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Newsletter 03/2014

Inhalt:EPN Hessen in Bewegung

Glokales

Weiterlesen, mitmachen, hingehen

 

Neues EPN Hessen-Mitglied: mbs_studienprogramm

In diesem Jahr wächst das EPN Hessen bereits zum zweiten Mal: Im März ist als neues Mitglied das Studienprogramm des Marburger Bildungs- und Studienzentrum (mbs_studienprogramm) hinzugekommen.

Das mbs_studienprogramm ist ein Teil des Marburger Bildungs- und Studienzentrums (mbs) und gehört zum Deutschen Gemeinschafts-Diakonieverband (DGD). Dieser ist Mitglied im Diakonischen Werk Deutschland. Das mbs bietet seit dem Wintersemester 2012/13 das Studienprogramm „Development Studies & Transformation“ an. Das Studium führt zu einem M.A. in Development Studies an der Universität von Südafrika (UNISA). Es basiert auf christlichen Werten und vermittelt eine praxisnahe Ausbildung für Aufgaben in Hilfsorganisationen und Entwicklungsprojekten.

EPN Hessen heißt das mbs_studienprogramm als neues Mitglied des Netzwerks herzlich willkommen!

Machen Sie mit! Falls sich Ihr Verein, Ihre Gruppe oder Initiative auch für eine aktive Mitgliedschaft im EPN Hessen interessiert oder Sie die Arbeit des Netzwerks mit einer Fördermitgliedschaft unterstützen wollen, informieren Sie sich auf unserer Webseite. Auf der Mitgliedschaftsseite finden Sie alle wichtigen Informationen sowie die Beitrittserklärung. Als Teile eines Netzwerks können wir unsere Arbeit gegenseitig unterstützen und uns gemeinsam wirkungsvoller für entwicklungspolitische Anliegen einsetzen – zusammen bewegen wir mehr!

Weitere Infos:
>> mbs_studienprogramm „Development Studies & Transformation“
>> Mitgliedschaft im EPN Hessen

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DISKUSSIONSVERANSTALTUNG:
Mi., 21.05.14 (18.30h), Frankfurt/M.

Perspektivenwechsel innerhalb von Globalem Lernen und BNE:

Postkoloniale und antirassistische Anfragen an die (entwicklungs-)politische Bildungsarbeit

Diskussionsveranstaltung mit Nadine Golly (Universität Lüneburg) und Prof. Dr. Bernd Overwien (Universität Kassel). In Kooperation mit der Jugendbegegnungsstätte Anne Frank, Frankfurt/M.
Politische Bildungsarbeit will emanzipatorische Prozesse und gesellschaftliche Mitbestimmung fördern. Globales Lernen und Bildung für eine nachhaltige Entwicklung (BNE) haben außerdem den Anspruch, zu einem kritischen Bewusstsein über globale Zusammenhänge zu befähigen, und damit zu einem Perspektivwechsel und damit einhergehender Gerechtigkeit beizutragen. (…) Trotzdem schleichen sich auch in der Praxis kritischer Bildungsangebote immer wieder Stereotype, rassistisch geprägte Bilder und unhinterfragte Vorstellungen über das ein, was unter „Entwicklung“ verstanden wird. Damit solidarische Zusammenarbeit und emanzipatorisches Lernen gelingen kann, ist es deshalb wichtig, koloniale Denk- und Handlungsmuster und ausgeblendeten Machtverhältnisse in Bildungsarbeit und Entwicklungszusammenarbeit immer wieder neu zu überdenken. Mit dem Fachgespräch wollen wir bestehende Konzepte und Angebote mit postkolonialen / antirassistischen Kritiken konfrontieren und danach fragen, welche Chancen die Auseinandersetzung mit „Weißsein“ und Eurozentrismus für das Verstehen von Selbst- und Fremdbildern und damit für die Weiterentwicklung der eigenen politischen (Bildungs)arbeit bieten kann? Was muss bei Diskussionen um nachhaltige Entwicklung berücksichtigt werden? Wie müssten Konzepte und Angebote neu – oder weiterentwickelt werden?

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WORKSHOP:
Fr., 13.06.14 (12-18h), Frankfurt/M.

Fördermöglichkeiten in der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit

In Kooperation mit dem Zentrum Ökumene der EKHN und Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst
Entwicklungspolitische Bildungsarbeit ist angesichts der globalen Krisen unserer Zeit wichtiger denn je. Fördertöpfe von Brot für die Welt-Evangelischer Entwicklungsdienst, Katholischer Fond, Engagement global u.a. unterstützen diese Arbeit. An diesem Nachmittag informieren wir Sie als Antragsteller (oder solche, die es werden wollen) aus dem südlichen Hessen über Ziele, Kriterien und Schwerpunkte der verschiedenen Förderer und beantworten Fragen zur Antragsstellung. Wenn dabei – soweit dies an einem Nachmittag möglich ist – gute Erfahrungen ausgetauscht und Vernetzung geschieht, ist das durchaus beabsichtigt.

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WORKSHOP:
Fr., 27.06. (17h) – So., 29.06.14 (16h), Frankfurt/M.

Globales Lernen – Gewusst wie! Partizipative Projektplanung in der entwicklungspolitischen Bildungs- und Projektarbeit

MultiplikatorInnen-Workshop mit Kai Diederich (finep). In Kooperation mit dem Zentrum Ökumene der EKHN
Von der Idee zum Projekt: Der Weg von der ersten Idee zum stimmigen, attraktiven Projekt birgt einige Hürden. Fragen nach Motivation, Ziel, Inhalten und Methoden sind zu beantworten. Ziele, Indikatoren und Messinstrumente müssen bestimmt und die einzelnen Schritte im Hinblick auf verfügbare Zeit und Ressourcen realistisch geplant werden.
Warum (Zielsetzung) und für wen (Zielgruppen) wollen Sie ein bestimmtes Projekt planen und realisieren? Welche „Wirkungsabsicht“ haben Sie, und ist diese erreichbar? Wurden Ihre ProjektpartnerInnen im globalen Süden in die Planung einbezogen und tragen sie die Idee auch mit? Wie können Sie Ihre Projektidee in kleine, handhabbare Schritte unterteilen, für die sich dann auch Zeit, Ablauf, Materialien und Kosten realistisch kalkulieren und planen lassen?
In diesem Workshop lernen Sie hilfreiche Planungsschritte und Instrumente kennen um diese Herausforderungen erfolgreich meistern zu können.

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TRAINING:
Fr., 18.07. (16h) – So., 20.07.14 (16h), Neu Anspach

Antirassistische Bewusstseinsbildung in der entwicklungspolitischen Bildungs- & Projektarbeit

Antirassismus-Training mit Phoenix e.V. Trainer: Austen P. Brandt & Georges Wagner. Kooperationspartner: basa e.V. u.a.
Unsicherheit, vielfach unerkannter Rassismus und ein Mangel an Kommunikation prägen auch in der internationalen sowie entwicklungsbezogenen Bildungs- und Projektarbeit die Beziehungen zwischen Mitgliedern der weißen Mehrheitsgesellschaft und denen, die vermeintlich als AusländerInnen, MigrantInnen oder Angehörige einer anderen Kultur identifiziert werden.
Das hat unmittelbare Folgen für die Qualität dieser Arbeit. Eingeladen sind Mitglieder der weißen Mehrheitsgesellschaft, um ihre Prägungen und ihr Verhalten zu reflektieren, Geschichte und Wirkungsweise des Rassismus näher kennen zu lernen und gemeinsam an den Grundlagen für einen Perspektivenwechsel in der internationalen Arbeit zu feilen. Die einzelnen Arbeitsphasen berücksichtigen die Fragen und Interessen der Teilnehmenden. Dabei kommt es zu einem Wechsel von Information, Verarbeitungs- und Reflexionsphasen.

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TRAINING:
Fr., 12.09. (16h) – So., 14.09.14 (16h), Neu Anspach

Empowerment für Entwicklung

Empowerment-Training mit Phoenix e.V. Trainer: Austen P. Brandt & Mutlu Ergün-Hamaz. Kooperationspartner: basa e.V. u.a.
Unsicherheit, vielfach unreflektierter eigener Rassismus und ein Mangel an Kommunikation prägen auch in der internationalen sowie entwicklungsbezogenen Bildungs- und Projektarbeit die Beziehungen zwischen Mitgliedern der weißen Mehrheitsgesellschaft und denen, die vermeintlich als AusländerInnen, MigrantInnen oder Angehörige einer anderen Kultur identifiziert werden. Das hat unmittelbare Folgen für die Qualität der Arbeit.
Zu diesem Workshop sind sog. People of Color eingeladen, schwarze Deutsche, Deutsche mit Migrationshintergrund und MigrantInnen. Sie alle machen in Deutschland rassistische Erfahrungen verschiedener Form, Intensität und Ausprägung. Doch gleich ist der Grund für die Diskriminierung: die dunklere Hautfarbe und Herkunft, durch die sie kein Mitglied der weißen deutschen Mehrheitsgesellschaft sind. Wie können trotz der Wirklichkeit von Rassismus persönliche Ziele verfolgt werden? Wie kann konstruktiv in dieser Gesellschaft gelebt werden? Was kann getan werden, um Rassismus zu verringern? Was ist der eigene Beitrag für einen Perspektivenwechsel in der internationalen / entwicklungsbezogenen Bildungs- und Projektarbeit?

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Kooperationsprojekt: Bildungsangebot zur WM in Brasilien für Schulen

Fußballweltmeisterschaft der Männer! In Brasilien! Millionen ZuschauerInnen weltweit werden das Ereignis verfolgen und feiern. Doch wie bei jeder Fußballweltmeisterschaft geht es in Brasilien um mehr als nur um Sport. Gewinne und Verluste, Ansehen und Wirtschaftskraft, ökologische und soziale Lebensgrundlagen stehen auf dem Spiel. PolitikerInnen erhoffen sich Imagegewinn und Tourismuswerbung. Fifa und große Unternehmen setzen auf hohe Einnahmen.
In der Bevölkerung gibt es auch entschiedenen Widerstand: BewohnerInnen wehren sich gegen die Zwangsräumungen von Armenvierteln und StraßenhändlerInnen protestieren gegen die Verdrängung des Straßenverkaufs aus dem Umfeld der Stadien. Große Sportartikelhersteller stehen in der Kritik, ihre teuer verkauften Waren unter miserablen Arbeitsbedingungen und für Hungerlöhne produzieren zu lassen.

Projekttage „WM in Brasilien – ganz furchtbar schön!?!“
Die EPN Hessen-Mitgliedsorganisationen Brot für die Welt im Zentrum Ökumene der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN), das Referat Weltmission und Partnerschaft der Evangelischen Kirche Kurhessen-Waldeck (EKKW), die Ökumenische Werkstatt Main-Kinzig sowie das Schul- und Bildungsprojekt êpa! des Marburger Weltladens/Initiative Solidarische Welt e.V. bieten für hessische Schulklassen, Gruppen und Vereine ab Jahrgangsstufe 7 bis Juli Projekttage rund um die Welt der Fußball-Faszination an. Im Mittelpunkt stehen dabei Fragen nach Gerechtigkeit und Fairness, denn Fair Play sollte nicht nur für den sportlichen Wettkampf gelten!


Nähere Infos:
>> Infoflyer „WM in Brasilien – ganz furchtbar schön!?!“
(Stationenauswahl, Kontaktdaten, Angebotszeiträume & Anmeldefristen)

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Klima-Bündnis: Stadtradel-Kampagne

Seit Anfang März können sich Kommunen zur siebten Runde der beliebten Stadtradeln-Kampagne anmelden! Die bundesweite Mitmach-Kampagne motiviert jährlich zehntausende begeisterte BürgerInnen, drei Wochen lang für ein besseres Klima kräftig in die Pedale zu treten. Initiiert und koordiniert wird die Kampagne von der EPN Hessen-Mitgliedsorganisation Klima-Bündnis. Dieses Jahr sind als kommunale Kooperationspartner erstmals auch der Deutsche Städtetag, der Deutscher Städte- und Gemeindebund sowie der Deutsche Landkreistag mit dabei.

Beim Stadtradeln sammeln Mitglieder der kommunalen Parlamente und BürgerInnen in Teams möglichst viele Radkilometer. Die Aktionsphase in einer Stadt oder Gemeinde dauert drei Wochen zwischen Mai und September. In dieser Zeit legen die umweltbewussten TeilnehmerInnen möglichst viele Wege mit dem Fahrrad zurück. Zusätzliche interessante Beteiligungsmöglichkeiten bieten dieses Jahr außerdem die neu entwickelte Online-Plattform Stadtradeln-RADar! und die Stadtradel-App. Was es damit auf sich hat, erfährt man auf der Kampagnen-Webseite.


Weitere Infos:
>> Stadtradeln-Kampagne

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Masifunde: Einladung zur 10. Jahreshauptversammlung

EPN Hessen Mitgliedsorganisation Masifunde Bildungsförderung e.V. kann in diesem Jahr auf bereits 10 Jahre beherztes entwicklungspolitisches Engagement zurückblicken. Der Verein lädt daher Mitglieder und Interessierte ein, am Sonntag, 6. April an ihrer Jahreshauptversammlung in Mainz auf 10 Jahre Masifunde anzustoßen. Der Anlass bietet natürlich auch Gelegenheit, über die Projektarbeit im Walmer Township in Port Elizabeth/ Südafrika sowie über die Vereinstätigkeiten hier in Deutschland zu erfahren. Im Ausblick wird zudem über kommende Masifunde-Projekte und -Vorhaben berichtet.

Das Masifunde-Team in Deutschland setzt sich aus zahlreichen jungen Berufstätigen, StudentInnen und SchülerInnen in der ganzen Bundesrepublik zusammen, die alle rein ehrenamtlich tätig sind. Für junge Menschen, die Interesse haben, sich im Verein zu engagieren, bietet die Jahreshauptversammlung eine gute Gelegenheit, den Verein und seine MitstreiterInnen näher kennen zu lernen. Es wird um Anmeldung bis spätestens 4. April gebeten (Kontakt: Jacob Birkenhäger, 1. Vorsitzender. E-Mail: jacob.birkenhaeger[at]masifunde.de).


Weitere Infos über Masifunde:
>> Masifunde-Webseite
>> Masifunde auf Facebook

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Motivés: Bildungsprojekt Globales Schulkino sucht TeamerInnen

Im Bildungsprojekt Globales Schulkino der EPN Hessen Mitgliedsorganisation Motivés e.V. werden Dokumentar- und Spielfilme, Filmgespräche und begleitende Workshops für Schulklassen und außerschulische Jugendgruppen zu verschiedenen Themen rund um die Globalisierung und die Eine Welt angeboten. Das Projekt bietet Jugendlichen die Möglichkeit, sich mit globalen Themen auseinanderzusetzen und ein besseres Verständnis für globale Zusammenhänge zu entwickeln.

Für die Filmbegleitung und die Durchführung der Workshop-Module werden noch interessierte und engagierte TeamerInnen gesucht. Pädagogische Vorerfahrungen sind hilfreich, aber keine Voraussetzung. Motivés freut sich insbesondere auch über die Mitarbeit von Personen, die in bestehenden Gruppen und Initiativen zu passenden Themen arbeiten und dadurch vorhandenes Wissen und praktische Erfahrungen in ihre Tätigkeit als TeamerIn einfließen lassen können. Zur Vorbereitung auf die Tätigkeit werden im Vorfeld diverse Fortbildungen organisiert. Ab September 2014 werden dann in der Region Mittelhessen Filme rund um die Themenkomplexe globale Gerechtigkeit und ökologische Verantwortung gezeigt.


Weitere Infos:
>> Webseite Globales Schulkino

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medico: Dokumentation der Konferenz Beyond Aid online

Vom 20. bis 22. Februar 2014 veranstaltete EPN Hessen-Mitgliedsorganisation medico international zusammen mit KooperationspartnerInnen die zweite Frankfurter Hilfe-Konferenz „Beyond aid – Von Wohltätigkeit zu Solidarität“. Die Veranstaltung stieß auf höchst erfreuliche Resonanz: Was ursprünglich als überschaubare Arbeitskonferenz geplant war, wandelte sich zu einem großen Kongress mit über 600 TeilnehmerInnen – ein riesiger Erfolg!

Die Tagung widmete sich der Frage, welche Formen der Solidarität, der Kooperation und der Unterstützung in einer globalisierten Welt nachhaltige Veränderungen bewirken können. Wie lässt sich verhindern, dass die Idee globaler Verantwortung zur Legitimation machtpolitisch motivierter Interventionen verkommt? Was ist erforderlich, um die Universalität der Menschenrechte nicht einfach nur zu konstatieren, sondern für alle zu verwirklichen? Wie müssen die Praxis und die Institutionen der Hilfe verändert werden? Erfordert all das einen Paradigmenwechsel?


Weitere Infos:
>> Online-Dokumentation der Konferenz Beyond Aid

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CIL: Dokumentation einer Erkundung im internationalen Dialog

„Manchmal sind wir uns näher, ein anderes Mal überraschend ähnlich“ – Inklusion und Illusion von Nähe und Distanz zwischen Einheimischen in Kamerun, in Deutschland und aus der Diaspora. – Drei Organisationen aus Kamerun und Deutschland – die beiden EPN Hessen-Mitglieder Christliche Initiative Internationales Lernen (CIL) und Kone-Netzwerk zur Förderung der Kommunikation (KONE) und die Akademie Mboko in Douala/ Kamerun – gestalteten im vergangenen Jahr einen spannenden internationalen Dialog.

Dokumentiert sind Facetten dieses internationalen Dialogs nun in der sehr schön gestalteten Broschüre „Manches Mal sind wir uns näher, ein anderes Mal überraschend ähnlich“. Dabei war nicht die chronologische und protokollarische Wiedergabe sämtlicher entstandener Texte und Photographien beabsichtigt, sondern eher Momentaufnahmen, die Einblicke in den Prozess der Annäherung zwischen den AkteurInnen und ihrer thematischen Befassung gewähren. Zu einem spannenden Projekt ist so eine spannende Dokumentation entstanden!


Weitere Infos:
>> Dokumentation als online-Version(nicht mehr online, Anm. der EPNH-Red.)
>> CIL-Webseite

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!ebasa: Auf Pfaden zu einer kultursensiblen Bildungsarbeit

(Auszug aus dem Bericht zur !ebasa-Workshop-Reihe „Kultur Global Lernen“) Überall begegnen wir ‚Kultur’. Wir benutzen das Wort ganz selbstverständlich, aber häufig unreflektiert. Auch im Globalen Lernen wird das Konzept ‚Kultur’ häufig nicht weiter hinterfragt. Es wird verwendet, um damit Andersartigkeiten, vermeintliche Entwicklungsdefizite und unterschiedliche Formen sozialen Handelns zu erklären. Dabei sind kulturelle Zuschreibungen oft von kolonialen Stereotypen geprägt und bergen die Gefahr, Rassismus zu reproduzieren. Ein konkretes Beispiel dafür ist die Darstellung von AfrikanerInnen als arme, hilfsbedürftige und von Kriegen bedrohte Menschen. Entsprechende Darstellungen finden sich sowohl in Bildungsmaterialien als auch in Spendenkampagnen von Hilfsorganisationen wieder. Für differenzierte Darstellungen, die Widersprüche und für uns ungewohnte Perspektiven zulassen, ist selten Raum. Wie aber können wir tatsächlich kultursensibel arbeiten – also Kultur als dynamisch, aushandelbar und dennoch in seinen Auswirkungen real annehmen – ohne stereotype oder rassistische Tendenzen zu reproduzieren?

Mit dieser Frage setzte sich EPN Hessen-Mitgliedorganisation !ebasa e.V. in ihrem Projekt Kultur Global Lernen – Vom Umgang mit Kultur(en) im Globalen Lernen intensiv auseinander. In drei aufeinander aufbauenden Modulen und zusätzlichen Praxisworkshops wurden im vergangenen Jahr gemeinsam mit MultiplikatorInnen des Globalen Lernens theoretische und methodische Grundlagen erarbeitet.


Weitere Infos:
>> Bericht zur Workshop-Reihe „Kultur Global Lernen“ in voller Länge (PDF)
>> !ebasa-Publikation „Kultur Global Lernen“ (PDF)
>> !ebasa-Webseite

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Aus der Geschäftsstelle

Von April bis Mitte August hilft uns Sarah Melody Adeyemi während ihres viereinhalb monatigen Praktikums bei der Arbeit in der EPN Hessen-Geschäftsstelle.

Sarah Melody Adeyemi studiert momentan den Bachelorstudiengang „Internationale Beziehungen“ an der Hochschule Rhein-Waal in Kleve und hat sich entschieden, ihr Praxissemester beim EPN Hessen zu absolvieren. Sie hält es für wichtig, dass den Menschen bewusst gemacht wird, welchen Einfluss ihr lokales (Konsum-) Verhalten auch global hat und ihnen Möglichkeiten geboten werden, sich hier oder im Ausland in der Entwicklungspolitik bzw. in der Entwicklungszusammenarbeit zu engagieren. Sie selbst möchte nach ihrem Abschluss in der Entwicklungszusammenarbeit tätig werden.

Wir freuen uns über ihre tatkräftige Unterstützung und Mitarbeit!

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Gelungener Auftakt der Reihe „Globales Lernen“ an der vhs Marburg

„Was ist und was will Globales Lernen?“ fragte Georg Krämer in seinem Eröffnungsvortrag am 29. März im Marburger Rathaus. Die Veranstaltung bildete den Auftakt zur vhs-Veranstaltungsreihe „Globales Lernen – verantwortliches Handeln“, die insgesamt 11 Vorträge und 11 thematisch gekoppelte Praxisworkshops umfasst. Die Fachpromotorin für Globales Lernen in Hessen konzipierte und organisierte die Veranstaltungsreihe in Kooperation mit der vhs Marburg und dem Schul- und Bildungsprojekt êpa des Marburger Weltladens.

Georg Krämer beantwortet seine eigene Frage mit einem Definitionsvorschlag: „Globales Lernen unterstützt den Erwerb von Kompetenzen, die wir brauchen, um uns in der Weltgesellschaft – heute und in Zukunft – zu orientieren und verantwortlich zu leben.“

Wie kann eine solche weltverantwortliche Bildung aussehen? Können Bildung und Erziehung überhaupt zu einer Umgestaltung unserer Weltgesellschaft hin zu mehr Nachhaltigkeit und sozialer Gerechtigkeit beitragen? Unter welchen Bedingungen kann Lernen persönliche und gesellschaftliche Veränderungen bewirken und wie gestaltet sich das konkret in unterschiedlichen Bildungszusammenhängen? Diese Leitfragen ziehen sich als roter Faden durch die gesamte vhs Reihe. Jeder Vortrag richtet den Blick auf andere Zielgruppen oder Bildungszugänge: im zweiten Vortrag steht die Schule als wichtige formelle Bildungsinstitution im Mittelpunkt. Es folgt die Auseinandersetzung mit Globalem Lernen im Freizeitkontext, in der Kita und im Kindergarten, an der Universität, im Freiwilligendienst, im zivilgesellschaftlichen Engagement und in der Volkshochschule.


Weitere Infos:
>>Gesamtprogramm der Veranstaltungsreihe als PDF

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Der Tisch ist gedeckt! – Einladung zum bio-regio-fairen Aktionstag am 10. Mai

Unser Tisch ist global gedeckt: Kaffee, Bananen oder Gewürze haben häufig einen weiten Weg hinter sich. Bei manchen Lebensmitteln erkennen wir auch erst auf den zweiten Blick, dass sie WeltbürgerInnen sind, wie zum Beispiel beim Fleisch. Auch wenn die Schweine, Rinder oder Hühner in der Region gehalten werden, fressen sie Soja oder Mais aus den Ländern des Globalen Südens. Für diese Plantagen muss häufig Regenwald weichen. Bei Tisch bedenken wir oft nicht, welche Folgen unsere Ernährung für Umwelt und Menschen rund um den Globus hat. Die Ökobilanz konventionell erzeugter Lebensmittel wird vielfach belastet durch lange Transportwege, energieaufwändige Gewächshausplantagen, Kunstdünger und Gifte oder klimaschädliche Rodungen. Ausbeuterische und gesundheitsschädliche Arbeitsbedingungen, Löhne die nicht zum Leben reichen oder das Verbot gewerkschaftlicher Organisierung schlagen ebenfalls zu Buche.

Doch das ist kein Grund, sich den Appetit verderben zu lassen. In Marburg gibt es viele Alternativen zur hochtechnisierten und globalisierten Landwirtschaft. Am bio-regio-fairen Aktionstag am Samstag, 10. Mai stellen über 20 lokale Initiativen, Verbände und Geschäfte auf dem Marburger Marktplatz ihr Engagement vor. Die hessische Fachpromotorin für Globales Lernen und Nachhaltigkeit organisiert den Aktionstag in Kooperation mit dem Marburger Weltladen und dem Magistrat der Stadt Marburg.


Weitere Infos:
>> Veranstaltungsflyer zum bio-regio-fairen Aktionstag

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MultiplikatorInnenfortbildung zum Thema Postwachstum

Wirtschaftswachstum ist in aller Munde und die daran gekoppelte Wohlstandsdefinition ist nicht allein auf der Agenda der Politik zu finden. Viele unserer Lebensfelder, ob Familie, Ernährung, Freizeit oder Arbeit, werden mehr und mehr von der Ökonomie bestimmt und unterliegen der Vorstellung unbegrenzter Zunahme, vor allem des materiellen Konsums. Zugleich gibt es immer mehr Untersuchungen, die den Zusammenhang von Wachstum und Wohlstand in Frage stellen und uns die ökologischen Grenzen des Wachstums vor Augen führen.

Fairbindung e.V. aus Berlin und das Konzeptwerk neue Ökonomie aus Leipzig haben im vergangenen Jahr eine sehr spannende Methodensammlung zum Thema Postwachstum erstellt und bieten bundesweit MutliplikatorInnenfortbildungen an. Die Fachpromotorin für Globales Lernen in Hessen bietet daher am 12. & 13. April (jeweils 10-18h) zusammen mit einem Bündnis verschiedener Marburger Initiativen und Vereine MultiplikatorInnenfortbildung „Endlich Wachstum“ mit einem Referenten von Fairbindung e.V. an. In der Fortbildung soll anhand ausgewählter Methoden des Methodenheftes „Endlich Wachstum – Materialien für die Bildungsarbeit“ das Themenfeld Postwachstum beispielhaft näher gebracht und Ansätze aufgezeigt werden, wie mit jungen Menschen zwischen 15 und 25 Jahren zu Wirtschaftswachstum, seinen Grenzen und Alternativen gearbeitet werden kann.

Eine Kooperation zwischen fairbindung e.V. Berlin, EPN Hessen und den Marburger Initiativen Motivés e.V., Initiative Solidarische Welt, Lateinamerika Gruppe Marburg und Garten-Werk-Statt Marburg.

Weitere Infos:
>> MultiplikatorInnenfortbildung „Endlich Wachstum“
>> Methodensammlung von Fairbindung e.V. & Konzeptwerk neue Ökonomie

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Bewegung in Hessen über das Netzwerk hinaus

9. Hessisches Sozialforum „Operation düstere Zukunft 2.0?“

Unter dem Titel „ ‚Operation düstere Zukunft 2.0?’ Unsere Alternativen: Soziale Gerechtigkeit, Mitbestimmung und ökologische Verantwortung“ findet am 26. April (10-16.30h) im Haus am Dom in Frankfurt/M. das 9. Hessische Sozialforum statt.

2003 verordnete der damalige Ministerpräsident Roland Koch dem Land gegen große Widerstände die „Operation sichere Zukunft“, wodurch 1,03 Milliarden Euro im Haushalt gestrichen wurden. Folgenreiche Einsparungen an der sozialen Infrastruktur und steuerliche Entlastung der reichen Haushalte gingen damit einher. Und was ist heute? 100 Tage nach dem Start der neuen Landesregierung stellt das 9. Hessische Sozialforum die Frage, wie soziale Gerechtigkeit, Mitbestimmung und ökologische Verantwortung angesichts leerer Kassen in Kommunen und Land erreicht werden können.

Trägerinnen der Forumsveranstaltung sind zahlreiche sozialpolitische, gewerkschaftliche, kirchliche, internationalistische sowie ökologisch engagierte Initiativen und Organisationen. Über die Mitarbeit im Bündnis „Soziale Gerechtigkeit in Hessen“ ist auch EPN Hessen Teil dieses zivilgesellschaftlichen Zusammenschlusses, der sich über Veranstaltungen wie das Sozialforum in die politische Diskussion einmischt, kritische Fragen stellt und alternative Antworten diskutiert.


Weitere Infos:
>> Programmflyer zum 9. Hessischen Sozialforum

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Hessische Bildungsinitiative Nachhaltigkeit gestartet

Ende Januar hat die Hessische Umweltministerin Priska Hinz den Startschuss für die „Hessische Bildungsinitiative Nachhaltigkeit“ gegeben, die einen besonderen Fokus auf die Vermittlung des Themas Nachhaltigkeit an Kinder und Jugendliche legt. Ziel der Initiative ist es, das offizielle UN Dekade-Thema Bildung für Nachhaltige Entwicklung BNE hessenweit in die Lehrpläne zu integrieren und damit im schulischen Bildungssystem zu verankern. Die Bildungsinitiative ist Teil der Nachhaltigkeitsstrategie Hessen und auf zwei Jahre angelegt.

Um das Thema Nachhaltigkeit aus unterschiedlichen Perspektiven und anhand unterschiedlicher Projekte vermitteln zu können, hat sich das Umwelt- und Kultusministerium mit anderen AkteurInnen vernetzt, die jeweils verschiedene Kompetenzen einbringen und dadurch unterschiedliche Zielgruppen und Schulformen ansprechen sollen. Konkret sind neben dem Umwelt- und dem Kultusministerium die Staatskanzlei, die Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung Hessen (ANU), das Kompetenzzentrum HessenRohstoffe (HeRo), das Umweltzentrum und Gartenkultur Fulda, die Jugendwerkstatt Felsberg sowie die Landeskoordination Umweltschule als AkteurInnen an die Initiative angeschlossen. Die Beteiligten bieten Schulen unterschiedliche Unterrichtseinheiten („Bausteine“) wie beispielsweise Klimaschutz im Unterricht, Schülerworkshops zur Nutzung nachwachsender Rohstoffe oder auf Nachhaltigkeit bezogene Gestaltungskompetenzen für Grundschüler an. „Mit der Hessischen Bildungsinitiative Nachhaltigkeit tragen wir zu einer Etablierung und Festigung einer nachhaltigen Bildungslandschaft in Hessen bei und bringen den Kindern und Jugendlichen das Thema Nachhaltigkeit in all seinen Facetten nahe“, erläutert Umweltministerin Priska Hinz.
Eine zusätzliche Netzwerk-Kontaktstelle koordiniert die Aktivitäten aller Bausteine und steuert die operative Netzwerkarbeit. Der Initiative stehen dabei insgesamt 600.000 Euro Projektmittel zur Verfügung.

Wir freuen uns sehr über diese wichtige Inititiative, wünschen der Nachhaltigkeitsbildung eine langfristige Förderung – und die starke Berücksichtigung und Integration von globalen Perspektiven und Globalem Lernen.

Weitere Infos:
>> Zur Bildungsinitiative auf der Webseite der Nachhaltigkeitsstrategie Hessen

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NGO-Bündnis kämpft für würdige Auseinandersetzung mit deutschem Kolonialerbe

Das internationale Bündnis Völkermord verjährt nicht, dessen Resolution aus dem Jahre 2011 neben weiteren rund 110 UnterstützerInnen auch das EPN Hessen mitunterzeichnet hat, macht im letzten Monat wieder vermehrt von sich hören. Einmal mehr hat es sich mit seinem öffentlichen Protest an die Bundespolitik gewendet und sie zu angemessenen Aufarbeitungsschritten der kolonialen Vergangenheit Deutschlands aufgefordert.

Noch immer harrt eines der dunkelsten Kapitel der deutschen Kolonialgeschichte einer umfassenden Aufarbeitung. Und noch immer scheint die deutsche Bundesregierung nicht gewillt, dies grundlegend zu ändern. Auch eine allzu öffentliche Auseinandersetzung damit wird scheinbar eher gemieden als gesucht.
Die Rede ist von der brutalen Niederschlagung des Aufstandes der Volksgruppen der Herero und Nama zwischen 1904 und 1908 in der damaligen deutschen Kolonie Deutsch-Südwestafrika, dem heutigen Namibia. Von den meisten Historikern und auch vielen Politikern wird der damals von der deutschen Kolonialregierung gänzlich unverhohlen geführte Ausrottungskrieg, der geschätzten 80.000 Menschen brutal das Leben kostete, unzweifelhaft als Genozid identifiziert. Die Bundesregierung beeindruckt dies allerdings weniger. Ihrer Ansicht nach kann die brutale Niederschlagung nicht offiziell als Völkermord eingestuft werden, Entschädigungsverpflichtungen bestünden daher ebenfalls keine. Grund: Das Ereignis liege zu weit zurück.

Weitere Infos:
>> „Völkermord verjährt nicht“

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Neue Afrikapolitik der Bundesregierung

„Die neue Afrika-Politik des BMZ – Afrika auf dem Weg vom Krisen- zum Chancenkontinent“

So betitelt das BMZ sein neues Afrika-Papier, in dem geplante Initiativen und Aktivitäten aufgelistet, einige ausführlich beschrieben und andere nur angedeutet werden. Die Relevanz des afrikanischen Kontinents für das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) wird in dem ambitionierten Programm deutlich: Grund genug für eine genauere Lektüre. Das spannende Papier lässt noch einige entscheidende Fragen offen, einige davon möchten wir hier ansprechen:

Quantität und Qualität des vorhandenen und beabsichtigen Afrika-Engagements werden anhand von Zahlen und Initiativen veranschaulicht:

Mit 1,2 Mrd. Euro beziffert das BMZ sein bisheriges entwicklungspolitisches Engagement in 32 der 54 Länder und mit mehr als 2000 seine MitarbeiterInnen in den Durchführungsorganisationen.
10 Grüne Zentren für nachhaltige landwirtschaftliche Wertschöpfung sollen gemeinsam mit der deutschen Agrarwirtschaft aufgebaut, 10 Berufsbildungszentren für ländliche Entwicklung gegründet, ein Frühwarnsystem für steigende Nahrungsmittelpreise etabliert, ganze 100 neue deutsch-afrikanische Partnerschaften initiiert und ein Wettbewerb mit dem Titel „kommune bewegt Welt“ ausgelobt, ein deutsch-afrikanisches Jugendwerk aus der Taufe gehoben, mehr Geld für Bildung in Afrika bereitgestellt, ein Beschäftigungsfonds für Afrika eingerichtet, mehr Hermes-Mittel als Risikoabsicherung deutscher Investitionen auf dem afrikanischen Kontinent eingestellt, mehr Fachkräfte für Gesundheit ausgebildet, 10 Mio. Euro pro Jahr in die Ausrottung der Kinderlähmung investiert, bei der Afrikanischen Union ein Fonds zur Finanzierung von Bildungsprogrammen in fragilen Staaten eingerichtet, zusätzliche Mittel zur Verbesserung der Lebensbedingungen der Flüchtlinge in Mali und Südsudan – und ihre Reintegration – zur Verfügung gestellt, außerdem ziviles Engagement in der Zentralafrikanischen Republik gefördert und die Transformationsprozesse in Nordafrika begleitet werden.


Weitere Infos:
>> „Die neue Afrika-Politik des BMZ“ (PDF)

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Eine Welt Netzwerk Bayern: Publikation zum 8. Runden Tisch Bayern

Die Globalisierung bietet Chancen für Beschäftigung und Einkommen, doch viele Menschen können daran nicht teilhaben. Eine sozial gerechte und ökologisch nachhaltige Entwicklung bedarf der aktiven politischen Gestaltung. Dabei sind der stetige Bedeutungsverlust nationalstaatlicher Regelungen und vor allem der zunehmende Einfluss transnationaler Unternehmen zu berücksichtigen. Die Diskussion über die Verantwortung von Unternehmen gewinnt an Dynamik.
VertreterInnen von Unternehmen, Wirtschaftsverbänden, Ministerien, Wissenschaft und Nichtregierungsorganisationen erörterten diese Entwicklungen und die damit verbundenen Probleme und Herausforderungen Ende 2013 in München im Rahmen des regelmäßig statt findenden Runden Tisches. Der Runde Tisch ist Teil des Projektes „Globalisierung von Sozial- und Umweltstandards“ und wird vom Eine Welt Netzwerk Bayern e.V. in Kooperation mit dem Institut für Gesellschaftspolitik an der Hochschule für Philosophie (München) sowie der Hochschule für angewandte Wissenschaften München durchgeführt. Auch diesmal haben die OrganisatorInnen im Nachgang wieder eine Publikation mit zahlreichen thematischen Beiträgen herausgebracht.Die 134 Seiten starke Publikation „Achter Runder Tisch Bayern: Sozial- und Umweltstandards bei Unternehmen“ kann für 5 Euro (zzgl. 2 Euro Versand) beim Eine Welt Netz Bayern bestellt werden (info[at]eineweltnetzwerkbayern.de). Alternativ können die einzelnen Beiträge auch kostenlos im Netz herunter geladen werden.Weitere Infos:
>> 8. Runder Tisch Bayern

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Umwelt im Unterricht: Bildungsmaterialien zu fairer IT-Produktion

Smartphones und Tablets haben längst den Alltag erobert. Auf Messen wie der CEBIT, die Mitte März Hannover stattfand, oder zuletzt dem Mobile World Congress im Februar 2014 in Barcelona wird viel Wirbel um die neuesten Modelle und Trends gemacht. Doch wie steht es um den ökologischen Fußabdruck und die soziale Verträglichkeit? Öko- oder Fairtrade-Labels spielen im IT-Bereich noch keine entscheidende Rolle. Dabei machen die Probleme bei der Herstellung immer wieder Schlagzeilen, zum Beispiel schlechte Arbeitsbedingungen in IT-Fabriken in Asien oder katastrophale Umstände bei der Rohstoffförderung in Afrika. Viele Kunden fordern bereits faire IT-Produkte. So ist Ende 2013 das Fairphone auf dem Markt gekommen – unabhängig von den großen Herstellern, finanziert durch zehntausende Vorbestellungen. Doch wie ‚fair’ kann Elektronik wirklich sein? Der Bildungsservice Umwelt im Unterricht hat dazu Anfang März eine neue Materialiensammlung für den Schulunterricht erstellt.Auf die Bildungsmaterialien sowie thematische Hintergrundinformationen und Unterrichtsvorschläge kann kostenfrei im Internet zugegriffen werden.Weitere Infos:
>> Materialiensammlung „Smart – aber fair?“

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Fokuscafé Lateinamerika: Bildungsmaterialen zu Lateinamerika neu online

Nachdem die Print-Ausgabe der mehrfach ausgezeichneten Bildungsmethoden Fokuscafé Lateinamerikaseit einigen Monaten vergriffen, die Nachfrage nach den Materialien aber ungebrochen hoch ist, hat sich das Informationsbüro Nicaragua, das die Materialien entwickelt und herausgegeben hat, dazu entschieden, diese nun kostenlos zum Download zur Verfügung zu stellen. Das Bildungsangebot umfasst fünf Werkhefte für die Bildungsarbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu den Themen „Geschichte und Klischees“, „Ökonomie“, „Migration“, „Eine Welt“. Mit Hilfe interaktiver und partizipativer Bildungsmethoden des Globalen Lernens thematisiert es verschiedene Realitäten aus Lateinamerikas Gesellschaften und die damit verbundenen globalen Zusammenhänge. So gelingt eine spielerische und reflektierte Auseinandersetzung mit den Themen Klischees, Kolonialgeschichte, Wirtschaft, Migration und der Frage, was das Ganze mit uns zu tun hat. Im Mittelpunkt stehen dabei die Teilnehmenden selbst sowie das Lernen an konkreten Beispielen und mittels Perspektivwechsel. Auch die Verbindungen zu unserer Gesellschaft und zur Lebenswirklichkeit junger Menschen sind zentral.Die Werkhefte und dazugehörigen Materialien können auf dem freien Bildungsportal „Bildungskoffer“ heruntergeladen werden.Weitere Infos:
>> Bildungsmaterialien „Fokuscafé Lateinamerika“ (nicht mehr online, Anm. der EPNH-Red.)

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AfricAvenir: 50 Jahre Afrikanische Un-Abhängigkeiten (Crowdfunding-Projekt)

2.000 Exemplare waren in kürzester Zeit verkauft und seit über einem Jahr ist die aufwändig gestaltete Publikation „50 Jahre Afrikanische Un-Abhängigkeiten – Eine (selbst)kritische Bilanz“ nun schon vergriffen. Vor Kurzem startete Herausgeber AfricAvenir e.V. den Anlauf zur dritten Auflage. Finanziert werden soll sie über Crowd-Funding: ab sofort kann das Buch vorbestellt werden und sobald auf diese Weise 5.000 Euro zusammengekommen sind, geht die Neuauflage in Druck! Die Publikation dokumentiert hochkarätige Vorträge, die im Rahmen einer Vortragsreihe gehalten wurden und enthält Texte weiterer herausragenden AutorInnen wie z.B. Achille Mbembe und Micere Mugo. Zudem beinhaltet das Buch Auszüge aus politischen Reden der „Väter“ der Unabhängigkeit wie Patrice Lumumba und Kwame Nkrumah sowie eine ausführliche Zeitleiste, welche die historischen Fakten der afrikanischen Unabhängigkeiten vor Augen führt. Außerdem bieten Gedichte von Chirikure Chirikure und Micere Mugo, Songtexte des Hip Hop Musikers Didier Awadi sowie literarische Beiträge von Shailja Patel, Papy Maurice Mbwiti und Abdourahmane Wabéri einen vor allem emotionalen Zugang zum Thema, der visuell durch eine Fotostrecke zur namibischen Unabhängigkeit von Tony Figueira sowie Fotos einer Bildungsreise in den Senegal zur DAK’ART 2010 ergänzt wird.
Der Band wurde in Zusammenarbeit mit der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle produziert und stellt auch auf gestalterischer Ebene eine innovative Bearbeitung des Buchthemas dar.

Auf der Crowd-Funding-Plattform startnext kann die Publikation bis 30. April 2014 für 15,90 Euro (und gerne auch höhere Unterstützungsbeiträge) vorbestellt werden.

Weitere Infos:
>> „50 Jahre Afrikanische Un-Abhängigkeiten“, Inhaltsverzeichnis & Infos
>> Vorbestellmöglichkeit auf der crowdfunding-Plattform startnext

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VENRO: Wirkungserfassung in der entwicklungspolitischen Inlandsarbeit

Wie lassen sich Wirkungen in der Inlandsarbeit messen? Welche Wege der Wirkungsmessung sind praktikabel und werden von Nichtregierungsorganisationen (NRO) angewandt? In der neuen Publikation „Wirkungserfassung in der entwicklungspolitischen Inlandsarbeit. Eine methodische Bestandsaufnahme von Evaluationen zivilgesellschaftlicher Angebote“ werden Evaluationen der entwicklungspolitischen Inlandsarbeit in Hinblick auf die Frage untersucht, wie NRO und EvaluatorInnen Wirkungen nachweisen und welche Methoden sie dabei einsetzen. Beispielhaft werden einige der beschriebenen Wirkungen dargestellt. Die Handreichung richtet sich einerseits an PraktikerInnen der Inlandsarbeit, die selbst eine Evaluation durchführen wollen und nach Anregungen suchen. Sie dient andererseits dem Zweck, grundlegende Empfehlungen und Schlussfolgerungen aus der bisherigen Evaluationspraxis zu ziehen, um eine Weiterentwicklung des Diskurses zu ermöglichen. Herausgeber ist der Verband Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungsorganisationen e.V. (VENRO).Die Publikation kann online kostenlos heruntergeladen werden.Weitere Infos:
>> „Wirkungserfassung in der entwicklungspolitischen Inlandsarbeit“ (PDF)

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tdh&GPF: Das Gerechtigkeitsprinzip in der Klima- & Post-2015-Debatte

Das Prinzip der gemeinsamen, aber unterschiedlichen Verantwortung (Common but Differentiated Responsibilities, CBDR) gilt als einer der Meilensteine des Erdgipfels von Rio 1992. Über 20 Jahre nach seiner Verabschiedung ist dieses Prinzip zum Dreh- und Angelpunkt der Klima- und Post-2015-Verhandlungen geworden. Angesichts der veränderten geopolitischen und weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen lautet die entscheidende Frage, wie das Prinzip bewahrt, aber die unterschiedliche Verantwortung jenseits der anachronistischen Aufteilung der Welt in Industrie- und sog. Entwicklungsländer neu interpretiert und in gerechte Kriterien der Lastenteilung übersetzt werden kann. Ohne eine Einigung in dieser Frage wird es 2015 weder zu einem neuen Weltklimavertrag noch zu einer globalen Entwicklungsagenda kommen, die diesen Namen verdient. Global Policy Forum und terre des hommes haben vor diesem Hintergrund einen Report angefertigt, der die politische Bedeutung und die aktuellen Kontroversen um das Rio-Prinzip darstellt, die wichtigsten Vorschläge zu seiner Operationalisierung unter die Lupe nimmt und Empfehlungen für die Weiterentwicklung dieses Prinzips zur Diskussion stellt.Die Publikation kann kostenlos als PDF heruntergeladen werden.Weitere Infos:
>> „Gemeinsame Ziele – unterschiedliche Verantwortung“ (PDF)

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10. Mai: Weltladentag 2014 – Mensch. Macht. Handel. Fair

Am 10. Mai ist wieder Weltladentag! Jedes Jahr am zweiten Samstag im Mai engagieren sich deutschlandweit Weltläden mit politischen Aktionen zum Fairen Handel. Hunderte Weltläden laden Interessierte zum Ladenbesuch und zu speziellen Aktionen ein. Der Weltladentag 2014 steht dabei unter dem Motto „Mensch. Macht. Handel. Fair.“ und bildet den Auftakt für ein mehrjähriges Kampagnenprojekt von Weltladen-Dachverband und Forum Fairer Handel zum Thema „Arbeits- und Menschenrechte in internationalen Lieferketten“. Mit ganz unterschiedlichen Aktionen wird auf die Auswirkungen von Machtkonzentrationen im Lebensmitteleinzelhandel aufmerksam gemacht und die EU-Politik aufgefordert, unfaire Handelspraktiken zu verbieten. Denn: Aktuell kontrollieren 5 Supermarktketten 90% des deutschen Lebensmittelmarktes. Die Folgen sind Preisdumping, Hungerlöhne und Menschenrechtsverletzungen.

Schauen Sie an diesem Tag beim Weltladen in Ihrer Nähe vorbei, lassen Sie sich von den verschiedenen Aktionen überraschen und informieren sie sich über die neue Kampagne.

Weitere Infos:
>> Flyer „Mensch. Macht. Handel. Fair.“

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Campact: Video-Wettbewerb „Spot an – TTIP aus!“ zur Europawahl

Im Mai steht die Europawahl an. Die Kampagnen-Plattform campact will die Folgen des derzeit heiß diskutierten Freihandels- und Investitionsabkommen zwischen der EU und den USA bzw. Kanada (TTIP und CETA) zum Top-Thema im Wahlkampf machen und damit dazu beitragen, dass die EU die laufenden TTIP-Verhandlungen stoppt. Campact hat dazu den Video-Wettbewerb „Spot an – TTIP aus!“ gestartet und lädt alle Hobby- und NachwuchsfilmerInnen dazu ein, sich mit einem Filmbeitrag zu beteiligen. Genrewahl und Filmlänge sind frei. Wichtig ist nur: Zeigen Sie Bewegendes, Entlarvendes, Kluges und Inspirierendes zum Thema TTIP. Laden Sie den Film auf die Filmplattformen Youtube oder Vimeo hoch und verlinken Sie auf den Campact-Appell für den Verhandlungsstopp. So wird der gemeinsame zivilgesellschaftliche Widerstand sichtbar gemacht und gestärkt! Zur Ermittlung der GewinnerIn wird eine Auswahl der besten Filme an jeweils 10.000 zufällig ausgewählte Campact-Aktive verschickt, zusammen mit der Bitte den Film bei Gefallen zu verbreiten – über Facebook, Twitter und GooglePlus. Die Videos, die am häufigsten angesehen und geteilt werden, gewinnen Preise: 5.000 Euro für den ersten Preis, 2.000 Euro für den zweiten und 1.000 Euro für den dritten. Das Gewinner-Video wird dann im Europawahlkampf über die campact-Kanäle verbreitet, so dass es möglichst viele Menschen erreicht. Mitmachen – TTIP verhindern!

Weitere Infos:
>> Alles zum Video-Wettbewerb „Spot an – TTIP aus!“
>> Campact-Appell – Unterschriftenaktion „TTIP: Verkauft nicht unsere Zukunft!“

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Gemeinsam für Afrika: Schluss mit schmutzig – Start der Schulaktion 2014

Schluss mit schmutzig – so lautet das Motto der diesjährigen Schulaktion zu verantwortungsvollem Konsum und Müllvermeidung der Kampagne Gemeinsam für Afrika. Die Aktion des Bündnisses aus 22 Nichtregierungsorganisationen ruft SchülerInnen der Grundschule und Sekundarstufe I und II bundesweit dazu auf, sich mit den ökologischen Auswirkungen unseres Lebensstils auf Afrika auseinanderzusetzen und eigene Aktionen und Projekte für einen nachhaltigeren Umgang mit den Ressourcen unserer Erde zu starten.
Teil der Aktion ist ein Schulwettbewerb, bei dem SchülerInnen eine kreative Aktion oder eine Projektwoche zum Motto „Schluss mit schmutzig“ entwickeln können. Im Mittelpunkt stehen die Themen ökologische Nachhaltigkeit, verantwortungsvoller Konsum und Müllvermeidung, wobei es Ziel der Aktion sein sollte, den SchülerInnen ein differenziertes Bild von Afrika zu vermitteln. Die Dokumentation der Aktions- oder Projektidee kann zwischen dem 10. April und 20. Juli eingereicht werden. In der Schule der WettbewerbsgewinnerInnen wird dann die Ausstellung „Global Players – Spielzeug aus Afrika“ mit spannenden Begleitangeboten präsentiert.
Auf der Webseite zur Schulaktion finden sich die näheren Informationen, eine Ideenbörse zur Inspiration sowie Aktions- und Unterrichtsmaterialien (ab 10. April).

Weitere Infos:
>> Schulaktion 2014: Schluss mit schmutzig

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Pro Asyl: Kampagne gegen Rassismus

Rechte Hetze gegen Flüchtlinge und rassistische Gewalttaten nehmen zu, im Vorfeld der Europawahlen machen Rechtspopulisten mobil. Bei der kommenden Europawahl ist zu befürchten, dass zahlreiche rechte und rassistische Parteien ins europäische Parlament einziehen, so insbesondere etwa in Frankreich oder Österreich. Auch in Deutschland versuchen rechtspopulistische Parteien durch Stimmungsmache gegen Migranten, Flüchtlinge und andere Minderheiten in die Lücke zwischen rechtsextremen Demokratiefeinden und etablierten Parteien vorzustoßen. „Rechtspopulismus und Rassismus sind keine Alternative für Deutschland und Europa“, erwidert PRO ASYL entschieden und ruft UnterstützerInnen zur gemeinsamen Kampagne Gemeinsam gegen Rassismus auf: Widersprechen Sie rassistischen Vorurteilen – Heißen Sie Flüchtlinge willkommen – Stellen Sie sich rechten Hetzern in den Weg lauten die drei Kernaufforderungen. Hierzu findet sich auf der Webseite von PRO ASYL eine Reihe konkreter Tipps, Verhaltensempfehlungen, Aktionsbeispiele und Argumentationshilfen etc. wie Rassismus effektiv entgegen gewirkt werden kann. Außerdem kann auf der Seite auch eine Serie kostenloser „Warnhinweis“-Aufkleber gegen Rassismus bestellt werden.

Weitere Infos:
>> Kampagne „Gemeinsam gegen Rassismus“

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Terminlese

März bis September 2014, bundesweit
Nunca Mais Brasilientage
Nunca Mais – nie wieder. Brasilien 50 Jahre nach dem Militärputsch. Mehrmonatige Veranstaltungsreihe, in der Menschenrechtsverletzungen und die deutsch-brasilianische Beziehungen während der Diktatur thematisiert werden. VeranstalterInnen: deutsch-brasilianische Initiative Nunca Mais – Nie Wieder

Fr., 04.04.14 (19.30h|20.30h), Frankfurt/M. (Stadtteilbüro Bockenheim)
Erhobenen Hauptes. (Über-)Leben im Kibbuz Ma’abarot
Freitagskino des Dritte Welt Haus (DWH) in Anwesenheit der FilmemacherInnen von DocView. Infos, Essen&Trinken (19.30h), Filmvorführung (20.30h)

Fr., 04.04.14 (16-19h), Mainz
Frühwarnsystem gegen Krieg: Zivile Gewalt- und Kriegsprävention
Vortrag und Diskussion mit Prof. Dr. Andreas Buro. VeranstalterInnen: pax christi-Bistumsstellen Limburg und Mainz, Zentrum Ökumene der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, Referat Weltmission/Gerechtigkeit und Frieden im Bistum Mainz, Bildungswerk Hessen der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte Kriegsdienstgegner und -gegnerinnen

Sa., 05.04.14 (19h), Frankfurt/M. (Bildungsstädte Anne Frank)
Schwarze Häftlinge in deutschen Konzentrationslagern
Film und Diskussion. Mit Dr. Julia Okpara-Hofmann und den Filmemachern von „Rheinland“. VeranstalterInnen: Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD) und Bildungsstätte Anne Frank in Kooperation mit der Heinrich Böll Stiftung Hessen u.a.

So., 06.04.14 (10-13h), Bad Nauheim
Einfach besser leben
Thementag mit Gottesdienst, Vortrag und Podiumsdiskussion mit Prof. Dr. Niko Paech u.a. VeranstalterInnen: Die beiden evangelischen hessischen Kirchen unter der Federführung von Zentrum Ökumene in Frankfurt, die evangelische und die katholische Kirchengemeinde in Bad Nauheim sowie eine Reihe weiter engagierter Gruppen aus Bad Nauheim (Lokale Agenda 21, fairwandeln e.V., Brot Für Die Welt AG, Weltladen)

Mi., 09.04.14 (19h), Frankfurt/M. (Haus am Dom)
Rwanda, Libyen und jetzt Syrien: wie Schutzverantwortung gestalten?
Podiumsdiskussion. Begleitveranstaltung zur Kunst- und Fotoausstellung: 20 Jahre Völkermord in Rwanda – Was haben wir gelernt? VeranstalterInnen: Haus am Dom, Hessische Stiftung für Friedens- und Konfliktforschung, Frankfurter Rundschau, Imbuto e.V.

Do., 10.04.14 (19.30h), Frankfurt/M. (Weltladen Bornheim)
Zucker fair gehandelt und fair finanziert!
„Eine eigene Zuckerfabrik für die Zuckerrohrbauern in Paraguay“ – Informationsabend mit Silvia Winkler, Geschäftsführerin, Oikocredit-Förderkreis Hessen-Pfalz. VeranstalterInnen: Fair-ein e.V., Oikocredit Förderkreis Hessen-Pfalz und Weltladen Bornheim

Do., 10.04.14 (19.30h), Frankfurt/M. (Club Voltaire)
Strahlende Geschäfte: Die deutsch-brasilianische Atomkooperation
Hintergrundgespräch und Diskussion mit Chico Whitaker und Barbara Happe. VeranstalterInnen: medico international in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung Hessen, Attac Frankfurt und dem Club Voltaire

Do., 10.04. – So., 13.04.14, Stuttgart
FAIR HANDELN
Internationale Messe für Fair Trade

Mo., 14.04.14, Frankfurt (Haus am Dom)
Völkermord in Rwanda und Rolle der Kirchen
Begleitveranstaltung zur Kunst- und Fotoausstellung: 20 Jahre Völkermord in Rwanda – Was haben wir gelernt? VeranstalterInnen: Haus am Dom, Genocide Alert>

Sa., 26.04.14 (10-17h), Frankfurt/M. (Saalbau Bockenheim)
FairTrade und Religion Hand in Hand
Interreligiöses FairTrade Seminar. VeranstalterInnen: Brot für die Welt, Islamische Informations- und Serviceleistungen (I.I.S.), Zentrum Ökumene der EKHN, Weltladen Bornheim

Save the Dates:

Sa., 10.05.14 (9.30-17.15h), Kassel
Wachstum oder Postwachstum?
„Wachsende grüne Ökonomie – Ausweg aus der Krise oder Illusion?“ – Eine Veranstaltung der Evangelischen Akademie Hofgeismar in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Akademie Frankfurt

Fr., 23.05. (18h) – So., 25.05.14 (12.30h), Hofgeismar
Blockaden überwinden. Große Transformation und kultureller Wandel
Wochenendtagung. VeranstalterInnen: Ev. Akademie Hofgeismar, Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) und Brot für die Welt

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Terminkalender

Weitere entwicklungspolitische Veranstaltungen in Hessen finden sich in unserem Terminkalender.

>> EPN Hessen-Terminkalender

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Der EPN Hessen-Newsletter wird finanziell unterstützt vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung (HMWVL) sowie im Rahmen des Eine Welt-PromotorInnenprogramms vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ):Finanzielle Unterstützung erhalten wir für den Newsletter auch von der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) und der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW).

 

 

Herzlichen Dank!

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