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Newsletter 03/2016

Inhalt:EPN Hessen in Bewegung

Glokales

Weiterlesen, mitmachen, hingehen

 

Kinder reden, Erwachsene hören zu –
„WAS DENKST DU, WENN DU AN AFRIKA DENKST?“

EPN Hessen unterstützt Kindergipfel 2016 der Naturfreundejugend (26.05.-29.05.)

Kinder haben in der Politik meist wenig zu sagen. Der viertägige Kindergipfel Ende Mai will genau das ändern: „Kinder reden, Erwachsene hören zu“ lautet daher die Devise dieses Gipfels, der vom 26. bis 29. Mai in Frankfurt/M. stattfindet. Organisiert wird die Veranstaltung von der Naturfreundejugend Deutschland, beraten und inhaltlich mitgestaltet wird er dabei vom Kinderrat – einer engagierten Gruppe von acht Kindern und Jugendlichen. Sie haben auch das diesjährige Motto des Gipfels bestimmt: „Was denkst du, wenn du an Afrika denkst?“ Unter dieser Fragestellung soll mit staubigen Vorstellungen aufgeräumt werden: Vorstellungen über den zweitgrößten Kontinent unserer Erde, der viel zu oft „irgendwie immer noch als Land gesehen wird, wo alle gleich aussehen, gleich denken, arm sind und Hilfe brauchen“ – so eine kritische Stimme aus dem Kinderrat.

Rund 80 Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 14 Jahren werden an diesen vier Tagen gemeinsam, differenziert und auch kritisch über Themen wie Rassismus, Gerechtigkeit und deutsch-afrikanische Partnerschaft diskutieren. Deren Ansichten und Meinungen soll aber auch in der Öffentlichkeit und bei der Politik deutlich mehr Gehör verschafft werden: Bei einer großen Abschlussveranstaltung am Sonntag, 29. Mai in den Römerhallen werden die jungen GipfelteilnehmerInnen daher gemeinsame Forderungen an VertreterInnen aus Politik und Gesellschaft richten.
Davor haben die Kinder und Jugendlichen von Donnerstag bis Samstag die Gelegenheit, sich in spannenden Workshops aus ganz unterschiedlichen Perspektiven mit den verschiedenen Themen auseinanderzusetzen:

EPN Hessen unterstützt den Kindergipfel 2016 in Frankfurt/M. und freut sich daher, wenn sich möglichst viele junge Menschen an diesem langen Wochenende zusammenfinden, diskutieren, gemeinsam beratschlagen und uns Erwachsenen am Sonntag klar und deutlich ihre Meinung sagen – wir hören gerne zu!

Weitere Infos:
>> Kindergipfel 2016 – „Was denkst du, wenn du an Afrika denkst?“
>> Kindergipfel 2016 – Das gesamte Programm

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STADTRUNDGANGSREIHE:
Sa., 16.04. – Sa., 02.07.16, Frankfurt/M. und Offenbach

PERSPEKTIVWECHSEL

Reihe kritischer Stadtrundgänge in Frankfurt/M. und Offenbach. VeranstalterInnen: EPN Hessen in Kooperation mit Attac Frankfurt am Main, AK Kritische-Geografie, Aktionsbündnis Recht auf Stadt Offenbach, Bildungskollektiv Bleiberecht, BUNDjugend Landesverband Hessen, DGB Bildungswerk Hessen, frankfurt postkolonial, Globalisierungskritischer Stadtrundgang Frankfurt, Naturfreundejugend Landesverband Hessen, STADTWANDELN

Ob vom Banken- zum Bahnhofsviertel, der Europaallee zum Gallus oder von der ‚Konsti’ zum Klapperfeld – die Mainmetropole Frankfurt ist eine Stadt der Kontraste, die sich im permanenten Wandel befindet. Was bedeutet das für das Leben in den Stadtteilen, für unseren Alltag? Wem gehört die Stadt und wer oder was treibt deren Veränderung voran?
Die Reihe „PERSPEKTIVWECHSEL“ lädt mit kritischen Stadtrundgängen dazu ein, sich spazierend unsere Stadt wieder anzueignen. Wir beschäftigen uns mit kolonialen Kontinuitäten in der Stadt, lernen die Studierendenbewegung der 60er und 70er Jahre kennen und auch Lebensgeschichten von Frankfurter FeministInnen. Wir stellen uns aktuell drängenden Fragen danach, was eigentlich alles am Finanzplatz Frankfurt passiert und wie die „global City“ und ihre BewohnerInnen in Globalisierungsprozesse eingebunden sind. Wir erfahren von den Lebensumständen geflüchteter Menschen in der Region und von Strategien der ‚Gentrifizierung’ und Verdrängung vor Ort. Wir tragen diese Diskussionen in den öffentlichen Raum und denken gemeinsam darüber nach, welche individuellen und kollektiven Strategien es gibt um eine wirklich nachhaltige Entwicklung vor Ort voran zu bringen?

Unsere ersten drei Stadtrundgang-Termine im April:

Sa., 16.04.16 (11h)
Zwischen Anerkennung, Duldung und Abschiebung. Ein rassismuskritischer Stadtrundgang
Das Bildungskollektiv Bleiberecht bietet in der Frankfurter Innenstadt einen pädagogisch begleiteten Stadtrundgang für Schulklassen, FSJ-Seminare und andere Gruppen zum Thema Flucht und Asyl an.Sa., 23.04.16 (11h)
Eine kritische Führung durch das Frankfurter Bankenviertel
Der finanzkritische Stadtrundgang Frankfurt/M. verknüpft einen Spaziergang zwischen den Bankentürmen der globalen Finanzmetropole Frankfurt mit einer kritischen Einführung in das Thema Finanzmärkte.Sa., 30.04.16 (16h)
‚Wir sind die Heldinnen unserer eigenen Geschichte‘.
Friedhofsführung zu Frankfurter Frauen mit politischer Power

Thema der Führung sind Frauen, die auf dem Hauptfriedhof begraben sind und im politischen Leben Frankfurts eine wichtige Rolle gespielt haben. Die TeilnehmerInnen lernen dabei auch den Friedhof an sich und wichtige Gedenkorte (KZ Katzbach-Opfer) kennen.

Nähere Infos sind auf der Webseite zu den kritischen Stadtrundgängen erhältlich. Über das Online-Formular kann man sich dann auch direkt für die einzelnen Stadtrundgänge anmelden.

Weitere Infos:
>> Webseite mit Anmeldeformular: www. stadtrundgang.epn-hessen.de
>> Flyer „PERSPEKTIVWECHSEL – Reihe kritischer Stadtrundgänge“ (PDF)

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AUS DER FILMREIHE „FERN : WELT : NAH“:
Mi., 20.04.16 (19h), Frankfurt/M.

Tierralismo

Film, Bericht, Projektvorstellung & Diskussion. 4. Filmabend im Rahmen unserer REIHE „FERN : WELT : NAH“. Veranstaltet von Dritte Welt Haus Frankfurt e.V. in Kooperation mit EPN Hessen, dem hessischen Eine Welt-PromotorInnen-Programm sowie dem Haus am Dom

Eine praxisnahe Auseinandersetzung ‚von unten’ mit neuen Ansätzen zu Ernährungssouveränität, Ökologischer Landbau und Kooperativenwesen findet derzeit in unterschiedlicher Form in vielen Ländern im globalen Süden als auch im globalen Norden statt.
Am vierten Abend unserer neuen EPN Hessen-Filmreihe laden wir Sie deshalb dazu ein, sich mit Film, Projektvorstellung und gemeinsamer Diskussion Beispielen solcher praktischen Suchbewegungen neuer (und alter) Agrar- und Ernährungspolitiken zu nähern.

Mit der FILM- und DISKUSSIONSREIHE „FERN : WELT : NAH“ greift das Entwicklungspolitische Netzwerk Hessen (EPN Hessen) globale Themen in unterschiedlichen Formen lokaler Verankerung auf. Durch Filme, Projektvorstellungen und Diskussionen nimmt die Veranstaltungsreihe globale Missstände in den Blick, stellt diesen Mut machende Beispiele lokalen Widerstands und alternativer Lebenskonzepte gegenüber und schafft dabei vielfältige Brückenschläge von Süd nach Nord und Nord nach Süd.
Die einzelnen Veranstaltungen der Reihe werden von verschiedenen Mitgliedern des Netzwerks organisiert. Durchgängige Kooperationspartner der Reihe sind das hessische Eine Welt-PromotorInnen-Programm sowie das Bildungs- und Kulturzentrum Haus am Dom. Im ersten Zyklus der Reihe wird zu fünf Filmabenden mit begleitenden (Film-)Gesprächen, Vorträgen und auch einer Ausstellung eingeladen. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht.

Weitere Infos:
>> „Tierralismo“ – der vierte „FERN : WELT : NAH“-Film- und Diskussionsabend
>> FILMREIHE „FERN : WELT : NAH“

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LESUNG & GESPRÄCH:
Di., 26.04.2016 (19h), Frankfurt/M.

Von einer Frau die nicht aufgibt

Lesung und Gespräch mit Autorin Katharina Finke. VeranstalterInnen: Deutsch-Indische Zusammenarbeit (DIZ) in Kooperation mit EPN Hessen

Indiens Mädchen und Frauen werden bis heute in allen Gesellschaftsschichten immer wieder unterdrückt und leiden nicht selten unter sexuell motivierter Gewalt. Die Autorin Katharina Finke erzählt in ihrem Buch und bei der Lesung die wahre Geschichte von Amila, die schon im Alter von zwölf Jahren zwangsverheiratet wird. Von ihrem Schwiegervater verachtet, von ihrem Mann vergewaltigt, von ihrer Familie getrennt, muss Amila jahrelang darum ringen, nicht an der seelischen und physischen Folter zu zerbrechen. Tag für Tag schuftet sie auf den Feldern und im Haus. Ein Ende ist nicht in Sicht, denn häusliche und sexuelle Gewalt in der Ehe gelten in Indien nicht als Scheidungsgrund. Sie kann nur hoffen und dafür kämpfen, dass ihre Töchter, einmal ein besseres Leben haben werden als sie.

Wegen begrenzter Plätze bitten wir um Anmeldung per E-Mail bei: franck[at]diz-ev.de. Der Eintritt ist frei, Spenden allerdings erwünscht.

Weitere Infos:
>> Veranstaltungsankündigung „Von einer Frau die nicht aufgibt“ (PDF)
>>Deutsch-Indische Zusammenarbeit (DIZ) e.V.

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TAGES-WORKSHOP:
Fr., 29.04.2016, Frankfurt/M.

Förderprogramm Entwicklungspolitische Bildung FEB

FEB-Tagesworkshop für erfahrene Träger. VeranstalterInnen: Engagement Global in Kooperation mit EPN Hessen

Mit dem Tagesworkshop soll erfahrenen FEB-Trägern die Möglichkeit geboten werden, aktuelle Fragen zu laufenden Projektförderungen, zukünftigen Anträgen oder Verwendungsnachweisen im direkten Austausch zu besprechen. Der Workshop wird bedarfsorientiert gestaltet. Wir bitten deshalb bei der Anmeldung um eine Angabe der gewünschten Themen.
Da in diesem Jahr noch weitere FEB-Seminare in anderen Regionen stattfinden werden, werden mit dieser Veranstaltung vorrangig Träger aus dem Raum Hessen/ Rheinhessen angesprochen.

Die TeilnehmerInnenzahl ist auf 20 begrenzt. Erfahrung mit dem FEB ist eine Voraussetzung für die Teilnahme. Die Anmeldung erfolgt über die Webseite von Engagement Global, Anmeldeschluss ist der 20.04.2016. Reisekosten können unter bestimmten Bedingungen übernommen werden.

Weitere Infos:
>> Veranstaltungsankündigung und Online-Anmeldung
Offene Fragen zum Workshop beantwortet Ihnen Frau Hällmayer von Engagement Global telefonisch unter: 0228-207 17-215.

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MULTIPLIKATORiNNEN-SEMINAR:
Fr., 03.06. – So., 05.06.2016, Frankfurt/M.

Bleiberecht! Ein rassismuskritischer Stadtrundgang

Kennenlernen eines Bildungsangebots zur Übertragung in eigene Kontexte. Mit dem Bildungskollektiv Bleiberecht

Das Bildungskollektiv Bleiberecht bietet in der Frankfurter Innenstadt (und demnächst auch am Flughafen) einen pädagogisch begleiteten Rundgang für Schulklassen, FSJ-Seminare und andere Gruppen zum Thema Flucht und Asyl an. Dabei setzen sich die TeilnehmerInnen interaktiv mit den Lebensbedingungen von geflüchteten Menschen in Deutschland auseinander. An symbolischen Orten werden Themen wie Ankommen, Wohnen und Leben, Asylrecht, Abschiebung und Widerstand behandelt.
In diesem Seminar wird Interessierten aus dem Bereich der (rassismuskritischen) Bildungsarbeit, aus antirassistischen Initiativen und ähnlichen Kontexten die Möglichkeit geboten, den Bleiberecht!-Rundgang kennenzulernen und sich intensiv mit dessen Inhalten, Konzepten und Methoden auseinanderzusetzen. Ziel des Seminars ist es, die Teilnehmenden darin zu unterstützen, ein vergleichbares Angebot in ihrer Stadt zu entwickeln.
Es wird Raum geben, Erfahrungen zu teilen, eigene Fragen und Anliegen zu besprechen und konkrete Schritte der Umsetzung (Selbstorganisation, Orte, Zielgruppen…) gemeinsam zu planen. Mit dem Angebot möchte das Bildungskollektiv Bleiberecht kritische Bildungsarbeit zum Thema Flucht und Asyl fördern und zu einem solidarischen Miteinander beitragen.

Für Unterbringung und Verpflegung ist gesorgt. Es wird ein Teilnahmebeitrag von 10 Euro erhoben. Anmeldungen bitte bis zum 15. Mai unter: info[at]epn-hessen.de

Weitere Infos:
>> Bildungskollektiv Bleiberecht

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SAVE THE DATE I:
Fr., 10.06. (16h) – So.,12.06.16 (16h), Marburg

Empowerment für (entwicklungs)politisch aktive People of Color & MigrantInnen

Empowerment-Training für EinsteigerInnen.
Mit den Phoenix-Trainern Austen P. Brandt und Mutlu Ergün, Trainee: Mira Sackeyfio

Dieses Grundlagen-Training ist für aktive People of Color – schwarze Menschen bzw. Menschen mit Migrationshintergrund, die sich in (entwicklungs)politischen oder interkulturellen Kontexten engagieren. Menschen, die in ihrem Alltag wie in ihrem Engagement immer wieder rassistische Erfahrungen machen: In der deutschen Gesellschaft erfahren sie Rassismus, in verschiedener Form, in verschiedener Intensität, in verschiedener Ausprägung. Doch gleich ist der Grund für die Diskriminierung: Die dunklere Hautfarbe und ihre Herkunft, durch die sie kein Mitglied der weißen deutschen Mehrheitsgesellschaft sind. Dies spiegelt sich auch in verschiedenen (entwicklungs-)politischen Szenen sowie im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit wieder.

Im Empowerment-Training geben wir uns die Möglichkeit zum persönlichen Kennenlernen und zum Kennenlernen der verschiedenen kulturellen und politischen Hintergründe. Wie können wir trotz der tagtäglichen Wirklichkeit von Rassismus unsere eigenen persönlichen Ziele verfolgen? Wie kann der eigene Beitrag für einen Perspektivenwechsel aussehen? Was können wir tun, um Rassismus und Diskriminierung zu verringern – im Alltag und in der (entwicklungs-)politischen Bildungs- und Projektarbeit?


Interessierte können gerne mit Vincent da Silva in der EPN Hessen-Geschäftsstelle Kontakt aufnehmen. E-Mail: info[at]epn-hessen.de oder: vincent.dasilva[at]epn-hessen.de. Telefon: 069 / 91395170.

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SAVE THE DATE II:
Fr., 17.06. (16h) – So.,19.06.16 (16h), Wiesbaden

Antirassistische Bewusstseinsbildung in der (entwicklungs)politischen Arbeit

Antirassismus-Training für EinsteigerInnen.
Mit den Phoenix-Trainern Merih Ergün und N.N.,Trainee: Ute von Essen

In der entwicklungspolitischen Bildungs- und Projektarbeit, aber auch in der (politischen) Alltagskultur sind Kooperationen, Bildungsmaterialien, Bilder und Sprache nicht frei von Rassismen und Ausgrenzungen. Wir halten es für notwendig, uns diese bewusst zu machen und nicht zu reproduzieren, was wir eigentlich verhindern wollen (u.a. Machtgefälle, Hierarchien, Vorurteile). Ausgrenzung, Benachteiligung, Unsicherheit, eine eingeschränkte Sicht auf Geschichte und Gegenwart sowie eine mangelnde Reflexionsfähigkeit der weißen Mitglieder der Gesellschaft in Bezug auf die eigene Rolle, auf Kommunikation und Begegnung sind häufige Formen des alltäglichen Rassismus. Das hat unmittelbare Folgen für die Qualität der (entwicklungs)politischen Arbeit.
Verschiedene „Kulturen“, „Rassen“, „Ethnien“, „Religionen“? „Schwarze“, „Weiße“, „People of Color“? „Deutsche“ und „Ausländer“ – „Wir“ und „die anderen“? Was wissen wir über „die anderen“ und was über „uns selbst“? Was ist „erlernt“, was ist „wahr“ und was „Konstruktion“? Was ist eine „weiße Identität“ in einer „multikulturellen Welt“? Was hindert, und was fördert unsere Begegnungen?
Das Grundlagen-Training richtet sich an Mitglieder der weißen Mehrheitsgesellschaft, die ihre Prägungen und ihr Verhalten reflektieren, Geschichte und Wirkungsweise von Rassismus näher kennen lernen und gemeinsam an den Grundlagen für einen Perspektivenwechsel in der internationalen Arbeit feilen möchten.


Weitere Infos:
>> Antirassismus-Training, 17.6.-19.6. (PDF)
Interessierte können gerne mit Nadja Losse in der EPN Hessen-Geschäftsstelle Kontakt aufnehmen. E-Mail: info[at]epn-hessen.de oder direkt: nadja.losse[at]epn-hessen.de. Telefon: 069 / 91395170.

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Karl Kübel Stiftung: FAIRWANDLER-Preisausschreiben für engagierte RückkehrerInnen

Es ist soweit: EPN Hessen-Mitglied Karl Kübel Stiftung hat im vergangenen Monat den Startschuss für ihre neue bundesweite Ausschreibung des FAIRWANDLER-Preises gegeben. Der Engagement-Preis richtet sich an junge RückkehrerInnen aus einem Land des Globalen Südens, die sich in Deutschland mit beispielhaften Projekten engagieren und damit Impulse für faires und global verantwortungsvolles Handeln setzen. Der Preis wird jährlich in verschiedenen Kategorien vergeben. Er ermöglicht praktische Hilfestellung bei der Weiterentwicklung der Projekte und gibt finanzielle Unterstützung in Höhe von 2.500 Euro je ausgezeichnetem Projekt. Der FAIRWANDLER – Preis für entwicklungspolitisch engagierte junge Menschen hat das Ziel, eine programm- und trägerübergreifende Anerkennungskultur für Rückkehr-Engagement zu schaffen. Er möchte junge Erwachsene ermutigen und individuell unterstützen, damit ihr Engagement langfristig wirken und andere zur Nachahmung anregen kann. Wer mitmachen will, kann sich noch bis zum 31. Mai mit einem Projekt bewerben.

Weitere Infos:
>> FAIRWANDLER-Webseite
>> FAIRWANDLER-Flyer (PDF)
>> Karl Kübel Stiftung

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Arbeitskreis Brot für die Welt – TIKATO: Aktion „Tausche Mango gegen Schule“

Der Arbeitskreis Brot für die Welt – TIKATO – als Arbeitskreis der beiden Kirchenkreise Braunfels und Wetzlar Mitglied beim EPN Hessen – startet Ende April gemeinsam mit der evang. Kirchengemeinde Naunheim ihre jährliche Aktion „Tausche Mangos gegen Schule“.
Die Aktion blickt schon auf eine fast 30jährige Tradition zurück: An verschiedenen Stellen in Braunfels, Naunheim und Wetzlar werden im Frühjahr während ungefähr einer Woche Flugmangos aus Burkina Faso gegen eine Spende von 3 Euro pro Frucht angeboten. Die Früchte werden von dem Kirchenkreis Böblingen importiert, in Burkina Faso unter fairen Bedingungen geerntet und der Transport vom Projektbüro der evangelischen Kirchen in Burkina Faso organsiert. Der Erlös geht an Schulen in Burkina Faso, die von der evangelischen Kirchenföderation betrieben werden, in denen aber Kinder aller Religionen lernen können.

Verkauf:

  • Am Do., 28.04, Mo., 02.05. und Di., 03.05. in Nauheim, Sonnenstr. 22
  • Am Sa., 30.04. auf den Wochenmärkten in Braunfels und Wetzlar
  • Am Mo., 02.05., Di., 03.05. und Mi., 04.05. in Wetzlar

Sie haben Fragen? Für weitere Auskünfte können Sie sich an folgende AnsprechpartnerInnen wenden: Für Naunheim Renate Wagner, Tel. 06441-1566, für Braunfels: Wolfgang Gerster Tel.: 06442-5262 und für Wetzlar: Wilhelm Wilmers, Tel.: 06441-52334.

Weitere Infos:
>> Arbeitskreis Brot für die Welt – TIKATO

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Fair-ein & Weltladen Bornheim – auf Reise durch Nepal

VORTRAG & DISKUSSION:
Do., 14.04.16 (19.30h), Frankfurt/M.

Fair-bunden mit Nepal – eine Reise durch ein (fast) vergessenes Land

Vortrag, Bilder, Diskussion & Handwerk aus Nepal. Referent: Jürgen Herold (Fairhandelsorganisation Freeda Feeling). Veranstalter: EPN Hessen-Mitglied Fair-ein und Weltladen Bornheim

Vor gut einem Jahr wurde Nepal von dem größten Erdbeben seiner Geschichte getroffen. Tausende Tote und Hunderttausende Obdachlose waren das schlimme Ergebnis. Die Welt nahm kurz Anteil und sagte immense Hilfen zu. Doch schon bald rückte die Katastrophe und das Leid der Menschen wieder in den Hintergrund …
Jürgen Herold von der Fair Handelsorganisation Frida Feeling importiert und vertreibt Waren aus Nepal – hergestellt von den dortigen fair Handelsorganisationen. Er hat regelmäßig Kontakt und besuchte Nepal zuletzt im Dezember 2015. Er berichtet über Nepal, den fairen Handel in Nepal, das Erdbeben und die aktuelle Situation vor Ort. Daneben zeigt er schöne Dinge aus dem kleinen Land am Fuße des Himalaya.

(Das Bild zeigt Frauen der Fairhandels-Organisation Women’s Skills Development Organisation (WSDO). Quelle: www.fridafeeling.de)

Weitere Infos:
>> Veranstaltungsankündigung
>> Fair-ein e.V.
>> Weltladen Bornheim

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Nepali Semaj lädt ein

VORTRAG, PODIUMSDISKUSSION & KULTURPROGRAMM:
Sa., 16.04.16 (16-21.30h), Frankfurt/M.

Frankfurter Nepal-Tag

Vortrag, Podiumsdiskussion, Fotoausstellung, Essen, Kulturprogramm. Unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Peter Feldmann. Veranstalter: EPN-Hessen Mitglied Nepali Semaj e.V.

Lernen Sie „nepalesische Lebensart in der Einen Welt“ kennen! Nepali Semaj lädt dazu am 16. April herzlich zu ihrem Frankfurter Nepal-Tag ein. Auf dem Programm stehen u.a. ein Vortrag, eine Podiumsdiskussion sowie eine Fotoausstellung. Auch für Kinderprogramm wird gesorgt. Zudem besteht die Gelegenheit leckere nepalesische Küche zu kosten.
Nepali Samaj e.V. will den BesucherInnen an dem Tag aber auch Möglichkeiten aufzeigen, wie Nepal auch ein Jahr nach der Erdbeben-Katastrophe sinnvoll unterstützt werden kann. Der Verein unterstützt beispielsweise den Aufbau einer zerstörten Schule in Sindhupalchowk und in den Aufbau und Betrieb einer Medizinstation in Tathali, Bhaktapur.

Um die Bereitstellung der Verköstigung zu erleichtern, bitten die VeranstalterInnen um rechtzeitige Anmeldung über: nepal[at]nepalisamaj.org.

Weitere Infos:
>> Nepali Semaj auf Facebook

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Arbeitskreis Brot für die Welt – TIKATO lässt Partnerschaften (er)leben

AUSTAUSCHTREFFEN & BENEFIZKONZERT:
Sa., 16.04.16, Wetzlar

Partnerschaften er-leben. Die Welt bei uns

Benefizkonzert. VeranstalterInnen: Arbeitskreis Brot für die Welt – TIKATO sowie Evangelische Kirche im Rheinland
Im Rahmen der Vorbereitung auf das Reformationsjubiläum 2017 steht in diesem Jahr die Wirkung der Reformation auf die Welt im Blick. In dem Rahmen, veranstaltet von den Kirchenkreisen Braunfels und Wetzlar und der Evangelischen Kirche im Rheinland, singen und musizieren drei Gruppen aus Burkina Faso, der Partnerschaft mit Botswana und aus Indonesien zum Thema „Partnerschaften er-leben. Die Welt bei uns“.

Die Veranstaltung beginnt um 16 Uhr mit einem Austausch zwischen den KünstlerInnen und jugendlichen ZuhörerInnen und hat seinen Höhepunkt mit dem Konzert „Weite wirkt“ ab 19 Uhr.

Weitere Infos:
>> Konzert-Flyer „Weite wirkt“ (PDF)
>> Arbeitskreis Brot für die Welt – TIKATO

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Aktionsgemeinschaft Solidarische Welt lädt zum Vortragsabend ein

INFO- & DISKUSSIONSABEND:
Mo., 25.04.16 (19h), Frankfurt/M.

Brasilien: Aufstrebende Wirtschaftsnation – ohne Frauen denkbar?

Vortrag mit Silke Tribukait (Länderbereich Brasilien, ASW – Aktionsgemeinschaft Solidarische Welt e.V.). Veranstalterin: Aktionsgemeinschaft Solidarische Welt e.V. (ASW) – Regionalgruppe Frankfurt

Mit Dilma Roussef steht seit dem ersten Januar 2011 eine Frau an der Spitze des größten Staates Südamerikas. Ein Wegweiser für die Stärkung der Frauenrechte in Brasilien?
Wie in vielen aufstrebenden Wirtschaftsnationen klafft eine große Lücke zwischen Armut und Reichtum. Insbesondere in den Armenvierteln der Metropolen, in den Favelas, zeigt sich, dass Frauen kaum Zugangsmöglichkeiten zu einem besseren Leben bzw. bessere Bildungschancen haben. Gleiches gilt auch für sehr viele Frauen die auf dem Land leben und arbeiten.
Den Zugang zu Bildung zu verbessern sowie das System selbst zu reformieren, wird eines der größten Projekte der Regierung Roussef sein. Doch auch wenn viele BrasilianerInnen diskriminiert und ausgegrenzt werden, so gibt es doch viele gute Beispiele, wo Frauen sich zusammengeschlossen haben um etwas für ihre Rechte in Brasilien zu bewegen. Ob in der Gewerkschaft für Hausangestellte oder in Kooperativen zur Sicherung ihrer wirtschaftlichen Existenz. Der Vortrag von Silke Tribukait zeigt diese BrasilianerInnen und macht Mut für das Aufbegehren gegen Bevormundung und Unterdrückung.

Weitere Infos:
>> Flyer „Brasilien: Aufstrebende Wirtschaftsnation – ohne Frauen denkbar?“ (PDF)

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Imbuto:

PROJEKTTAG:
Sa., 30.04.16 (16-20h), Fronhausen-Bellnhausen

Gemeinsam unsere Welten gestalten – Angekommen aus Eritrea, Somalia …

Projekttag. Veranstalter: EPN Hessen-Mitglied imbuto e.V.

Willkommen – እንቛዕ ብደሓን መጻእኩም – Soo dhawow – Bienvenue – Welcome – Salem aleikum – der Friede sei mit Dir!
In Fronhausen-Bellnhausen sind in den vergangenen Monaten viele junge Menschen vom Horn von Afrika angekommen. Sie haben meist lange Fluchtwege hinter sich und hoffen, hier in Deutschland eine neue Heimat zu finden. Jetzt geht es darum, gemeinsam und für alle eine gute Zukunft zu schaffen. Der Projekttag will dazu einen Beitrag leisten. Mit interaktiven Methoden soll Vielfalt zum Ausdruck gebracht, auf die Themen der Teilnehmenden eingegangen und gemeinsam diskutiert werden. Es wird ein Tag der Begegnungen und der Vielfalt – in Deutsch, Englisch, Tigrinya (Eritrea) und Somali (Somalia) …

Programm:

  • Unsere Welten – Vielfalt erleben, unsere Sprachen und Kompetenzen, unsere Träume und Hoffnungen – Interaktives Miteinander
  • Meine Fragen, Erfahrungen, Perspektiven – aus der Sicht der neuen BürgerInnen aus Eritrea und Somalia und der ehrenamtlich Aktiven
  • Abendessen und Vernetzung: Feine Speisen aus Eritrea, Somalia und Deutschland


Weitere Infos:
>> Veranstaltungsankündigung „Gemeinsam unsere Welten gestalten“
>> imbuto e.V.

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Karl Kübel Stiftung: Ein Jahr nach dem Erdbeben in Nepal

ABENDVERANSTALTUNG:
Di., 03.05.16 (19h), Bensheim

Eine Reise nach Nepal

Vortrag und Bilder. Mit Ulrike und Reiner Ziegler. Veranstalterin: EPN Hessen-Mitgliedsorganisation Karl Kübel Stiftung

Mit der Spendenaktion „Ein Haus für Nepal“ und vielen Unterstützern aus Deutschland betreibt die Karl Kübel Stiftung in der Region den Bau von Schulen, Häusern, Toiletten, Trinkwasserversorgung und den wirtschaftlichen Wiederaufbau. Fast genau ein Jahr nach den schweren Erdbeben in Nepal zieht die Karl Kübel Stiftung eine erste Bilanz der Wiederaufbauarbeiten in der Region Dhading.
Darüber hinaus konnte die Stiftung Ulrike und Reiner Ziegler aus Stubersheim/ Amstetten gewinnen, die die Region im Rahmen einer Trekking Tour im letzten Spätsommer bereisten. Ihre fast dreiwöchige Tour, die den 8.163 Meter hohen Manaslu zum Ziel hatte, führte ebenfalls durch Dhading – vorbei an zerstörten Dörfern und Schulen. Mit eindrucksvollen Bildern zeigen sie die Schönheit Nepals, die Kultur sowie Land und Leute dieser speziellen Region. Was die Reisenden neben der imposanten Bergwelt des Himalaya am meisten beeindruckt hat, waren die Offenheit und Zufriedenheit der Menschen. „Wir sind überall mit einem Lächeln empfangen worden“, erzählt Ulrike Ziegler, „und deshalb möchten wir den Menschen etwas zurückgeben – von dieser positiven Energie, die wir mit nach Hause genommen haben.“ Und sie möchten den Erlös des Abends der Karl Kübel Stiftung für die Aktion „Ein Haus für Nepal“ zur Verfügung stellen.

Weitere Infos:
>> Veranstaltungsankündigung „Eine Reise nach Nepal“
>> Karl Kübel Stiftung

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Stellenausschreibung: VerwaltungsmitarbeiterIn
in der EPN Hessen-Geschäftsstelle

EPN Hessen sucht für die Unterstützung der Geschäftsstelle ab 01.06.2016 eine Verwaltungsmitarbeiterin / einen Verwaltungsmitarbeiter in Teilzeit (50%).
Ihre Aufgaben beziehen sich auf folgende Schwerpunkte: Administrative Begleitung unserer Projekte (Planung, Kontrolle, Abrechnung), Vorbereitung und Unterstützung der externen Finanzbuchhaltung sowie Mitgliederverwaltung. Zu Ihrem Profil gehört u.a. eine abgeschlossene Ausbildung in einem kaufmännischen Beruf. Berufserfahrung ist wünschenswert, jedoch nicht Bedingung.
Der Zeitumfang beträgt 19,5 Stunden/Woche, ein Teil der Arbeitszeit kann flexibel gestaltet werden.

Sie haben Interesse und identifizieren sich mit den Zielen unseres Vereins? Wir freuen uns über Ihre Bewerbung per E-Mail an: personal[at]epn-hessen.de, z.Hd. Nadja Losse. Bewerbungsfrist: 30. April 2016.

Weitere Infos:
>> Stellenausschreibung VerwaltungsmitarbeiterIn (PDF)

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Ausstellung und Veranstaltungen zu Flucht und Asyl

AUSSTELLUNG & BEGLEITPROGRAMM:
Bis Fr., 22.04.16, Marburg

Lost Between Borders

Fotographien von Felix Volkmar werfen Schlaglichter auf die Balkanroute. VeranstalterInnen des Begleitprogramms: Hessische Fachpromotorin für Globales Lernen, Lutherischen Pfarrkirche, Motivés e.V., Projekt „Einsicht – Marburg gegen Gewalt“, Universitätsstadt Marburg und Weltladen Marburg

Vier Wochen lang hat der Kölner Fotograph Felix Volkmar die Strecke von Griechenland nach Deutschland mit seiner Kamera bereist und Geschichten von Flüchtenden an den EU-Außengrenzen festgehalten: „Ich wollte vor allem den Prozess und die damit verbundene Leistung einer Flucht sichtbar machen“, so der Fotograph. Es gehe ihm darum, der Rede von „Einwanderungswellen“ oder „-fluten“ die menschlichen Schicksale und Gesichter entgegen zu stellen. „Ich möchte einen Eindruck davon vermitteln, was es heißt, verloren zwischen Grenzzäunen umherzuirren – Menschen sind „Lost Between Borders“ und das buchstäblich vor unserer Haustür.“
Die hessische Fachpromotorin für Globales Lernen hat zudem in Kooperation mit der Lutherischen Pfarrkirche, der Universitätsstadt Marburg, dem Projekt „Einsicht – Marburg gegen Gewalt“, dem Weltladen Marburg und Motivés e.V. ein begleitendes Bildungs- und Informationsprogramm auf die Beine gestellt. „Wir möchten nicht bloß Bilder zeigen von einem Fluchtweg, den es seit Kurzem so nicht mehr gibt, sondern auch einen Ort für Kontakte, Austausch und Diskussion bieten und an die Menschlichkeit in Wort und Tat appellieren“, sagt Ulrich Biskamp, der als Pfarrer der Lutherischen Kirchengemeinde St. Marien seine Räume zur Verfügung stellt. So wurde die Ausstellung in ein begleitendes Programm von Informationsveranstaltungen, Filmvorführungen und Workshops für Schulklassen eingebettet.


Weitere Infos:
>> Flyer „Lost between borders“ (PDF)

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AlleWeltKino-Reihe: Sozialkritische Filme aus Asien & medico-Vortrag

FILMREIHE & VORTRAG:
Mo., 11.04. (20.30h) – Mo. 09.05.16, Darmstadt

Filmreihe „Lebenwelten in Asien“ & Vortrag zur globalen Textilindustrie

Kinoreihe und Vortrag mit Thomas Seibert (medico international). VeranstalterInnen: Die AlleWeltKino-Reihe im April/Mai ist eine Kooperation der Evangelischen Erwachsenenbildung Darmstadt, dem Weltladen Darmstadt und dem hessischen Eine Welt-PromotorInnen-Programm

Im April 2016 jährt sich die Katastrophe von Rana Plaza, dem Einsturz des Textilfabrikgebäudes in Sabhar, Bangladesch zum dritten Mal. Mehr als 1100 Menschen kamen bei dem Unglück ums Leben, es gab über 2400 Verletzte.
Anlässlich des Jahrestages organisiert das AlleWeltKino in Darmstadt die Filmreihe „Lebenswelten in Asien – Pakistan, Indien, Kambodscha“. Die Filmreihe läuft vom 11. April bis zum 9. Mai jeweils Montags um 20.30 Uhr im programmkino Rex. Im Rahmen der Reihe hält Thomas Seibert von medico international am Donnerstag, dem 28. Mai um 19 Uhr im Offenen Haus einen Vortrag zum Thema: „Tödliche Textilien – die untragbaren Zustände in der internationalen Textilindustrie“. Der Eintritt ist frei.
Idee des AlleWeltKinos ist es, Filme aus Ländern zu zeigen, die wir in Deutschland eher selten zu Gesicht bekommen. Das Rahmenprogramm bilden dabei stets ein zusätzlicher Dokumentarfilm sowie ein Vortrag zum Thema.


Weitere Infos:
>> AlleWeltKino Darmstadt
>> Kinoprogramm-Flyer „Lebenswelten in Asien“

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Aktionstag mit Kleidertauschbörse und Rahmenprogramm

AKTIONSTAG:
Sa., 23.04.16 (10-14h), Egelsbach

Textilien und Nachhaltigkeit

Kleidertauschbörse, Vortrag, bio-regio-faires Probiercafé, Verkauf fair gehandelter Weltladen-Produkte. KooperationspartnerInnen: ev. Familienzentrum eFa Egelsbach, Eine Welt-PromotorInnen-Programm Hessen und Weltladen Darmstadt

Am Samstag, dem 23. April findet in Egelsbach ein Aktionstag zum Thema Textilien und Nachhaltigkeit statt. BesucherInnen können ihre Kleidungsstücke, die sie nicht mehr tragen, zur Kleidertauschbörse „Tauschen statt Kaufen“ mitbringen und gegen Kleidungsstücke anderer BesucherInnen eintauschen.
Um 12 Uhr hält Laura Kaluza eine Vortrag zum Thema: „Billige Kleidung – zu welchem Preis?“.
Als Rahmenprogramm gibt es ein bio-regio-faires Probiercafé, und der Weltladen Langen bietet an seinem Verkaufsstand vor Ort fair gehandelte Produkte an. Der Eintritt ist frei!

Weitere Infos:
>> Veranstaltungsankündigung (nicht mehr online, Anm. der EPNH-Red.)

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Theaterpädagogischer Workshop zum Menschenrecht auf Wasser

THEATERPÄDADOGISCHE FORTBILDUNG:
Mi., 27.04.16 (10-17.30h), Frankfurt/M.

Wasserbomben

Theaterpädagogischer Fortbildungstag mit AutorInnen und TheaterpädagogInnen des Grips-Theaterstücks „Wasserbomben“. ReferentInnen: Susanne Lipp (Theaterpädagogin und Autorin) Andreas Joppich (Pädagoge, Projektberater, Autor). Veranstalter: EPN Hessen-Mitglied Zentrum Oekumene unter konzeptioneller und planerischer Mitwirkung des hessischen PromotorInnenprogramms

Der Workshop, der Methoden der Theaterpädagogik mit dem Globalen Lernen verknüpft, greift die Erfahrungen der GRIPS-Werke e.V. mit dem interaktiven Theaterstück „Wasserbomben“ auf. Teile dieses Mitspielkrimis um Geschichten vom Wasser als Ressource, Menschenrecht, Überlebensmittel und Ware werden mit den Teilnehmenden gespielt, andere als Hörspiel erfahren. Darauf basierend werden wichtige Arbeitsschritte zur Stückentwicklung vorgestellt, so dass in unterschiedlichen Gruppen eigene Geschichten und Szenen erarbeiten oder nachgespielt werden können. Theater- und spielpädagogische Methoden zur Vor- und Nachbereitung sowie wichtige theoretische Aspekte zur Inszenierung von Mitspielaktionen im Kontext Globalen Lernens zählen ebenso zum Programm. Die Fortbildung soll dazu befähigen, eigene Erfahrungen im Unterricht, in Theater-AGs oder auf Jugendfreizeiten, als kompletten Mitspielkrimi oder auch nur in einzelnen Methoden umzusetzen. Insofern ist der Workshop auch gut für AnfängerInnen und Theaterlaien geeignet.

Weitere Infos:
>> Flyer „Wasserbomben – Theaterpädagogischer Workshop“ (PDF)
>> Veranstaltungsankündigung des Zentrum Oekumene

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CIL lädt KONE sowie weitere migrantisch-diasporische Organisationen und Partnerschaftsgruppen zur Zukunftswerkstatt ein

WERKSTATT-WOCHENENDE:
Fr., 06.05.- So., 08.05.16, Oberreifenberg

Visionen für migrantisches Engagement in der entwicklungspolitischen Arbeit

Zukunftswerkstatt für und mit migrantisch-diasporischen Organisationen und Partnerschaftsgruppen. Leitung: Monika Treber (CIL) und Nadja Losse (EPN Hessen, hessische Fachpromotorin Migration und Entwicklung/ interkulturelle Öffnung). Teilnehmende Beobachterin: Ute Wannig (CIL) und Muriel Mben (Studentin Philipps-Universität Marburg). Veranstalterin: Christliche Initiative Internationales Lernen e.V. – CIL

Seit dem Jahr 2012 begleitet EPN Hessen-Mitglied CIL die migrantisch-diasporische Mitgliedsorganisation KONE (Netzwerk für kommunikatives Handeln) bei der Gestaltung ihrer Vernetzungsarbeit mit entwicklungspolitischen Akteuren in Kamerun. Nach einer Dialog-Werkstatt im Januar 2015 entschied KONE sich für die Unterstützung eines Projekts zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung in Mbalmayo, Kamerun.
Nun, ein Jahr später sollen die Erfahrungen mit dieser Projektunterstützung reflektiert werden: Wie bewerten wir das Erreichte? Wie gelingt der Dialog zwischen Unterstützerinnen (in Frankfurt) und den NutzerInnen und ProjektpartnerInnen in Kamerun? Wie soll es weitergehen?
Ausgehend von einem Blick auf das Vergangene sollen Visionen für die künftige Gestaltung der Arbeit entwickelt werden. Gearbeitet wird mit der Methode der Zukunftswerkstatt, das Projekt von KONE dient als exemplarischer Fall, da – vorsichtig – vermutet wird, dass viele Erfahrungen vergleichbar sind. Mitglieder befreundeter und interessierter migrantischer Organisationen und Partnerschaftsgruppen sind daher herzlich eingeladen, als kollegiale UnterstützerInnen und ExpertenInnen mitzuwirken, Erfahrungen aus ihrer Arbeit in die Zukunftswerkstatt einzubringen und zu reflektieren.
Achtung: Anmeldeschluss ist 14. April.

Weitere Infos:
>> Einladung & Programm (PDF)

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Kommunen handeln fair! Zum ersten Vernetzungstreffen hessischer Fairtrade-Towns

Am Montag, dem 21. März 2016 trafen sich 23 hessische Fairtrade Kommunen und Kreise bei einem ersten ganztägigen Vernetzungstreffen im Darmstädter Rathaus zu Vernetzung und Austausch rund um den Fairen Handel. Eingeladen hatte die Stadt Darmstadt, Fairtrade Deutschland, das EPN Hessen gemeinsam mit dem Eine Welt-PromotorInnen-Programm, sowie die kommunalen Spitzenverbände Hessischer Städtetag und der Hessische Städte- und Gemeindebund.

Jochen Partsch, Oberbürgermeister der Stadt Darmstadt, eröffnete die Veranstaltung und betonte in seiner Rede, dass das Themenfeld fairer Handel „mittlerweile die Mitte der Gesellschaft erreicht hat, es ist anerkannt und leistet wichtige Beiträge zu mehr sozialer, Bildungs- und Nahrungsmittelgerechtigkeit weltweit“.
In ihrer darauffolgenden Rede gab Laura Kaluza, Fachpromotorin für Fairen Handel und nachhaltige Beschaffung, einen Überblick über das Thema Fairer Handel und Faires Handeln in Hessen und darüber hinaus. So nimmt der Faire Handel die Arbeits- und Lebensbedingungen von Menschen im globalen Süden in den Blick – und eröffnet hier vor Ort verschiedene Themen- und Akteursfelder, von der politischen Öffentlichkeitsarbeit bis zur nachhaltigen öffentlichen Beschaffung.
Über nachhaltige Beschaffung in Hessen sprach anschließend Stefan Ebert vom Hessischen Ministerium der Finanzen und erbrachte den Teilnehmenden einen Überblick über öffentlichen Einkauf in der hessischen Landesverwaltung, rechtliche Rahmenbedingungen und über das Projekt zur nachhaltigen Beschaffung in der Landesverwaltung.


Weitere Infos:
>> Fairtrade-Town Kampagne

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Neues Vergaberecht: Kritik säumt den Weg zur Zielgerade …

Nachdem im Januar diesen Jahres die Bundesregierung die Verordnung zur Modernisierung des Vergaberechts beschlossen hatte, haben im Februar/März Bundestag und Bundesrat der Verordnung zugestimmt. Somit könnte das neue Vergaberecht rechtzeitig zum Ablaufen der Umsetzungsfrist in Kraft treten. Die Vergaberechtsmodernisierung stellt die Umsetzung der EU-Vergaberichtlinien 2014 in nationales Recht dar und soll nach EU-Vorgabe bis zum 18. April 2016 vollzogen sein – es ist das größte vergaberechtliche Gesetz- und Verordnungsgebungsverfahren seit 2004. (Wir berichteten unter anderem im Newsletter 12/14 und 08/15.)

Im Dezember vergangenen Jahres hatte die Bundesregierung über den Entwurf zur Modernisierung des Vergaberechts abgestimmt. Die Koalitionsfraktionen CDU/CSU und SPD stimmten dafür, die Oppositionsfraktionen Die Linke und Bündnis 90/Die Grünen waren jedoch dagegen: So beanstandete laut Pressemitteilung des Bundestags Die Linke, dass sich durch die Neuordnung keine Verbesserung ergebe. „Ein Vergaberecht, das diesen Namen verdiene, müsse die Tarifbindung der Unternehmen als Voraussetzung mit einbeziehen.“ Bündnis 90/Die Grünen hatte den Gesetzentwurf als unzureichend abgelehnt, mit der Begründung, dass soziale und Umweltaspekte nicht genügend berücksichtigt worden seien. Und auch Kinderarbeit müsse „ein zwingender Ausschlussgrund bei öffentlichen Aufträgen sein.“


Weitere Infos:
>> Gesetz zur Modernisierung des Vergaberechts vom 17. Februar 2016
>> Modernisierung des Vergaberechts: Verordnung der Bundesregierung Januar 2016
>> Abgelehnter Entschließungsantrag Dezember 2015
>> Beschlussempfehlung und Bericht des Ausschusses für Wirtschaft und Energie
>> Pressemitteilung Bundestag Dezember 2015: Vergaberecht wird neu geregelt
>> Stellungnahme von Transparency International Dezember 2015
>> Stellungnahme von Weed Dezember 2015
>> DGB-Stellungnahme zur Verordnung zur Modernisierung des Vergaberechts Februar 2016 (nicht mehr online, Anm. der EPNH-Red.)

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24. April: Zum 3. Jahrestag der Katastrophe von Rana Plaza

Die Wertschöpfungskette von Textilien ist lang. Nahezu um den halben Globus reisen Jeans und T-Shirt bis sie irgendwann im Kleiderschrank hängen. Beispielhaft sieht die textile Wertschöpfungskette so aus: Baumwolle aus Tansania, die Textilfabrik in Pakistan, Garnherstellung in der Türkei, Farbe aus Polen, Einfärbung der Textilien in Tunesien. Und während in Ländern des globalen Nordens schnelle Mode und heiße Preise zählen, arbeiten die Menschen in den Ländern des globalen Südens unter menschenrechtswidrigen Bedingungen: Niedrige Löhne, fehlende soziale Sicherung – und nicht zuletzt auch mangelnde Sicherheit am Arbeitsplatz.

Am 24. April jährt sich das Unglück von Rana Plaza zum dritten Mal – der Einsturz des Fabrikgebäudes in Sabhar, Bangladesch forderte mehr als 1100 Menschenleben und es gab über 2400 Verletzte. In dem mehrstöckigen Gebäude waren eine Reihe von Textilfabriken ansässig, die herabstürzenden Trümmer begruben die ArbeiterInnen unter sich.


Weitere Infos:
>> Human Rights Watch: „Bangladesch: Arbeiter zwei Jahre nach Rana Plaza ohne Rechte“
>> medico international zur Textilindustrie: „Mehr Show als Sicherheit“
>> Süddeutsche Zeitung: „Und sie machen so weiter“
>> Dokumentarfilm zur Katastrophe Rana Plaza: „Tears in the Fabric“ auf Youtube
>> Filmwebseite „Tears in the Fabric“
>> Workers Memorial Day: Am 28. April ist Welttag für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz. Der internationale Gedenktag wird seit 1984 begangen.

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Im Nachgang zum Weltfrauentag: 8. März ist jeden Tag – und überall

Der Weltfrauentages am 8. März stand in diesem Jahr unter dem Motto: „Heute für morgen ein Zeichen setzen!“. Anlässlich des internationalen Aktionstages hat der Migrationsrat Berlin-Brandenburg gemeinsam mit anderen Organisationen und Einzelpersonen eine Pressemitteilung heraus gebracht: „Wir Frauen – gegen Rassismus und für Würde“. „Wir Frauen“ meint dabei „Frauen mit Migrationshintergrund, Schwarze Frauen, Frauen of Color, Frauen mit Kopftuch, Frauen, die wir seit Generationen in diesem Land leben und immer noch gefragt werden, wo wir herkommen, sowie wir Frauen, die wir gerade erst angekommen und Überlebende sind.“

Der Text mahnt das Mitdenken wirkmächtiger hegemonialer Herrschaftsverhältnisse von Rassismus in (vermeintlich) feministischen Diskursen an: „Wir Frauen fühlen uns seit der Silvesternacht 2015/16 benutzt und instrumentalisiert. Wir fühlen uns von den öffentlichen Medien und von der Politik weit über die Grenzen der Bundesrepublik missbraucht und vergewaltigt. Unsere Körper werden für eine rassistische Politik und Gesetzgebung benutzt, die sich gegen unsere Väter, Brüder und Söhne, aber auch gegen unsere Mütter, Schwestern und Töchter wendet. Wir sehen nicht, dass die Skandalisierung sexistischer Gewalt in den Medien unsere Körper schützt. Denn wir fühlen uns benutzt, wenn unsere Körper instrumentalisiert werden, um neue ‚sichere Herkunftsstaaten’ zu definieren, um neue Abschiebegründe zu definieren und um den Familiennachzug auszusetzen. Wir sehen unsere Schwestern und Mütter bedroht, weil Deutschland und Europa sie ertrinken lässt.“


Weitere Infos:
>> Migrationsrat Berlin-Brandeburg: „Wir Frauen – gegen Rassismus und für Würde!“
>> Chimamanda Ngozi Adichie: Rede „We should all be feminists“ auf Youtube
>> MiGAZIN-Artikel „Rassismus im feministischen Gewand“
>> Equal Pay Day in Deutschland
>> DGB: Internationaler Frauentag 2016 – Heute für morgen ein Zeichen setzen

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Internationaler Frauentag meets Agenda 2030

1911 wurde der erste internationale Frauentag in Dänemark, Deutschland, Österreich, der Schweiz und den USA gefeiert. Im Zentrum der vor allem von Frauen aus sozialistischen Kreisen vorangetriebenen Kämpfe stand zunächst das Frauenwahlrecht. „Offiziell“ wurde der Frauentag dann 1977 als die Generalversammlung der Vereinten Nationen einen internationalen „Tag für die Rechte der Frau und den Weltfrieden“ beschloss, der jährlich mit einem wechselnden thematischen Schwerpunkt von länderübergreifender Relevanz begangen wird.

Planet 50-50 mit Hilfe der SDGs?
Das Motto der UN für den Internationalen Frauentag 2016 lautet „Planet 50-50 by 2030: Step It Up initiative for Gender Equality“ und bezieht sich u.a. auf das fünfte globale Nachhaltigkeitsziel (Sustainable Development Goal, SDG 5): „Geschlechtergerechtigkeit erreichen und Frauen und Mädchen ermächtigen“. Geschlechtergerechtigkeit wird dort in 9 Unterzielen (Diskriminierung, sexuelle und physische Gewalt, unbezahlte Tätigkeiten, Führungspositionen, Zugang zu wirtschaftlichen Ressourcen, Gesundheitsvorsorge, Sozialschutz und Empowerment) näher bestimmt und ist überdies als Querschnittsthema in einigen anderen Zielen repräsentiert. So greifen SDGs 2, 4, 8, 10, 16 die Stärkung der Frau auf, wie z.B. das Ziel der gleichen Bildung für Jungen und Mädchen (SDG 4) und gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit (SDG 10).


Weitere Infos:
>> Plattform 2030-watch
>> Positionspapier zur Indikatorenentwicklung für Geschlechtergerechtigkeit
>> WIDE+2015 Report: „Women’s rights need a transformation …“

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GPF: Neue Publikation über Möglichkeiten und Grenzen der globalen Nachhaltigkeitsziele

Das Global Policy Forum hat eine umfassende Publikation über Möglichkeiten und Grenzen der Globalen Ziele für Nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) veröffentlicht. Wichtigste Erkenntnis der Broschüre mit dem Titel „Die 2030-Agenda. Globale Zukunftsziele für nachhaltige Entwicklung“: Die Zweiteilung der Welt in Entwicklungs- und Industrieländer sehen Jens Martens und Wolfgang Obenland, die Autoren der Broschüre, die mit 160 Seiten eher ein Buch geworden ist, als „endgültig anachronistisch“ an. „Angesichts der notwendigen ‚großen Transformation’ hin zu einem zukunftsgerechten Wirtschafts- und Gesellschaftssystem [werden nun] faktisch alle Länder der Welt zu ‚Entwicklungsländern’“, sind sie überzeugt. Grundsätzlich seien alle 17 SDGs und die Mehrzahl der 169 Zielvorgaben auch für Deutschland gültig. Die 2030-Agenda bietet insofern die Chance, Diskussionsprozesse auf allen Ebenen – global, national und lokal, zu fördern und miteinander zu verschränken und dabei Fragen zu erörtern, wie Wohlstand und gesellschaftlicher Fortschritt definiert werden sollten, wie nachhaltiges Wirtschaften gelingen kann und wie die Prinzipien der Solidarität und der globalen Verantwortung angesichts der planetaren Grenzen in konkretes gesellschaftliches Handeln übersetzt werden können. Ein (selbst)kritischer Diskurs und breites Engagement politischer, zivilgesellschaftlicher und wirtschaftlicher AkteurInnen bilden die Grundlage und notwendige Erfolgsbedingungen dafür, dass die 2030-Agenda ihrem selbstgesteckten, transformativen Anspruch zumindest ansatzweise gerecht werden kann. Grundlage für ein solches Engagement im 2030-Prozess ist die ausreichende Information über die SDGs, ihre Zielvorgaben, die Herausforderungen und Kontroversen, die mit ihrer Umsetzung verbunden sind, sowie mögliche Indikatoren, um Fortschritte bei der Verwirklichung der Ziele zu messen. Die Publikation von Martens und Obenland leistet dazu einen Beitrag und bietet neben einer politischen Einordnung der 2030-Agenda überblicksartig grundlegende Informationen und Analysen von SDG 1 bis 17.Die sorgfältig gemachte Studie dient als nützliches Nachschlagwerk wie Rat- und Ideengeber und kann kostenlos als PDF online heruntergeladen werden.

Weitere Infos:
>> Möglichkeiten und Grenzen der globalen Nachhaltigkeitsziele

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ECCHR: „Unternehmen vor Gericht. Globale Kämpfe für Menschenrechte“

Am 4. März ist im Verlag Klaus Wagenbach „Unternehmen vor Gericht. Globale Kämpfe für Menschenrechte“ erschienen – das neue gemeinsame Buch von Wolfgang Kaleck und Miriam Saage-Maaß. Anhand von Einzelfällen wie der Klage von vier PakistanerInnen gegen das deutsche Textilunternehmen KiK beschreiben Kaleck und Saage-Maaß die Arbeit des ECCHR und von MenschenrechtsanwältInnen weltweit. Sie schildern, wie Menschenrechtsorganisationen und soziale Bewegungen im globalen Süden zunehmend auch rechtliche Mittel in ihren politischen und sozialen Kampf integrieren.
„Neben Erfolgen vor Gericht oder bei Interventionen auf exekutiver Ebene gibt es auch immer wieder Niederlagen, weil sich Wirtschaftsinteressen häufig genug über die Bedürfnisse von Beschäftigten hinwegsetzen – Klagen scheitern, Urteile für die Verursacher vergleichsweise glimpflich ausfallen. Doch zeigt das Buch auch, dass juristische Mittel neben dem sozialen Protest gegen Missstände und politischer Einflussnahme durchaus geeignet sind, gesellschaftliche und ökonomische Veränderungen dort einzuleiten, wo es dringend geboten ist.“ (Südwestpresse (Deutschland))Das Buch kann auf der Webseite des Klaus Wagenbach Verlag für 9,90 Euro bestellt werden.Weitere Infos:
>> „Unternehmen vor Gericht. Globale Kämpfe für Menschenrechte“ – Bestellmöglichkeit

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Otto Brenner Stiftung: Neue Studie zu „Folgen des Freihandels“ auf dem Textilmarkt

In Zeiten einer unsicheren Weltwirtschaftslage und zunehmender sozialer Konflikte ist kaum ein Thema so umstritten, wie der Freihandel. Im Herbst 2015 gingen allein in Berlin 250.000 Menschen gegen die geplanten Freihandelsabkommen TTIP und CETA auf die Straße. Für eine seriöse Diskussion über Folgen des Freihandels lohnt es sich, einen Blick auf den seit 2005 weitgehend liberalisierten Weltmarkt für Textilien und Bekleidung zu werfen: Zehn Jahre nach dem Ende des Welttextilabkommens, mit dem Jahrzehnte der Regulierung des Handels für Textilien und Bekleidung zu Ende gingen, lenken die Otto Brenner Stiftung und IG Metall mit ihrer neu erschienenen Studie „Folgen des Freihandels – Das Ende des Welttextilabkommens und die Auswirkungen auf die Beschäftigten“ den Blick auf die Entwicklung der Arbeitsbedingungen in der globalen Textil- und Bekleidungsindustrie, die aus diesem branchenspezifischen Freihandelsabkommen resultieren. Die Autorinnen, Dr. Sabine Ferenschild und Julia Schniewind, können nachweisen, dass viele Prognosen, die in Vorgängerstudien aus den Jahren 2004 und 2009 aufgestellt wurden, inzwischen Realität geworden sind. Insbesondere ist es zu einer Verstärkung der Konkurrenz zwischen den Produktionsstandorten, zu weiteren Verlagerungen nach Asien und zum Teil sogar zu einer Verschlechterung der Arbeitsbedingungen gekommen. Von der Ausweitung des Welthandels mit Textilien und Bekleidung profitieren vor allem die großen Markenunternehmen. Die Studie belegt, dass der Freihandel mit Textilien und Bekleidung nicht gleichermaßen zum Vorteil aller Beteiligten ist, und dass für einen wirksamen Schutz der Beschäftigten, weiterer nationale und internationale Maßnahmen notwendig sind: „Statt wie bisher im Welthandel über Handelsschranken und ihre Behebung zu diskutieren, muss die Diskussion auf Schutzrechte für Beschäftigte und deren Umsetzung gelenkt werden“, so ein Fazit der Autorinnen.Die Studie ist als Arbeitsheft 85 der Otto Brenner Stiftung erschienen und kann bei der Stiftung online bestellt oder heruntergeladen werden.

Weitere Infos:
>> “Folgen des Freihandels” – Bestellmöglichkeit & Download

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KNÖ: Endlich Wachstum! Bildungsmaterialien für eine sozial-ökologische Transformation

Im März ist die umfangreiche Methodensammlung „ENDLICH WACHSTUM!“ zu Bildung für eine sozial-ökologische Transformation online gegangen. Zu finden sind dort über 100 Methoden zu Grundlagen des Wirtschaftens, ökologischen, sozialen und globalen Dimensionen von Wachstum sowie Alternativen und Perspektiven für eine Gesellschaft jenseits des Wachstums. Die Methoden wurden vom Konzeptwerk neue Ökonomie e.V., mit dem das EPN Hessen in den letzten beiden Jahren Fortbildungen zum Thema angeboten hat, und Fairbindung e.V. entwickelt.Sämtliches Arbeitsmaterial steht frei zum Download bereit.

Weitere Infos:
>> Methodensammlung „ENDLICH WACHSTUM!“
>> Konzeptwerk neue Ökonomie e.V.

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Engagement Global: Materialien für eine Schul-Gesamtkonferenz zum Thema Flucht

ENGANGEMENT GLOBAL hat aktuelles Material zum Thema Flucht entwickelt, das sich zur Moderation von Gesamtkonferenzen an Schulen eignet. Das Thema Flucht und Migration ist in den letzten Monaten sehr zentral geworden und hat überall den Schulalltag erreicht. Verstörende Bilder und Berichte von Menschen in Not und auf der Flucht müssen von den SchülerInnen verarbeitet werden. Auch für viele Schulen selbst ist die Dimension der Herausforderung neu. Sie müssen mit veränderten Bedingungen zurechtkommen, z.B. mit neuen Klassenkonstellationen oder mit ganz praktischen Einschränkungen wie geschlossenen Turnhallen. Vor allem aber brauchen die Menschen, die nach Deutschland geflüchtet sind – und dabei insbesondere die Kinder und Jugendlichen, die neu in die Schulen kommen – das Gefühl, hier willkommen zu sein, die Möglichkeit vertrauen aufzubauen sowie Zeit und Raum um anzukommen. Gerade weil dies die ganze Schule involviert, sollten LehrerInnen, SchülerInnen, Eltern und Schulpersonal gemeinsam die Möglichkeit erhalten, sich an diesem Prozess zu beteiligen und abgestimmt zu handeln. Das Material ist in einer bundesländerübergreifenden Initiative der Umsetzungsprojekte zum Orientierungsrahmen für den Lernbereich Globale Entwicklung entstanden. AkteurInnen aus der Praxis haben dabei eine strukturierte Grundlage für die Entwicklung einer gemeinsamen schulischen Herangehensweise an eine verantwortungsvolle und wichtige Aufgabe erarbeitet.Das Material besteht aus einem Moderationsheft, einer zugehörigen PowerPoint und Plakaten und steht kostenfrei zum Download bereit.

Weitere Infos:
>> Gesamtkonferenz Flucht Moderationsheft (PDF)
>> Gesamtkonferenz Flucht Plakate (PDF)
>> Gesamtkonferenz Flucht PowerPoint (PDF)

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INKOTA: Südlink 175 „Flucht und Migration – Afrikanische Perspektiven“

Ein Drittel der weltweit Geflüchteten kommt aus Afrika. Doch in Europa interessiert sich kaum jemand für ihr Schicksal. Der neue Südlink zeigt afrikanische Perspektiven auf Flucht und Migration. Deutsche Waffenexporte, westliche Rohstoffpolitik, globale Umweltzerstörung – Europa trägt Mitverantwortung dafür, dass viele Menschen in Afrika ihre Länder verlassen müssen. Doch egal ob Flucht oder Migration: Für Menschen aus Afrika gibt es kaum noch legale Möglichkeiten, nach Europa zu kommen. Die EU setzt auf Abschottung, das Mittelmeer ist zur Todesfalle für Tausende geworden. Dabei könnten diese einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung der afrikanischen Gesellschaften leisten. Migration als Geben und Nehmen, als Kennenlernen der Welt ist tief in der afrikanischen Tradition verankert.
Darüber und über vieles mehr lesen Sie im neuen Südlink 175.Die 44 Seiten starke Südlink-Ausgabe kann für 3,80 Euro (zzgl. Versandkosten) bestellt werden. Den Schwerpunkt – den INKOTA zusammen mit AfricAvenir erstellt hat – gibt es auch als separates INKOTA-Dossier 17 mit einem Seitenumfang von 28 Seiten für nur 2,50 Euro (zzgl. Versandkosten). Wer den Südlink regelmäßig lesen möchte, kann die Zeitschrift natürlich auch abonnieren. Das Probe-Abo mit zwei Ausgaben gibt es für 6 Euro (ohne automatische Verlängerung!).Weitere Infos:
>> Südlink 175 – Bestellmöglichkeit
>> INKOTA-Dossier 17 – Bestellmöglichkeit
>> Südlink-Abonnement

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erlassjahr.de: Neue Fachinformation zur Schuldenkrise in Ländern des globalen Südens

Kreditaufnahme ist ein wichtiges Mittel für Entwicklungs- und Schwellenländer, um Entwicklung zu finanzieren. Die Verschuldung von Staaten, aber auch des Privatsektors in diesen Ländern, hat vor allem in den letzten Jahren stark zugenommen.
Kreditaufnahme ist ein wichtiges Mittel für Entwicklungs- und Schwellenländer, um Entwicklung zu finanzieren. Die Verschuldung von Staaten, aber auch des Privatsektors in diesen Ländern, hat vor allem in den letzten Jahren stark zugenommen.
Nun jedoch ändert sich das weltwirtschaftliche Umfeld: Weltmarktpreise für Rohstoffe sind stark gefallen. Der Dollar wird stärker, nationale Währungen geraten unter Druck. Im Dezember 2015 wurde die Anhebung des US-amerikanischen Leitzinses eingeleitet, durch die Verkleinerung des Zinsunterschiedes zwischen Industrie- und Schwellenländern werden Anlagen in Industrieländern voraussichtlich wieder attraktiver. Die Refinanzierung von Krediten wird schwieriger, Anleihen werden teurer.
In der von erlassjahr.de jüngst veröffentlichten Fachinformation 54 zeigt Kristina Rehbein, wie all dies die Schuldentragfähigkeit der Staaten im Globalen Süden negativ beeinflusst und sie anfällig für Schuldenkrisen macht. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Region Subsahara-Afrika.Die Fachinformation steht kostenlos auf der Webseite von erlassjahr.de als PDF zum herunterladen bereit.Weitere Infos:
>> Fachinformation 54 (PDF)
>> Webseite erlassjahr.de

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Reminder: WeltWeitWissen Kongress 2016

Mainz 2005, Dresden 2007, Potsdam 2009, Saarbrücken 2011, Stuttgart 2014 und jetzt Bonn 2016 … Der WeltWeitWissen Kongress vom 14.-16. April 2016 in Bonn ist mittlerweile der 6. bundesweite Kongress für Globales Lernen und Bildung für nachhaltige Entwicklung der Eine-Welt-Landesnetzwerke in Deutschland – und das Datum rückt näher! Eingeladen zur Teilnahme sind PraktikerInnen der Bildungsarbeit, LehrerInnen, WissenschaftlerInnen, PolitikerInnen, VetreterInnen der öffentlichen Verwaltung, junge Engagierte und Interessierte an der Eine-Welt-Arbeit. Bildung als Weg zur Erreichung weltweiter Gerechtigkeit und nachhaltiger Entwicklung soll reflektiert, diskutiert und weiterentwickelt werden. Dies geschieht in Impulsvorträgen, Diskussionen, Workshops und dem bundesweiten Bildungsmarkt. Das Eine-Welt-Netz NRW organisiert den Kongress zusammen mit der Arbeitsgemeinschaft der Eine-Welt-Landesnetzwerke (agl) in Deutschland sowie dem Gustav-Stresemann Institut in Bonn. Unterstützt wird der Kongress durch einen großen ideellen Träger- und Kooperationskreis.

Weitere Infos:
>> WeltWeitWissen Kongress 2016

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Forum Fairer Handel & Weltläden: Briefaktion „Unternehmen haftbar machen!“

Sie möchten sicher sein, dass Ihr T-Shirt nicht an einem 16-Stunden-Arbeitstag genäht wurde? Oder dass die Rohstoffe für Ihr Handy nicht aus Sklavenarbeit stammen? Dann braucht es verbindliche Regeln für alle Unternehmen. Beteiligen Sie sich an der Briefaktion vom Forum Fairer Handel und dem Weltladendachverband im Rahmen ihrer Kampagne Mensch. Macht. Handel. Fair.“!
In den kommenden Wochen wird der Entwurf für den Nationalen Aktionsplan „Wirtschaft und Menschenrechte“ mit den fünf beteiligten Ministerien abgestimmt. Ende Mai/Anfang Juni soll er dann in einer Sitzung des Bundeskabinetts verabschiedet werden. Als Bundeskanzlerin hat Angela Merkel in dieser Sitzung die letzte Möglichkeit dafür zu sorgen, dass der Nationale Aktionsplan verbindliche Regeln für alle Unternehmen schafft. Die Kampagne „Mensch. Macht. Handel. Fair.“ ruft deshalb zu einer Brief-Aktion an Kanzlerin Merkel auf. Los geht es ab Anfang April. Letzter Tag zum Abschicken Ihres Briefs: 17. Mai 2016. So kommen kurz vor der entscheidenden Abstimmung im Bundeskabinett viele hunderte Briefe im Kanzleramt an und übermitteln ein klares politisches Signal für verbindliche Unternehmensverantwortung. Jeder Brief zählt!

Weitere Infos:
>> Forum Fairer Handeln – Briefkastenaktion 2016
>> „24. April: Zum 3. Jahrestag der Katastrophe von Rana Plaza“ (in diesem Newsletter)

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Mitmachen bei den Deutschen Aktionstagen Nachhaltigkeit

Vom 30. Mai bis 05. Juni finden auch dieses Jahr wieder die Deutschen Aktionstage Nachhaltigkeit statt. Der Rat für Nachhaltige Entwicklung hat die Aktionstage anlässlich der Weltkonferenz der Vereinten Nationen über nachhaltige Entwicklung (Rio+20) im Jahr 2012 ins Leben gerufen. Ziel der Aktionstage war und ist es, öffentliche Aufmerksamkeit für das Ziel einer nachhaltigen Entwicklung zu erregen. Vorbildliches Engagement in ganz Deutschland soll an den Aktionstagen sichtbar werden und andere zum Mitmachen und zur Eigeninitiative ermutigen. Im Jahr 2015 fanden die Aktionstage Nachhaltigkeit erstmalig im Rahmen der Europäischen Nachhaltigkeitswoche statt – einer von Deutschland, Frankreich und Österreich ins Leben gerufenen Initiative, an der Menschen aus ganz Europa teilnehmen können. Auch in 2016 werden die Aktionen in Deutschland automatisch in die Europäische Initiative einfließen. Aufgerufen sind Privatpersonen, Vereine, Verbände, Initiativen, Stiftungen, Schulen, Kindergärten, Universitäten, Kirchen, Unternehmen, soziale Einrichtungen, Umwelt- und Entwicklungsverbände, Kommunen, Stadtwerke, Behörden, Ämter und Ministerien in diesem Rahmen eigene Aktionen zum Thema Nachhaltigkeit auf die Beine zu stellen. Wer mitmachen und sich mit einer eigenen Aktion beteiligen möchte, kann sich auf der Webseite der Deutschen Aktionstage anmelden.

Weitere Infos:
>> Deutsche Aktionstage Nachhaltigkeit
>> Deutsche Aktionstage Nachhaltigkeit – Anmeldung

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Deutsche UNESCO-Kommission: Auszeichnungen für Bildung für nachhaltige Entwicklung

Hier werden herausragende Bildungsinitiativen für nachhaltige Entwicklung gesucht!
Die Deutsche UNESCO-Kommission und das Bundesministerium für Bildung und Forschung zeichnen künftig zweimal jährlich Lernorte, Netzwerke und Kommunen aus, die Nachhaltigkeit fest in der deutschen Bildungslandschaft verankern. Die Auszeichnungen sind ein Beitrag zur Umsetzung der Agenda 2030 der Vereinten Nationen und des UNESCO-Weltaktionsprogramms Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in Deutschland.
Was ist mit der Auszeichnung verbunden? Ausgezeichnete Bildungsinitiativen werden als offizieller Beitrag zum Weltaktionsprogramm Bildung für nachhaltige Entwicklung auf der Webseite bne-portal.de dargestellt, erhalten das Logo des Weltaktionsprogramm zur Verwendung für ihre BNE-Arbeit und profitieren von dem Austausch mit anderen hochwertigen Bildungsinitiativen zur nachhaltigen Entwicklung. Darüber hinaus bieten die Freie Universität Berlin und die Deutsche UNESCO-Kommission eine Beratung zur Weiterentwicklung der Initiativen an.
Bewerben können sich Lernorte, Netzwerke und Kommunen. Bewerbungsschluss ist der 9. Mai. Details zu Bewerbungsvoraussetzungen, Verfahren und Jury stehen auf der Webseite zur Verfügung. Dort können sich Interessierte über ein Online-Tool direkt bewerben.

Weitere Infos:
>> Deutsche UNESCO-Kommission
>> bne-portal.de
>> Registrierung für die Bewerbung

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Else Kröner Fresenius: Preisausschreiben für Medizinische Entwicklungszusammenarbeit

Der Else Kröner Fresenius Preis für medizinische Entwicklungszusammenarbeit würdigt Projekte, die direkt und nachhaltig der Verbesserung der medizinischen Versorgung in Entwicklungsländern dienen. Der Preis ist mit 100.000 Euro dotiert; das Preisgeld ist für das Projekt zu verwenden. Interessierte Projektleiter können medizinische Projekte aus dem humanitären Bereich und der Entwicklungszusammenarbeit einreichen, die

  • der Verbesserung der medizinischen Ausbildung oder der Patientenversorgung in Entwicklungsländern dienen,
  • vor mindestens einem Jahr begonnen wurden und noch mindestens für ein Jahr fortgeführt werden
  • bisher nicht von der Else Kröner-Fresenius-Stiftung gefördert wurden.

Die Bewerbung kann bis zum 10. April 2016 eingereicht werden. Die Preisverleihung findet dann am 20. Oktober 2016 im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) statt.

Weitere Infos:
>> Preisausschreiben der Else Kröner-Fresenius-Stiftung

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KKS: Stellenausschreibung ReferentIn für den Bereich Entwicklungszusammenarbeit

Die gemeinnützige und international tätige Karl Kübel Stiftung für Kind und Familie mit Sitz in Bensheim sucht für die Abteilung Entwicklungszusammenarbeit zum 01.09.2016 eine Referentin / einen Referenten für entwicklungspolitische Bildungsarbeit in Teilzeit (50%).
Angesprochen sind Bachelor of Arts Absolventen im pädagogischen oder einem vergleichbaren Bereich. Von Vorteil sind Medienkompetenzen, Erfahrung als Projektreferent, Methodenkompetenz, Auslandserfahrung und ein Sicheres Auftreten. Die Stelle ist zunächst auf zwei Jahre befristet.
Interessierte können sich bewerben unter: personal[at]kkstiftung.de. Bewerbungsschluss: 28. April 2016.

Weitere Infos:
>> Stellenausschreibung
>> Karl Kübel Stiftung

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Terminlese

Mo., 04.04. – Mi., 06.04.16, Ludwigsburg
Deutschen CSR-Forum
Forum. Veranstalterin: die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW)

Fr., 08.04. – Sa., 30.04.2016, Gießen
MODE HEUTE – UNSERE ZWEITE HAUT
Ausstellung. VeranstalterInnen: Das Gießener Textilbündnis, Bildungsgruppe des Weltladen Gießen, getragen vom Solidarische Welt e.V.

Di., 12.04.2016 (19h), Marburg
Alternativen für ‚Glokales‘ Denken und Leben
Interaktiver Vortrag anlässlich des internationalen Tages der Kämpfe der UreinwohnerInnen. Veranstalterin: Pachamama Connexion e.V.

Mi., 13.04.2016 (16-18h), Frankfurt/M.
Afrika in den deutschen Medien – Warum es differenzierte Afrika-Berichterstattung braucht
Vortrag und Diskussion mit Philipp Lemmerich (freischaffender Journalist, Projektleiter und Redaktionsleiter bei JournAfrica!), Raoul Jochum (Projektleiter bei JournAfrica!), Tammo Strunk (Projektleiter bei JournAfrica!). VeranstalterInnen: JournAfrica!, Afro Deutsches Akademiker Netzwerk e.V. (ADAN) und ZIAF

Fr., 15.04. – Fr., 17.04.2016 | Marburg
Weltkonsum & Klimawandel – Die verinnerlichte Kultur des Wachstums
Theaterpädagogische MultiplikatorInnen-Fortbildung für die (außer-)schulische Bildungsarbeit. Inklusive öffentlichem interaktivem Theaterabend. Veranstalter: Konzeptwerk Neue Ökonomie in Zusammenarbeit mit Transitiontheater

Di., 19.04.2016 (19h), Frankfurt/M.
Westbalkan: Sichere Herkunftsstaaten, Transitländer, EU-Kandidaten – zwischen allen Stühlen?
Diskussion mit Frank Hantke (Büroleiter der Friedrich-Ebert-Stiftung, Tirana, Albanien), Prof. Daniel Göler (Professor für geographische Migrations- und Transformationsforschung, Universität Bamberg), Moderation: Simon Schüler (Friedrich-Ebert-Stiftung Hessen). Veranstalterin: Friedrich Ebert Stiftung Landesbüro Hessen

Fr., 22.04. – So., 24.04.2016, Vallendar
Strategietage zur Umsetzung der SDGs für (Jugend)Verbände und Initiativen
Strategietage. VeranstalterInnen: Germanwatch, Haus Wasserburg

Fr., 29.04.2016, Mainz
Europäische Partizipation und Entwicklungspolitik
Informations- und Vernetzungsveranstaltung der Mitmachzentrale der Engagement Global und der Kontaktstelle Deutschland „Europa für Bürgerinnen und Bürger“

Mo., 02.05. & Di., 03.05.2016, Kassel
Globales Lernen in Begegnungsreisen im Kontext von Süd-Nord-Schulpartnerschaften
Zweite GLiS-Fachtagung Theorie und Praxis. VeranstalterIn: Fachstelle GLiS – Globales Lernen in der Schule am Comenius-Institut Münster und ENSA – Entwicklungspolitisches Schulaustauschprogramm

Fr., 20.05. – So., 22.05.2016, Hofgeismar
Entwicklung neu denken. Auf der Suche nach einem neuen Entwicklungsverständnis
Tagung. Veranstalterinnen: Brot für die Welt, Evangelische Akademie Hofgeismar

Fr., 10.06. – So., 12.06.2016, Leipzig
Erstes Gipfeltreffen: Welcome to stay
Gipfeltreffen. VeranstalerInnen: Welcome2Stay, Initiativkreis für das Gipfeltreffen

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Terminkalender

Weitere entwicklungspolitische Veranstaltungen in Hessen finden sich in unserem Terminkalender.

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Der EPN Hessen-Newsletter wird finanziell unterstützt vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung (HMWVL) sowie im Rahmen des Eine Welt-PromotorInnenprogramms vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ):

 

Finanzielle Unterstützung erhalten wir für den Newsletter auch von der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) und der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW).

 

 

Herzlichen Dank!

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