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Newsletter 03/2018


Inhalt:

EPN Hessen in Bewegung

Glokales

Weiterlesen, mitmachen, hingehen

 


Druckfrisch: Dokumentation
„Zukunftswerkstatt zur Großen Transformation“

Im November 2017 trafen sich 65 Aktive aus der Umweltbildung, der politischen, gewerkschaftlichen und rassismuskritischen Bildung, dem Globalen Lernen, aus migrantisch-diasporischen Organisationen, aus Schule und Universität zu unserer „ZUKUNFTSWERKSTATT zur Großen Transformation: Die Welt im Wandel. Transformation verstehen, Austausch stärken, Bildung gestalten“. In angeregter und inspirierender Atmosphäre wurden hier Ansätze und Haltung in der Bildungsarbeit diskutiert und Ideen für zukünftige Bildungsprojekte entwickelt.

Im Nachgang zu dieser produktiven Werkstatt hat EPN Hessen in Zusammenarbeit mit dem Forum Globales Lernen eine Dokumentation herausgebracht. Mit der Publikation sollen die Debatten, Anregungen, Fragen und methodischen Ansätze aus der Zukunftswerkstatt festgehalten und für die Weiterarbeit in unterschiedlichen Kontexten zur Verfügung gestellt werden.

Die Dokumentation liegt nun frisch gedruckt in der EPN Hessen-Geschäftsstelle aus und kann bei Interesse gerne bestellt oder auch in digitaler Form kostenlos heruntergeladen werden. (Bestellung über info[at]epn-hessen.de.)

Zur Verdauerung und Weiterführung des angestoßenen Prozesses ist auch bereits die Zukunftswerkstatt 2018 in Planung! Wer sich dafür interessiert, kann schon mal einen Blick in den ‚Save the Date‘-Flyer werfen und sich vor allem den 16. November im Kalender dick anstreichen!

Weitere Infos:
>> Dokumentation „Zukunftswerkstatt zur Großen Transformation“ (PDF)
>> Save the Date zur Zukunftswerkstatt 2018 (PDF)

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Platz für die Jungen!
EPN Hessen baut Jugendforum #JES! auf

Das EPN Hessen ist in der Gründung eines Jugendforums, um junge Erwachsene mehr in den Fokus unseres Netzwerkes zu rücken. Wir bieten jungen Engagierten dafür eine Plattform für Beteiligung als auch Raum für die Umsetzung eigener Ideen. Dies kann in Form von kleinen Projekten zu den Nachhaltigkeitszielen (SDGs) oder zu Themen wie fairem Handel oder globaler Gerechtigkeit stattfinden. Das Forum steht dabei mit Rat und Tat zur Seite. Zusätzlich bieten wir im Rahmen unseres Bildungsprogramms und über Mitgliedsgruppen spezifische Qualifizierungsangebote an.

Zurzeit stellen wir uns bei verschiedenen schulischen und außerschulischen Institutionen vor und laden junge Erwachsene zum Mitmachen ein.

Bis jetzt haben sich drei konkrete Projekte herauskristallisiert an denen wir arbeiten:

  • Kampagnenworkshop
    In Frankfurt am Samstag, 2. Juni 2018: Ideenanregung und Ausprobieren von Kampagnen
  • Kongress zum Thema Nachhaltigkeit der LandeschülersprecherInnen Hessen
    In Friedberg, 8. bis 10. Juni 2018: Workshops zu unterschiedlichen Themen
  • Internationale Woche zum Thema SDGs
    In Bensheim vom 11. bis 15. Juni 2018: Hier können erste Kampagnenideen vorgestellt und getestet werden

Zum Jugendforum gibt es auch einen ersten Flyer, mit dem wir uns direkt an interessierte junge Erwachsene richten:

Wir freuen uns über Weiterleitungen unseres Jugendforum-Flyers oder über weitere Kontaktvermittlung zu Einrichtungen, die interessiert und offen sind für ein Kennenlernen!

Weitere Infos:
>> ‚Mobi‘-Flyer für das Jugendforum #JES! (PDF)

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Aktuelle EPN Hessen-Veranstaltungen

↓ Fortbildung „Kritische Stadtrundgänge“ (15.03.)
↓ Film- & Diskussionsreihe FERN:WELT:NAH zeigt und diskutiert „Mali Blues“ (19.03.)
↓ Seminar „Partizipative & machtkritische Konzepte des Globalen Lernens“ (14.&15.04.)
↓ Save the Date I: Phoenix-FollowUp-Training „Empowerment für Entwicklung“ (04.-06.05.)
↓ Save the Date II: Workshop zu Kampagnenarbeit „Aktiv für weltweite Gerechtigkeit“ (02.06.)

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FORTBILDUNG:
Do., 15.03.18 (10-17h), Frankfurt/M.

Kritische Stadtrundgänge

Fortbildung: „Kritische Stadtrundgänge – Wie sprechen im öffentlichen Raum? Methoden der gewaltfreien Ansprache von Teilnehmenden“. Referent: Holger Klein, konsumkritischer Stadtrundgang Kassel. Veranstalter: EPN Hessen

In Hessen gibt es eine Reihe an kritischen Stadtrundgängen. Zu Konsum und Globalisierung, zur kolonialen Vergangenheit und Gegenwart, der Gentrifizierung der Städte, zur problematischen Verkürzung von Klimaschutz auf „Green City“, zur Situation von Geflüchteten oder zur Auseinandersetzung mit dem Finanzplatz Frankfurt. Vermutlich besteht bei all diesen Angeboten der Wunsch, nicht nur die immer gleichen SympathisantInnen anzusprechen, sondern vielmehr, dass sich alle TeilnehmerInnen kritisch mit den Themen auseinandersetzen (können). Wir möchten alle hessischen RundgängerInnen und Interessierte zu diesem Seminar rund um Zielgruppenvielfalt und wirksame Rundgangs-Settings einladen.
Eine Grundlage werden dabei Ideen der Gewaltfreien Kommunikation sein, die enge Zielgruppenzuschnitte hinter sich lassen. Referent Holger Klein, vom konsumkritischen Stadtrundgang Kassel, wird mit uns dazu interaktive Formate für die eigene Bewusstwerdung von Kommunikationsmustern und Rundgangshaltungen anbieten und mit uns Methoden für die Rundgangsmoderation ausprobieren.

Weitere Infos:
>> Fortbildung „Kritische Stadtrundgänge“

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REIHE FERN:WELT:NAH
FILM- & DISKUSSIONSABEND:
Mo., 19.03.18 (19h), Frankfurt/M.

Mali Blues

Entwicklungspolitischer Film und Diskussionsabend. Mit Dr. Facko Traoré (Historiker) und dem Dritte Welt Haus Chor. Hosts des Abends: Dritte Welt Haus Frankfurt und Africa Foundation. Veranstalter der Reihe: EPN Hessen im Rahmen des hessischen Eine Welt-PromotorInnen-Programms sowie die Akademie Rabanus Maurus im Haus am Dom


Traditionelle Musik hält schon seit Jahrhunderten die Gesellschaft Malis zusammen, so wird gesagt. Mali gilt auch als Wiege des Blues, den einst verschleppte SklavInnen nach Amerika mitbrachten. Doch radikale Islamisten bedrohen die Musikszene und das musikkulturelle Leben Malis zunehmend: Im Norden des Landes werden die Scharia eingeführt, Tanz und weltliche Musik verboten, Instrumente zerstört und MusikerInnen bedroht. Der Film erzählt die Geschichten von vier MusikerInnen, die Hass, Gewalt und eine radikale Auslegung des Islam nicht akzeptieren wollen. Ihre Musik wird so auch verstärkt politisches Ausdrucksmittel und Zeichen von Widerstand.
Wir laden ein zu einem Musikfilm der besonderen Art. Im anschließenden Gespräch mit Dr. Facko Traoré erfahren wir mehr über die aktuelle politische Lage und das kulturelle Leben in Mali sowie die identitätsstiftende Rolle von Musik. Gerahmt wird der Abend durch eine musikalische Einlage des Dritte Welt Haus Chores.

Weitere Infos:
>> Film- und Diskussionsabend „Mali Blues“
>> Reihe FERN:WELT:NAH

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MULTI-SEMINAR:
Sa., 14.04. (10h) – So., 15.04.18 (16h), Marburg

Partizipative & machtkritische Konzepte des Globalen Lernens

MultiplikatorInnen-Seminar zu partizipativen und machtkritischen Konzepten des Globalen Lernens. Veranstalter: Informationsbüro Nicaragua in Kooperation mit dem EPN Hessen und dem Weltladen Marburg

Im Rahmen des zweitägigen MultiplikatorInnen-Seminars möchten wir unsere Bildungskonzepte aus der Reihe Fokuscafé Lateinamerika vorstellen. Die Werkhefte zu den Themen Klimawandel und Umweltkonflikte, Kolonialismus und Rassismus, Migration und Wirtschaft beinhalten vielfältige Konzepte für eine kritische Auseinandersetzung mit globalen und innergesellschaftlichen Machtverhältnissen. Sie eignen sich vor allem für den Einsatz in der Arbeit mit Jugendlichen (ab etwa 14 Jahren) und jungen Erwachsenen.
In dem Seminar werden wir gemeinsam einige interaktive und partizipative Übungen aus den neuen Werkheften durchspielen und im Anschluss reflektieren. Gemeinsam wollen wir die Möglichkeiten, Herausforderungen und Grenzen einer machtkritischen Bildungsarbeit zu globalen Zusammenhängen diskutieren und dabei unsere Erfahrungen und Ideen aus der Bildungspraxis miteinander teilen.

Weitere Infos:
>> Seminar „Partizipative & machtkritische Konzepte des Globalen Lernens“

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PHOENIX-FOLLOWUP-TRAINING:
Fr., 04.05. (16h) – So., 06.05.18 (16h), Zierenberg bei Kassel

„Empowerment für Entwicklung“

Empowerment Folgetraining mit Phoenix e.V. Trainer: Austen P. Brandt und Uli Heidemann. Veranstalter: EPN Hessen

Im Empowerment-Training treffen wir – People of Color (PoC) – mit unseren ganz verschiedenen persönlichen Biografien und Erfahrungen aufeinander. Was uns verbindet ist die Erfahrung von Rassismus und Diskriminierung im Deutschland von heute – und vielleicht auch der Wunsch etwas dagegen tun oder zumindest besser damit umgehen zu können. Die Entwicklung hin zu antirassistischen Lebensformen vollzieht sich aber nur in kleinen Schritten. Eine fortlaufende Auseinandersetzung mit Rassismus- und Diskriminierungspraxen, die Suche nach Antworten und Lösungen im Austausch mit anderen sowie beständiges produktives und konstruktives Hinterfragen und „Aneinander-reiben“ auf Augenhöhe sind daher wichtig und wertvoll.
Im Grundlagentraining wurde gemeinsam nach Möglichkeiten gesucht, wie Vorurteilen, Diskriminierungspraxen und offenem Rassismus konstruktiv-kritisch begegnet werden kann. 2018 treffen wir uns wieder – und machen weiter! In einem Empowerment-Folgetraining werden wir das erste Training reflektieren und vertiefen. Wir fragen, inwieweit sich seither unsere alltägliche Wirklichkeit verändert hat, was gut gelaufen ist und wo Schwierigkeiten entstanden sind. Wo hat Gelerntes wie weiter geholfen? Welche Strategien haben sich bewährt?

Weitere Infos:
>> Phoenix-FollowUp-Training „Empowerment für Entwicklung“

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SAVE THE DATE –
WORKSHOP FÜR KAMPAGNENARBEIT:
Sa., 02.06.18 (10-17h), Frankfurt/M.

Aktiv für weltweite Gerechtigkeit

Workshop für Kampagnenarbeit mit Referentin Evelyn Bahn (Inkota e.V.). Veranstalter: EPN Hessen

Wie kann kreatives und öffentlichkeitswirksames Engagement für weltweite Gerechtigkeit aussehen? Der eintägige Schnupper-Workshop zu Kampagnenarbeit soll erste Ideen und Anregungen bieten. Für Referentin Evelyn Bahn von Inkota e.V. gehört Kampagnenarbeit seit Jahren zum festen Bestandteil entwicklungspolitischer Arbeit. Sie wird an ausgewählten Beispielen eine Einführung in Struktur, Möglichkeiten und Grenzen der Kampagnenarbeit geben und ein realistisches Bild davon vermitteln, welche Vorbereitung getroffen und Ressourcen bereitgestellt werden müssen, um erfolgreich Kampagnen zu planen und umzusetzen. Anschließend werden wir selbst aktiv und testen Formate und stellen erste Überlegungen an. Diese können im EPN Hessen-Jugendforum JES! (siehe hierzu weiter oben) direkt umgesetzt und ausprobiert werden.

Für Verpflegung ist gesorgt. Anmeldungen bitte an: info[at]epn-hessen.de.

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Aus dem Netzwerk

↓ Karl Kübel Stiftung prämiert vier FAIRWANDLER-Initiativen
↓ Rund gefeiert: Der Eine-Welt-Verein Oberursel wird 25 Jahre jung

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Karl Kübel Stiftung prämiert vier junge FAIRWANDLER-Initiativen

Anlässlich des Welttags der sozialen Gerechtigkeit am 20. Februar hat EPN Hessen-Mitgliedsorganisation Karl Kübel Stiftung in Frankfurt den jährlich ausgeschriebenen FAIRWANDLER-Preis für entwicklungspolitisch engagierte junge Menschen verliehen. Unter den 14 nominierten Initiativen sind vier herausragende Projekte ausgezeichnet worden:

  • In der Kategorie FAIRhandeln!: Kauri, ein Marktplatz für fairen und nachhaltig produzierten Schmuck, den drei Absolventinnen gemeinsam im Social Impact Lab Duisburg entwickeln.
  • In der Kategorie FAIRwerten!: Restlos glücklich e.V., ein Bildungsangebot für einen nachhaltigen und bewussten Umgang mit Lebensmitteln. Die rund 20 jungen Leuten des Vereins schärfen mit Workshops, Schulungen und Kochkursen das Bewusstsein für Lebensmittelverschwendung.
  • In der Kategorie FAIRmitteln!: Multi-Schulung Flucht, eine Initiative der BUNDjugend NRW e.V., sie bilden junge Menschen in Nordrhein-Westfalen zu MultiplikatorInnen zu den Themen Flucht und Migration aus.
  • In der Kategorie FAIRbinden!: GlobalMatch e.V., eine Online-Plattform, die einen „Austausch von Ideen und Wissen auf Augenhöhe“ zwischen Engagierten aus dem Globalen Norden und Süden ermöglicht. Hinter dem Projekt stehen sechs Studierende.

„Mit unserem bundesweiten Preis wollen wir junges, entwicklungspolitisches Engagement sichtbar machen und fördern“, so Matthias Wilkes, Stiftungsratsvorsitzender der KKS. Neben dem Preisgeld erhalten die Ausgezeichneten fachliche Unterstützung durch ehrenamtliche Paten und Patinnen.

Weitere Infos:
>> FAIRWANDLER-Webseite
>> Karl Kübel Stiftung

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Rund gefeiert: Der Eine-Welt-Verein Oberursel wird 25 Jahre jung

EPN Hessen-Mitgliedsorganisation Eine-Welt-Verein Oberursel feiert in diesem Jahr sein 25-jähriges Bestehen. Der 1993 gegründete Verein setzt sich für eine weltoffene und solidarische Welt ein. Seine Mitglieder engagieren sich vielfältig im Bereich der entwicklungspolitischen Inlandsarbeit: durch die Organisation von Diskussions- oder Filmabenden, durch ihr Engagement im Weltladen Oberursel oder durch Bildungsarbeit in Oberurseler Schulen. Anerkennung für diese Arbeit erhielt der Verein dann anlässlich der Feier zum 25-jährigen Bestehen Ende Februar: Dem ehemaligen Vereinsvorsitzenden Franz Schneider wurde dort von Bürgermeister Hans-Georg Brum der Ehrenbrief des Landes Hessen überreicht. Der Ehrenbrief ist eine Auszeichnung des Hessischen Ministerpräsidenten, die für besonderes ehrenamtliches Engagement im Bereich der demokratischen, sozialen oder kulturellen Gestaltung der Gesellschaft vergeben wird.

EPN Hessen gratuliert herzlich zu diesem runden Geburtstag und auch zu der Auszeichnung und wünscht dem Verein auch weiterhin viel Energie und Kraft für seine Arbeit. Nächste Gelegenheit, den Verein und seine MacherInnen kennen zu lernen, bietet sich am 14.3. An dem Abend wird zu einer Filmveranstaltung mit anschließender Diskussion eingeladen. Gezeigt wird der letzten Herbst veröffentlichte Dokumentarfilm „Das grüne Gold“. Für das anschließende Gespräch ist Regisseur Ioakim Demmer zu Gast.

Weitere Infos:
>> Eine-Welt-Verein und Weltladen Oberursel

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„Hessen entwickeln für die Eine Welt“ –
Neues aus dem PromotorInnen-Programm:

↓ Fachtagung zu politischer Teilhabe & Engagement für nachhaltige Entwicklung (22.&23.03.)
↓ 3. Vernetzungstreffen der hessischen Fairtrade-Kommunen und -Kreise (19.04.)
↓ 1. Fairtrade-SchülerInnenakademie in Hessen (26.04.)

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FACHTAGUNG:
Do., 22.03. (10.30h/12h) – Fr., 23.03.17 (16h), Fulda

„Wir müssen reden!
Politischer Teilhabe & Engagement für nachhaltige Entwicklung fördern

Fachtagung des agl-Fachforum Zivilgesellschaft und Partizipation. Für Menschen, die sich für eine partizipative Gestaltung der Zukunft stark machen (wollen)!

Weltweit werden die Räume für politische Aktivität und Mitbestimmung immer stärker eingeschränkt. Gleichzeitig brauchen und wollen wir für die Umsetzung der öko-sozialen Transformation mehr Raum für Mitbestimmung und Mitgestaltung: „shrinking spaces? – Räume öffnen!“ lautet daher unser Ausgangsstatement der Tagung, von dem aus wir das Feld praktisch wie theoretisch sondieren. Wir möchten dabei aus unterschiedlichen Erfahrungen politischer Teilhabe und Kämpfe darum lernen – im Austausch und durch Stimmen aus anderen Teilen der Welt. Dazu müssen wir reden! Wir müssen reden: • Über die Realität weltweit schrumpfender Räume politischer Teilhabe • über Weg und Vision einer Gesellschaft, in der die global verantwortliche Mitgestaltung der Lebensverhältnisse von Allen praktizierter Alltag geworden ist • über die Herausforderung (entwicklungs-)politischer Organisationen, weitere Kreise zu ziehen und noch mehr Menschen zur aktiven Mitgestaltung einer inklusiven und solidarischen Welt zu bewegen … • … und über die Chancen, die sich uns bieten, wenn wir uns ernsthaft dazu auf den Weg machen – mit mehr und besserer Zusammenarbeit, neuen, kreativen Formen der Beteiligung und einer echten Streitkultur.

Veranstalter: Fachforum Partizipation und Zivilgesellschaft der Arbeitsgemeinschaft der Eine Welt- Landesnetzwerke in Deutschland (agl) gemeinsam mit EPN Hessen, Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg (DEAB) und BUNDjugend

Aus dem hessischen PromotorInnen-Programm ist die Fachpromotorenstelle Öffentlichkeitsarbeit und Partizipation an der Konzeption und Organisation der Fachtagung beteiligt.

Weitere Infos:
>> „Wir müssen reden!“ – Webseite zur Fachtagung

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VERNETZUNGSTREFFEN:
Do., 19.04.18 (10-16h), Bad Nauheim

3. Vernetzungstreffen hessischer Fairtrade-Kommunen und -Kreise

Es laden ein: Fairtrade-Stadt Bad Nauheim, die Eine Welt-Promotorin für Fairen Handel und nachhaltige Beschaffung des EPN Hessen, TransFair e.V., der Hessische Städtetag und der Hessische Städte- und Gemeindebund

Fair handeln in der Kommune – rund 65 Kommunen und Kreise in Hessen sind Fairtrade-Town oder befinden sich im Anerkennungsprozess. Am Donnerstag, den 19. April 2018 findet das dritte hessische Vernetzungstreffen statt und schafft einen Raum Erfahrungen und Ideen auszutauschen und Anregungen für die eigene Arbeit vor Ort zu gewinnen.
Vorträge, parallel laufende Workshops und konkrete Beispiele zeigen auf, wie es gelingt, faires Handeln in der Kommune weiterzuentwickeln. Die Workshops vertiefen die Themen „‘Bewegende‘ Öffentlichkeitsarbeit“, „Wege zu einer verantwortungsvollen Beschaffung“ und „Bildungsarbeit für Fairen Handel“. Außerdem gibt es Raum für offenen Austausch und Gespräche.
Willkommen sind verschiedenste Akteure aus dem Bereich Fairer Handel: Steuerungs- und Initiativgruppen, entwicklungspolitische Gruppen, Unternehmen, Schulen sowie Mitarbeitende (kommunaler) Vergabestellen oder des Stadtmarketings.

Anmeldung bis zum 12.04.2018 per E-Mail bei Maria Tech unter: fairtrade-towns[at]epn-hessen.de.

Weitere Infos:
>> Einladung und Programm zum Vernetzungstreffen (PDF)

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SCHÜLERiNNENAKADEMIE:
Do., 26.04.18 (9.30-16h), Frankfurt/M.

1. Fairtrade-SchülerInnenakademie in Hessen

Es laden ein: TransFair e.V., die Fachpromotorin für Globales Lernen des EPN Hessen, das Zentrum Ökumene, die Fairtrade-Stadt Frankfurt und das Netzwerk Rhein.Main.Fair

Die Fairtrade-SchülerInnenakademie findet im Rahmen der Kampagne Fairtrade-Schools von TransFair e.V. statt und hat das Ziel, SchülerInnen zu Fairtrade-BotschafterInnen auszubilden. Auf die jungen TeilnehmerInnen warten spannende Workshops, ein BotschafterInnen-Training, das SchülerInnen fit macht, um sich für den Fairen Handel einsetzen zu können und nicht zuletzt das Musical „Global Playerz“.
Teilnehmen können interessierte SchülerInnen ab der Klasse 7 von hessischen Schulen, die sich für den fairen Handel einsetzen wollen oder es bereits tun. Mit dabei sein können maximal 8 Personen einer Schule, dies beinhaltet eine Schülergruppe von maximal 7 Personen plus eine erwachsene Begleitperson.

Die Anmeldung kann bis zum 13. April über das Online-Formular auf der Webseite der Kampagne Fairtrade-Schools erfolgen.

Weitere Infos:
>> Einladungsflyer „1. Fairtrade-SchülerInnenakademie in Hessen“ (PDF)

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Jean Ziegler zu Gast bei der Eröffnung des Frankfurter
Forum `Globale Entwicklung – Globale Gerechtigkeit´

„Warum wir die kannibalische Weltordnung stürzen müssen“; darüber sprachen Jean Ziegler, Berater des UN Menschenrechtsrat und ebenso langjähriger wie glaubhafter Kämpfer für eine andere Globalisierung mit Thomas Gebauer (medico international) Anfang Februar in Frankfurt. Weit über 500 TeilnehmerInnen waren aus ganz Rhein Main angereist, um der kritischen Abrechnung mit kapitalistischer Ausbeutung und politischem Machtmissbrauch zu lauschen. Anschaulich und pointiert, illustriert durch erfahrungsgesättigte Inneneinsichten in politische Entscheidungsprozesse der letzten 50 Jahre. Diese Inneneinsichten speisen sich überwiegend aus diversen Gremien und Tätigkeiten im Rahmen der Vereinten Nationen, deren Versagen Ziegler in vergangenen wie aktuellen Konflikten schonungslos offenlegte. Gleichwohl plädierte er eindringlich für die Strukturreform der UN, damit deren Mission „Wohlstand und Gleichheit für alle, die Wahrung der Menschenrechte und kollektive Sicherheit (Abwesenheit von Krieg)“ gerade bei Verbrechen gegen die Menschlichkeit nicht länger durch das Vetorecht des Sicherheitsrates behindert werden kann.

Eine der vielen Stärken Zieglers ist, dass er an die Notwendigkeit und die Machbarkeit der Veränderung der globalen Missstände glaubt und nachdrücklich dazu ermutigt, sich allen Widerständen zum Trotz mitten ins Handgemenge zu werfen, ohne sich dabei von institutionellen Grenzen oder Denkverboten einengen und mundtot machen zu lassen.

Wenn Sie auch in Zukunft zu den Veranstaltungen des Frankfurt Forums `Globale Entwicklung – Globale Gerechtigkeit´ eingeladen werden möchten, genügt eine Mail an: forum-globale-gerechtigkeit[at]epn-hessen.de.

Weitere Infos:
>> Die Auftaktveranstaltung mit Jean Ziegler auf YouTube

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Die Umsetzung der UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte hier und anderswo …

Welche Staaten haben Nationale Aktionspläne zur Umsetzung der UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte (NAP) verabschiedet? Was beinhalten sie? Wie ambitioniert sind sie jeweils? Das neue Webportal „National Action Plans on Business an Human Rights“ des Dänischen Instituts für Menschenrechte gibt hierüber Auskunft. Anschaulich navigierbar über eine Weltkarte bietet es Möglichkeiten zum Vergleich der Pläne unter verschiedenen Gesichtspunkten.

Deutlich wird dabei unter anderem: Deutschland bleibt in vielen Punkten hinter den Bemühungen anderer Länder zurück! So gibt es z.B. in Frankreich und Großbritannien bereits weit verbindlichere Vorgaben. (Je ein konkretes Beispiel: In Großbritannien wurde der Modern Slavery Act verabschiedet, wonach große Unternehmen über moderne Formen der Sklaverei in ihren Lieferketten und ihre Gegenmaßnahmen berichten müssen. Im deutschen NAP sucht man vergeblich nach einer entsprechenden Formulierung. In Frankreich wurde ein Gesetz angenommen, das große Unternehmen verpflichtet, menschenrechtliche Risiken zu identifizieren und zu verhindern – und dies auch bei Tochterunternehmen und Zulieferbetrieben. Auch hier sucht man umsonst nach einer deutschen Entsprechung.)


Weitere Infos:
>> Webportal „National Action Plans on Business an Human Rights“
>> Nationaler Aktionsplan der Bundesregierung (PDF)
>> Kommentar „Kein Mut zu mehr Verbindlichkeit“ (PDF)

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Weitere Infos:

>> xxx

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Materialien

↓ Heinrich Böll, BUND u.a.: „Fleischatlas 2018“
↓ bezev: Inklusives Bildungsmaterial „Echt gerecht?! Fairer Handel“
↓ Stiftung Wissenschaft und Politik: Neue Studie zu Multi-Stakeholder-Partnerschaften
↓ iz3w Ausgabe 365: „Pressefreiheit – nicht überall erhältlich“
↓ DZI & VENRO: Neue Handreichung „Ethik in Spendenvideos“

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Heinrich Böll, BUND u.a.: „Fleischatlas 2018“

Kein anderer Sektor trägt so massiv zum Verlust der Artenvielfalt, der Rodung von Wäldern und der Zerstörung unseres Klimas, der Gefährdung unserer Gesundheitssysteme und zum Leid der Tiere bei wie die industrielle Fleischproduktion. Dies verdeutlicht der neue „Fleischatlas 2018“, gemeinsam veröffentlicht von BUND, der Heinrich-Böll-Stiftung und Le Monde Diplomatique. Dieser vierte Atlas der Fleischatlas-Serie präsentiert – anders als die vorherigen Atlanten – nicht nur die Probleme der Fleischindustrie und ihre Ursachen, sondern vor allem Chancen, Strategien und Instrumente für einen Wandel. Das ist gut so, denn es ist auch höchste Zeit zu handeln: Sollen die Ziele der globalen Nachhaltigkeitsagenda 2030 und das Pariser Klimaabkommen erreicht werden, muss die Fleischproduktion grundlegend umgebaut werden. Die HerausgeberInnen äußern diesbezüglich deutliche Kritik und benennen klar, woran es liegt: „Immer mehr Menschen in Deutschland sind dazu bereit – und wundern sich, dass die Politik so wenig tut. Ein Umbau der Tierhaltung ist keine Träumerei … für viele Auswirkungen der industriellen Tierhaltung liegen die Lösungen schon auf dem Tisch – es hapert jedoch am Willen der Politik, sie anzuwenden. Denn der Widerstand der globalen Fleischindustrie ist gewaltig.“

Der Fleischatlas kann in gedruckter Form bestellt oder in verschiedenen digitalen Formaten heruntergeladen werden.

Weitere Infos:
>> Fleischatlas 2018

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bezev: Inklusives Bildungsmaterial „Echt gerecht?! Fairer Handel“

Wo und wie wachsen Bananen? Wie ist der Weg von der Kakaobohne zur Schokolade? Wer produziert unser Spielzeug und wer näht unsere Kleidung? Aber vor allem: geht es dabei fair zu? Diese und viele weitere Fragen werden im neuen inklusiven Bildungsmaterial zum Fairen Handel „echt gerecht?!“ von bezev e.V. aufgearbeitet und beantwortet. Konzipiert ist es für SchülerInnen der 3. und 4. Klasse. Mit den Materialien lernen sie, ihr eigenes (Konsum-) Verhalten mit Arbeitsbedingungen in den Produktionsländern, globalen Handelsstrukturen und ökologischen Aspekten in Verbindung zu setzen. Beispielhaft werden dazu Produkte wie Schokolade, Spielzeug, Bananen und Kleidung mit vielfältigen, handlungsnahen Methoden behandelt.
Sie verstehen dadurch, warum es bei der Produktion von Waren oft unfair zugeht und wie die Lebensrealität von Arbeiterinnen und Arbeitern in Fabriken oder auf Plantagen aussieht. Und sie lernen dass sie selbst die Möglichkeit haben, darauf Einfluss zu nehmen. Den SchülerInnen werden durch alltagsnahe Beispiele Möglichkeiten vorgestellt, worauf sie beim Kauf von Waren achten können und wie sich das auf globale Strukturen auswirkt.

Die umfangreichen Bildungsmaterialien können auf der Webseite von bezev kostenfrei heruntergeladen werden.

Weitere Infos:
>> Bildungsmaterial „echt gerecht?!“

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Stiftung Wissenschaft und Politik: Neue Studie zu Multi-Stakeholder-Partnerschaften

Multi-Stakeholder-Partnerschaften sollen zur Erreichung der globalen Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 beitragen. Bisherige Erfahrungen mit Partnerschaften zwischen staatlichen und nichtstaatlichen Akteuren sind jedoch gemischt. Die Stiftung Wissenschaft und Politik hat nun in einer Studie untersucht, inwiefern Politik und andere relevante Akteure bestehende Erkenntnisse zu Multi-Stakeholder-Partnerschaften aufgreifen. Die Studie „Partnerschaften im Dienst der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung – transformativ, inklusiv und verantwortlich?“ basiert auf Befragungen ausgewählter Akteure aus den Bereichen der Vereinten Nationen und deren Umfeld, von Geberinstitutionen, Regierungen und privaten Initiativen.

Die Studie ist als PDF kostenfrei zugänglich.

Weitere Infos:
>> Studie „Partnerschaften im Dienst der Agenda 2030“ (PDF)

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iz3w Ausgabe 365: „Pressefreiheit – nicht überall erhältlich“

Deutschland gilt laut globalem Index der Reporter ohne Grenzen als Land mit einer „guten Situation“ für Presseerzeugnisse. In vielen Ländern ist die Lage infolge von Repressionen „sehr ernst“, zum Beispiel in China, Iran oder Sudan. Auch in Ländern zwischen diesen Extremen kann freier Journalismus lebensgefährlich sein, etwa in Mexiko. Dabei sind die Meinungs- und Pressefreiheit Grundvoraussetzungen für Gesellschaften, die aufgeklärte Zustände und Partizipation an politischen Entscheidungen anstreben. Es geht um demokratische, freiheitliche und soziale Regeln, die einerseits im Bewusstsein, andererseits als verbindliche Rechte verankert sind. Die HerausgeberInnen der iz3w lassen in dieser Ausgabe Personen zu Wort kommen, die sich für diese Ziele einsetzen, und fragen: Wie sehen die Produktionsbedingungen für die Berichterstattung weltweit aus? Wozu braucht es freie Medien? Wo fängt die Repression an und auf welche Weise wirken sich neue Medien auf die Berichterstattung aus?

Das Heft kann für 5,30 Euro in Printform oder digital erworben werden.

Weitere Infos:
>> Bestellmöglichkeit iz3w-Zeitschrift

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DZI & VENRO: Neue Handreichung „Ethik in Spendenvideos“

Spendenvideos – ob Imagevideos, Projektfilme oder Spendenaufrufe auf Internetseiten, in sozialen Medien, im Fernsehen oder Kino – sind im medialen Zeitalter ein wichtiger Bestandteil der Arbeit von Nichtregierungsorganisationen. Die jüngst erschienene Handreichung „Ethik in Spendenvideos“ des Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen in Zusammenarbeit mit VENRO will eine praxisnahe Orientierung geben und somit eine Hilfestellung bei der Konzeption und Umsetzung filmischer Werbemaßnahmen sein. Die Handreichung wurde in einem intensiven Diskussionsprozess der HerausgeberInnen erarbeitet. Für die Bandbreite an filmischen Mitteln wird genau differenziert, welche Darstellungsformen befürwortet, welche akzeptiert und welche abgelehnt werden.

Die Handreichung ist frei zugänglich und kann als PDF heruntergeladen werden.

Weitere Infos:
>> Handreichung „Ethik in Spendenvideos“ (PDF)

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Mitmachen: Kampagnen, Wettbewerbe & Ausschreibungen

↓ Weltkakao-Konferenz aufrütteln: Oster-Aktion von Make Chocolate Fair
↓ Für 100% Menschenwürde: Internationale Wochen gegen Rassismus (12.3.-25.3.)
↓ #SYSTEM-FEHLER: LiMA 18 – Linke Medienakademie 2018 (10.4.-14.4.)
↓ 24guteTaten: Gute Taten gesucht! Ausschreibung für Adventskalender-Projekt
↓ Wettbewerb I: Starke Bildungsinitiativen für nachhaltige Entwicklung gesucht
↓ Wettbewerb II: „Kommune bewegt Welt“ geht in die nächste Runde

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Weltkakao-Konferenz aufrütteln: Oster-Aktion von Make Chocolate Fair

Wenn zwischen dem 22. und dem 25. April alle wichtigen Akteure des globalen Schokoladengeschäfts zur Weltkakao-Konferenz nach Berlin kommen, hat die Kampagne Make Chocolate Fair! vor, ein Wörtchen mitzureden. Der Zeitpunkt dafür könnte viel passender eigentlich gar nicht sein: Zu keiner Jahreszeit wird so viel Schokolade konsumiert wie rund um Ostern. Mit Make Chocolate Fair! ruft INKOTA deshalb zu einer Oster-Aktion auf, um Schoko-Fans über die Probleme im Kakaoanbau sowie über Alternativen des Fairen Handels zu informieren. Die Idee: Aktionsgruppen in ganz Deutschland gehen als Osterhasen verkleidet auf die Straße und kommen mit PassantInnen ins Gespräch. Auf Sprechblasen sammeln sie Forderungen an die Schokoladenindustrie. INKOTA-AktivistInnen werden dafür sorgen, dass Nestlé, Mars, Lindt, Ferrero und Co. diese Forderungen zu hören bekommen, wenn Ende April zur 4. Weltkakaokonferenz die wichtigsten Akteure des Kakaogeschäfts zusammenkommen.
Seien auch Sie dabei!

Weitere Infos:
>> Make Chocolate Fair! Osteraktion: Infos und Kontakt
>> INKOTA-Webseite

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Für 100% Menschenwürde: Internationale Wochen gegen Rassismus (12.3.-25.3.)

Bereits seit 1995 setzen die Internationalen Wochen gegen Rassismus Jahr für Jahr ein vielstimmiges aber eindeutiges Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus in Deutschland, Europa und der Welt und machen entsprechendes Engagement sichtbar. In Deutschland lädt die Stiftung gegen Rassismus gemeinsam mit mehr als 80 bundesweiten Organisationen und Einrichtungen dazu ein, sich an den Wochen gegen Rassismus aktiv zu beteiligen. In diesem Jahr finden die Internationalen Wochen gegen Rassismus im Zeitraum vom 12.-25. März statt. Das diesjährige Motto: „100% Menschenwürde – Zusammen gegen Rassismus.“ Die Wochen bieten auch für Schulen eine gute Gelegenheit ihre SchülerInnen zum vielfältigen Engagement zu motivieren. Entsprechende Anregungen, Ideen und Vorschläge stehen auf der Webseite zu den Aktionswochen zum Download bereit.

Weitere Infos:
>> Internationale Wochen gegen Rassismus 2018

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#SYSTEM-FEHLER: LiMA 18 – Linke Medienakademie 2018 (10-4.-14.4.)

Vom 10. bis 14. April findet der diesjährige Kongress der Linken Medienakademie statt – der LiMA18-Frühjahrskongress. Das Angebot: Mehr als 30 Seminare zu Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, journalistischem Schreiben on- und offline, Rhetorik, Handwerkszeug für Bild- und Textgestaltung sowie Grundlagen zur Erstellung von Webseiten und Blogs oder Audio- und Videobearbeitung sowie Veranstaltungen mit dem Schwerpunkt investigativer Journalismus und Dark-Net und mehr. Der Hintergrund: Eine Meinung reicht heute nicht mehr aus, um die Welt zu retten. In Zeiten von Fake-News und Facebook-Blasen müssen kritische Medien mehr liefern. Netzwerke aufdecken, krumme Geschäfte aufzeigen, Schwachen eine Stimme geben, kurz: Licht ins Dunkle bringen, lautet die Devise. Nicht nur kritische Medienschaffende, auch AktivistInnen und kritisch Engagierte brauchen einen langen Atem und gutes Handwerkszeug, um den üppig ausgestatteten PR-Abteilungen von Konzernen und Öffentlichkeitsabteilungen oder gar kriminellen Netzwerken etwas entgegen zu setzen. Journalismus und Medien mit Haltung sind wichtig; aber genauso wichtig ist, wirkungsvolle Methoden an der Hand zu haben, um selbst etwas zu bewegen. Eine gute Gelegenheit auch für Eine Welt-AkteurInnen, sich zusammen mit AkteurInnen aus anderen Bereichen fit zu machen für ‚bewegende‘ Öffentlichkeitsarbeit.

Weitere Infos:
>> #LiMA18: Alles zum Kongress und zum Programm

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24guteTaten: Gute Taten gesucht! Ausschreibung für Adventskalender-Projekt

Ende Februar wurde die diesjährige Ausschreibung für den 24guteTaten Adventskalender gestartet. Aber was hat es mit diesem speziellen Kalender-Projekt auf sich? Die Grundidee und Absicht ist einfach: Wie bei jedem guten Adventskalender gibt es auch hier 24 Kalendertürchen. Hinter jedem Türchen verbirgt sich dann ein soziales und ökologisches Projekt. Für jedes dieser Projekte werden dann Spenden gesammelt und gleichzeitig für deren Ziele sensibilisiert. Gesucht werden dabei wirkungsvolle Projekte weltweit aus den Bereichen: Natur- & Umweltschutz, Versorgung & Ernährung, Gesundheit oder Bildung. Zentrale Auswahlkriterien sind Transparenz, Wirkungsorientierung und ein Projektentwurf, der in das 24guteTaten Format passt. Im Jahr 2017 konnte jedes Projekt im Adventskalender mit 9.000 Euro gefördert werden – es lohnt sich also! Noch bis zum 26. März 2018 können sich gemeinnützige Organisationen für ein Türchen im Adventskalender bewerben.

Weitere Infos:
>> Zur Bewerbung auf der 24Taten-Webseite

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Wettbewerb I: Starke Bildungsinitiativen für nachhaltige Entwicklung gesucht

Aktuelle Studien belegen: die Mehrheit der Menschen hält eine nachhaltige Lebensweise für zukunftsentscheidend. Zugleich wissen sie, dass in diesem Sinne noch nicht genug in der Welt und Deutschland getan wird. Hier setzt Bildung für nachhaltige Entwicklung an. Sie zielt darauf ab, Bewusstsein und entsprechendes Handeln aller Menschen für ein nachhaltiges Leben zu fördern. BNE ist Bildung für den Erhalt unserer Lebensgrundlagen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die Deutsche UNESCO-Kommission zeichnen deshalb 2018 bereits zum dritten Mal Initiativen zur erfolgreichen Umsetzung von Bildung für nachhaltige Entwicklung aus. Bis zum 15. Mai 2018 können sich Netzwerke, Lernorte und Kommunen bewerben, die Bildung für nachhaltige Entwicklung ins Zentrum ihrer Arbeit stellen. Gefragt sind KiTas, Schulen, Unternehmen, Vereine oder Universitäten, Netzwerke, Lernregionen oder Bildungslandschaften mit innovativen Ideen für mehr Nachhaltigkeit.

Weitere Infos:
>> Alles Wissenswerte zum Wettbewerb auf www.bne-portal.de

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Wettbewerb II: „Kommune bewegt Welt“ geht in die nächste Runde

Vielerorts arbeiten Kommunen, migrantische Organisationen und Eine Welt-Akteure bereits zusammen: in entwicklungspolitischen Projekten, in Städtepartnerschaften oder bei zukunftsweisenden Strategien für eine global nachhaltige Entwicklung. Dieses Engagement stärkt die kommunale Entwicklungspolitik, verleiht ihr ein besonderes Profil und erweitert die interkulturelle Kompetenz in den Kommunen. „Kommune bewegt Welt“ würdigt dieses gemeinsame Engagement und gibt guten Ideen eine Bühne. In 2016 war die Gewinnerin der Kategorie ‚Mittlere Kommune‘ die Stadt Marburg – dort aktiv mitgewirkt hat EPN Hessen-Mitglied Initiative Solidarische Welt / Weltladen Marburg. Dieses Jahr lobt Engagement Global diesen Wettbewerb nun bereits zum dritten Mal aus. Mit Preisen von insgesamt 135.000 Euro werden wieder bundesweit herausragende Beispiele dieses gemeinsamen Engagements ausgezeichnet. Bei der laufende Runde kann man sich noch bis zum 29. Juni 2018 bewerben.

Weitere Infos:
>> Wettbewerb „Kommune bewegt Welt“

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Terminlese

Sa., 10.03. – Mo., 12.03.18, Mainz
Faire Welten
Messe „Faire Welten. Fairer Handel und nachhaltiger Konsum“. VeranstalterInnen: Engagement Global gGmbH, Entwicklungspolitischen Landesnetzwerk ELAN e.V., Gemeindedienst für Mission und Ökumene, Kompetenzzentrum ökologischer Landbau, Landeszentrale für politische Bildung, Weltladen Unterwegs in Mainz, Landeshauptstadt Mainz sowie fünf Landesministerien


Mo., 12.03.18, Marburg
EPAs – Partnerschaft mit Afrika?
„EPAs – Partnerschaft mit Afrika? Wie die EU-Handelspolitik Afrika auspresst“. Vortrag von Dr. Franziska Müller (Universität Kassel). VeranstalterInnen: attac Marburg, Marburger Bündnis gegen TTIP, ver.di und GEW Marburg, Kulturelle Aktion Marburg – Strömungen, Buchladen Roter Stern, Weltladen Marburg


Sa, 17.03.18, Gießen
Eröffnungsfest des Weltladen Gießen
Veranstaltung: „Eröffnungsfest des Weltladen Gießen“. ReferentInnen: Dietlind Grabe-Bolz (Oberbürgermeisterin der Stadt Gießen), Bede Godwyll (Gepa), Michael Sommer (El Puente), Doris Buchenau (Frida Feeling). Veranstalter: Weltladen Gießen und der Verein Solidarische Welt e.V.


Sa., 14.04. – So., 15.04.18, Frankfurt/M.
Measuring What Works
Workshop on practical methods of Monitoring & Evaluation. Instructors: Dr. Meik Nowak (Gustav Stresemann Institut, Bonn) and Sabine Wege (Essen & Philipps-Universität Marburg). Host: Weltweit e.V.


Do., 19.04.18, Frankfurt/M.
Mein Ort ist voller Lösungen
Fachtag „Mein Ort ist voller Lösungen. Blickwechsel: Bekämpfung von Fluchtursachen fängt bei uns an“. ReferentInnen: Sophia Wirsching (Brot für die Welt), Boniface Mabanza (Kirchliche Arbeitsstelle Südliches Afrika). VeranstalterInnen: Zentrum Oekumene und Zentrum Bildung und Diakonie Hessen


Do., 17.05.18, Frankfurt/M.
Save the Date I: ANA HUNNA – Ich bin hier
Filmworkshop: „ANA HUNNA – Ich bin hier“. VeranstalterInnen: Zentrum Oekumene, Diakonie Hessen, Ana Hunna e.V.


Mo., 28.05.18, Frankfurt/M.
Save the Date II: Shrinking Space – Zivilgesellschaft unter Druck
Symposium anlässlich 10 Jahren „welt-sichten“. Veranstalter: welt-sichten


Terminkalender

Weitere entwicklungspolitische Veranstaltungen in Hessen finden sich in unserem Terminkalender.

>> EPN Hessen-Terminkalender

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Der EPN Hessen-Newsletter wird finanziell unterstützt vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung (HMWVL) sowie im Rahmen des Eine Welt-PromotorInnenprogramms vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ):

 

Finanzielle Unterstützung erhalten wir für den Newsletter auch von der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) und der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW).

 

 

Herzlichen Dank!

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