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EPN HESSEN-Kooperationsveranstaltung: "Autonomie und alternative Entwicklungswege von unten verteidigen"

Mo, 01.06.2015 | 19:30 | Frankfurt am Main (Café Exzess)

Inputs und Diskussion mit AktivistInnen aus dem globalen Süden. Im Rahmen der Mobilisierungs-Tour „Der Gipfel ruft, wir kommen alle!“ – Transnationale Mobilisierungstour für Bewegungsfreiheit, Autonomie und Gutes Leben statt G7". Veranstalter: EPN Hessen in Kooperation mit: bundeskoordination internationalismus (buko), öku-Büro, München, medico international, Institut für Romanische Sprachen und Literaturen


Ausgehend von dem 37. BUKO-Kongress in Münster zieht eine Tour von AktivistInnen aus dem globalen Süden durch zahlreiche deutsche Städte um schließlich die Proteste und den Gipfel der Alternativen in München zu erreichen, die als zivilgesellschaftliche Gegenveranstaltungen zum G7-Gipfel in Elmau stattfinden. Seit Mitte 2014 hat Deutschland die G7-Präsidentschaft inne und betont die wichtige Rolle der G7/G8 als „entwicklungspolitischer Impulsgeber, der Initiativen an(stößt), (...) aktuelle Herausforderungen und Querschnittsthemen in den Blick der Öffentlichkeit (rückt) und finanzielle Mittel für Entwicklung" mobilisiert. Gleichwohl werden im Zentrum des Gipfels wieder Wirtschaft, Außen- und Sicherheitspolitik stehen, die TTIP Verhandlungen vorangetrieben und Rahmenbedingungen für ein ‚nachhaltiges Wachstum' (?) geschaffen werden. Und auch während des Gipfels werden hunderte Menschen auf der Flucht vor Krieg und Hunger auf dem Mittelmeer, in den Wüsten und an den immer höher werdenden Zäunen Europas und Nordamerikas aufgegriffen und „zurückgeführt". Angesichts dieser offensichtlichen Widersprüche besteht dringender Bedarf an alternativen politischen Debatten und Visionen und auch an dem politischen Willen zu grundlegenden und basisdemokratisch legitimierten Veränderungen.Mit ihrer Rundreise wollen die AktivistInnen aus dem globalen Süden nicht nur deutlich machen, warum weltweit Menschen gegen die Politik der G7 Staaten kämpfen. Die Karawane soll auch Raum bieten für solidarische Diskussionen und Vernetzungen Süd-Nord und Süd-Süd über die Bedingungen und Veränderungsmöglichkeiten gemeinsamer politischer Kämpfe für soziale Gerechtigkeit, Bewegungsfreiheit, Autonomie und Gutes Leben. Die Themen reichen dabei von Freihandel und Landgrabbing über kapitalistische Klimapolitik und Green Economy, Migration und Flucht bis hin zu steigender Militarisierung.

Mit Liliana Uribe, Kolumbien (Anwältin, engagiert sich gegen Militarisierung und Straflosigkeit), Bertha Isabel Zúniga, Honduras (Radiomacherin, Feministin und Aktivistin für die Rechte indigener Gemeinden), Souad Rouahi, Tunesien (La terre pour tous, Angehörige vermisster Refugees) und Riadh Ben Ammar, Theatermacher, engagiert bei Afrique Europe Interact)

Es wird aus dem Spanischen und Arabischen übersetzt.

Weitere Infos:
>> Veranstaltungsflyer
>> Blog zur MobiTour

Veranstaltungsort:
Café Exzess, Leipziger Straße 91, Frankfurt am Main (Google-Map)

Gefördert von Engagement Global im Auftrag des:



Gefördert vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung:


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