampedusa“ hören, gehen vielen dieselben Bilder durch den Kopf: ertrinkende Flüchtende oder kenternde Boote vor der italienischen Küste und somit der Festung Europa!

Vergangene Woche fand die Premiere von Henning Mankells Lampedusa im Frankfurter Gallus Theater statt. „Lampedusa“ ist die achte Inszenierung der 2010 gegründeten Frankfurter Daedalus Company. Das Stück überrascht mit weit mehr Themen, als man sich unmittelbar vorstellen mag. Es geht um Mehrfachdiskriminierungen von Menschen, um Aufbau und Wirkweisen von Stereotypen/ Vorurteilen, um Ängste und Klischees.

Fokus der Podiumsdiskussion, die im Anschluss an das Stück am Freitag, den 16. Mai um 21.30 Uhr im Gallus Theater Frankfurt/M. stattfindet, sind die Erfahrungen und Perspektiven von Ausgrenzung in Hinblick auf Migration. Um 19.15 Uhr führt die Regisseurin Regina Busch ins Stück ein. Hereinspaziert, zugeschaut und mitdiskutiert!

 

Termin:

Fr., 16.05.14 (21.30h), Frankfurt/M. (Gallus Theater)
„GRENZ“- ERFAHRUNGEN MIGRATION. Podiumsdiskussion zum Theaterstück „Lampedusa“
Podiumsdiskussion zum Theaterstück „Lampedusa“ von Henning Mankell, Gallus Theater, Frankfurt/M. Eine Kooperation zwischen der Daedalus Company, dem Gallus Theater, über die hessische Fachpromotorenstelle für Migration und Entwicklung/ interkulturelle Öffnung dem Entwicklungspolitisches Netzwerk Hessen (EPN Hessen), der Hessischen Landeszentrale für Politische Bildung (HLZ) (angefragt) u.a.
Weitere Infos:
>> Gallus Theater
>> Daedalus Company

↑ zurück nach oben

Aktionsaufruf zur Hauptversammlung der Deutschen Bank am 22. Mai



„Unser Planet ist kein Spielball.

Die DEUTSCHE BANK spielt aber.

Im Endeffekt mit unser aller Leben.“

(ethecon, Stiftung Ethik & Ökonomie)

ethecon – Stiftung Ethik & Ökonomie mobilisiert gegen die teilweise skandalösen Geschäftspraktiken und maßlose Profitgier der Deutschen Bank. Am 22. Mai findet vor den Festhallen der Messe Frankfurt die jährliche Hauptversammlung des deutschen Finanzriesen statt, die mit Flugblättern, Transparenten und kreativen Aktionen kritisch umrahmt werden soll. ethecon übergibt auf der Versammlung ihren jährlich verliehenen Black Planet Award an die Vorstandsvorsitzenden und prangert diese damit für ihre zerstörerischen Entscheidungen an. Bei der Protestaktion schon unterstützend mit dabei sind Organisationen wie die Kritischen Aktionäre, FACING FINANCE, Aktion Aufschrei, Urgewald u.a. – wobei es durchaus auch noch mehr werden dürfen.

Weitere Infos:
>> Protestaufruf (PDF)
>> Black Planet Dossier 2013 Deutsche Bank (PDF)

↑ zurück nach oben

Aktion Aufschrei protestiert gegen Rüstungsgeschäfte

Auch Aktive der Aktion Aufschrei protestieren am 22. Mai (ab 8 Uhr) vor der Hauptversammlung der Deutschen Bank. Ihr Protest richtet sich gegen die Beteiligung der Bank an todbringenden Rüstungsgeschäften: Über Kredite, Anleihen und Aktienbeteiligungen ist das Geldhaus an der Finanzierung und Produktion von Waffen beteiligt.

Die Kampagne „Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!“ setzt sich seit drei Jahren dafür ein, Licht in das Dunkel der Rüstungsexporte zu bringen. Nicht nur die Politik und die Rüstungshersteller setzten auf Geheimhaltung, sondern auch die Finanzierung liegt im Verborgenen. Genau dies soll geändert werden. Matthias Blöser , Pax-Christi-Friedensarbeiter und Koordinator der Kampagne gegen Rüstungsexport im Rhein-Main-Gebiet, stellt fest: „Die Hauptversammlung der AktionärInnen der Deutschen Bank bietet eine gute Gelegenheit, die Finanzierung von und Beteiligung an Rüstungsexporten offenzulegen und zu kritisieren. Unverantwortliche Rüstungslieferungen in Milliardenhöhe an menschenrechtsverletzende Regime wie in Saudi-Arabien dürfen nicht mehr finanziert werden. Treten wir dafür ein, dass sich die Deutsche Bank aus dem Rüstungsgeschäft zurückzieht und Waffenexporten keine Finanzbasis bietet!“

Dass hartnäckiger Protest wirkt, hat 2013 der Rückzug der Daimler AG vom Rüstungskonzern EADS (heute: AIRBUS) gezeigt.

Ein für Interessierte offenes Vorbereitungstreffen findet am Freitag, den 9. Mai (17h) in der Katholischen Gemeinde St. Gallus, Mainzer Landstraße 299, 60326 Frankfurt statt.

Weitere Infos:
>> Pressemitteilung der Aktion Aufschrei

↑ zurück nach oben

7. Marburger Bildungsfest: Bildung bewegen * Bewegung bilden

Mitten in Marburg, draußen und in Zelten: Unter dem diesjährigen Motto „Bildung bewegen * Bewegung bilden“ findet bereits zum siebten Mal das Bildungsfest Marburg statt. An den vier Tagen zwischen dem 12. und 15. Juni organsiert sich auf den Marburger Lahnwiesen auch dieses Jahr wieder eine Zeltstadt, die Begegnungs-, Vernetzungs- und Lernraum schaffen soll. Zahlreiche Workshops, kreative Aktionen, Ausstellungen und Diskussionen rund um Bildung, Umwelt und Gesellschaft regen zu vielfältiger Auseinandersetzung mit unserer globalen und lokalen Welt an. Ein vielfältiges Kulturprogramm am Abend, leckeres Essen auf Spendenbasis und ein gemütliches Teehaus als Rückzugsort laden zum Austausch und Verweilen ein. Das Bildungsfest soll Mut machen, „Lernen“ anders zu denken, neue Blickwinkel kennenzulernen und Grenzen abzubauen. Bildung muss gefeiert werden!

Das Bildungsfest lebt dabei von den Beiträgen seiner BesucherInnen. Die Mitgestaltung ist auf vielerlei Weise möglich, sei es durch das Angebot eines Workshops, die Vorstellung eines Projektes oder durch Mithilfe beim Kochen. Wer Lust hat, das Bildungsfest mitzugestalten, wendet sich am besten direkt an das Marburger Organisationsteam orgateam[at]bildungsfest-marburg.de. Das nächste Vorbereitungstreffen findet am Dienstag, den 06.05. um 18 Uhr statt. Ort: Raum 05B06 im B-Turm der Philosophischen Fakultät (Wilhelm-Röpke-Straße 6, 35037 Marburg). Dort können auch Projektideen vorgestellt werden.

Das Marburger Bildungsfest ist offizielles Projekt der Weltdekade Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE).

Weitere Infos:
>> Marburger Bildungsfest

↑ zurück nach oben

Das BMZ lädt ein zur „Zukunftscharta“ –
„EINEWELT – unsere Verantwortung“

Bild: WeltWeitWissen2014

Am 1. April diesen Jahres lud das BMZ VertreterInnen aus Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Wissenschaft, Kirchen, Ländern und Kommunen sowie politischen Stiftungen nach Berlin ein, um unter dem Motto „Eine Welt – unsere Verantwortung“ als Beitrag zur Post 2015-Agenda einen Dialogprozess zur Erarbeitung einer sogenannten Zukunftscharta zu erarbeiten.

2015 soll das europäische Jahr der Entwicklung sein. Es ist das Jahr, in dem die Millenniumsentwicklungsziele (MDGs) erreicht sein sollten und ein Folgeprozess auf den Weg gebracht werden muss. Ein verbindliches Folgeabkommen des Kyoto-Protokolls soll verabschiedet werden.

Der neue Hausherr im BMZ will die breite und dialogische Erarbeitung einer „Zukunftscharta als Beitrag zur Post-Entwicklungsagenda“ verstanden wissen und neue Partnerschaften initiieren, um durch nachhaltige Entwicklung Armut zu beenden und die Wirtschaft zu transformieren. Inhaltliche Schwerpunkte sollen sein: Die vier Dimensionen von Nachhaltigkeit/ Zukunftsfähigkeit (ökologische, soziale, ökonomische, politische und kulturelle Dimension) sowie Globale Partnerschaft und dabei die Klärung der Rollen und Verantwortlichkeiten von Staat, Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Verhandelt werden sollen diese Themen in fünf Foren, für die jeweils ein BMZ-Sektorreferat federführend verantwortlich ist und dem externe Themenpaten aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft zugeordnet sind. Diese sollen eine Brückenfunktion zwischen BMZ und beteiligten AkteurInnen einnehmen.

Mit seinem von einem umfassenden Nachhaltigkeits- und Entwicklungsverständnis geprägten Vorschlag stieß Minister Müller auf großes Interesse bei der entwicklungspolitischen Zivilgesellschaft. Auch die Eine Welt-Landesnetzwerke wie EPN Hessen werden über ihren Dachverband, die Arbeitsgemeinschaft der Eine Welt Landesnetzwerke in Deutschland (agl), im Koordinierungskreis der Zukunftscharta vertreten sein und Sorge dafür tragen, dass in der konkreten Ausgestaltung des (Online-)Dialogs die Eine Welt-Landesnetzwerke, lokalen NROs und entwicklungspolitischen Initiativen angemessen eingebunden werden und ihre inhaltlichen Impulse einspeisen können. Außerdem soll der Wissensarbeit und entwicklungspolitischen Bildungsarbeit eine prominentere Rolle zukommen.

Weitere Infos:
>> Online-Plattform „Zukunftscharta“

↑ zurück nach oben

Vor der Europawahl:
Entwicklungspolitischer Druck „von unten“ steigt



Rund 60 Prozent der sog. Öffentlichen Entwicklungszusammenarbeit (ODA) wird von der Europäischen Union und ihren 28 Mitgliedsstaaten geleistet. Ihre Bedeutung als Akteur internationaler Entwicklungspolitik ist nicht zu unterschätzen. Aus Sicht der Zivilgesellschaft ist es daher wichtig, sich im Vorfeld der anstehenden Europawahlen sowohl mit entwicklungspolitischen Forderungen bei den KandidatInnen Gehör zu verschaffen als auch genau hinzuschauen, welche(r) KandidatIn welche entwicklungspolitische Meinung vertritt.
In den letzten Wochen haben verschiedene zivilgesellschaftliche AkteurInnen verstärkte Anstrengungen unternommen, entwicklungspolitische Themen auf die politische (Wahl-) Agenda zu setzen, EU-BürgerInnen für entwicklungspolitische Problemstellungen im Rahmen der EU-Wahlen zu sensibilisieren und ihnen ihre Einflussmöglichkeiten aufzuzeigen.


Weitere Infos:
>> VENRO Stand.Punkt „Europa: Fair, gerecht, zukunftsfähig!“

↑ zurück nach oben

Ein Jahr Rana Plaza …

 

ausstehende Entschädigungszahlungen
+ fehlende Unternehmensverantwortung
+ mangelnde rechtliche Regelungen

= Untragbare Zustände

Auch Sie können aktiv werden !!!

Beim Einsturz des Rana Plaza-Fabrikgebäudes in Bangladesch am 24. April 2013 verloren 1138 Menschen ihr Leben, über 1500 wurden schwer verletzt. Viele von Ihnen werden ihr Leben lang nicht mehr dazu in der Lage sein, ihren Lebensunterhalt selbst zu bestreiten.

Anlässlich des Jahrestages des Unglücks in der Textilfertigungsfabrik meldeten sich viele Stimmen zu Wort, um auf die größtenteils noch ausstehenden Entschädigungszahlungen, den mangelnden rechtlichen Rahmen und fehlende Verpflichtungen für Unternehmen sowie vor allem auf die anhaltend unmenschlichen Arbeitsbedingungen in der globalen Textilindustrie aufmerksam zu machen. Was genau sind die Forderungen, und wie sollen sie umgesetzt werden?


Weitere Infos:
>> Initative #untragbar
>> Aktionsideen und Materialien (Flyer & Schablonen)
>> Kampagne Eigentum verpflichtet

↑ zurück nach oben

Aktion 3.Welt Saar: Über rassistische Afrikabilder in Kinderbüchern

Ende Februar hat die Aktion 3.Welt Saar die vierseitige Flugschrift mit dem Titel „Afrika ist schwarz. Wirklich? AfrikaBilder in Kinderbüchern – eine kritische Reflexion“ herausgebraucht. So knapp der Umfang der Publikation, so spannend ist ihr Inhalt: Thema der Schrift sind die nicht selten klischeehaften Darstellungen von Afrika und seinen „BewohnerInnen“ in Kinder- und Jugendbüchern. Es wird beschrieben, wie sich auch im scheinbar „politisch unbedenklichen“ Kinder- und Jugendbuch bestimmte Vorstellungen von Afrika niederschlagen. Dabei wird ein historischer Bogen geschlagen von der Bismarckzeit über die beiden Weltkriege, die unterschiedliche Entwicklung in der Kinderbuchliteratur der DDR und BRD bis heute. Deutlich wird, dass klischeehafte und diskriminierende Darstellungen keineswegs der Vergangenheit angehören, wobei nicht nur negative sondern auch positive Beispiele benannt werden. Die Publikation eignet sich auch für die Bildungsarbeit und wird auch in Klassensätzen abgegeben.Im Netz kann die Broschüre kostenlos heruntergeladen werden. Alternativ kann sie auch bei der Aktion 3.Welt Saar (auch in hoher Auflage) ebenfalls kostenlos bestellt werden: mail[at]3wsaar.de.Weitere Infos:
>> Flugschrift „Afrika ist schwarz. Wirklich?“ (PDF)

↑ zurück zur Materialien-Übersicht

DEAB, EPiZ u.a.: „Globales Lernen“ in Deutschland, Portugal & Rumänien

Was bedeutet Globales Lernen? Wer macht Globales Lernen und welche Aspekte spielen dabei eine Rolle? Wie sieht Globales Lernen in verschiedenen europäischen Ländern aus? Was muss getan werden, um Globales Lernen zu verbessern und die MultiplikatorInnen weiterzubilden? Mit diesen und ähnlichen Fragen beschäftigt sich die im neu veröffentlichte Studie „Global What? A study on facts and needs of Global Learning in Germany, Portugal and Romania“ . Die Studie umfasst die Auswertung eines Fragebogens, den verschiedene entwicklungspolitische Organisationen beantworteten sowie Kontextinformationen zu den beteiligten Ländern und Europa. Ziel der Befragung war in erster Linie den Fortbildungsbedarf im Bereich Globales Lernen zu ermitteln. Sie ist Teil des von der EU kofinanzierten Projektes „Facilitating Global Learning“, an dem der Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg, das Entwicklungspädagogische Informationszentrum (EPiZ) in Reutlingen, und das forum für internationale entwicklung + planung (finep), sowie drei Partnerorganisationen in Portugal und Rumänien beteiligt sind.Die Studie kann kostenlos heruntergeladen werden.Weitere Infos:
>> Studie „Global What?“ (PDF | engl.)
>> Beilage (PDF | deutsch)

↑ zurück zur Materialien-Übersicht

Forum Fairer Handel: DVD mit 20 Kurzfilmen zum Fairen Handel erschienen

Unter dem Motto „Can you change people`s minds?” rief das Forum Fairer Handel vor genau einem halben Jahr zur Teilnahme an der 2. Edition des Kurzfilmwettbewerbs für den Fairen Handel „REC A FAIR“ auf. Gesucht wurden innovative und pointierte Kurzfilme, die über Ungerechtigkeiten im Welthandel aufklären, das Konzept des Fairen Handels überzeugend darstellen und zum Aktivwerden motivieren. 68 Filmteams aus ganz Deutschland stellten sich dieser Herausforderung. Nun ist die DVD „TWENTYFAIR 2nd Edition“ mit einer Auswahl der besten 20 Filme aus dem Wettbewerb erschienen. Die Kurzfilme sind für die schulische und außerschulische Bildungsarbeit und für die Kampagnenarbeit sehr gut geeignet. Auch im politischen Bereich, auf Konferenzen und bei Fachgesprächen können die Kurzfilme gut als lockerer Einstieg oder provokante Diskussionsgrundlage eingesetzt werden.Die DVD kann beim Forum Fairer Handel kostenlos bestellt werden. Die Filme dürfen und können aber auch auf der REC A FAIR-Webseite heruntergeladen werden.Weitere Infos:
>> REC A FAIR-Webseite
>> Forum Fairere Handel: Bestellseite

↑ zurück zur Materialien-Übersicht

ila 374: Schwerpunkt Entwicklungspolitik

Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift der Informationsstelle Lateinamerika beschäftigt sich in ihrem Schwerpunkt mit dem sperrigen Schwerpunkt EZ, also Entwicklungszusammenarbeit. Die ila wäre aber nicht die ila, würde ihr das nicht auf aktuelle und wohlinformierte, kurzweilige und immer wieder auch provozierende Weise gelingen. Berichte zu den aktuellen Veränderungen (und der Rehabilitierung des Wortes „Solidarität“ in der Post-Niebel Ära) im BMZ und zum Apell des DED-Freundeskreises zur Gründung eines neuen Entwicklungsdienstes wechseln sich ab mit kritischen Überlegungen zu Rohstoffstrategie und Freihandelsgeist bei Bundesregierung und EU. Mit Referenz zu Post-Development und Buen Vivir denkt Frederik Caselitz über Alternativen zum vermeintlich neutralen Konzept „Entwicklung“ nach und auch die beliebten Felder entwicklungspolitischen Engagements wie Freiwilligendienste und Globales Lernen werden sehr grundlegenden auf (Un)Sinn und Machterhalt hin hinterfragt. Alles in allem ein sehr gelungenes Heft und unbedingt zur Lektüre empfohlen.Das Editorial und einzelne Artikel sind online frei zugänglich. Das ganze Heft kann als Printausgabe für 5 Euro (zzgl. 50 Cent Versandkosten) bei der Informationsstelle Lateinamerika bestellt werden.Weitere Infos:
>> ila 374 „Entwicklungszusammenarbeit“

↑ zurück zur Materialien-Übersicht

#ichGebAlles2014: Aktion für menschenwürdige Arbeit weltweit

Die Kampagne DEINE STIMME GEGEN ARMUT setzt nach: Vor knapp einem Jahr gab es eine Aktion, die BürgerInnen die Möglichkeit bot, sich im Rahmen einer E-Mail-Aktion direkt an ihre KanditatInnen zur Bundestagswahl zu richten und sie zu mehr Einsatz für menschenwürdige Arbeit aufzufordern: „menschenwürdige Arbeit bei uns und weltweit” lautete der Slogan damals. Die KandidatInnen wurden in der E-Mail aufgefordert, sich zu fünf konkreten Forderungen öffentlich zu bekennen. So konnten damals immerhin fast 250 KandidatInnen gewonnen werden. Nun hält DEINE STIMME GEGEN ARMUT nach und geht in eine nächste Runde: Es wurde das Manifest für menschenwürdige Arbeit aufgesetzt, in dem 6 Forderungen für menschenwürdige Arbeit – hier und weltweit – enthalten sind. Gleichzeitig wurde mit #ichGebAlles2014 die Megafon-Fotoaktion gestartet. Hier werden Digitalfotos von engagierten BürgerInnen gesammelt, auf denen zu sehen ist, dass sie sich lautstark – also möglichst mit dem Kampagnensymbol des Megafons abgelichtet – für das Thema menschenwürdige Arbeit einsetzen. Damit soll zivilgesellschaftlicher Druck auf die Abgeordneten des Deutschen Bundestags ausgeübt werden. Wie die Fotos gesammelt werden, wie sie genau öffentlichkeitswirksam eingesetzt werden sollen sowie weitere Infos zur Aktion, findet man auf der Aktions-Webseite #ichGebAlles2014.

Weitere Infos:
>> Aktion #ichGebAlles2014
>> Manifest für menschenwürdige Arbeit (nicht mehr online, Anm. der EPNH-Red.)
>> Ergebnisse der Aktion 2013

↑ zurück zur Mitmach-Übersicht

Fairtrade-Aktionen im Mai: Fairtrade-Frühstück-Wochen & Weltladentag

Der Wonnemonat Mai steht – unter anderem – auch ganz im Zeichen des Fairen Handels:
So findet, wie bereits im letzten Newsletter berichtet, am 10. Mai der Weltladentag statt. Der Weltladentag ist der politische Aktionstag von Weltläden und findet immer am zweiten Samstag im Mai statt. Zeitgleich feiern die Fair-Handels-AkteurInnen weltweit den Internationalen Tag des Fairen Handels (World Fair Trade Day). Weltläden laden Interessierte an diesem Tag zum Ladenbesuch und speziellen Aktionen ein. Ein Besuch im Weltladen lohnt sich an diesem Tag bestimmt (- wie natürlich auch an jedem anderen Tag 😉 …). Der diesjährige Weltladentag steht unter dem Motto „Mensch. Macht. Handel. Fair.“, womit auf die Auswirkungen von Machtkonzentrationen im Lebensmitteleinzelhandel aufmerksam gemacht. 5 Supermarktketten kontrollieren 90% des deutschen Lebensmittelmarktes. Die Folgen sind Preisdumping, Hungerlöhne und Menschenrechtsverletzungen.
Außerdem finden während des ganzen Monats Mai auch die Fairtrade-Frühstück-Wochen „Fair in den Tag“ statt: Sechs Wochen lang, vom 25. April bis zum 6. Juni ruft TransFair zum fairen Frühstücken auf – und dies möglichst in Form von kreativen und witzigen Frühstücksessen im öffentlichen Raum. TransFair hat dazu sogar eigens einen Aktionsleitfaden herausgegeben. Es gibt auch eine digitale Aktionslandkarte, auf der man sein öffentliches faires Frühstück eintragen kann, einen Wettbewerb, faire Rezepte und vieles mehr …. Am besten sich einfach mal auf der TransFair-Webseite umschauen!

Weitere Infos:
>> „Fair in den Tag“-Webseite
>> Aktionsleitfaden „Fair in den Tag“

↑ zurück zur Mitmach-Übersicht

Engagement Global startet Wettbewerb „Kommune bewegt Welt“

Vielerorts arbeiten Kommunen, MigrantInnenorganisationen und Eine-Welt-AkteurInnen bereits zusammen: in entwicklungspolitischen Projekten, in Städtepartnerschaften oder bei zukunftsweisenden Strategien für eine global nachhaltige Entwicklung. Der Wettbewerb „Kommune bewegt Welt“, den Engagement Global dieses Jahr erstmals auslobt, würdigt dieses gemeinsame Engagement und gibt guten Ideen eine Bühne.

Zudem werden erstmals herausragende Beispiele ausgezeichnet – mit Preisen im Wert von insgesamt 50.000 Euro! Gemeinsames Engagement sichtbar zu machen und zu fördern, das ist das Ziel des Wettbewerbs. Voraussetzung für die Bewerbung ist, dass Kommunalverwaltung und Zivilgesellschaft gemeinsam die Bewerbung einreichen. Bewerbungsschluss ist der 4. Juli. Die Preisverleihung findet am 15. September 2014 in Ulm statt.

Weitere Infos:
>> Wettbewerb „Kommune bewegt Welt“

↑ zurück zur Mitmach-Übersicht

Nachbereitet I: Dokumentation zum WeltWeitWissen-Kongress 2014

Bild: WeltWeitWissen2014

Vom 16. bis 18. Januar 2014 fand in Stuttgart der bundesweite Bildungskongress „WeltWeitWissen 2014 – Perspektiven wechseln“ zu Globalem Lernen und Bildung für nachhaltige Entwicklung mit rund 500 TeilnehmerInnen statt. Veranstalter des Kongresses waren der Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg und das Staatsministerium Baden-Württemberg in Kooperation mit zahlreichen PartnerInnen. Die Vorträge von renommierten Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Praxis, die vielfältigen Workshops, die Akteure des Bildungsmarktes, die Jugendprojekte und alle weiteren Programmpunkte sind nun in einer ausführlichen Kongressdokumentation zu finden, die jüngst erschienen ist.

Weitere Infos:
>> Dokumentation „WeltWeitWissen-Kongress2014“ (6, 6 MB!)

↑ zurück zur Mitmach-Übersicht

Nachbereitet II: (Multimedia-)Dokumentation der reCampaign 2014

Wie lässt sich der Sprung von der analogen zur digitalen Organisation bewerkstelligen? Was bedeutet die Allgegenwärtigkeit mobiler Vernetzung für die Kampagnenarbeit von NRO? Welche Rolle spielen digitale Tools und Social Media für Partizipation und bürgerschaftliches Engagement? Und wie können zivilgesellschaftliche Organisationen ihre Daten und Informationsquellen schützen? Diese Fragen standen im Mittelpunkt der diesjährigen Fachkonferenz „reCampaign – Strategien für die digitale Zivilgesellschaft“ auf der am 24. und 25. März rund 300 TeilnehmerInnen aus NRO, Stiftungen und Politik über Kampagnen und Kommunikation im Netz diskutierten. Die Konferenz wurde von Oxfam Deutschland, Wigwam und Socialbar in Kooperation mit zahlreichen Förderern, Konferenz- und Medienpartnern veranstaltet. Die VeranstalterInnen haben im Anschluss an die Konferenz eine umfangreiche multimediale Dokumentation der verschiedenen Keynotes, Workshops, Panels und des Barcamps öffentlich zugänglich gemacht, die nun online zum Abruf bereit steht.

Weitere Infos:
>> (Multimedia-)Dokumentation der reCampaign 2014

↑ zurück zur Mitmach-Übersicht

Terminlese

Sa., 10.05.14 (16h), Marburg
Bio-regio-fairer Aktionstag
Zum internationalen Weltladentag 2014: „Unser Tisch ist gedeckt! Doch mit was?“ Bio-regio-fairer Aktionstag auf dem Marburger Marktplatz. Die hessische Fachpromotorin für Globales Lernen und Nachhaltigkeit organisiert den Aktionstag in Kooperation mit dem Marburger Weltladen und dem Magistrat der Stadt Marburg

Sa., 10.05.14 (9.30-17.15h), Kassel
Wachstum oder Postwachstum?
„Wachsende grüne Ökonomie – Ausweg aus der Krise oder Illusion?“ – Eine Veranstaltung der Evangelischen Akademie Hofgeismar in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Akademie Frankfurt

Mo., 12.05.14 (19.30h), Frankfurt/M. (Haus am Dom)
Count–Down am Xingu IV
Filmpremiere & Diskussion. Filmproduktion von Martin Kessler. Frankfurter Premiere in Kooperation mit: Haus am Dom, Heinrich-Böll-Stiftung Hessen, Publik-Forum. Zahlreiche Unterstützer>

Fr., 16.05. (16.30h) – Sa., 17.05.14 (17.30h), Witzenhausen
Regenwald – vom Schützen und Nützen
Wochenendveranstaltung des Weltgarten Witzenhausen in Zusammenarbeit mit dem Weltladen Witzenhausen, dem Tropengewächshaus der Universität Kassel und dem Völkerkundlichen Museum Witzenhausen

Di., 20.05.14 (19-21.30h), Frankfurt/M. (Ev. Dreifaltigkeitsgemeinde)
Wahlen in Indien – Fakten und Hintergründe
Vortrag mit Rainer Hörig (Indien-Korrespondent für zahlreiche überregionale Medien). Veranstalter: Deutsch-Indische Zusammenarbeit e.V. und Aktionsgemeinschaft Solidarische Welt e.V.>

Fr., 23.05. (18h) – So., 25.05.14 (12.30h), Hofgeismar
Blockaden überwinden. Große Transformation und kultureller Wandel
Wochenendtagung. VeranstalterInnen: Ev. Akademie Hofgeismar, Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) und Brot für die Welt

Sa., 24.05. (15.30h | 18.30h), Frankfurt/M. (KHG)
Vortrag und Film: Ökologische Landwirtschaft als eine Alternative für Kuba
Vortrag zum Thema Ernährungssicherung und nachhaltiger Anbau mit Fernando R. Funes-Monzote (Havanna, Kuba) und Filmvorführung „Tierralismo“ im Rahmen des Festivals Cuba im Film (21.-31.5.2014) in Frankfurt/M. VeranstalterInnen: Dritte Welt haus Frankfurt/M., Heinrich Böll Stiftung, Welthungerhilfe, Rosa Luxemburg Stiftung und KHG-Frankfurt/M.

Sa., 24.05. (10-18h), Hannover
VEN-Dialogforum: Global Citizens Movement
Weltbürgerliches Engagement in Niedersachsen neu denken! Eine Veranstaltung des Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen e.V. (VEN)>

Do., 29.05. – So., 01.06.14, Leipzig
Alle oder nirgends! BUKO 36, Leipzig (nicht mehr online, Anm. der EPNH-Red.)
36. Bundeskongress Internationalismus zu Gast in Leipzig

SAVE THE DATE:

So., 01.06. – Do., 05.06.14, Frankfurt/M.
Wer bestimmt, was auf den Tisch kommt?
Thementage zu Ernährungssouveränität:

↑ zurück nach oben

Terminkalender

Weitere entwicklungspolitische Veranstaltungen in Hessen finden sich in unserem Terminkalender.

>> EPN Hessen-Terminkalender

↑ zurück nach oben

Der EPN Hessen-Newsletter wird finanziell unterstützt vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung (HMWVL) sowie im Rahmen des Eine Welt-PromotorInnenprogramms vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ):

 

Finanzielle Unterstützung erhalten wir für den Newsletter auch von der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) und der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW).

 

 

Herzlichen Dank!

↑ zurück nach oben
Druckansicht  Druckansicht